DE258372C - - Google Patents

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DE258372C
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DE
Germany
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transverse walls
cores
axis
walls
bevel gear
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DENDAT258372D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/08Moulds provided with means for tilting or inverting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258372 ~ KLASSE 80«. GRUPPE
VERTRETEN DURCH DIE
in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1910 ab.
Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus Ton, Beton o. dgl., die aus zwei aneinander gesetzten Formkästen mit fest mit dem Boden verbundenen Seitenwänden und in Schlitze dieser Wände eingreifenden Querwänden bestehen, sind bekannt. Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die in bekannter Weise mit einer Drehachse verbundenen Querwände durch Drehen dieser Achse von dem einen in den anderen Formkasten geschwenkt werden.
Dadurch ergibt sich gegenüber dem Bekannten der Vorteil, daß die Querwände und ebenso bei der Verwendung der Vorrichtung zum Herstellen von Hohlsteinen die hierzu erforderlichen Kerne nur die Länge eines einzigen Formkastens zu erhalten brauchen, während sie bei den bekannten Vorrichtungen, die wie der Erfindungsgegenstand ein abwechslungsweises Füllen und Entleeren des einen Formkastens gestatten, die doppelte Länge eines Formkastens aufweisen. Dies bedingt gegenüber den bekannten Vorrichtungen eine wesentliche Vereinfachung in der Konstruktion und Ersparnis an Material.
Weiterhin ist es bekannt, zur Herstellung von an den Stirnseiten offenen Hohlsteinen in Formen Kerne zu verwenden, die in der Längsrichtung des Formkastens bewegt und in Aussparungen der Querwände geführt werden. Bei der Herstellung solcher Steine sollen gemäß der Erfindung vor dem Schwenken der Querwände die mit der Drehachse durch einen Lagerarm fest verbundenen Kerne aus dem Formkasten entfernt, dann gemeinsam mit den Querwänden geschwenkt und endlich in den anderen Formkasten eingeführt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι einen doppelten Formkasten in einem senkrechten Querschnitt mit den Querwänden in dem linken Kasten,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Einrichtung, die zum Herausziehen und zur Drehung der Kerne sowie auch zum Drehen der Querwände dient,
Fig. 4 eine Seitenansicht dieser Einrichtung und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Formkasten im Querschnitt.
Der veranschaulichte Formkasten enthält zwei Abteilungen, die durch die feststehenden Seitenwände 2, 3 und eine gemeinsame Mittel-
wand 4 gebildet werden. Vorn und hinten ist der Kasten offen. Die mit dem Boden 5 fest verbundenen Wände 2, 3 und 4 besitzen senkrechte Schlitze 6 (Fig. 5) zum Einführen der beweglichen Querwände 7. Durch die Mittelwand ist eine Stange 8 hindurchgeführt von dem aus Fig. 1 ersichtlichen Querschnitt, auf der die Querwände 7 sitzen. Die Öffnung 9 (Fig. 1) in der Mittel wand, durch die die Stange 8 hindurchgreift, besitzt kreisförmigen Querschnitt. Dreht man nun die Stange 8 in entsprechender Weise, so werden sämtliche Querwände 7 aus dem linken Kasten herausbewegt und gelangen in der angegebenen Pfeilrichtung (Fig. 1) in den rechten Kasten. Jetzt kann man die im linken Kasten geformten Blöcke durch Herausziehen des Bodenbrettes 10 alle aus dem Kasten entfernen. Gleichzeitig kann schon wieder in dem rechten Kasten das Formen neuer Blöcke begonnen werden. Ein an der Mittelwand bei 11 drehbar befestigter Deckel 12, der nach beiden Seiten niederbewegbar ist, kann auf den jeweils mit Masse gefüllten Kastenteil aufgeklappt und so die Masse in den Kasten eingepreßt werden. Der Deckel 12 besitzt gleichfalls Schlitze oder Aussparungen 13, um das Durchgehen der Querwände 7 von dem einen Kastenteil nach dem anderen zu gestatten.
Zum Formen von Hohlblöcken besitzen die Querwände 7 kreisförmige Durchbrechungen 14 zum Einführen der Kerne 15. Die Kerne bestehen zweckmäßig aus auf Wellen 16 in deren ganzer Länge befestigten, schneckenförmig gebogenen Blechen 17, 18 (Fig. 1).
Befinden sich die Kerne in dem einen Kastenteil, so füllt man die Masse ein und schließt den Deckel 12.
Die Einrichtung zum Drehen und Herausziehen der Kerne sowie zum Schwenken der Kerne und der Querwände um 180° ist nun die folgende:
Auf der Stange 8 sitzt an deren rechtem kreisförmigen Teile lose drehbar ein Stirnrad
19. Dieses greift in ein Stirnrad 20 ein, welches wiederum mit einem Stirnrad 21 kämmt. Mit dem Stirnrad 19 ist ein Kegelrad 22 verbunden, das seinerseits in ein Kegelrad 23 (Fig. 3) eingreift. Mit letzterem ist ein Stirnrad 24 verbunden, das in eine Zahnstange 25 eingreift. Die Welle 26 für das Doppelrad 23, 24 ist durch ein gemeinsames Lager 27 mit dem als Zapfen ausgebildeten rechten Ende der Stange 8 verbunden. Die Wellen 16 für die Kerne sind durch ein gemeinsames Lagerglied 28 derart mit der Stange 8 verbunden, daß das ganze Lagerglied 28 mitsamt den Zahnrädern 20, 21 und den Kernen 15 um die Achse der Stange 8 schwingen kann. Das Lagerglied 28 ist vermittels eines Auges 32, beispielsweise durch vierkantige Ausbildung des entsprechenden Stangen teiles, fest mit der Stange 8 verbunden.
Dreht man nun mit einer auf 29 aufsteckbaren Kurbel das Doppelrad 23, 24 in entsprechender Richtung, so wird die Drehbewegung durch das lose Rad 19, 22 auf die Räder 22, 21 übertragen, und gleichzeitig bewegt sich die ganze in Fig. 3 gezeichnete Einrichtung auf der Zahnstange im Sinne des Pfeiles 30 vorwärts. Es wird somit die Stange 8 nach rechts verschoben, ohne daß sie sich dreht, während die Kerne sich drehen und gleichzeitig aus dem Kastenteil herausgezogen werden. Haben nun letztere den Kasten vollkommen verlassen, so kuppelt man das Lagerglied 28 mit dem Rad 19, 22, indem man beispielsweise eine an demselben befestigte Kuppelstange 31 mit ihrem freien Ende in eine Zahnlücke des Rades 19 einschiebt. Dreht man jetzt an der Kurbel in demselben Sinne weiter, so dreht sich die Stange 8 mit dem Lagerteil 32 des gemeinsamen Lagergliedes 28, so daß nun das letztere mitsamt den Kernen und den Rädern 20, 21 um die Achse der Stange 8 im Sinne des Pfeiles der Fig. 4 schwingt. Da die Stange 8 selbst diese Drehung mitmacht, drehen sich auch die Querwände 7 im Sinne der Pfeile der Fig. 1 und schwingen nach dem zweiten Kastenteil hinüber, indem sie hierbei durch die Schlitze 13 des Deckels 12 hindurchtreten. Ist die Drehung um i8o° vollendet, so sitzen jetzt die Querwände 7 in dem rechten ! Kastenteil (Fig. 1) und das Rad 24 greift in ' eine zweite Zahnstange 33 (Fig. 4) ein.
! Jetzt bringt man die Kuppelstange 31 außer Eingriff mit dem Zahnrad 19 und dreht die Kurbel in entgegengesetzter Richtung, wodurch sich die Kerne in den zweiten Kastenteil hineinbewegen. Nun füllt man den zweiten Kastenteil mit Masse und vollführt hier dasselbe Spiel, worauf man wieder das Ganze in die Ursprungslage zurückbringt. .. Auf diese Weise kann abwechslungsweise der eine Kasten j gefüllt und der andere geleert werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus Ton, Beton o. dgl., bestehend aus zwei aneinander gesetzten Formkästen mit fest mit dem Boden verbundenen Seitenwänden und in Schlitze dieser Wände eingreifenden Querwänden (7), dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit der Achse (8) verbundenen Querwände (7) durch Drehen der Achse (8) von dem einen in den anderen Formkasten geschwenkt werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Herstellung von an den Stirnseiten offenen Hohlsteinen mittels in der Längsrichtung des Formkastens be-
wegter, in Aussparungen der Querwände geführter Kerne, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schwenken der Querwände (7) die mit der Achse (8) durch einen Lagerarm (28) fest verbundenen Kerne aus dem einen Formkasten entfernt, dann gemeinsam mit den Querwänden geschwenkt und endlich in den anderen Formkasten eingeführt werden.
3. Vorrichtung zur geradlinigen Bewegung und Drehung der die Querwände tragenden Achse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse
(8) ein loses Zahnkegelrad (19, 22) sitzt» das mit den auf den Achsen (16) der Kerne aufgekeilten Zahnrädern (20, 21) und gleichzeitig mit dem Zahnkegelrad (23, 24) kämmt, so daß durch Drehung des auf einer Zahnstange (25) laufenden Zahnkegelrades (23, 24) die geradlinige Bewegung der Achse (8) und der mit ihr verbundenen Kerne (15) herbeigeführt wird, während durch Kupplung der Achse (8) mit dem Zahnkegelrad (19, 22) durch die Kupplung (31) die Kerne sowohl als die Querwände geschwenkt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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