DE2543246B2 - Verfahren zum schrittweisen abtasten von vorlagen nach einem abtastraster - Google Patents
Verfahren zum schrittweisen abtasten von vorlagen nach einem abtastrasterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum schrittweisen Abtasten von Vorlagen, insbesondere für Textilmaschinen,
nach einem Abtastraster, bei dem vor der Abtastung die Anzahl der Schritte pro Masche des
Abtastrasters durch Quotientenbildung aus der auf eine Ausdehnung der Vorlage in Schrittrichtung entfallenden
Anzahl von Schritten und der Anzahl der Maschen in Schrittrichtung gewonnen wird.
Das Verfahren findet unter anderem bei einem Patronen-Abtastgerät zur Gewinnung von Steuerdaten
für Textilverarbeitungsmaschinen Anwendung.
In einem Beispiel sollen daher zunächst die Gewinnung der Steuerdaten für eine Webmaschine aus
einem Webmusterentwurf, die Wirkungsweise eines Patronen-Abtastgerätes und die zu lösende Aufgabe
erläutert werden.
Ein Gewebemuster kommt durch die unterschiedliche Farbgebung von Gewebezonen (Farbmuster) und/oder
durch die Bindung des Gewebes, d. h. durch die Art der Verknüpfung von Kett- und Schußfäden (Bindungsmuster),
zum Ausdruck.
Zunächst wird in einem ersten Verfahrensschritt von einem Künstler ein Musterentwurf angefertigt, der eine
Aussage über Farbe und Bindung des herzustellenden Gewebemusters liefert. Während die Farbgebung erst
bei dem Webprozeß durch Auswahl entsprechender Garne erfolgt, muß die Bindung bereits bei der
Erstellung der Steuerdaten berücksichtigt werden. Das ausschließlich nach künstlerischen Gesichtspunkten
entworfene Muster wird daher in ein webbares Muster umgewandelt, aus dem der bindungstechnische Aufbau
eines Gewebes hervorgeht. Dazu wird in einem zweiten Verfahrensschritt von dem Musterentwurf eine technische
Gewebezeichnung, auch Patrone genannt, angefertigt. Zeichnungsträger ist ein mit einem orthogonalen
Rasternetz bedrucktes Patronenpapier.
Der Raum zwischen zwei horizontalen Rasterlinien heißt Schußlinie und zwischen zwei vertikalen Rasterlinien
Kettlinie. In der Schußlinie verläuft im späteren Gewebe mindestens ein Schußfaden und in der Kettlinie
mindestens ein Kettfaden. Jede Rastermasche (Musterelement) stellt einen Verkreuzungspunkt zwischen Kettiind
Schußfaden dar. Der Abstand der Rasierlinien voneinander entspricht dem Kette/Schußverhältnis,
einem Maß für die Feinheit des Gewebes.
In der Praxis wird meistens nicht der gesamte Musterentwurf, sondern lediglich ein Musterrapport in
eine Patrone umgezeichnet, wobei unter Musterrapport das kleinste regelmäßig wiederkehrende Musterdetail
zu verstehen ist.
Die Übertragung eines Musterrapports erfolgt durch Ausfüllen oder Freilassen von Musterelementen, wobei
geschwungene Linien des Musterentwurfes durch webbare stufenförmige Konturen angenähert werden.
Dabei werden zwei Ausführungsformen der Patrone unterschieden.
Bei der einen Ausführungsform handelt es sich um eine voll ausgezeichnete Patrone, bei der alle Fadenverkreuzungen
von Kette und Schuß exakt in das Rasternetz eingezeichnet werden. Ein schwarz ausgefülltes
Musterelement bedeutet z. B. eine Ketthebung und ein freies Musterelement eine Kettsenkune. Bei der
Abtastung einer solchen Patrone ist deshalb nur eine Schwarz-Weiß- Entscheidung zu treffen.
Die zweite Ausführungsform ist eine bindungslos gezeichnete Patrone, bei der alle zu einer Gewebezone
mit demselben Bindungseffekt gehörigen Musterelemente
durch eine Farbe (Patronierfarbe) gekennzeichnet werden. Dazu gehört die Angabe der jeder
Patronierfarbe zugeordneten Bindungsinformation. Wenn in einem Gewebemuster verschiedene Bindungs
effekte auftreten, enthält die Patrone verschiedene Patronierfarben, die bei der Abtastung der Patrone
erkannt und ausgewertet werden müssen.
In einem dritten Verfahrensschritt werden mit Hilfe eines Patronen-Abtastgerätes Farbdaten gewonnen.
Bei einem bekannten selbsttätigen Patronen-Abtastgerät
wird die aus einem Webmusterentwurf zu erarbeitende Patrone auf eine rotierende Abtasttrommel
aufgespannt und von einem Lichtpunkt eines parallel zu der Abtasttrommel verschiebbaren Abtastorgans
Musterelement für Musterelement abgetastet. Die Abtastung erfolgt auf kreisförmigen Umfangslinien
der Abtasttrommel, die jeweils mittig zwischen zwei vertikalen Rasterlinien verlaufen. Nach der Abtastung
einer Umfangslinie wird das Abtasiorgan um den Abstand zweier Umfangslinien in axialer Richtung
verschoben und anschließend die nächste Umfangslinie abgetastet.
Das von der Patrone in das Abtastorgan reflektierte Licht wird dort optoelektronisch in Analogsignale
umgewandelt, die einer Farberkennungsschaltung zügeführt werden. Die Farberkennungsschaltung setzt die
aus jedem Musterelement gelesene Farbinformation in ein Farbsignal um, das durch Digitalisierung in
Farbdaten für jedes Musterelement umgeformt wird. Die Farbdaten werden in einem Digitalspeicher
abgelegt.
Bei einer voll ausgezeichneten Patrone bilden die abgespeicherten Daten bereits die Steuerdaten für den
Webprozeß. Wurde dagegen eine bindungslos gezeichnete Patrone abgetastet, entstehen die Steuerdaten für
den Webprozeß aus den abgetasteten Farbdaten und den separat abgespeicherten Bindungsinformationen.
Die Steuerdaten werden auf Datenträger in Form von Lochstreifen, Jacquardkarten, Filmstreifen oder Magnetbändern
bzw. Magnetplatten übertragen, die schließlich den Arbeitsablauf an der Webmaschine
steuern.
Um bei der Abtastung einer Patrone mit Hilfe eines selbsttätig arbeitenden Patronen-Abtastgerätes eine
hohe Erkennungssicherheit der Patronierfarbe eines Musterelementes zu erzielen, müssen die Konturen
jedes Musterelementes sehr exakt mit Farbe ausgefüllt werden, damit die Abtastoptik an der Abtaststelle eine
eindeutige Information entnehmen kann. Die Paironenzeichnung muß deshalb mit größter Sorgfalt ausgeführt
werden. Dieses Verfahren ist daher sehr aufwendig und zeitraubend. Oft ist diese Forderung kaum zu erfüllen,
wenn es sich bei sehr feinen Gewebemustern um Musterelemente mit einer Kantenlänge bis zu einem
Millimeter handelt. m>
Die Sicherheit bei der Erkennung einer Patronierfarbe kann auch bei einer nicht exakt gezeichneten Patrone
erhöht werden, wenn die Information von dem Abtastorgan jeweils im Zentrum eines Musterelementes
abgefragt wird. An dieser Stelle ist der Farbauftrag mit hi
Sicherheit vorhanden.
Bei einem selbsttätig arbeitenden Patronen-Abtastgerät, bei dem das Abtastorgan, wie beschrieben,
äquidistante Vorschubschritte ausführt, kann eine mittige Abtastung der Musierelemente aber nur dann
erreicht werden, wenn das auf das Patronenpapier aufgedruckte Rasternetz exakt ausgeführt und die
Patrone maßhaltig ist.
Diese Forderungen sind in der Praxis nicht gegeben. Das aufgedruckte Rasternetz ist oft ungenau, und
herkömmliches Patronenpapier ist nicht verzugsfrei. Sofern nicht in klimatisierten Räumen gearbeitet wird,
führen Temperaturschwankung und Änderung der Luftfeuchtigkeit zu einer unerwünschten Längenänderung
der Patrone, die bei einer durchaus üblichen Rapportlänge von einem Meter bis zu zehn Millimetern
betragen kann. Wenn aber, wie bereits erwähnt, die Kantenlänge eines Musterelementes etwa einen Millimeter
beträgt, erkennt man unschwer, daß eine mittige Abtastung jedes Musterelementes nicht gewährleistet
ist. Hinzu kommt, daß sich das Patronenpapier auch durch unterschiedliche Feuchtigkeitsverteilung aufgrund
eines ungleichmäßigen Auftrages der Patronierfarben bei der Patronenherstellung verzieht.
Außerdem sind oft dickere Markierungslinien additiv in das Rasternetz eingefügt, so daß keine äquidistanten
Schnittpunkte vorliegen oder ein Rasternetz fehlt gänzlich. Die genannten Schwierigkeiten können
teilweise durch die Verwendung einer teuren, aber maßhaltigeren Plastikfolie als Zeichnungsträger für die
Patrone vermieden werden, so daß mit einer konstanten Schrittweite des Abtastorgans gearbeitet werden kann.
Diese Plastikfolie bietet aber einen schlechten Haftgrund für die Patronierfarben, und ein gleichmäßiger
Farbauftrag ist nur schwierig zu erzielen. Der erforderliche Zeitaufwand beim Patronieren auf einer
derartigen Plastikfolie ist somit erheblich höher als bei normalem Patronenpapier. Um die Patronierzeit kurz
zu halten und wirtschaftlich arbeiten zu können, besteht in der Praxis daher weiterhin der Wunsch, das billigere
Patronenpapier zu verwenden, und die vorhandenen Nachteile durch geeignete Mittel zu vermeiden.
Es sind auch bereits Vorrichtungen bekannt geworden, die die Nachteile des herkömmlichen Patronenpapiers
zu kompensieren suchen.
In der DT-OS 21 54 878 wird eine Vorrichtung beschrieben, bei der neben dem die Information der
Patrone lesenden Hauptabtastorgan ein Hilfsabtastor gan vorhanden ist. Das Hilfsabtastorgan tastet eine
außerhalb der Patrone angeordnete Skala ab, deren Teilung jeweils mittig zu zwei vertikalen Rasterlinien
der Patrone lieg«. Das Hilfsabtastorgan erzeugt bei entsprechender Ausrichtung beider Abtastorgane immer
dann einen Steuerimpuls, wenn sich das Hauptabtastorgan im Zentrum eines Mustereiementes befindet.
Zu diesem Zeitpunkt veranlaßt der Steuerimpuls das Hauptabtastorgan, eine Probe aus der Patrone zu
entnehmen.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß zusätzlich eine Skala mit einer an die Rasterweite der gerade
abzutastenden Patrone angepaßten Teilung gezeichnet werden muß, wobei jeweils der Ver7ug des Patronenpapiers
zu berücksichtigen ist.
Es wird ferner vorgeschlagen, mii dem Hilfsabtastorgan
die vertikalen Rasterlinien der Patrone selbst abzutasten. Diese Methode setzt voraus, daß ein
Rasternetz vorhanden und das vorhandene Rasternetz sehr gut ausgedruckt ist, damit eine Erkennung
überhaupt möglich wird. Als Nachteile sind weiterhin anzusehen, daß mangelhaft ausgedruckte Rasterlinien
nachgezeichnet werden müssen. Beide Abtastorgane
sind sorgfältig zueinander auszurichten, damit der Steuerimpuls genau zu dem gewünschten Zeitpunkt der
Probenentnahme erscheint.
Aus der DT-OS 22 04 710 ist eine weitere Vorrichtung
bekannt, die ebenfalls ein Hilfsabtastorgan zur Erzeugung eines Steuerimpuls durch Abtastung vertikaler
Rasterlinien enthält. Um zu vermeiden, daß bei ungenügend ausgedruckten Rasterlinien ein Steuerimpuls
ausbleibt, ist zusätzlich ein Taktgenerator vorgesehen, der von den Steuerimpulsen so synchronisiert wird,
daß er taktgleich mit den Steuerimpulsen Hilfsimpulse erzeugt. Beim Ausbleiben eines Steuerimpulses aufgrund
einer nicht erkannten Rasterlinie legt der Hilfsimpuls den Zeitpunkt der Abtastung fest.
In der DT-OS 20 23 607 wird ein weiteres Verfahren beschrieben, bei dem ein Längsstreifen der mit einem
Rasternetz versehenen i'atrone von Farbeintragungen freigehalten und kurz vor der Abtastung von der
Patrone abgetrennt und in eine Vorrichtung eingespannt wird. Dieser Längsstreifen wird dann ebenfalls
zur Gewinnung von Steuerimpulsen von einem Hilfsabtastorgan abgetastet.
Anstelle von gedruckten Rasterlinien können auch Magnetlinien auf die Patrone aufgebracht und mit einer
entsprechenden Abtastvorrichtung abgetastet werden.
Bei den zuvor genannten Verfahren wird ein Rasternetz vorausgesetzt, wobei alle Rasterlinien oder
zumindest die Mehrzahl der Rasterlinien kräftig ausgedruckt sein müssen. Schwach sichtbare Linien sind
von Hand nachzuzeichnen. Haupt- und Hilfsabtastorgan müssen genau justiert werden. Diese Arbeitsweisen
bringen daher einen erheblichen Mehraufwand bei der Gewinnung von Steuerdaten mit sich. In der DT-OS
24 24 457 wird bereits ein Abtastverfahren angegeben, bei dem das Abtastorgan unabhängig von gedruckten
Rasterlinien und von möglichen Maßschwankungen der Patrone selbsttätig in Kettenrichtung verstellt wird. Bei
dem dort beschriebenen Abtastgerät ist die Patrone derart auf die Abtasttrommel aufgespannt, daß die
Schußlinien in Umfangsrichtung und die Kettenlinien in Abtastrichtung verlaufen. Während der Abtastung
rotiert die Abtasttrommel ständig, und das Abtastorgan führt eine schrittweise axiale Vorschubbewegung
mittels eines Schrittmotors aus, wobei jeweils nach Abtastung einer Schußlinie eine Teilverstellung zur
nächsten Schußlinie erfolgt. Zur Ermittlung der Größe in Teilverstellung wird vor der Abtastung der
ganzzahlige Quotient aus der auf die Länge der Patrone in Kettenrichtung entfallenden Anzahl von Motortaklen
und der Anzahl der Maschen in Schrittrichtung gebildet. Der ganzzahlige Quotient ist die Sollgröße für
die Steuerung des Schrittmotors.
Die während der Vorschubbewegung des Abtastorgans tatsächlich abgegebenen Motortakte werden als
Istgrößc gezählt und mit der Sollgröße verglichen, wobei bei Gleichheit die Teilverstellung und der
Zählzyklus durch Rückstellen der Zähler beendet werden. Während jeder Teilverstellung läuft somit ein
neuer Zählzyklus und ein erneuter Vergleich mit dem Quotienten ab. Da der Quotient ganzzahlig ist, entsteht
bereits bei der Quotientenliildung durch Abrundung ein Fehler, der sich bei den einzelnen Tcilverstellungen
laufend aufaddiert. Das Abtastorgan wird also mit einem von Tcilverstellung zu Tcilvcrstcllung wachsenden
Fehler gegenüber seiner Sollstcllung positioniert, was in bezug auf die Erkcnnung.ssichcrheit einer
Information innerhalb einer Masche als äußerst iiHcliieilig angesehen wird. Es hat sich nämlich in der
Praxis herausgestellt, daß die mit dem vorgeschlagener Verfahren erzielbaren Genauigkeiten nicht ausreichenc
sind, wenn sehr lange Patronen mit einer großen Anzah von Teilverstellungcn entsprechend einem großer
r> Summenfehler oder Patronen mit sehr kleinen Mascher
abgetastet werden müssen.
Ein weiterer Nachteil des vorgeschlagenen Abtastverfahrens besteht darin, daß eine von Rasterlinien
unabhängige Teilverstellung nur in Kettenrichtung
ίο erfolgt. Maßschwankungen können daher nur in einet
Ausdehnung der Patrone kompensiert werden. Außerdem ist das Kette-Schuß-Verhältnis nicht frei wählbar
was ebenfalls sehr nachteilig ist.
Die vorangegangenen Erläuterungen bezogen sich auf ein Patronen-Abtastgerät zur Gewinnung von
Steuerdaten für Textilverarbeitungsmaschinen.
Ähnliche Probleme ergeben sich aber auch bei der Abtastung von Vorlagen in der Reproduktionstechnik,
z. B. bei der Herstellung von Farbauszügen. Dort kann
2i) die Erfindung immer dann mit Vorteil Anwendung
finden, wenn die Abmessungen einer Reproduktion sehr genau eingehalten werden müssen, aber nur ungenaue
und nicht maßhaltige Vorlagen zur Verfügung stehen.
Der in Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Abtastverfahren anzugeben,
mit dem eine größere Abtastgenauigkeit erzielt wird, und bei dem im Falle einer Patronen-Abtastung das
Kette-Schuß-Verhältnis frei wählbar ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung stellen die Ausführungsbeispiele dar, die im
folgenden beschrieben und in den Fig. 1 bis 7 dargestellt sind. Es zeigt
Fig. 1 ein prinzipielles Blockschaltbild eines Patronen-Abtastgerätes,
Fig.2 eine ausführliche Teilschaltung des Horizontal-Rechenwerkes,
Fig. 3 eine ausführliche Schaltung des Befehlsrechners
im Horizontal-Rechenwerk,
Fig.4 eine graphische Darstellung zur Verdeutlichung der Erfindung,
Fig.4 eine graphische Darstellung zur Verdeutlichung der Erfindung,
Fig.5 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Patronen-Abtastgerätes,
Fig.6 ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Befehlsrechner,
F i g. 7 ein Ausführungsbeispiel einer Zählschaltung.
F i g. 1 zeigt ein prinzipielles Blockschaltbild zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Eine
Patrone 1 ist auf den als Abtasttrommel 2 ausgebildeten Vorlagenträger eines nicht näher dargestellten Patronen-Abtastgerätes
aufgespannt. Gegenüber einem ebenen Vorlagenträger bietet die Trommel den Vorteil, daß
das Patronen-Ablastgerät kompakt gebaut werden kann.
Die Patrone 1 enthält einen Musterrapport eines
vi Textilmusters und ist auf normalem, nicht verzugsfreiem
Patronenpapier gezeichnet. Die von den Rasterlinien 3 eines orthogonalen Rasternetzes begrenzten Musterelementc
4 enthalten die bindungstechnische Information in Form einer Patronierfarbe, die mit Hilfe des
ι-" Patronen-Ablastgeriites zu erkennen ist. Der Übersichtlichkeit
wegen sind nur wenige Mustcrelemente dargestellt. Zusätzlich ist ein Koordinatensystem in die
Patrone 1 eingezeichnet, dessen X-Achse im Ausführungsbeispiel mit der den Musterrapport in einer
ι·'· Umfangsrichtung begrenzenden horizontalen Rastcrlinie
5 und dessen V-Achsc mit der den Musterrapport in einer axialen Richtung begrenzenden vertikalen Raslerlinie
6 zusammenfallen.
Dem Koordinatennullpunkt Po entspricht der untere
Eckpunkt des ersten Musterelementes 4. Die Rapportlänge X] in Richtung der X-Achse wird durch die Punkte
Po und P\ und die Rapporthöhe y\ in Richtung der V-Achse durch die Punkte P0 und P2 festgelegt. Ist kein
Rasternetz in der Patrone vorhanden, bilden die Koordinaten-Achsen die Bezugskanten des Musterrapports.
Die Patrone 1 ist sorgfältig auf der Abtasttromme! 2 ausgerichtet derart, daß die .X-Achse sehr genau auf
einer Mantellinie und die V-Achse auf einer Umfangslinie der Abtasttrommel 2 verlaufen.
Die Palrone 1 wird von einem axial an der Abtasttrommel 2 entlanggeführten Abtastorgan 7
zeilenweise Musterelement für Musterelement in Richtung des Pfeiles 8 abgetastet.
Bei der Abtastung wird das von der Patrone 1 reflektierte Abtastlicht optoelektronisch in Analogsignale
umgewandelt, die einem Verstärker 9 und einer Farberkennungsschaltung 10 zugeführt werden. Die
Farberkennungsschaltung 10 erzeugt aus den gelesenen Farbinformationen entsprechende Farbsignale die an
einem Ausgang 11 der Farberkennungsschaltung 10 zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen.
Die Abtastzeilen, durch gestrichelte Linien 12 angedeutet, verlaufen jeweils mittig zwischen zwei
horizontalen Rasterlinien. Die Anfänge der Abtastzeilen liegen auf der V-Achse.
Die Informationsentnahme aus den Musterelementen 4 soll immer dann erfolgen, wenn sich die optische
Achse des Abtastorgans 7 etwa im Zentrum eines Musterelementes 4 befindet.
Die Axialverschiebung des Abtastorgans 7 wird durch einen Schrittmotor 13 bewirkt, der von einer Taktfolge
T„ über einen Motorverstärker 14 und eine Motorsteuerstufe
15 gesteuert wird. Die Taktfolge T, wird in einem nicht näher dargestellten Zentral-Steuerwerk 16
erzeugt und gelangt bei der Vorschubbewegung des Abtastorgans 7 in Richtung des Pfeiles 8 über eine
Leitung 17 und bei entgegengesetzter Vorschubbewegung über eine andere Leitung 17' auf die Motorsteuerstufe
15.
Die schrittweise Drehbewegung der Abtasttrommel 2 erfolgt mit Hilfe eines weiteren Schrittmotors 18, der
von einer Taktfolge Tb über einen Motorverstärker 19
und eine Motorsteuerstufe 20 gesteuert wird. Die Taktfolge Tb, ebenfalls in dem Zentral-Steuerwerk 16
erzeugt, wird der Motorsteuerstufe 20 bei Drehung der Abtasttrommel 2 in Richtung des Pfeiles 21 über eine
Leitung 22 und bei entgegengesetzter Drehbewegung «ι
über eine Leitung 22' zugeführt.
Zur Einstellung des Patronen-Abtastgerätes können die Vorschubbewegung des Abtastorgans 7, die
Drehbewegung der Abtasttrommel 2 und weitere noch zu beschreibende Funktionen manuell durch Betätigen v>
entsprechender Tasten eines Tastenfeldes 24 gesteuert werden. Das Tastenfeld 24 sieht mit dem Zentral-Sleuerwerk
16 über Leitungen 25 in Wirkverbindung.
Wie bereits ausgeführt, ist die abzutastende Palrone 1
auf normalem, nicht maßhaltigem Patronenpapier <><> gezeichnet. Die Rapportlänge a<
und die Rapportbreitc y\ mögen aufgrund von linearen Längenänderung von
den Sollmaßen abweichen. Nach dem Erfindungsgedanken werden die Schrittmotoren und die Auswertung der
Farbsignalc während der Abtastung so gesteuert, daß ur>
eine inittigc Informalion.scnlnahmc aus allen Musterclemcnlen
gewährleistet ist und somit eine hohe lirkcnnungssichcrheit erreicht wird.
Zur Ermittlung der Steuerbefehle sind ein Horizontal-Rechenwerk 26a und ein Vertikal-Rechenwerk 26b
vorgesehen. Das vor der Abtastung der Patrone 1 durchzuführende Verfahren zur Ermittlung der Steuerbefehle
und die Wirkungsweise der Rechenwerke 26a und 26b sollen anhand des Blockschaltbildes der F i g. 1
im folgenden erläutert werden. Die Beschreibung wird sich zunächst auf das Horizontal-Rechenwerk 26a
beschränken, da das Vertikal-Rechenwerk 26f> identisch
aufgebaut ist.
Der erste Verfahrensschritt besteht im Ausmessen der von dem Sollmaß abweichenden Rapportlänge x\
mit Hilfe des Abtastorgans 7 unmittelbar vor Abtastung der Patrone 1. Zur Erfassung des Meßergebnisses ist
dem Schrittmotor 13 ein Horizontalschrittzähler 27 zugeordnet, der als Vorwärts-Rückwärts-Zähler ausgebildet
ist. Der Vorwärts-Zähleingang 28 ist mit der Leitung 17 und der Rückwärts-Zähleingang 28' mit der
Leitung 17' verbunden.
Bei der Vorschubbewegung des Abtastorgans 7 in Richtung des Pfeiles 8 wird der Vorwärts-Zähleingang
28 mit der Taktfolge T, beaufschlagt, und der Horizontal-Schrittzähler 27 zählt die Anzahl der
Vorschubschritte des Schrittmotors 13 ein. Bei entgegengesetzter Vorschubrichtung gelangt die Taktfolge
T11 an den Rückwärts-Zähleingang 28', und eine entsprechende Anzahl von Vorschubschritten wird
ausgezählt. Der Zählerstand χ des Horizontal-Schrittzählers 27 kennzeichnet die Position des Abtastorgans 7
auf der X-Achse. Bei dem Zählerstand Null befindet sich das Abtastorgan 7 in dem Koordinatennullpunkt Po und
bei dem Zählerstand *i im Punkte P\. In dem Ausführungsbeispiel entspricht eine Zähleinheit einem
Vorschubschritt von 0,1 mm.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die tatsächlichen Abmessungen der Patrone 1 mit Hilfe des Abtastorgans
7 in dem Patronen-Abtastgerät selbst festzustellen. Da Messung und Abtastung mit derselben Einrichtung
erfolgen, werden geräteeigene Fehler eliminiert.
Zur Ausmessung der Rapportlänge x\ werden Abtastorgan 7 und Abtasttrommel 2 mit Hilfe der
Schrittmotoren 13 und 18 relativ so gegeneinander verschoben, daß die optische Achse des Abtastorgans 7
zunächst genau den Koordinatennullpunkt Po trifft. In dieser Position erfolgt die Rückstellung des Horizontal-Schrittzählers27.
Anschließend wird das Abtastorgan 7 durch eine Vorschubbewegung in Richtung des Pfeils 8 genau auf
den Punkt P\ positioniert.
Die Vorschubsteuerung des Abtastorgans 7 und die Steuerung der Drehbewegung der Abtasltrommel 2
erfolgen durch Betätigen der Tasten 29 und 30 des Tastenfeldes 24 durch eine Bedienungsperson, wobei die
Bewegungsrichtung durch entsprechende Symbole auf den Tasten angedeutet ist. Zur Feinpositionierung des
Abtastorgans 7 auf die Punkte Po und Pi kann durch einen einmaligen Tastendruck ein Einzelschritt der
Schrittmotore ausgeführt werden.
Zur weiteren Bedienungserleichterung könnte das Abtastorgan 7 mit einer Spicgelreflcxeinrichtung,
bestehend aus einem F.inblickuibus, mit einer Mattscheibe, einer Lupe und einem Umlenkspiegel ausgerüstet
sein. Befindet sich der Umlenkspiegel im Strahlengang, so wird der von der Abtastoptik erfaßte Bereich auf der
Mattscheibe abgebildet und kann von der Bedienungsperson vergrößert durch clic Lupe betrachtet werden.
Auf der Mattscheibe befindet sich z. B. ein Fadenkreuz als Bezugsmarke, in dem genau der Bildpunkt
abgebildet wird, der sich gerade in der optischen Achse
des Abtastorgans 7 befindet.
Während des Meßvorgangs hat der Horizontal-Schrittzähler 27 die Anzahl *i der zum Durchfahren der
Meßstrecke erforderlichen Vorschubschritte des Schrittmotors 13 als fünfstellige Dezimalzahl gezählt,
und das Ergebnis erscheint als binär codierte Daten x\
an einem Ausgang 31 des Honzontal-Schrittzählers 27. Die Daten χι werden in einem Schieberegister 32
abgespeichert. Dazu ist der Ausgang 31 des Horizontal-Schrittzählers 27 über eine Leitung 33 mit einem ersten
Dateneingang 34 des Schieberegisters 32 verbunden.
Die Bedienungsperson stellt außerdem an einem Ziffernschalter 35a die vorgegebene Anzahl X2 von
Musterelementen 4 pro Abtastzeile bzw. von Rasterlinien des Abtastrasters, die auf die Rapportlänge x\
entfallen, als dreistellige Dezimalzahl ein. Die Anzahl wird ebenfalls als binär codierte Daten χι in dem
Schieberegister 32 abgelegt. Dazu ist der Ziffernschalter 35a über eine Leitung 36 an einen Dateneingang 37 des
Schieberegisters 32 angeschlossen.
Als nächster Verfahrensschritt wird die Anzahl der auszuführenden Vorschubschritte des Schrittmotors 13
pro Musterelemente 4 als Quotient qx aus der gemessenen Rapportlänge X1 der Patrone 1 und der
vorgegebenen Anzahl xi von Musterelementen 4 ermittelt.
Der Quotient qx = *i/*2 wird in einem Quotientenrechner
38 gebildet. Zur Durchführung der Rechenoperation, die durch Betätigung der Taste 39 »Quotientenbildung«
des Tastenfeldes 24 eingeleitet wird, erfolgt der Transfer der Daten x\ als Dividend und anschließend
der Transfer der Daten X2 als Divisor über den ersten
Datenausgang 40 des Schieberegisters 32, eine Leitung 41 und über den Dateneingang 42 in den Quotientenrechner
38. Die gesamte Information des Schieberegisters 32 ist damit ausgelesen. Der ermittelte Quotient qx
wird über einen Datenausgang 43 des Quotientenrechners 38, eine Leitung 44 und über einen weiteren
Dateneingang 45 in das Schieberegister 32 eingeschrieben.
Anschließend erfolgt das Ausmessen der Rapporthöhe y\ zwischen den Punkten P0 und Pi mit Hilfe des
Abtastorgans 7. Gleichzeitig stellt die Bedienungsperson an dem ^fernschalter 356 die Anzahl y2 von
Musterelemeri!<n 4 ein, die auf die Rapporthöhe v\
entfallen. Der Quotient Qy=y\ly2 wird in dem Vertikal-Rechenwerk
26i>gebildet. Damit ist die Ausmessung der Patrone 1 abgeschlossen, und es kann mit der
eigentlichen Abtastung begonnen werden.
Dazu wird das Abtastorgan 7 durch Betätigen der Tastengruppen 29 und 30 des Tastenfeldes 24 auf den
Anfang P'n der ersttn Abtastzeile gefahren und anschließend die Taste 46 »Abtasten« des Tastenfeldes
24 betätigt.
Zur Ermittlung der Steuerbefehle während der Abtastung der Patrone 1 ist ein Befehlsrcchner 47
vorgesehen.
Den Steuereingängen des Befehlsrechners 47 werden folgende Steuerinformationen zugeführt. Die Taktfolge
Tu gelangt über eine Leitung 17 auf einen ersten
Stcucreingang 48. Die Sollanzahl X2 von Musterelenicntcn
4 wird einem zweiten Steuereingang 49 über die Leitung 36 zugeführt. Ein dritter Steuereingang 50 des
Bcfchlsrcchncrs 47 wird über die Leitung 33 mit dem laufenden Zählerstand χ des Horizontal-Schrittzählers
27 beaufschlagt. Der in dem Schieberegister 32 abgespeicherte Quotient «?<
gelangt von einem /.weiten Datenausgang 51 des Schieberegisters 32 über eine
Leitung 52 auf einen vierten Steuereingang 53 des Befehlsrechners 47.
Während der zeilenweisen Abtastung der Patrone 1 wird laufend die Sollanzahl von Vorschubschritten des
Abtastorgans 7 vom Zeilenanfang bis zum Erreichen einer vertikalen Rasterlinie des Abtastrasters in dem
Befehlsrechner 47 ermittelt, in dem jeweils nach
Überschreiten einer Rasterlinie durch das Abtastorgan
in 7 der Quotient <7* aufaddiert wird.
Das Ergebnis der Aufaddition wird fortlaufend mit dem Zählerstand χ des Horizontal-Schrittzählers 27
verglichen. Immer, wenn der Zählerstand χ dem Additionsergebnis entspricht, erzeugt der Befehlsrechner
47 einen Steuerbefehl »Abtastraster«, der von einem Ausgang 54 über eine Leitung 55 dem Zentral-Steuerwerk
16 zugeführt wird.
Dieser Steuerbefehl »Abtastraster« erscheint immer dann, wenn das Abtastorgan 7 während der axialen
Vorschubbewegung ein Musterelement 4 abgetastet hat oder definiert ein »fiktives Abtastraster«, wenn anstelle
einer gerasterten Patrone ein ungerasterter Musterentwurf abgetastet wird.
Der Vorteil dieses Verfahrens besteht somit darin, daß keine Rasterlinien auf der Patrone erforderlich sind,
um dem Abtastorgan 7 genaue Abtastpositionen zu diktieren.
Der Befehlsrechner 47 erzeugt außerdem Steuerbefehle »Informationsentnahmt«, die die Zeitpunkte
JO festlegen, zu denen den Musterelementen 4 Farbinformationen entnommen werden sollen. Die Steuerbefehle
werden von einem weiteren Ausgang 56 des Befehlsrechners 47 über eine Leitung 57 der Farberkennungsschaltung
10 zugeführt. Da einerseits der Quotient qx, der ein Maß für die exakte Länge eines Musterelements
4 darstellt, ein Dezimalbruch sein kann, andererseits aber die Länge eines Musterelementes 4 nur als
Vielfaches eines Vorschubschrittes anzunähern ist, muß der dadurch entstehende Vorschubfehler durch Korrek-4ü
turvorschubschritte kompensiert werden, wozu der Befehlsrechner 47 einen Steuerbefehl »Korrekturschritt«
erzeugt, der dem Zentral-Steuerwerk 16 von einem dritten Ausgang 58 des Befehlsrechners 47 über
eine Leitung 59 zugeführt wird.
Bei Erscheinen des Steuerbefehls »Korrekturschritt« wird nach Ablauf einer Anzahl von Takten der
Taktfolge T3, die dem ganzzahligen Teil des Quotienten
qx entspricht, vom Befehlsrechner 47 ein zusätzlicher
Takt der Taktfolge T, an die Motorsteuerstufe 15 gegeben, wodurch der Schrittmotor 13 einen zusätzlichen
korrigierenden Vorschubschritt ausführt. In diesem Falle wird das Steuersignal »Abtastraster« erst
nach diesem Korrekturschritt ausgelöst, so daß das Abtastraster nach dem Erfindungsgedanken automatisch
an die tatsächliche Rapportlänge der Patrone I angepaßt wird.
Aus einem Vergleich der vorgegebenen Anzahl X2 von
Musterclenienten 4 pro Abtastzeile mit dem Ergebnis der laulend ausgeführten Mehrfachaddition des Quobo
tienten qx wird in dem Befehlsrechner 47 ein weiterer
Steuerbefehl »Zeilenende« abgleitet der dem Zentral-Steuerwerk 16 von einem Ausgang 60 des Befehlsrechners
47 über eine Leitung 61 ?ugeleitct wird.
Der Steuerbefehl »Zeilenende« nach Abtastung des letzten Musterciemcntes der ersten Abtastzeile löst die
Rückführung des Abtastorgans 7 auf den Anfang der /weiten Abtastzeile aus.
Dazu sind eine axiale Verschiebung des Abtastorgans
Il
7 entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles 8 und ein Winkelschritt der Abtasttrommel 2 in Richtung des
Pfeiles 21 notwendig.
Die Drehrichtungsumkehr des Schrittmotors 13 für die Axialverschiebung des Abtastorgans 7 wird dadurch
herbeigeführt, daß die Taktfolge Ta anstatt über die
Leitung 17 über die Leitung 17' auf die Motorsteuerstufe
15 gegeben wird.
Während des Rücklaufes des Abtastorgans 7 wird der Rüclvwärts-Zähleingang 28' des Horizontal-Schrittzählers
27 mit der Taktfolge Ta beaufschlagt und der Horizontal-Schrittzähler 27 leer gezählt.
Der Zählerstand χ wird in dem Befehlsrechner 47 auscodiert und beim Zählerstand Null gibt der
Befehlsrechner 47 einen Steuerbefehl »Zeilenanfang« von einem weiteren Ausgang 62 des Befehlsrechners 47
über eine Leitung 63 an das Zentral-Steuerwerk 16 ab, der die Rückführung des Abtastorgans 7 beendet.
Zur Durchführung des Winkelschrittes der Abtasttrommel 2 gibt der Steuerbefehl »Zeilenende« die
Taktfolge Tb frei, die den Schrittmotor 18 und den
Vertikal-Schrittzähler des nicht näher dargestellten Vertikal-Rechenwerkes 26b startet.
Während der Schrittbewegung der Abtasttrommel 2 wird der zuvor errechnete Quotient qy laufend mit dem
Zählerstand des Vertikal-Schrittzählers verglichen. Bei Gleichheit wird ein Steuerbefehl »Halt« für den
Schriitmotor 18 erzeugt, der dem Zentral-Steuerwerk
16 von einem Ausgang 64 des Vertikal-Rechenwerkes 2Sb über eine Leitung 65 zugeführt wird. jo
Wenn sowohl der Steuerbefehl »Zeilenanfang« als auch der Steuerbefehl »Halt« erscheinen, befindet sich
das Abtastorgan 7 auf dem Anfang der zweiten Abtastzeile, und die Abtastung kann fortgesetzt werden.
Für weitere Winkelschritte der Abtasttrommel 2 jeweils nach Abtastung einer Zeile wird der errechnete
Quotient qx fortgesetzt aufaddiert und das Ergebnis mit
dem Zählerstand y des Vertikal-Schrittzählers zur Gewinnung der Steuerbefehle »Halt« verglichen.
In dem Vertikal-Rechenwerk 26b wird außerdem die Anzahl ausgeführter Winkelschritte der Abtasttrommel
2 mit der Anzahl yi verglichen.
Bei Gleichheit erzeugt das Vertikal-Rechenwerk 26f>
einen weiteren Steuerbefehl »Abtastende«, der über einen weiteren Ausgang 66 des Vertikal-Rechenwerkes
266 und über eine Leitung 67 dem Zentral-Steuerwerk 16 zugeführt wird. Bei Erscheinen des Befehls
»Abtastende« ist auch die Farbinformation des letzten Musterelementes gewonnen und die Abtastung der
gesamten Patrone 1 beendet. w
Fig. 2 zeigt eine ausführliche Darstellung eines Teils
des Horizontal-Rechenwerks 26a mit dem Horizontal-Schrittzähler 27, dem Ziffernschalter 35a, dem Schieberegister
32 und dem Quotientenrechner 38.
Der Horizontal-Schrittzähler 27 ist aus fünf in Kaskade geschalteten Zählereinheiten 271 bis 275
aufgebaut, wobei den Zähleinheiten die Wertigkeiten 10° bis 104 der fünfstelligen Dezimalzahl x\ zugeordnet
sind. Eine Zählereinheit besteht z. B. aus Vorwärts-Rückwärts-Dezimalzählcrn
von Typ 74 192 (Fa. Texas t>o Instruments). Diese und im folgenden Text genannten
Bausteine sind im Handel erhältlich und dem Fachmann bekannt, so daß sich deren Beschreibung erübrigt.
Jede Zählereinheit arbeitet im 8421-BCD-Code und
stellt jede eingezählte Ziffer zwischen »0« und »9« an bs
ihrem Ausgang als vierstellige Dualzahl (Digit) dar. Bei Erscheinen der dezimalen »Zehn« erfolgt ein Übertrag
auf die höherwertige Zählercinheit.
Bei dem Ziffernschalter 35a handelt es sich um einen Codierschalter, der dii: eingestellten Ziffern der
Dezimalzahl X2 ebenfalls nach dem 8421-BCD-Code in
drei Dualzahlen έ 4 Bit umwandelt.
Das Schieberegister32 ist aus vier Bausteinen 321 bis
324 aufgebaut. Jeder Baustein ist z. B. ein 8-Bit-Rechts-Links-Schieberegister vom Typ 74 198 (Fa. Texas
Instruments). Den Bausteinen 321 bis 324 sind die dualen Wertigkeiten 2° bis 23 zugeordnet. Der Übersichtlichkeit
halber ist die Zusammenschaltung der vier Bausteine 321 bis 324 zu dem Schieberegister 32 nur vereinfacht
dargestellt. Ein Baustein hat acht Speicherplätze, wobei der Ausgang des ersten Speicherplatzes mit O3 und der
Ausgang des höchsten Speicherplatzes mit Qh bezeichnet
ist. Alle Ausgänge Q1 bilden den Ausgang 40 des Schieberegisters 32 und alle Ausgänge Qh den Ausgang
51. Die Eingänge der Bausteine für die Schieberichtung »Rechts« bilden den Eingang 45 des Schieberegisters 32.
Jeder Ausgang Qh ist mit dem zugeordneten seriellen
Eingang für die Schieberichtung »Links« verbunden, so daß die über den Ausgang 51 herausgeschobene
Information wieder über die seriellen Eingänge eingespeichert werden (Ringzähler). Jeweils gleichrangige
Speicherplätze der vier Bausteine sind zu acht Speicherbereichen a bis h ii vier Bit (digit) zusammengefaßt,
denen jeweils eine dezimale Wertigkeit zugeordnet ist. Die Zuordnung der Wertigkeiten geht aus der in
Fig. 2 angegebenen Tabelle hervor. Durch einen parallelen Datentransfer werden die fünf Dekaden der
Dezimalzahl αί über die Eingänge 34 des Schieberegisters
32 in den Speicherbereichen a bis e und die drei Dekaden der Dezimalzahl ,Y2 über den Eingang 37 in die
Speicherbereiche /"bis h abgelegt.
Der Quotientenrechner 38 besteht aus der eigentlichen Recheneinheit 381, einer Eingabeschaltung 382
und einer Anzeigeeinheil 383, an der der errechnete Quotient qx angezeigt wiird. Bei der Recheneinheit 38
handelt es sich um einen DCD-Rechner, z. B. vom Typ TMS 0117 NT (Fa. Texas Instruments). Bei dieser
Recheneinheit werden die Eingangsdaten seriell als Fünf-Bit-Worte über einen Dateneingang 68 eingegeben.
Davon bilden vier Bit die Operanden für die auszuführende Rechenoperation oder einen Befehlscode.
Das fünfte Bit bestimmt als »Steuerbit«, ob die Vier-Bit-Information als Operand oder Befehl zu
interpretieren ist. Ein Operand kann eine bis zu zehnstellige Dezimalzahl sein.
Ist die Stellenzahl geringer, müssen entsprechende Nullen hinzugefügt werden. Im vorliegenden Falle ist
eine Division auszuführen, wobei eine fünfstellige Dezimalzahl als Dividend, ein Divisionsbefehl und eine
dreistellige Dezimalzahl als Divisor in die Recheneinheit 381 einzugeben sind. Der Dezimalpunkt ist
zwischen den Dekaden 10° und 10~' festgelegt. Zum
Transfer von Dividend und Divisor aus dem Schieberegister 32 in die Recheneinheit 381 sind die Ausgänge 40
des Schieberegisters 32 über die Leitung 41, ein ODER-Tor 69 und ein weiteres ODER-Tor 70 der
Eingabeschaltiing 382 mit dem seriellen Dateneingang
68 der Recheneinheit 381 verbunden. Es wird zunächst die Dezimalzahl x\ als Dividend in die Recheneinheit 381
transferiert, indem Dekade für Dekade, beginnend mit den Daten der höchstwertigen Dekade und dem
höchstwertigen Bit aus dem Schieberegister 32 in Richtung des Pfeiles 71 herausgeschoben und die lci/tcn
fünf Dekaden als Nullen über eine Leitung 72 hinzugefügt werden.
Gleichzeitig wird auch die Dcziinalzuhl .vj in Richtun«
des Pfeils 71 verschoben und befindet sich nach Abschluß des Transfers der Dezimalzahl X] in die
Recheneinheit 381 in den Speicherbereichen a bis cdes
Schieberegisters 32.
Es folgt die Eingabe des Rechenbefehls »Division« über die Leitung 72, wobei ein entsprechendes Steuerbit
zur Kennzeichnung des Befehls über eine Leitung 73 hinzugefügt wird.
Anschließend wird dann die Dezimalzahl X2 als
Divisor aus dem Schieberegister 32 über die Leitung 41 ι ο in Richtung des Pfeils 71 herausgeschoben und in die
Recheneinheit 381 eingespeichert. Dabei werden über die Leitung 72 zwei führende und fünf nachfolgende
Nullen ergänzt. Nach Abschluß dieser Operation ist die gesamte Information aus dem Schieberegister 32
herausgeschoben.
Mit dem Befehl »Ergebnisbildung«, der über die Leitung 73 zu der Recheneinheit 381 gelangt, wird die
Division eingeleitet. Der errechnete Quotient qx ist eine
achtstellige Dezimalzahl mit drei Stellen vor und fünf Stellen hinter dem Dezimalpunkt, die zunächst in dem
Schieberegister 32 abgespeichert wird.
Die Ausgabe der errechneten Ergebnisses erfolgt seriell für jede Dekade, wobei jeweils das eine Dekade
kennzeichnende Wort έ vier Bit an dem Datenausgang 43 der Recheneinheit 381 parallel anliegt, jedes Wort
wird beginnend mit der höchstwertigen Dekade 102 des
Quotienten qx über den Eingang 45 in Richtung des
Pfeils 71 in einen Speicherbereich des Schieberegisters 32 hineingeschoben. Dabei fallen die führenden Nullen
heraus.
Nach Durchführung dieser Operation befindet sich die höchstwertige Dekade 102 des Quotienten qx in dem
Speicherbereich a und die niederwertigste Dekade ΙΟ-5
indem Speicherbereich Λ des Schieberegisters 32.
Damit ist die Quotientenbildung abgeschlossen, und die Abtastung der Patrone 1 kann beginnen. Während
der Abtastung ermittelt der Befehlsrechner 47 die entsprechenden Steuerbefehle.
Dieser Vorgang soll im folgenden näher beschrieben ίο
werden.
F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Befehlsrechners 47.
Wie bereits erwähnt, wird der errechnete Quotient qx
jeweils nach Überfahren eines Musterelementes 4 der Patrone 1 durch das Abtastorgan 7 in Richtung des
Pfeils 8 fortgesetzt aufaddiert.
Dazu ist in dem Befehlsrechner 47 ein weiteres Schieberegister 76 und eine Addierstufe 77 vorgesehen.
Das Schieberegister 76 hat denselben Aufbau wie das w Schieberegister 32, so daß sich seine Beschreibung
erübrigt.
Die Ausgänge 51 des Schieberegisters 32 sind über die Leitungen 52 und über den Eingang 53 des
Befehlsrechners 47 mit einem ersten Eingang 78 der Addierstufe 77 verbunden. Der Summenausgang 79 der
Addierstufe 77 ist an den seriellen Eingang 80 des Schieberegisters 75 angeschlossen. Der serielle Ausgang
81 des Schieberegisters 76 ist über eine Leitung 82 auf einen zweiten Eingang 83 der Addierstufe 77
zurückgeführt.
Zur Addition wird der Quotient qx laufend Dekade für
Dekade aus dem Schieberegister 32 in entgegengesetzter Richtung zu dem Pfeil 71 herausgeschoben und der
Addierstufe 77 als erster Summand zugeführt. Da das « Schieberegister 76 bei Beginn der Aufaddition keine
Information gespeichert hat, ist der an dem zweiten Eingang 83 der Addierstufe 77 anliegende zweite
Summand gleich Null, und das Ergebnis der ersten Addition ist der Quotient qx selbst.
Das Ergebnis der Addition wird Dekade für Dekade in Richtung des Pfeils 84 in das Schieberegister 76
eingeschrieben. Der Steuerbefehl »Abtastraster« leitet den zweiten Additionsvorgang ein. Dazu wird der
Quotient qx gleichzeitig aus dem Schieberegister 32
entgegen der Richtung des Pfeils 71 (Fig. 2) und aus
dem Schieberegister 76 in Richtung des Pfeils 84 (Fig. 3)ausgelesen.
Da jetzt an beiden Eingängen 78 und 83 der Addierstufe 77 der Quotient qx anliegt, ist das Ergebnis
der zweiten Addition 2 qx, das wiederum in dem Schieberegister 76 abgespeichert wird.
Während der Vorschubbewegung des Abtastorgans 7 in Richtung des Pfeils 8 wird der beschriebene
Additionsvorgang laufend fortgesetzt.
Zum Vergleich des jeweiligen Additionsergebnisses mit dem laufenden Zählerstand χ des Horizontal-Schrittzählers
27 ist ein Vergleicher 85 vorgesehen, der z. B. aus zwei in Kaskade geschalteten Bausteinen vom
Typ SN 7485 aufgebaut ist. Zur Feststellung der Gleichheit genügt es, jeweils nur die Dekaden mit den
Wertigkeiten 101 und 10° der zu vergleichenden Größen
auszuwerten. Dazu sind die parallelen Ausgänge 86 der Speicherbereiche b und c des Schieberegisters 76 über
eine Leitung 87 mit den 4-Eingängen 88 und die zugeordneten gleichwertigen Ausgänge 31 des Horizonlal-Schrittzählers
27 (Fig. 2) über eine Leitung 89 mit den ß-Eingängen 90 des Vergleichers 85 verbunden.
Bei Gleichheit der an den Eingängen des Vergleichers 85 anliegenden Information gelangt der Signalausgang
91 in den //-Bereich. In dem Befehlsrechner 47 ist ein
weiterer Vergleicher 92 vorhanden, der prüft, ob die Dekade mit der Wertigkeit 10"' des abgespeicherten
Additionsergebnisses größer oder gleich »5« ist. Dazu ist der Ausgang 93 des Speicherbereiches des
Schieberegisters 76 über eine Leitung 94 mit dem /4-Eingang 95 des Vergleichers 92 verbunden, während
an den B- Eingängen 96 die Zahl »5« ansteht. Ist die obige Bedingung erfüllt, erscheint an dem Signalausgang
97 //-Signal, das dem Steuerbefehl »Korrekturschritt« entspricht.
Der Signalausgang 97 des Vergleichers 92 ist mit einem Eingang eines UND-Tores 98 und über eine
Inverter 99 mit einem Eingang eines weiteren UND-Tores 100 verbunden. Der Signaiausgang 91 des
Vergleichers 85 ist an einen weiteren Eingang des UND-Tores 98 angeschlossen. Das UND-Tor 98 ist
außerdem mit einer Hilfstaktfolge V beaufschlagt, die mit der Taktfolge Ta synchronisiert ist.
Die Ausgänge der UND-Tore 98 und 100 sind an ein ODER-Tor 101 geführt, an dessen Ausgang 54 das
Steuersignal »Abtastraster« erscheint.
Bei L-Signal an dem Signalausgang 97 des Vergleichers
92 (kein Korrekturschritt) ist das UND-Tor 98 vorbereitet. Gelangt der Signalausgang 91 des Vergleichers
85 in den //-Bereich, so erscheint zeitgleich an dem Ausgang 54 der Steuerbefehl »Abtastraster«.
Bei //-Signal an dem Signalausgang 97 (Korrekturschritt)
ist dagegen das UND-Tor 100 vorbereitet und der Steuerbefehl »Abtastraster« wird erst gegeben
nachdem der Signalausgang 91 im //-Bereich liegt und
ein Takt der Hilfstaktfolge V erscheint, d. h„ nachdem
ein Korrekturschritt ausgeführt ist.
In dem Befehlsrechner 47 ist weiterhin eine Zählschaltung 102 zur Erzeugung des Steuerbefehls
»Informationsentnahme« vorgesehen. Mit Hilfe dieser
Zählschaltung 102 können die Zeitpunkte bzw. die Orte
der Entnahme einer Farbprobe aus den Musterelementen 4 durch Einstellung eines Schalterfeldes 103
festgelegt werden. Der Takteingang 104 der Zählschaltung 102 wird mit der Taktfolge T, beaufschlagt. Die
Rückstellung der Zählschaltung 102 erfolgt durch den Steuerbefehl »Abtastraster« über den Rückstelleingang
105 der Zählschaltung 102.
Die Zählschaltung 102 wird ausführlich in Fig.6
beschrieben.
Der Steuerbefehl »Zeilenende« entsteht durch Vergleich der an dem Ziffernschalter 35a voreingestellten
Anzahl X2 von Musterelementen mit der Anzahl der
während der Abtastung einer Abtastzeile überfahrenen vertikalen Rasterlinien bzw. mit der Anzahl der pro
Abtastzeile erzeugten Steuerbefehle »Abtastraster«. Die Anzahl der Steuerbefehle »Abtastraster« werden in
einen Rasterlinien-Zähler 106 eingezählt, der z. B. aus drei kaskadierten Dezimalzählern vom Typ SN 7490
aufgebaut ist und somit eine Zählkapazität von drei Dekaden aufweist. Zur Zählung ist der Signalausgang 9t
des Vergleichers 85 mit dem Takteingang 107 des Rasterlinien-Zählers 106 verbunden.
Die Ausgänge 108 des Rasterlinien-Zählers 106 stehen mit den /4-Eingängen 109 eines weiteren
Vergleichers 110 in Verbindung, dessen ß-Eingänge 111
über die Leitung 36 an den Ziffernschalter 35a angeschlossen sind. Der Vergleicher 110 erzeugt an
seinem Signalausgang 60 den Steuerbefehl »Zeilenende«.
Da der Zählerstand x=0 des Horizontal-Schrittzählers
27 jeweils den Zeilenanfang signalisiert, wird der Steuerbefehl »Zeilenanfang« durch Auscodieren der
Ausgänge 31 des Horizontal-Schrittzählers 27 mit Hilfe eines UN D-Tores 113 gebildet.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Zählerstände »Null« des Horizontal- und Vertikal-Schrittzählers zur
Anzeige zu bringen, da die Anzeige der Bedienungsperson die Positionierung des Abtastorgans 7 auf den
Startpunkt PO zu Beginn der Abtastung erleichtert.
Fig.4 zeigt in einer graphischen Darstellung die
Arbeitsweise des Horizontal-Rechenwerkes 26a.
In A) ist ein Ausschnitt der abzutastenden Patrone 1
mit einigen Musterelementen 4 der ersten Abtastzeile 12 dargestellt.
Das Abtastorgan 7 bewegt sich während der Abtastung parallel zur X-Achse in Richtung des Pfeils 8
an der Patrone 1 entlang.
In B) ist der errechnete Quotient qx aus der
Rapportlänge x\ der Patrone 1 und der vorgegebenen Anzahl x2 von Musterelementen 4 pro Rapportlänge
aufgetragen. Der Quotient qx entspricht der Sollanzahl
von Vorschubschritten des Abtastorgans 7 in Richtung der X-Achse. In einem Beispiel möge der Quotient
ς» = 20, 18 536 errechnet worden sein, der im Schiebe- si
register 32 abgespeichert ist.
In C) ist das Ergebnis der fortgesetzten Aufaddition
des Quotienten qx aufgetragen, wobei der Additionsvorgang
durch die Pfeile angedeutet ist. Das Additionsergebnis entspricht jeweils der Sollanzahl von zurückgelegten
Vorschubschritten des Abtastorgans 7 von dem Anfang der Abtastzeile im Punkte Po bis zu der
zugeordneten vertikalen Rasterlinie.
In D) ist die tatsächlich durchgeführte Anzahl von Vorschubschritten des Abtastorgans 7 von dem Anfang bs
der Abtastzeile im Punkte P0 bis zu der entsprechenden vertikalen Rasterlinie angegeben, wobei die Anzahl der
Vorschubschritte dem laufenden Zählerstand χ des Horizontal-Schrittzählers 27 entspricht.
In E) ist die Anzahl der ausgeführten Vorschubschritte
des Schrittmotors 13 bzw. des Abtastorgans 7 pro Musterelement 4 dargestellt.
Nach Abtastung des ersten Musterelementes hat das Abtastorgan 7 zwanzig Vorschubschritte ausgeführt
und der Zählerstand des Horizontal-Schrittzählers 27 beträgt ebenfalls X= 20. Zu diesem Zeitpunkt beträgt
die Sollanzahl aber 20,18536, so daß das Abtastorgan 7 gegenüber seiner Sollposition etwas zurückliegt.
Zur Abtastung des zweiten Musterelementes benötigl das Abtastorgan 7 wiederum zwanzig Vorschubschritte
Am Ende des zweiten Musterelementes beträgt dei Zählerstand daher X= 40, die Sollanzahl von ausgeführten
Vorschubschritten aber 4037072. Der Fehler hai sich somit vergrößert. Nach zwanzig weiteren Vorschubschritten
beträgt der Zählerstand X= 60, und die Sollanzahl 60,55608. Der Fehler zwischen Ist- und
Sollposition ist größer als 0,5, der Vergleicher 92 des Befehlsrechners 47 gibt den Steuerbefehl »Korrektur-Schritt«
ab und das Abtastorgan 7 führt einen zusätzlichen Vorschubschritt aus. Die Anzahl der
Vorschubschritte für das dritte Musterelement beträgl somit 21, und der Zählerstand zeigt X = 61.
Nachdem weitere 19 Vorschubschritte ausgeführt sind, beträgt der Zählerstand X= 80 und die errechnete
Sollanzahl 80,77144. Es folgt erneut ein Korrekturschritt, der den Zählerstand auf X= 81 erhöht. Zur
Abtastung des vierten Musterelementes werden dahei zwanzig Vorschubschritte benötigt.
Die graphische Darstellung zeigt, wie durch Einfüger von zusätzlichen Korrekturschritten Positionsfehlei
vermieden und eine genaue Abtastung einer Patrone möglich wird, wobei sich die Positionsfehler daraus
ergeben, daß das Abtastorgan jeweils nur eine ganze Anzahl von Vorschubschritten ausführen kann, wohingegen
die aus den Längenfehlern der Patrone exaki errechnete Sollanzahl allgemein ein Dezimalbruch ist.
In den F i g. 5 und 6 ist eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt, die eine selbsttätige Messung
der Rapportlänge *i und der Rapportlänge yi dei
Patrone 1 vor der Abtastung ermöglicht.
Es soll wiederum nur der Meßvorgang für die Rapportlänge x\ näher beschrieben werden, da die
Messung der Rapporthöhe y\ nahezu identisch ist.
F i g. 5 zeigt dazu den prinzipiellen Aufbau de! Patronen-Abtastgerätes als Blockschaltbild.
Vor Meßbeginn hat die Bedienungsperson da! Abtastorgan 7 lediglich mittels der in F i g. 1 dargestell
ten Tastengruppen 29 und 30 des Tastenfeldes 24 in derr Koordinaten-Nullpunkt Po zu positionieren. Auf einer
entsprechenden Befehl hin durchfährt das Abtastorgar 7 selbsttätig die durch die Punkte P0 und P1 begrenzte
Meßstrecke, in diesem Falle außerhalb der von der Musterelementen bedeckten Fläche, aber innerhalb de;
Rasterliniennetzes der Patrone 1. Während dei Vorschubbewegung des Abtastorgans 7 entlang einei
Abtastzeile 12 wird die Anzahl der von den Abtastorgan 7 überfahrenen Musterelemente 4 bzw. die
vertikalen Rasterlinien der Patrone 1 gezählt und mi der an dem Ziffernschalter 35a voreingestellten Anzah
X2 von Musterelementen pro Rapportlänge verglichen
Bei Gleichheit wird das Abtastorgan 7 selbsttätig gestoppt. Die erreichte Position des Abtastorgans ;
entspricht dem Punkt Pi der Patrone 1.
Während des Vorschubs des Abtastorgans 7 hat dei Horizontal-Schrittzähler 27 des Horizontal-Rechen
werkes 26a laufend die Anzahl der Vorschubschrittf
gezählt, und in der Position Pi des Abtastorgans 7
entspricht der Zählerstand der gesuchten Gesamtzahl x\
von Vorschubschritten pro Rapportlänge.
Es versteht sich von selbst, daß auch die Befehle zur Quotientenbildung in dem Quotientenrechner 38 und
zur Rückführung des Abtastorgans 7 in den Startpunkt P'o der ersten Abtastzeile vor Abtastung der Patrone 1
automatisch gegeben werden können.
Beim Meßvorgang werden die vertikalen Rasterlinien durch das Abtastorgan 7 erfaßt, wobei an den Farben
»Weiß« und »Schwarz« zugeordneten Ausgängen 11 der Farberkennungs-Schaltung 10 Farbsignale entstehen.
Die Farbsignale werden einer Logik-Schaltung 116 zugeführt, die beim Abtasten der Rasterlinien an einem
Ausgang 117 eine Raster-Taktfolge abgibt. Die Raster- '5
Taktfolge wird über eine Leitung 118 dem Eingang 119
des Befehlsrechners 47 zugeführt.
Schlecht ausgedruckte Rasterlinien aus der Patrone 1 stören den Meßvorgang nicht, da eine Schaltungseinheit
120 zur Erkennung von Unterbrechungen in den Rasterlinien vorgesehen ist. Diese Schaltungseinheit 120
enthält einen gesteuerten Generator der bei einem ausbleibenden Takt der Raster-Taktfolge an der
betreffenden Stelle den fehlenden Takt einfügt.
In F i g. 6 ist die Schaltungsanordnung zur Weiterverarbeitung
der von der Logik-Schaltung 116 erzeugten Raster-Taktfolge in dem Befehlsrechner 47 dargestellt.
Diese Schaltungsanordnung ist bis auf ein zusätzliches ODER-Tor 121, das dem Takteingang 107 des
Rasterlinien-Zählers 106 vorgeschaltet ist, mit der in F i g. 3 gezeigten Anordnung identisch, so daß sich eine
ausführliche Beschreibung erübrigt.
Der Eingang 119 des Befehlsrechners 47, an dem die
Raster-Taktfolge ansteht, ist über das ODER-Tor 121 mit dem Takteingang 107 des Rasterlinien-Zählers 106
verbunden.
In dem Vergleicher HO wird die Anzahl der während des Meßvorganges erkannten Rasterlinien, die gleich
der Anzahl der von dem Abtastorgan 7 überfahrenen Musterelemente ist, mit der voreingestellten Anzahl von
Musterelementen pro Rapportlänge verglichen. Bei Gleichheit gibt der Vergleicher 110 über seinen
Signalausgang 60 den Steuerbefehl »Zeilenende« ab, der den Meßvorgang beendet.
F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Zählschaltung 102 und des Schalterfeldes 103.
Die Zählschaltung 102 ist aus zwei 4-Bit-Binärzählern
1021 und 1022 z. B. vom Typ SN 7493 und aus zwei Datcnsclektoren 1023 und 1024 z. B. vom Typ SN 74 150
aufgebaut. -30
Der Takteingang 104 der Zählschaltung 102 ist mit dem Takteingang T des ersten Binärzählers 1021
identisch. Die Ausgänge Qa bis Qd des Binärzählers
1021 sind mit den Selektionseingängen A bis D der Datenselektoren 1023 und 1024 verbunden. Der
Ausgang (?Ddes ersten Binärzählers 1021 steht mit dem
Tankteingang T des zweiten Binärzählers 1022 in Verbindung. Der Ausgang Qa des zweiten Binärzählers
1022 ist an den Strobeeingang des Datenselektors 1023
und über einen Inverter 1025 an den Strobeeingang des Datenselektors 1024 angeschlossen. Die Rückstellung
des Binärzählers 1021 und 1022 erfolgt über den Rückstelleingang 105 der Zählschaltung 102. Die
Ausgänge Q beider Datenselektoren 1023 und 1024 sind über ein UND-Tor 1026 zu dem Ausgang 56 der
Zählschaltung 102 zusammengefaßt. Die Dateneingänge Eo bis Eis der Datenselektoren 1023 und 1024 können
mit Hilfe von Schaltern des Schalterfeldes 103 entweder an Massepotential (L-Signal)oder über Widerstände an
den positiven Pol einer Speisespannungsquelle (/V-Signal) angeschlossen werden. Die an den Dateneingängen
Eo bis £15 der Datenselektoren gleichzeitig anliegenden
Signale können über die Selektionseingänge A bis D binar ausgewählt werden und erscheinen an den
Ausgängen ζ)invertiert in serieller Reihenfolge.
Die Zählschaltung 102 selektiert somit einen oder mehrere durch Betätigen der entsprechenden Schalter
des Schalterfeldes 103 festgelegten Takte der an dem Takteingang 104 der Zählschaltung 102 anstehenden
Taktfolge T3. Soll z. B. der fünfte Takt der Taktfolge T3
an dem Ausgang 56 erscheinen, so ist der Dateneingang Es des Datenselektors 1023 auf Massepotential zu legen.
Die Auswahl bis zum sechzehnten Takt der Taktfolge Ta erfolgt mit den dem Datenselektor 1023 zugeordneten
Schaltern, während zur Auswahl der Takte siebzehn bis zweiunddreißig die dem Datenselektor 1024
zugeordneten Schalter des Schalterfeldes 103 vorgesehen sind.
Der ausgewählte Takt an dem Ausgang 56 der Zählschaltung 102 entspricht dem Steuerbefehl »Informationsentnahme«,
bei dessen Erscheinen die Farberkennungsschaltung 10 eine Farbinformation aus einem
gerade abgetasteten Musterelement 4 einer Abtastzeile auswertet.
Da jedem Takt der Taktfolge T3 ein Vorschubschritt
des Abtastorgans 7 entspricht, kann mit Hilfe der Zählschaltung 102 auch der Ort der Probenentnahme
aus dem Musterelement 4 entlang einer Abtastzeile festgelegt werden.
Wie bereits beschrieben, wird die zum Überstreichen eines Musterelementes 4 durch das Abtastorgan 7
benötigte Anzahl von Vorschubschritten, die gleich dem Quotienten qx ist, in einer Anzeigeeinheit 383 des
Quotientenrechners 38 angezeigt.
Durch Auswertung dieser Anzeige und entsprechende Betätigung eines Schalters des Schalterfeldes 103
kann die Bedienungsperson den Ort der Entnahme einer Farbprobe etwa in die Mitte eines Musterelementes 4
legen. Ist z. B. der Quotient qx = 20 angezeigt, so wird die
Bedienungsperson den Dateneingang £10 des Datenselektors
1023 auf Massepotential legen.
Zur Erhöhung der Erkennungssicherheit einer Farbe bei der Abtastung einer Patrone hat es sich als
zweckmäßig erwiesen, innerhalb eines Musterelementes 4 mehrere Farbproben zu entnehmen und diese in einer
Logik-Schaltung auszuwerten, um fehlerhafte Farbaussagen zu eliminieren. Anzahl und Ort der Probenentnahme
aus einem Musterelement 4 können in vorteilhafter Weise mit der Zählschaltung 102 eingestellt werden. In
der Logik-Schaltung könnte aus den bei der Mehrfachabtastung gewonnenen Farbproben eine Mehrheitsentscheidung
durchgeführt werden, d. h., die Farbe, die innerhalb eines Musterelements 4 am häufigsten
erkannt wurde, gilt als die für das Musterelement 4 charakteristische Farbe. Es wäre auch denkbar, in der
Logik-Schaltung eine Erkennungssicherheit vorzuwählen. In diesem Falle wird festgelegt, wie viele der
entnommenen Farbproben dieselbe Farbe aufweisen müssen, um eine Farbentscheidung zu treffen. Werden
z. B. einem Musterelement 4 zehn Farbproben entnommen und ist die Erkennungssicherheit mit »fünf«
festgelegt, so müssen mindestens fünf Farbproben für eine Farbentscheidung übereinstimmen.
Das Verhältnis der Anzahl der Farbproben pro Musterelement 4 zu der vorgewählten Anzahl von
Übereinstimmungen ist ein Maß für die Qualität der
geiner Patrone.
die Logik-Schaltung aus den Farbproben eines ementes 4 keine eindeutige Aussage liefert,
ine Meldung »Farbe nicht erkannt« ausgegedie Vorschubbewegung des Abtastorgans 7
punktgenau gestoppt werden. In diesem Falle würde die
Bedienungsperson durch Betrachtung der Patrone 1 des betreffenden Musterelements 4 die richtige Farbe
bestimmen und diese durch Betätigen entsprechender Farbtanten in das Gerät manuell eingeben.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zum schrittweisen Abtasten von Vorlagen, insbesondere für Textilmaschinen, nach
einem Abtastraster, bei dem vor der Abtastung die ί Anzahl der Schritte pro Masche des Abtastrasters
durch Quotientenbildung aus der auf eine Ausdehnung der Vorlage in Schrittrichtung entfallenden
Anzahl von Schritten und der Anzahl der Maschen in Schrittrichtung gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Quotientenbildung für die eine und/oder die andere Ausdehnung der Vorlage durchgeführt wird, daß Vielfache der
Quotienten gebildet werden, die jeweils der Sollanzahl von Schritten vom Abtastbeginn aus bis
zu einer Linie des Abtastrasters entsprechen, daß während der Abtastung die ausgeführte Anzahl von
Schritten in Richtung der einen und/oder der anderen Ausdehnung der Vorlage vom Abtastbeginn
aus gezählt und mit der jeweiligen Sollanzahl von Schritien verglichen wird, daß bei Gleichheit
oder bei einer Abweichung von einem vorgegebenen Bruchteil eines Schrittes ein Signal erzeugt wird,
das den Anfang der nächsten Masche des Abtastrasters kennzeichnet und daß bei einer größeren als
der vorgegebenen Abweichung das Signal erst nach einem weiteren Schritt gegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Abtastung einer gerasterten
Vorlage die Anzahl der Linien des Abtastrasters in Schrittrichtung durch Erkennen von Schwarz-Weiß-Übergängen
mit Hilfe eines Abtastorgans und die Anzahl ausgeführter Schritte gezählt werden, daß
die gezählte Anzahl Linien laufend mit der vorgegebenen Anzahl von auf die eine und/oder die js
andere Ausdehnung der Vorlage entfallenden Linien verglichen wird und daß bei Gleichheit die Zählung
der Schritte beendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Abtastung die Vielfachen
der Quotienten ermittelt und gespeichert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während der Abtastung die
Vielfachen der Quotienten durch fortgesetztes Aufaddieren gebildet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend vom
jeweiligen Anfang einer Masche des Abtastrasters, der Zeitpunkt und die Anzahl der Abtastungen
innerhalb dieser Masche einstellbar sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge einer Masche in Abtastrichtung
in eine durch die Maximalanzahl von Abtastungen pro Masche vorgegebene Anzahl von
Abtasttakten aufgeteilt wird, und daß die Abtasttakte auf eine Auswahlschaltung gegeben werden, um
die Takte auszuwählen, bei denen eine Abtastung gewünscht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekenn- &o
zeichnet, daß die Anzahl der Abtasttakte der Anzahl Schritte pro Masche in Abtastrichtung entspricht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Linien
des Abtastrasters in Schrittrichtung gezählt wird und h■>
daß ein das Abtastende kennzeichnendes Signal durch Vergleich der gezählten Anzahl mit der
vorgegebenen Anzahl auf die eine und/oder die andere Ausdehnung der Vorlage entfallenden Linien
erzeugt wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2543246A DE2543246C3 (de) | 1975-09-27 | 1975-09-27 | Verfahren zum schrittweisen Abtasten von Vorlagen nach einem Abtastraster |
| AT665276A AT355522B (de) | 1975-09-27 | 1976-09-08 | Vorrichtung zum schrittweisen abtasten einer vorlage nach einem abtastraster |
| BE170949A BE846596A (fr) | 1975-09-27 | 1976-09-24 | Procede et installation pour le palpage de modeles pas a pas suivant une grille de palpage |
| ES451887A ES451887A1 (es) | 1975-09-27 | 1976-09-25 | Procedimiento para el tanteo, paso a paso, de modelos segun un reticulo de tanteo. |
| US05/726,671 US4120045A (en) | 1975-09-27 | 1976-09-27 | Apparatus and method for stepwise scanning of patterns according to a scanning raster |
| IT51456/76A IT1073827B (it) | 1975-09-27 | 1976-09-27 | Procedimento per la scansione a passi di modelli secondo un retino di scansione |
| FR7629021A FR2325746A1 (fr) | 1975-09-27 | 1976-09-27 | Procede et installation pour le palpage de modeles pas a pas suivant une grille de palpage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2543246A DE2543246C3 (de) | 1975-09-27 | 1975-09-27 | Verfahren zum schrittweisen Abtasten von Vorlagen nach einem Abtastraster |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2543246A1 DE2543246A1 (de) | 1977-03-31 |
| DE2543246B2 true DE2543246B2 (de) | 1978-02-02 |
| DE2543246C3 DE2543246C3 (de) | 1978-09-28 |
Family
ID=5957660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2543246A Expired DE2543246C3 (de) | 1975-09-27 | 1975-09-27 | Verfahren zum schrittweisen Abtasten von Vorlagen nach einem Abtastraster |
Country Status (7)
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| AT (1) | AT355522B (de) |
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| DE (1) | DE2543246C3 (de) |
| ES (1) | ES451887A1 (de) |
| FR (1) | FR2325746A1 (de) |
| IT (1) | IT1073827B (de) |
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- 1976-09-08 AT AT665276A patent/AT355522B/de not_active IP Right Cessation
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- 1976-09-27 FR FR7629021A patent/FR2325746A1/fr active Granted
- 1976-09-27 IT IT51456/76A patent/IT1073827B/it active
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| AT355522B (de) | 1980-03-10 |
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