DE2549929C2 - Kettenförderanlage - Google Patents
KettenförderanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ketienforderanlage mit
über obere und untere Umlenkräder laufenden und längs einer Aufwärts- sowie einer Abwärtsstrecke
geführten endlosen Ketten für den Vertikaltransport von in Mitnehmern der Ketten einhängbaren, in sich
steifen Förderbehältern ggf. größerer Abmessungen.
Bei einer aus der DE-OS 22 61353 bekannten
Förderanlage der vorgenannten Bauart sind zu befor dernde Schriftguibehälter jeweils zwischen zwei an den
paarweise umlaufenden Ketten angeordneten Mitneh merstiften pendelnd aufgehängt und in vertikalen
Fahrrinnen geführt, die nur an den Aufgabe- und Empfangsstationen seitliche Öffnungen aufweisen, wo
die Behälter herausgesThwenkt und entnommen bzw
eingehängt werden können. Derartige umlaufende Förderanlagen werden mit einer verhältnismäßig
geringen Geschwindigkeit von etwa OJ m/s betrieben. Weil die Beschickung stets nur am aufwärts laufenden
und die Entnahme d*.r Behälter nur am abwärts laufenden Kettenstrang erfolgt, gelangt jeder aufgege
bene Behälter zwangsläufig erst über die ober*. Umlenkstelle der Anlage an seine Bestimmungsstation
Da zusätzlich jedoch nicht selten Schriftgut -on einei
Aufgabestation nur wenige Stockwerke nach oben oder unten weiterzubefördern ist, treten innerhalb eme^
Hochhauses nicht nur verhältnismäßig lange Förderzei ten. sondern auch eine hohe Förderdichte vor;
eingehängten Behältern auf, woraus längere Warteze; ten resultieren, um Behälter an den Aufgabestationen ii
freie Mitnehmer einhängen zu können.
Aus der DE-OS 19 27 888 ist eine ,n mehrt*
Teilstrecken unterh ilte. senkrechte Bandförderanla^t
für flexible Fördertaschen bekannt, bei der an dei Stellen der Unterteilung Umsetzvorrichtungen vorgesehen
sind, um die Fördertaschen von der Aufwänssiiei-.
ke zur Abwartsstrecke und umgekehrt umgeset.
werden. Irn Hinblick auf die bereits in einer Umsetzsiei
tion notwendigen zahlreichen Führungs-, Antriebs- un. Umlenkrolien erfordert diese auf flexible Fördertaschei
beschränkte Anlage einen hohen Aufwand, der sich be, einer zusätzlichen Unterteilung nicht nur verdoppeln
würde, sondern auch noch veränderte, kürzere Förder bandlängen notwendig machen würde, ohne daß die bis
dahin verwendeten Förderbänder roch weiterveruen
det werden könnten.
Der Erfindung liegt die Aufgaoe zugrunde, eine
venikale Kettenförderanlage der eingangs angegebt nen Art so auszubilden, daß sie in eingebautem Ztis: jnt,
an gegenüber ihrer ursprünglichen F3emessung njch
träglich entstehende Forderbedarfsdaten mit erhöhte!
Förderkapazitat und verringerter Wartezeit sowie höherer Forderdichte angepaßt werden kann, ohne
dazu gebäudeseitige Änderungen oder Erweiterungen vornehmen zu müsst η
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß an mindestens einer Stelle zwischen den Aufwärts und Abwärisstrecken eine Förderbehälter-Umsc'/vo'·
richtung vorgesehen ist. die au-, einoi. mutiere'
veiiikalen I inceirauf/ug mi; einer .uif ihrem vcmk.iler
Cdi Jerwt'j: im; pr.ißcie CiesLiiwmJijjkci1 aU du.
keiienl'i;i.;'r,inijge .ingcti ichenen F'l.iillnrni sowie aueinen;
von vier Platt'onn .ms nach heulen Seilen ii die
Förderstrecke'· Je: ,κη :vw L6 1CnJ er, FOtderbeh.iiu··
hi'ifii, »eilahirieirei I iiiv.-vtiscl· besitli; und du1
/w .ük ■·, /u ei \ crlil· .1. ,nil·. .:,,:'nici :· )Ιμ'.τ . n. ■:. Λ1: ".:..· .
und Empfangsstation enthaltenen Ebenen angeordnet bzw. nachträglich eiribaübär ist*
Bei Anwendung dieser Bauform (aßt sieh eine
bestehende Ketterifördcrahlage an alle vorkommenden, gegebenenfalls weitgehend unterschiedliche Forderbedarfsdaten
anpassen, wobei je nach Geschäftslage in den verschiedenen Stockwerken der größte Förderfluß,
Mieicrwechsel, Postabferligungsstellen in bestimmten
Stockwerken o. dgl. btriickMchlig; werden können.
Während des Umsetzvorganges wird der Förderfluß nicht unterbrochen, so daß bei geeigneter Unterteilung
mit Hilfe der Umsetzvorrichtung die Förderdichte erhöht und die Förderzeiten verringert werden. Stellt
sich beispielsweise bei einer über 20 Stockwerke laufenden Anlage nachträg'ich heraus, daß von den
unteren Etagen aus besonders häufig das 10. Stockwerk als Zieladresse vorgesehen ist, so wird oberhalb des
10. Stockwerk**1: eine Umsetzvorrichtung eingebaut, mit
der alle zur Zieladresse »10. Stock« bestimmten Förderbehälter vom aufsteigenden Kettenstrang entnommen
und auf den absteigenden Kettenstrang umgesetzt werden. Damit wird die Anlage oberhalb des
10. Stockwerkes entlastet und an den Aufgabestationen dort die Wartezeit beseitigt. Gibt es mehrere bevorzugte
Zieladressen, so können zur Verringerung von Förderdichte und Förderzeit Umsetzvorrichtungen in
mehreren Höhenbereichen vorgesehen werden. >o
Gemäß einer Ausführungsform kann der Umsetztisch nach beiden Seiten teleskopisch ausfahrbare, z. B.
gabelförmige Schütten zum Unterfahren der Förderbehälier
aufweisen. Die Antriebsmittel für die ν .jagerechte
Bewegung des Umsetztisches und für die senkrechte Bewegung der Plattform können zueinander so
gesteuert sein, daß der Umsetztisch am Ende seiner Vertikalbewegung mittig über der Plattform in Wartestellung
steht.
Gemäß einer anderen Ausführungsform ist der Umsetztisch mit Hilfe von Parallelführungslenkern so
an der Plattform angeordnet, daß er parallel zu sich
selbst in die Aufwärts- bzw. Abwärtsstrecke seitlich verfahrbar ist.
In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform kann der mit Parallelführungslenkern mit der Plattform
verbundene Umset/tiseh von dem Linearaufzug angelrieben sein, der aus einer um zwei etwa im Abstand der
Hubhöhe der Umset/vorrichtung angen^nete Umlenkräder
geführten, endlosen Kette best. während
ein auf der Kette befestigter, sich jeweils vom
Kettenweg ; ach außen erstreckender Mitnehmer in der Mitte des Umsetztisches angelenkt ist. Hierbei ist
besonders vorteilhaft, daß die vertikale Plattformbewepung
und die waagerechte Umset/tischbewegung nur einen einzigen Antrieb erfordern und von vornherein
einander wegabhängig zugeordnet sind. Sobald die Plattform riire obere oder untere Wa.testellung verläßt,
wird der Umsetztisch mit Hilfe der Parallelführungslenker schnell in den Bereich der aufwärts- oder
»bwärtslaufenden Mitnehmer gebracht, so daß ai^chlie-Bend
eine ausreichende Weg- und Zeitdauer zur Verfügung steht, um den Umsetztisch beim Aufwärtshub
zum Lösen von den Mitnehmern /u beschleunigen bzw. beim Abwärtshub /weeks Nacheilung zum
Aufsetzen auf die Mitnehmer zu verzögern.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend
anhand von schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen waagerechten Gebaudeschnitt mit einer
Kettenförderanlage und dem entsprechenden Stockwerk zugeordneten Aufgabe- und Entladevorrichtungen,
rt Fi gi 2 einen vertikalen öebäudesohri'itt mit Blickrich^
Hing entsprechend dem Pfeil Π in Fi gi lf
Fig.3 Iri gleicher Seitenansicht wie in Fig.2 eine
Ausführungsform {*iiier Umsetzvorrichlung nach der
Erfindung,
F ig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Γ ig. J,
F i g 5 eine Umsetzvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung im Schnitt nach der
Linie V-V in F i g. 7,
Fig.6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach
Fig. 5und
Fig. 7 eine Endansieht der Umsetzvorrichtung aus F i g. 5 und 6.
Ein automatischer Umlaufaufzug beispielsweise zur Beförderung von Akten und Post in einem Bürohochhaus
umfaßt gemäß Fig. 1 und 2 innerhalb des Gebäudes 10 einen Schacht 11, in dem der Aufzug 12
untergebracht ist. An endlosen Ketten 13, 14, die über obere und (nicht gezeigte) unter Umlenkkettenräder 15
geführt laufen, sind sich in gleichmäßigen Abständen Mitnehmer 17 für Förderbehälter 16 angeordnet.
Anstelle von bloßen Mitnehmern können auch gelenkig an den Kettenmitnehmern gehalterte Fahrzellen vorgesehen
sein, die dann ihrerseits die Behälter übernehmen oder abgeben.
Wie insbesondere aus F i g. 1 hervorgehl, ist zwischen
bzw. neben den Fördersträngen in jedem Stockwerk jeweils eine schematisch darges!ei".e Belade- oder
Aufgabevorrichtung 18 sowie eine Entladestation 19 vorgesehen, zu denen der Zugang über in einem
Portalrahmen 20 geführte Schachttüren 21 von seitlich angeschlossenen Rollenbahnen aus erfolgt. Die Rollenbahn
22 führt zur Aufgabevorrichtung 18. während die Rollenbahn 23 die in der Entladestation 19 angekommenen
Behälter abführt.
Bezüglich F i g. 2 sei angenommen. Haß das unterste eingezeichnete Geschoß dem zehnten Stockwerk
entspreche und darüber noch eine verhältnismäßig größere Stockwerkszahl liege, wobei sich der Aufzugsmotor
24 mit der oberen Umlenkstation z. B. im zwanzigsten Stockwerk befinde. Um zu vermeiden, daß
mit dem aufwärts laufenden Kettenstrang im zehnten Stockwerk ankommende Behälter, die ihrer Zieladresse
entsprechend /ur Beförderung in die Stockwerke i bis 9 bestimmt ',ind. nicht erst noch zehn weitere Stockwerke
aufwärts und dann nach der oberen Umlenkstelle abermals zehn Stockwerke abwärts befördert werden
mü' en. ist unmittelbar oberhalb des Be- und Entladebereiches beispielsweise im zehnten Stockwerk eine
Umset/vorrichtung gemäß der Erfindimg eingebaut, für
die das in F i g. 2 angedeutete vertikale Einuaumaß L
zwischen zwei aufeinander folgenden Geschoßebenen zur Verfugung steht Selbstverständlich können zum
Einbau solcher Unmt/vorrichtungen auch die in Hochhäusern üblicherweise vorgesehenen Technik-Geschosse
verwendet werden, die wegen der Unterbringung technischer Einrichtungen meist größere Stockwerksabstande
aufweisen.
Ein Ausfuhrungsbeispiel einer Umset/vorrichtung
zum E'ibau in einen Umlaufauf/ug der vorbeschriebenen
Bauart ist in F i g. 3 und 4 dargestellt. Die Umset/vorrichtung umfaßt eine Plattform 25. d>e
zwischen dem aufwärts laufenden Fördc-strang 26 und
dem abwnns laufenden Förderstrang 27 in vertikalen
Schienen 28 mit Gleitsteinen o. dgl zu sich selbst
parallel gefuhrt 1 . Die Plattform 25 ist über ein
Parallelführiinpspestanpe. das /. B. aus vier Lenkern 29
besteht, an einen Umsetztisch 30 angeschlossp.n, der nach beiden Seiten in den Förderweg der" Behälter 16
verfahrbar ist. Die Umselzvorriditung besitzt eine
einzige Plattform, die in Fig, 3 iri vier Verschiedenen
Stellungen eingezeiclifiet ist.
Die Länge des Vertikalhubes der Umset/vorrichtung
wird beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 im
wesentlichen durch den vertikalen Abstand der beiden k'.-itenrader Jl bestimmt, um die eine endlose Kelle 32,
gegebenenfalls eine Doppclkette herumgeführt ist. Auf der Kette 32 ist ein sich jeweils senkrecht zum '■>
Kettenweg erstreckender Mitnehmer 33 befestigt, der an der Mitte des Umselztisches 30 angelenkt sein kann.
Der zusammen mit der Kette 32 umlaufende Mitnehmer 33 erhalt seinen Antrieb von einem direkt oder über ein
Getriebe auf eines der Kettenräder 31 wirkenden Motor m
35. der so gesteuert ist. daß die Umselzvorrichtung.
ausgehend von der eingezeichneten miltigcn oberen
oder unteren Wartestellung aus im Uhrzeigersinn zunächst seitlich in Jen Forderweg der Behälter
eingeführt und anschließend beschleunigt und dann kurz ti
vor Erreichen der nächsten Wartestellung allmählich angehalten wird. Während der Beschleunigungspha.se"
hebt der Umsetztisch 30 beim Aufwärtshtib einen umzusetzenden Behälter aus seinen Mitnehmern 17 und
fährt den Behälter bis in die obere Wartestellung. Beim
Abwiinshub wird der auf dem titnseiztiscn ruhende
Behälter in den nach unten laufenden Forderstrang 27
bewegt und au' dem Beschleunigungsweg an ein Mimehmerpaar abgegeben, worauf der freie Umsetz
tisch 30 in Jie untere Wartestellung zurückkehrt. .'5
Hinsichtlich der in Fig. 3 und 4 schematisch
gceigten konstruktiven Anordnung versteht sich, daß
selbstverständlich nicht bindend ist. den endlosen Kettentrieb 31, 32 und den Mitnehmer 3J mittig bzw.
innerhalb Jes Bereiches der Plattform 25 ·ιπα deren iu
Führungen 28 vorzusehen So konnte andererseits auch die Plattform mit ihren Vertikalführungen in die Mute
und die \ntnebsketien mn entsprechenden Mttneh
mern n.ieh Julien verlegt weiden.
Anstelle eines \mriebs uber den Kettenmitnehmer !5
und die Parallellenker im der I nisetztisch beim·
Aiisliihrungsbeispiel nach r ι g. i bis " seitlich telesko
pisih verljhrbar Mte I'mseizvorrichtung uinfjüt auch
hier eine λ jj ge rechte Plattform 125. die im wesentlichen
innerhalb des /ur Verfugung stehenden vertikalen -tu
Abstand«.··, l· (f ig 2) parallel zu sich selbst verfahrbar
und zu liiesem /weck ni seitlichen vertikalen F uhrungen
'nit Hlifo von (ileitstcinen o. dg! su gehalten ist.daß
in jedem (all Jic wdjgerechte Lagebeziehung erhalten
bleibt Die in den vertikalen Führungen 128 geführte -H
Plattform 125 kann zur Ausfuhrung ihrer Vertikalbewegungen
ζ B hvdraulisch angetrieben sein oder gemäß
Fi(J ") liin.ls eines Seil oder Kettentriebs, wobei zu
beulen leiten Jer Plattform ein Kettentrieb vorgesehen
und ,ι· !en lewe'ltsen Gleitstein bzw. dessen Halterung *·
.m!:eNi.h!ii'.M.-n ist Die nur in Fig. 5 angedeutete
Kette 141 ist über ein oberes (ihd unteres Umlcnkkcttcnrnd
142 geführt, wobei eines der Kettenräder direkt oder über ein Getriebe mit einem iVlolof in Verbindung
steht, der hinsichtlich der mit der LJmsetzvorrichtting
durchzuführenden Beschleunigungen und Verzögerungen gesteuert ist.
Auf der somit vertikal verfahrbarcn und gerührten
Plattform 125 ist ein Gctriebemotor 143 als Antrieb für
einen waagerechten Kettentrieb 144 angeordnet, wobei die Kette über die um waagerechte Achsen gelagerte
Kettenräder 145 läuft. Die Kette 144 ira'gt einen
Mitnehmer 146, der mittig an einen unteren Schlitten
147 angeschlossen ist. Der -Schlitten 147 besitzt auf
beiden Seiten Längsführungen 148. in denen an
vertikalen Seitenwänden 149 der Plattform 125
gelagerte Rollen 150 laufen. Am F.nde des Bewegungshubes des Kettentriebs 14.3—145. wenn sich der
Mitnehmer !46 über dem einen oder dem anderen Kettenrad 145 befindet, ist der Schlitten 147 etwa um
seine halbe Lange seitlich verfahren.
in uei tviiite des Schiitiens i47 ist ein um eine
waagerechte Achse drehbares Zahnrad 152 gelagert, das Miwnhl mit einer auf der Plattform 125 angeordneten
und sich über deren Länge erstreckenden Zahnstange 153 als auch mit einer an der Unterseite eines darüber
befindlichen Umsetztisches 154 befestigten Zahnslange
155 in Eingriff steht.
Der Umsetztisch 154 trägt an seiner Unterseite zwei
Reihen von Rollen 156. die in Schienen 157 des Schlitten 147 geführt sind. Aus Fig.6 ergibt sieh, daß
der Umset/tisch 154 gabelförmig ausgebildet sein kann,
um die umzusetzenden Forderbehälier leichter unterfahren
zu können. Sowohl die Plattform 125 als auch der Schlitten 147 können als Rahmenkonstruktion ausgebildet
sein.
Zum seitlichen Verfahren des Umsetztisches 154 wird
über den Motor 143 und den Kettentrieb 144 der Schlitten 147 längs der Rollen 150 bis zu dem durch
Mitnehmer 146 bestimmten Wegende ausgefahren Gleichzeitig wälzt sich das am Schlitten 147 gelagerte
Zahnrad 152 auf der unteren Zahnstange 153 ab und bewegt durch seinen Eingriff mit der Zahnstange 155
den Umsetztisch 154 um etwa die halbe Länge relativ zum Schlitten 147. In den Endstcllungen hat sich der
Umsetz tisch 154 auf diese Weise doppelt so weit wie der Schlitten 147 bewegt und befindet sich in den in F ig. 5
angedeuteten aufwärts bzw. abwärts fuhrenden Förderwegen. Die Steuerung des Motors 143 für die seitliche
Bewegung des Umsetztisches ist mit der Steuerung des Antriebsmotors für die Umlenkkettenräder 142 synchronisiert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Kettenförderanlage mit über obere um! untere Umlenkräder laufenden und längs einer Aufwärtssowie
einer Abwärtsstrecke geführten endlosen Ketten für den Vertikaltransport ι. on in Mitnehmern
der Ketten einhängbaren, in sich steifen Förderbehältern gegebenenfalls größerer Abmessungen,
dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Stelle zwischen den Aufwärts- und
Abwärtsstrecken (26, 27) eine Förderbehälter-Umsetzvorrichtung vorgesehen ist, die aus einem
mittleren vertikalen Linearaufzug (32; 141) mit einer auf ihrem vertikalen Förderweg mit größerer
Geschwindigkeit als die Kettenförderanlage angetriebenen Plattform (25, 125) sowie aus einem von
der Plattform aus nach beiden Seiten in die Förderstrecken der sich bewegenden Förderbehälter
(16) hinein verfahrbaren Umsetztisch (30; 154) besteht und die zwischen zwei vertikal aufeinanderfolgendea
Aufgabe- und Empfangsstation (18, 19) enthaltenden Ebenen angeordnet bzw nacnträglich
einbaubar ist.
2. Förderanlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der Umsetztisch (154) oberhalb der Plattform (125) der Umsetzvorrichtung angeordnet
ist.
3. 'förderanlage nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattform (25; 125) und der Umsetztisch (30: 154) zwischen den Aufwärts- und jo
Abvvartsstrecken (26, 27) der Ketienforderanlage in vertikalen Fimrungsmitteln (28; 128) zu sich selbst
parallelgeführt sind.
4 F ordeianlage nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
daß der Umsetzlisch (154) nach j5 beiden Seiten teleskopisch ausführbare, z. B. gabelförmige
Schlitten zum Unterfahren der Forderbehalter aufweist.
5. Forderanlage nach einem der Ansprüche I bis 4.
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel fur die waagerechte Bewegung des Umsetztisches (154)
und für die senkrechte Bewegung der Plattform (125) zueinander so gesteuert sind, daß der
Umsetztisch am Ende seiner Vertikalbewegung mutig über der Plattform in Wartestellung steht.
6. Förderanlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der Umsetztisch (30) mit Hilfe von Parallelfühningslcnkern (29) so an der Plattform (25)
angeordnet ist. daß er parallel zu sich selbst in die
Aufwärts bzw Abwarisstrecke (26, 27) seitlich
verf.ihrbar ist.
7. F orderanlage nach Anspruch b. dadurch gekennzeichnet,
daß der Umsetztisch (30) von dem Lincaraiifzug angetrieben ist. der aus einer um zwei
etwa im Abstand dei Hubhöhe der Umsetzvornc!«
tuny eingeordnet*. I :inlenkr<ider (Jl) geliihMer
endlosen Kette (i2) nesteht. uno daß ein .nil lic
Kelle befestigter, sieh lewcils vom Keltenweg n.itb
außen erstreckender Mitnehmt.· (3?) ir der Milk
des I msetzlisches (50) ,ingelenkt is. bf
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19752549929 DE2549929C2 (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Kettenförderanlage |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19752549929 DE2549929C2 (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Kettenförderanlage |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2549929A1 DE2549929A1 (de) | 1977-05-18 |
| DE2549929C2 true DE2549929C2 (de) | 1983-02-03 |
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ID=5961119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19752549929 Expired DE2549929C2 (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Kettenförderanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2549929C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3112466A1 (de) * | 1981-03-28 | 1982-10-21 | Schoma-Schokoladenmaschinenbau GmbH, 5275 Bergneustadt | "vorrichtung zum anheben oder absenken von giessformen, insbesondere von giessformen mit artikeln aus fluessiger oder noch nicht vollstaendig erstarrter schokolade" |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1968769U (de) * | 1965-12-15 | 1967-09-21 | Rudolf Geisel Maschinenfabrik | Aufzug mit automatischer be- und entladevorrichtung. |
| DE2261353A1 (de) * | 1972-12-15 | 1974-06-20 | Walter Dykhoff | Verfahren und vorrichtungen zum vertikalen foerdern von behaeltern, vorzugsweise schriftgutbehaeltern |
-
1975
- 1975-11-07 DE DE19752549929 patent/DE2549929C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2549929A1 (de) | 1977-05-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: THYSSEN AUFZUEGE GMBH, 7303 NEUHAUSEN, DE |
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