DE253264C - - Google Patents

Info

Publication number
DE253264C
DE253264C DENDAT253264D DE253264DA DE253264C DE 253264 C DE253264 C DE 253264C DE NDAT253264 D DENDAT253264 D DE NDAT253264D DE 253264D A DE253264D A DE 253264DA DE 253264 C DE253264 C DE 253264C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
toggle switch
ball
gas container
bell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT253264D
Other languages
English (en)
Publication of DE253264C publication Critical patent/DE253264C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/44Illuminated signs; Luminous advertising with gas as lighting source

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

Ott kn-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 253264-KLASSE 54g-. GRUPPE
THOMAS JACKSON und ALLAN RAMSAY in LONDON.
Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere für Reklamezwecke bestimmte Gasblinkvorrichtung, welche mit einem ausdehnbaren Gasbehälter derart verbunden ist, daß der Zutritt des Gases zur Lichtquelle wechselweise geöffnet und geschlossen wird.
Es ist bereits allgemein bekannt, zu diesem Zweck mit einer Kugel als Steuermittel versehene Kippschalter zu verwenden. Bei den
ίο bisher gebräuchlichen Einrichtungen dieser Art mußte jedoch dieser Kippschalter entweder in den ausdehnbaren Behälter selbst eingeschlossen werden, was naturgemäß die unbedingt erforderliche leichte Zugänglichkeit und die dauernd sichere Wirkung der Regelvorrichtung in Frage stellte, oder aber es mußte zur Betätigung des außerhalb des ausdehnbaren Gasbehälters angeordneten Kippschalters eine besondere mechanische, magnetische oder pneumatische Antriebsvorrichtung vorgesehen sein.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen zeichnet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch aus, daß der Ein- und Auslaß des den Kippschalter einerseits in der Richtung von der Gasleitung zum Gasbehälter und andererseits in der Richtung vom Gasbehälter zum Brenner durchströmenden Gases durch die in bekannter Weise abwechselnd nach dem einen und anderen Ende des Kippschalterinnenraumes rollende Kugel in der Weise gesteuert wird, daß die Kugel bei Schluß der einen oder anderen Leitung in den am Boden des Kippschalters angeordneten Ventilsitz hineinfällt und diesen erst nach der nächsten Überschreitung der wagerechten Lage des Kippschalters wieder freigibt. Die bei den älteren Einrichtungen vorhandene Gefahr, daß infolge Stillstandes der Kugel in der Mittellage die Kippbewegung und damit die Steuerung des Gaszutritts eingestellt wird, ist hierdurch vollkommen ausgeschlossen.
Des weiteren gibt die Erfindung die Möglichkeit, die Verbindung zwischen dem ausdehnbaren Gasbehälter und dem außerhalb desselben angeordneten Kippschalter unter Fortfall sämtlicher der sonst erforderlichen Verbindungselemente in der Weise zu bewirken, daß die Glocke des Gasbehälters sowie die in das Gasbehälterbecken hineinragenden Enden der den Gasbehälter mit dem Kugelkippschalter verbindenden festen Rohre als Bögen von um den Drehpunkt des Kippschalters beschriebenen Kreisen ausgebildet sind. '■-.'.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt
.Fig. ι einen Schnitt durch eine mit bieg^ samen Verbindungsrohren versehene Gasblinkvorrichtung und
Fig. 2 einen Schnitt durch eine mit kreisbogenföfmigen, starren Verbindungsrohren versehene Ausführungsform.
Gemäß Fig. 1 schwimmt die umgekehrte Glocke α in einem Behälter b, der mit Wasser c angefüllt ist, so daß die Glocke mit möglichst geringer Reibung in der Kammer sich senkrecht auf und ab bewegen kann, An der Seite der Kammer δ ist eine Gabel
befestigt, in welcher das Gelenk eines doppelten Hebels e ruht, dessen eines Ende mit der Glocke α und dessen anderes Ende mit einer Stange f in Verbindung steht, die durch ein Gelenk g mit der Regelvorrichtung A verbunden ist.
Die Regelvorrichtuug A, welche zwischen dem Hauptgasrohr i und der Kammer δ liegt und mit dieser durch ein biegsames Rohr δ1
ίο in Verbindung steht, ist um eine Achse oder um eine Stütze A1 drehbar, so daß sie gekippt und damit das Gas durch ein dehnbares Rohr δ2 zu einem Brenner k umgeleitet werden kann.
Die Regelvorrichtung A selbst besteht in einer geschlossenen Kammer A3, die mit einem Innenräum A4 versehen ist; im Boden dieses Innenraumes sind in der Nähe seiner Enden als Ventilsitze ausgebildete Öffnungen A5 und h6 vorgesehen, von denen die Öffnung A6 durch das Rohr A2 mit dem Brenner k und die Öffnung A6 mit dem Hauptzuführungsrohr i verbunden ist.
In dem Innenraum A4 bewegt sich eine Kugel A7, welche beim Kippen des Schalters A abwechselnd die Gaszufuhr und die Zuführung zu dem Brenner abschließt, je nachdem die Regelvorrichtung nach rechts oder links gedreht wird. Um zu ermöglichen, daß zur Speisung der dauernd brennenden Zündflamme eine kleine Menge Gas durch die Vorrichtung A zu dem Brenner k hindurchströmen kann, kann beispielsweise eine Stellschraube A8 angebracht werden, welche den völligen Schluß des Ventilsitzes As durch die Kugel A7 verhindert. Anstatt dieser einstellbaren Regelvorrichtung für die Zündflamme kann aber auch eine unabhängige Zündflamme k1 angeordnet werden, welche direkt durch ein Rohr A2 von der Hauptleitung * aus gespeist wird, wobei mittels eines Ventiles k3 der Durchfluß durch das Rohr k2 geregelt wird. Um das Kippen der Vorrichtung A genau regeln zu können, ist ein Gegengewicht A9 vorzusehen, das von einem festen Hebel A10 des Schalters h getragen wird, oder es werden auswechselbare Gewichte a1 auf die Glocke α aufgelegt. Die Rohre i, A2 und b1 müssen natürlich biegsam sein, um das Kippen der Vorrichtung A zu erlauben.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Es werde angenommen, daß die Teile in der in Fig. 1 dargestellten Stellung sich befinden. Es strömt alsdann das Gas durch das Rohr i zu der Vorrichtung A und von da durch die Rohre b1 in die Kammer b und hebt hierdurch die Glocke α an, bis die Vorrichtung A vermittels des Hebels e und der Stange f so weit gekippt wird, daß die Kugel A7 die Öffnung A5 verläßt und durch den Innenraum A4 nach dem anderen Ende rollt.
Es wird nunmehr die Öffnung Ae abgeschlossen, so daß die Gaszufuhr gänzlich abgeschnitten wird. Die Kammer b ist hierbei durch die Rohre δ1, Öffnung A5, Rohr A2 mit dem Brenner k in Verbindung, so daß das Gas aus der Glocke α zu dem Brenner k gedrückt wird, um dort die, gewünschten Lichteffekte hervorzurufen. Wenn die Glocke sich wieder senkt und somit ihrer untersten Stellung nähert, so wird die Vorrichtung A wieder durch den Hebel e in ihre ursprüngliche Stellung zurückgekippt, bei welcher die Verbindung mit dem Brenner k abgeschnitten und die mit dem Hauptrohr i wieder hergestellt wird. Die Glocke α wird also von neuem angehoben werden und der Vorgang sich in der beschriebenen Weise wiederholen.
Statt der Kugel A7 kann unter Umständen auch Quecksilber oder eine andere Flüssigkeit angewendet werden, um die Öffnungen A5 und Ae abzuschließen. In diesem Falle müssen diese natürlich so beschaffen sein, daß das Quecksilber oder die Flüssigkeit nicht in die Rohre i und δ1 eintreten kann. 85
Gemäß Fig. 2 sind die Rohre i, A2 und δ1 starr und an den Enden als Bögen von um den Stützpunkt h1 beschriebenen Kreisen ausgebildet. Die einzelnen Rohrteile, welche in dem Wasserverschluß liegen, sind teleskopartig ausgeführt, ohne sich jedoch einander zu berühren. Die Glocke α ist in diesem Fall fest an dem Rohr δ1 befestigt und beschreibt bei ihrer Bewegung einen kurvenförmigen Weg innerhalb des Wasserverschlusses. Die Arbeitsweise dieser geänderten Bauart ist genau dieselbe wie die der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, d. h. es findet durch die infolge Hebens und Steigens der Gasglocke a bewirkte Kippbewegung gleichfalls das wechseiweise Schließen und Öffnen der Haüptzuleitung i und der Brennerleitung A2 statt. Von der Ausführungsform nach Fig. 1 .zeichnet sich diese Ausführungsform dadurch aus, daß die Bewegung der Glocke auf den Schalter durch die Leitungsrohre selbst bewirkt wird, besondere Verbindungselemente also erübrigt werden.
Beide Ausführungsformen sichern, wie erwähnt, den Vorteil, daß die Rollbewegung der Kugel V erst dann einsetzt, wenn der Kippschalter die Wagerechte entsprechend überschritten hat. Derbeiden älteren Kippschaltvorrichtungen infolge ungenügender Kippbewegung des Schalters häufig eintretende Stillstand der Kugel wird hierdurch unter allen Umständen vermieden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätig wirkende Gasblinkvorrichtung, insbesondere für Reklamezwecke, mit ausdehnbarem Gasbehälter und außerhalb
    desselben angeordnetem, hohlem, mit einer Kugel als Steuermittel versehenem Kippschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein- und Auslaß des den Kippschalter einerseits in der Richtung von der Gasleitung zum Gasbehälter und andererseits in der Richtung vom Gasbehälter zum Brenner durchströmenden Gases durch die in bekannter Weise abwechselnd nach dem einen und anderen Ende des Kippschalterinnenraumes rollende Kugel in der Weise gesteuert wird, daß die Kugel bei Schluß der einen oder anderen Leitung in den am Boden des Kippschalters angeordneten Ventilsitz hineinfällt und diesen erst nach der nächsten Überschreitung der wagerechten Lage des Kippschalters wieder freigibt.
  2. 2. Gasblinkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke des Gasbehälters sowie die in das Gasbehälterbecken hineinragenden Enden der den Gasbehälter mit dem Kugelkippschalter verbindenden festen Rohre als Bögen von um den Drehpunkt des Kippschalters beschriebenen Kreisen ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT253264D Active DE253264C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE253264C true DE253264C (de)

Family

ID=511556

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT253264D Active DE253264C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE253264C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE253264C (de)
DE1282401B (de) Anordnung zur Steuerung von Sollwertgebern in Vorrichtungen mit einer Mehrzahl von hydraulisch betaetigten Teilen
DE264997C (de)
DE142379C (de)
DE925098C (de) Von einer Kraftmaschine angetriebene Schaukel, bei der die Kraftwirkung durch die Schaukelbewegung selbst steuerbar ist
DE181365C (de)
DE524919C (de) Auf den Dampfdruck ansprechender Verbrennungsregler
DE1575C (de) Automatischer, pneumatisch oder elektrisch wirkender Gasanzünder
DE270519C (de)
DE244065C (de)
DE227775C (de)
AT25435B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden und Auslöschen von Gaslampen durch ein Uhrwerk.
DE18678C (de) Dochtbehälter an Regulatorlampen
DE191009C (de)
DE184021C (de)
DE107781C (de)
DE252494C (de)
DE128598C (de)
DE32480C (de) Gasdruckregulator
DE207307C (de)
DE38155C (de) Neuerungen an Druckregulatoren für Leuchtgas-Anstalten
DE235635C (de)
DE236032C (de)
DE260366C (de)
DE32196C (de) Neuerung an dem unter Nr. 26328 geschützten Zapfhahn