DE257298C - Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Umlaufraedern - Google Patents
Geschwindigkeitswechselgetriebe mit UmlaufraedernInfo
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- DE257298C DE257298C DE1911257298D DE257298DA DE257298C DE 257298 C DE257298 C DE 257298C DE 1911257298 D DE1911257298 D DE 1911257298D DE 257298D A DE257298D A DE 257298DA DE 257298 C DE257298 C DE 257298C
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- change gear
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/44—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
- F16H3/62—Gearings having three or more central gears
- F16H3/66—Gearings having three or more central gears composed of a number of gear trains without drive passing from one train to another
- F16H3/663—Gearings having three or more central gears composed of a number of gear trains without drive passing from one train to another with conveying rotary motion between axially spaced orbital gears, e.g. a stepped orbital gear or Ravigneaux
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 257298 KLASSE
Mh. GRUPPE
Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Umlaufrädern.
Zusatz zum Patent 217488.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1911 ab.
Längste Dauer: 7. Dezember 1923.
Die Erfindung bezieht sich auf Geschwindigkeitswechselgetriebe
nach Patent 217488 und betrifft im besonderen eine Anordnung zur Kraftübertragung, in der das Antrieborgan
ein Element des Kupplungs- und Wechselgetriebes in Drehung versetzt und die Last mit
einem Glied des epizyklischen oder Planetengetriebes verbunden ist. . Dieses Kupplungsglied kommt in Eingriff mit einem zweiten
Element des Kupplungsgetriebes, das derart angeordnet ist, daß es sich um seine eigene
Achse und um die Achse des ersten Gliedes drehen kann, so daß, wenn das erste Glied
des Kupplungsgetriebes gedreht wird, eine abhängige Drehbewegung dem zweiten Element
mitgeteilt wird, während gleichzeitig die Drehung des letzteren um seine eigene Achse mehr
oder weniger gemäß der elektrischen Erregung des ersten Elementes verzögert wird.
Dabei wird die Drehung des zweiten Gliedes um seine eigene Achse ebenfalls mehr oder
weniger verzögert, sobald das genannte Element von einem magnetischen Felde beeinflußt
wird, so daß die Verzögerung der Bewegung die Organe des Planetengetriebes antreibt
und zur Kraftübertragung fähig macht. Hierbei wird die elektromagnetische Bremsung
der Bewegung durch Reibung unterstützt. Kupplungen, die gleichzeitig durch elektromagnetische
Anziehung und mechanische Reibung wirken, sind an sich bekannt. Im vorliegenden Falle wird eine derartige Kupplung zur
Verbesserung des im Hauptpatent geschützten Getriebes benutzt, dessen Gewicht und Stromverbrauch
dadurch erheblich vermindert wird. Zu diesem Zweck wird das zweite Glied der
Kupplung außer zur Drehbewegung um seine eigene Achse auch zu einer achsialen Bewegung
befähigt; auch trägt es eine Vorrichtung, die mit einer ähnlichen Vorrichtung, die auf
einem Teil des kombinierten Kupplungs- und Wechselgetriebes angebracht ist, durch Reibung
in Verbindung tritt. Die Längsbewegung des zweiten Gliedes kann durch das magnetische
Feld bewirkt werden, dessen Stärke den Anpressungsdruck zwischen den beiden Reibungsorganen bestimmt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Anordnung des Geschwindigkeitswechselgetriebes
im Längsschnitt,
Fig. 2 ein halbe Endansicht,
Fig. 3 einen halben Längsschnitt einer einfacheren Anordnung,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen der in der Vorrichtung verwendeten Elektromagneten.
Die Welle 1 wird vom Motor angetrieben, und die Welle 2 steht mit der Last in Ver-
35
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45
*) Frühere Zusatzpatente: 224220, 228181.
bindung. Das Kupplungs- und Wechselgetriebe ist auf der Welle ι montiert und besteht aus
einem runden Gehäuse 3, welches das Planetengetriebe enthält und mittels einer Deckelplatte
4 geschlossen ist. 5, 5 sind Elektromagnete; es sind vier dieser Elektromagnete vorhanden;
sie sind auf dem äußeren Teil des Gehäuses 3 durch Bolzen oder Schrauben befestigt
und in gleichen Entfernungen voneinander angeordnet. Zu diesem Zweck besitzt jeder Elektromagnetkörper oder das betreffende
Gehäuse Flanschen oder Füße 5J (Fig. 4), die
derartig ausgebildet sind, daß die Pole des Elektromagneten in geringer Entfernung vom
Gehäuse 3 gehalten werden, so daß die Zwischenlagerung von Teilen der zweiten Elemente
in dem so gebildeten Raum möglich ist. 6, 6 sind die Anker der Elektromagnete 5, 5. Jeder Anker 6 wird von einer Spindel 7
getragen oder besteht mit ihr aus einem Stück. Die Spindel 7 erstreckt sich durch das Gehäuse
3 und über die Außenseite der Deckelplatte 4 hinaus und wird an einem oder mehreren
Punkten ihrer Länge von einer hohlen Welle 8 eingeschlossen oder von ihr getragen.
Die hohle Welle 8 läuft an ihren Enden in Lagern 9, die in einer Wand des Gehäuses 3
und in der Deckelplatte 4 angeordnet sind. Jede hohle Welle 8 trägt eine Scheibe 10.
Diese Scheiben 10 sind an den vom Elektromagneten 5 entfernten Enden der hohlen Welle 8
befestigt. Das freie Ends jeder Spindel 7 ist mit Schraubengewinde versehen und trägt eine
Mutter 11. Die Scheiben 10 haben an der
einen Fläche und rund um die öffnungen der hohlen Welle 8 Ringe aus einem geeigneten
Reibungsstoff 12. Die Flächen und Muttern 11, die mit dem Reibungsstoff 12 in Berührung
kommen, sind ebenso mit Reibungsstoff 13 versehen. Die Muttern 11 werden aufgeschraubt,
so daß die Teile 12, 13 in Berührung kommen. Die Spindel 7 und die hohle Welle 8
sind auf diese Weise miteinander verbunden und werden sich drehen, solange die darauf
ausgeübten Kräfte nicht groß genug sind, um den Reibungswiderstand zwischen den Teilen
12 und 13 zu überwinden. 14 ist ein Ring
von Reibungsstofi, der auf der Oberfläche jeder Scheibe 10 vorgesehen ist. Die Ringe 12, 14
liegen also auf entgegengesetzten Seiten der Scheibe 10. 15 sind ebenfalls Ringe aus Reibungsstoff,
die auf der äußeren Fläche der Deckelplatte 4 derart angebracht sind, daß
sie den Ringen 14 gegenüberliegen und mit ihnen in Berührung kommen.
16, 17 sind die Sonnenräder des Planetengetriebes.
Das Rad 16 ist auf einer Welle 18 fest und das Rad 17 auf einer Hülse 19, die
wiederum auf der Welle 18 angebracht ist.
Die Welle 18 ist zwischen die Enden der Wellen
1,2 gleichachsig eingeschaltet. 20 sind die Planetenräder, die mit dem Rade 16 in
Eingriff kommen. Die in das zentrale Rad 17 eingreifenden Planetenräder sind in der
Zeichnung nicht dargestellt. Die Planetenräder 20 sitzen fest auf den hohlen Wellen 8. Zwei
von diesen kommen mit dem Rade 16 und zwei mit dem Rade 17 in Eingriff.
Die Windungen der Elektromagnete sind mit einem Schalter so verbunden, daß zwei
Elektromagnete unabhängig von den beiden anderen oder auch alle Elektromagnete gleichzeitig
erregt werden können.
22 ist ein Lager für die Hülse 19 und die
Zwischenwelle 18. Es wird von einem Gestellteil 23 getragen, der, wenn der Erfindungsgegenstand an einem Motorfahrzeug verwendet
wird, einen Teil oder ein Querglied des Chassis bilden kann.
Die Bremstrommel 21 sitzt auf der Hülse 19 fest. 34 ist ein Zahnrädergehäuse, das an
der einen Seite auf der Hülse 19 und auf der anderen Seite auf der Welle 2 gelagert ist,
die den Antrieb auf die Last überträgt. Das Gehäuse ist drehbar und enthält drei Trieblinge
31, 32, 33, die aus einem Stück bestehen können und auf einer Welle 24, die an ihren
Enden 25 in Kugellagern läuft, befestigt sind. Die Trieblinge 31, 32, 33 kommen in Eingriff
mit einem Triebling 26, der auf der Welle 2 befestigt ist, mit einem Triebling 27 auf der
Zwischenwelle 18 und mit einem Triebling 28 auf der Hohlwelle 19. Das Zahnrädergehäuse
ist mit einer Bremstrommel 29 versehen, durch die es an der Drehung gehindert werden kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wird der Motor angelassen und die
Welle ι in Drehung versetzt, so wird gleichzeitig das Gehäuse 3 gedreht. Hierdurch werden
die Anker 6, die Spindeln 7, die hohlen Wellen 8 und die Scheiben 10 ebenfalls in
Drehung versetzt. Werden die beiden Magnete 5 erregt, die in Fig. 1 geschnitten dargestellt
sind, so drehen sich die Anker 6 in magnetischen Feldern, und ihre Drehung wird der Stromstärke entsprechend mehr oder weniger
verzögert. Gleichzeitig wirken die Felder in der Weise auf die Anker, daß diese
sich gegen die Flächen der Elektromagnete hin bewegen. Diese Längsbewegung der Anker
wird durch die Spindeln 7, die Muttern 11, die Reibungsflächen 12, 13 auf die Scheiben
10 übertragen, und die Ringe 14 schleifen an den Ringen 15. Der allmählich zunehmende
Widerstand, der sich der Drehbewegung der Anker durch die magnetischen Felder und die
Reibung zwischen den Ringen 14, 15 entgegenstellt, wird eine allmähliche und zunehmende
Zugkraft zwischen den Planetenrädern 20 und dem zentralen Rade 16 hervorrufen, und wenn
diese Zugkraft genügend ist, wird der Widerstand der Last überwunden und die letztere
angetrieben. Die Last wird also mit allmählich zunehmender Geschwindigkeit angetrieben.
Die Kraft wird auf die Last vom zentralen Rade 16 durch die Zwischenwelle 18, die Trieblinge
27, 32, die Welle 24, die Trieblinge 31, 26 und die Welle 2 übertragen, Das Gehäuse
34 wird ebenfalls durch die Bandbremsen festgehalten. Wenn die beiden anderen Elektromagnete
erregt werden, so wird der Antrieb durch die Räder 20, 17, die Hülse 19, die
Trieblinge 28, 33, die Welle 24, die Trieblinge 31, 26 und die Welle 2 übertragen. Werden
alle Elektromagnete erregt, so wird der Antrieb ein direkter, da die Zahnräder im Gehäuse
34 gegen relative Drehung gesperrt werden. Hierbei wird die Bremse vom Gehäuse 34 gelöst.
Der Antriebswechsel wird dadurch erreicht, daß die Bremse auf dem Gehäuse 34 gelöst
und die Trommel 21 gebremst wird, während gleichzeitig die beiden zuerst erwähnten Elektromagnete
erregt werden. Die Kraftübertragung findet dann durch die Zwischenwelle 18, die Trieblinge 27, ,32, die Welle 24, die
Trieblinge 31, 26 und die Welle 2 statt. Das Getriebe in dem Kasten wirkt, sobald die umgekehrte
Bewegung erforderlich ist, als ein epizyklisches Getriebe, jedoch, wenn die Vorwärts-
und direkte Bewegung gewünscht wird, als ein einfaches Zahnrädergetriebe.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß Kraft in drei festen und bestimmten
Geschwindigkeiten in einer Vorwärtsbewegung übertragen werden kann, und daß Zwischengeschwindigkeiten durch Regulierung
der Stärken der Elektromagnete eingestellt werden können.
In Fig. 3 ist nur ein Planetengetriebe angewendet, während das zentrale Rad 16 auf der
Welle 2 direkt angebracht ist. Das Zahnrädergehäuse 34 und die Bremstrommel 21 sind weggelassen.
Diese Anordnung ermöglicht eine einfache Geschwindigkeitsverminderung und eine allmählich zunehmende Übertragung der Zugkraft
auf die Welle 2.
Claims (2)
1. Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Umlaufrädern nach Patent 217488, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Verzögerung der Planetenräder durch Reibung
in der Weise unterstützt wird, daß die Wellen der Planetenräder achsial verschiebbar
gelagert und mit Reibungskupplungen vereinigt sind, die bei der Verschiebung ' ein- oder ausgerückt werden.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die achsiale Verschiebung
der Wellen der Planetenräder durch das magnetische Feld bewirkt wird, in welchem
es rotiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE217488T | 1908-12-08 | ||
| GB191025476T | 1910-11-02 | ||
| DE257298T | 1911-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257298C true DE257298C (de) | 1913-03-11 |
Family
ID=515230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911257298D Expired DE257298C (de) | 1908-12-08 | 1911-08-10 | Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Umlaufraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257298C (de) |
-
1911
- 1911-08-10 DE DE1911257298D patent/DE257298C/de not_active Expired
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