DE2549902A1 - Druckerfarben-bindemittelharz - Google Patents
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Description
50 109- Dr. T
Anmelder: Arakawa Rinsan Kagaku Kogyo Kabushilci Kaisha
1-21, Hirano-rnachi, Higashi-ku, Osaka / Japan
Druckerfarben-Bindemittelharz
Die Erfindung betrifft neue Druckerfarben-Bindemittelharze;
sie betrifft insbesondere Harzprodukte mit einem hohen Erweichungspunkt und einer hohen Lösungsmittellöslichkeit,
die als Offset- oder Abzugs-Druckerfarbenbindemittel verwendet
werden können.
Eine Druckerfarbe, insbesondere eine Offset-Druckerfarbe,
muß im allgemeinen die folgenden Grundeigenschaften aufweisen: 1.) die Werte, welche die Fließeigenschaften anzeigen, wie z.
Bc die Viskosität und der Ergiebigkeitswert, müssen ausreichend
seinj
2.) das Grenzflächengleichgewicht zwischen einem benetzenden
Wasser und einer Druckerfarbe muß so gehalten werden, daß die Druckerfarbe auf den Bildflächen einer Platte
festgehalten werden kann;
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3o) ein Pigment muß gut darin dispergiert sein; 4O) der Glanz der bedruckten Oberflächen muß gut sein;
5.) das Abbinden und das Trocknen müssen schnell erfolgen
und es darf kein Kleben (Blockieren) auftreten;
6.) die Abriebsbeständigkeit der bedruckten Oberflächen muß gut sein.
Damit die Druckerfarbe die vorstehend angegebenen Eigenschaften hat, muß ein als Bindemittel für die Druckerfarbe
verwendetes Harz die folgenden Bedingungen erfüllen: 1.) die Löslichkeit in einem hochsiedenen Kohlenwasserstofflösungsmittel
und in einem trocknenden Öl muß ausreichend sein;
2.) der Erweichungspunkt und die Viskosität des daraus hergestellen Firnis müssen hoch sein;
2.) der Erweichungspunkt und die Viskosität des daraus hergestellen Firnis müssen hoch sein;
3„) es muß eine funktionell Gruppe in mäßiger Menge vorhanden
sein;
4o) die Farbe muß hell sein.
4o) die Farbe muß hell sein.
Bisher wurden die Firnisse für eine Offset-Druckerfarbe im
allgemeinen hergestellt durch Auflösen eines Harzes, wie z. B0 einesAlkylphenolharzes, eines mit Terpentinharz (Kolophonium)
modifizierten Phenolharzes oder eines Esterharzes in einem hochsiedenden Lösungsmittel, wie z. B. einem aliphatischen
Kohlenwasserstoff mit einem Siedepunkt von 240 bis 330 G und einem Anilinpunkt von 65 bis 100 C ,und/oder einem trocknenden
öl wie z. Bo Leinsamenöl, Tungöl, dehydratisiertem
Rizinusöl oder Saffloröl, und solche Firnisse wurden in großem Umfange verwendet. In den letzten Jahren hat die Druckgeschwindigkeit
weiter zugenommen und deshalb besteht ein Bedarf nach Druckerfarben, die beim Hochgeschwindigkeitsdrucken verwendet
werden können und einen ausgezeichneten Glanz liefern. Es VTurden bereits verschiedene Bindemittel für Druckerfarben
vorgeschlagen, um diesen Bedarf zu decken. Bei einem dieser Vorschläge handelt es sich um ein Terpentinharz (ein Harz
vom Kolophonium-Typ), das als geeignet für die Verwendung
als Harz als Bindemittel für Offset-Druckerfarben angesehen
wird. Diese Bindemittel sind jedoch nicht immer zufriedenstellend. Es wurden auch bereits andere Harze als Bindemittel
vorgeschlagen, diese haben jedoch ebenfalls Nachteile. So sind beispielsweise in der japanischen Patentpublikation
Mr. 27 492/1971 ein Harz, das hergestellt wird durch Umsetzung eines Petrolharzes mit einem Erweichungspunkt von 58 C mit
einem Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat in Gegenwart von Maleinsäureanhydrid, und ein Veresterungsprodukt des Harzes mit
Glycerin beschrieben. Die Erweichungspunkte dieser Harze sind jedoch niedrig und auch die Viskosität des daraus hergestellten
Firnis ist niedrig. Ferner ist die Löslichkeit dieser Harze in einem hochsiedenden aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel
gering und darüberhinaus eignen sich die Harze nicht als Bindemittel für eine hell gefärbte Druckerfarbe, da sie
selbst gefärbt sind. In der japanischen Patentpublikation Nr. 24 405/1972 wurde auch bereits vorgeschlagen, ein Harz
zu verwenden, das in der T-Jeise hergestellt wird, daß man ein
mit Maleinsäure modifiziertes Cyclopentadienpolymerisat eine höhere Fettsäure und einen Polyhydroxyalkohol miteinander
umsetzt. Aus dam Harz hergestellte Druckerfarben haben jedoch
den Nachteil, daß die Abbindezeit lang ist wegen des niedrigen Erweichungspunktes des Harzes und daß der Glanz unzureichend
ist. In der japanischen Patentpublikation Nr. 82 405/1974 ist ein Bindemütelharz beschrieben, das hergestellt wird durch
Umsetzung eines mit Maleinsäure modifizierten, in der Härme
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polymerisierten Cyclopentadiens mit einem Phenol-FormaLdehyd-Vorkondensato
Ein solches Bindemittelharz ist aber ebenfalls
unbefriedigend,weil die Abbindezeit lang ist und der Glanz
gering isto
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein- nettes
Druckerfarben-Harz anzugeben, das als Bindemittel verwendet
werden kann, einen hohen Erweichungspunkt und eine hohe Löslichkeit aifweist und zur Bestellung von ausgezeichneten Offset-
oder Abzugs-Drucker farben verwendet werden kann, die auf grand
der kurzen Abbindezeit schnell trocknen können, beim Bedrucken einen hohen Glanz ergeben und lagerbe ständig sind.
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor»
Es wurde nun gefunden, daß das vorstehend angegebene Ziel dadurch
erreicht werden kann, daß man als Bindemittelharz ein Reaktionsprodukt eines Terpentinharzes (Rosin), eines mit
einer α,β-äthylenisch ungesättigten Carbonsäure modifizierten
Petrolharzes, eines Phenol-Formaldehyd-Vorkondensats vom Resol-Typ
und eines Polyhydroxyalkohols verwendet, das einen hohen
Erweichungspunkt und eine hohe Löslichkeit in einem Lösungsmittel für eine Offset-Druckerfarbe aufweist,und es wurde
ferner gefunden, daß der Erweichungspunkt des Bindemittelharzes noch weiter erhöht werden kann, wenn man die oben angegebenen
Bestandteile in Gegenwart eines in der Wärme polymerisieren Cyclopentadienpolymerisats miteinander umsetzte
Gegenstand der Erfindung ist ein Druckerfarben-Bindemittelharz, insbesondere ein Offset-Druckerfarben-Bindemittelharz, das da-
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durch gekennzeichnet ist, daß es enthält oder besteht aus dem Reaktionsprodukt von
aJ einem Terpentinharz (Kolophonium),
b) 5 bis 300 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Terpentinharzes, eines mit einer α,β-äthylenisch ungesättigten
Carbonsäure modifizierten Petrolharzes mit einer Säurezahl von 10 bis 60, einer Bromzahl von 20 bis 50 und
einem Erweichungspunkt von 85 bis 170 C,
c) 20 bis 80 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des
Terpentinharzes, eines Phenol-Formaldehyd-Vorkondensats
vom Resol-Typ und
d) einem Polyhydroxyalkohol,
das eine Säurezahl von nicht mehr als 30, einen Erweichungspunkt von niht weniger als 140, eine Viskosität in einer
33-gewo%igen Leinsamenöllösung von nicht weniger als Y,bestimmt
mit einem Gardner-Holdt-Blasenviskosimeter bei 25 C,
und eine Toleranz von nicht weniger als 5 aufweist, wobei die Komponente (d) in einer Menge von 0,6 bis 1,2 Äquivalenten
-OH-Gruppe pro Äquivalent -COOH-Gruppe in den beiden Komponenten (a) und (b) vorliegtβ
Bei dem erfindungsgemäßen Bindemittelharz handelt es sich um
ein Harz, das dadurch erhalten wirf, daß man das Terpentinharz (Kolophonium), das mit dem Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ modifiziert worden ist, und das durch eine α,β-äthylenisch ungesättigte Carbonsäure modifizierte Petrolharz,
das mit dem Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat vom Resol-Typ modifiziert worden ist, mit dem Polyhydroxyalkohol kombiniert,
und das eine Säurezahl von nicht mehr als 30, vorzugsweise von nicht mehr als 25, eine Toleranz gegenüber einem hochsiedenden
aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel von nicht weniger
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als 5, vorzugsweise von nicht weniger als 8, einen Erweichungspunkt von nicht weniger als 140 G, vorzugsweise von nicht weniger
als 155 C, und eine Viskosität in einer 33-gew.%igen Leinsamenöllösung,
bestimmt unter Vervendung eines Gardner-Holdt-Blasenviskosimeters
bei 25 C (nachfolgend als"33 %-Le ins amenöl-Viskosität"
bezeichnet)$von nicht weniger als Y,vorzugsweise
von nicht weniger als Z,aufweist.
Unter dem hier verwendeten Ausdruck "Toleranz" ist die Löslichkeit
des Bindemittelharzes in einem hochsiedenden aliphatischen Kohlenwasser s toff lösungsmittel zu verstehen und der dafür angegebene
Wert wurde wie folgt bestimmt: in 2 Gew.-Teilen eines Kohlenwasserstofflösungsmittels (im Handel unter der Bezeichnung
"Solvent Nr. 5" von der Firma Nippon Oil Company, Ltdo
erhältlich) mit einem Anfangs siedepunkt von 278 G, einem Endsiedepunkt
von 312 G und einem Anilinpunkt von 73 G, wurde 1 Gew.-Teil des Bindemittelharzes vollständig gelöst und dann
wurde das Lösungsmittel zu der dabei erhaltenen Lösung unter Rühren bei einer Temperatur von 20 C zugegeben, bis die Lösung
trübe wurde. Das Gew»-Verhältnis zwischen dem Lösungsmittel
und dem Bindemittelharz an diesem Punkt wird durch den Wert der Toleranz ausgedrückt.
Unter dem hier verwendeten Ausdruck "33 %-Leinsamenöl-Viskosität"
ist die Viskosität einer Lösung von 1,0 Gew.-Teil des Bindemittelharzes in 2,0 Gew.-Teilen Leinsamenöl, gemessen
unter Verwendung eines Gardner-Holdt-Blasenviskosimeters bei
einer Temperatur von 25 C, zu verstehen.
Das Harz mit den physikalischen Eigenschaften innerhalb des
oben angegebenen Bereiches weist ausgezeichnete Effekte als
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Bindemittel für Offset- oder Abzugs-Druckerfarben auf. Wenn
die Säurezahl mehr als 30 beträgt,geht das Grenzflächengleich-
wird
gewicht beim Bedrucken verloren und die Lagerfähigkeit/schlechter,
weil die hydrophilen Eigenschaften des Bindemittelharzes übermäßig stark werden. Auch dann, wenn die Toleranz weniger
als 5 beträgt, nimmt die Abbindezeit zu und es kann eine Übertragung (set-off) auftreten. Je höher der Erweichungspunkt
ist, um so besser ist es, wenn er jedoch weniger als 140 C beträgt, wird das Trocknen langsam und kann eine Blockierung
(Verklebung) auftreten und auch die Abriebsbeständigkeit der bedruckten Oberflächen wird schlechter* Wenn die 33 %-Leinsamenöl-Viskosität
weniger als Y beträgt, ist der Glanz gering und die Abbindezeit nimmt zu.
Die erfhdungsgemäßen Bindemittelharze können leicht in der
Weise hergestellt werden, daß man in der Wärme das Terpentinharz (Kolophonium), das mit einer α,ß-äthylenisch ungesättigten
Garbonsäure modifizierte Petrolharz, das Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ und den Polyhydroxyalkohol in Abwesenheit
oder in Gegenwart des Gyclopentadienpolymerisats auf verschiedene Weise umsetzt. So kann beispielsweise die
Herstellung des Bindemittelharzes in der Weise durchgdührt werden, daß man alle oben genannten Komponenten bei einer Temperatur
von 200 bis 290 C 2 bis 30 Stunden lang gleichzeitig miteinander umsetzt, oder dadurch, daß man das Terpentinharz,
das mit einer α,ß-äthylenisch ungesättigten Carbonsäure modifizierte
Petrolharz und den Polyhydroxyalkohol gewünschtenfalls in Gegenwart des Cyclopentadienpolymerisats bei einer Temperatur
von 200 bis 29O°C 2 bis 30 Stunden lang miteinander umsetzt und dann das dabei erhaltene Reaktionsprodukt mit dem
Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat vom Resol-Typ bei einer Tempe-
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ratur von 150 bis 250 C 1 bis 10 Stunden lang umsetzt. In der
Regel erfolgt die Herstellung vom Standpunkt der Leichtigkeit der Steuerung der Reaktion und der Herstellung des gewünschten
Produktes aus betrachtet zv?eckmäßig in der I-Jeise, daß man
das Terpentinharz und das mit einer a,ß-äthylenisch ungesättigten Garbonsäure modifizierte Petrolharz gewünschtenfaüs in
Gegenwart des Cyclopentadxenpolymerisats bei einer Temperatur von 150 bis 250, vorzugsweise von 180 bis 240 G für einen Zeitraum
von 1 bis 10 Stunden in der Weise einer Additionsreaktion mit dem Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat vom Resol-Typ unterwirft,
daß man das Vorkondensat zutropft oder in Zeitabständen zugibt, um die Kondensation des Vorkondensats selbst zu vermeiden,
und daß man dann das dabei erhaltene Reaktionsprodukt bei einer Temperatur von 200 bis 290, vorzugsweise von 230 bis
280 C für einen Zeitraum von 2 bis 30 Stunden mit dem PoIyhydroxyalkohol
verestert. Als Terpentinharz bzw. Kolophonium (Rosin) können erfindungsgemäß beliebige Terpentinharze, wie
z.B. Terpentinharz, Baumharz, Tallöl-Terpentinharz, teilweise
polymerisiertes Terpentinharz und teilweise hydriertes Terpentinharz,
verwendet werden«
Das erfindungsgemäß verwendete, mit einer α,β-äthylenisch
ungesättigten Carbonsäure modifizierte Petrolharz muß eine Säurezahl von 10 bis 60, vorzugsweise von 15 bis 30, eine
Bromzahl von 20 Us 50, vorzugsweise von 20 Us 30, und einen Erweichungspunkt von 85 bis 170, vorzugsweise von 100 bis
130 C aufweisen. Erfindungsgemäß können beliebige, mit einer
Carbonsäure modifizierte Petrolharze verwendet werden, deren
physikalische Eigenschaften innerhalb der oben angegebenen Bereiche liegen. Das mit einer Carbonsäure modifizierte Petrolharz·
mit einer Säurezahl von weniger als 10 verbindet sich durch Kondensation mit dem Polyhydroxyalkohol mit dem Terpen-
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tinharz (Rosin) nur schwierig und deshalb erhält man kam
ein Bindemittelharz mit dem gewünschten Erweichungspunkt und die Abbindezeit und der Glanz der Druckerfarbe werden ungenügend.
Auch die Verwendung eines mit einer Garbonsäure modifizierten Petrolharzes mit einer Säurezahl von mehr als 60
ist unerwünscht, weil das Molekülargewicht des Reaktionsproduktes
bei der Kondensationsreaktion zu hoch wird oder die Säurezahl des dabei erhaltenen Bindemittelharzes durch die
große Menge der restlichen Carboxylgruppen zu hoch wird. Außerdem läuft dann, wenn das mit der Carbonsäure modifizierte
Petrolharz eine Bromzahl von weniger als 20 aufweist, die Umsetzung mit dem Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat nur
unbefriedigend ab und es ist schwierig, den Erweichungspunkt zu erhöhen. Auch ist dann, wenn die Bromzahl mehr als 50 beträgt,
das gebildete Bindemittelharz merklich gefärbt und kann nicht als Bindemittel für eine hellgefärbte Druckerfarbe
verwendet werden. Die Menge des durch eine α,β-äthylenisch
ungesättigte Carbonsäure modifizierten Petrolharzes wird so ausgewählt, daß sie 5 bis 300, vorzugsweise 20 bis 250 Gew.-Teile
auf 100 Gew.-Teile des Terpentinharzes (Rosin) beträgt. Wenn die Menge weniger als 5 Gew.-Teile beträgt, ist die
Toleranz des gebildeten Bindemittelharzes nicht ausreichend. Wenn die Menge mehr als 300 Gew.-Teile beträgt, ist das gebildete
Bindemittelharz merklich gefärbt und die daraus hergestellte Druckerfarbe ist bei der Lagerung instabil und in
bezug auf das Grenzflächengleichgewicht beim Drucken unbefriedigend.
Die erfindungßg£tnäß verwendbaren, mit einer α,β-äthylenisch
ungesättigten Carbonsäure modifizierten Petrolharze werden
nach einem bekannten Verfahren hergestellt. Die als Nebenpro-
dukte beim Kracken oder Reinigen von Erdöl bei -20 bis 28O°C
erhaltenen Destillate enthalten große Mengen an Olefinen und Diolefinen. Aus Fraktionen der oben genannten Destillate
können verschiedene Petrolharze erhalten werden, im allgemeinen durch kationische Polymerisation einer Fraktion in Gegenwart
eines Katalysators, wie z. B. Aluminiumchlorid, Aluminiumbroiaid,
Bortrifluorid, seiner Komplexe mit einem Äther oder einem Phenol, Zinntetrachlorid, Zinkchlorid oder Tita»*
tetrachloridjbei einer Temperatur von -20 bis 100 C. Aus den
so hergestellten Petrolharzen werden erfindungsgemäß die Petrolharze ausgewählt die eine Bromzahl von 20 bis 50 und
einen Erweichungspunkt von 85 bis 160 C aufweisen ,und sie
werden mit einer α,β-äthylenisch ungesättigten Garbonsäure,
wie Acrylsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäure oder Anhydriden davon, auf an sich bekannte Weise
modifiziert. In der Regel wird die Carbonsäure in einer Menge von 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Petrolharz, verwendet
und die Modifizierung wird bei einer Temperatur von 150 bis 250 C 1 bis 5 Stunden lang durchgeführt. Erfindungsgemäß werden
Petrolharze, deren Unsättigungsgrad hoch ist, insbesondere die sogenannten Cr-Petrolharze, die aus einem Erdöldestillat
erhalten werden, das eine große Menge Cc-Diolef ine mit einem
Siedepunkt von 20 bis 100, insbesondere 30 bis 45 C enthalt,
als Ausgangsmaterial für das mit einer Carbonsäure modifizierte Petrolharz bevorzugt verwendet, weil das so modifizierte Petrolharz
mit dem Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat umgesetzt wird.
Das erf indungsgemäß verwendete Vorkondensat von Phenolen vom
Resol-Typ und Formaldehyd kann nach einem bekannten Verfahren hergestellt werden. Im allgemeinen wird das Vorkondensat hergestellt
durch Umsetzung eines Phenols mit Formaldehyd in
60902071042-'
Gegenwart eines alkalischen Katalysators, wie z. B. Natriumhydroxid,
Kaliurahydroxid, Magnesiumhydroxid oder Calciumhydroxid, bei einer Temperatur von 50 bis 100 C für einen Zeitraum
von 3 bis 5 Stunden. Bei dem so hergestellten Vorkondensat handelt es sich um ein bei Raumtemperatur halbfestes
Material,das hauptsächlich aus einem Dirnethylolphenol besteht.
In einigen Fällen enthält es außerdem einen (Alkyl)methylolhydroxybenzylather.
Als Phenol können Phenol, Cresol, Butylphenol, Amy!phenol, Octylphenol, Phenylpheno1 und Bisphenole
verwendet werden. Erfindungsgemäß sind natürlich die oben
genannten auf dem Markt befindlichen Vorkondensate verwendbare
Das Phenol-Formaldehyd-Vorkondensat vom Resol-Typ wird in
einer Menge von 20 bis 80, vorzugsweise von 30 bis 60 Gew„-Teilen
auf 100 Gew.-Teile des Teipentinharzes (Rosins) verwendet.
Wenn die Menge weniger als 20 Gew.-Teile beträgt, sind der Erweichungspunkt des gebildeten Bindemittelharzes
und die Viskosität der daraus hergestellten Druckerfarbe niedrig und dehalb nimmt die Abbindezeit zu und außerdem wird der
Glanz schlechter» Auch die Verwendung des Vorkondensats in einer Menge von mehr als 80 Gew.-Teilen ist unerwünscht,
weildie Hauptreaktion die Kondensationsreaktion des Vorkondensats selbst anstelle der Umsetzung des Vorkondensats mit
demTerpentinharz (Rosin) und dem durch eine
<x,ß-äthylenisch ungesättigte Carbonsäure modifizierten Petrolharz ist,und
deshalb ist das gebildete Harz merklich gefärbt und auch die Viskosität der daraus hergestellten Druckerfarbe wird
zu hoch. Die Vorkondensate von Formaldehyd und eines p-Alkylphenols,
wie ρ-t-Butylpheno1, p-t-Amylphenol oder p-Octylphenol,
die Bindemittelharze mit einer ausgezeichneten Toleranz und einem ausgezeichneten Glanz ergeben, werden erfindungsgemäß
bevorzugt verwendete
60 9 82 0/10 4^
Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Polyhydroxyalkohole
sind Athylenglykol, Diäthylenglykol, Propylenglykol, Neopentyl·
glykol, Glycerin, Trimethyloläthan, Trimethylolpropan, Pentaerythrit,
Dipentaerythrit und dgl., und besonders bevorzugt werden Tri- und höhere Hydroxyalkohole verwendet. Der Polyhydroxy
aiko hol kann natürlich auch in Form eines Gemisches
verwendet werden« Die Menge des Po ^hydroxy aiko ho Is wird so
gewählt, daß man ein Reaktionsprodukt erhält, das so wenig Carboxyl- und Hydroxylgruppen wie möglich enthält. In der
Regel wird der Polyhydroxyalkohol in einer Menge von 0,6 bis
1,2, vorzugsweise von 0,8 bis 1,1 Äquivalenten -OH-Gruppe pro Äquivalent -COOH-Gruppe in dem Terpentinharz (Rosin) und
in dem mit einer α,β-äthylenisch ungesättigten Carbonsäure
modifizierten Petrolharz verwendet.
Erfindungsgemäß eignet sich die Verwendung des Cyclopentadienpolymerisat
s bei der Umsetzung zur Herstellung des Bindemittelharzes zur Erhöhung des Erweichungspunktes des Bindemittelharzes
ο Das Cyclopentadienpolymerisat wird in einer Menge von 10 bis 100, vorzugsweise von 20 bis 80 Gewo-Teilen
auf 100 Gewo-Teile des Terpentinharzes (Rosin) verwendet.
Wenn die Menge mehr als 100 Gew.-Teile beträgt,ist das gebildete
Bindemittelharz merklich gefärbt und außerdem ist die Herstellung des Bindemittd harzes schwierig, weil der Erweichungspunkt
zu hoch wird. Bei dem Cyclopentadienpolymerisat handet es sich um das an sich bekannte Lösungsmittel-lösliche
Harz mit einem Erweichungspunkt von 50 bis 150 C. Es wird beispielsweise hergestellt durch Polymerisieren von Cyclopentadien
und/oder Methylcyclopentadien in der Wärme bei
einer Temperatur von 250 bis 300 C, wie in der US-Patentschrift 3 084 147 beschrieben.
6Q98207KM2
auf Das erfindungsgemäße Reaktionsprodukt kann/konventionelle Weise als Bindemittelharz für Offset-, Abzugs- oder Tiefdruck-Druckerfarben
verwendet werden. Im allgemeinen wird ein Firnis hergestellt durch Auflösen von 100 Gew.-Teilen
des erfindungsgemäßen Bindemittelharzes in 80 bis 200 Gew.-Teilen
eines aus einem trocknenden Öl und/oder einem hochsiedenden Erdöllösungsmittel bestehenden Lösungsmittel
bei Raumtemperatur oder unter Erwärmen. Als hochsiedendes Erdöllösungsmittel wird im allgemeinen ein Kohlenwasserstofflösungsmittel
mit einem Siedepunkt von 240 bis 300 C und einem Anilinpunkt von 65 bis 100 G, das hauptsächlich
aus einem aliphatisdien Kohlenwasserstoff besteht, verwendet,
Offset-Druckerfarben werden hergestellt^indem man den Firnis
mit verschiedenen Pigmenten auf übliche Weise mischt.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein0 Die darin angegebenen
Teile und Prozentsätze beziehen sich, wenn nichts anderes angegeben ist, auf das Gewicht. Die in diesen Beispielen
verwendetet Phenol-Formaldehyd-Vorkondensate vom Resol-Typ
wurden hergesta.lt durch Umsetzung eines Alkylphenols mit Formaldehyd in einem Molverhältnis von l:20
2 0/1042
In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter
und einem Rückflußkühler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 240 g Terpentinharz, 60 g Petrolharz, das mit Maleinsäureanhydrid modifiziert worden war, mit
einer Säurezahl von 20,0,einer Bromzahl von 28 und einem Erweichungspunkt von 118 C, hergestellt durch Umsetzung
von 100 Teilen eines Petrolharzes (im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung "Hi-rez C-IlOX11 von der Firma
Mitsui Petrochemical Industries, Ltd.) mit 3,5 Teilen Maleinsäureanhydrid, und 3 g Male-insäureanhydrid eingeführt und
die Temperatur wurde auf 220 C erhöht. Bei dieser Temperatur wurden über einen Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren 200 g eines
Itesöl-Typ-p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensats (mit einem
Gehalt an nicht-flüchtigem Material von 60%) in den Kolben eingetropft. Nach Beendigung des Zutropfens wurde das Rühren
weitere 30 Minuten lang bei 220 C fortgesetzt. In den Kolben wurden 25,5 g Pentaerythrit eingeführt und die Temperatur
wurde innerhalb von 2 Stunden langsam auf 270 C erhöht. Nach Entfernen des gebildeten Wassers wurde die Umsetzung dann
12 Stunden lang unter Rühren bei einer Temperatur von 260 bis 270 C durchgeführt. Nach Beendigung der Umsetzung wurden
die flüchtigen Materialien unter vermindertem Druck entfernt, wobei man 400 g Bindemittelharz mit einer Säurezahl von 18,
einem Erweichungspunkt von 165 C, einer 33%-Leinsamenöl-Vis-
kosität von Z, und einer Toleranz von 10 erhielt. 4
Die Säurezahl wurde nach den Vorschriften des Japanese Industrial
Standard K 5902 bestimmt, der Erweichungspunkt wurde entsprechend der Vorschrift des Japanese Industrial Standard K 2531
6Q9 82Ö7 1CH2
geraessen und die Bromzahl wurde entsprechend der Vorschrift
gemäß ASTM D 1158-57 T ermittelt.
In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter
und einem Rückflußktihler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 240 g Terpentinharz (gum rosin) und 90 g Petrolharz, das mit Maleinsäireanhydrid modifiziert worden war, mit einer
Säurezahl von 18, einer Bromzahl von 30 und einem Erweichungspunkt von 105 C, hergestellt durch Umsetzung von 100 Teilen
eines Petrolharzes (im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung "Escorez 1102B11 der Firma Es so Standard Oil Co., Ltdo)
mit 3 Teilen Maleinsäureanhydrid, eingeführt und die Temperatur wurde auf 220 C erhöht. Bei dieser Temperatur wurden unter
Rühren innerhalb von 2 Stunden 200 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensa™/(Geb.altyan
nicht-flüchtigem Material = 60%)eirg=fcitp&,
nach Beendigung des Zutropfens wurde das Rühren weitere 30 Minuten lang bei 220 C fortgesetzt. Dann wurden 25,5 g Pentaerythrit
in den Kolben gegeben und die Temperatur wurde langsam innerhalb von 2 Stunden auf 270 C erhöht. Nach Entfernung
des gebildeten Wassers wurde die Veresterungsreaktion dann 12 Stunden lang unter Rühren bei einer Temperatur von 260 bis
270 C durchgeführt. Nach Beendigung der Reaktion wurden die niedrigsiedenden Materialien durch Destillation unter vermindertem
Druck entfernt und man erhielt 400 g Bindemittelharz mit einer Säurezahl von 19, einem Erweichungspunkt von 170 C,
einer 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z3 und einer Toleranz
von·nicht weniger als 15c
60 9 82Ö7 1CU2
- 16 Beispiel 3
Das in Beispiel 2 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei diesmal 240 g Terpentinharz, 60 g Petrolharz, das mit Malein-
säure modifiziert worden war, mit einer Säurezahl von 28, einer Bromzahl von 29 und einem Erweichungspunkt von 160 C
(im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung "Nisseki Neopolymer 160" der Firma Nippon Petrochemicals Co., Ltd.),
200 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat vom Resoltyp
(Gehalt an nicht-flüchtigem Material » 60%) und 27 g Pentaerythrit
verwendet wurden, wobei man 410 g Bindemittelharz mit einer Säurezahl von 17, einem Erweichungspunkt vonl55 C, einer
33%-Leinsamenöl-Viskosität von Z, und einer Toleranz von nicht weniger als 15 erhielt.
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt, wobei diesmal
180 g Terpentinharz, 120 g Cj.-Petrolh.ar ζ, das mit Maleinsäureanhydrid
modifiziert worden war, hergestellt durch Umsetzung von 100 Teilen eines Petrolharzes (im Handel erhältlich unter
der Handelsbezeichnung "Quintone A-100" der Firma Nippon Zeon Co.,Ltd«,) mit 3 Teilen Maleinsäureanhydrid, 200 g p-Octylphenol-Foxmaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigem Material = 60 %) und 21 g Pentaerythrit verwendet wurden
unter Bildung von 405 g Bindemittelharz mit einer Säurezahl von 17,einem Erweichungspunkt von 170 C, einer 33%-Leinsamenol-Viskosität
von Z_ und einer Toleranz von nicht weniger als 15«,
In einen mit einem Rührer, einem ,Thermometer, einem Tropf trichter
60 982 0/10 42
und einem Rückflußkühler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 150 g Terpentinharz, 105 g Cc-Petrolharz, das mit Maleinsäureanhydrid
modifiziert worden war, mit einer Säurezahl von 30, einer Bromzahl von 26,5 und einem Erweichungspunkt von
120 G, hergestellt durch Umsetzung von 100 Teilen eines Petrolharzes
(im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung 11Hirez
C-IlOX" der Firma Mitsui Petrochemical Industries, Ltd.)
mit 5 Teilen Maleinsäureanhydrid, und 45 g Cyclopentadienpolymerisat
mit einem Erweichungspunkt von 80 C,mit einer Bromzahl von 85 eingeführt. Nach Erhöhung der Temperatur auf 220 C
wurden bei dieser Temperatur 100 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigern Material
60 %) innerhalb von 2 Stunden unter Rühren in den Kolben eingetropfte
Es wurden weitere 12 g Glycerin demKolben zugegeben und die Umsetzung wurde dann 6 Stunden lang bei einer Temperatur
von 230 bis 250 C durchgeführt. Nach Beendigung der Umsetzung wurden die nicht-umgesetzten und niedrigsiedenden Materialien
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt und man
er-hielt 350 g Bindemittelharz mit einer Säurezahl von 14, einem Erweichungspunkt von 1750C, einer 33 %-Leinsamenöl-Viskosität
von Z, und einer Toleranz von nicht weniger als 15.
In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropf trichter
und einem Rückflußkühler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 100 g Terpentinharz und 230 g Petrolharz, das mit
Maleinsäureanhydrid modifiziert worden war, mit einer Säurezahl von 20, einer Bromzahl von 28 und einem Erweichungspunkt von
118°C, hergestellt durch Umsetzung von 100 Teilen eines Petrolharzes (im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung "Hi-
6 Q 9 8 2 Ö/10 4 2
rez C llOX" der Firma Mitsui Petrochemical Industries, Ltd.)
mit 3,5 Teilen Maleinsäureanhydrid, eingeführt. Nach—dem der
Inhalt durch Erhöhung der TempeBtur auf 220 C geschmolzen worden war, wurden bei dieser Temperatur 94 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt ai nicht-flüchtigem
Material - 60%) über einen Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren in den Kolben eingetropft. Nach Beendigung des Zutropfens
wurde das Rühren weitere 30 Minuten lang bei 220 G fortgesetzt. Dann wurden 16 g Pentaerythrit dem Kolben zugegeben
und die Temperatur wurde auf 270 G erhöht. Bei dieser Temperatur wurde die Umsetzung 12 Stunden lang unter Entfernung des
gebildeten Wassers durchgeführt. Das dabei erhaltene Bindemittelharz wies eine Säurezahl von 18, einen Erweichungspunkt von 165 C, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z, und
eine Toleranz von 10 auf.
In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter
und einem Rückflußkühler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 100 g Baumharz, 230 g des in Beispiel 1 verwen- : deten, mit Maleinsäureanhydrid modifizierten Petrolharzes,
94g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat vom Resol-Typ (Gehalt
an nicht-flüchtigem Material = 60%) und 16 g Pentaerythrit eingeführt. Nach langsamer Erhöhung der Temperatur auf 150 G
innerhalb eines Zeitraumes von 1 Stunde unter Rühren wurde der Inhalt eine weitere Stunde lang bei einer Temperatur von
150 bis 160°C gehalten. Dann wurde die Temperatur innerhalb von 1 Stunde allmählich auf 260 G erhöht und die Umsetzung
wurde 8 Stunden lang unter Rühren bei einer Temperatur voji
260 bis 270 C durchgeführt. Das auf diese Weise erhaltene
020710*2-
Bindemütelharz wies eine Säurezahl von 17, einen Erweichungspunkt
von 158, eine Toleranz von nicht weniger als 15 und eine 33 %- Le ins amenöl- Viskosität von Z„ auf.
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt, wobei diesmal 200 g Tallöl-Terpentinharz, 200 g des in Beispiel 2 verwendeten,
mit Maleinsäureanhydrid modifizierten Petrolharzes, 120 g p-t-Amylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigem Material - 60 %), 12 g Glycerin und 13 g
Pentaerythrit verwendet wurden^und die Veresterungsreaktion wurde 14 Stunden lang bei einer Temperatur von 260 bis 270 G
durchgeführte Das auf diese Weise erhaltene Bindemittelharz
wies eine Säurezahl von 16, einen Erweichungspunkt von 157 C, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z0 und eine Toleranz von
nicht weniger als 15 aufc
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt, wobei diesmal 200 g Terpentinharz, 100 g des in Beispiel 5 verwendeten, mit
Maleinsäureanhydrid modifizierten Petrolharzes, 75 g p-t-Butylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
(Gehalt an nicht-flüchtigem Material β 60%), 75 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat (Gehalt
an nicht-flüchtigem Material = 60%) und 20 g Glycerin verwendet
wurden, und die Veresterungsreaktion wurde bei einer Temperatur von 260 bis 270 C 14 Stunden lang durchgeführte Das
auf diese Weise erhaltene Bindemittelharz wies eine Säurezahl von 22, einen Erweichungspunkt von 163 C, eine 33 %-Leinsamenölviskosität
von Z2 und eine Toleranz von 12 auf.
60 962 0/10 42
Das in Beispiel 7 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei diesmal 100 g Tallöl-Terpentinharz, 200 g des in Beispiel
1 verwendeten, mit Maleinsäureanhydrid modifizierten Petrolharzes, 80 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat (Gehalt an
nicht-flüchtigem Material = 60 %), 13,8 g Pentaerythrit und
50 g Cyclopentadienpolymerisat mit einem Erweichungspunkt von
80 C und einer Bromzahl von 85 verwendet wurden. Das auf diese Weise erhaltene Bindemittelharz wies eine Säurezahl von 16,
einen Erweichungspunkt von 161 C, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität
von Ζ., und eine Toleranz von nicht weniger als 15 auf.
In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter
und einem Rückflußkühler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 200 g Baumharz, 60 g des in Beispiel 5 verwendeten Petrolharzes, das mit Maleinsäureanhydrid modifiziert worden
war, und 140 g Cyclopentadienpolymerisat mit einem Erweichungspunkt
von 80 C.und einer Bromzahl von 85 eingeführt. Nach Erhöhung
der Temperatur auf 220 C wurden bei dieser Temperatur über einen Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren 134 g p-t-Butylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt an nichtflüchtigem Material β 60 %) zugetropft. Nach Beendigung des Zutropfens
wurde das Rühren weitere 30 Minuten lang bei 220 C fortgesetzt. Dann wurden 16 g Glycerin zu dem Kolben zugegeben
und nach der langsamen Erhöhung der Temperatur innerhalb eines Zeitraumes von 2 Stunden auf 260 C wurde die Umsetzung bei
einer. Temperatur von 255 bis 265 C sieben Stunden lang durchgeführt.
Das dabei erhaltene Bindemittelharz wies eine Säurezahl^31
6 0 Ö 8 2 Ö7 -1 0 4 2
20, einen Erweichtungspunkt von 171 C, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität
von Z, und eine Toleranz von 14 auf.
Das in Beispiel 11 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei diesmal 100 g Terpentinharz, 139 g des in Beispiel 1 verwendeten,
mit Maleinsäureanhydrid modifizierten Petrolharzes, 90 g p-t-Amylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat (Gehalt an nichtflüchtigem Material » 60%), 5 g Glycerin, 5,5 g Pentaerythrit
und 39 g Cyclopentadienpolymerisat mit einem Erweichungspunkt
von 120 C und einer Bromzahl von 95 verwendet wurden. Das dabei erhaltene Bindemittelharz wies eine Säurezahl von 17,
einen Erweichungspunkt von 160 C, eine 33 %-Leinsanenöl-Viskosität
von Z« und eine Toleranz von nicht weniger als 15 auf.
In einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropf trichter
und einem Rückflußkühler ausgestatteten 1 Liter-4-Hals-Kolben
wurden 200 g des in Beispiel 1 verwendeten, mit Maleinsäureanhydrid modifizierten Petrolharzes eingeführt und das Harz
wurde durch Erhöhung der Temperatur auf 220 C geschmolzen. Dann wurden über einen Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren 83 g
eines Phenol-Formaldehyd-Vorkondensats vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigem Material «* 60%) in den Kolben eingetropft
und nach Beendigung des Zutropfens wurde das Rühren wefcere 30
Minuten lang bei der gleichen Temperatur fortgesetzt. Dann wurden 4,4 g Glycerin in den Kolben eingeführt und die Temperatur
wurde auf 260 C erhöht. Bei dieser Temperatur wurde die Umsetzung 3 Stunden lang durchgeführt. Das auf diese Weise
60 9-820-/1042
erhaltene Harz wies eine Säurezahl von 15, einen Erweichungspunkt von 140 C, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z und
eine Toleranz von nicht weniger als 2 auf.
In einen 1 Liter-4-Hals-Kolben wurden 100 g Terpentinharz und
25 g Petrolharz mit einem Erweichungspunkt von 110 C und einer
Bromzahl von 30 (im, Handel erhältlich unter der Handelsbezeich-
C-110X"+?
nung Ili-rez/ eingeführte Nach dem Schmelzen des Inhalts durch Erhöhung der Temperatur auf 220 G wurden über einen Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren 83 g p-Octylphenol-Formaldehy&Vorkondensat vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigem Material = 60 %) in den Kolben eingetropft. Dann wurde die Temperatur auf 27O°C erhöht und es wurden 10,6 g Pentaerythrit in den Kolben eingeführt. Die Umsetzung wurde 13 Stunden lang bei 270 G durchgeführt. Nach Beendigung der Umsetzung wurden die flüchtigen Materialien durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt und man erhielt ein Harz mit einer SäurezaM von 18, einem Erweichungspunkt von 150 C, einer 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z- und einer Toleranz von 12«,
nung Ili-rez/ eingeführte Nach dem Schmelzen des Inhalts durch Erhöhung der Temperatur auf 220 G wurden über einen Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren 83 g p-Octylphenol-Formaldehy&Vorkondensat vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigem Material = 60 %) in den Kolben eingetropft. Dann wurde die Temperatur auf 27O°C erhöht und es wurden 10,6 g Pentaerythrit in den Kolben eingeführt. Die Umsetzung wurde 13 Stunden lang bei 270 G durchgeführt. Nach Beendigung der Umsetzung wurden die flüchtigen Materialien durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt und man erhielt ein Harz mit einer SäurezaM von 18, einem Erweichungspunkt von 150 C, einer 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z- und einer Toleranz von 12«,
In einen 1-Liter-4-HaIs-Ko^eU wurden 300 g Petroiharz mit
einem Erweichungspunkt von 60 C und einer Bromzahl· von 55, l·2g
Maleinsäureanhydrid und 100 g eines Pheno^Forrr^dehyd-Vorkondensats
eingeführt. Die Umsetzung wurde zuerst 30 Minuten lang bei einer Temperatur von i90 G und dann 2 Stunden l·ang bei
einer Temperatur von 200 C und weitere 30 Minuten lang bei
einer Temperatur von 220 G durchgeführt, Nach Beendigung der Umsetzung wurden die fiüchtigen Materialien unter vermindertem
ii Petrochemical
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der Firma Mitsui Petrochemical Industries, Ltd.)
Druck entfernt unter Bildung eines Harzes mit einer Säurezahl von 17, einem Erweichungspunkt von 121 G, einer 33 %-Leinsamenöl-Viskosität
von Z2 und einer Toleranz von weniger als 2.
In einen 1 Liter-4-Hals-Kolben wurden 100 g Cyclopentadienpolytnerisat
mit einem Erweichungspunkt von 120 G und einer Bromzahl von 95 und 6 g Maleinsäureanhydrid eingeführt. Nach 1-stündiger
Umsetzung bei einer Temperatur von 200 C wurden 83 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt an nichtflüchtigem Material =60%) über einen Zeitraum von 2 Stunden
bei der gleichen Temperatur unter Rühren in denKolben eingetropft und das Rühren wurde weitere 30 Minuten lang forgesdzt«.
Das auf diese Weise erhaltene Harz wies eine Säurezahl von 20, einen Erweichungspunkt von 187 G, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität
von Z^ und eine Toleranz von nicht weniger aus 15 auf.
In einen 1 Liter-4-Hals-Kolben wurden 200 g Terpentinharz und 100 g Cyclopentadienpolymerisat mit einem Erweichungspunkt von
80°C und einer Bromzahl von 85 eingeführt. Nach Erhöhung der Temperatur auf 220 G wurden bei dieser Temperatur über einen
Zeitraum von 2 Stunden unter Rühren 100 g p-Octylphenol-Formaldehyd-Vorkondensat
vom Resol-Typ (Gehalt an nicht-flüchtigem Material =60%) in den Kolben eingetropft. Nach Beendigung des
Zutropfens wurde das Rühren weitere 30 Minuten lang bei 220 C fortgesetzt. Dann wurden innerhalb eines Zeitraums von 2 Stunden 18 g Glycerin langsam zugegeben und nach Erhöhung der Temperatur
auf 26O°C wurde die Umsetzung 8 Stunden lang bei einer
80982071042
Temperatur von 2 55 bis 265°C durchgeführt. Das auf diese Weise
erhaltene Harz wies eine Säurezahl von 18, einen Erweichungspunkt
von 17O°C, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z2 und
eine Toleranz von 8 auf.
Die Prüfung der auf diese Weise hergestellten Bindemittelharze
wurde wie folgt durchgeführt:
Unter Verwendung jedes der in den Beispielen 1 bis 12 und
in den Vergleichsbeispielen 1 bis 5 erhaltenen Bindemittelharze sowie unter Verwendung eines auf dem Markt befindlichen,
mit einem Terpentinharz (Rosin) modifizierten Phenolharzes als Bindemittelharz (im Handel unter de» eingetragenen Warenzeichen
"Tamanol 350" der Firma Arakawa Rinsan Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha erhältlich), das einen Erweichungspunkt von
172°C,eine Säurezahl von 20, eine 33 %-Leinsamenöl-Viskosität von Z, und eine Toleranz von 4 aufwies, wurde ein Firnis hergestellt
durch gleichmäßiges Auflösen von 50 g Bindemütelharz
in 50 g einer Mischung, bestehend aus 10 g Leinsamenöl und 40 g eines Lösungsmittels für Druckerfarben (im Handel unter
der Bezeichnung "Solvent Nr, 5" der Firma Nippon Oil Company,
Ltd^erhältlieh)ο Dem auf diese Weise'erhaltenen Firnis wurden
die folgenden Zusätze beigemischt und zur Herstellung einer Offset-Druckerfarbe in einer 3-Walzen-Mühle durchgemischt:
Firnis 70 Teile
Carmine 6B 18 Teile
Solvent Nr. 5 0 bis 7 Teile *
reibechte Verbindung _ 3 Teile
Druckerfarbentrockenmittel (Speed King Drier der Firma Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.) 2 Teile
809820/1042
Die Menge des Solvent Nr. 5 wurde innerhalb des oben angegebenen Bereiches so ausgewählt, daß der Klebrigkeitswert
und der Fließwert jeweils auf 12 - 0,5 bzw. 16-0,5 eingestellt wurde.
Der Klebrigkeitswert wurde bestimmt unter Verwendung eines
Inkometers der Firma Kabushiki Kaisha Toyo Seiki Seisakusho bei 400 ü.p.M. Der Fließwert wurde ermittelt unter Verwendung
eines Spreadmeters der Firma Kabushiki Kaisha Toyo Seiki Seisakusho und er wurde durch einen Radius nach 1 Minute
ausgedrückt« Die Lagerfähigkeit (Lagerungsbeständigkeit), der Glanz und die Abbindezeit jeder auf diese Weise hergestellten
Offset-Druckerfarbe wurden wie folgt geprüft:
a) Lagerfähigkeit
Die Druckerfarbe wurde 1 Woche lang bei Raumtemperatur in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt und die Stabilität
wurde bewertet unter Bezugnahme auf die Differenz zwischen dem Fließwert unmittelbar nach der Herstellung und dem Fließwert nach einwöchiger Lagerung«
b)_Glanz
In eineRI-Testvorrichtung der Firma Kabushiki Kaisha Akira
Seisakusho wurden 0,4 ml der Druckerfarbe eingeführt und dann wurde ein Kunstpapier damit bedruckt. Nach 24-stündigem
Konditionieren bei einer Temperatur von 20 C und einer relativen Feuchtigkeit von 65 % wurde der Glanz der bedruckten
Oberfläche ermittelt unter Verwendung eines Glanzmeters bei den Winkeln 60 -60 des regulären Reflexionsvermögens.
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c) Abbindezeit
In eine RI-Testvorrichtung der Firma Kabushiki Kaisha Akira
Seisakusho wurden 0,4 ml der Druckerfarbe eingeführt und dann wurde ein Kunstpapier damit bedruckt. Auf die bedruckte
Oberfläche des bedruckten Papiers wurde ein nicht-bedrucktes Kunstpapier gelegt und dann wurden beide unter Verwendung
einer Walze der RI-Testvorrichtung zusammengepreßt. Die Übertragung der Druckerfarbe von dem bedruckten Papier auf das
nicht-bedruckte Papier wurde ermittelt und es wurde die Zeit gemessen, bis zu der keine Übertragung mehr erfolgte.
Die bei den vorstehenden Versuchen erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
60982 0/1042
Bindemittel
Tabelle Stabilität Glanz Abbindezeit
- (Hinuten)
Beispiel 1 0,5
Beispiel 2 0,6
Beispiel 3 0,8
Beispiel 4 0,5
Beispiel 5 0,8
Beispiel 6 1,0
Beispiel 7 1,0
Beispiel 8 0,8
Beispiel 9 0,5
Beispiel 10 0,8
Beispiel 11 0,8
Beispiel 12 0,6
Vergleichsbeispiel 1 2,0
Vergleichsbeispiel 2 0,6
Vergleichsbeispiel 3 2,5
Vergleichsbeispiel 4 2,5
Vergleichsbeispiel 5 1,7
mit Terpentinharz
modifiziertes Phenol-
modifiziertes Phenol-
harz 1,5
71 70 62 69 72 68 72 68 70 75 70 72 48 52 40 48 57
15
15
20
10
18
15
Patentansprüche:
60 9 820/1 0
Claims (6)
1. Druckerfarben-Bindemittelharz, dadurch gekennzeichnet,
daß es besteht aus dem Reaktionsprodukt von
a) einem Terpentinharz(Rosin),
b) 5 bis 300 Gew.-Teilen, bezogen auf lOOGewo-Teile des Terpentinharzes,
eines mit einer α,β-äthylenisch ungesättigten
Carbonsäure modifizierten Petrolharzes mit einer Säurezahl von 10 bis 60, einer Bromzahl von 20 bis 50 und
einem Erweichungspunkt von 85 bis 170 C,
c) 20 bis 80 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Terpentinharzes,
eines Phenol-Formaldehyd-Vorkondensats vom Resol-Typ und
d) einem Polyhydroxyalkohol,
das eine Säurezahl von nicht mehr als 30, einen Erweichungspunkt von nicht weniger als 140 C, eine Viskosität in einer
33 gewo%igenLeinsamenöllösung von nicht weniger als Y, ermittelt
durch ein Gardner-Holdt-Blasenvisko js imeter bei 25 C,
und eine Toleranz von nicht weniger als 5 aufweist, wobei die Komponente (d) in einer Menge von 0,6 bis Ij2 Äquivalenten
OH-Gruppe pro Äquivalent COOH-Gruppe in den beiden Komponenten (a) und (b) vorliegt„
2. Bindemittelharz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsprodukt hergestellt wordm ist durch Umsetzung
der Komponente (a) und der Komponente (b) mit der Komponente (c) für einen Zeitraum von 1 bis 10 Stunden bei einer Temperatur
von 150 bis 250 C und anschließendes Verestern des dabei erhaltenen Reaktionsproduktes mit der Komponente (d)
für einen Zeitraum von 2 bis 30 Stunden bei einer Temperatur
von 200 bis 29O°G.
6 0 9 8 2 07 10 4 2
3. Bindemittelharz nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Reaktionsprodukt eine Säurezahl von nicht mehr als 25, einen Erweichungspunkt von nicht
weniger als 155 C, eine Viskosität von nicht weniger als Z1 und eine Toleranz von nicht weniger als 8 aufweist.
4. Offset-Druckerfarben-Bindemittelharz, dadurch gekennzeichnet,
daß es besteht aus dem Reaktionsprodukt von
a) einem Terpentinharz(Rosin),
b) 5 bis 300 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew„-Teile Terpentinharz,
eines mit einer α,β-äthylenisch ungesättigten
Carbonsäure modifizierten Petrolharzes mit einer
Säurezahl von 10 bis 60, einer Bromzahl von 20 bis 50 und einem Erweichungspunkt von 85 bis 170 C,
c) 20 bis 80 Gew*-Teilen,bezogen auf 100 Gew.-Teile des
Terpentinharzes, eines Phenol-Formaldehyd-Vorkondensats vom Resol-Typ
d) einem Polyhydroxyalkohol und
e) 10 bis 100 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Terpentinharzes, eines Cyclopentadienpolymerisats mit
einem Erweichungspunkt von 50 bis 150 C,
das eine Säurezahl von nicht mehr als 30, einen Erweichungspunkt von nicht weniger als 140 C, eine Viskosität in einer
33-gew.%igen Leinsamenöllösung von nicht weniger als Y, bestimmt durch ein Gardner-Holdt-Blasenviskosimeter bei 25 C.
und eine Toleranz von nicht weniger als 5 aufweist, wobei die Komponente (d) in einer Menge von 0,6 bis 1,2 Äquivalenten
OH-Gruppe pro Äquivalent COOH-Gruppe in den beiden Komponenten (a) und (b) vorliegt.
2 0/1042
5. Bindemittelharz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsprodukt hergestellt worden ist durch Umsetzung
der Komponenten (a), (b) und (e) mit der Komponente (c) für einen Zeitraum von 1 bis 10 Stunden bei einer Temperatur
von 150 bis 250 C und anschließendes Verestern des dabei erhaltenen Reaktionsproduktes mit der Komponente (d) für einen
Zeitraum von 2 bis 30 Stunden bei einer Temperatur von 200 bis 29O0C.
6. Bindemittelharz nach Anspruch 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mengen der Komponenten (b), (c) und (e) jeweils innerhalb der Bereiche von 20 bis 250 bzw. 30 bis
60 bzw. 20 bis 80 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gex<r.-Teile der
Komponente (a), liegen.
I0 Bindemittelharz nach mindestens einem der /nsprüche 4 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsprodukt eine Säurezahl von nicht mehr als 25, einen Erweichungspunkt von
nicht weniger als 155 C, eine Viskosität von nicht weniger als Z- und eine Toleranz von nicht weniger als 8 aufweist.
8. Bindemittelharz nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (b) eine
Säurezahl von 15 bis 30, eine Bromzahl von 20 bis 30 und einen Erweichungspunkt von 100 bis 130 C aufweist.
9. Bindemittelharz nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Komponente
(b) um ein mit Maleinsäureanhydrid modifiziertes Petrolharz handelt,
6 0 9 8 2 0710 k2
1Oo Bindemittelharz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Maleinsäureanhydrid modifizierte Petrolharz hergestellt
worden ist durch kationische Polymerisation eines Cc-Diolefin-Erdöldestillats und Modifizieren des dabei erhaltenen
Petrolharzes mit Maleinsäureanhydrid.
11. Bindemittelharz nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Komponente
(c) um ein p-Alkylphenol-Formaldel^d-Vorkondensat vom
Resol-Typ handelt.
12. Bindemittelharζ nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das p-Alkylphenol mindestens ein Vertreter aus der Gruppe
p-t-Butylphenol, p-t-Amy!phenol und p-Octylphenol ist.
13. Bindemittelharz nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (d) in einer Menge von 0, 8 bis 1,1 Äquivalenten ο H-Gruppe pro
Äquivalöt GOOH-Gruppe in den beiden Komponenten (a) und
(b) vorliegt.
14. Bindemittelharz nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Komponente
(d) um mindestens einen Vertreter aus der Gruppe der Trihydroxyalkohole
und der Tetrahydroxyalkohole handelt.
15. Bindemittelharz nach Anspruch 14, dadurch gek ennzeichnet,
daß es sich bei der Komponente (d) um Glycerin und/oder Pentaerythrit handelt.
6 0 9 8 2 0710 4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12943074A JPS5338113B2 (de) | 1974-11-08 | 1974-11-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2549902A1 true DE2549902A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2549902B2 DE2549902B2 (de) | 1979-02-01 |
| DE2549902C3 DE2549902C3 (de) | 1979-09-27 |
Family
ID=15009286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2549902A Expired DE2549902C3 (de) | 1974-11-08 | 1975-11-06 | Verfahren zur Herstellung eines Druckerfarben-Bindemittelharzes |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4002585A (de) |
| JP (1) | JPS5338113B2 (de) |
| DE (1) | DE2549902C3 (de) |
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