DE2532702A1 - Scheinwerferschwenkvorrichtung fuer kraftfahrzeug - Google Patents
Scheinwerferschwenkvorrichtung fuer kraftfahrzeugInfo
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Description
COHAUSZ & FIiORACK
PATENTANWALTS B ÜR O 2532/02
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ ■ Dipl.-Ing. W- FLORACK - Dipl. Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER ■ Oipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
The Lucas IDlectrieal Company Limited
Well Street
GB-3irmingham 21. JuIi 1975
Scheinwerf erschwenkvo rrichtung für Kraf tfahrζ eug
Die Erfindung betrifft eine Scheinwerferschwenkvorrichtung für ein
Kraftfahrzeug.
Ss ist schon vorgeschlagen worden, ein Kraftfahrzeug mit einer
Scheinwerferschwenkvorrichtung vorzusehen, bei der ein Sensor relativ langfristige Änderungen feststellt, beispielsweise jene, die
durch Änderungen in der Belastung verursacht werden, die vom Fahrzeug getragen wird, um die relative Lage des Fahrzeugaufbaus den
Hadern des Fahrzeugs gegenüber zu ändern, und Ausgangssignale vom
Sensor werden dazu verwendet, die Schwenkbewegung der Scheinwerfer zu steuern, die der Fahrzeugaufbau trägt. Es ist ferner schon vorgeschlagen
worden, eine Hasse einzusetzen, die dem Aufbau gegenüber beweglich
ist, derart, daß eine Beschleunigung und ein Bremsen des Aufbaus festgestellt wird, um eine Verschwenkung der Scheinwerfer entsprechend
Änderungen in der Position der Hasse dem Aufbau gegenüber zu bewirken, so daß ein Verschwenken der Scheinwerfer als Folge von
Änderungen in der Last auftritt, die vom Fahrzeugaufbau getragen werden,
ebenso als Folge von Beschleunigungen und einem Abbremsen der Kraf tfahrz euge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeug mit einen
Scheinwerferschwenkmechanismus vorzusehne, bei dem die vorstehend beschriebene
Steuerung ohne die Kotwendigkeit einer dem Aufbau gegenüber
beweglichen Hasse vorgenommen werden kann.
Va/Ti - 2 -
509886/0455
Erfindungsgemäß ist in einem Kraftfahrzeug mit einem Aufbau und einem
am Aufbau zur Verschwenkung in einer vertikalen Ebene gelagerten Schänwerfer
eine Scheinwerferschwenkeinrichtung vorgesehen, die gekennzeichnet
ist durch einen Sensor zum Feststellen der relativen Laege des Fahrzeugauf
baus den Bädern des Fahrzeugs gegenüber, wobei der Sensor zur Erzeugung eines mechanischen Ausgangs eingerichtet ist, der zu der relativen
Lage in Beziehung gesetzt ist, und Mittel zur funktionellen Verbindung
des Sensors mit den Scheinwerfern, zu denen ein Hebel, mittels dessen
Ausgangsbewegungen des Sensors auf den Scheinwerfer übertragbar sind, und ein DDnpfer gehören, mittels dessen der Hebel schwenkbar am Aufbau
gelagert ist und der in einer Ausführung vorgesehen ist, die sich relativ kurzfristigen Bewegungen entgegenstellt, derart, daß eine relativ
langfristige änderung im Ausgang des Sensors eine körperliche Bewegung des Hebels dem Aufbau gegenüber bewirkt, während eine relativ kurzfristige
Änderung im Ausgang des Sensors eine Schwenkbewegung des Hebels bewirkt, wobei der Hebel mit dem Sensor und mit dem Scheinwerfer derart
verbunden ist, daß ein Sensorausgangswechsel, der relativ langfristig auftritt, zu einer kleineren Gesamtscheinwereferschwenkbewegung als die
aführt, die von dem gleichen Sensorausgangswechsel herrührt, der relativ
kurzfristig auftritt.
Am vorteilhaftesten ist ein zweiter Dämpfer vorgesehen, der zur Verhinderung
einer sehr kurzfristigen Schwenkbewegung der Scheinwerfer dient,
die anderenfalls als Folge evon sehr kurzfristigen Änderungen in der relativen
Lage des Fahrzeugaufbau den Rädern gegenüber auftritt, insbesondere
beim Springen der Bäder und beim Fahren des Kraftfahrzeugs über
eine unebene Straßenoberfläche.
Vorzugsweise weist der Sensor ein inneres Kabel auf, das an einem seiner
Enden mit einem ungefederten Teil des Fahrzeugs und am anderen seiner
Enden mit dem Hebel verbunden ist, ferner eine äußere Hülle, die das innere Kabel umschließt und sich gegen einen gefederten Teil des
Kraftfahrzeugs legt.
Die Mittel zur funktionell en Verbindung des Sensors mit den Scheinwerfern
weisen ferner vorteilhafterweise eine im Winkel bewegbare Stange,
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die mit dem Hebel unter Zwischenschalten eines ersten Federanns verbunden
ist, auf, und ein zweiter Federann ist vorteilhafterweise an der
im Winkel bewegbaren Stange so befestigt, daß ein Drücken gegen ein Widerlager als Folge einer Spannung des ersten Federarms durch Spannung
in dem Teil der Mittel zur funktionellen Verbindung zwischen dem Sensor
und dem ersten Federarm erfolgt.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispeils unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
sind:
Fig. 1 eine schematisehe Draufsicht auf einen Teil! eines Kraftfahrzeugs,
das mit einem ScheinwerferSchwenkmechanismus gemäß der Erfindung
ausgerüstet ist,
Fig. 2 ein schematisches Schaubild eines Teils des in Fig. 1 gezeigten
Schwenkmechani smus,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines anderen Teils des in Fig. 1
gezeigten Mechanismus,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf einen Teil eines Kraftfahrzeugs,
das mit einem modifizierten ScheinwerferschenkmechaniBraus ausgerüstet
ist, ebenfalls gemäß der Erfindung,
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Scheinwerfers und eines Teils des in
Fig. 4 gezeigten Schewenkmechanismus und
Fig. 6 eine Seitenansicht der in Fig. 5 gezeigten Teile.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 bis 3 weist das Kraftfahrzeug einen Aufbau
10(von dem nur eine Bodenwanne schematisch in Fig. 1 gezeigt ist), Bäder 11 (von denen nur ein hinteres Rad gezeigt ist), auf denen der
Aufbau aufgehängt ist, zwei Scheinwerfer 12 auf, die auf einer gemeinsamen Ttyierstange sitzen, die waagrecht angeordnet ist und im Winkel dem
Aubau gegenüber bewegbar ist. Die Winkelbewegung der Querstange 13 bewirkt
eine Kipp- bzw. Schwenkbewegung der Scheinwerfer 12 in einer vertikalen Ebene. Die Querstange 13 bildet einen Teil eines Scheinwerferschwenkmechanismus.
Das Kraftfahrzeug weist ferner ein funktionelles Hinterachsegehäuse 14 auf, das einen ungefederten Teil des Kraftfahzruegs
bildet.
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Der Scheinwerf er schenlaaechanismus weist femer einen Sensor in der
Form eines inneren Kabels 15 und einer äußeren Hülle 16 auf. Das innere Kabel 15 ist an einem Ende an dem Hinterachsgehäuse 14 befestigt,
und an seinem anderen Ende ist es an einer Zwischenpartie
eines Hebels 17 befestigt, der ebenfals einen Teil des Schewenkmechanismus
bildet. Die äußere Hülle 16 legt sich gegen die Unterseite des Aufbaus 10 am hinteren Teil des Kraftfahrzeugs, so daß eine Änderung
in der relativen Lage des Fahrzeugaufbau 10 den Hinterrädern 11 gegenüber die effektive Länge des inneren Kabels 15 ändert. Es ist
offenkundig, daß dann, wenn die Last am Heck des I'ahrzeugaufbaus 10 größer wird, das hintere Ende des Fahrzeugaufbaus 10 sich den Rädern
11 gegenüber senkt und den Zug verstärkt, der auf die äußere Hülle 16
ausgeübt wird. Auf diese Weise verringert sich die effektive Länge des inneren Kabels 15· Wenn umgekehrt die Last am hinteren Ende des
Fahrzeugaufbau 10 geringer wird, verringert sich der Zug auf die käußere
Hülle 16, und die effektive Länege des inneren Kabels 15 vergrößert
sich.
Der Hebel 17 ist an «»einem Snde durch ein Gelenk 18 an einer hohlen
Stange 19 befestigt, die sich in ein Gehäuse 20 erstreckt, das dem
Aufbau 10 gegenüber ortsfest angeordnet ist. Ein Widerlager 21 ist an der Stange 19 im Inneren des Gehäuses 20 vorgesehen, und eine Druckfeder
22 sitzt auf der Stange 19 und liegt zwischen dem Widerlager 21 und einem Ende des Gehäuses 20, durch das die Stange 19 geht. Das Snde
der Stange 19 im Gehäuse 20 ist offen, und ein Kolbenelement 23,
das aus dem Gehäuse 20 vorsteht und an diesem befestigt ist, erstreckt sich in die hohle Stange 19· Ein Silikonfluid, das ASROSIL (eingetragenes
Warenzeichne) enthält, und zwar in Pulverform, in diesem dispergiert, befindet sich zwischen dem Element 23 und der Stange 19 und hat
den Effekt, sich e plötzlich en Bewegungen der Stange I9 dem Element 23
gegenüber entgegenzustellen, relativ langsame Bewegungen aber zu gestatten. Die Feder 22 dient dazu, die Stange 19 nach links gemäß der
Darstellung in Fig. 3 vorzuspannen.
An dem Ende des Hebels 17, das dear Stange 19 gegenüberliegt, ist ein
Kabel 24 unter Zwischenschalten eines Gelenks 25 angebracht. Das Ka-
— 5 —
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bei bildet ebenfalls einen Teil des Scheinwerferschwenkinechanismus
und führt zu einen freien Ende eines ersten Federarras 26, der an
seinem gegenüberliegenden Ende an einer Querstange 13 verankert ist.
Hin zweiter Federana 27 ist ebenfalls an der Qizerstange 13 befestigt
und wird »in Angriff an ein Widerlager 28 gespannt, das dem Aufbau
10 gegenüber oretsfest angeordnet ist, wenn der I'ederarin 26 als Folge
einer Zugbelastung im Kabel 24 gespannt wird. Ferner ist an der
rnierstange 13 ein Hebel 28 befestigt, dessen freies Ende gelenkig an
einem Dampfer 29 angebracht ist, der seinei'seits gelenkig am Aufbau
10 befestigt ist.
Iw Betrieb wird der S aeinwerferschwenkmechanisnms immer unter Zug
gehalten, unabhängig von der Last, die vom Fahrzeugaufbau 10 getragen
wird. Sine Zugbelastung des Scheinwerf er schwenkmechani siaus in
dieser Art hält den Federann 27 in Angriff an den Widerlager 28. Wenn
die νοίΛ i'ahrzeugaufbau 10 getragene Last erhöht wird, verringert sich
die effektive Länge des Kabels 15» wie vorstehend erwähnt. Bas bewirkt
ein sofortiges Schwenken des Hebels 17 nach rechts um das Gelenk 23 gemäß der Darstellung in Fig. 3· 3&s Kabel 24 wird damit nach
rechts gemäß den Darstellungen in Fig. 1 und 2 gezogen, so daß die Zugbelastung im Federarm 2ό erhöht wird. Eine solche Erhöhung des
Zugs im Federarm 26 wird durch eine Erhöhung des Zugs im Federarm 27
ausgeglichen, und ein solcher "^usgleich dei* Zugbelastungen erfolgt
als Ergebnis der "./inkelbewegung der Querstange 13i um ein Absdwehnken
der Q»ea?Scheinwerfer 12 zu bewirken und damit einen Ausgleich für
eine Änderung in der relativen Lage des Fahrzeugaufbaus als Folge
einer Erhöhung der Belastung an hinteren Ende desselben zu schaffen.
Wenn angenommen wird, daß der Federana 26 und der Federarm 27 gleiche
Stärken haben, ergibt sich nur die Hälfte der viinkelbewegung der rjierstange
I3» die erfolgt wäre, wenn die Federarme 26 und 27 nicht vorhanden
wären und ein starrer Hebel die Querstange I3 sit dea Kabel 24
verbinden würde. Sine körperliche Bewegung des Gelenks 18 unmittelbar
nach der Erhöhung der Belastung, die voai hinteren finde des Fahrzeugaufbau
getragen wird, wird verihindert, weil eine Bewegung der Stange 19f die das Gelenk 13 trägt, als Folge des Scjvpfungseffekts der
-C-
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verhindert wird, weil die höhere Belastung- des 5'ahrjedoch
relativ langfristig; erfolgt, erfolgt eine langsame
:; der Stange V) nach rechte seidäU der Darstellung in Piß. 23, so
daß nach dein anfänglichen Abwärts schwenken des Scheinwerfers ein gewisses
liaß an Aufvärtsschwenken dsr Scheinwerfer 12 erfolgt, weil der Hebel
17 effektiv -um seine gelenkige Verbindung mit den Kabel I5 verschwenkt
wird, um damit eine Bewegung des Kabels 24 nach links gemäß
der Darstellung in Fig. J su bewirken und eine Verringerung der Zugebelastung
aim l'ederarui 26 hervorzurufen. Die Scheinwerfer 12 bleiben jedoch
noch nach unten verschwenkt, verglichen mit ihrer Position vor der Erhöhung der Last, die vom hinteren Ende des Fahrzeugaufbaus 10 getragen
wird.
Wenn das Eraftfahrzeug während des !"ahrens beschleunigt wird, erfolgt
ein relativ kurzfristiges Hochwandem des vorderen Teils des Fahrzeugaufbaus
10, das einhergeht mit einem Absenken des hinteren Ihiäes des
Fahraeugaufbaus den Hadern 11 gegenüber. Diese Lnderung in der Position
des hinteren Endes des Fahrzeugaufbaus 10 den Rädern 11 gegenüber bewirkt
eine ^ürhöhung in dem Zug im Kabel 15 und eine Schwenkbewegung des
Hebels 17 in Richtung nach rechts um das G-elenk 18, um eine weitere
Abwärtsverschwenkung der Scheinwerfer 12 zu bewirken. Die Dauer der
Änderung in der relativen Lage des Fahrzeugauf bau s als Folge einer Beschleunigung
reicht jedoch nicht aus, um der Stange 19 die Iiöglichkeit
zu geben, sich in einem nennenswerten liaße den Element 23 gegenüber zu
bewegen, und das Ergebnis ist, daß kein anschließendes Hochschwenken der Scheinwerfer 12 als Folge der Verlagerung des Gelenks 18 nach rechts
gemäß der Darstellung in 3?ig. 5 erfolgt.
Wenn die vom hinteren aade des Fahrzeugaufbaus 10 getragene Last geringer
wird, verringert sich der Zug im Kabel 15, und der Zug in den Federarmen
26 »bewirkt ein Schwenken des Hebels 17 in Eichtung nach links
us das Gelenk 18 gemäß der Darstellung in Fig. 3. Das bewirkt eine Verschwenkung
der Scheinwerfer 12 nach oben, weil eine Verringerung der Belastung, die vom hinteren Ende des Fahrzeugauf bau s 10 getragen wird, von
relativ kalanger Dauer ist, und die Stange 19 bewegt sich deshalb nach
— V —
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BAD ORIGINAL
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links gemäß der Darstellung in Fig. 3 unter der Wirkung der Feder 22,
wie das durch die Silikonfliüssigkeit augelassen wird, so daß das Gelenk
18 nach links gemäß der Barstellung in Fig. 5 verlagert wird. Das
hat den Effekt eines Versehwenkens des Hebels 17 in Richtung nach rechts um seine gelenkige Verbindung am Kabel 15, um eine Erhöhung der Zugbelastung
im Federarm 26 und eine entsprechende Schwenkbewegung der Scheinwerfer 12 nach unten zu bewirken. Eine entsprechende Situation
tritt ein, wenn ein Bremsen erfolgt, außer daß das Bremsen im allgemeinen
nicht ausreichend lange dauert, damit sich das Gelenk 18 unter der Wirkung der Feder 22 bewegen kann.
Alle sehr kurzfristigen Änderungen in der relativen Lage des Fahrzeugaufbaus
den Rädern 11 gegenüber werden vom Dämpfer 29 herausgedämpft,
der ein Schwingen der Scheinwerfer 12 verhindert, beispielsweise beim
Springen des Fahrzeugs.
Wie zu sehen ist, besteht der Gesamteffekt des Scheinwerferschwenkmechanismus
darin, daß ein erheblich größeres Maß an Scheinwerferschwenkung pro ratea beiBeschleunigungs- und Bremsbedingungen als unter sich
ändernden Bedingungen der Last entsteht, die vom hinteren Ende des Fahrzeugaufbaus 10 getragen wird. Das ist erforderlich, weil ein Sensor
verwendet wird, um für eine Scheinwerferschwenkkompensation unter
zwei verschiedenen Bedingungen zu sorgen, die eine eine statische Lastbedingung und die andere eine dynamische Bedingung, wie sie beim Beschleunigen
und Bremsen auftritt. Wenn der Dämpferhebel 17 nicht vorgesehen
wäre, würde ein überkompensierender Effekt im Verschwenken der Scheinwerfer 12 erfolgen, wenn Änderungen in der Last auftreten, die
von dem Fahrzeugaufbau 1C getragen wird» Weil die Schwenkachse des
Aufbaus sich bei wechselnden Lastbedingungen von der bei sich wechselnden Beschleunigungs- oder Abbremsbedingungen ändert.
Die Zeit, die die Stange 19 braucht, um sich in ihrer Lage zu ändern,
wie das vom Silikonrnsdiim zugelassen wird, hängt unter anderem von der
Type des Kraftfahrzeugs ab, das mit dem Scheinwerferschwenksystem ausgerüstet
ist. Es ist jedoch vorgesehen, daß eine Zeitdauer von 25 Sekunden
für eine Bewegung der Stange 19 ausreicht, um eine Kompensation
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unter sich ändernden Lastbedingungen zu schaffen, und das ermöglicht
ein richtiges Maß einer Scheinwerf er Schwenkung Bunter den Bedingungen
des Abbremsens und Besohleunigens.
Das in Pig. 4 bis 6 gezeigte Kraftfahrzeug ist mit zwei Scheinwerferschwenksystemen
ausgerüstet, die dem Scheinwerferschwenksystem entsprechen,
das unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3 beschrieben worden ist. Sie !Feile des Scheinwerferschwenkmechanismus, die in Fig. 4 bis 6 dargestellt
sind und den in Fig. 1 bis 3 gezeigten Teilen des dortigen Scheinwerferschwenksystems
entsprechen, haben die gleichen Bezugszahlen erhalten. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 4 bis 6 zu sehen ist, ist die Qiierstange
13 entfallen, und die Scheinwerfer 12 sitzen unabhängig am Aufbau 10
unter Zwischenschalten von Stummelwellen 13'· Dabei ist einer der Scheinwerferschwenkmechanismen
jedem Scheinwerfer 12 zugeordnet, und anstelle des Dämpfers 29, der auf die Querstange I3 einwirkt, wie das unter Bezugnahme
auf fig. 1 bis 3 beschrieben worden ist, ist ein getrennter Dämpfer 29« direkt mit jedem Scheinwerfer 12 verbunden.
Abgesehen von den vorstehenden Unterschieden arbeiten die Soheinwerfer-Bohwenkraeohaniemen,
die in Fig. 4 We 6 dargestellt sind, gleichzeitig in genau der gleichen Weise, wie das unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3
beschrieben worden ist*
Anspruch·
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Claims (4)
1. Scheinwerferschwenkvorrichtung in einem Kraftfahrezeug mit einem
Aufbau und einem am Aufbau zur Verschwenkung in einer vertikalen Ebene
gelagerten Scheinwerfer, gekennzeichnet durch einen Sensor zum Feststellen der relativen Lage des Fahrzeugaufbaus
(1O) den Bädern (11) des Fahrzeugs gegenüber, wobei der Sensor zur Erzeugung
eines mechanischen Ausgangs eingerichtet ist, der zu der relativen Lage in Beziehung gesetzt ist, und Mittel zur funktionellen Verbindung
des Sensors mit den Scheinwerfern (12), zu denen ein Hebel (17)>
mittels dessen Ausgangsbewegungen des Sensors auf den Scheinwerfer (12) übertragbar sind, und ein Dämpfer (29,29') gehören, mittels dessen der
Hebel (17) schwenkbar am Aufbau (1O) gelagert ist und der in einer Ausführunt
vorgesehen ist, die sich relativ kurzfristigen Bewegungen entgegenstellt, derart, daß eine relativ langfristige Änderung im Ausgang
des Sensors eine körperliche Bewegung des Hebels (I7) dem Aufbau gegenüber
bewirkt, während eine relativ kurzfristige Änderung im Ausgang des Sensors eine Schwenkbewegung des Hebels (17) bewirkt, wobei der Hebel
(17) mit dem Sensor und mit dem Scheinwerfer (12) derart verbunden ist,
daß ein Sensorausgangswechsel, der relativ langfristig auftritt, zu einer kleinreren Gesamtscheinwerferschwenkbewegung als die führt, die
von dem gleichen Sensorausgangsweohsel herrührt, der relativ kurzfristig
auftritt.
2. Soheinwerfersohwenkvorriohtung nach Anspruch 1, gekennzeich
net durch einen zweiten Dämpfer, der zur Verhinderung einer sehr kurzfristigen Schwenkbewegung der Scheinwerfer (12) dient, die anderenfalls
als Folge von sehr kurzfristigen Änderungen in der relativen Lage
des Fahrzeugaufbaus (1O) den Bädern (11) gegenüber auftritt, insbesondere
beim Springen der Bäder (11) und beim Fahren des Fahrzeugs über eine unebene
Straßenoberfläohe.
3. Soheinwerfersohwenkvorriohtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein inneres Kabel (15)» das
an einem seiner Enden mit einem ungefderten Teil (I4) des Fahrzeuge und
am anderen seiner Enden mit dem Hebel (I7) verbunden ist, und ein· äuße-
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Hülle (16) aufweist, die das innere Kabel (15) umschließt und sich gegen
einen gefederten Teil des Kraftfahrzeugs legt.
4. Scheinwerferschwenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 t dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zur funktioneilen Verbindung des Sensors mit den Scheinwerfern (12) eine im Winkel bewegbare
Stange (13) aufweisen, die mit dem Hebel (17) unter Zwischenschalten eines ersten Federarms (26) verbunden ist, und ein zweiter Federarm (27)
an der im Winkel bewebbaren Stange (I3) so bewegfestigt ist, daß ein Drükken
gegen dein Widerlager als Folge einer Spannung des ersten Federamrs (26) durch Spannung in dem Teil der Mittel zur funktioneilen Verbindung
zwischen dem Sensor und dem ersten Federarm (26) erfolgt.
509886/0455
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