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Die Erfindung betrifft einen Feuchtefühler, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist.
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Es ist bereits ein Feuchtefühler mit einem eingeengten Widerstandsbereich bekannt (US-PS 30 71 746), der eine nichtporöse adsorbierende Basis mit hohem elektrischen Widerstand aufweist, die eine aufgerauhte Oberfläche für die Schaffung einer Vielzahl von Feuchtigkeit aufnehmenden Taschen schafft. Ferner sind der aufgerauhten Oberfläche Metallgitter überlagert. Über die Anwendung eines derartigen Feuchtefühlers ist in dem betreffenden Zusammenhang nichts weiter bekannt. Im übrigen läßt sich der bekannte Feuchtefühler aufgrund der besonderen Ausbildung seiner Isolierbasis nicht ohne weiteres an der Trommel eines Videobandgerätes anbringen. Entweder ist nämlich die Trommel oder die Isolierbasis an das jeweils andere Teil anzupassen, damit überhaupt eine Befestigung möglich ist.
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Es ist ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Feuchtefühlers bekannt (US-PS 29 76 188), der im wesentlichen dem vorstehend betrachteten bekannten Feuchtefühler entspricht. Aus in diesem Zusammenhang ist nichts über die Anwendung eines derartigen Feuchtefühlers bei einem Videobandgerät bekannt. Im übrigen treten auch bei einem Feuchtefühler, der in der gerade erwähnten bekannten Art hergestellt ist, die Probleme auf, die im Zusammenhang mit dem eingangs betrachteten bekannten Feuchtefühler erwähnt worden sind.
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Es ist schließlich auch schon ein Feuchtefühler bekannt (JP-GM 48-70 620), der an der Trommel eines Videobandgerätes anbringbar ist und zwischen dessen Elektroden eine Detektorschaltung vorgesehen ist, die den von der Feuchte im Spalt zwischen den Elektroden abhängigen Widerstand erfaßt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Empfindlichkeit dieses bekannten Feuchtefühlers häufig unzureichend ist, so daß kein zufriedenstellender Betrieb gewährleistet ist.
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Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Feuchtefühler der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden, daß auf relativ einfache Weise eine sichere Feuchtigkeitsermittlung zwischen den Feuchtefühlerelektroden sichergestellt ist.
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Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen.
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Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß auf relativ einfache Weise sichergestellt werden kann, daß die jeweilige Feuchtigkeit zwischen den Feuchtefühlerelektroden festgestellt werden kann, so daß stets die für einen Bandtransport schädliche Feuchte an der Trommel eines Videobandgerätes ermittelt werden kann.
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Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Feuchtefühlers gemäß der Erfindung.
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Fig. 2 zeigt eine perspektische Ansicht einer Bandführungstrommel, auf der ein Feuchtefühler angebracht ist.
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Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Feuchtefühler-Detektorschaltkreises, bei dem eine andere Ausführungsform eines Feuchtefühlers gemäß der Erfindung verwendet ist, wobei dieser Schaltkreis bei einem Video-Bandgerät benutzt ist.
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Fig. 4A und 4B zeigen vergrößerte Schnittansichten für ein Beispiel der Bildung von Tautröpfchen auf einem Feuchtefühler.
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Fig. 5 zeigt ein Schaltbild mit einem erfindungsgemäßen Feuchtefühler, angewendet bei einem Video- Bandgerät.
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Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Feuchtefühlers gemäß der Erfindung mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben. In Fig. 1 ist der Fühler insgesamt mit 1 bezeichnet, und die rechteckig geformte isolierende Grundplatte bzw. Isolierbasis hat das Bezugszeichen 2. Diese Platte bzw. Basis besteht aus einem flexiblen Film aus Kunstharz, wie z. B. aus Mylar. Es ist ein Paar Elektroden 3 A und 3 B vorhanden, die aus rostfreiem Stahl oder dgl. bestehen und die auf der Oberfläche des flexiblen Isolierfilms 2 mit Hilfe eines bekannten Ätzverfahrens gebildet sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Elektroden 3 A und 3 B Anschlußteile 4 a und 4 b an ihren Enden, wobei sich diese Enden in Längsrichtung gesehen an den Enden des flexiblen Isolatorfilms 2 befinden. Diese Anschlußanteile sind für den jeweiligen Anschluß äußerer Zuleitungsdrähte vorgesehen. Die Elektrode 3 A hat drei Sensorelemente oder -teile 5 a , die bandförmig sind und sich von dem Anschlußteil 4 a weg erstrecken. Die andere Elektrode 3 B hat zwei Sensorelemente oder -teile 5 b, die sich bandförmig von dem Anschlußanteil 4 b her erstrecken. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die beiden Sensorelemente 5 a und 5 b auf dem Isolatorfilm 2 bezüglich ihrer Längsausdehnungen miteinander abwechselnd angeordnet. Auf diese Weise sind gleichmäßige Spalte mit vorgegebener Breite zwischen den einander benachbarten Sensorelementen 5 a und 5 b untereinander und zwischen den freien Enden der jeweiligen Sensorelemente 5 a und 5 b und den Endkanten der Anschlußteile 4 b, 4 a, soweit diese sich gegenüberstehen, gebildet. Durch die Anschlußteile 4 a und 4 b und den darunter befindlichen Isolatorfilm 2 gehen Bohrungen 6 hindurch, die dazu vorgesehen sind, um den Feuchtefühler 1 auf einem Gegenstand anzubringen, dessen Feuchtigkeit festzustellen ist. Ein solcher Gegenstand ist z. B. die wendelförmige Führung 13 einer Bandführungstrommel 10 (siehe Fig. 2). Diese Bohrungen oder Löcher dienen auch dazu, den jeweiligen Anschlußdraht mit den Elektroden 3 A und 3 B zu verbinden.
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Fig. 2 zeigt eine Bandführungstrommel 10, die eine auf einer Welle 11 drehbare obere Trommel 12 und eine auf der Welle 11 befestigte Trommel 14 aufweist. Es sind zwei rotierbare Magnetköpfe 15 vorgesehen, die in einem Winkel von 180° zueinander stehen. Diese befinden sich in dem Spalt, der zwischen den Trommeln 12 und 14 vorhanden ist (in Fig. 2 ist nur einer der Magnetköpfe 15 zu sehen). Ein Magnetband T wird auf einem schrägen, wendelförmigen Weg über die Umfangsoberflächen der Trommeln 12 und 14 geführt, um ein Videosignal eines aus zwei Halbbildern bestehenden Gesamtbildes auf dem Band aufzuzeichnen oder von dem Band abzutasten. Auf der Umfangsoberfläche der unteren Bandführungstrommel 14 ist die Führung 13 vorgesehen. Auf der Welle 11 befindet sich eine Nabe 15&min;, mit der die untere Trommel 14 an der Welle befestigt ist. Diese hier beschriebene Bandführungstrommel 10 ist an sich bekannt. Mit 16 a und 16 b sind in Fig. 2 Führungsstifte bezeichnet, die dahingehend wirksam sind, den Winkel des Bandes T auf der Umfangsoberfläche der Führungstrommel 10 zu begrenzen. Der in Fig. 1 gezeigte Feuchtefühler ist bei diesem Ausführungsbeispiel auf der Umfangsoberfläche der unteren Trommel 14 angebracht.
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Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Feuchtefühler-Detektorschaltkreises 20, und zwar in seiner einfachsten Ausführungsform. Bei diesem Beispiel ist der Feuchtefühler mit 1&min; bezeichnet; er unterscheidet sich von dem Fühler 1 nach Fig. 1 in Form bzw. Konfiguration. Die Elektroden 3 A&min; und 3 B&min; und der Isolatorfilm 2 sind verschieden von denjenigen nach Fig. 1, und zwar bezüglich der Form. Der Spalt zwischen den Elektroden 3 A&min; und 3 B&min; ist jedoch im wesentlichen derselbe wie bei der Anordnung gemäß Fig. 1, und zwar bezüglich Breite und Wirkung. Eine der Elektroden, z. B. die Elektrode 3 A&min;, wird beim dargestellten Beispiel mit einer vorgegebenen Gleichspannung +B aus einem Anschluß 21 einer Spannungsquelle gespeist. Die andere Elektrode 3 B&min; ist über einen Widerstand 22 z. B. mit dem Gate eines Feldeffekttransistors 23 verbunden, der eine hohe Eingangsimpedanz hat. Ein Ausgangsanschluß 25 liegt über einen Widerstand 24 an der Quelle (oder Senke) des Feldeffekttransistors 23. Am Ausgangsanschluß 25 wird ein Ausgangssignal erhalten, das proportional der Menge derjenigen Tautröpfchen ist, die auf der Oberfläche des Feuchtefühlers 1&min; abgeschieden sind. Das Ausgangssignal läßt sich nach Verstärkung dazu verwenden, die Feuchtigkeit festzustellen. Die Veränderbarkeit des Widerstandes 24 dient dazu, die Sensorempfindlichkeit des Schaltkreises 20 einzustellen.
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Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist die bedruckte Oberfläche, eingeschlossen die Elektroden 3 A und 3 B (3 A&min; und 3 B&min;) oder wenigstens die Oberfläche des Isolatorfilms 2 des Feuchtefühlers 1 (1&min;) aufgerauht oder grobkörnig, um die Oberflächenspannung der Tautröpfchen zu verringern, die auf dieser Oberfläche abgeschieden sind. Damit wird der Überbrückungs- oder Leitungseffekt der Tautröpfchen zwischen den Elektroden 3 A und 3 B (3 A&min;, 3 B&min;) unterstützt. Auf diese Weise wird die Detektorempfindlichkeit des Feuchtefühlers 1 ( 1&min;) zum Feststellen von Feuchtigkeit erheblich vergrößert, was nachfolgend mit Bezug auf die Fig. 4A und 4B beschrieben wird.
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Fig. 4A zeigt einen Teilschnitt I-I&min; nach Fig. 1, und zwar in vergrößerter Ansicht. Zum Zwecke des besseren Verständnisses wird zunächst derjenige Fall erläutert, bei dem die Oberfläche 2 a des Isolatorfilms 2 und die Oberflächen der Elektroden oder Sensorelemente 5 a und 5 b nicht aufgerauht sind, und zwar anhand der Fig. 4B, die einen bekannten Feuchtefühler zeigt, der in der Form demjenigen nach Fig. 4A ähnlich ist. Wie in Fig. 4B gezeigt ist, nehmen auf den Oberflächen der Sensorelemente 5 a und 5 b und auf der Oberfläche des Isolatorfilms 2 zwischen den Sensorelementen 5 a und 5 b (diese Oberfläche ist der Spalt) abgeschiedene Tautröpfchen P wenigstens angenähert kugelige Form an, und zwar infolge der an sich bekannten Oberflächenspannung. Solchen Tautröpfchen P bleiben voneinander jeweils unabhängig, bis ihre Anzahl einen kritischen Wert erreicht. Auf diese Weise können die Sensorelemente 5 a und 5 b durch die Tautröpfchen P nicht überbrückt werden, solange der kritische Wert nicht erreicht ist, wie dies auch aus Fig. 4B zu sehen ist. Dementsprechend ändert sich der Widerstand zwischen den Elektroden 3 A und 3 B durch Tautröpfchen P in diesem Zustand nicht. Sogar dann, wenn Tautröpfchen auftreten, diese jedoch sich in dem in Fig. 4B gezeigten Zustand befinden, läßt sich die Feuchtigkeit mittels eines in Fig. 4B gezeigten Feuchtefühlers nicht feststellen.
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Entsprechend der vorliegenden Erfindung und wie in Fig. 4A gezeigt, sind die Oberfläche 2 a des Isolatorfilms 2, eingeschlossen eine Spaltoberfläche 2 b zwischen Sensorelementen 5 a und 5 b, sowie die Oberflächen der Sensorelemente 5 a und 5 b des Feuchtefühlers 1 in einem geeigneten Ausmaß gut aufgerauht, so daß dann, wenn Tautröpfchen (wie sie in Fig. 4B gezeigt sind) auf den rauhen Oberflächen des Feuchtefühlers 1 abgeschieden werden, ihre Oberflächenspannung durch die rauhen Oberflächen verringert ist. Diese Tautröpfchen können nicht mehr die voneinander unabhängige kugelige Form beibehalten, wie dies in demjenigen Falle vorliegt, in dem die Tautröpfchen auf einer glatten Oberfläche (wie im Fall der Fig. 4B) abgeschieden sind. Das Ergebnis ist, daß die Tautröpfchen auf den rauhen Oberflächen unregelmäßig ausgedehnt sind und sich eine überbrückende Wasserschicht P&min; ausbildet, wie sie in Fig. 4A angedeutet ist. Auf diese Weise werden der Widerstandswert, der zwischen den Sensorelementen 5 a und 5 b vorliegt, und damit der Widerstandswert zwischen den Elektroden 3 A und 3 B, selbst dann verändert, wenn die Anzahl der Tautröpfchen klein ist.
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Somit kann auf einem Objekt befindliche, festzustellende Feuchtigkeit, z. B. Feuchtigkeit auf der Bandführungstrommel 10 (Fig. 3), mit hoher Empfindlichkeit festgestellt werden. Dies bedeutet, daß ein von der auf der Bandführungstrommel 10 befindlichen Feuchtigkeit abhängiges elektrisches Signal am Ausgangsanschluß 25 des Detektorschaltkreises 20 (Fig. 3) selbst dann erhalten werden kann, wenn das Maß der Feuchtigkeit gering ist.
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Ein Feuchtefühler 1 gemäß der vorliegenden Erfindung kann mittels eines Sandstrahlverfahrens oder durch andere chemische Behandlung aufgerauht sein.
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Beim Beispiel nach Fig. 4A ist die gesamte freie bzw. obere Oberfläche des Feuchtefühlers 1 aufgerauht. Es ist aber auch möglich, daß nur die freie oder obere Oberfläche des Isolatorfilms bzw. der Isolierbasis 2 zwischen den Sensorelementen 5 a und 5 b aufgerauht ist und dieselbe Wirkung erzielt wird.
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Entsprechend der obigen Beschreibung ist die Oberfläche des Isolatorfilms 2 im Spalt zwischen den beiden Sensorelementen 5a und 5 b aufgerauht. Mit derselben Wirkung ist es aber auch möglich, die Oberfläche im Spalt glatt zu machen bzw. glatt zu lassen, jedoch die Oberflächen der beiden Sensorelemente 5 a und 5 b rauh zu machen. In diesem Falle wird der Isolatorfilm 2, der z. B. ein Polyesterfilm ist, mit einer Folie aus rostfreiem Stahl beschichtet. Die Oberfläche der Folie wird z. B. elektrolytisch oder dgl. aufgerauht, und es wird dann das Elektrodenmuster, wie es vorstehend beschrieben worden ist, mittels eines Photoätzverfahrens hergestellt, wie dies aus der Halbleiterfertigung gut bekannt ist. Ein bevorzugtes Maß für die Oberflächenrauhigkeit ist dasjenige, bei dem die maximale Höhe von Spitze-zu-Spitze der Rauhigkeitshügel und Zahnungsanteile größer als 0,8 µm ist.
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Wenn man einen Gleichstrom durch den Detektorwiderstand oder die Elektroden 3 A und 3 B des Feuchtefühlers 1 über längere Zeit fließen läßt, neigen diese dazu, unter Mitwirkung der Tautröpfchen oxidiert zu werden und schließlich zu korrodieren. Damit werden sie unbrauchbar.
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Fig. 5 zeigt ein Schaltkreisdiagramm, bei dem ein Feuchtefühler 1 verwendet ist, dessen Lebensdauer jedoch vergrößert ist. In diesem Falle läßt sich also eine größere Benutzungsdauer erreichen. In der Praxis wird ein solcher Feuchtefühler 1 z. B. bei einem Video-Bandgerät verwendet.
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In Fig. 5 ist der Feuchtefühler-Detektorschaltkreis insgesamt mit 30 bezeichnet. Der Feuchtefühler 1, der auf einer in Fig. 5 nicht dargestellten Bandführungstrommel 10 verwendet wird, ist in einen Rückkopplungskreis eines Oszillatorkreises bzw. Oszillators 33 eingefügt. Mit 32 ist ein Spannungsteiler, bestehend aus denWiderständen 32 a und 32 b, bezeichnet. Der Oszillatorkreis 33 ist ein astabiler Multivibrator; er erzeugt ein Rechtecksignal. Das Rechtecksignal des Oszillatorkreises 33 wird an den Spannungsteiler 32 gegeben. Die am Verbindungspunkt 31 zwischen den Widerständen 32 a und 32 b erhaltene Rechteckspannung wird über die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors 34 an einen Spitzenwert-Haltekreis 35 gegeben, um daraus eine Gleichspannung zu gewinnen. Diese Gleichspannung des Schaltkreises 35 wird über einen Widerstand 36 an einen Pegeldetektorschaltkreis, wie z. B. einen Schmitt-Trigger-Schaltkreis 37 abgegeben, der eingangsseitig einen Transistor 37 a und ausgangsseitig einen Transistor 37 b aufweist. Auf diese Weise erhält man am Ausgangsanschluß 38 ein Detektorsignal, das vom Kollektor des Transistors 37 b herkommt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Feuchtefühler 1 in den Rückkopplungsschaltkreis 42 des Oszillators 33 eingefügt, wie dies oben schon beschrieben ist.
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Im Falle, daß keine Tautröpfchen sich auf der Oberfläche der Bandführungstrommel 10 befinden und dementsprechend auf dem Feuchtefühler 1 keine Tautröpfchen auftreten, ist bei dem Detektorschaltkreis 30 der Widerstandswert des Feuchtefühlers 1 groß. Das Maß der Rückkopplung ist somit für den Oszillatorkreis 33 klein, und die an dem Schaltungspunkt 31 auftretende Rechteckspannung ist dementsprechend niedrig. Entsprechend niedrig ist die Ausgangsspannung, die man am Schaltkreis 35 erhält. Dies führt dazu, daß der Transistor 37 a des Schaltkreises 37 gesperrt ist und daß der Transistor 37 b offen bzw. leitend ist. Das am Ausgangsanschluß 38 auftretende Signal ist somit "0".
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Wenn jedoch Tautröpfchen auf der Oberfläche der Bandführungstrommel 10 abgeschieden sind und Tautröpfchen auch auf dem Feuchtefühler 1 vorhanden sind, ist dessen Widerstandswert verringert. Das Maß der Rückkopplung des Oszillators 33 ist entsprechend vergrößert, und somit wird die Rechteckspannung am Punkt 31 des Spannungsteilers 32 groß. In entsprechender Weise wird die Ausgangsspannung am Schaltkreis 35 groß und übersteigt den Triggerpegel des Schmitt-Trigger- Schaltkreises 37 . Der Transistor 37 a wird dementsprechend offen bzw. leitend, und der Transistor 37 b wird gesperrt, wodurch das Ausgangssignal "1" am Ausgangsanschluß 38 auftritt.
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Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist ein Relais 39 vorgesehen, das dem Stromversorgungskreis des Motors zugeordnet ist, von dem das Band (in Fig. 5 nicht dargestellt) angetrieben wird. Ein Relais 40 ist dem Stromversorgungskreis desjenigen Motors zugeordnet, der den Trommelkopf antreibt. Eine Lampe 41 ist mit dem Ausgangsanschluß 38 derart verbunden, daß dann, wenn das am Anschluß 38 auftretende Ausgangssignal eine "1" ist, womit das Auftreten bzw. Vorhandensein von Tautröpfchen auf der Bandführungstrommel 10 angezeigt wird, der Stromversorgungskreis für den Bandantriebsmotor vom Relais 39 unterbrochen wird, der Stromversorgungskreis für den den Kopf antreibenden Motor vom Relais 40 unterbrochen wird, um das Aufzeichnungs- und Widergabegerät anzuhalten, oder die Lampe 41 zum Aufleuchten gebracht wird, um beim Auftreten von Tautröpfchen Alarm auszulösen.
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Wie aus der vorangehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist das dem Feuchtefühler 1 bei dem betrachteten Detektorschaltkreis zugeführte Signal so, daß es eine vorgegebene Dauer hat und somit der Strom durch den Feuchtefühler 1 intermittierend hindurchfließt. Dies hat zur Folge, daß die Elektroden 3 A und 3 B des Feuchtefühlers 1 nicht so leicht korrodieren, wie dies im Falle eines Gleichstromdurchflusses durch den Fühler 1 der Fall sein würde.
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Wenn eine Rechteckspannung mit einem Tastverhältnis von 20% an den Feuchtefühler 1 angelegt wird, läßt sich dessen Lebensdauer auf dasFünffache steigern, verglichen mit einer Gleichstromspeisung desselben Fühlers 1.
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Der Widerstandswert des betrachteten Feuchtefühlers 1 ändert sich wenig innerhalb einer merkbar kurzen Zeit. Wenn jedoch der Schmitt-Trigger-Schaltkreis 37 als Pegeldetektorschaltkreis verwendet wird, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, ist vermieden, daß das Ausgangssignal sich abwechselnd zwischen "1" und "0" ändert.
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Wie in Fig. 5 gezeigt, ist ggf. ein Schaltkreis, bestehend aus einer Parallelschaltung eines Widerstandes 43 und von Dioden 44 a, 44 b, die antiparallel miteinander verbunden sind, und eines Widerstands 45 in die Mitkopplungsschleife 42 des Oszillators 33 eingefügt. Auf diese Weise ist die Verstärkung des Oszillators 33 vor Schwingungsbeginn gering. Die Rückkopplungsspannung ist klein, und somit sperren die Dioden 44 a, 44 b. Nach Einsetzen der Schwingung kommen die Dioden 44 a, 44 b jedoch in leitenden Zustand, und der Widerstand 43 ist vernachlässigbar, so daß sich nur der Widerstand 45, noch im Rückkopplungskreis 42 befindet. Der Rückkopplungsgrad ist vergrößert. Auf diese Weise läßt sich der sogenannte Hysterese-Charakter des Oszillators 33 über den Widerstandswert des Widerstandes 43 erreichen. Dies bedeutet, daß der Widerstandswert des Feuchtefühlers 1 am Anfang und am Ende der Schwingung des Oszillators 33 unterschiedlich ist und daß somit ein geringes Maß der Widerstandsveränderung des Feuchtefühlers 1 sich nicht auf das Ausgangssignal auswirkt. Auf diese Weise läßt sich ein stabiles Ausgangssignal erhalten.
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Selbst wenn der Feuchtefühler zwischen dem Ausgangsanschluß des Oszillators 33 und dem Spannungsteiler 3 eingefügt ist, läßt sich derselbe Effekt erreichen. Diese Schaltung ist in Fig. 5 durch gestrichelte Linien mit dem Block 1&min;&min; angedeutet.
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Wenn die Oberfläche des Feuchtefühlers 1 bei jedemAuflegen des Bandes auf die Führungsgtrommel 10 mittels einer Bürste oder dgl. abgebürstet bzw. abgewischt wird, können die Feuchtigkeitströpfchen sehr viel weiter über die Oberfläche des Feuchtefühlers 1 verteilt werden.
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Die voranstehende Beschreibung hat hauptsächlich den bevorzugten Anwendungsfall erläutert, bei dem ein Feuchtefühler auf einer Bandführungstrommel eines Video- Bandgerätes angebracht ist. Aus dieser Erläuterung ist jedoch ersichtlich, daß ein Feuchtefühler auch auf einem Bandführungsteil eines ähnlichen Bandgerätes verwendet werden kann. Der Fühler läßt sich auf den wichtigsten Teilen verschiedenster elektronischer Instrumente oder Geräte verwenden, von denen gewünscht wird, daß sie feuchtigkeitsfrei sind. Auch läßt sich ein entsprechender Fühler auf Glas oder Glasscheiben an bewegten Fahrzeugen anwenden, um mit gutem Ergebnis Tautröpfchen festzustellen.
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Von einem Feuchtefühler der betrachteten Art kann, wie ersichtlich, eine Vorrichtung automatisch in Betrieb gesetzt werden, mit der die Tautröpfchen abgetrocknet werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß von dem betreffenden Fühler lediglich Alarm ausgelöst wird, wenn Feuchtigkeitströpfchen auftreten.