DE256294C - - Google Patents

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DE256294C
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DE
Germany
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bellows
board
extraction device
dust extraction
nozzle
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DENDAT256294D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/02Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
    • A47L5/04Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with pistons, bellows, or diaphragms, e.g. driven by the cleaner-supporting wheels

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256294 KLASSE 8e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Staubabsaugevorrichtung. Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine einfache und billige tragbare Vorrichtung zu schaffen, welche von Hand aus in Tätigkeit gesetzt werden kann und insbesondere zum Reinigen von Teppichen dienen soll.
Ein wesentliches Merkmal der Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Reinigungsdüse einen Teil der Unterstützungsvorrichtung bildet und über den Teppich bzw. über den zu reinigenden Gegenstand bewegt wird, wobei der Blasebalg in Tätigkeit tritt. Ein weiteres Merkmal der
!5 Staubabsaugevorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß das öffnen und Schließen des Blasebalges von dem einen Glied desselben abhängig ist, welches sich um eine Drehachse bewegt, die in der Nähe des zu reinigenden Teppiches unter Vermittlung eines Fußtrittes , gehalten wird.
Die Vakuumreinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Staubabsaugevorrichtung gemäß der Erfindung bei geschlossenem Blasebalg;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht, während
Fig. 3 einen Vertikalschnitt derselben erkennen läßt.
Fig. 4 veranschaulicht die Düse, das Saugrohr und das Lufteinlaßventil in einer Vorderansicht teilweise im Schnitt;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Vakuumreinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 6 ist eine Seitenansicht und ein teilweiser Schnitt und
Fig. 7 eine Vorderansicht;
Fig. 8 veranschaulicht eine Vorderansicht der Düse und jener Teile, durch welche die Lage der Düse in bezug auf den Boden geregelt wird;
Fig. 9 ist ein zu Fig. 8 gehöriger Querschnitt und
Fig. 10 ist ein Vertikalschnitt durch die Vakuumreinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 11 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der Fig. 10 im geschlossenen Zustand; die
Fig. 12 und 13 veranschaulichen Einzelheiten der neuen Vakuumreinigungsvorrichtung in einer Seitenansicht.
Die Staubabsaugevorrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Blasebalg a, welcher einen rechteckigen oder
länglichen Umriß besitzt, und dessen Ende sich in der Nähe des Bodens befindet. Die durch ein Scharnier verbundenen Enden b der Blasebalgwände befinden sich oben. Das eine Seitenbrett c1 des Blasebalges ist mit einem gekrümmten Metallfuß d versehen, welcher sich zu dem Boden erstreckt und mit einer Fußplatte e ausgerüstet ist. Diese Fußplatte e ist mit den gekrümmten Füßen d gelenkig
ίο verbunden, so daß diese Platte nach aufwärts geschwungen werden kann, damit dieselbe entweder zwischen diesen Füßen oder an diesen Füßen liegt, wie es in der Fig. ι durch punktierte Linien veranschaulicht ist. Das untere Ende des anderen Seitenbrettes c2 des Blasebalges ist mit Hebeln f gelenkig verbunden, von denen sich je einer an jeder Seite des Blasebalges befindet. Die unferen Enden dieser Hebel sind durch eine Querstange g miteinander verbunden. Auf dieser Querstange befinden sich zwei kleine Rädchen oder Rollen-. Ferner ist auf dieser Stange eine Saugdüse i schwingbar gelagert, deren untere Fläche flach und mit einem Schlitz versehen ist (s. Fig. 4).
Diese Düse liegt in allen Lagen des Blasebalges flach gegen den Teppich bzw. den Gegenstand, auf dem die Vorrichtung ruht. An dem hinteren Rand der Düse kann eine kleine Rolle / vorgesehen sein, um die Reibung der Staubabsaugevorrichtung zu verringern.
Mit der Düse ist ein biegsamer Schlauch k verbunden, welcher mit seinem anderen Ende mit dem Teil des Blasebalges in Verbindung steht, an dem die Hebel f schwingbar angebracht sind. Zweckmäßig ist der Schlauch mit einem entfernbaren Deckel I verbunden, welcher in dem Blasebalg angebracht ist. Durch drehbare Klinken m kann dieser Deckel in seiner Lage gehalten oder freigegeben werden.
Hinter dem Deckel ist in der öffnung des Blasebalges ein Sack η aus Kattun oder einem anderen geeigneten porösen Stoff angebracht.
Dieser Sack η ist entfernbar. An der Rückseite des Deckels / befindet sich ein Luft- und Staubeinlaßventil 0. An dem anderen Seitenbrett c1 des Blasebalges ist ein Luftauslaßventil p angeordnet. Die oberen Enden der Hebel f sind oberhalb des Blasebalges miteinander verbunden und bilden einen Handgriff q, durch welchen diese Hebel um ihre Drehzapfen geschwungen werden können.
Wenn die die Vorrichtung bedienende Person ihren Fuß auf die Fußplatte e stellt und durch den Handgriff q die vordere Seitenplatte c2 und die Düse i hin und her bewegt, wird der Blasebalg α geöffnet und geschlossen, so daß Luft und Staub durch die Düse i eintritt, um den Staub in den Sack η einzuführen, während die Luft durch diesen Sack hindurchgeht, um durch das Auslaßventil p auszuströmen. Durch die Bewegung des Handgriffes q wird gleichzeitig die ganze Vorrichtung entlang dem Boden bewegt, wobei die bedienende Person den Druck auf die Fußplatte e aufhebt, um den Apparat zu einer anderen Stelle zu bewegen.
Um den in dem Sack angesammelten Staub zu entfernen, wird der Deckel / abgenommen und der Sack herausgezogen. Nach der Entleerung desselben wird er wieder in die Reinigungsvorrichtung eingesetzt. Die Fußplatte e kann gegebenenfalls derart sein, daß sie durch einen starken Reibungseingriff mit dem Teppich in Berührung steht, so daß die Vorrichtung an jeder Stelle stehen bleiben kann, ohne daß der Fuß auf diese Platte e aufgesetzt wird.
Bei der Staubabsaugevorrichtung gemäß der Fig. 5 kommen die Hebel f in Wegfall. In diesem Fall erstreckt sich das Brett c2 des Blasebalges in der Form von zwei hohlen Teilen bzw. Vorsprüngen c3 nach abwärts. Das obere Ende des Brettes ist mit einem Handgriff r versehen, welcher sich über das obere gelenkige Ende des Blasebalges erstreckt. Die Düse i ist mit den hohlen Teilen c3 starr verbunden. Um zu ermöglichen, daß in diesem Fall die Düse eine parallele Lage zu dem Boden annimmt, ist das hintere Brett c1 des Blasebalges mit einem Schwingglied s versehen, welches an der Fußplatte e durch Gelenkstücke t angebracht ist. Drähte oder eine mit einem Schlitz versehene Platte u können zur Führung des Schwinggliedes s dienen. Dieses Schwingglied besitzt mit einer Rolle versehene Zapfen, deren Rolle mit dem Schlitz in Eingriff steht; hierbei wird die Luft und der Staub durch die Düse und die hohlen Vorsprünge c3 in den Blasebalg geführt.
Bei der Staubabsaugevorrichtung gemäß den Fig. 6 und 7 ist der Luftauslaß für den Blasebalg in einem entfernbaren De'ckel I1, welcher die Öffnung des Blasebalges abschließt, durch welche der Staubsack eingeführt und entfernt werden kann. Dieser Luftauslaß wird durch zwei Schlitze P gebildet, welche durch Ausschneiden des Deckels hervorgebracht sind. Diese Schlitze werden durch einen losen Deckel ν aus Leder geschlossen. Dieser Lederdeckel ist nur an seinen wagerechten Rändern befestigt und kann sich lose oder dicht gegen den Deckel I1 anlegen, wenn der Blasebalg bewegt wird.
Wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt, ist ferner ein Saugkanal teilweise in dem Deckel ll angeordnet. Die Reinigungsvorrichtung ist mit der Fußplatte durch eine Strebe w verbunden, welche zu dem Blasebalg an die
Stelle führt, wo das hintere Brett c1 des Blasebalges mit dem vorderen Brett c2 gelenkig verbunden ist.
Bei der Reinigungsvorrichtung gemäß den Fig. io und ii ist der den Filtersack enthaltende Teil durch Seitenteile v1 abgeschlossen. Ein Haken χ des Brettes v1 und eine Öse y des Brettes e (Fig. ii) dienen dazu, um den Blasebalg geschlossen zu halten, wenn sich die Vorrichtung außer Gebrauch befindet.
Wie in den Fig. ι bis 5 dargestellt, kann die Saugdüse sich nur wenig in bezug auf den zu reinigenden Teppich einstellen. Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine Einrichtung, durch welche das Düsenende des Brettes c2 eingestellt werden kann. Zu dem Zweck sind die Rollen z, welche das untere Ende des vorderen Brettes unterstützen, auf einer Spindel z1 angeordnet, welche sich durch einen
ao feststehenden Teil des Brettes c2 erstreckt. Die· Öffnung in dem Brett ist größer als der Durchmesser der Spindel, so daß sich das Brett seitlich bewegen kann. In der Nähe der Enden der Spindel z1 ist dieselbe in kurbelförmigen Enden einer Stange z2 unterstützt. Diese Stange ist an diesen Enden durch Gelenkstücke z3 mit. den Rändern des Brettes c2 exzentrisch verbunden. Unter Vermittlung einer Schraube 24, welche durch einen feststehenden Träger c4 hindurchgeht und an der Stange z2 ruht, kann das Düsenende des Brettes c2 beliebig in bezug auf die Oberfläche eingestellt werden, über der sich das Brett befindet. Infolge dieser Einrichtung kann die Düse eingestellt werden, um derselben eine solche Lage zu geben, daß die Reinigungsvorrichtung leicht von Hand aus in Bewegung gesetzt werden kann. An die Stelle der Schraube z* können auch Federn £5 verwendet werden (Fig. 12). Das eine Ende einer jeden Feder ist an der Spindel z1 befestigt, während das andere Ende der Feder mit dem Träger c4 in Verbindung steht.
Wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt, besteht der untere Teil des vorderen Brettes c2 aus zwei Teilen, welche gelenkig miteinander verbunden sind und durch einen Riegel m geschlossen gehalten werden. Der untere Teil dieses Brettes c3 besitzt den Saugkanal und das Lufteinlaßventil 0. Der Staubsack η ist durch einen feststehenden Teil des Brettes getragen, in ähnlicher Weise wie in der Fig. 3 dargestellt.

Claims (5)

Pate nt-Ansprüche:
1. Von Hand über den Fußboden zu bewegende Staubabsaugevorrichtung mit Saugbälgen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Balgbrett fc1) an einem Fußtritt
(e) schwingbar gelagert ist, während das andere durch die Saugdüse (i) auf den zu reinigenden· Gegenstand gestützte Balgbrett (c2) mit einem Handgriff ff, q bzw. r) versehen ist, durch den die Saugdüse über den zu reinigenden Gegenstand geführt wird, wobei gleichzeitig der Blasebalg in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine schwingbare Balgbrett mit einem Handhebel ff, q) gelenkig verbunden ist, welcher an seinem unteren Ende die über den zu reinigenden Gegenstand bewegbare Saugdüse (i) trägt.
3. Staubabsaugevorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine schwingbare Balgbrett fc3) hohl ausgebildet ist, um an seinem unteren Ende unmittelbar die mit den Kanälen dieses Balgbrettes in Verbindung stehende Saugdüse zu tragen.
4. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Balgbrett durch ein Schwingglied fs) und Gelenkstangen ft) mit dem Fußtritt (e) verbunden ist, welche Gelenkstangen durch eine Führung (u) geführt werden, um zu ermöglichen, daß die von dem anderen Brett getragene Düse (i) eine parallele Bewegung zu dem zu reinigenden Gegenstand ausführen kann.
5. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Balgbrett aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, welche die Einführung des Staubsackes ermöglichen und durch einen Riegel fm) geschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256294D 1911-04-19 Active DE256294C (de)

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GB442616X 1911-04-19

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