DE256164C - - Google Patents
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- DE256164C DE256164C DENDAT256164D DE256164DA DE256164C DE 256164 C DE256164 C DE 256164C DE NDAT256164 D DENDAT256164 D DE NDAT256164D DE 256164D A DE256164D A DE 256164DA DE 256164 C DE256164 C DE 256164C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P3/00—Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
- H02P3/06—Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter
- H02P3/08—Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing a DC motor
- H02P3/14—Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing a DC motor by regenerative braking
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
- M 256164 KLASSE 2\d. GRUPPE
WALTER HEYMANN in METZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1911 ab.
Im Bahnbetrieb werden vorzugsweise Hauptschlußmotoren verwendet, weil sie ihrer Natur
nach seinen Anforderungen (große Anfahrzugkraft und Verringerung der Zugkraft bei zunehmender
Geschwindigkeit) gut entsprechen. Nebenschlußmotoren dagegen eignen sich nach ihrer Grundeigenschaft — annähernd gleiche
Geschwindigkeit für jede Zugkraft -— schlecht für Bahnbetrieb. Gleichwohl werden Nebenschlußmotoren
hin und wieder zur Zugförderung benutzt, weil sie zur Arbeitsrückgewinnung gut geeignet sind; dabei nimmt man
ihre schlechten Eigenschaften in den Kauf, verzichtet also auf gute Geschwindigkeitsregelung
und begnügt sich, solange die Maschine als Motor arbeitet, mit einem kleineren Wirkungsgrad,
weil man durch die Arbeitsrückgewinnung hierfür entschädigt wird.
Will man dagegen den Hauptschlußmotor zur Arbeitsrückgewinnung im Bahnbetrieb benutzen,
so ist eine ungünstige, praktisch nur schwer ausführbare Umschaltung der Erregung
erforderlich. Auch bei Verbundmotoren hat man bisher diesen Nachteil oder eine während
der Arbeitsrückgewinnung auftretende ungünstige Feldschwächung in Kauf nehmen müssen. Diese Umstände führen dazu, daß
in vielen Fällen, in denen die mechanischen Verhältnisse zur Arbeitsrückgewinnung einladen
(z. B. beim Bremsen), gleichwohl auf sie verzichtet wird.
Das vorliegende Verfahren besteht nun darin, daß die für die Arbeitsrückgewinnung
im Bahnbetrieb ungeeignete Hauptschlußwicklung eines Verbundmotors nicht eingeschaltet
bleibt, sondern außer Wirkung gesetzt wird.
Vorher wird die Hauptschluß wicklung zur Verstärkung des Feldes benutzt. Die Beseitigung
des Hauptfeldes braucht dabei nicht erst zu erfolgen, wenn der Rückstrom auftritt,
sondern kann ohne Störung des Motorbetriebes schon vorher vorgenommen werden, so daß eine Feldschwächung beim Beginn der
Arbeitsrückgewinnung mit Sicherheit vermieden werden kann. Eine vorzeitige Umschaltung
der Hauptstromerregung wäre ohne Störung nicht möglich.
Die Fig. 1 erläutere dieses Verfahren:
Es bedeutet N die Nebenschlußwicklung, H die Hauptschlußwicklung des Motors, A sei
sein Anker; durch einen oder mehrere Schalter a, deren Eigenart im einzelnen noch ge- ■
kennzeichnet werden wird, kann die Hauptschlußwicklung kurzgeschlossen werden.
Die Maschine laufe zunächst als Motor. Der Stromverlauf für die Nebenschlußwicklung
geht aus dem Bild ohne weiteres hervor; der Anker erhält seinen Strom bei geöffnetem
Schalter α über die Hauptschluß wicklung, die ein Feld erzeugt, das mit dem von der Nebenschlußwicklung
N erregten gleichgerichtet ist.
Arbeitet die Maschine als Dynamo, so wird der Rückstrom vom Anker nicht durch die
Wicklung H, sondern durch einen oder mehrere Schalter α geleitet, so daß eine Schwächung
des Feldes vermieden wird. Nach erfolgtem Kurzschluß der Wicklung H kann sie
ganz abgeschaltet werden; Kurzschließen und Abschalten nacheinander kann ein und derselbe
Schalter ausführen.
Der Kurzschluß der Wicklung H kann nun selbsttätig eingeleitet werden, z. B. dadurch,
daß der Schalter α durch ein Minimal- und
Rückstromrelais vom Ankerstrom geschlossen wird, sobald der Anker nur einen kleinen
Motorstrom aufnimmt oder als Dynamoanker Rückstrom liefert.
An Stelle dieser Vorrichtung kann (bei Gleichstrom) ein elektrisches Ventil in Form
einer Quecksilberdampflampe, AluminiumzelleZ o. dgl. (vgl. Fig. 2) benutzt werden.
Drittens kann am Fahrschalter eine Vorrichtung angebracht werden, die beim Schalten
von einer niederen auf eine höhere Fahrstufe den Kurzschlußschalter α offen läßt, ihn aber
beim Rückgang aus der höheren zur niederen Fahrstufe in allen oder einigen bestimmten
Stellungen des Fahrschalters schließt.
Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig, ob ein oder mehrere auf verschiedene
Weise bewegte Kurzschlußschalter oder Apparate mit ähnlicher Wirkung (elektrische Ventile)
benutzt und welche Mittel für die Änderung der Erreger-, Anker- oder Motorspannung
und für Verbesserung der Kommutierung gewählt werden; wesentlich dagegen ist, daß die
Maschine selbsttätig oder mit Hilfe des Fahrschalters zur Arbeitsrückgabe bei unwirksamer
Hauptschlußwicklung vorbereitet wird, bevor oder spätestens sobald der Rückstrom auftritt.
Das hier für das Beispiel des Bahnbetriebes geschilderte Verfahren ist auch für Automobil-
und Hebezeugbetrieb verwendbar.
Claims (4)
1. Verfahren zur Rückgewinnung von Energie bei Verbundmotoren, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkung der Hauptschlußwicklung aufgehoben wird, bevor oder spätestens sobald der Rückstrom
auftritt.
2. Anordnung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hauptschlußwicklung durch einen vom Ankerstrom beeinflußten Minimal- und Rückstromschalter vor dem Auftreten des
Rückstromes selbsttätig kurzgeschlossen wird.
3. Anordnung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
elektrische Ventile den Rückstrom von der Hauptschlußwicklung selbsttätig fernhalten.
4. Anordnung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hauptschlußfeldwicldung mit Hilfe des Fahrschalters beim Hinabgehen von einer
höheren zu einer niederen Fahrstufe auf bestimmten Fahrstufen kurzgeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256164C true DE256164C (de) |
Family
ID=514200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256164D Active DE256164C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256164C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755912C (de) * | 1940-09-21 | 1954-02-01 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Senkschaltung fuer elektrisch betriebene Hebezeuge |
| US2800598A (en) * | 1954-02-14 | 1957-07-23 | British Thomson Houston Co Ltd | Circuit arrangement for dynamo-electric machines having a rotating contact surface |
| DE1042001B (de) * | 1955-03-31 | 1958-10-30 | Siemens Ag | Kompoundierte, fremderregte Nutzbrems-schaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit Reihenschluss-Fahrmotoren |
-
0
- DE DENDAT256164D patent/DE256164C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755912C (de) * | 1940-09-21 | 1954-02-01 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Senkschaltung fuer elektrisch betriebene Hebezeuge |
| US2800598A (en) * | 1954-02-14 | 1957-07-23 | British Thomson Houston Co Ltd | Circuit arrangement for dynamo-electric machines having a rotating contact surface |
| DE1042001B (de) * | 1955-03-31 | 1958-10-30 | Siemens Ag | Kompoundierte, fremderregte Nutzbrems-schaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit Reihenschluss-Fahrmotoren |
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