DE254127C - - Google Patents
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- DE254127C DE254127C DENDAT254127D DE254127DA DE254127C DE 254127 C DE254127 C DE 254127C DE NDAT254127 D DENDAT254127 D DE NDAT254127D DE 254127D A DE254127D A DE 254127DA DE 254127 C DE254127 C DE 254127C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
- B61L23/08—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
- B61L23/10—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
blockwerken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1911 ab.
Bei gewissen Bauarten von Wechselstromblockwerken ist es möglich, den Rechenanker
durch Schläge oder Stöße von außen hin und her zu bewegen und dadurch den Rechen zum
Fallen zu bringen. Bekannt ist es, diese Möglichkeit durch eine Sperre zu verhindern,
die den Rechenanker oder die Rechenscheibe festhält und erst durch das Eintreffen des
Blockstromes beseitigt wird. Um den Rechen
ίο im Notfalle von Hand auslösen zu können,
wenn das Blockwerk nicht in Ordnung ist, hat man eine federnde Lagerung des Rechens
vorgeschlagen, die dieses ermöglicht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zu demselben Zweck, die aber den Vorzug
hat, daß an der üblichen Bauart der Sperre und der sonstigen Teile des Blockfeldes
nichts geändert wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß bei offenem Blockfeld, wenn also ein Eingriff möglich und
beabsichtigt ist, die Sperre aus ihrer Sperrlage durch eine Auslösevorrichtung herausgebracht
wird, die bei geschlossenem Blockwerk dadurch unwirksam gemacht wird, daß sie sich gegen einen solchen Teil des Blockwerkes
legt, der für dessen ordnungsmäßigen Verschluß notwendig ist.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 3 bleibt
vorläufig außer Betracht.
M ist der zweischenklige Blockmagnet und A sein Anker, der zwischen den Polen P1
und P2 hin und her pendelt. In der Ruhelage ist der Anker durch eine Sperre S gesperrt,
die sich um die Achse B drehen kann und in ihrer Ruhelage den Anker durch einen
Ausschnitt umfaßt, wobei eine Feder fx sie noch andrückt. Erhält der Blockmagnet
Strom, so wird die Platte S1 der Sperre' gegen
die Pole P3 gezogen, wodurch der Sperrarm S aus dem Wege des Ankers entfernt
wird. Die anziehende Wirkung des Magneten wird unterstützt durch eine Feder f2, die auf
einen anderen Arm c des Sperrhebels wirkt. Das Moment der Feder f2 muß natürlich schwächer
sein als das von fJt damit die Sperre bei
fehlendem Blockstrom in der Sperrlage liegen bleibt.
Die verlängerte Stange s, auf der die Feder f2 sitzt, wird durch eine Feder fs mit
ihrem bügelartig verlängerten Ende b gegen das Fenster F des Blockfeldes gepreßt, und
zwar befindet sich die Feder f3 in zusammengedrücktem
Zustande, wenn das Blockfenster regelrecht eingesetzt ist. Wird dagegen das Fenster losgeschraubt, oder wird die ganze
Vorderwand des Blockfeldes entfernt, so daß dieses offen daliegt, so entspannt sich die
Feder f3 und drückt die Stange s und dadurch auch den Arm c der Sperre nach vorn.
Infolgedessen wird der Sperrarm S ausgehoben, und der Magnetanker, der Rechen usw.
haben ihre freie Beweglichkeit wieder erlangt, so daß sie nun von Hand in Bewegung gesetzt
werden können.
Daß die Auslösevorrichtung den üblichen Bau der Sperre und des sonstigen Blockfeldes
nicht im geringsten beeinflußt, ist in Fig. 3
gezeigt, die die Sperre ohne die Auslösevorrichtung, d. h. einfach ohne Verlängerung der
Stange s, darstellt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Auslösevorrichtung für die Sperre des Ankers oder des Rechens von Wechselstromblockwerken, dadurch gekennzeichnet, ίο daß die Auslösevorrichtung sich gegen einen Teil des Blockfeldes legt, der für den ordnungsmäßigen, verschlossenen Zustand des Blockfeldes. notwendig ist, und dadurch unwirksam gemacht wird.
- 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Stange (s), die in ordnungsmäßig verschlossenem Zustande sich gegen das Fenster (F) des Blockfeldes legt und dadurch aus der Auslösestellung zurückgedrückt wird, bei beseitigtem Fenster aber nach vorn geht und die Ankersperre (S) aushebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254127C true DE254127C (de) |
Family
ID=512342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254127D Active DE254127C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254127C (de) |
-
0
- DE DENDAT254127D patent/DE254127C/de active Active
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