DE255143C - - Google Patents

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DE255143C
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paper
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/04Pile receivers with movable end support arranged to recede as pile accumulates
    • B65H31/12Devices relieving the weight of the pile or permitting or effecting movement of the pile end support during piling
    • B65H31/18Positively-acting mechanical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufstapeln von Papierbogen auf einer Platte. Die Erfindung läßt sich nicht nur bei mechanisch angetriebenen Stapelmaschinen, sondem auch bei solchen, bei welchen die Papierbogen von Hand abgelegt werden, zur Anwendung bringen. Der Erfindungsgegenstand besteht in einer Vorrichtung, welche den Papierstoß mittels einer Saugvorrichtung bei ίο jedem aufgelegten Bogen um ein Stück abwärts bewegt, derart, daß sich die obere Fläche ständig in annähernd der gleichen Höhe befindet. Beim Aufschichten von Hand besteht der Vorteil der Vorrichtung , darin, daß der Arbeiter beim Auflegen der Papierbogen seine Stellung nicht zu ändern braucht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung in Verbindung mit der Papierschneid-. Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine Stirnansicht.
Fig. 3 zeigt einen Teil der Seitenansicht in größerem Maßstabe und teilweise im Schnitt. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie a-a der Fig. 3 und
Fig. 5 eine Abänderung der Vorrichtung.
Neben dem Ständer 1 ist die Tragplatte 2
angeordnet, auf welcher das Papier χ abgelegt wird. Die Tragplatte ist mit Ketten 5 an den Kettenrollen 4 der Welle 3 aufgehängt. Die Ketten 5 tragen an ihren Enden ösen 6, durch welche Stangen 7 hindurchgesteckt sind.
Diese Stangen greifen unter die Platte 2 und halten diese in der gewünschten Stellung. In dem Maße, wie der Papierstapel zunimmt, wird die Platte selbsttätig gesenkt durch Vorrichtungen, welche die Welle 3 in Drehung versetzen und welche später eingehend beschrieben werden. Die Wellen 3 sind an dem oberen Teil 8 des Ständers 1 gelagert.
Unter die Platte 2 kann ein auf Rädern 10 verschiebbarer Karren 9 geschoben werden, auf dessen Schienen 11 die Platte aufgesetzt wird, sobald der Papierstoß die gewünschte Höhe erreicht hat. Hierauf wird das aufgestapelte Papier fortgefahren.
Das Papier wird von der Papiermaschine oder einem Haspel in Streifenform durch die Walzen 12 zugeführt und hierauf in der Schneidvorrichtung 13 auf die gewünschte Länge zurecht geschnitten. Die Länge der Bogen kann durch Einwirkung auf die Bewegung der Schneidvorrichtung verändert werden.
Hierauf werden die Papierbogen von den um die Rollen 16, 17 und 18 bzw. 19 und 20 geführten endlosen Bändern 14 und 15 gefaßt und dem Papierstoß zugeführt. Die Rollen 18 und 20 sind zur. Vermehrung oder Verminderung der Bänderspannung einstellbar gelagert. Beim Aufschieben auf den Papierstoß legen sich die Bogen gegen- den an der Stütze 22 hängenden Anschlag 21, wobei sie gleichzeitig durch seitliche Führungen 23 und 24 in der richtigen Lage gehalten werden.
Ein Klopfer 25, welcher bei der gezeichneten Anordnung an einer schwingenden Welle 26 befestigt ist, erhält einen derartigen An-
trieb, daß er ständig gegen den Papierstoß klopft. Die gleichen Führungen 23 und 24 sind ebenso wie der Klopfer auch auf der gegenüberliegenden Seite der Maschine vorhanden. Auf diese Weise wird ein gleichmäßiges Aufstapeln des Papieres auf der Platte 2 ermöglicht.
Um den Austritt aus den Bändern 14 und 15 stets in gleicher Höhe zur Oberfläche des Papierstoßes zu erhalten, sind besondere Vorrichtungen angebracht, welche den Papierstoß mit zunehmender Höhe abwärts bewegen. Man erreicht dieses durch eine Saugvorrichtung, die im folgenden näher beschrieben wird.
An den Saugstutzen einer geeigneten Saugpumpe 27 (vgl. Fig. 3 und 4) ist ein Rohr 28 angeschlossen, welches durch ein Rohr 29 mit einer Saugkammer im Gehäuse 30 in Verbindung steht. Die Saugkammer wird nach oben durch eine zwischen die Gehäuseschalen eingesetzte Membran 31 abgeschlossen. Das Rohr 29 ist weiterhin mit einem Rohr 32 an die Führungsplatte 33 angeschlossen, deren Öffnung 34 durch das auf der Platte 2 aufgeschichtete Papier ganz oder teilweise abgeschlossen wird. Solange der Papierstoß unterhalb der Öffnung liegt, kann die Saugpumpe durch das Rohr 32 ungehindert Luft ansaugen, ohne die Membran durchzubiegen. Sobald jedoch das Papier die Öffnung zu schließen beginnt, wie in Fig. 4 angedeutet, strömt weniger Luft nach, als die Pumpe braucht. Der entstehende Unterdruck biegt die Membran durch, welche mit einer Stellvorrichtung in Verbindung steht, die veranlaßt, daß die Platte und der darauf befindliche Papierstoß sich senken. Hierdurch wird die Öffnung 34 weiter geöffnet, so daß die Saugpumpe wieder mehr Luft erhält. Dadurch kommt die Stellvorrichtung zur Ruhe, bis die Öffnung 34 von neuem abgedeckt wird.
Die Stange 35 (Fig. 3) greift an der Membran 31 an und trägt an ihrem oberen Ende einstellbare Muttern 39, welche sich gegen die untere Seite eines vom Gewicht 36 belasteten Armes des um den Zapfen 38 schwingenden Doppelhebels 37 legen. Durch Einstellen der Muttern 39 kann der Ausschlag des Hebels 37 eingestellt werden. Auf der Stange sitzen weiterhin Flügelmuttern 40, gegen welche sich die auf dem Gehäuse sitzende Feder 41 stützt. Die Spannung der Feder 41 kann durch Einstellen der Flügelmuttern geändert werden, je nachdem der Saugpumpe ein größerer oder kleinerer Widerstand entgegengesetzt werden soll.
Am Arm 42 des Hebels 37 sitzt eine Klinke 43, welche in die Zähne des Sperrades 44 auf der Welle 45 eingreift. Mit dem Sperrad ist ein Kettenrad 46 verbunden, dessen Kette auf der anderen Seite um das Kettenrad 48 auf der Welle 49 geführt ist. Auf der Welle 49 sitzen zwei Schnecken 50, je eine auf jeder Seite der Maschine, welche in die Schneckenräder 51 auf den Wellen 3 eingreifen. Durch Drehen der Welle 45 werden auch die Wellen 3 gedreht, und hierdurch wird die Platte 2 gesenkt.
Die Klinke 43 erhält vom Exzenter 52 auf der Welle 53 eine hin und her gehende Bewegung, und zwar durch die Exzenterstange 54, deren äußeres Ende an einem Arm 55 der Klinke 43 angreift. Bei normaler Lage der Membran steht die Klinke in der vorderen Stellung. Soll sie das Sperrad 44 vorwärts drehen, so muß sie zurückgeführt werden. Das Exzenter 52 führt nur eine begrenzte Bewegung aus und betätigt die Klinke nur, wenn die Membran nach unten durchgebogen ist, wobei die Muttern 39 den Hebel 37 freigeben und dieser unter Einwirkung des Gewichtes 36 die Klinke 43 zurückzieht. Ist dieses der Fall, dann wirkt das Exzenter auf die Klinke 43 ein und dreht die Welle 45 bzw. das Sperrrad 44 um die gewünschse Anzahl Zähne vorwärts, entsprechend dem Hub des Exzenters.
Die Welle 53 wird durch Zahnräder von der Welle 93 angetrieben, welche ihrerseits durch einen Riementrieb mit der Kraftwelle 56 in Verbindung steht. Die Saugpumpe kann ebenfalls, wie gezeichnet, von der Welle 56 aus betrieben werden.
Statt daß die Platte mit zunehmender Papierstoßhöhe senkrecht verschoben wird, kann auch die Platte feststehen und der die Zuhängevorrichtung tragende Arm bewegt werden, wie in Fig. 5 angegeben ist. Hierin ist 80 die Platte und 81 ein am Ständer 82 befestigtes Gestell, welches die Führungrollen 83 und 84 trägt.
Das mit der Saugpumpe 85 verbundene Membrangehäuse 86 wirkt mit dem Hebel 87 auf das Sperrad der Welle 88 ein. Die Welle 88 steht durch eine Kette mit dem verschiebbaren Gestell 81 in Verbindung. An dem Gestell 81 befindet sich die Führung 90 für das Papier. In dieser Führung ist eine Öffnung 91, an welche die Säugpumpe mittels des Rohres 92 angeschlossen ist, derart, daß beim Verdecken der Öffnung durch den zunehmenden Papierstoß die Saugpumpe die Membran durchbiegt und hierdurch die. Zubringevorrichtung am Gestell 81 und mit dieser die Führungsbänder allmählich anhebt.
Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Anordnung nach den Fig. 1 und 2, bei der nur die Plattform statt der Zuführung gehoben . wird.
Die Wirkungsweise der Maschine nach den Fig. ι und 2 ist folgende.
Die Platte 2 hängt in einer bestimmten Lage zu der Zubringevorrichtung. Der Papier-
streifen wird durch ein Getriebe zugeführt und in Bogen von bestimmter Länge zerschnitten. Die seitlichen Führungen, Anschläge und Klopfer sind eingestellt. Durch die beiden Sätze von Führungsbändern 14 und 15 werden die abgeschnittenen Bogen auf den Papierstoß abgelegt, welcher mit zunehmender Höhe einen Teil der Öffnung 34 verdeckt. Hierauf biegt die Saugpumpe die Membran durch und führt die Klinke in die Arbeitsstellung. Das Exzenter dreht nun mittels der Klinke das Sperrrad, wodurch sich die Platte 2 senkt, bis der obere Teil des Papierstoßes die Öffnung 34 so weit freigegeben hat, daß genügend Luft
durch die Öffnung zur Saugpumpe gelangt.
Auf diese Weise stellt die Stellvorrichtung selbsttätig die Höhe der Platte und des Papierstoßes ein und sichert die bestimmte Entfernung zwischen Papierstoß und Zuführvorrichtung. Die Papierbogen werden dabei in passender Weise auf dem Papierstoß aufgestapelt.
Sobald der Papierstoß auf der Platte 2 die richtige Höhe erreicht hat, wird die Platte auf den Karren 9 gesenkt und das Papier nach jeder gewünschten Stelle gefahren. Hierauf wird eine andere Platte zur Aufnahme eines neuen Papierstoßes aufgelegt.
Wenn der Papierstreifen erst in zwei Längsstreifen und diese dann zu Bogen zerschnitten und auf getrennten Stößen aufgestapelt werden, wird die Höhe jedes Papierstoßes durch Abschließen der zunächstliegenden., mit der Saugpumpe in Verbindung stehenden Öffnung eingestellt. ■

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufstapeln von Papierbogen, bei welcher der Papierstoß in eine der Zuführung entsprechende Lage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Papierstoßes bzw. der Zuführung durch eine von der Höhe des Papierstoßes beeinflußte Saugvorrichtung vermittelt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung von einer Saugpumpe eingerückt wird, wenn deren Saugöffnung durch den wachsenden Papierstoß ganz oder teilweise geschlossen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Stellvorrichtung durch eine Membran erfolgt, welche bei teilweisem Abschluß der Saugöffnung durch die Saugwirkung der Pumpe durchgebogen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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