DE2546468C3 - Dekodierschaltung für Vierkanal-Matrixsysteme - Google Patents
Dekodierschaltung für Vierkanal-MatrixsystemeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine für ein SQ- und QS-Vierkanal-Matrixsystem verwendbare Dekodierschaltung mit einem ersten Eingang das erste zu
dekodierende Kanalsignal, mit einem zweiten Eingang für das zweite zu dekodierende Kanalsignal, mit ersten
bis vierten Ausgängen für die dekodierten Tonsignale, mit gleichen Phasenschiebern für die Kanalsignale, mit
einer die Summe der Kanalsignale bildenden Matrixschaltung, mit einem dritten, im Vergleich mit den
beiden anderen Phasenschiebern eine Verschiebung um 90° hervorrufenden Phasenschieber für das Ausgangssignal der Matrixschaltung und mit zwei in Abhängigkeit vom verwendeten Matrix-System verstellbaren,
miteinander gekoppelten Schaltern.
In jüngster Vergangenheit wurden verschiedene Arten von Vierkanal-Matrixsystemen entwickelt, und
einige davon werden bereits benutzt Damit die Signale von solchen Vierkanal-Platten, die nach unterschiedlichen Systemen hergestellt wurden, wiedergewonnen
werden können, ist es erforderlich, in ein Wiedergabegerät mehrere spezielle, an die jeweiligen Systeme
angepaßte Dekodierer einzubauen. Die Verwendung von mehreren, an die Systeme unterschiedlicher Art
angepaßten Dekodierern in einem Wiedergabegerät ist jedoch äußerst unwirtschaftlich und kostspielig.
Aus der DE-OS 23 59 554 ist bereits eine Dekodiervorrichtung für verschiedene Vierkanal-Matrixsysteme
bekanntgeworden. Diese Dekodiervorrichtung weist mehrere Additions- und Subtraktionsstufen sowie
mehrere Phasenschieber auf. Dem ersten und zweiten Phasenschieber wird das erste bzw. zweite Eingangs-Kombinationssignal zugeführt, während der dritte
Phasenschieber einer Summationsstufe nachgeschaltet ist, in der die Summe der beiden Eingangs-Kombinationssignale gebildet wird. In geeigneter Weise werden
die in den verschiedenen Stufen gewonnenen Signale über Umschalter auf eine Matrix gegeben, in der auf den
Kombinationssignalen die gewünschten Ausgangssignale erzeugt werden. Die so ausgeführte Dekodiervorrichtung ist für Eingangssignale geeignet, die nach dem SQ-
und nach dem QS-System gebildet sind. Ein Nachteil dieser Dekodiervorrichtung besteht jedoch darin, daß
Eingangssignale, die nach anderen Vierkanal-Matrixsystemen gebildet worden sind, nicht dekodiert werden
können. Als Beispiel seien die Kombinationssignale nach dem BMX-System angeführt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dekodierschaltung zu erstellen, mit der Kombinationssignale dekodiert werden können, die wahlweise nach
einem von drei Vierkanal-Matrixsystemen gebildet sein
können. Dabei sollen die meisten Schaltungselemente der Dekodierschaltung nur einmal vorgesehen und
gemeinsam für mehrere Matrixsystene verwendbar sein.
Diese Aufgabe wird bei einer Dekodierschaltung der
eingangs erwähnten Art erfinduAgsgemäß dadurch gelöst, daß der erste Schalter nur in der Schalterstellung
für das SQ-Matrixsystem den ersten Eingang der Matrixschaltung mit dem ersten Eingang für dai erste
Kanalsignal (LT) verbindet und daß der zweite Schalter zwischen dem Phasenschieber für das zweite Kanalsignal (RT) bzw. dem Ausgang des dritten Phasenschiebers einerseits und einer Signalverknüpfungsschaltung
andererseits angeordnet ist, der das Ausgangssignal des
dritten Phasenschiebers zuführbar ist und die aus den empfangenden Signalen die dekodierten Tonsignale
(LV, RV, LH', RH') bildet, wobei der Verknüpfungsschaltung in der Schalterstellung für das SQ-Matrixsystem die phasenverschobenen Kanalsignale (LT, RT)
bzw. die um 90° phasenverschobene Summe der beiden Kanalsignale (+J(LT+RT), in der Schalterstellung für
das QS-Matrixsystem die phasenverschobenen Kanalsignale (LT, RT) und in einer dritten Schalterstellung
für das BMX-Matrixsystem das phasenverschobene, erste Kanalsignal (LT) sowie das zusätzlich noch um
90° phasenverschobene, zweite Kanalsignal (+j(RT) zugeführt wird.
Die mit der erfindungsgemäßen Dekodierschaltung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß
die Dekodierung von nach einem weiteren Vierkanal-Matrixsystem gebildeten Kombinationssignalen mit
einem minimalen zusätzlichen Aufwand ermöglicht wird.
20
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
p i g. 1 ein Blockschaltbild, das eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Dekodierschaltung wiedergibt,
F i g. 2 die Schaltung eines Ausführungsbeispiels für
die in F i g. 1 dargestellte Signalverknüpfungsschaltung und
F i g. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 dargestellten Signalverknüpfungsschaltung.
Bevor die erfindungsgemäße Dekodierschaltung beschrieben werden soll, werden zunächst die drei
Typen von Matrixsystemen erläutert, auf dem die gegenwärtig erhältlichen Vierkanal-Matrixschallplatten
beruhen.
Die Richtungs-Schallsignale Links-Vorn, Links-Hinten, Rechts-Vorn und Rechts-Hinten werden mit LV,
LH, ÄVbzw. RH bezeichnet Die mit dem SQ-System
kodierten linken und rechten Kombinationssignale LTl und RT1 sind durch folgende Gleichung gegeben:
LTi = LV - /0,7LW + 0.7 RH RTi = RV + j0,7 RH - 0.7LH
Die Vierkanal-Wiedergabesignale LVV, RVV, LH V
und SW, die durch Dekodieren Kombinationssignale LTI und RTi mittels eines Prototyp-Dekodierers für
das SQ-System erzeugt werden, lassen sich auf folgende Weise ausdrücken:
RVV =
RTi = RV+ Ji)J RII -OJLII
LUV =
j 0,7 ZJ I - 0.7 «71 - LIl + / 0.7 /. I - 0.7 «1
RlIV=
-Ji)JRTi I 0.7/;/ I - «// -./0.7 KK+ 0.7 L
Die Kombinationssignale
maßen ausdrücken:
LTl = LV + 0.4 KK + jLU + j 0,4 K/7
R7'2 = RV + 0.4 LK - jRU - 0,4 LH
Die Vierkanal-Wiedergabesignale LV2',RV2\ LH2'
und RH 2', die man durch Dekodieren dieser Kombinationssignale mit einem Prototyp-Dekodierer für das
QS-System erhält, lassen sich folgendermaßen ausdrucken:
LVT = LTl + 0,4 R7 2 = 1,17 LV Y 0,8.1 RV +./0,83 LH RVT = RT2 + 0,4 LTl = 1,17 RV + 0.83 LK - /0,83 KH
LH2' = -./(LT2 - 0,4 KT2)= 1,17 LII + 0,83 K// -./0,83 LV RIiT = j(RT 1 0,4 LT I) = 1,17 RH + 0,83 LH - j 0,83 K K
Bine Abwandlung des durch die Gleichung (3) dargestellten QS-Svstenis ist ein Kodiers\ stein, das nachfolgend
angegeben ist:
LT2 = LVL+ 22,5 I 0,4« VL- 22.5 + /.///+67.5 - 0.4 R///.- 67.5
«72 = 0.4 LVI+ 22.5 f RVI- 22.5 - 0.4 L/7; + 67.5 f R/7/ - 67.5
(5)
Bei jedem der durch die Gleichungen (3) und (5) ausgedrückten Systeme liegen die Kombinationssignale
LT2 und RT2 mit den vorderen Signalen L Vbzw. Λ Kin
Phase, wogegen die Kombinationssignale LT2 und
RT2 zu den jeweiligen hinteren Signalen LH und RH'vci
Gegenphase liegen. Daher können die durch die Gleichung (5) ausgedrückten Kombinationssignale LT2
und RT2 durch einen Dekodierer für die durch die Gleichung (3) ausgedrückten Kombinationssignale
wiedergewonnen werden. Auf diese Weise ist es bei einem System, bei dem die linken und rechten
Kombinationssignale im wesentlichen zu den Vordersignalen in Phase liegen und die Kombinattonssignale zu
den hinteren Signalen gegenphasig liegen, möglich, gemeinsam einen Dekodierer zu verwenden, der durch
Addition und Subtraktion der linken und rechten Kombinationssignale Vierkanal-Ausgangssignale επ
ί ο zeugt, wie dies die Gleichung (4) zeigt.
Bei den durch die Gleichung (5) dargestellten Kombinationssignalen LT2 und RT2, bei denen die
Schallsignale LV, RV, LH und RH jeweils die gleiche Phase und Frequenz aufweisen, haben diese Signale
Phasenbeziehungen derart, daß das Signal LV dem Signal R V in jedem der Kombinationssignale LT2 und
RT2 um 45° voreilt, das Signal LVund das Signal RV
dem Signal RH bzw. LH im Kombinationssignal LT2
um 90° nacheilen und das Signal LV dem Signal RH sowie das Signal RVdem Signal LH im Kombinationssignal RT2 um 90° voreilt.
Die Kombinationssignale L73 und RT3, die nach einem dritten System kodiert werden, das als BMX-System
(vgl. die US-PS 38 56 992) bekannt ist, lassen sich folgendermaßen ausdrücken:
L73 = LVj+ 22.5 + 0.4 Kl·'/+ 67 5 + LH/-22,5 + 0.4 ΛΗ/-67.5
R73 = 0.4 LI·'/-67.5 +RVI-22.5 + 0.4 LHI +67,5 + RH/ + 22.5
Die Vierkanal-Ausgangssignale. die durch Dekodieren dieser Kombinationssignalc L73 und RTi mittels
eines Prototyp-Dekodierers für das BMX-System erzeugt werden, lassen sich folgendermaßen ausdrucken:
L] y = LT3/-22.5 +0.4 RT3/ + 67.5
= 1.17 LV+ 0,83 R !/ + 45 +0.83 LH/-45
R\ 3 = R73/ + 22.5 + 0,4 LTiI- 67.5
= Iml7 Kl' + 0.83 LK/-45 +0,83 KH/+45
LH3'= L73/ + 22.5 + 0.4 R73/- 67.5
= 1.17 LH +0.83 KH/- 45 +0.83 LF/+
RH3' = R73/-22.5 + 0.4 L73/ + 67.5
= 1.17 KH+0.83 LH/+45 +0.83 RVj-45
Bei dem durch die Gleichung (6) dargestellten System vom Typ III besteht eine relative Phasendifferenz von
90° zwischen den Kombinationssignalen L 73 und R 73 im Hinblick auf die Schallsignale LV, RV, LH und RH.
Diese Schallsignale weisen eine derartige relative Phasenbeziehung auf, daß in jedem der Kombinationssignale L73 und R73 das Signal RVdem Signal LVum
45° voreilt, im Kombinationssignal L73 das Signal LV dem Signal LH und das Signal RVdem Signal RH um
90° voreilen und in dem Kombinationssignal R73 das Signal LVdem Signal RHund das Signal RVdem Signal
LH um 90° nacheilen. Als Folge davon ist es möglich, zwei phasenverschobene Kombinationssignale L73'
und Ä73' bezüglich der vorderen Schallsignale LVund R V in Phase zu legen und diese Kombinationssignale
L73' und R73' bezüglich der hinteren Schallsignale LH und RH gegenphasig zu legen, indem beispielsweise das
Signal L73 dem Signal R73 um 90° nacheilt oder indem das Signal R73 dem Signal L73 um 90° voreilt
Die Vierkanal-Ausgangssignale können also dadurch wiedergewonnen werden, daß die phasenverschobenen
Kombinationssignale L73' und R73' einem Dekodierer für das QS-System zugeführt werden.
Insbesondere sei darauf hingewiesen, daß der Wert
der Phasenverschiebung, die auf die jeweiligen, in den verschiedenen zuvor beschriebenen Gleichungen dargestellten
Signale ausgeübt wird, ein Relativwert ist
Nachfolgend sollen anhand der Zeichnungen vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Dekodierschaltung
beschrieben werden. F i g. 1 zeigt einen 5 Grundaufbau der erfindungsgemäßen Dekodierschaltung
mit einem ersten und einem zweiten Eingang, an die erste und zweite Kanalsignale L7 und R7 der
entsprechenden Art angelegt werden. Der Eingang 11 ist mit einem ersten Bezugs-Phasenschieber 13 verbunden,
der die Phase des Kanalsignals L7 um einen Bezugswinkel Φ verschiebt Um die Erläuterungen zu
erleichtern, wird das Kanalsignal LT, das vom ersten Phasenschieber 13 phasenverschoben wurde, als drittes
Kanalsignal L7' bezeichnet Der zweite Eingang 12 steht mit einem zweiten Bezugs-Phasenschieber 14 in
Verbindung, der die Phase des Kanalsignals Rl
verschiebt Der zweite Phasenschieber 14 weist dieselben Phasenschieber-Eigenschaften wie der erste
Phasenschieber 13 auf. Weiterhin ist eine erste Matrixschaltung 15 mit einem ersten Eingang 16 und
einem zweiten Eingang 17 vorgesehen. Der zweite Eingang 17 steht mit dem zweiten Eingang 12 in
Verbindung, wogegen der erste Eingang 16 in Abhängigkeit von der Art der zu dekodierenden
Kanalsignale über einen dreipoligen ersten Schalter 18 wahlweise am ersten Eingang 11 liegt Die Ziffern »1«,
»2« und »3« bezeichnen die drei festliegenden Kontakte
des Schalters 18, wobei diese festliegenden Kontakte die
Dekodier-Schalterstellungen für die jeweiligen, zuvor erwähnten drei Vierkanal-Matrixsysteme darstellen.
Das gleiche gilt für alle im weiteren noch zu beschreibenden Schalter. Die Stellung des beweglichen
Kontaktes des in F i g. 1 dargestellten Schalters 18 > entspricht daher der Dekodier-Schalterstellung zur
Durchführung einer Vierkanal-Wiedergewinnung für das SQ-System. Wie in der Zeichnung dargestellt, ist der
erste Eingang 16 der ersten Matrixschaltung 15 mit dem ersten Eingang 11 nur dann verbunden, wenn der ι ο
Schalter 18 sich in der Dekodier-Schalterstellung befindet, bei der die Vierkanal-Wiedergabe für das
SQ-System durchgeführt wird. In diesem Fall erzeugt die erste Matrixschaltung 15 die Summe (LT+ RT) aus
dem ersten und zweiten Kanalsignal LTund RT. Wenn π
der Schalter 18 sich in den Dekodier-Schalterstellungen zur Wiedergabe für das QS- und das BMX-System
befindet, tritt am Ausgang der Matrixschaltung 15 nur das Kanalsignal RTauf.
Der Ausgang der ersten Matrixschaltung 15 ist mit einem dritten Phasenschieber 19 verbunden, der in
bezug auf die ersten und zweiten Phasenschieber Π und
14 eine Phasenverschiebung von +90c (+y^durchiu! -t.
Ein zweiter Schalter 20 wählt in Abhängigkeit vom Typ der zu kodierenden Kombinationssignale einen der r>
Ausgänge von den zweiten und dritten Phasenschiebern 14 und 19 aus. Das über den zweiten Schalter 20
gelangende Signal wird nachfolgend als viertes Kanalsignal RT bezeichnet. Wie durch gestrichelte Linien
angedeutet ist, sind der erste und der zweite Schalter 18 »1 und 20 miteinander gekoppelt. Wenn der zweite
Schalter 20 in die Dekodier-Schalterstellung für das SQ-System oder das QS-System gebracht wird, wird das
zweite, vom zweiten Phasenschieber 14 phasenverschobene Kanalsignal RT a\s viertes Kanalsignal ÄTvom j,
Schalter 20 weitergeleitet. Wenn der Schalter 20 jedoch in die Dekodier-Schalterstellung für das BMX-System
gebracht wird, wird das zweite, vom dritten Phasenschieber 19 phasenverschobene Kanalsignal RT, d. h.
das Signal +JRT, als viertes Kanalsignal ÄT'über den
Schalter 20 geführt. Wenn beide Schalter 18 und 20 in die Dekodier-Schalterstellung für das SQ-System
gebracht werden, erzeugt der dritte Phasenschieber 19 ein Ausgangssignal +j(LT+RT), das als fünftes
Kanalsignal einer Signalverknüpfungsschaltung 21 zu- 4·>
geführt wird.
Wenn beide Schalter 18 und 20 in die Dekodier-Schalterstellung für das SQ-System gebracht werden,
erzeugt die Signalverknüpfungsschaltung 21 dekodierte Tonsignale LV, RV, LH'und RH' an dem jeweiligen
ersten bis vierten Ausgang 22 bis 25 durch geeignete Verknüpfung des dritten, vierten und fünften Kanalsignals
LT', RT und +j(LT+RT). Wenn die beiden Schalter 18 und 20 dagegen in die Dekodier-Schalterstellung
für das QS-System gebracht werden, erzeugt die Signalverknüpfungsschaltung 21 die Tonsignale LV,
RV, LH' und RH' durch geeignete Verknüpfung des dritten und vierten Kanalsignals LTund RT. Wenn die
Schalter 18 und 20 weiterhin in die Dekodier-Schalterstellung für das BMX-System gebracht werden, werden
die ersten bis vierten Tonsignale LV, RV, LH'und RH'
durch geeignetes Verknüpfen des dritten und vierten Kanalsignals LT und RT, d. h. des Signals LT und
+jRT, erzeugt
Nachfolgend soll ein Beispiel für die die F i g. 1 dargestellte Signalverknüpfungsschaltung 21 anhand
der Fig.2 im einzelnen beschrieben werden. Die
Schaltungselemente in Fig.2, die denen in Fig. 1
entsprechen, sind mit denselben Bezugszahlen versehen und werden nicht nochmals beschrieben. Einem
Addierglied 26 und einem Subtraktionsglied 27 werden das dritte und vierte Kanalsignal LFund Äfzugeführt,
wobei das Addierglied 26 daraus ein Summensignal (LT'+ RT) und das Subtraktionsglied 27 ein Differenzsignal
(LT- RT) bilden. Zwischen den Ausgängen des Addiergliedes 26 und des Subtraktionsgliedes 27 liegt
eine zweite Matrixschaltung 28, die das Summensignal (LT'+ RT) und das Differenzsignal (LT-RT) additiv
und subtraktiv verknüpft und die vorderen Tonsignale LV und RV erzeugt, die am ersten und zweiten
Ausgang 22 und 23 auftreten. Die Matrixschaltung 28 enthält die zueinander in Reihe liegenden Widerstände
29 und 30, die gleiche Widerstandswerte besitzen und die Addition durchführen. Der Verbindungspunkt
zwischen den Widerständen 29 und 30 ist mit dem ersten Ausgang 22 verbunden. Die Matrixschaltung 28 weist
weiterhin gleiche Widerstände 31 und 32 sowie einen Phaseninverter 33 auf, die miteinander in Reihe
geschaltet sind. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 31 und 32 ist mit dem zweiten Ausgang 23
verbunden.
Eine erste Schaltung zur Amplitudenänderung 34 liegt zwischen dem Ausgang des Subtraktionsgliedes 27
und dem Eingang der zweiten Matrixschaltung 28 und ändert in Abhängigkeit vom Typ der zu dekodierenden
Kanalsignale LT und RT den Amplitudenwert des Differenzsignals (LT-RT) in bezug auf den Amplitudenwert
des Summensignals (LT+RT). Die Schaltung 34 enthält einen Spannungsteiler, der aus den zwischen
dem Ausgang des Subtraktionsgliedes 27 und Masse in Reihe liegenden Widerständen 35 und 36 besteht, sowie
einen dritten Schalter 37, der zwischen dem Spannungsteiler und der zweiten Matrixschaltung 28 liegt und —
wie dies durch die strichlinierten Linien dargestellt ist — mit dem ersten und zweiten Schalter 18 und 20
mechanisch gekoppelt ist.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, leitet der dritte Schalter 37 das Ausgangs-Differenzsignal (LT- RT) von dem
Subtraktionsglied 27 zur zweiten Matrixschaltung 28, wenn der dritte Schalter 37 in die Dekodier-Schalterstellung
für das SQ-System gebracht wird. Wenn der dritte Schalter 37 dagegen in die Dekodier-Schalterstellung
für die QS- und BMX-Systeme gebracht wird, führt er einen Signalteil des Ausgangs-Differenzsignals
(LT-RT) vom Subtraktionsglied 27 zur zweiten Matrixschaltung 28.
Eine dritte Matrixschaltung 38 liegt zwischen dem Ausgang des Subtraktionsgliedes 27 und dem Ausgang
entweder des dritten Phasenschiebers 19 oder des Addiergliedes 26, das in Abhängigkeit vom Typ der zu
dekodierenden Kanalsignale ausgewählt wird. Die dritte Matrixschaltung 38 erzeugt die hinteren Tonsignale LH'
und RH'. Die Matrixschaltung 38 weist zwei in Reihe geschaltete Widerstände 39 und 40 mit gleichen
Widerstandswerten auf, die die Addition durchführen, wobei der gemeinsame Verbindungspunkt dieser
Widerstände 39 und 40 mit dem dritten Ausgang 24 verbunden ist Die Matrixschaltung 38 weist weiterhin
Widerstände 41 und 42 sowie einen Phaseninverter 43 auf, die miteinander in Reihe liegen und eine
Subtraktion durchführen. Die Widerstände 41 und 42 haben gleiche Widerstandswerte, und ihr gemeinsamer
Verbindungspunkt steht mit dem vierten Ausgang 25 in Verbindung.
Eine zweite Schaltung zur Amplitudenänderung 44 liegt zwischen dem Addierglied 26 und der dritten
IO
Matrixschaltung 38. An der dritten Matrixschaltung 38 liegt wahlweise auch der dritte Phasenschieber 19. Die
dritte Matrixschaltung 38 ändert wahlweise in Abhängigkeit vom Typ der zu dekodierenden Kanalsignale die
Amplitudenwerte des Ausgangs-Summensignals (LT+RV), das vom Addierglied 26 zur dritten
Matrr.schaltung 38 gelangt, sowie die Amplitudenwerte des fünften Kanalsignais +j(LT+ RT), das vom dritten
Phasenschieber 19 kommt. Diese Amplitudenwerte werden in bezug auf den Amplitudenwert des
Ausgangs-Differenzsignals (LT'-RT') des Subtraktionsgliedes
27 verändert, das an die dritte Matrixschaltung 38 gelegt wird. Die zweite Schaltung 44 zur
Amplitudenänderung enthält Spannungsteiler (Widerstände) 45 und 46, die in Reihe geschaltet zwischen dem
Ausgang des Addiergiiedes 26 und Masse liegen, sowie einen vierten Schalter 47, der das fünfte Kanalsignal
+j(LT+RT) und ein Signalteil des Summensignals (LT'+ RT) wahlweise in Abhängigkeit des Typs der zu
dekodierenden Kanalsignale an einen Eingang der dritten Matrixschaltung 38 legt. Der vierte Schalter 47
ist mit dem ersten, zweiten und dritten Schalter 18, 20 und 37 gekoppelt. Wenn — wie in F i g. 2 dargestellt —
der Schalter 47 in die Dekodier-Schalterstellung für das
J(I SQ-System gebracht wird, leitet er das fünfte Kanalsignal
+j(LT+RT) von dem dritten Phasenschieber 19 direkt zur dritten Matrixschaltung 38, wogegen dann,
wenn der Schalter 47 in die Dekodier-Schalterstellung für die QS- und BMX-Systeme gebracht wird, dieser den
Teil des Ausgangs-Summensignals (LT+ RT), der von den Spannungsteilern 45 und 46 gebildet wird, vom
Addierglied 26 zur dritten Matrixschaltung 38 leitet.
Die in F i g. 2 dargestellte Dekodierschaltung arbeitet in folgender Weise:
Der Vierkanal-Dekodiervorgang für das SQ-System soll zunächst beschrieben werden. In Fig.2 befinden
sich der erste, zweite, dritte und vierte Schalter 18,20,37
und 47 in der Dekodier-Schalterstellung für das SQ-System. Daher werden das Summensignal
(LT+ RT) oder (LTi+ RTi) und das Differenzsigna!
(LT- RV') oder (LTX - RTl) der zweiten Matrixschaltuug
28 zugeführt, wogegen das Differenzsignal (LTi-RTi) und das fünfte Kanalsignal
+J(LTi + RTi) der dritten Matrixschaltung 38 zugeführt
werden. Infolgedessen werden die vorderen Tonsignate LV und RV, die am ersten und zweiten
Ausgang 22 und 23 auftreten, durch folgende Gleichungen dargestellt:
LV . I 2(/Tl + RTl] t 1 2(O I - RTi] = Ul
RV !,21/Tl f RTl] 1.2(/Tl RTi)-RIi.
Diese vorderen Tonsignal*: /.I" und R\ ' sind identisch /u den vorderen Tonsmnalen, die von der Protolyp-Dekodiersclialuing
Iur das SQ-S\siem erhalten weiden.
Auf gleiche Weise weiden die hinteren Tonsignale LII' und RH', die am dritten und vierten Ausgang 24 und 25
auftreten, durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
LH 12(/TI-RVlI <
1/2./ (LVl -RVI) 1 2 !/Tl +jRTl («7 1 -.//TI)!
12 ! -./" 1.4 LH + LV + j RV - ( - 1.4 /.// - j LV + RV]\
■-■ 1,2 (2/J//-45 + 1.4 IA·'/ + 45 + 1,4 RVj+ 135 )
--= (LH +./0,7 LV + 0.7 RV)I -45
RH' - 1/2(/Tl - RTl) - 1/2./(LVl f RVl)
- 1/2 !LVl -./RVl - (Rl I + /LVD! --■- 1/2 (2 R///-45 + 1.4 R 1-7- 135 + 1.4 L P'/ - 45 )
^ [RH -Ji)JRV+ 0.7 LV)I- 45 .
Die hinteren Tonsignale LH' und RIi' für das
SQ-System sind also im wesentlichen gleich den durch die Gleichung (2) dargestellten hinteren Tonsignalen,
die von der Prototyp-Dekodierschaltung erzeugt werden, außer daß die Signale LH' und RH' um -45°
phasenverschoben sind.
Der Vierkanal-Dekodiervorgang für das QS-System soll als nächstes beschrieben werden. In diesem Fall sind
der erste, zweite, dritte und vierte Schalter 18,20,37 und
47 in der Dekodier-Schalterstellung für das QS-System. Daher werden das Summensignal (LT+RV), das ist
(LTI+RTI), und ein Signalteil des Differenzsignals
[(LT-RT), das ist f(LT2-RT2), der zweiten Matrixschaltung
28 zugeführt Das Differenzsignal (LT- RV), das ist (LT2—RT2), und ein Signalteil des Summensignals
b(LV+RV), das ist b(LT2+RT2), werden dagegen der dritten Matrixschaltung 38 zugeführt. Die
b5 K-ocffizicr.tcn /und isind Spannungsteiler-Verhältnisse,
die durch die Verhältnisse R 36/(7? 35 + R 36) bzw. R 46/(R 45 + R 46) ausgedrückt werden, wobei R 35,
R 36, R 45 und R 46 die Widerstandswerte der Widerstände 35,36,45 bzw. 46 darstellen.
Für das QS-System werden daher die vorderen Tonsignale L V und R V durch die folgenden Gleichungen
dargestellt:
LV = 1/2 [LV2 + RV2 + /(LV2 - RV2)]
= 1/2(1 -J]LTl + 1/2(1 -J)RTl
= 1/2(1 -J]LTl + 1/2(1 -J)RTl
RV = 1/2 [LV2 + RV2 - /(LV2 - RV2)]
= 1/2(1 + /)RV2 + 1/2(1 -J)LTl
= 1/2(1 + /)RV2 + 1/2(1 -J)LTl
Il
Wenn der Koeffizient f so gewählt ist, daß / die
Beziehung
:0,4
erfüllt, oder wenn fz\x etwa 0,4 gewählt wird, werden die
wiedergewonnenen Signale L V'und R V'durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
LV = LT2 + 0ART2
RV= RT2 + 0ALT2
Diese wiedergewonnenen Signale sind gleich den vorderen wiedergewonnenen Signalen, die durch die
Gleichung(4) gegeben sind.
Die hinteren Tonsignale LH' und RH' sind durch folgende Gleichungen gegeben:
/.//' = I 2 [LTl - RTl t IULTl + Rl H]
--- 1 2 Il + b) LH - 1.2(1 -/»«7 2
RH =■ 12 I LT2 - RTl - /HLT2 + RV 2)]
- 1 2(1 + /» Rl 2 - 1/2(1 - /)| LV 2
- 1 2(1 + /» Rl 2 - 1/2(1 - /)| LV 2
Wenn also in diesem Fall die Beziehung
(\ + b):(\-b)= 1 :0,4
(\ + b):(\-b)= 1 :0,4
erfüllt wird, oder wenn das Spannungsteiler-Verhältnis
k gleich etwa 0,4 gewählt wird, lassen sich die wiedergewonnenen Signale LH' und RH' durch
folgende Gleichungen ausdrücken:
/.//' /.7 2 - O.4RV 2 - [ ,(/.72 - 0.4 RT2)] + W
RH - (K/ 2 - 0.4/.7 2) I./IRT2 - UAIJH] (-')() .
Die hinteren wiedergewonnenen Signale LH' und :.
/Wdes QS-Systems sind also identisch mit den hinteren
Tonsignalen, die von der Prototyp-Dekodierschaltung erhalten und durch die Gleichung (4) dargestellt werden,
ausgenommen, wenn diese erstgenannten Signale um + 90° phasenverschoben sind. m
Schließlich soll der Vierkanal-Dekodiervorgang für das BMX-System beschrieben werden. In diesem Fall
befinden sich der erste, zweite, dritte und vierte Schalter 18, 20, 37 und 47 in der Dekodicr-Schaltcrstcilung für
das BMX-System. Dadurch werden das Summensignal r>
(LT'+ RT), das ist (LT3+JRT3), und ein Signalteil des
Differenzsignals (LT-RV), das ist f(LT3-jRT3), an die zweite Matrixschaltung 28 gelegt, wogegen das
Differenzsignal (LT-RT) das ist (LT3-JRT3), und
ein Signalteil des Summensignals (LT+RT), das ist b(LT3+jRT3), der dritten Matrixschaltung 38 zugeführt
werden.
Dementsprechend sind bei dem BMX-System die vorderen Tonsignale L V und R V durch die folgenden
Gleichungen gegeben:
/.I 1 2 |LV 3 . iRI 3 t
> ILT 3 ι Rl 3)] _ I 2(1 t /ι LT3 12/11 / ι KV 3
LT3 t /11.4 «7 3
- (LV 3■--22.5 MI.-4RT3 ι 67.? I t 22.S
Kl . 1 2 L73 + /KV 3 /(L/ 3 - /KV 31
- 1 2/Ii + J)RI 3 t 12(1 - /I LT3
= /K7 3 +■ 0.4 LV 3
■--· (KT3. τ 22.? +0.4/T3 67.5 ι +67.5
Die !linieren wiedergewonnenen SiuikiIl- /.// iiiui K// sind durch die folgenden (ileichimuen jieuehen:
LIf = 1/2 [LT3 - /KT3 + /MLT3 +./ΛΤ3)]
=- 1/2(1 +h)L13 - 1/2/(1 -h)RT3
- LT3 - jI)A RT3
- (LT3/ + 22.5 + 0.4 KT3/ - 67,5 )/ - 22.5
K//' = 1/2 ΓLT3 - jRT3 - IULT3 +jRT3i]
= - 1/2/(I + h) RT3 + 1/2(1 - h) LT3
= -jRT3 + 0.4 LT3
= (KT3/-22.5 + 0.4 LT31 + 67,5 )/- 67.5
Die wiedergewonnenen Signale LV, RV, LH' und
RH' des BMX-Systems entsprechen also den wiedergewonnenen, durch die Gleichung (7) gegebenen Signalen,
ausgenommen, wenn diese um +22,5°, +67,5°, —22,5°
bzw. — 67,5° phasenverschoben sind.
RH' des BMX-Systems entsprechen also den wiedergewonnenen, durch die Gleichung (7) gegebenen Signalen,
ausgenommen, wenn diese um +22,5°, +67,5°, —22,5°
bzw. — 67,5° phasenverschoben sind.
Wie zuvor beschrieben, weisen die wiedergewonnenen Signale für die entsprechenden Systeme, die durch
die erfindungsgemäße Dekodierschaltung erhalten
werden, etwas andere Phasen auf als die wiedergewonnenen Signale, die von der Prototyp-Dekodierschaltung
erhalten werden. Derartige Phasendifferenzen führen
jedoch zu keinen ernsthaften Schwierigkeiten bei der
Vierkanal-Signalwiedergewinnung. Diese Phasendifferenzen können dadurch kompensiert werden, daß
Phasenschieber an den ersten bis vierten Ausgängen 22
bis 25 vorgesehen sind, die derartige Phasendifferenzen
verringern können.
die erfindungsgemäße Dekodierschaltung erhalten
werden, etwas andere Phasen auf als die wiedergewonnenen Signale, die von der Prototyp-Dekodierschaltung
erhalten werden. Derartige Phasendifferenzen führen
jedoch zu keinen ernsthaften Schwierigkeiten bei der
Vierkanal-Signalwiedergewinnung. Diese Phasendifferenzen können dadurch kompensiert werden, daß
Phasenschieber an den ersten bis vierten Ausgängen 22
bis 25 vorgesehen sind, die derartige Phasendifferenzen
verringern können.
Bei der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform
wurden für die erste und zweite Schaltung zur
Amplitudenänderung Spannungsteiler-Widerstände
verwendet. Es können jedoch stattdessen auch steuerbare Verstärker verwendet werden, wie dies in F i g. 3
dargestellt ist. Die Vorspannungen für die Verstärker
werden verändert, um deren Verstärkungsgrad in
Abhängigkeit vom Typ der zu dekodierenden Kanalsignale zu ändern. Beispielsweise wird zur Dekodierung
des SQ-Systems für die steuerbaren Verstärker 50 und
ein Verstärkungsgrad 1 genommen, wogegen zum
Kodieren der QS- und BMX-Systeme für die Verstärker
ein Verstärkungsgrad von etwa 0,4 gewählt wird.
wurden für die erste und zweite Schaltung zur
Amplitudenänderung Spannungsteiler-Widerstände
verwendet. Es können jedoch stattdessen auch steuerbare Verstärker verwendet werden, wie dies in F i g. 3
dargestellt ist. Die Vorspannungen für die Verstärker
werden verändert, um deren Verstärkungsgrad in
Abhängigkeit vom Typ der zu dekodierenden Kanalsignale zu ändern. Beispielsweise wird zur Dekodierung
des SQ-Systems für die steuerbaren Verstärker 50 und
ein Verstärkungsgrad 1 genommen, wogegen zum
Kodieren der QS- und BMX-Systeme für die Verstärker
ein Verstärkungsgrad von etwa 0,4 gewählt wird.
Bei der Verwendung von steuerbaren Verstärkern ist
es vorteilhaft, die Dekoder als sogenannte Vario-Matrixdekoder zu bauen. Derartige Vario-Matrixdekoder
erzeugen Vierkcnal-Tonsignale, wobei die Kombina-
es vorteilhaft, die Dekoder als sogenannte Vario-Matrixdekoder zu bauen. Derartige Vario-Matrixdekoder
erzeugen Vierkcnal-Tonsignale, wobei die Kombina-
20
30
tionsverhäitnisse der Eingangs-Kanalsignale in Abhängigkeit
vom momentanen Amplitudenverhältnis zwischen den Richtungs-Schalleingangssignalen verändert
werden, die in den zu dekodierenden Eingangs-Kanalsignalen enthalten sind. Daher wird — wie dies in F i g. 3
dargestellt ist — ein Steuerspannungs-Generator 52 verwendet, zu dem die dritten und vierten Kanalsignale
LT' und RT', welche der Signalverknüpfungsschaltung 21 zugeführt werden, geleitet werden. Der Steuerspannungs-Generator
52 erzeugt eine Steuerspannung in Abhängigkeit von einer momentanen Amplitudenbeziehung
zwischen den jeweiligen, in den Kanalsignalen Ll und RT enthaltenen Schallsignalen. Der Steuerspannungs-Generator
52 ist so aufgebaut, daß er die Phasenbeziehung zwischen den Eingangssignalen LT
und RT' oder die Amplitudenbeziehung zwischen der Summe und der Differenz der Eingangssignale L Γ'und
R T' auswertet, um die Steuerspannung zu erzeugen Der Steuerspannungs-Generator 52 kann auch so aufgebaut
sein, daß er die Steuersignale in Abhängigkeit vom Typ des Vierkanal-Systems erzeugt. Die Steuerspannung
wird wahlweise über den Schalter 53 bzw. 54 der steuerbaren Verstärkern 50 und 51 zugeleitet. Die
Steuerspannung kann in Abhängigkeit vom momentanen Amplituden .'ert der in den Kanalsignalen enthaltenen
Schallsignalen dadurch verändert werden, daß als Bezugsgröße ein bestimmter Spannungswert genommen
wird, der den Verstärkungsgrad der steuerbaren Verstärker zu 1 oder etwa zu 0,4 macht. Die in F i g. 3
dargestellten Schaltungselemente, die den in F i g. 1 und 2 dargestellten Schaltungselementen entsprechen, sind
mit denselben Bezugszeichen versehen, so daß diese Schaltungselemente nicht nochmals beschrieben werden
müssen.
Hierzu 3 Blatl Zeichnungen
Claims (5)
1. Für ein SQ- und QS-Vierkanal-Matrixsystem verwendbare Dekodierschaltung mit einem ersten
Eingang für das erste zu dekodierende Kanalsignal, mit einem zweiten Eingang für das zweite zu
dekodierende Kanalsignal, mit ersten bis vierten Ausgängen für die dekodierten Tonsignale, mit
gleichen Phasenschiebern für die Kanalsignale, mit einer die Summe der Kanalsignale bildenden
Matrixschaltung, mit einem dritten, im Vergleich mit den beiden anderen Phasenschiebern eine Verschiebung um 90° hervorrufenden Phasenschieber für das
Ausgangssignal der Matrixschaltung und mit zwei in ι Abhängigkeit vom verwendeten Matrix-System
verstellbaren, miteinander gekoppelten Schaltern, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Schalter (18) nur in der Schalterstellung für das SQ-Matrixsystem den ersten Eingang (16) der
Matrixschaltung (15) mit dem ersten Eingang (11) für
das erste Kanalsignal (LT) verbindet und daß der zweite Schalter (20) zwischen dem Phasenschieber
(14) für das zweite Kanalsignal (RT) bzw. dem Ausgang des dritten Phasenschiebers (19) einerseits
und einer Signalverknüpfungsschaltung (21) andererseits angeordnet ist, der das Ausgangssignal
des dritten Phasenschiebers (19) zuführbar ist und die aus den empfangenen Signalen die dekodierten
Tonsignale (LV, RV, LH', RH') bildet, wobei der m
Verknüpfungsschaltung (21) in der Schalterstellung für das SQ-Matrixsystem die phasenverschobenen
Kanalsignale (LT. RT) bzw. die um 90° phasenverschobene Summe der beiden Kanalsignale
(+j(LT+ RT), in der Schalterstellung für das r> QS-Matrixsystem die phasenverschobenen Kanalsignale (LT1 RT) und in einer dritten Schalterstellung für das BMX-Matrixsystem das phasenverschobene, erste Kanalsignal (LT) sowie das zusätzlich
noch um 90° phasenverschobene, aweite Kanalsignal (+j Ä7)zugeführt wird.
2. Dekodierschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsschaltung (21)
ein Addierglied (26) zur Bildung des Summensignals (Li'+RT) aus den beiden phasenverschobenen v>
Kanalsignalen (LT, RT), ein Subtraktionsglied (27) zur Bildung des Differenzsignals (LT- RT) aus den
beiden phasenverschobenen Kanalsignalen (LT, RT), eine zweite Matrixschaltung (28) zur Bildung
des ersten und zweiten Tonsignals (LV', R V) durch w Addition bzw. Subtraktion des Summensignals
(LT'+RT) und des Differenzsignals (LT-RT). eine erste Schaltung (34) zur Änderung der
Amplitude des Differenzsignals (LT-RT) in Abhängigkeit vom Typ des Matrixsystems, eine ■>■>
dritte Matrixschaltung (38) zur Bildung des dritten und vierten Tonsignals (LH', RH') durch Addition
bzw. Subtraktion des Differenzsignals (LT- RT) in
Abhängigkeit vom Typ des Matrixsystems entweder mit dem Summensignal (LT+ RT) oder mit dem mi
Signal für die um 90° phasenverschobene Summe der beiden Kanalsignale {+j(LT+RT)), und eine
zweite Schaltung (44) zur Änderung der Amplitude des der dritten Matrixschaltung (38) zuzuführenden
Summensignals (LT'+RT) in Abhängigkeit vom μ
Typ des Matrixsystems aufweist (F i g. 2).
3. Dekodierschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltungen zur
Änderung der Amplituden (34, 44) jeweils einen Spannungsteiler (35, 36 bzw. 45, 46) aufweisen
(F ig. 2).
4. Dekodierschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungen zur Änderung
der Amplituden (34, 44) jeweils einen steuerbaren Verstärker (50 bzw. 51) aufweisen (F i g. 3).
5. Dekodierschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsschaltung (21)
ein Vario-Matrix-Dekodierer ist, dessen Verknüpfungsverhältnisse der zu dekodierenden Kanalsignale (LT, RT) sich in Abhängigkeit von der
augenblicklichen Amplitudenbeziehung zwischen den gerichteten Toneingangssignalen in den Kanalsignalen (L T, RT) ändern (F i g. 3).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP49118898A JPS5145503A (en) | 1974-10-16 | 1974-10-16 | Matorikusu 4 channeruyodekooda |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2546468A1 DE2546468A1 (de) | 1976-04-29 |
| DE2546468B2 DE2546468B2 (de) | 1979-09-20 |
| DE2546468C3 true DE2546468C3 (de) | 1980-06-04 |
Family
ID=14747883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2546468A Expired DE2546468C3 (de) | 1974-10-16 | 1975-10-16 | Dekodierschaltung für Vierkanal-Matrixsysteme |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3982069A (de) |
| JP (1) | JPS5145503A (de) |
| DE (1) | DE2546468C3 (de) |
| GB (1) | GB1500923A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4303800A (en) * | 1979-05-24 | 1981-12-01 | Analog And Digital Systems, Inc. | Reproducing multichannel sound |
| US4577305A (en) * | 1983-03-14 | 1986-03-18 | Dolby Laboratories Licensing Corporation | Stereophonic motion picture photographic sound-tracks compatible with different sound projection formats and record and playback apparatus therefore |
| JPH0720319B2 (ja) * | 1988-08-12 | 1995-03-06 | 三洋電機株式会社 | センターモードコントロール回路 |
| US6697491B1 (en) * | 1996-07-19 | 2004-02-24 | Harman International Industries, Incorporated | 5-2-5 matrix encoder and decoder system |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3835255A (en) * | 1971-09-30 | 1974-09-10 | Columbia Broadcasting Syst Inc | Matrix decoders for quadraphonic sound system |
| US3856992A (en) * | 1971-10-06 | 1974-12-24 | D Cooper | Multidirectional sound reproduction |
| US3885801A (en) * | 1971-11-22 | 1975-05-27 | Parker Hannifin Corp | Packing |
| US3783192A (en) * | 1971-12-30 | 1974-01-01 | Sansui Electric Co | Decoder for use in matrix four-channel system |
| JPS5236681B2 (de) * | 1972-11-30 | 1977-09-17 | ||
| JPS5248001B2 (de) * | 1973-08-20 | 1977-12-07 |
-
1974
- 1974-10-16 JP JP49118898A patent/JPS5145503A/ja active Granted
-
1975
- 1975-10-14 GB GB42073/75A patent/GB1500923A/en not_active Expired
- 1975-10-14 US US05/622,173 patent/US3982069A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-10-16 DE DE2546468A patent/DE2546468C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5433721B2 (de) | 1979-10-23 |
| US3982069A (en) | 1976-09-21 |
| DE2546468B2 (de) | 1979-09-20 |
| DE2546468A1 (de) | 1976-04-29 |
| GB1500923A (en) | 1978-02-15 |
| JPS5145503A (en) | 1976-04-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |