DE256501C - - Google Patents

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DE256501C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/40Softening or making skins or leather supple, e.g. by staking, boarding, or crippling machines, by dry mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 256501 KLASSE 28 δ. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Stollen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen, deren beide oberen Stollwerkzeuge an einem gemeinsamen Träger drehbar befestigt sind. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der Träger mittels schwingbarer Glieder an einem in bekannter Weise parallel zu dem zu bearbeiteten Leder bewegbaren Gleit bock befestigt ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß über dem Leder keine Teile vorhanden sind, die mehr als eine ganz geringe Schmierung erfordern, so daß die Möglichkeit, das Leder durch herumspritzendes öl zu beschmutzen, nahezu ausgeschlossen ist.
Auch können die Teile genau eingestellt werden und der Träger selbst ist keiner gleitenden Reibung unterworfen. Dadurch wird ferner erreicht, daß die Kraft zum Bewegen der genannten Teile sehr gering ist und eine nennenswerte Abnutzung nicht eintritt.
Fig. ι zeigt eine Maschine im Grundriß und Fig. 2 im Aufriß mit der neuen Einrichtung. Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten. Der in bekannter Weise parallal zu dem zu bearbeitenden Leder hin und her bewegbare Gleitbock 11 besitzt seitliche, in Führungen 15 am oberen Teil 16 des Gestells 1 gleitende Leisten 14 und wird mittels Kurbelstange 7 und Kurbelzapfen 6 von einer im Gestell 1 gelagerten Kurbelwelle 2, 3 angetrieben, die eine feste und lose Riemenscheibe 4 bzw. 5 trägt. Ein von der Kurvenfläche eines Armes 9 der Kurbelstange 7 beeinflußter Hebel 21 ist in Lagern am Gleit bock 11 mittels eines Drehzapfens 20 gelagert. An einem Ende des Hebels 21 ist ein Stift 24 zur Aufnahme einer Rolle25 gelagert, die auf der Kurvenfläche 10 des Hubarmes 9 läuft. Das andere Ende 26 des Hebels 21 trägt einen Stift 27 zum Anschluß zweier Stangen 28. Die unteren Enden der Stangen 28 ragen durch seitliche Ansätze des Werkzeugträgers 30 (Fig. 3 und 4) und werden durch Muttern 31 an letzterem gehalten. Der Träger 30 besitzt einen nach oben ragenden Flansch 32, gegen den sich ein aus einem Stück Kautschuk bestehender Puffer 33 stützt. Ein Bolzen 34 ist durch den Puffer 33 und durch das obere Ende 35 eines Hebels 36 hindurchgeführt, gegen den sich sein Kopf 41 legt. Der Hebel 36 ist drehbar auf einem Zapfen 37 des Trägers 30 befestigt. Durch die Muttern 39 und 40 wird die Spannung des Puffers 33 je nach Bedarf eingestellt. Am unteren Teil 42 des Hebels 36 ist das eine Stollwerkzeug 43 mittels Klemmplatte 441 und Schrauben 45 befestigt. Durch einen mit Gegenmutter 50 ausgestatteten Bolzen 46 kann das Werkzeug 43 mit Bezug auf das Fell 44 und den Tisch eingestellt werden. Das hintere Stollwerkzeug 51 besteht aus einem nach vorn ragenden Teil 52 und einem nach hinten ragenden Arm 53 mit Bogenschlitz 54 und sitzt auf dem Zapfen 55. In den Schlitz 54 greift ein Zapfen 59, der an einer Stange 62 sitzt. Diese Stange ist durch die Platte 63 (Fig. 3) und durch einen Puffer 64 geführt und oben mit Gewinde versehen, auf das eine (Mutter und Gegenmutter 66 und 67 aufgeschraubt sind, so daß die Spannung des aus Kautschuk bestehenden Puffers 64 geregelt werden kann. An den Zapfen 59 greift noch das hintere Ende eines seitlich vorragenden Bolzens 68 an, der in dem Träger 30 und
in einem Bock 70 gelagert ist, welch letzterer an dem Flansch 32 des Trägers 30 mittels Schraube 71 befestigt ist. Auf dem Bolzen 68 befindet sich eine an ihrem äußeren Rande aufgerauhte Mutter 73, eine Mutter 74 und eine Gegenmutter 75, die als Flügelschraube ausgebildet ist. Durch Einstellen der Muttern 73. 74 un(i 75 kann eine seitliche Bewegung des Zapfens 59 erzielt werden, wobei wegen der Krümmung des Schlitzes 54 jedoch eine Änderung in der Spannung des Puffers 64 nicht eintritt. Es wird aber, je nachdem der Stift 59 dem Stift 55 genähert oder von ihm weiter entfernt wird, infolge des sich somit ändernden Hebelarmes der durch den Stützfuß 52 auf das Leder 44 ausgeübte Druck sich langsam vergrößern oder verkleinern.
An dem Zapfen 55 greift die Stange 76 an, die doppelt vorhanden sein kann und mit dem anderen Ende an den Zapfen 77 sich anschließt, der in den Naben 78 des Armes 79 des Gleitbocks 11 gelagert ist (Fig. 2). Der Zapfen jy wird auch noch von dem vorderen Ende der Stange 81 erfaßt, die durch einen Stift 82 mit dem hinteren Teile des Gleitrahmens 84 in Verbindung steht.
An dem vorderen Ende des Rahmens 84 ist eine Querleiste 97 angebracht, die die Stollarbeit dadurch unterstützt, daß sie mit den Stollwerkzeugen 43 und 52 zusammen in Wirksamkeit tritt. An dem Rahmen 84 sind bei 93 und 96 die Enden des über die Rollen 92 und 94 geführten Gurtes 91 befestigt, so daß dieser zusammen mit dem Rahmen sich hin und her bewegt. Diese Einrichtungen bilden jedoch keinen Teil der Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Stollen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen, deren beide oberen Stollwerkzeuge an einem gemeinsamen Träger drehbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) mittels schwingbarer Glieder (21, 76) an und vor einem in bekannter Weise parallel zu dem zu bearbeitenden Leder bewegbaren Gleitbock (11) in schwebender Lage befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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