DE2546834C2 - Pneumatischer Oszillator - Google Patents
Pneumatischer OszillatorInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15C—FLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
- F15C1/00—Circuit elements having no moving parts
- F15C1/14—Stream-interaction devices; Momentum-exchange devices, e.g. operating by exchange between two orthogonal fluid jets ; Proportional amplifiers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen pneumatischen Oszillator mit mindestens einer an eine Gaszufuhr
anschließbaren Gasaustrittsöffnung und mindestens einer in einem Abstand ihr gegenüberliegenden
Gaseintrittsöffnung, die über einen Kanal an eine Druckänderungen aufzeichnende Anordnung anschließbar
ist, wobei zwischen den genannten Öffnungen ein federnd angeordneter Körper vorhanden ist, der in
Ruhelage die Austrittsöffnung wenigstens teilweise abschließt.
Ein Oszillator der oben genannten Art ist aus der britischen Patentschrift 12 33 292 bekannt. Bei diesem
bekannten Oszillator ragt das Ende einer Feder in Ruhelage zwischen die zwei Öffnungen. Die Feder ist
dabei als Blattfeder ausgebildet, die über einen Teil ihrer Länge sich nahezu parallel zur Achse der Austrittsöffnung
erstreckt. Der austretende Gasstrom trifft das gebogene Ende der Feder und versetzt diese dadurch in
Schwingen, deren Frequenz u. a. von der Größe des Gasstroms abhängt.
Die Erfindung bezweckt nun, eine Konstruktion eines derartigen Oszillators zu schaffen, bei der die Frequenz
der erzeugten Schwingungen von der Größe des Gasstroms unabhängig ist.
Der erfindungsgemäße Oszillator weist dazu das Kennzeichen auf, daß der betreffende Körper durch ein
Federsystem unterstützt ist, dessen Achse, um die sich der Körper drehen kann, parallel zur Achse der
Austrittsöffnung verläuft, wobei sich die Fläche des Körpers, die in Ruhelage die Austrittsöffnung teilweise
abschließt, über einen nahezu rechten Winkel an die Begrenzungsfläche des Körpers anschließt, die sich
nahezu parallel zur Achse der Austrittsöffnung erstreckt.
Die aus der Austrittsöffnung heraustretende Luft oder sonstiges Gas stößt gegen den Körper, der die
Öffnung teilweise abschließt. Über den gebildeten scharfen Winkel findet eine Art von Ablenkung des
ίο Luftstromes statt, wobei der Luftstrom gle,".?hsam die
Begrenzungsfläche losläßt, so daß zwischen dem Luftstrom und dieser Fläche ein Unterdruck entsteht
(Coanda-effekt). Auf diese Weise entsteht ein Druckunterschied am Körper, wodurch sich dieser entgegen
der Federkraft bewegen wird und die Öffnung noch weiter abschließt. Dadurch nimmt der austretende
Luftstrom ab und folglich auch die auf den Körper wirkende Kraft. Auf diese Weise wird eine wechselnde
Kraft am Körper erhalten, die das System: Körper-Federsystem
mit seiner Eigenfrequenz schwingen läßt. Diese Frequenz liegt dabei genau fest und ist
unabhängig vom Luftdruck. Die Amplitude der Schwingung ist aber wohl vom Luftdruck abhängig.
Durch den schwingenden Körper wird also periodisch der Luftstrom unterbrochen und freigegeben. Dies läßt
sich dadurch messen, daß die der Austrittsöffnung gegenüberliegende Eintriittsöffnung mit einem Aufnehmer
gekuppelt wi;-d.
Der Körper kann selbstverständlich verschiedene Formen aufweisen aber am vorteilhaftesten ist eine
längliche prismatische Form mit einem viereckigen Querschnitt.
Ein derartiger Körper ist nach einer weiteren günstigen Ausführungsform an zwei gekreuzten Blattfedem
angeordnet, deren Schnittlinie durch den Schwerpunkt des Körpers geht. Auf diese Weise ist ein sehr
einfaches und robustes Masse-Feder-System erhalten worden, dessen Eigenfrequenz nach einer weiteren
Ausführungsform mit zwei auf beiden Seiten des Schwerpunktes liegenden, in der Längsrichtung längs
des Körpers verschiebbaren zusätzlichen Massen eingestellt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden in Verbindung mit Figuren näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. I, 2 und 3 eine Seitenansicht, Draufsicht bzw. einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines
Oszillators.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist eine Basisplatte so bezeichnet. Diese Platte ist mit zwei Bohrungen 2 und 3
versehen, an die eine Luftzufuhrleitung 4 bzw. eine Luftabfuhrleitung 5 anschließbar sind. Die Luftzufuhrbohrung
2 endet über eine Drossel 6 in einer Luftaustrittsöffnung 7, die in einen U-förmigen Teil 8 auf
der Basisplatte 1 aufgenommen ist.
Der Austrittsöffnung 7 gegenüber befindet sich eine Lufteintrittsöffnung 9, die sich über einen Kanal 10 und
eine Bohrung 3 an die Luftabfuhrleitung 5 anschließt.
Zwischen der Luftaustrittsöffnung 7 und der Lufteintrittsöffnung 9 befindet sich ein prismatischer länglicher
Körper 11, der an zwei gekreuzten Blattfedern 12, 13 angeordnet ist. Die Schnittlinie dieser Blattfedern geht
dabei durch den Schwerpunkt des Körpers 11. Der Körper 11 ist dabei derart angeordnet, daß in Ruhelage
die Austrittsöffnung 7 teilweise durch die untere Fläche 14 abgesperrt ist. Das bedeutet, daß die ausströmende
Luft gegen diese Fläche stößt und in einem scharfen Winkel 15 abgelenkt wird, so daß zwischen dem
jftstrom und der Fläche 16 eine Zone niedrigeren
rucks entsteht und zwar infolge des Coanda-Effektes,
adureh wird auf den Körper 11 eine Kraft nach rechts
isgeübt. Der Körper 11 wird nun entgegen der 5derkraft nach rechts bewegt. Dabei wird die öffnung
immer weiter abgesperrt und die Kraft auf den Körper nimmt ab und wird sogar Null. Durch die Federkraft
ird sich der Körper 11 zurückbewegen, wobei die ffnung 7 wieder frei wird und der Luftstrom wieder
ne Kraft erzeugen wird. Auf diese Weise ist eine jgkraft erhalten worden, die das Masse-Feder-System
I1 12, 13 ins Schwingen versetzt. Die Frequenz wird ibei der Eigenfrequenz dieses Systems entsprechen,
die mit Hilfe von zwei zusätzlichen Massen in Form von Schrauben 17 und 18, die in der Längsrichtung des
Körpers verschiebbar sind, eingestellt werden kann.
Die Frequenz des auf dic^e Weise erhaltenen
Oszillators ist vom Luftstrom aus der öffnung 7 unabhängig, die Amplitude ist jedoch von diesem
Luftstrom abhängig. Dadurch, daß der Raum zwischen den öffnungen 7 und 9 abwechselnd abgeschlossen und
freigegeben wird, wird also die Zufuhr von Luft zu der öffnung 9 auch immer unterbrochen werden, so daß im
Kanal 10 und in der Leitung 5 ein schwingender Druck auftreten wird, der mit dazu geeigneter Apparatur
gemessen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Pneumatischer Oszillator mit mindestens einer an eine Gaszufuhr anschließbaren Gasaustrittsöffnung
und mindestens einer in einem Abstand ihr gegenüberliegenden Gaseintrittsöffnung, die über
einen Kanal an eine Druckänderungen aufzeichnende Anordnung anschließbar ist, wobei zwischen den
genannten Öffnungen ein federnd angeordneter Körper vorhanden ist, der in Ruhelage die
Austrittsöffnung wenigstens teilweise abschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der betreffende
Körper (11) durch ein Federsystem (12, 13) unterstützt ist, dessen Achse, um die sich der Körper
(11) drehen kann, parallel zur Achse der Austrittsöffnung (7) verläuft, wobei sich die Fläche (14) des
Körpers (11), die in Ruhelage die Austrittsöffnung (7)
teilweise abschließt, über einen nahezu rechten Winkel (15) an eine Begrenzungsfläche (16) des
Körpers (11) anschließt, die sich nahezu parallel zur
Achse der ^ustrittsöffnung (7) erstreckt.
2. Oszillator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (11) eine längliche
prismatische Form mit viereckigen Grundflächen aufweist.
3. Oszillator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (11) an zwei
gekreuzten Blattfedern (12, Ii) angeordnet ist, deren Schnittlinie durch den Schwerpunkt des Körpers
geht.
4. Oszillator nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (11) mit zwei auf
beiden Seiten des Schwerpunktes liegenden, in der Längsrichtung des Körpers .erschiebbaren Massen
(17,18) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7414154A NL7414154A (nl) | 1974-10-30 | 1974-10-30 | Pneumatische oscilator. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2546834A1 DE2546834A1 (de) | 1976-05-06 |
| DE2546834C2 true DE2546834C2 (de) | 1982-07-15 |
Family
ID=19822357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752546834 Expired DE2546834C2 (de) | 1974-10-30 | 1975-10-18 | Pneumatischer Oszillator |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5166981A (de) |
| CH (1) | CH599473A5 (de) |
| DE (1) | DE2546834C2 (de) |
| FR (1) | FR2289784A1 (de) |
| GB (1) | GB1528768A (de) |
| NL (1) | NL7414154A (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| JPS4813355U (de) * | 1971-06-30 | 1973-02-14 |
-
1974
- 1974-10-30 NL NL7414154A patent/NL7414154A/xx not_active Application Discontinuation
-
1975
- 1975-10-18 DE DE19752546834 patent/DE2546834C2/de not_active Expired
- 1975-10-27 CH CH1391075A patent/CH599473A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-10-27 GB GB4410275A patent/GB1528768A/en not_active Expired
- 1975-10-27 JP JP12841775A patent/JPS5166981A/ja active Granted
- 1975-10-29 FR FR7533031A patent/FR2289784A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2546834A1 (de) | 1976-05-06 |
| NL7414154A (nl) | 1976-05-04 |
| GB1528768A (en) | 1978-10-18 |
| CH599473A5 (de) | 1978-05-31 |
| FR2289784A1 (fr) | 1976-05-28 |
| JPS5166981A (ja) | 1976-06-10 |
| FR2289784B1 (de) | 1980-12-12 |
| JPS5723808B2 (de) | 1982-05-20 |
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