DE256131C - - Google Patents

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DE256131C
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fuel
cam
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fuel injection
annular space
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DENDAT256131D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F02M67/10Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
    • F02M67/12Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 256131 -KLASSE.46c. GRUPPE
CARL GRUNWALD in BREDENEY.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1911 ab.
Bei Einspritz -Verbrennungskraftmaschinen, die mit schwerzündlichem Brennstoffe, z. B. Teeröl, betrieben werden, tritt der Ubelstand auf, daß bei geringer Belastung der Maschine die Zündung aussetzt. Dies hat seinen Grund darin, daß bei geringer Belastung nur eine geringe Menge Brennstoff gefördert und infolgedessen der Zerstäuber oder genauer der über dem Nadelsitz befindliche Ringraum vollständig von Brennstoff leergeblasen wird, so daß bei erneutem öffnen des Brennstoffventils zunächst kalte Druckluft in den Arbeitszylinder strömt und die Zündung des nachfolgenden Brennstoffes verhindert. Andererseits hat sich gezeigt, daß die Zündung mit Sicherheit eintritt, wenn dafür gesorgt wird, daß wenigstens eine ganz geringe Menge Brennstoff in dem Raum unmittelbar über dem Nadelsitz des Brennstoffventils vorhanden ist, wenn dieses geöffnet wird.
Um dieses zu erreichen und damit den eingangs erwähnten Ubelstand zu beseitigen, wird der Erfindung gemäß der über dem Nadelsitz befindliche Ringraum vor dem zur Einführung des Brennstoffes dienenden Anheben der Nadel vorübergehend kurze Zeit mit dem Innern des Arbeitszylinders in Verbindung gebracht.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch ein der Erfindung gemäß eingerichtetes Brennstoffventil und einen Teil des Arbeitszylinders,
Fig. 2 in Oberansicht eine besondere Art der Anordnung der Steuerungsorgane für das in Fig. ι dargestellte Brennstoffventil,
Fig. 3 in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung eine zweite Ausführungsform der Brennstoffeinspritzvorrichtung und
Fig. 4 die zugehörige Steuernockenscheibe in einer Ansicht von links gesehen.
Es soll zunächst die in Fig. 1 dargestellte Anordnung beschrieben werden.
Es bezeichnet A den im Deckel M des Arbeitszylinders angeordneten Ventileinsatz, B die Brennstoff nadel, die von der Nockenscheibe N aus unter Vermittlung eines Steuerhebels P gesteuert wird, C die Zerstäuberplatten und D den Zerstäuberkonus. Die Kanäle E und F dienen zur Zuführung des Brennstoffes und der Einspritzdruckluft.
Außer dem normalen Brennstoffnocken n1 ist nun der Erfindung gemäß auf der Nockenscheibe N, in der durch Pfeil angedeuteten Drehrichtung vor dem Brennstoffnocken n1 gelegen, ein zweiter kleinerer Nocken n2 vorgesehen. Dieser Hilfsnocken n2 bewirkt ein kurzes, der Hauptöffnung des Brennstoffventiles vorangehendes Anheben und Schließen der Brennstoffnadel B. Da nun der Druck im Arbeitszylinder niedriger ist als der Druck im Brennstoffventil, so tritt durch dieses kurze Anheben der Brennstoffnadel B eine Druckverminderung in dem Ringraum G ein.
Dies hat zur Folge, daß in der Düse ein Vorrücken des von der Brennstoffpumpe geförderten Brennstoffes stattfindet, so daß beim zweiten durch den Nocken n1 bewirkten öffnen des Brennstoffventiles nicht mehr kalte Druckluft, sondern sogleich Brennstoff in den Arbeitszylinder gelangt, wodurch eine sichere Zündung gewährleistet ist.
Da die Gefahr des Aussetzens der Zündung
ίο nur bei kleinen Belastungen der Maschine besteht, so kann die vorbeschriebene Steuerung der Brennstoffnadel zweckmäßig so ausgebildet werden, daß einerseits der Hilfsnocken n2 überhaupt erst beim Sinken der Belastung unter eine bestimmte Grenze — etwa bei halber Last — in Tätigkeit tritt, und daß außerdem die Voröffnungsdauer oder Voröffnungsweite der Brennstoffnadel mit sinkender Belastung zunimmt.
Eine derartige Anordnung der beiden Nocken n1 und n2 auf der Nockenscheibe JV zeigt Fig. 2. Wie aus dieser Figur zu ersehen ist, ist der Hauptbrennstoffnocken n1 ungefähr doppelt so breit wie der Hilfsnocken n2.
Außerdem besitzt der Hilfsnocken n2 zwei verschieden hohe Laufflächen, die untereinander bzw. mit der Umfläche der Nockenscheibe durch. schräge Auflauf flächen verbunden sind. Die Nockenscheibe JV ist in an sich bekannter Weise auf der Steuerwelle R durch Nut und Feder verschiebbar angeordnet und kann durch einen Stellhebel S in drei Lagen I, II, III eingestellt werden. Bei voller Last würde der Stellhebel auf I stehen müssen.
Die Nockenscheibe nimmt dann zum Hebel P die aus Fig. 2 ersichtliche Lage ein, bei der die Steuerrolle p1 lediglich mit dem Brennstoffnocken n1 zusammenarbeitet. Sinkt die Belastung der Maschine unter halbe Last, so muß der Stellhebel in die Mittellage II übergeführt werden. Hierdurch wird bewirkt, daß der niedrige Teil des Hilfsnockens n2 in die Bahn der Steuerwelle gelangt. Es findet dann eine geringe Voröffnung des Brennstoffventils vor dem Einspritzen des Brennstoffes statt. Bei Leerlauf endlich würde der Stellhebel S in Stellung III zu bringen sein, wobei dann der hohe Teil des Hilfsnockens n2 wirksam wird und eine größere Voröffnung des Brennstoffventils herbeiführt. Die Einstellung der Nockenscheibe JV entsprechend den verschiebenen Belastungen kann natürlich auch, statt, wie in Fig. 2 dargestellt, von Hand, vom Geschwindigkeitsregler aus erfolgen.
Die Stelle der Nockenscheibe JV, an der der Hilfsnocken n2 zweckmäßig anzuordnen ist, muß durch Versuche festgestellt werden.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß die Verbindung des Ringraumes G mit dem Arbeitszylinder nicht durch die Brennstoffdüsenöffnung, sondern durch einen besonders gesteuerten Umführungskanal K erfolgt. Das Öffnen und Schließen dieses Kanals wird hierbei durch ein Hilfsnadelventil L bewirkt, das unter Vermittlung eines zweiten mit Bezug auf den Steuerhebel P etwas mehr nach vorn liegenden Steuerhebels Γ ebenfalls von der Nockenscheibe N aus gesteuert wird. Zu diesem Zweck ist wiederum außer dem normalen Brennstoffnocken n1 auf der Nockenscheibe JV, in der durch den Pfeil angedeuteten Drehrichtung vor dem Brennstoffnocken n1 gelegen, ein zweiter Nocken n2 vorgesehen, der jedoch in diesem Falle, entsprechend der Lage des zugehörigen Steuerhebels T, mit dem Nocken n1 nicht in einer Ebene liegt (s. Fig. 4). Dieser Hilfsnocken n2 wirkt derart auf die Nadel des Hilfsventil L ein, daß durch deren kurzes Anheben und Schließen vor dem öffnen des Brennstoffventils vorübergehend eine Verbindung zwischen dem Ringraum G und dem Zylinder hergestellt und dadurch eine Druckverminderung in dem Ringraum herbeigeführt wird. Die hierdurch erzielte Wirkung auf den Brennstoff ist die gleiche wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Brennstoff-Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, die mit schwerzündlichem Brennstoffe arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die der über dem Sitz des Brennstoffventils (B) befindliche Ringraum (G) vor dem zum Einspritzen dienenden Anheben der Nadel vorübergehend auf kurze Zeit mit dem Arbeitszylinder in Verbindung gebracht werden kann.
2. Ausführungsform der Brennstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Ringraum (G) und dem Arbeitszylinder durch kurzes Voröffnen des Brennstoffventils bewirkt wird.
3. Ausführungsform der Brennstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Nockenscheibe (N), die zur Steuerung des Brennstoffventils dient, außer dem Brennstoffnocken (n1) ein diesem im Drehsinne vorgelagerter Hilfsnocken (n2) vorgesehen ist, der das Voröffnen des Brennstoffventils bewirkt.
4. Ausführungsform der Brennstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsnocken (n2) eine geringere Breite besitzt als der Brennstoffnocken (n1) und beim Sinken der Maschinenbelastung unter eine bestimmte
Größe in an sich bekannter Weise auf der Steuerwelle (R) verschoben und damit in die Bahn der Steuerrolle gebracht werden kann.
5. Ausführungsform der Brennstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsnocken ein Profil von solcher Gestalt besitzt, daß er mit sinkender Belastung eine längere Verbindung des Ringraumes (G) mit dem Arbeitszylinder herstellt.
6. Ausführungsform der Brennstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Ringraum (G) und dem Arbeitszylinder vor dem Anheben des Brennstoffventils durch einen besonderen gesteuerten Umführungskanal (K) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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