DE2551252A1 - Rueckstapelgeraet zum stapeln von blattmaterial-teilstapeln zu einem gesamtstapel - Google Patents

Rueckstapelgeraet zum stapeln von blattmaterial-teilstapeln zu einem gesamtstapel

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Description

1252
Patent™ v/S ϋθ·
ßr.:-;..;;,,:;orf H, NOVEMBER 1975
'<■■ Cvauns
r. 2β
KOFEIMA A«G.. 8604 Volketswil (Zürich, Schweiz)
Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln
zu einem Gesamtstapel
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln zu einem Gesamtstapel, wobei zur Aufnahme der Teilstapel eine Tisch-Platte vorgesehen ist, die zwischen zwei Endlagen horizontal hin und her bewegbar an einem Schlitten gehalten ist, welcher heb- und senkbar an einem Maschinenständer angeordnet ist·
Bekannte Geräte dieser Art dienen beispielsweise zum Aufeinanderstapeln von Papierbogen-Teiistapeln, die von einer Schneidmaschine kommen, und sie werden so verwendet, dass in einer Endlage der Tisch-Platte ein Teilstapel auf dieselbe aufgelegt wird, worauf die Tisch-Platte in ihre andere Endlage über einem Träger zur Aufnahme der Teilstapel,
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z.B. einer Transportpalette, gefahren und danach unter Ablegen des Teilstapels (auf den Träger oder die vorher darauf gestapelten Teilstapel) wieder zurückgezogen wird. Damit der abzulegende Teilstapel nicht mit der sich zurückziehenden Tisch-Platte ebenfalls wieder zurücktransportiert wird, wird in den bekannten Geräten, bevor die Tisch-Platte zurückgezogen wird, hinter dem Teilstapel ein Anschlag auf die Tisch-Platte gesenkt, der dann ein Zurückbewegen des Teilstapels mit der Tisch-Platte verhinderte
Mit den bekannten Geräten gelingt es in der Regel nicht oder nur unbefriedigend, die Teilstapel vollständig und stets zuverlässig genau fluchtend aufeinander abzulegen, insbesondere dann nicht, wenn das Blattmaterial sehr glatte Oberflächen hat·
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, diesem Mangel abzuhelfen·
Das erfindungsgemässe Rückstapelgerät der eingangs angegebenen Art ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Stelle, wo sich in einer Endlage der Tisch-Platte ein Rand derselben befindet, ein Klemmzangenaggregat mit mindestens einer Klemmzange mit bezüglich der Tisch-Platte heb- und senkbaren sowie bezüglich des Maschinenständers horizontal vorschieb- und zurückziehbaren Zangenbacken zum Festklemmen eines Teilstapel-Randes bei dem genannten Rand der Tisch-Platte angeordnet ist«
Vorzugsweise kann das Klemmzangenaggregat an einem zweiten Schlitten horizontal verschiebbar gehalten sein, der bezüglich des erstgenannten Schlittens heb- und senkbar ist, ζ·Β» mittels eines zwischen den beiden Schlitten angeordneten Hydraulikzylinders ο
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Rückstapelgerätes in einer perspektivischen Ansicht rein schematisch dargestellt»
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Das dargestellte Rückstapelgerät besitzt einen auf dem Fussboden stehenden Maschinenständer 1, an dem ein Schlitten 2, durch nicht dargestellte Antriebsmittel vertikal heb- und senkbar, angeordnet isto Der Schlitten 2 trägt horizontal verschiebbar eine Tisch-Platte 3, vorzugsweise einen sog· "Lufttisch11 mit Luftauslassöffnungen zum Bilden eines Luftkissens» auf dem ein Blätter-Teilstapel mühelos verschiebbar isto Die Antriebsmittel zum hin und her bewegen des Tisches zwischen zwei Endlagen sind ebenfalls nicht dargestellt· An einem hinteren Flansch der Tisch-Platte ist noch eine von einem Hydraulikzylinder betätigbare Klemmplatte 4 zum Festklemmen eines Teilstapels auf dem Tisch angebracht«
An dem Ständer 1 ist auch ein zweiter Schlitten 5 vertikal verschiebbar geführt, der durch einen nicht dargestellten Hydraulikzylinder bezüglich des ersten Schlittens 2 heb- und senkbar isto Der Schlitten 5 trägt eine nach der rechten Seite abstehende Führungsschiene 6, an der horizontal verschiebbar ein Klemmzangenaggregat 7 angeordnet isto
Das Klemmzangenaggregat 7 besitzt einen horizontalen, zur Führungsschiene 6 senkrechten Rahmenteil 8, an dem zwei vertikal nach unten ragende Anschlagstangen 9 für die aufzuschichtenden Papierblatt-Teilstapel befestigt sind· Der Rahmenteil 8 trägt auch zwei Klemmzangen zum Festklemmen eines Randes eines Teilstapels, nachdem dieser bis zu den Anschlagstangen 9 vorgeschoben worden isto Jede dieser Klemmzangen besitzt eine Stange 10, die im Rahmenteil 8 vertikal verschiebbar geführt ist· Am oberen Ende der Stange 10, oberhalb des Rahmenteils 8, ist ein Block 11 befestigt, der einen Hydraulikzylinder 12 trägt, mittels dessen eine obere Zangenbacke 13 längs der Stange 10 verschiebbar ist· Am unteren Ende der Stange 10 ist eine untere Zangenbacke 14 befestigte Natürlich müssen die Klemmzangen gegen Drehung um vertikale Achsen gesichert sein·
b 0 9 8 2 7 / 0 b V ü
Um dies zu erreichen, kann man zweckmässig anstelle der nur einen Stange 10, die zur Verbesserung der Uebersichtlichkeit gezeichnet ist, in jeder Klemmzange jeweils zwei parallele runde Stangen vorsehen.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des dargestellten Rückstapelgerätes beschrieben»
Zwischen dem KlemmZangenaggregat 7 und dem rechten Ende der in der Zeichnung in seiner linken Endlage stehenden Tisch-Platte 3 ist auf einer Transportpalette auf dem Fussboden stehend ein angefangener Papierblattstapel 15 dargestellt, auf dem weitere Teilstapel abgelegt werden sollen·
Die Tisch-Platte 3 befindet sich auf einer vorbestimmten Arbeitshöhe, in der ein Papierblatt-Teilstapel, der ζ·Β· von einer Schneidmaschine kommt, auf sie geschoben werden kann. Der Teilstapel wird von Hand genau an den hinteren Flansch der Tisch-Platte 3 und an einen Anschlag 16 angelegt, der sich über dem vorderen oder rechten Ende der Tisch-Platte befindete Der Anschlag 16 ist an einem Träger 17 befestigt, der an der Führungsschiene 6 horizontal verschiebbar gehalten isto
Danach wird die Maschine eingeschaltet, und die nachfolgenden Schritte werden von einer automatischen Steuereinrichtung (Folgesteuerung) durchgeführt.
Zuerst wird die Klemmplatte 4 von ihrem Hydraulikzylinder gesenkt, um den angelegten Papierblatt-Teilstapel auf der Tisch-Platte 3 festzuklemmen. Die Luftzufuhr zum "Lufttisch" wird unterbrochen.
Dann stellt eine mit dem Schlitten 2 verbundene Fotozelle (nicht gezeichnet) fest, ob die Tischplattenunterseite höher liegt als die Oberseite des angefangenen Papierblattstapels 15. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Tischplatte 3 über den Schlitten 2 entsprechend angehoben.
ΰ 0 9 8 2 7 / ü fa V 6
Dann wird der Anschlag 16 durch Verschieben der Platte 17 längs der Führungsschiene 6 mittels eines nicht dargestellten Hydraulikzylinders um eine vorbestimmte Strecke seitlich vom auf der Tisch-Platte liegenden Teilstapel nach rechts weggezogen, und anschliessend wird der Schlitten 5 samt der Platte 17 (mit Anschlag 16) und dem Klemmzangenaggregat 7 bezüglich des Schlittens 2 von einem wiederum nicht dargestellten Hydraulikzylinder um eine vorbestimmte Strecke angehoben.
Nun wird der Tischvorschub eingeschaltet und die Tisch-Platte 3 mit dem Papierblatt-Teilstapel von seiner gezeichneten linken Endlage horizontal in seine rechte Endlage verschoben. Dann wird der Schlitten 2 längs des Ständers 1 abgesenkt, bis die Tischplattenunterseite knapp über der Oberseite des angefangenen Papierblattstapels 15 liegt, was von einer Fotozelle festgestellt wird. (Der Schlitten 5 macht diese Bewegung des Schlittens 2 mito) Nach der Höheneinstellung des Schlittens 2 wird der Schlitten 5 wieder auf den Schlitten 2 abgesenkte Dabei treten die unteren Zangenbacken 14 in Schlitze 3a im sich in der Dicke verjüngenden rechten Rand der Tisch-Platte 3 ein, bis horizontale Anschlagstäbchen 14a, die auf den Zangenbacken 14 befestigt sind, mit ihren Enden auf den zwischen den Schlitzen 3a vorhandenen Vorsprüngen der Tisch-Platte aufliegen. Bei der weiteren Senkung des Schlittens 5 und damit des Rahmenteiles 8 senken sich dieKlemmzangen 10 14 nicht mehr weiter, indem ja die Stangen 10 in dem Rahmenteil 8 frei verschiebbar sind. Die Klemmzangen 10 - 14 ruhen unter ihrem Eigengewicht auf den TischvorSprüngen zwischen den Schlitzen 3a. Nun wird das ganze Klemmzangenaggregat 7 längs der Schiene 6 durch einen weiteren nicht dargestellten Hydraulikzylinder von seiner rechten in seine linke Endlage geschoben, wobei die unteren Zangenbacken 14 auf den Tischvorsprüngen schräg nach oben gleiten und sich unter den rechten Rand
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des auf der Tisch-Platte liegenden Papierblatt-Teilstapels schieben.
Nachdem das Aggregat 7 seine linke Endlage erreicht hat und die Anschlagstangen 9 an der rechten Seite des auf dem Boden stehenden, angefangenen Stapels 15 anliegeni werden durch die Hydraulikzylinder 12 die oberen Zangenbacken 13 nach unten gedrückt, um den rechten Rand des auf der Tisch-Platte liegenden Teilstapels mit vorbestimmter Kraft festzuklemmenο Da die Zylinder 12 auf der linken, der Tisch-Platte 3 zugewandten Seite der Stangen 10 angeordnet sind, können durch diese Kraft die unteren Enden der Stangen elastisch etwas nach rechts, von der Tisch-Platte weg, gebogen werden, um nötigenfalls den festgeklemmten Teilstapel genau bis in die Anlage an den Anschlagstangen 9 zu ziehen·
Danach wird (nach Einschalten der Druckluftzufuhr zum Lufttisch und Heben der Klemmplatte 4) die Tisch-Platte 3 nach links zurückbewegt und also unter dem Teilstapel weggezogen, der sich genau fluchtend auf den angefangenen Stapel 15 ablegt.
Schliesslieh werden die Klemmzangen von den Hydraulikzylindern 12 wieder geöffnet und dann das Klemmzangenaggregat 7 längs der Schiene 6 in seine rechte Endlage zurückverschoben, womit das Gerät, nach Einstellen des Schlittens 2 und der Tisch-Platte 3 auf die Arbeitshöhe, wieder in der Ausgangslage ist.
Das gemeinsame Heben und Senken des Anschlages 16 und des Klemmzangenaggregates 7 mittels des zweiten Schlittens 5, der bezüglich des ersten Schlittens 2 nur eine vorbestimmte Strecke, z.B. etwa 20 cm, heb- und senkbar ist, ergibt eine besonders einfache konstruktive Lösung« Selbstverständlich könnten aber zum Heben und Senken entweder des ganzen Klemm-
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Zangenaggregates oder aber zumindest der Klemmzangen 10 - 14 auch andere Mittel vorgesehen sein.
Die beiden Klemmzangen 10 - 14 wie auch die Anschlagstangen 9 können, je nach der Breite der zu behandelnden Papierblatt-Teilstapel, an verschiedenen Stellen längs des Rahraenteiles 8 (jeweils in Ausrichtung auf einen der Schlitze 3a) angebracht werden« Natürlich kann in gewissen Fällen auch nur eine der Klemmzangen 10 - 14 zum Festklemmen eines Teilstapels ausreichend sein oder könnten in anderen Fällen mehr als zwei Klemmzangen am Rahmenteil 8 angeordnet sein.
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Claims (9)

Patentansprüche
1.·Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapelrr'zu einem Gesamtstapel, wobei zur Aufnahme der Teilstapel eine Tisch-Platte vorgesehen ist, die zwischen zwei Endlagen horizontal hin und her bewegbar an einem Schlitten gehalten ist, welcher heb- und senkbar an einem Maschinenständer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Stelle, wo sich in einer Endlage der Tisch-Platte (3) ein Rand derselben befindet, ein Klemmzangenaggregat (7) mit mindestens einer Klemmzange (10 - 14) mit bezüglich der Tisch-Platte heb- und senkbaren sowie bezüglich des Maschinenständers (1) horizontal vorschieb- und zurückziehbaren Zangenbacken (13, 14) zum Festklemmen eines Teilstapel-Randes bei dem genannten Rand der Tisch-Platte (3) angeordnet ist·
2. Rückstapelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmzangenaggregat (7) an einem zweiten Schlitten (5) horizontal verschiebbar gehalten ist, der bezüglich des erstgenannten Schlittens (2) heb- und senkbar ist·
3. Rückstapelgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmzangenaggregat (7) einen Rahmenteil (8) aufweist, der die Zangenbacken (13, 14) heb- und senkbar lagert.
4. Rückstapelgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmzange (10 - 14) eine untere Zangenbacke (14) die bezüglich des Rahmenteiles (8) frei vertikal verschiebbar geführt ist, sowie eine bezüglich dieser unteren Zangenbacke (14) durch ein Antriebsmittel, z.B. einen Hydraulikzylinder (12), vertikal verschiebbare obere Zangenbacke (13) aufweistο
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5# Rückstapelgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmittel (12) zwischen den beiden Zangen- -backen (13, 14) so angeordnet ist, dass bei Ausübung der Klemmkraft die Zangenbacken unter elastischer Verformung von Führungsteilen (10) sich horizontal in Richtung von der Tisch-Platte (3) weg zu bewegen trachten.
6. Rückstapelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem genannten Rand der Tisch-Platte (3) mindestens ein Schlitz (3a) zur Aufnahme einer unteren Zangenbacke (14) der Klemmzange (10 - 14) vorgesehen ist·
7· Rückstapelgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zangenbacke (14) einen seitlich abstehenden Teil (14a) zur Auflage auf der Tisch-Platte (3) neben dem Schlitz (3a) trägt«
8· Rückstapelgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Schlitten (5) horizontal verschiebbar ein Anschlag (16) für einen Rand eines auf der Tisch-Platte (3) liegenden Teilstapels angeordnet ist·
9. Rückstapelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Tisch-Platte (3) eine heb- und senkbare Klemmplatte (4) zum Festklemmen eines auf der Tisch-Platte (3) liegenden Teilstapels angeordnet iste
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