DE254457C - - Google Patents

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DE254457C
DE254457C DENDAT254457D DE254457DA DE254457C DE 254457 C DE254457 C DE 254457C DE NDAT254457 D DENDAT254457 D DE NDAT254457D DE 254457D A DE254457D A DE 254457DA DE 254457 C DE254457 C DE 254457C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/50Spraying or projecting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/0005Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
    • D21H5/0047Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by spraying or projecting

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 254457 -KLASSE 55/. GRUPPE
WALTER LOEBEL in LEIPZIG.
Bisher ist es noch nicht gelungen, beispielsweise Papier- und Stoffbahnen mit Hilfe von Zerstäubern so zu imprägnieren oder zu färben, daß die an dem Zerstäuber bzw. den Zerstäubern vorüberbewegte Bahn in allen Teilen vollständig gleichmäßig von dem Zerstäubungsmaterial getroffen wird. Beispielsweise beim Färben mit Hilfe von Zerstäuberdüsen macht sich Streifenbildung bemerkbar, die dadurch
ίο entsteht, daß die Stellen stärker von dem Färbmittel getroffen werden, die sich in dem kleinsten Abstand von der Zerstäuberdüse befinden wogegen die von der Zerstäuberdüse entfernter liegenden Stellen der Bahn einen helleren Farbton erhalten.
Das erklärt sich daraus, daß man schon bei Bahnen von geringerer Breite gezwungen ist, eine größere Anzahl Zerstäuber anzuwenden, die in einer Reihe nebeneinander liegend über oder unter der Bahn anzuordnen sind. Da sich die Tönung ganz nach der aufgetragenen Farbmenge richtet und die Zerstäubungsdichte mit zunehmendem Abstand von der Zerstäuberdüse abnimmt, so werden auf der Bahn so viel dunkle und helle Streifen entstehen, als Zerstäuberdüsen vorhanden sind. Auch wird es praktisch gar nicht möglich sein, alle Zerstäuberdüsen vollkommen gleichmäßig einzustellen, so daß schon aus diesem Grunde die Streifenbildung nicht zu vermeiden ist. Diese ungleichmäßige Einstäubung ist eine der Hauptursachen, Weshalb beim Einfärben und Imprägnieren von den Zerstäubern noch kein nennenswerter Gebrauch gemacht worden ist.
Der gleiche Mangel tritt auch auf, wenn an Stelle der Zerstäuberdüsen walzenförmige Schleudervorrichtungen angewendet werden, die in Richtung der zu bestäubenden Bahn umlaufen, denn auch hier ist es praktisch unmöglich, dafür zu sorgen, daß die in der Streuflüssigkeit watende Walze oder Walzenbürste in allen Teilen gleiche Mengen Farbe gegen die Bahn schleudert.
Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß die Bahn in besonderer Weise an einem Zentrifugalzerstäuber vorübergeführt wird, und zwar derart, daß sich die Bahn konzentrisch zum Zerstäuber bewegt und die Wege der Bahn und des Streustrahles sich schneiden.
Während also der Zerstäubungsstrahl eine kreisende Bewegung ausführt, wird die konzentrisch zu ihm geführte Bahn winklig zur Drehrichtung des Strahles vorübergeführt, so daß nun nicht allein die zu bestäubende Fläche in allen Teilen Punkte gleicher Zerstäubungsdichte berührt, sondern auch in der vollen Breite vom gleichen Zerstäubungsstrahl getroffen wird.
Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um die Streifenbildung zu verhüten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt.
Der einzufärbende Stoff läuft von der tiefliegenden Rolle α ab und wickelt sich auf die Rolle b auf, die so anzubringen ist, daß die Stoffbahn d sich mit stets gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. Die Bahn d wird durch einen Spalt geleitet, der durch den wagerechten Teil g' der Säule g und durch die Gegenlage h gebildet wird. Dieser Durchgangsspalt i ist kreisförmig gekrümmt, und
zwar richtet sich die Krümmung genau nach dem wagerechten Abstand des Zerstäubers von der Bahn d. Die Zerstäubung kann beispielsweise durch einen rasch umlaufenden Teller M erfolgen, nach dessen Mitte von dem Behälter m die zu zerstäubende Flüssigkeit geleitet wird. Außerhalb der Stoffbahn wird der Zerstäuber k von einer Haube oder Rinne η umgeben, welche die nicht verbrauchte Flüssigkeit auffängt und einem Behälter zuführt. An Stelle des Streutellers k kann auch ein System radial in gleicher Ebene liegender Düsen in Anwendung kommen, das ähnlich wie der Teller k in raschen Umlauf gesetzt wird. Die Gegenlage h schwingt um die Achse 0 und ist bei -p gefedert, so daß sie den etwa auftretenden Unebenheiten der Stoffbahn folgen kann, r ist ein Belastungsgewicht (s. Aufrißzeichnung Fig. 1), und die Spindel s kann im Verein mit einem darüber anzubringenden, nicht mit dargestellten Querstück zur Bewegungsbegrenzung der Gegenlage h dienen. An Stelle des kreisförmig in einer Ebene liegenden Zerstäubers kann auch ein kegelförmig wirkender Zentrifugalzerstäuber t (Fig. 1 punktiert und Fig. 2) verwendet werden. Damit beispielsweise beim Einfärben von Geweben ein Durchfärben stattfindet, kann anschließend an die Außenkante der Gegenlage h ein Saugstock u angebracht werden (Fig. 1), der an eine Saugleitung anzuschließen ist und dessen der Bahn d zugekehrte Fläche mit Durchbrechungen versehen ist. Der auf Veranlassung des Saugstockes u durch die Gewebebahn hindurchtretende Luftstrom bewirkt eine vollkommene Durchtränkung des Gewebes und somit dessen Durchfärbung.
Bei luftundurchlässigen Bahnen, wie z. B. bei Papier, bewirkt der Saugstock u ein Halten der Bahn an der gewölbten Führung. Wie aus der Grundrißzeichnung (Fig. 3) zu erkennen ist, wird bei Anwendung einer einzigen Bahn d nur ein geringer Teil der Zerstäuberscheibe oder des Zerstäuberkegels für die Befeuchtung wirksam. Um den Betrieb noch wirtschaftlicher zu gestalten, kann die Einrichtung aber so getroffen werden, daß in gleichem Abstand von der Zerstäuberachse eine größere Anzahl solcher Bahnen angebracht werden.
Außer zum Einfärben und Imprägnieren bzw. zum Bestäuben mit Flüssigkeiten kann die Einrichtung auch zum Aufstäuben trockener pulveriger Stoffe verwendet werden.
Fig. 4 zeigt die Einrichtung nach Fig. 1 in Vorderansicht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum gleichmäßigen Bestäuben bewegter Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn an einem Zentrifugalzerstäuber konzentrisch derart vorübergeführt wird, daß sie der kreisende Streustrahl kreuzt.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Außenkante des Bockes (g, g'J und die bewegliche Gegenlage (h) ein konzentrisch zur Achse des kreisförmig oder kegelförmig streuenden Zerstäubers gerichteter Durchgangsspalt (i) für die bewegte Bahn (A) gebildet wird.
3. Einrichtung nach Anspiuch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in gleichem Abstand um die Zerstäuberachse .mehrere Bahnen (d) vorgesehen werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die der Zerstäuberachse gegenüberliegende Kante des Durchgangsspaltes (i) ein Saugstock (u) anschließt, welcher den Stoff an der gewölbten Führung hält und den zerstäubten Stoff an die Bahn ansaugt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT254457D Active DE254457C (de)

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DE (1) DE254457C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885534C (de) * 1951-05-20 1953-08-06 Briem Hengler & Cronemeyer K G Vorrichtung zum Appretieren von Stoffbahnen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885534C (de) * 1951-05-20 1953-08-06 Briem Hengler & Cronemeyer K G Vorrichtung zum Appretieren von Stoffbahnen

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