DE254990C - - Google Patents

Info

Publication number
DE254990C
DE254990C DENDAT254990D DE254990DA DE254990C DE 254990 C DE254990 C DE 254990C DE NDAT254990 D DENDAT254990 D DE NDAT254990D DE 254990D A DE254990D A DE 254990DA DE 254990 C DE254990 C DE 254990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
sleeve
elevator
door
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT254990D
Other languages
English (en)
Publication of DE254990C publication Critical patent/DE254990C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/20Lock mechanisms actuated mechanically by abutments or projections on the cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254990 KLASSE 35 a. GRUPPE
FRIEDRICH RAUH in HANNOVER. Doppelriegelverschluß für Aufzugsschachttüren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Doppelsicherheitsverschluß für Aufzugsschachttüren, bei welchem im Gegensatz zu den bereits bisher bekannt gewordenen Sicherheitsvorrichtungen der Stromkreis zum Inbetriebsetzen des Aufzuges nicht direkt durch den in die Verschlußlage gelangten und dort gesicherten, durch Druck auf die Türklinke zu bewegenden Verschlußriegel, sondern indirekt durch eine
ίο Mitnehrrierhülse erfolgt, sobald der mit steilgängigem Gewinde in einer Schraubenmutter geführte und am Ende mit einem vierkantigen Ansätze versehene, durch die Türklinke bewegte Verschlußriegel in seine Verschlußstellung gelangt ist und mit seinem Ansätze in die schlitzartige Erweiterung der Mitnehmerhülse eingegriffen hat. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß, wenn bei geöffneter Tür durch irgendeine Ursache die Sperrung des durch die Türklinke zu bewegenden Verschlußriegels ausgelöst wird und der Riegel dadurch in seine Verschlußstellung geht, der Kontakt zum Inbetriebsetzen des Aufzuges trotzdem nicht geschlossen werden kann, da dann der vierkantige Ansatz des Verschlußriegels nicht der schlitzartigen Erweiterung der Hülse gegenübersteht und daher auch nicht in diese eindringen und sie beeinflussen kann. Dasselbe tritt ein, wenn sich im Laufe der Zeit durch Abnutzung der Trag- und Stützbänder die Höhenlage der Schachttüren zu ihrer Zarge mehr oder weniger verändern. In den eigenartigen Mitteln, durch welche diese Wirkung erzielt wird, liegt das Wesen der Erfindung.
Fig. ι und 2 zeigen rechts das am Türrahmen angebrachte kastenartige Schließblech und links das Türschloß, α ist ein Verschlußriegel, dessen steilgängiger Gewindeschaft in einer Schraubenhülse b geführt ist und dessen verstärkter Kopf einen vierkantigen Ansatz trägt. Die Schraubenfeder c hält a in Verschlußstellung, d ist eine Begrenzungshülse, die einen Einschnitt für den Winkelhebel der Klinke e erhält. Der Sperrstift f liegt in der Hülsenführung g und ist durch Winkelhebel h, Druckstift i und Spiralfeder k beeinflußt. I ist eine dem Riegel α gegenüberliegende Mitnehmerhülse mit flach geschlitztem Kopfe, die durch den Gewindestift m geführt wird und an welche der Kontakthebel η angelenkt ist. Den Sperrstift 0 umfaßt die Führung p, während der Hebel q in einen Schlitz des Sperrstiftes 0 greift und mit dem Hebel q1 federnd verbunden ist. Der zweite Verschlußriegel r steht unter der Einwirkung der Feder s und trägt die Rolle t, während die Schleifleiste u an der Fahrbühne befestigt ist.
In Fig. ι ist die Fahrstuhltür geschlossen und verriegelt, der vierkantige Ansatz am Kopfe des Riegels α hat in den flachen Schlitz am Kopfe der Hülse I eingegriffen und diese durch die Einwirkung des unter dem Einflüsse der Schraubenfeder c stehenden steilgängigen Gewindes in das kastenartige Schließblech zurückgeschraubt. Die Hülse I muß der Gewindesteigung von m folgen und schließt in ihrer Endlage durch Verschiebung des ihr angelenkten Kontakthebels η den Steuerstrom-
kreis des Fahrstuhles. Der Kopf des Riegels a ist dabei so weit in das kastenartige Schließblech eingedrungen, daß die Fahrstuhltür nicht nur geschlossen, sondern auch verriegelt ist, bevor die Fahrstuhlbewegung möglich ist.
Fig. 2 zeigt die Schloßstellung bei geöffneter Fahrstuhltür. Der Riegel α ist durch Druck auf die Klinke Z in seine Rücklage gekommen, die Mitnehmerhülse I folgt der Bewegung von
ίο α bis an die Begrenzung und öffnet durch Verschiebung von η den Steuerstromkreis, dadurch die Steuerung des Fahrstuhles unterbrechend. Der Riegel α wird durch den Sperrstift f, den Hebel h und die Feder k in seiner Rücklage gehalten. Wird nun die Sperrung des Riegels α schon bei geöffneter Tür aufzuheben versucht, so schnellt α unter Einfluß der Schraubenfeder c vor. Da er aber nicht der Mitnehmerhülse I gegenübersteht, greift er nicht mit seinem Ansätze in den flach geschlitzten Kopf von I ein und schließt auch den Steuerstromkreis nicht. Die Steuerung des Fahrstuhles ist also unmöglich, wenn die Sperrung des Riegels α vorzeitig aufgehoben ist. Dasselbe tritt ein, wenn durch die Abnutzung der Trag- oder Stützbänder sich die Höhenlage der Türen so weit geändert hat, daß bei geschlossener Tür der Riegel α mit seinem vierkantigen Ansätze nicht mehr oder nur unvollständig in den flach geschlitzten Kopf der Hülse I eingreifen und diese mitnehmen und zurückdrehen kann. Auch dann bleibt der Steuerstromkreis unterbrochen, bis die Höhendifferenz ausgeglichen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelriegelverschluß für Aufzugsschacht türen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit steilgängigem Gewinde in einer Schraubenmutter (b) geführte und am Ende mit einem vierkantigen Ansatz versehene Riegel (a) derartig mit dem flach geschlitzten Kopf einer Mitnehmerhülse (I) gekuppelt wird, daß der Stromschluß zum Inbetriebsetzen des Aufzuges erst dann erfolgen kann, wenn der Türriegel (a) in seine Verschlußstellung gelangt ist und mit seinem Ansatz in die schlitzartige Erweiterung der Hülse (I) eingegriffen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT254990D Active DE254990C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE254990C true DE254990C (de)

Family

ID=513126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT254990D Active DE254990C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE254990C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921353C (de) * 1952-04-24 1954-12-16 Hans Tuerverriegelung fuer Aufzugtueren
DE1089137B (de) * 1957-12-18 1960-09-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vollautomatisches Riegelschloss mit Fehlschliesssicherung fuer Aufzugschachttueren
EP1258444A1 (de) * 2001-05-14 2002-11-20 Inventio Ag Entriegelungsvorrichtung an Schachttüren von Aufzügen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921353C (de) * 1952-04-24 1954-12-16 Hans Tuerverriegelung fuer Aufzugtueren
DE1089137B (de) * 1957-12-18 1960-09-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vollautomatisches Riegelschloss mit Fehlschliesssicherung fuer Aufzugschachttueren
EP1258444A1 (de) * 2001-05-14 2002-11-20 Inventio Ag Entriegelungsvorrichtung an Schachttüren von Aufzügen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE254990C (de)
DE2831896A1 (de) Tuerschloss mit schluesselbetaetigbarem schliesszylinder
DE2251367C3 (de) Vorrichtung zum Verriegeln der Filterplatten von Filterpressen und Verfahren zum Steuern des Filterzyklus
DE286041C (de)
DE32875C (de) Thürsicherung mit Schlofs
AT87924B (de) Verschlußvorrichtung für Oberlichtfenster.
DE42113C (de) Thürverschlufs für Fahrstühle mit Verriegelung der Steuerung bei aufgeschlossener Thür
DE224617C (de)
DE283503C (de)
DE14960C (de) Thürschlofs
DE30797C (de) Neuerung an Thürschlössern
DE3742966C2 (de)
DE166014C (de)
DE131837C (de)
DE89708C (de)
DE87507C (de)
DE134046C (de)
DE239394C (de)
DE176701C (de)
AT247741B (de) Trieb für Fenster- und Tür-Treibriegelverschlüsse
DE83248C (de)
DE420315C (de) Sicherheitsschloss
DE303101C (de)
DE276209C (de)
CH618764A5 (en) Fitting for actuating a tilt-and-slide wing of windows or doors