DE254228C - - Google Patents

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DE254228C
DE254228C DENDAT254228D DE254228DA DE254228C DE 254228 C DE254228 C DE 254228C DE NDAT254228 D DENDAT254228 D DE NDAT254228D DE 254228D A DE254228D A DE 254228DA DE 254228 C DE254228 C DE 254228C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/08Attracting and catching insects by using combined illumination or colours and suction effects

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254228 KLASSE 45 #. GRUPPE
EUGEN ABRESCH in NEUSTADT a. d. Haardt. Verfahren zum Fangen von Tieren.
Zusatz zum Patent 243666 vom 13. Mai 1910.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1911 ab. Längste Dauer: 12. Mai 1925.
Während nach dem Verfahren gemäß Patent 243666 solche Lebewesen gefangen bzw. vernichtet werden sollen, die sich in der Luft aufhalten, ist der Zweck der vorliegenden Er-· findung der, Lebewesen zu fangen bzw. zu. vernichten, die sich im Wasser oder in der Nähe des Wassers befinden.
In beiden Fällen dient zum Anlocken der
Tiere in bekannter Weise eine Lichtquelle, die im vorliegenden Fall unterhalb oder in der Nähe der Wasseroberfläche angeordnet
Während nun nach dem Verfahren gemäß Hauptpatent ein drückender Luftstrom dazu dient, die Lebewesen, welche der Lichtquelle zustreben, einem Sammelbehälter zuzuführen, soll nach der vorliegenden Erfindung in entsprechender Weise ein drückender Wasserstrom Verwendung finden, und zwar im Gegensatz zu einem angesaugten Wasserstrom, dessen Benutzung zum Fischfang bereits vorgeschlagen ist. . 1
Die Vorteile der Verwendung eines drückenden Wasserstromes an Stelle eines saugenden sind hier dieselben wie bei den entsprechenden Verhältnissen für Luftströme.
Die Anordnung kann im wesentlichen auch eine ähnliche sein wie beim Hauptpatent.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 und 2 zwei Vorrichtungen, die zur Ausführung der Erfindung geeignet sind.
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In Fig. ι ist unterhalb des Wasserspiegels 1 eine Lichtquelle, beispielsweise eine Bogenlampe 2, in geeigneter Weise angebracht. Gegen die Lichtquelle wird durch eine z. B. mittels Elektromotors betriebene Schraube 3 ein drückender Wasserstrom in Richtung der Pfeile 4 getrieben, der die Von der Lichtquelle angelockten Lebewesen, z. B. Wasserinsekten, nach einer Stelle treibt, wo sie gefangen oder vernichtet werden. Zweckmäßig sind die Schraubenflügel 3 innerhalb eines Rohres oder Schachtes 5 angeordnet. Bei dieser Anordnung wird das Wasser über die Oberfläche hochgeschleudert, wie .dies durch die Pfeile angedeutet ist. Um zu verhüten, daß das zurückfallende Wasser eine starke Strömung verursacht, wird es zunächst auf die Flächen 6 geleitet, von denen aus es allmählich nach den Siebflächen 7 gelangt, die das Wasser zurückfließen lassen, die mitgerissenen Lebewesen aber; zurückbehalten.
Es gelingt mittels der geschilderten Einrichtung, nicht nur Insekten anzulocken und zu fangen, sondern auch Fische. Dabei hat sich gezeigt, daß je nach der Art der zu fangenden Tiere die Stärke und Farbe der Lichtquelle eine ganz verschiedene, aber für jeden Fall bestimmte sein muß.
Selbstverständlich kann der Wasserstrom anstatt nach oben auch nach anderen Richtungen, z. B. seitlich gelenkt werden. Wesent-
55
60
*) Früheres Zusatzpatent: 254227.
lieh ist dabei nur, daß der Wasserstrom immer so geleitet werden muß, daß er eine drückende Wirkung ausübt.
Unter Umständen,, namentlich wenn es sich um Fischfang handelt, empfiehlt es sich, die Schraubenflügel in eine mit Sieböffnungen abgeschlossene Leitung einzuschließen, damit z. B. die Fische nicht von den Schraubenflügeln vernichtet werden.
Es ist noch zu bemerken, daß die Lichtquelle eventuell auch über dem Wasserspiegel angeordnet werden kann.
Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 2.
Hier sind zwei einander gegenüber angeordnete Rohrkrümmer 8, 9 vorgesehen, von denen jeder Schraubenflügel 10 enthält. Durch diese Schraubenflügel wird das Wasser ständig in Richtung der Pfeile bewegt, und zwar so, daß stets in der Nähe der zwischen den Rohrstücken angeordneten Lichtquelle 11 eine Strömung entsteht, die man als eine drückende zu bezeichnen hat. Durch diese Strömung werden die durch das Licht angelockten Lebewesen mitgerissen und können in beliebiger Weise abgeführt werden.
Die zuletzt beschriebene Anordnung bietet im besonderen auch den Vorteil, daß die einmal von den Schraubenflügeln in Bewegung gesetzte Wassersäule stets dieselbe bleibt, so daß, da nicht immer wieder neue Wassermengen angetrieben werden müssen, bedeutend an Kraft gespart wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Fangen von Tieren nach Patent 243666, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des drückenden Luftstromes ein Wasserstrom verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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