DE253272C - - Google Patents

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DE253272C
DE253272C DE1911253272D DE253272DD DE253272C DE 253272 C DE253272 C DE 253272C DE 1911253272 D DE1911253272 D DE 1911253272D DE 253272D D DE253272D D DE 253272DD DE 253272 C DE253272 C DE 253272C
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DE
Germany
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lever
speed
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lamp
driver
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Expired
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DE1911253272D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 253272 KLASSE 74 b. GRUPPE
Vorrichtung zur Überwachung von Fahrgeschwindigkeiten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1911 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zur Überwachung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen bekannt geworden, durch welche beim Überschreiten verschiedener zulässiger Gesch windigkeit en dem Führer ein Warnungssignal gegeben und eine Anzeigevorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, welche so eingerichtet ist, daß die Anzeige auch bestehen bleibt, wenn die Geschwindigkeit wieder ermäßigt wird.
Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die zulässigen Geschwindigkeiten, bei denen er in Tätigkeit tritt, innerhalb gewisser Grenzen beliebig verändert werden können, ohne daß dadurch bauliche Veränderungen der Vorrichtung selbst notwendig würden.
Die Erfindung ist in
Fig. ι in einer seitlichen Ansicht dargestellt, während
Fig. 2 den Fliehkraftregler im Grundriß zeigt.
Fig. 3 ist eine Rückansicht eines. Fahrzeuges mit Anzeigevorrichtung, und
Fig. 4 stellt das Schaltungsschema für die Warnungslampen dar.
In dem Stromkreis der Lampe 1, welche die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit anzeigt, und die so angebracht sein kann, daß sie sowohl dem Führer als auch einer nicht auf dem Wagen befindlichen Person gut sichtbar ist, befindet sich ein Schalter, welcher durch die beiden Kontaktstücke 2 und den Schalthebel 3 gebildet wird.
Der Schalthebel 3 steht unter Einwirkung der Feder 4 und wird für gewöhnlich durch die Nase 5 des durch die Feder 6 beeinflußten Hebels 7 in der in Fig. 1 und 4 gezeichneten Stellung gesperrt gehalten. An dem Hebel 7 befindet sich ferner die Kontaktfeder 8, welche in Verbindung mit dem Stift 9 als Schalter für den Stromkreis der Warnungslampe 10 dient. Die beiden Lampen 1 und 10 werden von der Batterie 11 gespeist. Der Hebel 7 berührt die Scheibe 12, deren Nabe 13 mit den Armen des Fliehkraftreglers 14 gelenkig verbunden ist. Der Antrieb der in den Lagern 16 und 17 verschiebbaren Reglerachse erfolgt durch eine biegsame Welle 15, die in einer geschlitzten Büchse endet. Von dieser Büchse wird das eine Ende der Reglerachse aufgenommen und durch einen in den Schlitz 19 greifenden Stift 20 gehalten, so daß sich die Achse längs verschieben kann, aber den Drehungen der Büchse folgen muß. Durch eine vom Führersitz aus einstellbare Hebelanordnung kann nun die Achse und mit ihr die Scheibe 12 so verschoben werden, daß der Abstand zwischen der Scheibe 12 und dem Hebel 7 größer oder kleiner wird. Steht die Hebelanordnung in der in Fig. 1 angedeuteten Lage, ist also die Scheibe 12 in nächster Stellung zum Hebel 7, so genügt ein geringer Ausschlag des Reglers, um die Vorrichtung zur Wirkung kommen zu lassen. Beim Anziehen des Handhebels 21 durch den Führer wird die Scheibe 12 weiter von dem Hebel 7 entfernt, so daß sie erst bei einer höheren
Geschwindigkeit und einem entsprechend größeren Ausschlag des Reglers mit dem Hebel 7 in Berührung kommt und diesen bewegen kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Vorrichtung bei verschiedenen Geschwindigkeitsgrenzen, z. B. bei 20 km (Fahrt in Ortschaften) und 60 km (Fahrt in freier Gegend) zur Wirkung kommen zu lassen.
Wenn die Geschwindigkeitsgrenze nahezu erreicht ist, so drückt der Regler mittels der Scheibe 12 zunächst den Hebel 7 so weit nach links, daß die Feder 8 mit dem Stift 9 in Berührung kommt und den Stromkreis der Lampe 10 schließt, wodurch der Führer des Wagens vor weiterer Steigerung der Geschwindigkeit gewarnt wird. Wird trotzdem die Geschwindigkeit weiter erhöht und die zulässige Höchstgrenze überschritten, so wird der Hebel 7 durch den Regler so weit nach links gedrückt, daß die Nase 5 den Hebel 3 freigibt und letzterer unter dei Wirkung der Feder 4 den Stromkreis der Lampe 1 schließt. Wenn nunmehr die Geschwindigkeit wieder entsprechend vermindert und der Ausschlag des Reglers durch eine eingebaute Spiralfeder 28 vermindert wird, so wird der Hebel 7 durch die Feder 6 wieder zurückbewegt, und die Lampe 10 erlischt. Die Lampe 1 dagegen bleibt am Brennen, weil der Hebel 3 durch den zurückgehenden Hebel 7 nicht beeinflußt wird. Es wird also dauernd angezeigt, daß ein zu schnelles Fahren stattgefunden hat.
Erst wenn der Hebel 3 in die in Fig. 1 gei zeichnete Stellung zurückgeführt, wird, erlischt j die Lampe 1. Es lassen sich leicht derartige ! Vorkehrungen treffen, daß die Zurückführung I des Hebels 3 nicht durch den Wagenführer, !sondern nur mittels eines Schlüssels durch 'einen Aufsichtsbeamten erfolgen kann.
Damit der Wagenführer nicht beim Fahren auf einer Strecke, auf der die geringere Geschwindigkeit nicht überschritten werden darf, die Wirkung der Vorrichtung dadurch vereitelt, daß er auf dieser Strecke die Reglerachse für die höhere Geschwindigkeit einstellt, kann mit der Einstellvorrichtung eine Anzeigevorrichtung verbunden werden, welche die Stellung des Getriebes erkennen läßt. Zu diesem Zweck sind mit der Lagerung des Handhebels 21 zwei Tafeln 22 und 22Λ verbunden, deren Aufschriften die beiden Grenzgeschwindigkeiten angeben. Je nach der Einstellung der Reglerachse verschwindet die eine oder die andere dieser Tafeln, z. B. 2za, hinter einem an dem Hebel 21 befestigten Schilde 23, so daß die sichtbare Tafel die der Stellung der Achse entsprechende Geschwindigkeit angibt. Die Tafeln 22 und α gestatten, die Einstellung der Vorrichtung von der Seite zu erkennen. Damit dies auch von hinten möglieh ist, ist an der Rückseite des Wagens ein mit einer Signalscheibe 24 verbundener Hebel 29 angebracht, welcher zugleich durch die Bewegung des Handhebels 21 verstellt wird. Bei der einen Stellung liegt die Scheibe 24, wie in Fig. 4 punktiert angedeutet, auf der weißen Erkennungstafel des Wagens, und läßt diese Stellung beispielsweise erkennen, daß die Vorrichtung für den Stadtverkehr eingestellt ist, während bei Einstellung für die größere Höchstgeschwindigkeit sich die Scheibe 24 über der Erkennungstafel befindet.
Damit für den Fall, daß die Überschreitung der verschiedenen Geschwindigkeitsgrenzen mit verschiedener Strafe bedroht ist, unzweifelhaft festgestellt werden kann, welche Geschwindigkeit überschritten worden ist, ist die zur Verschiebung der Reglerachse dienende Vorrichtung mit einer Sperrvorrichtung verbunden, welche in Tätigkeit tritt, wenn der Stromkreis der Lampe 1 geschlossen wird. Diese Vorrichtung besteht aus einer mit der Stellvorrichtung der Reglerachse verbundenen Stange 25, welche einen Anschlag 26 trägt, und einem an dem Hebel 3 angebrachten Arme 27. Der Arm 27 wird beim Einschalten der Lampe 1 vor den Anschlag 26 geschoben, und zwar je nach der Stellung der Reglerachse, entweder auf der einen oder anderen Seite, und verhindert in dieser Lage die Verstellung der Stange 25 und damit auch die Umstellung der Achse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Überwachung von Fahr- 9S geschwindigkeiten, bei welcher durch einen Fliehkraftregler ein Warnungssignal und ein die Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeitsgrenze anzeigendes Signal abgegeben, sowie das Verschwinden des zuletzt erwähnten Signals beim Zurückgehen der Geschwindigkeit verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler in Richtung seiner Achse verschiebbar ist und der Grad seiner Ver-Schiebung vom Führersitz aus mittels Hebelgestänges o. dgl. geregelt wird, zum Zwecke, die Vorrichtung innerhalb gewisser Grenzen bequem auf beliebige Höchstgeschwindigkeiten einstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911253272D 1911-05-23 1911-05-23 Expired DE253272C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE253272T 1911-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE253272C true DE253272C (de) 1912-11-04

Family

ID=34624940

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1911253272D Expired DE253272C (de) 1911-05-23 1911-05-23

Country Status (1)

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DE (1) DE253272C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740398C (de) * 1938-04-05 1943-10-20 Kienzle App A G Einrichtung zur UEberwachung der Drehzahl einer Maschine, z. B. eines Fahrzeugmotors

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740398C (de) * 1938-04-05 1943-10-20 Kienzle App A G Einrichtung zur UEberwachung der Drehzahl einer Maschine, z. B. eines Fahrzeugmotors

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