DE256549C - - Google Patents

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DE256549C
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grinding wheel
grinding
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DENDAT256549D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/02Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
    • B24B5/16Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding peculiarly surfaces, e.g. bulged
    • B24B5/167Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding peculiarly surfaces, e.g. bulged for rolls with large curvature radius, e.g. mill rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 256549 KLASSE 67a. GRUPPE
OTTO FRORIEP G.m.b.H. in RHEYDT, Rhld.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Ballig- und Hohlschleifen von Walzen, bei der die Schleifscheibe auf ihrem Wege längs des Werkstücks diesem genähert und von ihm entfernt wird. Die Erfindung besteht darin, daß an dem zur Verstellung des Werkzeugs zu bewegenden Schleifscheibenträger eine Kurbelscheibe mit ihrem Kurbelzapfen angreift, die von einer am Gestell befestigten Zahnstange aus durch ein mit dem Längsschlitten wandernd.es Ritzel so in Drehung versetzt wird, das mit einem Hub des Schlittens eine Umdrehung der Kurbelscheibe vollendet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht (Fig. 1) und in Vorderansicht (Fig. 2) dargestellt.
Auf einer parallel zur Längsachse der Schleifmaschine angeordneten Prismenführung a ist mittels einer in der Führung gelagerten Schraubenspindel b ein Schlitten c maschinell verschiebbar, welcher einen zweiten Schlitten d trägt, der durch Schraubenspindel und Handrad e senkrecht zur Längsachse der Maschine verschoben werden kann. Auf dem Schlitten d ist um eine wagerechte Achse f schwingbar der als Hebel ausgebildete Support g für die Schleifscheibe h gelagert, derart, daß durch Heben des hinteren Endes des Hebels g die Schleifscheibe gegen die zu schleifende Walze i, die in einer nicht dargestellten, umlaufenden Einspannvorrichtung gehalten ist, vorgeschoben, durch Senken dieses Endes zurückgezogen werden kann. Der Support g trägt außer der Schleifscheibe h gleichzeitig deren Antriebsmotor k. Im Schlitten d ist eine Kurbelscheibe / gelagert, deren Kurbelzapfen m mit dem Hinterende des Hebels g unmittelbar oder mittelbar verbunden ist. Der Kurbelzapfen m ist mittels eines Kulissensteins und einer Schraubenspindel in einem radialen Schlitz der Scheibe I in an sich bekannter Weise verschiebbar, um den Hub des Zapfens verändern zu können. Die Kurbelscheibe I wird mittels Schneckengetriebes η und Zahnradgetriebe, in welche behufs Veränderung der Übersetzung ein Satz Wechselräder 0 eingeschaltet ist, von einer am Schlitten b gelagerten Welle aus angetrieben, deren am inneren Wellenende sitzendes Ritzel fi bei der Längsverschiebung des Schlittens c von einer an der Führung α angebrachten Zahnstange q in Drehung .versetzt wird.
Vor dem Schleifen ■ einer Walze wird der Schlitten c auf seiner Führung α so eingestellt, daß die Schleifscheibe einer der die zu schleifende Fläche begrenzenden Rundkanten der Walze gegenüberliegt. Dann wird das Übersetzungsverhältnis vom Antriebsritzel, p zur Kurbelscheibe I mit Hilfe der Wechselräder 0 so geregelt, daß auf dem Wege der Schleifscheibe oder ihres Schlittens c längs der Walzenfläche von einer Rundkante zur anderen die Kurbelscheibe I eine volle Umdrehung ausführt. Der Hub des Traghebels g wird durch Einstellen des Kurbelzapfens m derart geregelt, daß er der halben zu erzielenden Differenz zwischen den Durchmessern der
Walze i an den Enden und in der Mitte gleich wird. Dabei sich muß der Kurbelzapfen m, wenn eine ballige Walze geschliffen werden soll, bei Beginn des Schleifens in seiner höchsten Stellung befinden; soll dagegen eine Hohlwalze geschliffen werden, so muß der Kurbelzapfen zu Beginn der Arbeit seine tiefste Lage einnehmen. Mittels des Handrades e wird der Schlitten d so weit vorgeschoben, daß die Arbeitsfläche der Schleifscheibe sich dem Werkstück bis zum gewünschten Radius der Walzenenden genähert hat. Werden nun die Schleifscheibe und das Werkstück sowie die Spindel b in entsprechendem Sinne in Umdrehung versetzt, so beginnt das Schleifen, und die Schleifscheibe h bewegt sich von der einen Stirnkante der Walze zur anderen. Gleichzeitig wird, wie aus Vorstehendem hervorgeht, der Traghebel g der Scheibe h durch den Kurbelzapfen m so geschwungen, daß diese während der ersten Hälfte des Weges längs der Walze bis auf den größten Radius der balligen Walze zurückgezogen oder bei einer Hohlwalze bis auf den kleinsten Radius vorgeschoben, auf der zweiten Hälfte des Weges dagegen wieder auf den kleinsten Radius vorgeschoben oder auf den größten Radius zurückgezogen wird. Die Schleifscheibe bewegt sich also auf einer Kurve, die mit der Mantellinie der zu schleifenden Walze übereinstimmt. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß auf diese Weise ein vollkommen selbsttätiges, schnelles und genaues Balligoder Hohlschleifen der Walze erreicht wird.
Natürlich kann die Maschine auch zum zylindrischen Schleifen von Walzen benutzt werden. In diesem Falle wird die Drehbewegung der Kurbelscheibe I durch Entfernen des Wechselradsatzes 0 und damit die Bewegung des Hebels g ausgeschaltet, so daß die Schleifscheibe sich auf einer geraden Linie bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Ballig- und Hohlschleifen von Walzen, bei der die Schleifscheibe auf ihrem Wege längs des Werkstücks diesem genähert und von ihm entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zur Verstellung des Werkzeugs zu bewegenden Schleifscheibenträger eine Kurbelscheibe (I) mit ihrem Kurbelzapfen (m) angreift, die von einer am Gestell befestigten Zahnstange (q) aus durch ein mit dem Längsschlitten (c) wanderndes Ritzel (P) so in Drehung versetzt wird, daß mit einem Hub des Schlittens (c) eine Umdrehung der Kurbelscheibe (I) vollendet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE256549C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072708B (de) * 1960-01-07 Gesellschaft der Ludwig von Roll' sehen Eisenwerke Aktiengesellschaft, Gerlafingen (Schweiz) Elektromotorischer Antrieb für Schleifmaschinen zum Schleifen von in der Längsrichtung gewölbten Werkstückflächen
DE1105305B (de) * 1955-02-18 1961-04-20 Dronsfield Brothers Ltd Maschine zum Balligschleifen
DE1148906B (de) * 1955-12-12 1963-05-16 Farrel Birmingham Co Inc Walzenschleifmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072708B (de) * 1960-01-07 Gesellschaft der Ludwig von Roll' sehen Eisenwerke Aktiengesellschaft, Gerlafingen (Schweiz) Elektromotorischer Antrieb für Schleifmaschinen zum Schleifen von in der Längsrichtung gewölbten Werkstückflächen
DE1105305B (de) * 1955-02-18 1961-04-20 Dronsfield Brothers Ltd Maschine zum Balligschleifen
DE1148906B (de) * 1955-12-12 1963-05-16 Farrel Birmingham Co Inc Walzenschleifmaschine

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