DE253430C - - Google Patents

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DE253430C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253430 KLASSE 14 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1911 ab.
Es sind Regelungseinrichtungen für Zweidruckturbinen bekannt geworden, bei denen die Steuerung der die Treibmittel-Einlaßorgane der Hauptmaschine steuernden Hilfsmaschinen durch Drosselung und dadurch bewirkte Druckänderung des die Steuerungsorgane der Hilfsmaschine durchfließenden Druckmittels erfolgt. Bei diesen Einrichtungen ist es ferner bekannt, die Steuerung mehrerer Hilfsmaschinen,
ίο die ihrerseits je ein zugehöriges Turbineneinlaßorgan beeinflussen, mittels eines Ölrelais zu bewirken, dessen Schieber von einem Pendelregler und dessen Schieberspiegel von einem Druckregler beeinflußt wird. An diesen Einrichtungen ist es auch nicht neu, den Schie-
»ber sowohl wie den Schieberspiegel innerhalb des sie umgebenden Schiebergehäuses zu teilen und diese Teile, die paarweise auf je eine Hilfsmaschine einwirken, in gegenseitiger Unabhängigkeit von den bekannten Reglern zueinander einstellen zu lassen.
Die vorbeschriebenen Regelungseinrichtungen haben jedoch den in der Praxis sich ergebenden nicht unwesentlichen Nachteil, daß die nur auf stärkere Druckänderungen des in der bzw. den Hilfsmaschinen fließenden Mittels ansprechenden Steuerungen nicht sofort in Tätigkeit treten, häufig auch wohl versagen, da sie in ihrer Wirkung von der jeweiligen Beschaffenheit des Druckmittels in bezug auf Temperatur usw. abhängig sind. Ein weiterer Nachteil ist auch der, : daß die Steuerungsorgane der Hilfsmaschinen nach der ihnen erteilten Verstellung in die Anfangslage nicht zurückgebracht werden können, wodurch sich die Treibmittel-Einlaßorgane der Hauptmaschine andauernd in einem labilen Gleichgewichtszustand befinden, der in einem unregelmäßigen Betrieb der Hauptmaschine seine Äußerung findet.
Gemäß vorliegender Erfindung soll nun den vorbezeichneten Nachteilen in wirksamer Weise begegnet werden. Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die in bekannter Weise zwangsweise durch einen Pendelregler erfolgende Verstellung der die Dampfeinlaßventile steuernden Hilfsmäschinenkolben entsprechend der geforderten Turbinenleistung, wie auch andererseits die in bekannter Weise erfolgende Steuerung der Hilfsmaschinen entsprechend den Schwankungen des Abdampfdruckes, unter Füllungsänderung des flüssigen Druckmittels durch Drehen der ' mit den Schieberkolben der Hilfsmaschinen zusammen arbeitenden Organe unter zwangsweise darauffolgender getrennter Zurückführung derselben in die Anfangslage geschieht.
Auf der Zeichnung ist die vorbezeichnete Erfindung in einer schematischen Ausführung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Darstellung der genannten Regelungseinrichtungen; Fig. 2 zeigt die Steuerungsvorrichtungen der Hilfsmaschinen im Schnitt, während Fig. 3 die zur Übertragung der Druekschwankungen in der Abdampfzuleitung dienende Einrichtung darstellt. Das zur zwangsweisen Rückführung der Hilfs-
maschinen-Steuerungsorgane in die Anfangslage dienende Gestänge ist der Deutlichkeit halber in der Zeichnung fortgelassen.
Die Steuerung des Frischdampf einlaß ventils A und des Ab dampf einlaß ventils B erfolgt durch Hilfsmaschinen C1 D bekannter Bauart, deren Kolbenstangen c1, d1 in der üblichen Weise mit den Ventilspindeln α1, b1 gekuppelt sind. Jede der Hilfsmaschinen besitzt eine besondere Steuerung E, F. Diese . sind im vorliegenden Falle als Schiebersteuerungen mit je zwei Schieberkolben e1, e2 bzw. f1, f2 ausgebildet. Die Kolben gleiten an Schieberspiegeln e3, f3. An die Gehäuse dieser Schieberspiegel sind Leitungen I, II, III, IV angeschlossen, von denen die Leitungen I der Druckmittelzufuhr und die Leitungen II der Druckmittelabfuhr dienen. Die Leitungen III und IV führen in die Zylinder der Hilfsmaschinen, und zwar münden die Leitungen III oberhalb und die Leitungen IV unterhalb j edes in der Mittellage befindlichen Hilfsmaschinenkolbens c2
bzw. d2.
Die Regelung des Treibmitteleinlasses entsprechend der geforderten Leistung erfolgt nun in zwangläufiger Abhängigkeit von der Muffe g1 des Pendelreglers G. Auf die Muffe ist zu diesem Zweck ein Querstück g2 aufgesetzt, an dessen Enden die Schieberstangen e4 bzw, f4 der Hilfsmaschinensteuerungen angreifen. Je nach der Stellung der Muffe geben nun die von dieser abhängigen Schieberkolben entweder die oberhalb oder die unterhalb jedes Hilfsmaschinenkolbens mündende Druckleitung frei. Das Druckmittel wird auf diese Weise gezwungen, entweder über die Kolben oder unter sie zu treten, d. h. sie entweder nach oben oder nach unten zu bewegen. Wie leicht ersichtlich, entspricht einer Aufwärtsbewegung eines jeden Hilfsmaschinenkolbens eine Öffnungsbewegung des zugehörigen Ventils, während eine Abwärtsbewegung jedes Hilfsmaschinenkolbens ein Schließen des entsprechenden Ventils zur Folge hat.
Die bisher beschriebenen Einrichtungen sind bekannt und bilden nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Letzterer gemäß soll nun die Regelung der Dampfeinlaßventile entsprechend den Druck-Schwankungen in der Abdampfzuleitung durch Drehen der mit den Schieberkolben zusammen arbeitenden Teile der Hilfsmaschinensteuerungen erfolgen. Diese Teile — im vorliegenden Falle die Schieberspiegel es, f3 — sind zu diesem Zweck an ihrem vom Fliehkraftregler G
- weggekehrten Ende mit Gewinde versehen und führen sich in je einer gegen Achsialverschiebung gesicherten Mutter H bzw. /. Jeder Schieberspiegel trägt ein Zahnsegment K
.60 bzw. L (Fig. 2). Diese Zahnsegmente stehen mit einer rechtwinklig zur Längsrichtung der Schieberspiegel verlaufenden, senkrecht stehenden doppeltgezahnten Zahnstange M im Eingriff. Diese Zahnstange ist mit einem Schwimmer N (Fig. 3) direkt öder indirekt ·— z. B. mittels einer Hilfsmaschine — zwangläufig verbunden. Der Schwimmer ruht in einem mit Quecksilber gefüllten Gefäß O. Auf das in dem erwähnten Gefäß enthaltene Quecksilber werden in geeigneter Weise die Druck-Schwankungen des Abdampfes übertragen. Steigt der Abdampf druck, so hebt sich der Quecksilberschwimmer N und mit ihm auch die Zahnstange M. Die erwähnte Bewegung der Zahnstange hat — wie leicht ersichtlich — zur Folge, daß sich die beiden Schieberspiegel e3, f3 der Hilfsmaschinensteuerungen E, F in ihren Muttern H, J in einander entgegengesetztem Sinne drehen und sich natürlich gleichzeitig in der Längsrichtung entsprechend verschieben. . .
Infolge dieser Bewegung tritt eine Verstellung der wirksamen Schieberkanten ■ der Schieberkolben e1, e2 bzw. f1, f2 gegenüber den zu den Hilfsmaschinen C, D führenden Leitungen III bzw. IV ein. Es wird sich also bei einer Abwärtsbewegung der Zahnstange M in der zur Abdampfhilfsmaschine gehörigen Steuerung F die über dem Kolben d2 mündende Leitung III öffnen und die unter dem KoI-ben liegende Leitung IV schließen müssen, während sich bei der zur Frischdampfhilfsmaschine gehörigen Steuerung E die entsprechende Leitung III um den gleichen Betrag schließt und die unterhalb des Kolbens c2 mündende Leitung IV freigegeben wird. Es hat dies zur Folge, daß der Turbine mehr Frischdampf oder lediglich Frischdampf zugeführt wird. Man kann selbstverständlich den Druckmittelführungskanälen III und IV der Hilfsmaschinensteuerungen auch einen schrägen Verlauf geben, so daß ihre Freigabe bzw. Verdeckung lediglich durch Drehen der Schieberkolben e1, e2 bzw. f1, f2 erfolgt
Die Rückführung der Steuerungsteile der Hilfsmaschinen in die Anfangslage erfolgt in nachstehend beschriebener Weise.
Die Muttern H, J, in welchen sich die Schieberspiegel e3, f3 führen, sind gegen Achsialverschiebung gesichert und drehbar gelagert. Die Muttern besitzen Ansätze K1, i1, die durch nicht dargestellte Mittel mit den Ventilspindeln α1, b1 zwangläufig verbunden sind. Heben oder senken sich nun die Ventilspindeln wieder — je nach der vorausgegangenen, durch die Doppelzahnstange bewirkten Verstellung —, so drehen sich die Muttern H, J und mit ihnen auch die zugehörigen · Schieberspiegel iii entgegengesetztem Sinne als vorher, bzw. findet nur eine Achsialverschiebung der Schieberspiegel statt.
Selbstverständlich beschränkt sich das An-
wendxxngsgebiet der Erfindung nicht auf solche Fälle, in denen horizontal liegende Pendelregler zur Anwendung gelangen. Man kann die beschriebene Einrichtung vielmehr auch bei senkrecht stehenden Pendelreglern anwenden; man hat dann nur nötig, ein geeignetes Zwischengestänge zur Bewegungsübertragung vorzusehen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Regelungsvorrichtung für solche Zweidruckturbinen, deren Dampfeinlaßventile entsprechend der geforderten Turbinenleistung mittels besonderer, durch ein tropfbar flüssiges Mittel betriebener Hilfsmaschinen einmal in zwangläufiger Abhängigkeit von der Muffe des Pendelreglers und zum anderen unabhängig von
    so diesem in Abhängigkeit von den Schwankungen des Abdampfdruckes von einem Druckregler gesteuert werden, wobei gleich-
    • artige Teile der axifeinander einwirkenden Organe der Hilfsmaschinensteuerungen unabhängig von- und untereinander von den sie beeinflussenden Reglern verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der aufeinander einwirkenden Organe der als räumlich getrennte Zwillingssteuerung ausgebildeten Hilfsmaschinen- Steuerungen unter Vermittlung eines ohne Kraftänderung wirkenden hydraulischen Gestänges" durch schraubenartige gleichzeitige Drehung der Organe unter zwangsweiser getrennter Zurückführung in die Anfangslage erfolgt.
  2. 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vor- und hierauf das Nacheilen der Schieberspiegel gegenüber den in ihrer Ruhelage verharrenden Schieberkolben durch Führung der Schieberspiegel in bzw. auf einer ortsfesten, drehbaren Büchse mittels eines Gewindes erfolgt.
  3. 3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den verschraubbar ineinander geführten Hilfsmaschinensteuerungselenienten das eine Element in Ableitung von den Bewegungen des Druckreglers und das andere EIement in Ableitung von den Bewegungen der Dampfeinlaßorgane verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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