DE2537657C2 - Verfahren und Einrichtung zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit geradlinig bewegter Objekte - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit geradlinig bewegter ObjekteInfo
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Description
15
20
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Geschwindigkeitserfassung
bewegter Objekte gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und eine Einrichtung zum
Durchführen dieses Verfahrens.
Aus der DD-PS 95 713 ist bereits ein derartiges Verfahren zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit
geradlinig bewegter Objekte mit zwei in Bewegungsrichtung der Objekte in festem Abstand
zueinander angeordneten Sensoren als bekannt zu entnehmen, deren beim Erfassen eines Objektes
erzeugten Ausgangssignale den Zeitraum der Zählung der Impulse einer Impulsfolge mit konstanter Frequenz
bestimmen, wobei die Anzahl der gezählten Impulse als Maß für die Geschwindigkeit des Objektes gewertet
wird. Dieses Verfahren wird bei dem bekannten Stand der Technik mittels einer Einrichtung durchgeführt, die
zwei in festem Abstand zueinander angeordnete Sensoren, einen Impulsgenerator und einen Impulszähler
umfaßt, dessen Zählbeginn und Zählende von Ausgangssignalen der Sensoren bestimmt wird.
Dabei wird das Ziel verfolgt, einen Digitalzähler vorzusehen, der durch die beiden Sensoren in Gang
gesetzt und wieder gestoppt wird und dessen Zählstand direkt und genau die gemessene Geschwindigkeit
wiedergibt, wobei im Falle der Verwendung eines nichtablesbaren Zählwerks die genaue Anzeige des
erreichten ZählsUndes auch mittels mit dem Zähler gekoppelter Zählröhren oder dergleichen erfolgen
kann. Damit dieses Ziel der direkten Anzeige der gemessenen Geschwindigkeit erreicht werden kann,
wird ein rückwärts laufender Vorgabezähler benutzt, der auf die höchste zu messende Geschwindigkeit
voreingestellt wird.
Bei einem solchen rückwärts laufenden Zähler nimmt das Zählergebnis mit der Zeit ab, die das Objekt zum
Passieren der beiden Sonden gebraucht. Da die Geschwindigkeit in Form einer stark gekrümmten
Kurve mit zunehmender Zeit abfällt, muß, damit sie direkt am Zählwerk Angezeigt werden kann, der
Kurvenverlauf der gezählten Taktimpulse in Abhängigkeit von der Zeit dieser Geschwindigkeitskurve
möglichst weitgehend angepaßt werden.
Zur Anpassung dieser beiden Kurvenverlaufe, also der Kurve n= f(t)&n die Kurve v= f(t), wird die von dem
Impulsgenerator an den rückwärts laufenden Zähler gelieferte Taktfrequenz stufenweise herabgesetzt Als
Kurvenverlauf der von dem rückwärts laufenden Zähler gezählten Takte in Abhängigkeit von der Zeit erhält
man eine Kurve n=f(t), die einen Polygonzug mit anfänglich sehr starker und dann immer stärker
abnehmender Steigung darstellt Dieser Polygonzug muß dabei in etwa der Kurve v= F(t) angepaßt sein.
Der Aufwand, der für die Kurvenanpassung benötigt wird, ist ziemlich erheblich. Es muß nicht nur ein
zusätzlicher Binärzähler, eine komplizierte Torschaltung, eine Reihe von Flipflops und von Logikbausteinen
verwendet und genau aufeinander abgestimmt werden. Es muß auch noch dafür gesorgt werden, daß durch
exakte Rückkopplung mit dem rückwärts laufenden Zähler das zeitliche Zusammenwirken all dieser
Elemente genau übereinstimmt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Geschwindigkeit der zu messenden Objekte auf
einfachere Weise unter Benutzung nur eines einzigen Zählers zu ermitteln, wobei die Geschwindigkeit jeweils
mit der Genauigkeit angegeben werden soll, die tatsächlich aufgrund des verwendeten Verfahrens und
der verwendeten Apparatur erreichbar ist
Diese Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst
Eine Weiterbildung des Verfahrens enthält der Anspruch 2.
Als Sensoren können optische, ferromagnetische und ähnliche Sonden verwendet werden. Mit dem ersten
Sensorenausgangssignal wird ein elektrischer Schaltungsvorgang eingeschaltet, der mit dem zweiten
Sensorenausgangssignal gestoppt wird. Die Impulse, die während dieser Zeit gezählt werden, geben eine direkte
Information über die Geschwindigkeit des Objektes.
Die Einrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens zeichnet sich durch die im Anspruch 3 angegebenen
Merkmale aus.
Dadurch, daß nur bestimmte Zählstufen des Impulszählers mit den Registerelementen verbunden sind,
werden lediglich bestimmte Geschwindigkeitsstufen der die Meßstelle passierenden Objekte angezeigt; beispielsweise
wird nur registriert, ob das jeweilige Objekt die Meßstelle mit einer Geschwindigkeit von 1 bis
20 km/h oder 20 bis 30 km/h usw. passiert. Will man die exakte Geschwindigkeit des Objektes messen, so sind
alle Zählstufen des Impulszählers mit entsprechenden Registerelementen zu verbinden. Im Augenblick des
Auftretens des Ausgangssignals des zweiten Sensors wird die Ansteuerung weiterer Registerelemente
abgebrochen und das zuletzt von dem Impulszähler angesteuerte Registerelement zeigt die exakte Geschwindigkeit
des Objektes an.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein mit dem Impulsgenerator einerseits und dem Takleingang
eines Impulszählers andererseits verbundener Impulsübertrager vorgesehen, der über einen elektrischen
Schalter betätigbar ist und einen Eingang zum Schließen und einen Eingang zum Öffnen des Schalters aufweist,
wobei die Eingänge mit den beiden Sensoren verbunden sind.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung wird dabei der Impulsübertrager als Logikbaustein ausgebildet,
dessen einer Eingang mit dem Ausgang des elektronischen Schalters und dessen anderer Eingang
mit dem Impulsgenerator verbunden ist.
Eine Verbesserung der Erfindung sieht vor, daß der Impulszähler durch das Ausgangssignal des zweiten
Sensors in seine Ausgangsstufe, die sogenannte Nullzählstufe, zurücksetzbar ist, wobei zweckmäßigerweise
die Zurücksetzung über ein Verzögerungsglied erfolgt Dadurch ist sichergestellt, daß das mit dem
letzten Impuls vor Sperrung des Impulsübertragers über den Impulszähler angesteuerte Registerelement gesetzt
ist, bevor der Impulszähler in seine Ausgangslage zurückgestellt wird, um für das nächste, die Meßstelle
passierende Objekt bereitgestellt zu werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen den Zählstufenausgängen des Impulszählers
und den Registerelementen jeweils ein das an der Zählstufe auftretende Signal speichernder Registerspeicher,
der von dem an der nachfolgenden, mit einem Registerspeicher verbundenen Zählstufe auftretenden
Signal löschbar ist, und ein üblicherweise gesperrtes Tor, dessen Sperrung durch das Ausgangssignal des
zweiten Sensors bei vorhandenem Speichersignal vorübergehend aufhebbar ist, angeordnet.
Auf diese Weise wird erreicht, daß nur die Zählstufe des Impulszählers, die unmittelbar vor Sperrung des
Impuls-Übertragers angesteuert worden ist, ein Signa!
abgibt, das an dem entsprechenden Registerelement eine Anzeige hervorruft. Alle Signale an den vorhergehenden
Zählstufen des Impulszählers, die bei geringeren Impulszahlen angesteuert werden, können infolge der
gesperrten Tore nicht zu den jeweiligen Registerelementen gelangen.
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Registerspeicher als elektronische
Schalter ausgebildet, die einen Ausgang und je einen Eingang zum öffnen und Schließen der Schalter
aufweisen, wobei der eine Eingang mit der entsprechenden Zählstufe und der andere Eingang einerseits mit
dem ersten Sensor und andererseits mit dem Ausgang des an die nächstfolgende Zählstufc des Inipulszählei s
angeschlossenen elektronischen Schalters verbunden ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist besonders geeignet zum Messen der Geschwindigkeit von
Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr. Hier läßt sich durch eine geringfügige Erweiterung mit wenigen
Bauelementen die Einrichtung zu einer Anordnung zur Zählung der Kraftfahrzeuge mit gleichzeitiger Fahrzeugunterscheidung,
d. h. getrennter Zählung von Lastkraftwagen und Personenkraftwagen umfunktionieren.
Dies wird nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß einerseits ein weiterer, nur auf
Lkw ansprechender Sensor, der in Bewegungsrichtung der Kraftfahrzeuge zwischen dem ersten und dem
zweiten Sensor angeordnet ist, und ein Umschalter vorgesehen ist, der zwei Tore von dem Ausgang der
zugehörigen Registerspeicher trennt und das eine Tor mit dem weiteren Sensor und das andere Tor mit dem
zweiten Sensor verbindet, der den Ausgang des über seinen Eingang mit dem ersten Sensor verbundenen
elektronischen Schalters auf die beiden anderen Eingänge dieser Tore und den anderen Eingang des
elektronischen Schalters auf den Ausgang des Verzögerungsgliedes umschaltet und der den weiteren Sensor
mit dem Eingang des Verzögerungsgliedes verbindet Die den beiden Toren zugeordneten Registerelemente
sind wechselweise als numerisches Impulszählwerk zur Kraftfahrzeugzählung oder zur Geschwindigkeitsanzeige
betreibbar. Auf diese Weise ist eine Einrichtung geschaffen, die einmal zur Messung und Registrierung
der Kraftfahrzeuggeschwindigkeit verwendet werden kann und andererseits durch Umlegung eines mehrpoligen
Umschalters in eine Einrichtung zum Zählen der Kraftfahrzeuge bei gleichzeitiger Kraftfahrzeugunterscheidung
umgewandelt werden kann.
Weitere Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen und
in der Beschreibung weitergehend erläutert.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Schaltungsaufbau der Einrichtung zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit gradlinig
bewegter Objekte und
F i g. 2 den Schaltungsaufbau einer Einrichtung zum
F i g. 2 den Schaltungsaufbau einer Einrichtung zum
ίο Messen der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen, die
wahlweise in eine Einrichtung zur Kraftfahrzeugzählung mit gleichzeitiger Fahrzeugunterscheidung umgeschaltet
werden kann.
In F i g. 1 sind zwei Sensoren 1 und 2 mit gleicher Empfindlichkeit in einem bestimmten Abstand, im gewählten Beispiel 1 m, in Bewegungsrichtung A der Objekte angeordnet Der erste Sensor 1 ist mit dem einer. Eingang und der zweite Sensor 2 ist mit dem anderen Eingang eines elektronischen Schalters 3 verbunden, der im vorliegenden Beispiel als bistabiler Multivibrator (Flipflop) ausgebildet ist Als elektronischer Schalter 3 kann jedoch ebensogut ein Transfluxor verwendet werden.
Der Ausgang des Flipflops ist mit dem Eingang eines Impulsübertragers 4 verbunden, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Logikgatter, und zwar als NAND-Gatter ausgebildet ist. Der andere Eingang des NAND-Gatters ist an einen Impulsgenerator 5 mit konstanter Impulsfrequenz, im vorliegenden Beispiel 5 kHz, verbunden. Der Ausgang des Impulsübertragers 4 ist an den Takt- oder clock-Eingang T eines Impulszähler 6 angeschlossen, der im Ausführungsbeispiel als elektronischer Zähler, und zwar als Dreidekadenzähler ausgebildet ist Als Impulszähler kann ebensogut ein Schieberegister Einsatz finden. Der clear- oder reset-Eingang R des elektronischen Zählers 6 ist mit dem Ausgang eines Verzögerungsgliedes 7, im vorliegenden Beispiel als monostabile Kippstufe (Monoflop) ausgebildet verbunden, dessen Eingang an den Ausgang des zweiten Sensors 2 angeschlossen ist
In F i g. 1 sind zwei Sensoren 1 und 2 mit gleicher Empfindlichkeit in einem bestimmten Abstand, im gewählten Beispiel 1 m, in Bewegungsrichtung A der Objekte angeordnet Der erste Sensor 1 ist mit dem einer. Eingang und der zweite Sensor 2 ist mit dem anderen Eingang eines elektronischen Schalters 3 verbunden, der im vorliegenden Beispiel als bistabiler Multivibrator (Flipflop) ausgebildet ist Als elektronischer Schalter 3 kann jedoch ebensogut ein Transfluxor verwendet werden.
Der Ausgang des Flipflops ist mit dem Eingang eines Impulsübertragers 4 verbunden, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Logikgatter, und zwar als NAND-Gatter ausgebildet ist. Der andere Eingang des NAND-Gatters ist an einen Impulsgenerator 5 mit konstanter Impulsfrequenz, im vorliegenden Beispiel 5 kHz, verbunden. Der Ausgang des Impulsübertragers 4 ist an den Takt- oder clock-Eingang T eines Impulszähler 6 angeschlossen, der im Ausführungsbeispiel als elektronischer Zähler, und zwar als Dreidekadenzähler ausgebildet ist Als Impulszähler kann ebensogut ein Schieberegister Einsatz finden. Der clear- oder reset-Eingang R des elektronischen Zählers 6 ist mit dem Ausgang eines Verzögerungsgliedes 7, im vorliegenden Beispiel als monostabile Kippstufe (Monoflop) ausgebildet verbunden, dessen Eingang an den Ausgang des zweiten Sensors 2 angeschlossen ist
Ausgewählte Zählstufen des elektronischen Zählers 6, im vorliegenden Beispiel die Impulszählstufen für die
Impulse 90, 100, 120, 150, 180 usw, sind über als elektronische Schalter ausgebildete Registerspeicher
8—12 und über Tore 13—17 mit Registerelementen 18—22 verbunden. Zwischen den Ausgängen der Tore
13—17 und den Registerelementen sind noch Impulsformerstufen 23—27 eingeschaltet, die die Ausgangssignale
der Tore in leistungsstarke Impulse zum Schalten der Registerelemente umformen. Die Registerspeicher oder
elektronischen Schalter 8—12 sind im vorliegenden Beispiel als bistabile Kippstufen (Flipflop) mit zwei
dynamischen und einem statischen Eingang ausgebildet Über die dynamischen Eingänge werden die Flipflops
abwechselnd gesetzt und zurückgesetzt und über den statischen Eingang unabhängig von ihrem jeweiligen
Schaltzustand in die Ausgangslage zurückgeführt Die einen dynamischen Eingänge der Flipflops 8—12 sind
jeweils mit den bereits genannten ausgewählten
Zählstufen des elektronischen Zählers 6, die anderen dynamischen Eingänge der Flipflops sind mit dem ersten
Sensor 1 und die statischen Eingänge der Flipflops sind jeweils mit dem Ausgang des an die nächstfolgende
Zählstufe des Impulszählers angeschlossenen Flipflops verbunden. Die Registerspeicher oder elektronischen
Schalter 8—12 können auch als Transfluxorschalter ausgebildet sein.
Die Tore 13—17 sind in dem vorliegenden Beispiel als
Logikgatter, und zwar als NAND-Gatter ausgebildet, während die Impulsformerstufen 23—27 durch Monoflops
realisiert werden. Anstelle der NAND-Gatter und Monoflops können auch Ringkernimpulsformer Verwendung
finden. Ein Eingang der NAND-Gatter ist jeweils mit dem Ausgang des entsprechenden Registerspeichers
oder elektronischen Schalters oder Flipflops 8—12 verbunden, während der andere Eingang aller
NAND-Gatter 13—17 an den Ausgang des Monoflops 7 angeschlossen sind. Die Ausgänge der NAND-Gatter
sind mit den Eingängen der Monoflops 23—27 verbunden, deren Ausgänge mit den Registerspeichern
18—22 verbunden sind.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist wie folgt:
Im vorliegenden Beispiel sollen bewegte Objekte in folgenden Geschwindigkeitsgruppen erfaßt und registriert
werden:
erste
Geschwindigkeitsstufe
zweite
zweite
Geschwindigkeitsstufe
dritte
dritte
Geschwindigkeitsstufe
elfte
elfte
Geschwindigkeitsstufe
dreizehnte
dreizehnte
Geschwindigkeitsstufe
IO
15
1- 20 km/h
20- 30 km/h
30- 40 km/h
120-150 km/h
180-200 km/h
120-150 km/h
180-200 km/h
25
Da die Sensoren im Abstand von 1 m angeordnet sind, benötigt ein Objekt mit einer Geschwindigkeit von
20 km/h 1GO msek., mit einer Geschwindigkeit von
30 km/h 120 msek., mit 40 km/h 90 msek. usw. und mit 200 km/h 18 moek., um die Wegstrecke von dem ersten
zu dem zweiten Sensor zu durchlaufen. Bei einer Generatorfrequenz von 5 kHz entsprechen 180 msek.
900 Impulsen, 120 msek. 600 Impulsen, 90 msek. 450 Impulsen usw. und 18 msek. 90 Impulsen. Das hat zur
Folge, daß mit der Impulszählstufe »90 Impulse« das Registerelement 18 zum Anzeigen der Geschwindigkeit
von 200 km/h, mit der Zählstufe »450 Impulse« das Registerelement zum Anzeigen der Geschwindigkeit
40 km/h, mit der Impulszählstufe »600 Impulse« das Registerelement zum Anzeigen der Geschwindigkeit
30 km/h und mit der Impulszählstufe »900 Impulse« das Registerelement zum Anzeigen der Geschwindigkeit
20 km/h verbunden werden muß.
Fährt nunmehr ein Objekt mit der Geschwindigkeit von beispielsweise 120 km/h in die Meßstelle ein, so
wird bei Oberfahren des ersten Sensors 1 ein Ausgangssignal erzeugt, das alle Registerspeicher 8—12
zurückstellt, also in ihre Ausgangslage zurücksetzt, in
welcher an dem Ausgang der Kegisterspeicher O-Signai auftritt Gleichzeitig läßt dieses Ausgangssignal den
elektronischen Schalter oder Flipflop 3 umkippen, so daß an seinem Ausgang L-Signal ansteht Dadurch liegt
an dem mit dem Ausgang des Flipflops 3 verbundenen Eingang des NAND-Gatters L-Signal und jeder Impuls
des Impulsgenerators 5 kann das NAND-Gatter 4 passieren und wird im Impulszähler 6 registnert Vom
Beginn des Zählvorganges an gerechnet 18 msek. später
hat der Impulszähler 90 Impulse registnert und an den mit der Zählstufe »90 Impulse« verbundenen Registerspeicher
oder Flipflop 8 gelangt ein Signal wodurch das Hipflop umkippt und an seinem Ausgang ein L-Signal
auftritt Dieses L-Signal liegt am Eingang des NAND-Gatters 13; da jedoch der andere, über das Verzögerungsglied
7 mit dem zweiten Sensor verbundene Eingang des NAND-Gatters 13 0-Signal aufweist, liegt
am Ausgang des NAND-Gatters 13 L-Signal, das die Impulsformerstufe nicht einschalten kann, d. h., das
Gatter 13 ist gesperrt und das von der Impulszählstufe »90 Impulse« kommende Signal kann nicht an das
Registerelement 18 zum Anzeigen der Geschwindigkeit 200 km/h gelangen.
Vom Beginn der Impulszählung an gerechnet 20 msek. später hat der Impulszähler 100 Impulse gezählt
und an der Zählstufe »100 Impulse« tritt ein Ausgangssignal auf, wodurch das Flipflop 9 umkippt und
an seinem Ausgang L-Signal auftritt. Dieses L-Signal setzt über den statischen Eingang das Flipflop 8 in seine
Ausgangslage zurück, so daß an dessen Ausgang wieder 0-Signal vorhanden ist. Da das NAND-Gatter 14 über
seinen mit dem zweiten Sensor 2 verbundenen Eingang noch gesperrt ist, kann das L-Signal am Ausgang des
Flipflops 9 keinen weiteren Schaltvorgang auslösen.
Dieses Schaltspiel wiederholt sich nach 24 msek., wenn der Impulszähler 120 Impulse gezählt hat und an
der Impulszählstufe »120 Impulse« ein Signal auftritt.
Gerechnet vom Beginn der Impulszählung 30 msek. später hat der Impulszähler 150 Impulse gezählt und an
der Zählstufe »150 Impulse« tritt ein Signal auf, das das Flipflop 11 umschaltet, so daß an dessen Ausgang
L-Signal auftritt. Als Folge dessen wird über den statischen Eingang der Impulszähler 10 in seine
Ausgangslage zurückgesetzt, so daß an dessen Ausgang wiederum Null-Signal erscheint. Das L-Signal am
Ausgang des Flipflops 11 liegt am Eingang des NAND-Gatters 16. In diesen 30 msek. ist das sich mit
120 km/h bewegende Objekt von dem ersten Sensor zu dem zweiten Sensor gelangt und ruft am zweiten Sensor
ein Ausgangssignal hervor, das zum einen den elektronischen Schalter bzw. das Flipflop 3 zurücksetzt,
so daß an dessen Ausgang wiederum 0-Signal auftritt. Damit ist das NAND-Gatter 4 gesperrt und vom
Impulsgenerator 5 können keine Impulse mehr auf den Takteingang des Impulszählers 6 gelangen. Andererseits
bewirkt das Ausgangssignal des Sensors 2 das Umkippen des Monoflops 7 von seinem stabilen in
seinen metastabilen Zustand. In seinem metastabilen Zustand tritt am Ausgang des Monoflops L-Signal auf,
so daß an dem einen Eingang aller NAND-Gatter 13—17 L-Signal auftritt Der andere Eingang aller
NAND-Gatter 13—17, mit Ausnahme des NAND-Gatters 16, weisen 0-Signal auf, so daß diese Gatter gesperrt
bleiben. Lediglich an beiden Eingängen des NAND-Gatters 16 liegt L-Signal, so daß nunmehr an seinem
Ausgang 0-Signal auftritt, das die Impulsformerstufe bzw. das Monoflop 26 veranlaßt umzukippen, wodurch
wiederum das Registerelement 21 angesteuert wird und die Anzeige i2ö km/h sichtbar werden läßt Nach etwa
10 bis 30μ5β1ο fällt das Monoflop 7 aus seinem
metastabilen in seinen stabilen Zustand zurück, wobei die auftretende Impulsflanke an den reset- oder
clear-Eingang R des Impulszählers 6 gelangt und diesen zurückstellt Gleichzeitig werden alle Tore 13 bis 17
!gesperrt, da über den Ausgang des Monoflops 7 !mindestens an einem Eingang aller Tore 0-Signal
anliegt Damit ist die Einrichtung wieder in ihre Ausgangslage zurückgesetzt und beim Einfahren des
nächsten Objektes wiederholt sich der eben beschriebene Vorgang.
Hat das nachfolgende Fahrzeug beispielsweise eine Geschwindigkeit, die zwischen 100 und 120 km/h liegt
so könnte der zweite Sensor 2 beispielsweise bei dem 170. Zählimpuls ein Signal abgeben. In diesem Fall spielt
sich der gleiche Schaltvorgang wie vorstehend beschrieben ab, da der Ausgang des Registerspeichers oder
Flipflops 11 so lange L-Ausgang aufweist, bis der 180. Zählimpuls von dem elektronischen Zähler registriert
worden ist und der Registerspeicher 12 den Registerspeicher 11 wieder in seine Ausgangslage zurücksetzt.
Auch der 170. Zählimpuls würde über das NAND-Gatter 16 und die Impulsformerstufe 26 das Registerelement
21 ansteuern, so daß das die Meßstelle passierende Fahrzeug in die Geschwindigkeitsgruppe 100 bis
120 km/h eingeordnet wird.
Selbstverständlich kann man sämtliche Zählstufen des Impulszählers mit entsprechenden Registerspeichern,
Toren und Registerelementen verbinden, so daß dann jede Geschwindigkeit des Objektes exakt erfaßt werden
kann.
Zwischen dem Impulsgenerator 5 und dem Takteingang T des elektronischen Zählers 6 kann noch ein
Frequenzteiler 28 angeordnet sein. Er ist für den Aufbau und die Funktion der Schaltung nicht erforderlich,
ermöglicht aber, den Impulszähler für einen kleineren Zählbereich auszulegen. Wird das Teilerverhältnis des
Frequenzteilers 28 beispielsweise 10:1 gewählt, so braucht der elektronische Impulszähler nur als 2-Dekaden-Zähler
ausgelegt zu werden, da nur jeder 10. Impuls an den Impulszähler gelangt, bei einer Geschwindigkeit
von 20 km/h also der Zähler 90 anstelle von 900 Impulsen zählt.
F i g. 2 stellt den Schaltungsaufbau einer Einrichtung dar, die einerseits zur Messung der Geschwindigkeit (G)
von Kraftfahrzeugen, evtl. bei gleichzeitiger Zählung, und andererseits zur Zählung von Kraftfahrzeugen mit
gleichzeitiger Fahrzeugunterscheidung (FU) zwischen Pkw und Lkw verwendet werden kann. Die Schaltungsanordnung
zum Messen der Kraftfahrzeuggeschwindigkeit unterscheidet sich nicht von der Schaltungsanordnung
in Fig. 1, so daß gleiche Bauteile mit gleichem
Bezugszeichen versehen sind. Zur Fahrzeugzählung und Fahrzeugunterscheidung ist zwischen den im Abstand
von 1 m angeordneten Sensoren 1 und 2 mit gleicher *o
Empfindlichkeit ein weiterer Sensor 30 angeordnet, der ausschließlich auf Lastkraftwagen anspricht Der weitere
Sensor 30 kann als beliebiger Sensor ausgebildet sein, wie er bisher auch bereits bei Straßenverkehrsmessung
zur Unterscheidung von Lastwagen und Personenkraft- « wagen verwendet wird. Es kann sich also um eine auf
unterschiedliche Fahrzeuggewichte ansprechende Druckschwelle, um eine auf eine größere Eisenmasse
ansprechende Magnetsonde oder auch z. B. um eine die größere Höhe von Lkws anzeigende Lichtschranke
handeln.
Die Sensoren 1 und 2 registrieren sowohl Lastkraftwagen ais audi Personenkraftwagen, 'weiterhin isx ein
Umschalter 31 vorgesehen, der Umschaltkontakte 32, 33,34,35,36,37,38 usw. aufweist Die Umschaltkontakte
sind so ausgebildet, daß ihr Eingang wahlweise mit zwei Ausgängen (G- und FU-Ausgang) verbunden
werden kann.
Der Umschaltkontakt 32 unterbricht die Verbindungsleitung zwischen dem Ausgang des elektronischen
Schalters 3 und dem Impulsübertrager 4, wobei der Eingang des Umschaltkontaktes 32 mit dem Ausgang
des elektronischen Schalters 3 und der G-Ausgang mit dem Impulsübertrager 4 verbunden ist Der FU-Ausgang
des Umschaltkontaktes 32 ist über eine Verbindungsleitung 41 an die Verbindung zwischen Ausgang
des Verzögerungsgliedes 7 und den Toren 13 bis 17 aneeschlossen. Der zweite Umschaltkontakt 33 unterbricht
die Verbindungsleitung zwischen dem Sensor 2 und dem Eingang des elektronischen Schalters 3, wobei
der Eingang des Umschaltkontaktes 33 mit dem Eingang des elektronischen Schalters 3 und der
G-Ausgang des Umschaltkontaktes 33 mit dem Sensor 2 verbunden ist, während der FU-Ausgang des Umschaltkontaktes
33 an den Ausgang des Verzögerungsgliedes 7 angeschlossen ist. Der Umschaltkontakt 34 ist in eine
Verbindungsleitung 43 zwischen dem weiteren Sensor 30 und dem Eingang des Verzögerungsgliedes 7
eingeschaltet und kann diese Verbindung unterbrechen. Die Umschaltkontakte 35, 36, 37, 38 usw. sind in der
Verbindungsleitung zwischen den Ausgängen der Registerspeicher oder Flipflops 8—12 und den Eingängen
der Tore oder NAND-Gatter 13—17 angeordnet, und zwar ist der Eingang der Umschaltkontakte mit den
Toren oder NAND-Gattern und der G-Ausgang mit den Registerspeichern verbunden. Der FU-Ausgang der
Umschaltkontakte 37, 38 usw. ist offen, während der FU-Ausgang des Schaltkontaktes 35 über eine Verbindungsleitung
45 mit dem weiteren Sensor 30 und der FU-Ausgang des Schaltkontaktes 36 über eine Verbindungsleitung
46 mit dem zweiten Sensor 2 verbunden ist.
Zur Messung der Geschwindigkeit steht der Umschalter 31 so, daß alle G-Ausgänge der Schaltkontakte
32—38 mit den Eingängen der Schaltkontakte 32—38 verbunden sind und alle FU-Ausgänge offen sind. Der
weitere Sensor 30 ist damit wirkungslos und die Schaltungsanordnung entspricht exakt der Schaltungsanordnung
in F i g. 1.
In Fig.2 ist des weiteren mit dem Ausgang des
Sensors 1 ein Impulszählwerk 50 verbunden, und die Registerelemente 51 und 52, die über die Gatter 13 und
14 und die Schaltkontakte 35 und 36 des Umschalters 31
mit den Registerspeichern 8 und 9 verbunden sind, sind umschaltbar ausgebildet, wobei sie einerseits als
numerische Impulszählwerke zur Registrierung einzelner Impulse und andererseits als Anzeigevorrichtung für
eine bestimmte Geschwindigkeit betrieben werden können.
Die Wirkungsweise der Schalteinrichtung nach F i g. 2 ist wie folgt:
Zur Fahrzeuggeschwindigkeitsmessung steht der Umschalter in der in Fig.2 gezeigten Stellung, in
welcher alle G-Ausgänge der Schaltkontakte 32—38 mit deren Eingängen verbunden und alle FU-Ausgänge
dieser Schaltkoniakte offen sind. Fährt nunmehr ein Fahrzeug in die Meßstelle ein, so erfolgt die
Geschwindigkeitsregistrierung wie sie zu dem Beispiel in F i g. 1 beschrieben ist Zusätzlich wird der durch das
Fahrzeug im Sensor 1 ausgelöste Impuls durch das Zählwerk 50 registriert, so daß hier die Anzahl dcf die
Meßstelle passierenden Fahrzeuge erfaßt wird.
Soll die Einrichtung lediglich als Zähleinrichtung mit gleichzeitiger Fahrzeugunterscheidung zwischen Pkw
und Lkw betrieben werden, so ist der Umschalter 31 umzulegen, so da3 alle FU-Ausgänge der Umschaltkontakte
32—38 mit dem Eingang dieser Umschaltkontakte verbunden und alle G-Ausgänge offen sind. Fährt
beispielsweise ein Lastkraftwagen in die Meßstelle ein, so erzeugt er beim Passieren des Sensors 1 ein
Ausgangssignal, das einmal in dem Impulszählwerk 50 registriert wird, zum anderen den elektronischen
Schalter bzw. das Flipflop 3 aus seiner Ausgangslage umschaltet, so daß an dessen Ausgang ein L-Signal
auftritt Gleichzeitig bewirkt dieses Signal des Sensors 1 über den einen dynamischen Eingang der Registerspei-
eher bzw. Flipflops 8—12 ein Zurücksetzen dieser
Flipflops in die Ausgangslage, soweit sie sich nicht schon in der Ausgangslage befinden.
Das L-Signal am Ausgang des Flipflops 3 gelangt über
den Umschaltkontakt 32 und dessen FU-Ausgang sowie über die Verbindungsleitung 41 an die NAND-Gatter
13—17 und bringt diese somit in die Bereitschaftsstellung. Gelangt der Lkw in den Bereich des Sensors 30, so
wird hier ein Ausgangssignal hervorgerufen, das über die Verbindungsleitung 45 und den FU-Ausgang des
Schaltkontaktes 35 an den Eingang des NAND-Gatters i3 gelangt. Damit nimmt der Ausgang des NAND-Gatters
13 0-Signal an, so daß die Impulsformerstufe 23 anspricht und das als Impulszählwerk geschaltete
Registerelement 51 ansteuert. Das Impulszählwerk schaltet um einen Schritt weiter und registriert einen
Lkw.
Gleichzeitig gelangt das Ausgangssignal des Sensors 30 über den geschlossenen Umschaltkontakt 34 und die
Verbindungsleitungen 43 an den Eingang des Verzögerungsgliedes bzw. des Monoflops 7. Der Ausgang des
Monoflops 7 ist über die Verbindungsleitung 42 und den FU-Ausgang des Umschaltkontaktes 33 mit dem
anderen Eingang des Flipflops 3 verbunden. Durch das Ausgangssignal des Sensors 30 wird das Monoflop 7 in
seine metastabile Phase überführt, wo es nach einer Verzögerungszeit von 10 bis 30 psek. in seinen
metastabilen Zustand zurückfällt. Die negative Flanke des am Ausgang des Monoflops kurzzeitig anstehenden
L-Signals gelangt über die Verbindungsleitung 42 an den Eingang des Flipflops 3 und setzt diese zurück, so
daß an seinem Ausgang wieder 0-Signal auftritt. Dieses 0-Signal liegt über der Verbindungsleitung 41 an dem
einen Eingang sämtlicher NAND-Gatter 13—17, so daß sie unabhängig von dem an ihrem anderen Eingang
auftretenden Signal gesperrt sind. Gelangt nunmehr der Lkw in den Bereich des Sensors 2, so ruft er auch hier ein
Ausgangssignal hervor, das über die Verbindungsleitung 46 und den FU-Ausgang des Umschaltkontaktes 36 an
den einen Eingang des NAND-Gatters 14 gelangt. Da der andere Eingang, wie vorstehend erwähnt, jedoch
0-Signal aufweist, ist dieses NAND-Gatter gesperrt, und der Ausgangsimpuls des Sensors 2 kann nicht an das
Zählwerk 52 gelangen, so daß keine Registrierung dieses Ausgangssignal des Sensors 2 erfolgt.
Fährt hingegen ein Pkw in die Meßstelle ein, so wird auch dieser in dem Impulszähiwerk 5ö als Fahrzeug
registriert und bewirkt über das Flipflop 3 das Setzen sämtlicher NAND-Gatter 13—17 in ihre Bereitschaftsstellung. Der Sensor 30 spricht auf den Pkw nicht an;
jedoch erzeugt der Sensor 2 ein Signal beim Passieren des Pkw's, das über die Verbindungsleitung 46 an den
Eingang des NAND-Gatters 14 gelangt. Da nunmehr beide Eingänge dieses NAND-Gatters L-Signal aufweisen,
nimmt der Ausgang des NAND-Gatter 0-Signal an, und ein Regisirierimpuls gelangt auf das Zählwerk 52.
Gleichzeitig sperrt dieses Ausgangssignal des Sensors 2 über das Verzögerungsglied 7 und den elektronischen
Schalter 3 nach einer Verzögerungszeit von 10 bis 20 μ$ε1ί. sämtliche Gatter 13—17.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Verfahren zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit geradlinig bewegter Objekte mit
zwei in Bewegungsrichtung der Objekte in festem Abstand zueinander angeordneten Sensoren, deren
beim Erfassen eines Objektes erzeugten Ausgangssignale den Zeitraum der Zählung der Impulse einer
Impulsfolge mit konstanter Frequenz bestimmen, wobei die Anzahl der gezählten Impulse als Maß für
die Geschwindigkeit des Objektes gewertet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen
von in vorgegebenen Abständen zueinanderliegenden Zählwerten Signale erzeugt und ausgegeben
werden und die Ausgabe des dem höchsten Zähiwert entsprechenden Signals als Angaoe dafür gewertet
wird, daß die Geschwindigkeit des Objektes zwischen der dem angezeigten Zählwert entsprechenden
Geschwindigkeit und der dem im vorgegebenen Abstand liegenden nächsthöheren Zählwert
entsprechenden Geschwindigkeit liegt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch jedes beim Erreichen eines der
vorgegebenen Zählwerte abgegebene Signal die Ausgabe des dem vorher erreichten Zählwert
entsprechenden Signals beendet wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei in festem Abstand
zueinander angeordneten Sensoren, einem Impulsgenerator und einem Impulszähler, dessen Zählbeginn
und Zählende von Ausgangssignalen der Sensoren bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Impulszähler (6) unmittelbar beim Ansprechen des einen Sensors (1) einschaltbar ist und bis
zum Zählende die von dem Impulsgenerator (4) ausgehenden Impulse in gleichbleibender Folge
zählt und bei vorgegebenen Zählwerten entsprechenden Zählstufen je ein Ausgangssigna.1 an je ein
Registrierelement (18—22) zum Ausgeben der dem jeweiligen Zählwert entsprechenden Geschwindigkeit
liefert.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Impulsgenerator (5)
einerseits und dem Takteingang eines Impulszählers (4) andererseits verbundener Impulsübertrager (4)
vorgesehen ist, der über einen elektrischen Schalter betätigbar ist und einen Eingang zum Schließen und
einen Eingang zum öffnen des Schalters aufweist, wobei die Eingänge mit den beiden Sensoren (1, 2)
verbunden sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsübertrager (4) als Logikbaustein
ausgebildet ist, dessen einer Eingang mit dem Ausgang des elektronischen Schalters (3) und dessen
anderer Eingang mit dem Impulsgenerator (5) verbunden ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulszähler (6)
durch das Ausgangssignal des zweiten Sensors (2) in seine Ausgangsstufe (Nullzählstufe) zurücksetzbar
ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Sensor (2) über ein
Verzögerungsglied (7) mit dem reset- oder clear-Eingang (R)des Impulszählers (6) verbunden ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Zählstufenausgängen
des Impulszählers (6) und den Registerelementen (18 bis 22) jeweils ein das an der
Zählstufe auftretende Signal speichernder Registerspeicher (8 bis 12), der von dem an dem
nachfolgenden, mit einem Registerspeicher verbundenen Zählstufenausgang auftretenden Signal löschbar
ist, und ein üblicherweise gesperrtes Tor angeordnet ist, dessen Sperrung durch das Ausgangssignal
des zweiten Sensors (2) bei vorhandenem Speichersignal vorübergehend aufhebbar ist
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tore (13 bis 17) als Logikbausteine
mit zwei Eingängen und einem Ausgang ausgebildet sind, deren einer Eingang mit dem zweiten Sensor
(2), deren anderer Eingang jeweils mit dem Ausgang des entsprechenden Registerspeichers (8 bis 12) und
deren Ausgang über Leistungsimpulsformer (23 bis 27) mit den Registerelementen (18 bis 22) verbunden
sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Registerspeicher (8 bis 12)
als elektronische Schalter ausgebildet sind, die einen
Ausgang und je einen Eingang zum Öffnen und Schließen des Schalters aufweisen, wobei der eine
Eingang mit dem entsprechenden Zäblstufenausgang und der andere Eingang einerseits mit dem
ersten Sensor (1) und andererseits mit dem Ausgang des an den nächstfolgenden Zählstufenausgang des
Impulszählers (6) angeschlossenen elektronischen Schalters verbunden ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronischen Schalter (8 bis 12) als Flipflop mit zwei dynamischen Eingängen
zum Umschalten und einem statischen Eingang zum Zurücksetzen des Flipflops in seine Ausgangslage
ausgebildet sind, der dynamische Eingang zum Umschalten des Flipflops aus seiner Ausgangslage
mit einem Zählstufenausgang des Impulszählers und der andere dynamische Eingang mit dem ersten
Sensor (1) verbunden ist, während der statische Eingang mit dem Ausgang des an den nächstfolgenden
Zählstufenausgang des Impulszählers (6) angeschlossenen Flipflops verbunden ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zweitem Sensor (2)
und Eingang der Logikbausteine (13 bis 17) eine monostabile Kippstufe eingeschaltet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die monostabile Kippstufe das
Verzögerungsglied (7) bildet und der Ausgang der Kippstufe mit dem reset- oder clear-Eingang (R)des
Impulszählers (6) und mit dem einen Eingang der Logikbausteine (13 bis 17) verbunden ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Takteingang (T)
des Impulszählers ((5) ein Frequenzteiler (28) vorgeschaltet ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den ersten Sensor
ein Impulszählwerk (50) angeschlossen ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15 zum Messen der Geschwindigkeit von Fahrzeugen
im Straßenverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer, nur auf Lastkraftwagen ansprechender
Sensor (30), der in Bev/egungsrichtung der Fahrzeuge zwischen dem ersten (1) und dem zweiten Sensor
(2) angeordnet ist, und durch einen Umschalter (31), der zwei Tore (13, 14) von dem Ausgang der
zugehörigen Registerspeicher (8, 9) trennt und das eine Tor (13) mit dem weiteren Sensor (30) und das
andere Tor (14) mit dem zweiten Sensor (2) verbindet, der den Ausgang des Ober seinen einen
Eingang mit dem ersten Sensor verbundenen elektronischen Schalters (3) auf die beiden anderen
Eingänge dieser Tore und den anderen Eingang des elektronischen Schalters auf den Ausgang des
Verzögerungsgliedes (7) umschaltet und der den weiteren Sensor mit dem Eingang des Verzögerungsgliedes
verbindet
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Toren (13, 14)
zugeordneten Registerelemente (51, 52) wahlweise als numerisches Impulszählwerk oder als Geschwindigkeitsanzeige
betreibbar sind.
10
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752537657 DE2537657C2 (de) | 1975-08-23 | 1975-08-23 | Verfahren und Einrichtung zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit geradlinig bewegter Objekte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752537657 DE2537657C2 (de) | 1975-08-23 | 1975-08-23 | Verfahren und Einrichtung zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit geradlinig bewegter Objekte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2537657A1 DE2537657A1 (de) | 1977-03-03 |
| DE2537657C2 true DE2537657C2 (de) | 1982-04-08 |
Family
ID=5954719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752537657 Expired DE2537657C2 (de) | 1975-08-23 | 1975-08-23 | Verfahren und Einrichtung zum Messen und Registrieren der Geschwindigkeit geradlinig bewegter Objekte |
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|---|---|
| DE (1) | DE2537657C2 (de) |
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