DE2541299B2 - Schaltung zur Erzeugung einer treppenförmigen Abstimmspannung zum Abstimmen eines Empfängers - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung einer treppenförmigen Abstimmspannung zum Abstimmen eines Empfängers

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DE2541299B2 DE2541299A DE2541299A DE2541299B2 DE 2541299 B2 DE2541299 B2 DE 2541299B2 DE 2541299 A DE2541299 A DE 2541299A DE 2541299 A DE2541299 A DE 2541299A DE 2541299 B2 DE2541299 B2 DE 2541299B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Erzeugung einer treppenförmigen Abstimmspannung zum Abstimmen eines Empfängers, dessen Eingangsstufe mittels der Abstimmspannung über einen gewünschten Eingangsfrequenzbereich durchstimmbar ist.
Eine solche Schaltung ist bereits bekannt. Bei dieser bekannten Schaltung wird die treppenförmige Abstimmspannung unter Verwendung eines Binärzählers erzeugt, dessen einzelne Stufen direkt einen Digital-Analog-Wandler steuern. Dieser Digital-Analog-Wandler besteht aus einer Reihe von Widerständen, von denen jeweils einer mit dem Ausgang einer Zählerstufe verbunden ist. Die Werte dieser Widerstände sind dabei so festgelegt, daß sie nacheinander jeweils um den Faktor 2 voneinander verschieden sind. Je nach dem Stand des Binärzählers fließt durch bestimmte Widerstände Strom, so daß sich an dem vom Verbindungspunkt aller Widerstände gebildeten Ausgang des Digital-Analog-Wandlers eine Spannung abgreifen läßt, die dem jeweils vorliegenden Zählerstand des Binärzählers entspricht. Bei dieser Schaltung werden also für die Erzeugung der treppenförmigen Abstimmspannung soviel externe Bauelemente benötigt, wie der Binärzähler Stufen hat, was gleichzeitig der Stufenzahl der treppenförmigen Spannung entspricht. Die bekannte Schaltung läßt sich daher nicht in Form einer integrierten Schaltung herstellen. Außerdem sind an die Toleranzen der Widerstände des Digital-Analog-Wandlers strenge Anforderungen zu stellen, damit die Höhe der einzelnen Treppenspannungen genau reproduzierbar wird. Jedes der Bauelemente stellt eine Quelle für Fehler dar, die sich unmittelbar auf die zu erzeugende Abstimmspannung auswirken. Hierbei ist vor allem der Temperaturkoeffizient der Widerstände neben ihrer bereits erwähnten Toleranz zu beachten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sie möglichst weitgehend in Form einer integrierten Schaltung hergestellt werden kann und unabhängig von äußeren Einflüssen genau reproduzierbare Abstimmspannungswerte abgibt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Umlaufzähler, der kontinuierlich mit Fortschaltimpulsen gespeist ist und seinen Zählzyklus durchläuft, einen Informationszähler, der zur Abstimmung mit Fortschaltimpulsen gespeist ist, deren Folgefrequenz • kleiner als die Folgefrequenz der Fortschaltimpulse des
t° Umlaufzählers ist, einen am Ausgang der beiden Zähler angeschlossenen Komparator, der die Zählerstände der beiden Zähler vergleicht und eine Ausgangsspannung abgibt, solange der Stand des Umlaufzählers kleiner als der Stand des lnformationszählers ist, und einen am Ausgang des Komparators angeschlossenen Tiefpaß, der die Abstimmspannung abgibt.
Der in der erfindungsgemäßen Schaltung verwendete Umlaufzähler durchläuft kontinuierlich seinen Zählzyklus, während er die ihm zugeführten Fortschaltimpulse zählt. Der Informationszähler erhöht seinen Zählerstand langsamer, da die ihm zugeführten Fortschaltimpulse eine niedrigere Folgefrequenz als die Fortschaltimpulse des Umlaufzählers haben. Der die Zählerstände der beiden Zähler vergleichende Komparator kann feststellen, wann der Zählerstand des Umlaufzählers kleiner als der Zählerstand des lnformationszählers ist; für diese Zeitdauer gibt er eine Ausgangsspannung ab. Wenn der Informationszähler beispielsweise einen kleineren Zählerstand hat, dann wird der Zählerstand
M des Umlaufzählers innerhalb seines Zählzyklus frühzeitig den Zählerstand des lnformationszählers übersteigen. Der Komparator wird daher kurzzeitig eine Ausgangsspannung abgeben. Hat der Informationszähler dagegen einen höheren Zählerstand, dann wird der
v' Stand des Umlaufzählers den Informationszählerstand später überschreiten, so daß der Komparator für eine längere Zeitdauer eine Ausgangsspannung abgibt. Diese Arbeitsweise hat zur Folge, daß der Komparator ein Signal mit konstanter Folgefrequenz jedoch mit einer unterschiedlichen, vom Stand des lnformationszählers abhängigen Periodendauer abgibt. Dieses Signal wird dann vom Tiefpaß am Ausgang des Komparators in die gewünschte treppenförmige Abstimmspannung umgesetzt. Mit Ausnahme des Tiefpasses, der von einem einfachen RC-GIied gebildet sein kann, läßt sich die erfindungsgemäße Schaltung vollständig in Form einer integrierten Schaltung aufbauen. Da die Grundfrequenz des Ausgangssignals des Komparators stets konstant bleibt, es ändert sich ja nur sein Tastverhältnis, kann der Tiefpaß optimal dimensioniert werden. Wie zu erkennen ist, ist die Anzahl der außerhalb der integrierten Schaltung vorzusehenden Bauelemente sehr gering, so daß auch die Auswirkungen auf die Genauigkeit der erzeugten Ausgangsspannung dementsprechend gering
r>5 bleiben. Bei dieser erfindungsgemäßen Schaltung wird die Genauigkeit der Abstimmspannung in erster Linie von der Genauigkeit der Folgefrequenz der dem Umlaufzähler zugeführten Fortschaltimpulse bestimmt, die jedoch ohne großen Aufwand konstant gehalten
hU werden kann.
Wenn das Abstimmen des Empfängers mittels der erzeugten treppenförmigen Abstimmspannung durchgeführt wird, ist es wünschenswert die bei Erreichen eines empfangswürdigen Senders vorliegende Ab-
''"' Stimmspannung festzuhalten, damit bei späteren Abstimmvorgängen ohne weiteres wieder der gleiche Wert der Abstimmspannung reproduziert werden kann. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
wird dies dadurch erreicht, daß der bei Anhalten des Treppenspannungsgenerators erreichte Stand des Informationszählers abspeicherbar und bei Bedarf wieder in den Informationszähler eingebbar ist. Da der Stand des Informationszählers jeweils eindeutig einer bestimmten Treppenspannung zugeordnet ist, entsteht jeweils der gleiche Wert der Treppenspannung, wenn der der gewünschten Treppenspannung entsprechende Stand in den Informationszähler eingegeben wird.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert, deren einzige Figur ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltung zeigt.
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltung dient der Abstimmung eines Fernsehempfängers auf eine Sollfrequenz. Die Eingangsstufe 1 dieses Fernsehempfängers empfängt über die Antenne 2 das HF-Signal. Diese Eingangsstufe 1 enthält einen üblichen Diskriminator 3, dessen Ausgangssignal bei Abstimmung des Empfängers auf die Sollfrequenz ein Signal mit einem vorgegebenen Nennwert abgibt.
Die Abstimmspannung für die Eingangsstufe 1 wird von einem Treppenspannungsgenerator 4 geliefert. Dieser Treppenspannungsgenerator 4 enthält einen Oszillator 5, der kontinuierlich Ausgangsimpulse abgibt und dem Fortschalteingang 6 eines Umlaufzählers 7 zuführt Der Umlaufzähler 7 durchläuft somit kontinuierlich seine Zählperiode.
Ferner enthält der Treppenspannungsgenerator 4 einen Informationszähler 8, der, wie unten noch genauer erläutert wird, nur bei Bedarf in Betrieb gesetzt und dabei an seinem Fortschalteingang 9 mit Impulsen gespeist wird, deren Folgefrequenz kleiner als die der Ausgangsimpulse des Oszillators 5 ist.
Die Zählerstände des Umlaufzählers 7 und des Informationszählers 8 können in einem Komparator 10 miteinander verglichen werden. Dieser Komparator 10 ist so ausgebildet, daß er an seinem Ausgang 11 immer dann eine Ausgangsspannung abgibt, solange der Stand des Umlaufzählers 7 kleiner als der des Informationszählers 8 ist. Die vom Komparator 10 abgegebene Ausgangsspannung wird einem Tiefpaß 12 zugeführt. Die von dem Tiefpaß 12 am Ausgang 13 abgegebene Spannung wird dem Eingang 14 der Eingangsstufe 1 zur Abstimmung zugeführt. Der Tiefpaß 12 ist so ausgebildet, daß der Wert der Spannung am Ausgang 13 nicht nur von der Ausgangsspannung des Komparators 10, sondern auch von einem dem Eingang 15 zugeführten Signal abhängt.
Das den W^rt der von der Integrationsschaltung abgegebenen Ausgangsspannung beeinflussende Signal am Eingang 15 wird von einer allgemein auch als AFC-Schaltung bezeichneten Frequenzregelschaltung 16 geliefert, die in üblicher Weise an ihrem Ausgang 17 eine Regelspannung abgibt, die von der Differenz zwischen der Diskriminatorausgangsspaniiung und einer festen Bezugsspannung abhängt. Die Frequenzregelschaltung 16 kann mittels eines einem Auslöseeingang 18 zugeführten Schaltsignals ausgelöst bzw. unwirksam gemacht werden.
Die Aufeinanderfolge der Vorgänge in der in der Zeichnung dargestellten Schaltungsanordnung werden von einer Ablaufsteuerschaltung 19 gesteuert. Diese Ablaufsteuerschaltung 19 empfängt am Eingang 20 Zeilenrücklaufimpulse des Fernsehempfängers, und ihrem Eingang 21 werden aus der Impulsabtrennstufe gelieferte Synchronisierungsimpulse zugeführt. Am Eingang 22 der Ablaufsteuerschaltung 19 liegt die Bezugsspannung an, die auch der Frequenzregelschaltung 16 zugeführt wird. Am Eingang 23 liegt die Ausgangsspannung des Diskriminatorä 3. In der Ablaufsteuerschaltung 19 ist eine Koinzidenzschaltung 24 enthalten, die bei Koinzidenz zwischen den Zeilenrücklaufimpulsen und den Synchronisierungsimpulsen über einen Schmitt-Trigger 2 ein das Vorliegen der Koinzidenz anzeigendes Koinzidenzsigna! abgibt. Ein weiterer Schmitt-Trigger 26 gibt dann ein Ausgangssignal ab, wenn die Diskriminatorausgangs-
it spannung eine vorbestimmte Differenz von der Bezugsspannung hat. Die Ausgangssignale der beiden Schmitt-Trigger 25 und 26 sind an die Eingänge 27 und 28 einer Steuerlogik angelegt. Diese Steuerlogik 29 ist so ausgebildet, daß sie aus dem Umlaufzähler 7 abgeleitete Impulse, die ihrem Eingang 30 zugeführt werden und deren Folgefrequenz kleiner als die der Impulse am Fortschalteingang 6 des Umlaufzählers 7 ist, über einen Ausgang 31 dem Fortschalteingang 9 des Informationszählers 8 zuführt, und die Impulszufuhr unterbricht, wenn am Eingang 27 ein Signal aus dem Schmitt-Trigger 26 anliegt und das Koinzidenzsignal des Schmitt-Trigger 25 die Koinzidenz zwischen den Zeilenrücklaufimpulsen und den Synchronisierungsimpulsen anzeigt. Die Impulszufuhr zum Fortschalteingang 9 des Informationszählers 8 wird jedoch fortgesetzt, wenn innerhalb einer für die Koinzidenzprüfung erforderlichen Zeitdauer das Vorliegen der Koinzidenz durch Abgabe des Koinzidenzsignals am Schmitt-Trigger 25 nach der Unterbrechung der
ι» Impulszufuhr nicht angezeigt wird. Wird dagegen Koinzidenz angezeigt, dann erzeugt die Steuerlogik 29 am Ausgang 32 ein Signal, das zusammen mit dem Koinzidenzsignal über eine UND-Schaltung 33 das Anlegen des Schaltsignals an den Auslöseeingang 18 der
v-i Frequenzregelschaltung 16 bewirkt.
Der bei Unterbrechung der Zufuhr von Fortschaltimpulsen zum Eingang 9 des Informationszählers 8 erreichte Zählerstand kann in einem Speicher 34 abgespeichert werden. Der Speicherplatz kann dabei
w mit Hilfe von Adressierungseingängen A, B, C und D ausgewählt werden. Dieser Speicher ermöglicht auch das Eingeben eines zuvor abgespeicherten Zählerstandes in den Informationszähler. Der Übertragungsweg für den Informationsaustausch zwischen dem Informationszähler S und dem Speicher 34 ist schematisch durch die Leitung 35 angegeben. Die Steuersignale zur Durchführung des Informationsaustauschs werden über die Leitung 36 von der Steuerlogik 29 geliefert.
Es erfolgt nun eine Beschreibung der Wirkungsweise der in der Zeichnung dargestellten Schaltung. Die Schaltung soll dabei dazu verwendet werden, den Empfänger auf eine von einem Fernsehsender abgestrahlte Frequenz zu stimmen. Eingangsstufen von Fernsehempfängern werden zunächst üblicherweise auf > einen bestimmten Frequenzbereich eingestellt, ehe dann die eigentliche Abstimmung auf die Sollfreqzenz innerhalb des eingestellten Bereichs erfolgt. Zu diesem Zweck enthält die Schaltung drei Auslöseschalter 37,38 und 39, bei deren Betätigung die Eingangsstufe zunächst
w) auf den VHF-I-Bereich, den VHF-lII-Bereich bzw. auf den UHF-Bereich eingestellt wird. Unter der Annahme, daß die gewünschte Sollfrequenz, auf die der Empfänger abgestimmt werden soll, im VHF-1-Bereich liegt, wird der Auslöseschalter 37 betätigt. Dies hat zur Folge, daß
(v> in den Bereichsspeicher 40 eine diesen Bereich kennzeichnende Information eingegeben wird, die auch an den Bereichsschalter 41 gelangt, der die Umschaltung der Eingangsstufe 1 auf den gewünschten Bereich
bewirkt. Gleichzeitig mit der Umschaltung wird über die Leitung 42 aus dem Bereichsspeicher 40 auch ein Auslösesignal an den Eingang 43 der Steuerlogik 29 angelegt, so daß diese in Tätigkeit tritt.
Wie oben bereits erläutert wurde, empfängt die Steuerlogik 29 am Eingang 30 Impulse, die aus dem kontinuierlich laufenden Umlaufzähler 7 abgeleitet werden und deren Folgefrequenz kleiner als die Folgefrequenz der Fortschaltimpulse dieses Zählers sind, die vom Oszillator 5 geliefert werden. Diese Impulse am Eingang 30 der Steuerlogik 29 werden nach deren Auslösung mittels des Signals am Eingang 43 aus dem Bereichsspeicher 40 dem Fortschalteingang 9 des Informationszählers 8 zugeführt. Der Zählerstand dieses Informationszählers 8 wird daher im Takt der Impulse am Fortschalteingang 9 erhöht.
Die Zählerstände des Umlaufzählers 7 und des Informationszählers 8 werden kontinuierlich in einem Komparator 10 miteinander verglichen. Solange der Zählerstand des Umlaufzählers 7 kleiner oder gleich als der Zählerstand des Informationszählers 8 ist, gibt der Komparator 10 an seinem Ausgang 11 ein Ausgangssignal mit einem hohen Spannungswert ab. Wenn der Zählerstand des Umlaufzählers 7 dann größer als der des Informationszählers 8 ist, nimmt das Ausgangssignal des Komparators 10 den Spannungswert Null an.
Beim Vergleich der Zählerstände des kontinuierlich umlaufenden Zählers 7 und des mit niedrigerer Fortschaltfrequenz laufenden Informationszählers 8 ergeben sich am Ausgang 11 des Komparators 10 Impulse, deren Dauer mit zunehmender Erhöhung des Zählerstandes des Informationszählers 8 immer länger wird. Wenn beispielsweise angenommen wird, daß der Zählerstand des Informationszählers 8 einen niedrigen Wert hat, dann ist die Zeitdauer, in der der Stand des Umlaufzählers 7 kleiner als der des Informationszählers fi ist, nur kurz. Für diese kurze Dauer wird am Ausgang 11 des Komparators 10 ein Signal mit hohem Spannungswert abgegeben. Wenn der Informationszähler 8 einen höheren Zählerstand hat, dauert es länger, bis Übereinstimmung zwischen den Zählerständen der beiden Zähler erreicht wird und das Signal am Ausgang 11 auf den Spannungswert 0 übergeht. Am längsten wird die hohe Spannung am Ausgang 11 des Komparators 10 abgegeben, wenn der Informationszähler seinen höchsten Zählerstand hat. Die von Komparator 10 abgegebenen Impulse haben also mit zunehmendem Zählerstand des Informationszählers 8 eine zunehmende Dauer.
Die Ausgangsimpulse des Komparators 10 werden dem Tiefpaß zugeführt, so daß durch Bildung des Gleichspannungsmittelwerts aus dem Signal mit veränderlichem Tastverhältnis eine treppenförmig ansteigende Spannung am Ausgang 13 entsteht. Diese ansteigende Spannung gelangt als Abstimmspannung an den Eingang 14 der Eingangsstufe 1, die in dem mittels des Auslöseschalters 37 ausgewählten Bereich durchgestimmt wird.
Wenn nun im Verlauf des Durchstimmens ein Sender empfangen wird, gibt der Diskriminator 3 in bekannter Weise eine Ausgangsspannung mit S-förmigem Verlauf ab, deren Abweichung von einem als Sollwert dienenden Bezugswert anzeigt, wie genau die Eingangsstufe auf den empfangenen Sender abgestimmt ist. Die genaue Abstimmung ist erreicht, wenn keine Abweichung mehr vorliegt.
Die Ausgangsspannung des Diskriminators 3 wird dem Schmitt-Trigger 26 in der Ablaufsteuerschaltung 19 zugeführt, an dem auch eine Bezugsspannung anliegt und der einen Steuerimpuls abgibt, wenn die Diskriminatorausgangsspannung eine vorbestimmte Differenz zu der angelegten Bezugsspannung und damit zum Sollwert hat. Der Steuerimpuls aus dem Schmitt-Trigger 26 wird dem Eingang 27 der Steuerlogik 29 zugeführt. Die Steuerlogik 29 unterbricht daraufhin die Zufuhr von Fortschaltimpulsen zum Fortschalteingang 9 des Informationszählers 8.
ίο In der Koinzidenzschaltung 24 der Ablaufsteueranordnung J9 werden aus dem von der Eingangsstufe 1 empfangenen HF-Signal abgeleitete Synchronisierungsimpulse und Zeilenrücklaufimpulse auf Koinzidenz untersucht. Die Koinzidenz dieser Impulse ist ein Kriterium dafür, daß es sich bei dem empfangenen Sender, wie erwünscht, um einen Bildsender handelt. Wird Koinzidenz festgestellt, erzeugt der von der Koinzidenzschaltung 25 angesteuerte Schmitt-Trigger 25 ein Koinzidenzsignal, das an die Steuerlogik 29 und an einen Eingang der UND-Schaltung 33 gelangt
Die Steuerlogik 29 hat die Zufuhr von Fortschaltimpulsen zum Informationszähler 8 bei Empfang eines Steuerimpulses am Eingang 27 nur vorläufig unterbrochen, und sie unterbricht diese Zufuhr endgültig nur dann, wenn nach einer zur Koinzidenzprüfung notwendigen Verzögerungszeit das Koinzidenzsignal am Eingang 28 auftritt. Das Auftreten des Steuerimpulses am Eingang 27 und das zeitlich verzögerte Auftreten des Koinzidenzsignals am Eingang 28 bewirken das endgültige Anhalten des Informationszählers 8 und die Abgabe eines Schaltsignals am Ausgang 32 der Steuerlogik 29. Dieses Schaltsignal am Ausgang 32 gelangt an den zweiten Eingang der UND-Schaltung 33, die dadurch freigegeben wird. Diese Freigabe bewirkt über die zum Auslöseeingang 18 führende Leitung 44 die Auslösung der Frequenzregelschaltung 16.
Das Anhalten des Informationszählers 8 hat zur Folge, daß am Ausgang 11 des Komparators 10 mit jedem Durchlauf der Zählperiode des Informationszählers 7 Ausgangsimpulse mit gleichbleibender Impulsdauer abgegeben werden, so daß die Integrationsschaltung 12 am Ausgang 13 eine bestimmte Abstimmspannung abgibt, die vom jeweiligen Stand des Informationszählers 8 abhängt. Mit der Auslösung der Frequenzregel-
Ί5 schaltung 16 kann nun der nach Anhalten des Informationszählers 8 erreichte Wert der Abstimmspannung am Ausgang 13 der Integrationsschaltung 12 verändert werden.
Bei der Frequenzregelschatlltung 16 kann es sich um eine herkömmliche Regelschaltung zur Frequenzregelung handeln, die aus der Abweichung der Ausgangsspannung des Diskriminators 3 von einer Bezugsspannung eine Regelspannung für die Frequenzregelung am Ausgang 17 erzeugt. Diese Regelspannung wird der Integrationsschaltung 12 am Eingang 15 zugeführt; sie bewirkt eine Änderung der abgegebenen Abstimmspannung so, daß eine Feinabstimmung der Eingangsstufe 1 auf den empfangenen Sender erfolgt
Der Regelbereich der Frequenzregelschaltung It
w> muß so dimensioniert sein, daß er den Bereich zwischer zwei, jeweils bei aufeinanderfolgenden Stufen dei Treppenspannung am Ausgang 13 der Integrationsschaltung 12 erreichten Abstimmfrequenzen umfaßt Mit Hilfe der Frequenzregelschaltung 16 kann somil
öS jeder Abstimmspannungswert zwischen den einzelner Stufen der Treppenspannung erreicht werden, so dat eine genaue Abstimmung auf jede beliebige Sollfrequenz möglich ist
Es ist zu erkennen, daß die Abstimmung der Kingangstufc auf die Sollfrcqucnz im wesentlichen in zwei Schritten erfolgt, nämlich in einer im wesentlichen mit digitalen Mitteln erfolgenden Grobabstimmung in einer sich daran anschließenden analogen Feinregelung.
Der Stand des Informationszählers 8, der bei der Unterbrechung seiner F:ortschaltung durch die Stcucrlogik 29 erreicht ist, kann in einem Speicher 34 abgespeichert werden. Der gewünschte Speicherplatz kann über Adressierungseingänge A bis D ausgewählt werden. Der Abspeichervorgang wird von der Steuerlogik 39 gesteuert.
Durch erneutes Drücken des Auslöseschalters 37 kann der oben beschriebene Sendersuchlauf fortgesetzt werden. Bei Auffinden des nächsten Senders laufen wieder genau die gleichen Vorgänge ab, die oben beschrieben worden sind. Auch der beim Auffinden des nächsten Senders erreichte Zählerstand des Informationszählers 8 kann wieder im Speicher 34 abgespeichert werden.
Nachdem die in den einzelnen Frequenzbereichen am Aufstellort des Fernsehempfängers zu empfangenden Sender aufgefunden und die dabei vorliegenden Zählerslände des Informationszählers 8 im Speicher 34 abgespeichert worden sind, kann die Eingangsstufe auf einen gewünschten Sender abgestimmt werden, indem der Speicherplatz des Speichers 34 adressiert wird, an dem zuvor der bei Empfang dieses Senders während des Suchlaufs erreichte Stand des Informationszählers abgespeichert worden ist.
Da mit dem Abspeichern der jeweiligen Zählerstände des Informationszählers 8 auch die im Bereichsspeicher 40 enthaltene Information über das jeweilige Frequenzband abgespeichert worden ist, gelangt bei der Adressierung des Speichers 34 zur Auswahl eines bestimmten Senders nicht nur der abgespeicherte Zählerstand in den Informationszähler 8, sondern auch die abgespeicherte Bandinformation in den Bereichsspeicher 40. Dadurch wird erreicht, daß die Eingangsstufc auf diesen Frequenzbereich eingestellt wird. Der eingegebene Stand des Informationszählers 8 führt zur
in Abgabe der zu diesem Zählerstand gehörigen Abstimmspannung am Ausgang 13 des Tiefpasses 12, so daß die Eingangsstufe grob auf den gewünschten Sender abgestimmt wird. Diese Grobstimmung bewirkt ebenso wie während des Suchlaufs bei der Annäherung an einen Sender die Auslösung der Frequenzregelschaltung 16, die dann die Feinabstimmung auf den gewünschten Sender vornimmt.
Bekanntlich sind die Frequenzbereiche, die mit einem bestimmten Abstimmspannungsbereich überstrichen
2(i werden können, in den VHF-Bereichen und im UHF-Bereich nicht gleich groß. Eine gleiche Änderung der Abstimmspannung führt im UHF-Bereich zu einer größeren Änderung der Abstimmfrequenz als in den VHF-Bereichen. Zur Berücksichtigung dieses Sachverhalts wird im Schmitt-Trigger 26 bei Betätigung des Auslöseschaltcrs 39, der den UHF-Bereich auswählt, eine Umschaltung vorgenommen. Diese Umschaltung wirkt sich auf den vom Schmitt-Trigger 26 abgegebenen Steuerimpuls so aus, daß der Frequenzabstand zwischen der Sollfrequenz und der Frequenz, bei der das Anhalten des Informationszählers 8 erfolgt, im UHF-Bereich größer ist als in den VHF-Bereichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur Erzeugung einer treppenförmigen Abstimmspannung zum Abstimmen eines Empfängers, dessen Eingangsstufe mittels der Abstimmspannung über einen gewünschten Eingangsfrequenzbereich durchstimmbar ist, gekennzeichnet durch durch einen Umlaufzähler (7), der kontinuierlich mit Fortschaltimpulsen gespeist ist und seinen Zählzyklus durchläuft, einen Informationszähler (8), der zur Abstimmung mit Fortschaltimpulsen gespeist ist, deren Folgefrequenz kleiner als die Folgefrequnez der Fortschaltimpulse des Umlaufzählers (7) ist, einen am Ausgang der beiden Zähler (7,8) angeschlossenen Komparator (10), der die Zählerstände der beiden Zähler (7,8) vergleicht und eine Ausgangsspannung abgibt, solange der Stand des Umlaufzählers (7) kleiner als der Stand des lnformationszählers (8) ist, und einen am Ausgang des Komparators angeschlossenen Tiefpaß (12), der die Abstimmspannung abgibt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Anhalten des Treppenspannungsgenerators erreichte Stand des Informationszählers (7) abspeicherbar und bei Bedarf wieder in den Informationszähler (7) eingebbar ist.
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