DE25349C - Doppeltwirkende Kniehebelpresse - Google Patents

Doppeltwirkende Kniehebelpresse

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DE25349C
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Application number
DENDAT25349D
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English (en)
Original Assignee
A. BOLLE & JORDAN in Berlin S., Ritterstrafse 14
Publication of DE25349C publication Critical patent/DE25349C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C5/00Preparing the edges or backs of leaves or signatures for binding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Die vorliegende Presse ist für Buchbindereien, Album-, Luxuspapierfabriken etc., die mit Dampfkraft arbeiten, bestimmt/ um Pressungen auf Buchdeckel, Pappe, Papier etc. auszuführen. Die Metallplatten, welche die Muster enthalten und zum Pressen benutzt werden, sind an der Schieberplatte B befestigt, während die Buchdeckel u. dergl. auf die Tischplatte A aufgelegt werden. Letztere ist doppelt so breit als die Platte B, so dafs auf derselben gleichzeitig zwei zu pressende Gegenstände liegen können und die eine Hälfte des Tisches A frei zugänglich ist, während sich die andere Hälfte unter der Platte B befindet. Auf die freie Seite des Tisches A wird der zu pressende Gegenstand aufgelegt, der Tisch wird von der Maschine selbstthätig durchgeschoben und die Pressung vollzogen; gleichzeitig während der Pressung ist auf der vorher unter der Platte B befindlich gewesenen Seite des Tisches A neu aufgelegt worden, so dafs bei dem nun stattfindenden Rückgang des Tisches das vorher beschriebene Spiel wieder beginnt. Damit die Pressungen scharf ausfallen, ist es nothwendig, dafs der Tisch in den beiden äufseren Stellungen, in welchen die Pressungen stattfinden, eine horizontale Verschiebung nicht erleidet, und ebenso müssen die Kniehebel C und D in gebeugter Lage verweilen, so lange der Tisch hin- und hergeht. Der Tisch A und die Kniehebel C und D müssen also eine periodisch wiederkehrende, gegen einander absetzende Bewegung erhalten, in denen Ruhepunkte vorkommen, so dafs sich in der Presse selbst immer nur das eine oder das andere der beiden genannten Glieder bewegt, niemals beide zugleich.
Die Bewegung des Tisches A und der Kniehebel C und D geht von der Welle E aus, welche von der Schwungradwelle F aus vermittelst doppelter Räderübersetzung in der durch Pfeil angedeuteten Richtung gleichförmig umgelegt wird. Der doppelarmige Hebedaumen GG, welcher auf der Welle E aufgekeilt ist, bewirkt, dafs durch die Kniehebel C und D bei jeder Umdrehung zwei Pressungen ausgeführt werden. Zu der horizontalen Hin- und Herbewegung des Tisches A dient die herzförmige Scheibe H, welche ebenfalls auf der Welle E festgekeilt und so geformt ist, dafs ein Theil derselben concentrisch zur Achse der Welle E verläuft und im übrigen die Eigenschaft hat, dafs sie von beiden Rollen α und b, welche auf dem auf der Welle E gleitenden Schieber J unverrückbar festsitzen, in jeder Lage gleichzeitig berührt wird. Wenn nun der Schieber J an der Drehung verhindert wird, so mufs bei der Drehung der Welle E durch die Scheibe H, auf deren Stirn die Rollen α und b sich abwälzen, eine hin- und hergehende Bewegung des Schiebers J erzeugt werden, welche allemal einen Stillstand erfährt, sobald der vorher erwähnte concentrische Theil der Scheibe H an einer der Rollen α und b vorübergeht. Diese hin- und hergehende Bewegung des Schiebers J wird vermittelst der Zugstangen K, des Hebels L, der oscillirenden Welle M, der beiden Hebel N und der beiden Gelenkstangen O auf den Tisch übertragen, so dafs man hier dieselbe Bewegungsperiode wiederfinden mufs,
welche der Schieber J erhält. Es entsprechen auch die beiden Stillstände in der Horizontalbewegung des Tisches A den beiden erwähnten Ruhelagen des Schiebers J.
Die gegenseitige Lage der Hebedaumen G G und der herzförmigen Scheibe H ist so zu wählen, dafs der concentrisch verlaufende Theil der Scheibe H an eine der Rollen α oder b kommt, sobald das Aufheben des unteren Kniehebels D durch einen der Hebedaumen G G begonnen hat. Ebenso mufs der concentrische Theil der Scheibe H grofs genug sein, dafs der Hub der Kniehebel nahezu beendet ist, ehe eine Bewegung des Schiebers eintritt. In diesem Falle werden die Bewegungen des Tisches A und der Kniehebel C und D sich beständig gegen einander absetzen, d. h. der Tisch ist in Ruhe, sobald die Kniehebel gestreckt und gebeugt werden, und umgekehrt, und aufserdem werden vom Kniehebel zwei Hübe ausgeführt, wenn der Tisch einmal hin- und hergegangen ist. Da nun die Geschwindigkeit, mit welcher die Maschine betrieben werden kann, nur von dem Gange des Tisches abhängig ist, so ist klar, dafs man mit dieser Maschine bei gleicher Tischgeschwindigkeit die doppelte Anzahl von Pressungen vollziehen kann als auf einer Presse, die nur von einer Seite bedient werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kniehebelpresse, bei welcher durch Benutzung eines doppelarmigen Hebedaumens G G eine zweimalige auf- und niedergehende Bewegung und gleichzeitig durch die herzförmige Scheibe H mit Schieber J und mit den Rollen a und b eine einmalige hin- und hergehende Bewegung des Tisches A mit zwei gleich grofsen Ruhelagen bei den Bewegungsumkehrungen erzeugt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT25349D Doppeltwirkende Kniehebelpresse Active DE25349C (de)

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