DE2546493C2 - Polygonförmiger Streckenausbau - Google Patents

Polygonförmiger Streckenausbau

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DE2546493C2
DE2546493C2 DE19752546493 DE2546493A DE2546493C2 DE 2546493 C2 DE2546493 C2 DE 2546493C2 DE 19752546493 DE19752546493 DE 19752546493 DE 2546493 A DE2546493 A DE 2546493A DE 2546493 C2 DE2546493 C2 DE 2546493C2
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Dieter 4630 Bochum Moebus
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Bochumer Eisenhütte Hemtzmann & Co, 4630 Bochum
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Description

Die Erfindung betrifft einen polygonförmigen Strekkenausbau aus im Querschnitt rinnenartigen Segmenten, die sämtlich einen geraden und einen gebogenen Längenabschnitt aufweisen und durch Verbindungslaschen zu gegebenenfalls begrenzt nachgiebigen Ausbaubögen zusammengefügt sind.
Beim Auffahren von untertägigen Strecken durch Teilschnittmaschinen oder durch Zündschnurschießen erhalten die ausgebrochenen Streckenwandungen eine sägezahnartige Profilierung. Die Teilung dieser Profilierung in Streckenlängsrichtung beträgt beispielsweise beim Zündschnurschießen 2 bis 2,50 m. Dies entspricht einem Bauabschlag von etwa drei bis vier Ausbaubögen. Die sägezahnartige Profilierung hat damit zur Folge, daß die innerhalb eines Bauabschlages zu setzenden Ausbaubögen alle einem anderen Streckenquerschnitt angepaßt werden müssen, wobei im Tiefsten einer Sägezahnteilung der größte Streckenquerschnitt vorhanden ist. Es besteht also seitens des Bergbaus die Forderung nach solchen Ausbaubögen, welche mindestens in den Grenzen seiner Sägezahnteilung hinsichtlich ihrer Geometrie verändert werden und dadurch unmittelbar den örtlichen Querschnitten der Streckenprofilierung angepaßt werden können.
Dazu ist ein Vorschlag bekannt geworden, der auf einen Satz von Ausbauprofilsegmenten zurückgreift, die zwar eine kongruente Form, jedoch unterschiedliche Längen besitzen. Im einzelnen weist jedes Segment eine gerade Teillänge und eine dazu abgewinkelte, insbesondere gebogene Teillänge auf. Der von den beiden Teillängen eingeschlossene Winkel ist bei allen Segmenten gleich. Mit Hilfe eines solchen Satzes von jeweils vier Segmenten pro Ausbaubogen können drei Ausbaubögen mit unterschiedlichen Umfangslängen hergestelli werden, wenn der Satz Ausbauprofilsegmente Segmente mit zwei verschieden langen Teillängen umfaßt. Be einem Satz von drei verschieden langen Ausbauprofilscgmemen können dann fünf Ausbaubögen mil
interschiedlichen Umfangslängen hergestellt werden, diesem Zusammenhang ist es möglich, nur die " i.ente ^ größten Teillängen miteinander zu toni'bir.ieren. Der so gebildete Ausbaubogen entspricht lann einem bestimmten Streckenquerschnitt. Der lächstkleinere Ausbaubogen würde aus zwei Segmenten d«ir größten Teillänge sowie zwei Segmenten der nächstkleineren Teillänge bestehen. Auch dieser Ausbaubogen wäre genau auf einen bestimmten Streckenuerschnitt abgestellt. Der wiederum nächstkleinere Ausbaubogen umfaßt dann vier Segmente der nächstkleineren Teillänge und würde ebenfalls einem bestimmten Streckenquerschnitt entsprechen.
Ein wesentlicher Nachteil dieses bekannten Vorschlages verkörpert sich darin, daß nur solche Ausbaubögen hergestellt werden können, die eine genau definierte Umfangslänge haben und damit einem festgelegten Streckenquerschnitt entsprechen. Eine stufenlose Verijnderbarkeit von einer größeren auf eine kleinere Umfangslänge und umgekehrt in direkter Anpassung an den tatsächlich ausgebrochenen Streckenquerschnitt innerhalb einer Sägezahnteilung ist nicht möglich. Damit werden den untertägigen Forderungen beim Streckenvortrieb aber nicht Rechnung getragen, weil es nur durch zeitraubende Sorgfalt und Geschicklichkeit möglich wäre, den Streckenausbruch genau diesen Umfangslängen anzupassen
Ein weiterer Nachteil der bekannten vierteiligen Ausbaubögen besteht in den langen geraden Abschnitten der Segmente, welche im Hinblick auf den Gebirgsdruck statisch äußerst ungünstig sind. Nachteilig ist ferner die Ausgestaltung der Verbindungslaschen. Da in den Übergangsbereichen von den Stoßsegmenten auf die Firstsegmente gerade und gebogene Längenabschnitte miteinander verbunden werden, während im Übergangsbereich der beiden Firstsegmente nur gebogene Längenabschnitte miteinander verbunden werden, sind folglich zwei verschieden gestaltete Verbindungslaschen notwendig. Dies erfordert bei der Montage der Ausbaubögen nicht nur eine höhere Aufmerksamkeit durch die Bergleute in dem Sinne, daß sie auch die richtige Verbindungslasche verwenden, sondern darüber hinaus eine erschwerte Lagerhaltung mit dem Zwang, stets die richtigen Verbindungslaschen zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge an den Einbauort vorzubringen.
Schließlich besteht ein weiterer und wesentlicher Nachteil darin, daß die innerhalb einer Sägezahnteilung -u setzenden Ausbaubögen - von der definierten Umfangslänge der einzelnen Ausbaubögen sei hier einmal abgesehen - jeweils in einer genau festgeleg'en Weise zusammengebaut werden müssen. Die Bergleute haben nämlich darauf zu achten, daß die richtigen Seementlängen in der richtigen Kombination zusammengestellt werden. Um Verwechslungen bei der Montage der Ausbaubögen zu vermeiden, ist mithin eine zeitraubende Sorgfalt der Bergleute erforderlich, um die benötigten Segmente auch richtig identifizieren zu können. Ferner muß die Lagerung der an die Einbaustelle vorgebrachten Segmente exakt hinsichtlich der verschiedenen Teillängen differenziert sein. Dies ist aber unter Berücksichtigung der engen Verhältnisse im ortsbrustnahcn Streckenbercich mit großen Schwierigkeiten verbunden. Darüber hinaus muß mit ebenso großer Sorgfalt dafür Sorge getragen werden, daß die richtigen Segmentlängen in der benötigten Anzahl /um Einbatiort vorgebracht werden.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aulgabe zugrunde, einen polygonförmigen Streckenausbau zu schaffen, dessen Ausbaubögen z. B. beim Streckenvortrieb mit Teilschnittmaschinen oder Zündschnurschießen innerhalb der Grenzen der dann entstehenden verschiedenen Streckenquerschnitte unter Verwendung gleicher Stoß- und Firstsegmente· sowie Verbindungslaschen in ihrer Geometrie variiert werden können und hinsichtlich der einzelnen Segmente und ihrer Verbindungslaschen eine den Forderungen des Streckenvortriebs angepaßte ίο Montage- und Lagerhaltungsfreundlichkeit aufweisen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Segmente eines Ausbaubogens mindestens zwei gerade Endabschnitte und einen zwischen den geraden Endabschnitten liegenden bogenförmigen Längenabschnitt aufweisen, wobei die Endabschnitte des Firstsegmentes oder der Firstsegmente wesentlich stärker zueinander abgewinkelt sind als die Endabschnitte der Stoßsegmente und wobei ferner die in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Segmente eines Ausbaubogens mit gerade ausgebildeten Endabschnitten ineinandergreifen und in diesen Bereichen durch Verbindungslaschen miteinander gekuppelt sind.
Unabhängig davon, ob drei-, vier- oder fünfteilige Ausbaubögen unter Verwendung der erfindungsgemäßen Segmente zusammengesetzt werden, :.st es durch die geraden endseitigen Längenabschnitte der Segmente möglich, in den Überlappungsbereichen zwischen zwei in Umfangsiichtung aufeinander folgenden Segmenten stufenlos geradlinige Relativverschiebungen vorzunehmen. Auf diese Weise kann mit denselben Ausbausegmenten innerhalb der Veränderungsmöglichkeiten, die die Überlappungsbereiche zulassen, eine radiale Anpassung der Ausbaubögen an den jeweiligen an der Einbaustelle vorhandenen Streckenquerschnitt durchgeführt werden. Die Ausbaubögen behalten dabei ihre geometrische Grundform, wodurch das für den Ausbauwiderstand nachteilige Spreizen der ineinander gelegten geraden Endabschnitte benachbarter Segmente vermieden wird. Da ferner grundsätzlich nur gerade Längenabschnitte ineinander gelegt und miteinander verspannt werden, können auch die Verbindungslaschen für sämtliche Überlappungsbereiche identisch ausgebildet werden. Der Bergmann braucht mithin keine über das übliche Maß hinausgehende besondere Sorgfalt aufzuwenden. Auch ist die Lagerhaltung einerseits im ortsbrustnahen Streckenbereich und andererseits im rückwärtigen Streckenbereich sowie der Transport zwischen diesen beiden Bereichen keinen besonderen Problemen unterworfen.
Das lneinanderlegen der geraden Endabschnitte der Segmente führt in den Überlappungsbereichen zu einer Verdoppelung der Profile und damit zu einer Erhöhung der Biegetragfähigkeit. Somit wird auch in den geraden Längenabschnitten der Ausbaubögen eine Biegesteifig-55 keit erzielt, wie sie in den gebogenen Längenabschnitten vorhanden ist. Trotz der angenäherten Polygonform der Ausbaubögen wird dadurch eine Biegetragfähigkeit erzielt, die mit der Biegetragfähigkeit derjenigen Aushaubögen vergleichbar ist, welche im wesentlichen ho nur aus gebogenen Segmenten gebildet sind.
Von Vorteil ist es feiner, daß durch den erhebliehen I Inter.schicd in der Abwinkelung der geraden Endabschnitte des l-irstsegnienics oder der Firsisegmente im Vergleich /u den geraden Etulabschniiten der Stoßseg-('> meine die jeweiligen ,Segmente auch unter den erschwerten Bedingungen im ortsbrustnahen Streckenbereich leicht /u identifizieren und daher während tier Montage nicht /11 verwechseln sind. Auch ist eine
Fehlpaarung nicht möglich, da die Segmente nur an den vorbestimmten Stellen im Zuge eines Ausbaubogens eingegliedert werden können. Aufgrund der eindeutigen Identifizierungsmöglichkeit der verschiedenen Segmente ist keine übertriebene Sorgfalt bei der Lagerung im j ortsbrustnahen Streckenbereich erforderlich. Ferner wird die Zuführung der Segmente aus den rückwärtigen Bereichen des untertägigen Betriebes zur Einbaustelle erleichtert, weil stets dieselben Stoß- und Firstsegmente vorgebracht werden müssen und keine Rücksicht auf die Anlieferung von Segmenten zu nehmen ist, die nur einem ganz genau bestimmten Streckenquerschnitt angepaßt werden können.
Die gebogenen und geraden Längenabschnittc der Segmente können in Anpassung an den jeweils vorhandenen Streckenquerschnitt unterschiedliche Teillängen aufweisen. Es kann jedoch, gemäß der Erfindung empfehlenswert sein, daß die gebogenen und die geraden Längenabschnitte der Segmente annähernd die gleiche Teillänge aufweisen.
Bei aus vier Segmenten gebildeten Ausbaiibögcn kennzeichnet sich eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß alle Segmente eines Ausbaubogens einen zentralen gebogenen Längenabschnitt und zwei sich in Umfangsrichtiing beiderseits anschließende gerade Endabschnitte aufweisen, wobei mit Bezug auf die Streckcnlängsnchsc sowohl die einander gegenüberliegenden Stoßsegmente als auch die Firstsegmente jeweils identisch ausgebildet sind.
Bei einem solchen Ausbaubogen werden folglich nur zwei verschieden gestaltete Segmente benötigt, um innerhalb der sägczahnartigen Profilicrung der Strckkenwandungcn Ausbaubögen mit unterschiedlichen gestreckten Längen in Anpassung an den jeweiligen Streckenqucrschnitt setzen zu können. Hie Oberlappungsberciche der Endabschnittc tier Firsisegnienie und der Stoßsegmente liegen dabei etwa in mittlerer Höhe der Strecke, während die Überlappung.sbereiche der Firstsegmcntc etwa im Bereich der Lilngsmittclcbcnc der Strecke ungeordnet sind. ^0
Im Zusammenhang mit der vorerwähnten Aiisfiihrungsform kennzeichnet sich eine bevorzugte Weiterbildung der Krfindung dadurch, daß durch Eingliederung der gebogenen Lüngcnabschnittc die geraden l.itiigcnabschnilte der Stoßsegmente um etwa 25 bis 35", 4S vorzugsweise etwa 30", und die Bernden Ι.ϋπμπιιιΙν schnitte der Firstscgmcntc um etwa 55 bis tvr>", vorzugsweise etwa M)", zueinander abgewinkelt .sind
Eine andere ebenso vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung im Rahmen von aus drei oder fünf Segmenten gebildeten Ausbaubögen besteht darin, daß die mit Bezug auf die Strcckcnlllngsnch.se einander gegenüberliegenden Stoßsegmente identisch ausgebildet sind und wie eins Firstsegment einen von zwei ■ gcntdcn Lllngcrinbschnittcn eingeschlossenen zentralen gcbogcncn Lilngenubschnitl aufweisen, Handelt es sich dabei um dreiteilige Ausbaubögen, so besteht eine zweckmäßige Weiterbildung durin, daß die geraden LHngenabschnittt! der Stoßsegmente um etwn 35 bis 50°, vorzugsweise etwn 45°, zueinander abgewinkelt sind, S0 während die sich in Umfnngsrichtung beiderseits an den gebogenen LUngcnubschnitt des Firstsegmentes anschließenden geraden Ulngcntibschnlttc um ctwti 100° zueinander abgewinkelt sind. Sofern es sich hingegen um fünfteilige Ausbuubögen handelt, kennzeichnet sich eine nndcrc, jedoch ebenso vorteilhafte Weiterbildung dadurch, daß die geraden Ulngcntibschnlttc der Sloßsciiinentfi um etwn 20 bis 30", vorzugsweise etwa 25°, zueinander abgewinkelt sind, während die sich ii Umfangsrichtiing beiderseits an den gebogenen Län genabschnitt des Firstsegmentes anschließenden gera den Längenabschnitte um etwa 120 bis 130° zueinandei abgewinkelt sind.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit au: drei oder fünf Segmenten gebildeten Ausbauböget besteht darin, daß die mit Bezug auf die Streckenlängs achse einander gegenüberliegenden Stoßsegmenu identisch ausgebildet sind und einen von zwei gerader Längenabschnitten eingeschlossenen zentralen gebogc nen Längenabschnitt aufweisen, während das Firstscg ment drei gerade und zwei gebogene Längenabschnittc besitzt. In diesem Fall liegt der mittlere gerade Längenabschnitt des Firstsegmentes annähernd paralle zur Streckensohle.
Bei aus drei Segmenten gebildeten Ausbaubögen isi es im vorstehenden Zusammenhang zweckmäßig, daß die geraden Längenabschnitte der Segmente um 35 bis 50°, vorzugsweise etwa 45°, zueinander abgewinkeil sind, wohingegen es bei aus fünf Segmenten gebildeten Ausbaubögen nach der Erfindung vorteilhaft sein kann wenn die geraden Längenabschnitte der Segmente um etwa 25 bis 35°, vorzugsweise etwa 30°, zueinander abgewinkelt sind.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbcispiclen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen sägezahnartig profilierten,durch rinnenartige Ausbauprofile abgestützten Streckenstoß im horizontalen Längsschnitt und
Fig. 2 bis 6 verschiedene Ausfiihruiigsformen von Ausbaubögen im Schema in der Anpassung an jeweils drei verschiedene Streckenquerschnitte.
Mit 1 ist in der Fi g. I die Längsachse einer Strecke 2 bezeichnet, welche beispielsweise durch Zündschnurschießen aufgefahren wird. Durch die Besonderheit dieses Vorüiebsverfahrens entsteh! eine säge/ahnartige l'rofiliening der Streckenwände, von denen ein Streckenstoß 3 im horizontalen Längsschnitt angedeutet isi.
li'dc Säge/ahnteilung n beträgt etwa 2 m, so daß innerhalb jeder Teilung drei Aiishaubögcu 4 gesei/i werden müssen. Der Fig. I ist deutlich /u entnehmen, daß jeder Ausbaiibogcn 4 innerhalb einer Sägc/ahntci lung ,ι einem anderen StrecketuiuiTschniU angepaßl werden muß. Es gelangen im Querschnitt rinnenartige Ausbauprofile zur Anwendung. Die I Imici (ülhmgcii uiul der Verzug sind zwecks Vereinfachung der Darstellung in der F i g, 1 nicht eingezeichnet worden.
Der Ausbuubögen 4 der Fig.2 besteht aus zwei Stoßsegmenten S und einem Firstscgnient 6. Alle Segmente besitzen einen zentralen gebogenen Langenabschnitt 7 sowie in Umfangsrichtiing beiderseits sich an diesen gebogenen Lüngcnabschnilt anschließende gerade Liingcnabschnittc 8. Die geraden lindnbschnittc 8 des Firstsegmentes 6 sind dabei in die zur Firste gerichteten geraden lindabschnittc 8 der Stoösegmentc 3 eingelegt. Vcrblndungslnschcn 9 kuppeln die Segmente miteinander. Sie gewährleisten einen Einsehubwidcrslancl von mindestens 40 t. Die ineinander gelegten geraden Endabschnittc des Firstsegmentes 6 und der Stoßsegmente 3 erlauben bei Bedarf eine Rclativvcrschicbung, so cluß die gestreckte Umfnngslünge des Ausbaubogens 4 der Fig,2 innerhalb der durch die Länge des Obcrlappungsbercichcs χ vorgegebenen Grenzen stufenlos verändert werden kann. Die drei dargestellten Stufen A, Ii, Γ entsprechen den StrcckennuersehnltiiMi
A', B', C innerhalb einer Sägezahnteilung a gemäß Fig. 1.
Es ist der Fig.2 ferner zu entnehmen, daß die geraden Endabschnitte 8 des Firstsegmentes 6 wesentlich stärker zueinander abgewinkelt sind, als die geraden Endabschnitte 8 der Stoßsegmente 5. Die Abwinkelung der Endabschnittc des Firstsegmentes beträgt etwa 100°, während die Abwinkelung der Endabschnitte 8 der Stoßsegmentc5etwa45° beträgt.
Die Ausführungsform des Ausbaubogens 4 der F i g. 3 unterscheidet sich von derjenigen der F i g. 2 dadurch, daß das Firstsegment 6 drei gerade Längenabschnitte 8 und zwei gebogene Längenabschnitte 7 aufweist. Die Stoßsegmente 5 entsprechen in ihrer Konfiguration den Stoßsegmenten 5 der in der Fig.2 dargestellten Ausführungsform. Die Abwinkelung der beiderseits eines gebogenen Längenabschnittes 7 sowohl des Firstsegmentes 6 als auch der Stoßsegmente 5 liegenden geraden Längenabschnitte 8 beträgt durchweg 45°. Die drei dargestellten Stufen A, B, C entsprechen den Streckenquerschnitten A', B\ C innerhalb einer Sägezahnteilung a gemäß Fig. 1.
Bei dem vierteiligen Ausbaubogen 4 der F i g. 4 weisen sämtliche Segmente 5, 6 jeweils einen zentralen gebogenen Längenabschnitt 7 auf, an den sich in Umfangsrichtung beiderseits jeweils ein gerader Längenabschnitt 8 anschließt. Die beiden Stoßsegmente 5 und die boiden Firstsegmente 6 sind jeweils untereinander identisch ausgebildet. Die Abwinkelung der geraden Endabschnittc 8 der Stoßsegmente 5 beträgt 30°, jo während die Abwinkelung bei den beiden Firstsegmenten 60° beträgt. Die drei dargestellten Stufen A, B, C entsprechen den Strcckenquerschnittcn A'. B', C innerhalb einer Sägezahnteüung ;i gemäß F i g. 1.
Der fünfteilige Ausbaubogen 4 der Fig. 5 ist aus Segmenten 5,6 zusammengesetzt, welche jeweils einen zentralen gebogenen Längenabschnitt 7 und sich in Umfangsrichtung beiderseits anschließende gerade Längcnabschnitle 8 aufweisen. Die mit Bezug auf die Streckenlängsachse einander gegenüberliegenden Stoßsegmente 5 sind identisch ausgebildet. Die Abwinkelung der geraden Längenabschnitte 8 der Stoßsegmente 5 beträgt 25°, während die Abwinkelung der geraden Endabschnitte des Firstsegmentes 120" beträgt. Die drei dargestellten Stufen A, B, C entsprechen den Streckenquerschnitten A', B', C innerhalb einer Sägezahnteilungagemäß Fig. 1.
Im Rahmen der Ausführungsform eines fünfteiligen Ausbaubogens 4 der Fig.6 entsprechen die Stoßsegmente 5 denjenigen der F i g. 5. Das Firstsegment 6 weist jedoch drei gerade Längenabschnitte 8 und zwei gebogene Längenabschnitte 7 auf, wobei der zentrale gerade Längenabschnitt 8 etwa parallel zur Streckensohle verläuft. Hierbei sind die jeweils durch einen gebogenen Längenabschnitt 7 miteinander verbundenen geraden Längenabschnitte 8 jedes Segmentes 5, 6 um 30" zueinander abgewinkelt. Die drei dargestellten Stufen A, B. Centsprechen den Streckenquerschniiten A', B', C innerhalb einer Sägezahnteilung ;i gcmäli Fig. 1.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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Claims (10)

Patentansprüche;
1. Polygonförmiger Streckenausbau aus im Querschnitt rinnenartigen Segmenten, die sämtlich einen geraden und einen gebogenen Längenabschnitt aufweisen und durch Verbindungslaschen zu gege benenfalls begrenzt nachgiebigen Ausbaubögen zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (5, 6) eines Ausbaubogens (4) mindestens zwei gerade Endab- ι ο schnitte (8) und einen zwischen den geraden Endabschnitten (8) liegenden bogenförmigen Längenabschnitt (7) aufweisen, wobei die Endabschnitte (8) des Firstsegmentes (6) oder der Firstsegmente (6) wesentlich stärker zueinander abgewinkelt sind, als die Endabschnitte (8) der Stoßsegmente (5) und wobei ferner die in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Segmente (5-5, 5-fi, 6-6) eines Ausbaubogens (4) mit den gerade ausgebildeten Endabschnitten (8) ineinander greifen und in diesen Eiereichen durch Verbindungslaschen (9) miteinander gekuppelt sind.
2. Streckenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gebogenen und die geraden Längenabschnitte (7 bzw. 8) der Segmente (5, 6) annähernd die gleiche Teillänge aufweisen.
3. Streckenausbau nach Anspruch 1 oder 2 mit aus vier Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Segmente (5, 6) eines Ausbaubogens (4) einen zentralen gebogenen Längenabschnitt (7) und zwei sich in Umfangsrichtung beiderseits anschließende gerade Endabschnitte (8) aufweisen, wobei mit Bezug auf die Streckenlängsachse (1) sowohl die einander gegen überliegenden Stoßsegmente (5) als auch die Firstsegmente ((J) jeweils identisch ausgebildet sind.
4. Streckenausbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Eingliederung der gebogenen Längenabschnitte (7) die geraden Längenabschnitte (8) der Stoßsegmente (5) um etwa 25 bis 35°, vorzugsweise etwa 30°, und die geraden Längenabschnitte (8) der Fiistsegmente (6) um etwa 55 bis 65°, vorzugsweise etwa 60°, zueinander abgewinkelt sind.
5. Streckenausbau nach Anspruch 1 oder 2 mit aus drei oder fünf Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Bezug auf die Streckenlängsachse (1) einander gegenüberliegenden Stoßsegmente (5) identisch ausgebildet sind und wie das Firstsegment (6) einen von zwei geraden Längenabschnirten (8) eingeschlossenen gebogenen Längenabschnitt (7) aufweisen.
6. Streckenausbau nach Anspruch 5 mit aus drei Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Längenabschnitte (8) ss der Stoßsegmente (5) um etwa 35 bis 50°, vorzugsweise etwa 45°, zueinander abgewinkelt sind, während die sich in Umfangsrichtung beiderseits an den gebogenen Längenabschnitt (7) des Firstsegmentes (6) anschließenden geraden Längen- do abschnitte (8) um etwa 100" zueinander abgewinkelt sind.
7. Streckenausbau nach Anspruch 5 mit aus fünf Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Längcnabschnitte (8) fts der Stoßsegmente (5) um etw« 20'" bis 30°. vorzugsweise etwa 25e, zueinander abgewinkelt sind, während die sich in Umfangsrichtung beiderseits an den gebogenen Längenabschnitt (7) des Firstsegmentes (6) anschließenden geraden Längenabschnitte (8) um etwa 120 bis 130° zueinander abgewinkelt sind. .
8 Streckenausbau nach Anspruch 1 oder 2 mit aus drei oder fünf Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Bezug auf die Streckenlängsachse (1) einander gegenüberliegenden Stoßsegmente (5) identisch ausgebildet sind und einen von zwei geraden Längenabschnitten (8) eingeschlossenen zentralen gebogenen Längenabschnitt (7) aufweisen, während das Firstsegment (6] drei gerade und zwei gebogene Längenabschnitte (8 bzw. 7) besitzt.
9. Streckenausbau nach Anspruch 8 mit aus drei Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Längenabschnitte (8) der Segmente (5, 6) um etwa 35 bis 50°, vorzugsweise etwa 45°, zueinander abgewinkelt sind.
10. Streckenausbau nach Anspruch 8 mit aus fünf Segmenten gebildeten Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Längenabschnitte (8) der Segmente (5, 6) um etwa 25 bis 35°, vorzugsweise etwa 30°, zueinander abgewinkelt sind.
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