DE257351C - - Google Patents
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- DE257351C DE257351C DENDAT257351D DE257351DA DE257351C DE 257351 C DE257351 C DE 257351C DE NDAT257351 D DENDAT257351 D DE NDAT257351D DE 257351D A DE257351D A DE 257351DA DE 257351 C DE257351 C DE 257351C
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- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257351 KLASSE 68 c. GRUPPE
Fensterbänder für nach außen schlagende Fenster.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1912 ab.
Die Erfindung betrifft Fensterbänder, deren nicht am Fensterflügel angeschlagenen Teile
in geöffnetem Zustande des Fensters am Fenstergewände entlang verschiebbar sind, wodurch
es ermöglicht wird, die Fensterflügel am Fenstergewände entlang zu verschieben
und dadurch die Außenseiten der Fensterflügel : eines jeden nach außen schlagenden
Fensters ohne Gefahr vom Zimmer aus zu
ίο reinigen.
Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß bei einem an seiner Ober- und Unterkante geraden Fenster mit den nicht
an dem Fensterflügel angeschlagenen "Bandteilen über am Fenstergewände befestigte
Schienen fassende Kästchen verbunden sind, in denen Walzen lagern, mittels deren die
Bandteile mit dem Fensterflügel zwischen den am Fenstergewände befestigten Schienen laufen,
nachdem vorher in den Kästchen vorgesehene Klemmbleche mittels Flügelschrauben gelöst
worden sind.
Bei an ihrer Oberkante gebogenen Fenstern oder bei Fenstern mit mehr als zwei Bändern
an einem Flügel wird vor dem Verschieben für das Band, welches keine Laufschiene am
Fenstergewände besitzt, jeweils eine Schiene in das Fenstergewände eingesetzt und durch
einen Sperrhebel gesichert, worauf ein an dem die eingesetzte Schiene kastenartig umgreifenden
Bandteil drehbar gelagerter keilförmiger Haken, der hinter einen am Gewände in einem
Kasten befestigten Haken faßt, mittels eines Drehhebels gelöst wird, so daß der Flügel verschoben
werden kann.
Diese Bänder sind für jedes alte und neue, nach außen schlagende Fenster ohne Rücksicht
auf Falzanordnung, Form und Größe des Fensters geeignet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι ein oberes Band für gerade Fenster,
Fig. 2 ein unteres Band für gerade und oben gebogene Fenster,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 4 ein Band für gebogene und mit mehr als zwei Bändern versehene Flügel (Fenster geöffnet
mit eingesetzter Schiene),
5 einen Schnitt nach Linie C-D der
6 einen Schnitt nach Linie E-F der
Fig. Fig. Fig.
Fig· Fig. 7 die Befestigung der abnehmbaren
Schiene bei einem gebogenen Fenster auf der den Bändern gegenüberliegenden Seite,
Fig. 8 die Gesamtansicht eines oben und unten geraden Fensters.
Bei oben und unten geraden Fenstern sind die Schienen α außen an dem Fenstergewände
befestigt (Fig. 1 bis 3). Zwischen den Schienen α laufen die Walzen d, die in einem
Kasten c gelagert sind, der jeweils mit dem nicht am Fensterflügel befestigten Bandteil
verbunden ist. Kasten c ist so gebogen, daß das Blech b des Kastens c hinter die Schiene a
faßt (Fig. 3). An der äußeren Seite des Kastens c ist mit Spiel ein Blech e mittels
Führungsstifte gelagert. Dieses Blech e kann mittels einer Flügelschraube f gegen die
Schiene α gepreßt werden. Die Bänder sind
im genauen Abstande zwischen den Schienen a mit dem Fensterflügel verbunden. Die Schienen
α sind am Ende zu einem Anschlag g aufgebogen.
Bei oben gebogenen Fenstern oder mit mehr als zwei Bändern versehenen Fensterflügeln
läßt sich oben keine feste Schiene anbringen, weil der Abstand zwischen der oberen und
unteren Schiene gleich bleiben muß. Es muß
ίο daher eine herausnehmbare Schiene h in das
Fenstergewände eingesetzt werden. Um das obere Band ebenso wie das untere Band feststellen
zu können, ist statt der bei dieser Anordnung des Bandes von innen nicht zu erreichenden
Flügelschraube ein drehbar gelagerter keilförmiger Haken i angeordnet, welcher
mittels eines leicht erreichbaren äußeren Hebels k hinter ein an dem am Fenstergewände
sitzenden Kasten ft befestigtes keilförmiges Hakenblech I gedrückt wird. Das
Blech m, an dem der Haken i drehbar gelagert ist und das den Abschluß des Kastens ft
bildet, umfaßt unten die einsetzbare Schiene h mit Spiel. In dem Bleche m gelagert laufen
ferner unterhalb der Schiene h die Walzen d. Die Schiene h wird' mittels eines Schlitzes η
in eine Klammer 0, welche an dem Kastenblech ft befestigt ist, geschoben und nach Einführung
der Schiene in den Halter q (Fig. 7) auf der anderen Seite des Fensters, durch einen
Sperrhebel r gehalten. Das Hakenblech I ist an seinem Ende von dem Fenster ab zu einem
Anschlag g gebogen, gegen welchen das Band beim Schließen des Fensters nach dem Reinigen
gedrückt wird. Das ganze Band ist an dem Blech m befestigt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei einem geraden Fenster löst man nach öffnen des
Fensterflügels oben und unten die Flügelschrauben f. Die Kästchen c mit den Walzen d
gestatten alsdann ein Verschieben der Bänder mit dem Flügel. Der Flügel wird hierbei so
gedreht, daß die Außenseite des Fensters bequem vom Zimmer aus zu reinigen ist. In
dieser Lage wird der Flügel durch einen Sturmhaken s (Fig. 8) gehalten. Nach dem Reinigen
wird der Flügel mit den Bändern gegen die Anschläge g gedrückt, und die Schrauben f
werden angezogen. Bei einem Oberlicht tritt an Stelle des Sturmhakens s eine Kette t (Fig. 8),
welche den Flügel beim Verschieben am Fallen hindert.
Bei einem gebogenen Fenster oder bei einem mit mehr als zwei Bändern versehenen Fensterflügel
wird nach Öffnen des Fensters die Schiene h in die Klammer 0 und auf der anderen
Seite des Fensters in den Halter q geführt und durch einen Sperrhebel r in seiner
Lage gesichert. Nach Herunterdrücken des äußeren Hebels k löst sich die Hakenverbindung
i, I in dem oberen Band. Der Fensterflügel wird, nachdem auch die Flügelschraube
des unteren Bandes gelöst ist, verschoben wie der gerade Flügel. Die Bänder sind stets so
anzubringen, daß die Verbindungslinien der Walzen d ein rechtwinkliges Viereck bilden,
wodurch der Fensterflügel am Kippen nach der Seite verhindert wird.
Claims (2)
1. Fensterbänder für nach außen schlagende Fenster, bei welchen die nicht am
Fensterflügel angeschlagenen Teile der Bänder in geöffnetem Zustande des Fensters
mit dem Fensterflügel verschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß mit den nicht an dem Fensterflügel angeschlagenen
Bandteilen über am Fenstergewände befestigte Schienen (a) fassende Kästchen
(c) verbunden sind, in denen Walzen (ä) lagern, mittels deren die Bandteile mit
dem Flügel zwischen den bei geraden Fenstern oben und unten am Fenstergewände befestigten Schienen (a) laufen, nachdem
vorher in den Kästchen (c) vorgesehene Klemmbleche (e) mittels Flügelschrauben
ffJ gelöst worden sind.
2. Fensterbänder nach Anspruch 1 für gebogene Fenster oder Fenster mit mehr
als zwei Bändern an einem Flügel, dadurch gekennzeichnet, daß für das Band, welches keine dauernd am Fenstergewände
befestigte Laufschiene besitzt, vor dem Verschieben jeweils eine Schiene (h) in das
Fenstergewände eingesetzt und durch einen Sperrhebel fr) gesichert wird, worauf ein
an dem die eingesetzte Schiene (h) kastenartig umgreifenden Bandteil fm) drehbar
gelagerter keilförmiger Haken (i), der hinter einen am Gewände befestigten Haken
(I) faßt, mittels eines Drehhebels (k) o. dgl.
gelöst wird, so daß die Verschiebung des Fensterflügels erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257351C true DE257351C (de) |
Family
ID=515281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257351D Active DE257351C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257351C (de) |
-
0
- DE DENDAT257351D patent/DE257351C/de active Active
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