DE253536C - - Google Patents

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DE253536C
DE253536C DENDAT253536D DE253536DA DE253536C DE 253536 C DE253536 C DE 253536C DE NDAT253536 D DENDAT253536 D DE NDAT253536D DE 253536D A DE253536D A DE 253536DA DE 253536 C DE253536 C DE 253536C
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armature
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S11/00Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation
    • G01S11/02Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves
    • G01S11/06Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves using intensity measurements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

J".
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVl 253536 -KLASSE 65^. GRUPPE
MAX JASPER in BERLIN.
von der Ferne her.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1911 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Auslösen von Küstensignalen mit drahtloser Zeichenübersendung in der Weise, daß einzelne Bojen o. dgl. neben der Fahrstraße angeordnet werden und mit einer Vorrichtung zum Aussenden von Zeichen mittels drahtloser Telegraphie ausgerüstet werden. Die gleiche Anordnung kann auch auf Leuchttürmen, Feuerschiffen u. dgl. angebracht werden.
Damit nun die Apparate nicht ununterbrochen, sondern nur bei Nebel, bei unsichti- ;em Wetter oder in der Dunkelheit die drahtlosen Zeichen abgeben, wird vortheilhaft die Einschaltung für die Zeichenabgabe auch mittels drahtloser elektrischer Energie bewirkt. Infolgedessen ist es erforderlich, dieselbe Anordnung ebensowohl zum Empfang der Energie als auch zum Aussenden verschiedener Zeichen zu benutzen, und hierin unterscheidet sich die vorliegende Anordnung von den bekannten Sendestationen, die in gleicher Weise ausgebildet sind, um sich gegenseitig ansprechen zu können.
Bei diesen bekannten Anordnungen wird, wenn eine Station angesprochen wird, deren Sender eingeschaltet und bleibt auch eingeschaltet, damit die andere Station möglichst schnell ebenfalls angerufen wird. Bei der vorliegenden Erfindung dagegen handelt es sich um eine Anordnung, die auf eine drahtlose Einwirkung hin nur Zeichen abzusenden hat. Aber die drahtlose Einwirkung, die die Zeichenauslösung bewirken soll, erfolgt von einer Mutterstation vom Lande aus. Bei der vorliegenden AnolSmm^bTsTEFcleshalb die Boje o. dgl. einen | Sender, der an eine Kontaktscheibe ange-1 schlossen ist, die mittels Uhrwerks o. dgl. in | Umdrehung versetzt wird. Diese Kontaktscheibe wird beim Eintreffen der Auslösewellen in Gang gesetzt und schaltet den Sender ein, den Empfänger dagegen aus. Nach einer bestimmten Zeit, während welcher die Signale abgegeben werden, wird der Sender wieder ausgeschaltet und durch Weiterdrehung des Uhrwerks ' der Empfänger wieder" selbsttätig eingeschaltet, so daß die Vorrichtung zu einer neuen Auslösung wieder bereitgestellt ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Anordnung schematisch dargestellt.
Es bedeutet 1 einen isoliert angebrachten Luftdraht, 2 eine Erdverbindung, 3 einen Detektor; 4, 4 und 5, 5 sind die Kontakte eines Schalters, die den Detektor mit dem Luftdraht und der Erde sowie mit der Stromquelle 6 und den Relaisspulen 7 verbinden. 8 ist der Relaiskontakt, 9 eine Stromquelle und 10 sind die Aufzugsmagneten eines Laufwerkes. 11 ist der Anker des Laufwerkes mit der Spann- oder Triebfeder 12. 13 ist eine durch das Laufwerk in Umdrehungen versetzte Kontaktscheibe, die mit einer beliebigen Anzahl von Kontakten 14 versehen ist, welche, wenn der Elektromagnet 18 getrennt von den Relaisspulen 17 erregt werden soll, auf zwei Kontaktkreisen anzuordnen sind. 15, 15 sind Kontaktbürsten, die die Verbindung der Batterien 16 mit den Relaisspulen 17 bzw. den
Elektromagneten i8 herstellen. ig ist der Anker des Elektromagneten 18, der an dem einen Ende des Wagebalkens 20 angeordnet ist. An dem anderen Ende des Wagebalkens 20 sind isoliert die Kontaktstücke 21 angeordnet, die die Verbindung des Detektors 3 mit dem Luftdraht und dem Relais durch die Kontaktstücke 4, 4 und 5, 5 bewirken.
22 ist eine Spannfeder, die bewirkt, daß, wenn der Sender 33 nicht erregt ist, der Detektor 3 stets in den Luftdraht 1 eingeschaltet liegt.
23 ist der Anker des Relais 17 mit dem Kontakt 24. Die Spannfeder 29 bewirkt, daß der Anker 23 in der Ruhe von den Relaisspulen 17 abgezogen wird und den Kontakt bei 24 unterbricht. 25 bedeutet eine Starkstrombatterie, 26 einen Elektromagneten, der den Vakuumunterbrecher 27 betätigt. 28 ist eine in den Stromkreis geschaltete Drosselspule.
Parallel zu dem Vakuumunterbrecher 27 ist ein Schwingungskreis mit der Kapazität 30 und der Selbstinduktion 31 angeordnet. Die elektrischen Schwingungen dieses Kreises werden induktiv auf die abgestimmte Selbstinduktionsspule 32 übertragen und veranlassen den Sender 33, in seiner Eigenperiode mitzuschwingen. Der Sender 33 kann eventuell
f auch in einen Parabolspiegel eingesetzt werden, wenn es darauf ankommt, die Schwingungen nur nach einer bestimmten Richtung hin auszusenden.
Die Wirkungsweise einer derartigen Anordnung ist folgende:
Durch die Spannfeder 22 des Wagebalkens 20 wird bewirkt, daß die Kontaktgabel 21 die Verbindung des Detektors 3 mit dem Luftdraht i, der Erdverbindung 2 und dem Relais 7 herstellt. Werden nun von einer Stelle aus, z. B. von einer Küstenstation, elektrische Wellen von einer bestimmten Länge ausgesandt, so erregen diese auf den mit vorbezeichneter Anordnung ausgestatteten Seezeichen, beispielsweise Bojen, Leuchttürmen, Feuerschiffen usw. durch den Luftdraht 1 den Detektor 3, wodurch das Relais 7 den Kontakt 8 schließt. Durch den Kontaktschluß bei 8 fließt der Strom der Batterie 9 durch die Aufzugmagnete 10 des Laufwerkes. Der Anker 11 stellt sich in das magnetische Feld und spannt hierdurch die Spannfeder 12, wodurch das Laufwerk mit der Kontaktscheibe 13 angetrieben wird. Berührt nun die Bürste 15 einen der umlaufenden Kontakte 14, so fließt der Strom der Batterie 16 gleichzeitig durch die Relaisspulen 17 und den Elektromagneten 18. Der Elektromagnet 18 zieht den Anker 19 während der Dauer des Kontaktschlusses bei 14, 15 an und hebt die Kontaktgabel 21 von den Kontakten 4, 4 und 5, 5 ab; dadurch wird der Empfänger 3 von dem Luftdraht 1 abgeschaltet. Gleichzeitig ziehen die Relaisspulen 17 den Anker 23 an, wodurch der Kontakt bei 24 geschlossen wird. Der Strom der Batterie 25 fließt nun durch den Elektromagneten 26, den Vakuumunterbrecher 27 und die Drosselspule 28, sodann über den Anker 23 und den Kontakt 24 zur Batterie 25 zurück. Durch die sehr schnellen und exakten Stromunterbrechungen im Vakuumunterbrecher 27 werden in dem Schwingungskreis 30, 31 sehr schnelle elektrische Schwingungen erzeugt, die induktiv auf die Selbstinduktionsspule 32 übertragen werden und den Sender 33 erregen. Durch den Sender 33 werden dauernd, oder in bestimmten Zeitintervallen, Schwingungen nur so lange ausgesandt, als die Scheibe 13 durch das Laufwerk in Umdrehungen versetzt wird, beispielsweise während der Dauer von 12 Minuten. Die Kontaktscheibe 13 ist so eingerichtet, daß in der Ruhe die Bürste 15 stets auf einen isolierten Teil der Scheibe 13 zu stehen kommt. Hören also die Umdrehungen der Kontaktscheibe 13 auf, so wird der Kontakt zwischen 14, 15 unterbrochen. Die Relaisspulen 17 lassen den Anker 23 los. Damit ist der Kontakt bei 24 unterbrochen, die Sendevorrichtung also ausgeschaltet. Gleichzeitig läßt der Elektromagnet 18 den Anker 19 los, und die Spannfeder 22 schließt durch die Kontaktgabel 21 die Kontakte 4, 4 und 5, 5, so daß also der Detektor 3 wieder in den Luftdraht 1 eingeschaltet liegt. Werden nun | beispielsweise von einer für diesen Zweck er- I richteten Küstenstation aus alle 13 Minuten » elektrische Schwingungen ausgestrahlt, so können auf diese Weise beliebig viele Sender auf den Seezeichen, Leuchttürmen und Feuerschiffen usw. auf eine gewisse Zeitdauer eingeschaltet werden. Auf einem Schiff kann man dann mittels eines gerichteten Empfängers feststellen, aus welcher Richtung die elektrischen Schwingungen kommen. Aber auch von welchem Punkte sie ausgehen, kann dem Schiffsführer in nachstehender Weise erkennbar gemacht werden:
Die Kontakte 14 auf der Kontaktscheibe 13 können in verschiedenen Entfernungen voneinander angeordnet, diese Anordnungen wiederum verschiedenartig kombiniert werden.
Dadurch ermöglicht sich die Abgabe einer großen Anzahl ganz bestimmter, dentlich voneinander unterscheidbarer Signale.
Erhält nun jedes Seezeichen (beispielsweise eine Boje, jeder Leuchtturm, jedes Feuerschiff usw.) innerhalb einer abgegrenzten Küstenstrecke ein bestimmtes Signal zugeteilt, das die Seekarten bei dem entsprechenden Objekte vermerken, so weiß der Schiffsführer unter Zuhilfenahme dieser Karten bei Empfang eines Signales genau, von welchem Punkte letzteres ausgeht.
Auf dem Schiffe muß sich natürlich eine

Claims (1)

  1. geeignete Vorrichtung befinden, die die ankommenden Signale in akustischer, optischer oder graphischer Form erkennbar werden läßt.
    Pate nt-A ν SPRU c η :
    Vorrichtung zum Auslösen von Küstensignalen mit drahtloser Zeichenaussendung von der Ferne her mittels elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender des Signals an eine mittels Uhrwerk o. dgl. in Umdrehung versetzte Kontaktscheibe angeschlossen ist, die beim Eintreffen der Auslösewellen in Gang gesetzt wird und den Sender unter gleichzeitiger Ausschaltung des Empfängers einschaltet, nach Ablauf einer bestimmten Zeit den Sender wieder ausschaltet und die selbsttätige Einschaltung des Empfängers bewirkt, so daß die Vorrichtung zu einer neuen Auslösung bereitgestellt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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