DE254357C - - Google Patents

Info

Publication number
DE254357C
DE254357C DENDAT254357D DE254357DA DE254357C DE 254357 C DE254357 C DE 254357C DE NDAT254357 D DENDAT254357 D DE NDAT254357D DE 254357D A DE254357D A DE 254357DA DE 254357 C DE254357 C DE 254357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
air
atm
compression
compressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT254357D
Other languages
English (en)
Publication of DE254357C publication Critical patent/DE254357C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62Heavy metal compounds
    • C02F1/64Heavy metal compounds of iron or manganese

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bildet eine Neuerung bei denjenigen bekannten Verfahren zur Reinigung und Sterilisierung von Trinkwasser mittels Druckluft, bei welchen das Rohwasser mittels Pumpen unter Druck in geschlossene Behälter eingeführt wird. Dabei findet gemäß der Erfin'dung durch Zufuhr von adiabatisch hochkomprimierter Luft, aus der zuvor mittels eines Reduktors die mit etwa 200° C. getöteten Bakterien während des Reduktionsvorganges durch Bildung von Kondenswasser niedergeschlagen und ausgeschieden sind, die Belüftung des Wassers statt. Hierbei wird mit Hilfe des Sicherheitsventiles in bekannter Weise eine dauernde Lufterneuerung erzielt. Von diesen unter Druck stehenden Behältern geht das Wasser dann in ebenfalls bekannter Weise durch Sandfilter, wo die im Wasser befindlichen Unreinlichkeiten, z. B. Eisenschlamm, festgehalten werden. Von dort aus wird das Wasser zu Trinkzwecken verwendet.
Es ist bekannt, daß besonders das Wasser ein Träger und Entwickler von Krankheitserregern ist. Infolgedessen hat man das Wasser belüftet und diese Luft vorher mittels steriler Filterwolle oder Knochenkohle keimfrei gemacht, ohne sie dabei einer höheren Kompression zu unterwerfen, als die jeweiligen Wasserdruckverhältnisse es erfordern.
Die vorliegende Erfindung verwendet aber Preßluft von solchem Druck, daß alle darin enthaltenen Keime durch die während des Kompressionsvorganges . eintretende hohe Erwärmung abgetötet sind.
Die Erwärmung der Luft beträgt bei einer 3S Zusammenpressung auf 3 Atm. theoretisch 130,3° C. Hierbei dürften aber Pest- und Typhuserreger noch nicht sicher vernichtet werden, infolgedessen wird eine Kompression auf mindestens 8 Atm. erfolgen müssen, wo die Temperatur 263,5° C. beträgt.
Um nun zu verhindern, daß die abgestorbenen Bakterien mit in das Wasser gelangen, komprimiert man die Luft noch weiter, z. B. auf 30 Atm., und läßt dann eine Druckredu- 4S zierung eintreten. Während dieses Reduktionsvorganges kondensiert sich das in der verwendeten Luft enthaltene Wasser, welches die in der erwärmten Luft befindlichen abgestorbenen Bakterien niederschlägt und ausscheidet. Erst die so entkeimte und entfeuchtete Luft wird zur Wasserreinigung verwendet und bewirkt neben der ausgiebigen Sterilisierung auch die Enteisenung des Wassers.
PatenT-AνSPRUcη :
55
Verfahren zur Sterilisierung und Enteisenung von Wasser durch Einführung von Druckluft in geschlossene Gefäße, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft zuvor adiabatisch hoch (bis zu 30 Atm.) komprimiert und dann mittels Reduktors auf niederen Druck gebracht wird, ehe sie dem Wasser zugeführt wird.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 85 a. GRUPPE
    in geschlossene Gefäße.
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1911 ab.
DENDAT254357D Active DE254357C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE254357C true DE254357C (de)

Family

ID=512548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT254357D Active DE254357C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE254357C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6391453B1 (en) 1992-08-17 2002-05-21 Weyernaeuser Company Binder treated particles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6391453B1 (en) 1992-08-17 2002-05-21 Weyernaeuser Company Binder treated particles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3312359A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur transmembrandestillation
DE254357C (de)
DE1271115C2 (de) Verfahren zum destillativen Reinigen von reduzierbaren, cyclischen, organischen Verbindungen
DE10120546A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer wässrigen Acrylamidlösung mit einem Biokatalysator
DE890029C (de) Verfahren zur Behandlung von Wasser, insbesondere zur Herstellung von Trinkwasser
DE179354C (de)
AT111547B (de) Verfahren zur Reinigung von Melasse für die Zwecke Spiritus- und Hefefabrikation.
DE658843C (de) Herstellung von roten Eisenoxydpigmenten
AT129755B (de) Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole.
Wieben et al. Exposition-Reaktions-Management in sensu bei einer spezifischen Phobie vor dem Verschlucken und Ersticken mit Pavor nocturnus
CH173419A (de) Verfahren zur Herstellung eines praktisch salz-, säure- und gasfreien Wassers.
DE186619C (de)
DE307831C (de)
DE437168C (de) Verfahren zum Reifen von Gummi arabicum
AT7852B (de) Verfahren zur Darstellung von Albumose.
DE353493C (de) Verfahren zur Herstellung eines nicht staeubenden und nicht aetzenden Duengemittels
AT216464B (de) Verfahren zum Färben von Polyesterfasern mit Dispersionsfarbstoffen
DE434403C (de) Verfahren zur Trennung von Amingemischen partiell hydrierter aromatischer Verbindungen
DE1518102C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines reinen wasserlöslichen für therapeutische Zwecke geeigneten Kondensationsproduktes aus m-Kresolsulfonsäure und Formaldehyd
DE194864C (de)
AT73352B (de) Verfahren zur Gewinnung eines neuen Präparates aus Digitalisblättern.
CH242616A (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyamids.
AT47902B (de) Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen zu Schutz- oder Heilzwecken.
AT138498B (de) Verfahren zur Herstellung eines praktisch salz-, säure- und gasfreien destillierten Wassers für Zwecke der Verhinderung von Salz- und Schlackenablagerungen im menschlichen Körper.
AT100700B (de) Verfahren zur Herstellung von Phenyl-Rosindulin.