DE257008C - - Google Patents

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DE257008C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/0045Fuel supply using hydrostatic pressure or weights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257008 KLASSE A-a. GRUPPE
in ST. PETERSBURG.
Die Erfindung bezieht sich auf Glühlichtlampen mit zwanglosem, also lediglich durch Gefälle erfolgendem Brennstoffzufluß und mit Zulassung des Brennstoffes zum Vergaser erst dem Augenblick, wo derselbe genügend vorgewärmt ist. Sie besteht in einer Vorrichtung, vermöge welcher die Lampe sowohl von Hand als auch selbsttätig dann ausgelöscht wird, wenn im Behälter noch eine gewisse Menge Brennstoff vorhanden ist. Letztere Bedingung ist für Lampen mit zwanglosem Brennstoffzufluß von Bedeutung, da bei denselben nach Maßgabe des Leerwerdens des Behälters der hydrostatische Druck des Gefälles vermindert wird. Ist also im Behälter kein Brennstoff mehr vorhanden, so fängt die Lampe an, langsam zu erlöschen, löscht endlich aus und, falls man nicht rechtzeitig den Hahn am Zuflußrohr zum Vergaser schließt, so wird die Flüssigkeit aus der Vergaserdüse ausströmen und sowohl die Lampe als auch den umgebenden Raum verschmutzen. Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι gibt eine Ge samt anordnung der dem einen Ausführungsbeispiel zugrunde gelegten Lampe. Fig. 2 gibt eine Seitenansicht des einen Ausführungsbeispiels in größerem Maßstäbe. Fig. 3 ist eine Aufsicht auf das Uhrwerk. Fig. 4 ist eine Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels.
'Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) besitzt die Lampe oben einen Behalter 1, in welchem der Brennstoff durch die Öffnung 2 eingefüllt werden kann. Durch das Rohr 68 gelangt der Brennstoff in den Vergaser 14, in welchem er in dampfförmigen Zustand verwandelt wird. Die Dämpfe werden durch den spiralförmigen Überhitzer 22 geleitet, aus welchem sie durch die Düse 23 in das Mischrohr 29 und in den Brenner 30 treten.
Gemäß der Erfindung wird am Behälter 1 ein Uhrwerk 62 aufgestellt, dessen Trommel 63 mit einer Schraubennut 64 versehen ist. Um die Zeitdauer zu verlängern, greift in diese Nut ein Zahn 65 des Stiftes 66 ein, dessen Ende mit einem Ventil 67 verbunden ist, das an den Sitz des Auslaßrohres 68 durch eine Feder 69 angedrückt wird. Der Stift 66, das Ventil 67 und die Feder 69 sind in einem weiten Rohr 70 angebracht, welches durch den Behälter 1 hindurchgeht und mit Öffnungen 71 versehen ist, durch welche bei geöffnetem Ventil 67 der Brennstoff aus dem Behälter 1 in das Rohr 68 gelangen kann.
Die Trommel 63 hat am Umfang, und zwar am Ausgang der Schraubennut 64 einen Stift 72, der derart angeordnet ist, daß er, wenn die Spannung des aufgezogenen Uhrwerks bald zu Ende ist, gegen den Zahn 65 trifft und denselben hebt, die Feder 69 dabei zusammendrückend, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist. Gleichzeitig fällt der Finger 73 eines Hebels 74, welcher an die Trommel 63 mittels einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) Feder angedrückt wird, in einen am Umfang der Trommel vorgesehenen Ausschnitt ein, aus welchem er sich beim Aufziehen des Uhr-
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werks von selbst ausgehoben hatte. Ferner greift eine Abzweigung 75 des Hebels 74 in die Drehungsbahn des Windrades 76 des Uhrwerks ein. Der Mechanismus bleibt infolgedessen stehen, und der Brennstoff fließt aus dem Behälter durch die öffnung 71 in das Rohr 68 und weiter dem Vergaser zu.
Um den Zufluß des Brennstoffes zu unterbrechen und das Ventil 67 zu schließen, kann man an einer Schnur oder Kette 77 nach unten ziehen, die am Ende eines Hebels 78, 79 befestigt ist, welcher alsdann mit seinem Arme 78 (der mit einem Schlitz verschen ist, durch welchen der Stift 66 frei durchgeht) diesen Stift nach rechts bewegt (Fig. 2) und dadurch den Zahn 65 vom Stift 72 loskuppelt, worauf das' frei gewordene Ventil 67 unter dem Druck der Feder 69 die Eintrittsöffnung· des Rohres 68 schließt, so daß der Zufluß des Brennstoffes zum Vergaser aufhört und die Lampe augenblicklich erlischt.
Wie bereits erwähnt, ist es jedoch äußerst wichtig, daß das Auslöschen auch automatisch erfolgen kann, und zwar dann, wenn sich noch eine gewisse Menge Brennstoff im Behälter ι befindet. Zu diesem Zwecke ist das untere Ende des Rohres 70 von einem Schwimmer 80 umgeben, der mit einer Traverse 81 versehen ist, die durch die öffnungen 71 des Rohres 70 hindurchgeht. Die Traverse 81 umfaßt das in das Rohr 70 frei eingesetzte Rohr 84, welches mit einem Randteil versehen ist. Das andere (obere) Ende des Rohres 84, welches gleichfalls mit einem Randteil versehen ist, wird frei vom Ende der Stange 82 umfaßt, welche mit dem Ende des Hebels 74 verbunden ist. Außerdem ist an dem Gehäuse des Uhrwerks ein Stift 83 befestigt, der auf der Bahn des Zahnes 65 liegt.
Solange sich im Behälter noch eine genügende Menge Brennstoff befindet, nimmt der Schwimmer 80 die obere (in Fig. 2 voll ausgezogene) Lage ein und übt keinen Druck auf den Hebel 74 aus. Sinkt jedoch der Spiegel des Brennstoffes derart, daß der Schwimmer zur Hälfte frei wird und in die in Fig. 2 punktiert gezeigte Lage sinkt, so zieht er das Rohr 84' herab, welches seinerseits mittels der Stange 82 den rechten Arm des Hebels 74 abwärts zieht, so daß der Finger 73 aus der Einkerbung der Trommel 63 austritt und die Abzweigung 75 einem Ausschnitt 98 im Windrad 76 gegenübertritt. Das Uhrwerk wird frei, und die Trommel 63 beginnt sich in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) zu drehen, wobei der Stift 72 den Zahn 65 weiter hebt. Bei seiner Bewegung wird letzterer auf den Anschlag 83 treffen, welcher den Zahn 65 nach rechts bewegt und damit zwingt, den Anschlag 72 freizugeben, worauf die Stange 66 frei wird und das Ventil 67 unter dem Einflüsse der Feder 69 die öffnung des Rohres 68 schließt, so daß die Lampe erlischt.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich ähnlich wie bei dem vorherigen in dem Brennstoffbehälter 1' ein Rohr 70', durch welches eine beim Rückgang der Trommel mittels eines Stiftes gehobene Stange 66' geführt ist, die mit einem Ventil 67' verbunden ist, welches an seinen Sitz durch eine Feder 69' angedrückt wird. Das Rohr 70' ist gleichfalls mit öffnungen 71' versehen, durch welche der Brennstoff in das Rohr 68 gelangt.
Die Stange 66' ist an ihrem oberen Ende mit einem Kegel 65' versehen, der durch eine über eine Rolle 86 geführte Kette 85 mit einem Hebel 88 verbunden ist. Hebel 88 und Rolle 86 sind drehbar an einem Pfosten 87 befestigt, der am Behälter 1/ angeordnet wird. An demselben Behälter wird auch eine Stütze 89 für eine Klinke 91 befestigt, die um eine Achse drehbar ist, und deren vorderes Ende
j von dem Kegel 65' gehalten wird. Das an-
j dere Ende der Klinke 91 wird von den Fortsätzen 92 eines Hebels 93 umfaßt, der um eine an der Stütze 89 befestigte Achse 94 drehbar ist. Der Hebel 93 ist mit einer Taste 95 und mit einer Stange 96 versehen, die ihn mit dem Schwimmer 80' verbinden. Der Pfosten 97 dient zur Begrenzung der Auf-
J wärtsdrehung des Hebels 93.
j Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt: In der Zeichnung ist die Lage der Lampenteile während des Brennens dargestellt, wobei der Brennstoff aus dem Behälter 1' frei in das Rohr 68 gelangt. Der Brennstoffzufluß kann zwecks Auslöschens der Lampe durch Aufdrücken auf die Taste 95 unterbrochen werden, wobei die Fortsätze 92 des Hebels 93 das hintere Ende der Klinke 91 anheben, so daß das vordere Ende derselben sich senkt und der Kegel 65' frei wird; das Ventil 67' kann alsdann unter dem Einflüsse der Feder 69' den Brennstoffzufluß zum Rohr 68 unterbrechen.
Dieselbe Wirkung erfolgt selbsttätig in dem Augenblick, wenn das Niveau des Brennstoffes um so viel im Behälter 1/ sinkt, daß der Schwimmer 80' frei wird und infolgedessen den Hebel 93 durch die Vermittelung der Stange 96 nach unten zieht.
Das öffnen des Ventils 67' geschieht dadurch, daß der Hebel 88 aus der punktiert gezeichneten Lage in die voll ausgezeichnete Lage gedreht wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Glühlichtdampflampe mit Brennstoffzuführung durch eignes Gefälle, gekenn; zeichnet durch eine Vorrichtung zum Aus-
    löschen der Lampe, solange Im Behälter noch eine gewisse Menge Brennstoff vorhanden ist, bestehend aus einem Schwimmer (80), der in der Nähe des Behälterbodens gehalten wird, und beim Sinken des Flüssigkeitsstandes in demselben sich senkt und dadurch das Uhrwerk (62) auslöst, welches bei seinem weiteren Gange den Zahn (65) hebt und mittels des Stiftes (83) denselben vom Anschlag (72) abwirft, so daß das Ventil (67) den Brennstoffzufluß zum Einlaßrohr (68) unterbricht und die Lampe augenblicklich erlischt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Auslöschen der Lampe von Hand, bestehend aus einem zweiarmigen Winkelhebel (78, 79), dessen Arm (78) das obere Ende der Stange (66) frei umfaßt, so daß beim Drehen des Hebels (78, 79) nach rechts (Fig. 2) der Zahn (65) vom Anschlag (72) abspringt und das Ventil (67) die Eintrittsöffnung des Rohres (68) schließt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stange (66') des Ventils (67') ein Kegel (65') vorhanden ist, der durch eine drehbare Klinke (91) unterstützt wird, welche in wagerechter Lage durch einen Hebel (93) erhalten wird, der mit einer Taste (95) versehen und mittels Stange (96) mit dem Schwimmer (80') verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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