DE258590C - - Google Patents
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- DE258590C DE258590C DENDAT258590D DE258590DA DE258590C DE 258590 C DE258590 C DE 258590C DE NDAT258590 D DENDAT258590 D DE NDAT258590D DE 258590D A DE258590D A DE 258590DA DE 258590 C DE258590 C DE 258590C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/003—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
- E05B35/004—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a, GRUPPE
ANDRES GIACOMETTI in STAINS, Frankr.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel mit Klappbart, der durch eine auf
dem Schlüsselbart befindliche Hülse für gewöhnlich im Innern des Schlüssels festgehalten
wird und durch Verstellung der Hülse nach außen in die wirksame Stellung übertritt.
Von den bekannten Schlüsseln dieser Art unterscheidet sich der den Gegenstand der
ίο Erfindung bildende Schlüssel im wesentlichen
dadurch, daß die Freigabe des Bartes zum Übertritt in die wirksame Stellung durch
Drehung der Hülse auf dem Schlüsselschaft erfolgt, und daß ferner die Drehung der
Hülse gegenüber dem Schaft durch im Innern des Schlosses oder im Schlüsselloch angeordnete Glieder bewirkt wird, die während
des Drehens oder Hineinschiebens des Schlüssels die Hülse beeinflussen. Dadurch wird eine einfache Handhabung des Schlüssels
unter sicherer Wirkungsweise erhalten.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigen Fig. 1 einen Schlüssel mit drehbarer Hülse in der Ansicht, Fig. 2 den oberen, an
den Griff sich anschließenden Teil des Schlüsselschaftes mit dem anliegenden Teil der
Hülse im Schnitt, Fig. 3 den unteren Teil des Schlüssels mit herausgeklapptem Bart, Fig. 4
das Schlüsselende zusammen mit einem die selbsttätige Drehung der Hülse auf dem Schaft bewirkendenKupplungsglied und Fig. 5
eine andere Ausführungsform der Hülse mit schraubenförmigen Rippen zu ihrer Drehung.
Der Schlüssel besteht aus einem Griff α und daran anschließendem Schaft b, der in einem
Schlitz den um einen Stift d drehbaren Klappbart c enthält. Auf dem Schaft b sitzt
eine Hülse«, die an ihrem dem Griff α zu gelegenen Ende m1 nach innen umgebördelt ist
und in eine Kehle η (Fig. 2) des Schaftes b eingreift, so daß sie sich auf dem Schaft
drehen, nicht aber in der Längsrichtung hinuntergleiten kann. Am anderen Ende der
Hülse ist ein Schlitz 0 vorgesehen,' der in
seinen Abmessungen und in seiner Lage dem den Bart c enthaltenden Schlitz des Schaftes
entspricht, derart, daß durch Drehen der Hülse die beiden Schlitze in Deckung gebracht
werden können, wie Fig: 3 zeigt. Auf der Stirnseite der Hülse ist eine Aussparung
m2 (Fig. ι und 4) vorgesehen, die zur Kupplung der Hülse mit einem im Schloß
angeordneten Festhalteglied bestimmt ist. Ein solches Festhalteglied zeigt Fig. 4. Es
besteht aus einer drehbaren Scheibe p, die am Umfange mit zwei aneinander gegenüberliegenden
Abflachungen p- versehen ist. Gegen diese Scheibe legt sich eine Blättfeder ps, so
daß die Scheibe mit einem gewissen Widerstand festgehalten wird, jedoch unter Überwindung
des Widerstandes gedreht werden kann.
Um- den Schlüssel in das rohrförmige
Schlüsselloch einführen zu können, muß der Bart innerhalb des Schaftes und der ihn umgebenden
Hülse lieg'en, und er wird in dieser Lage durch die Hülse gehalten, die so gedreht
ist, daß sie den Schlitz des Schaftes, in dem der Bart liegt, verdeckt, also der Schlitz ο
gegenüber dem Schaftschlitz verdreht ist, wie Fig. ι darstellt. Soll der Schlüssel benutzt
werden, so wird er in das Schlüsselloch so
ίο weit eingeführt, daß die Hülse mit ihrer
Stirnseite gegen die im Schloß befindliche Scheibe ρ trifft. Wird der Schlüssel dann ge- i
dreht, so tritt schließlich die Rippe p1 in die |
Aussparung wr der Hülse ein, wodurch diese ; an der weiteren Drehung" gehindert wird, und
\venn nun der Schlüssel weitergedreht wird, so kommen schließlich die beiden Schlitze der
Hülse und des Schaftes miteinander in : Deckung, und der Bart kann nun heraustreten, |
wobei er gleichzeitig Schaft und Hülse miteinander kuppelt. Wird der Schlüssel dann ·
zwecks Schließens des Schlosses weitergedreht, so nimmt infolge der Kupplung zwischen
Schaft b, Hülse m und Scheibe p auch die letztere unter Überwindung der Feder ps
an der Drehung teil. Zwecks Herausziehens des Schlüssels wird der Bart durch im Schloß
vorgesehene exzentrische Flächen oder an- ; dere geeignete Mittel wieder in den Schaft
zurückgedrängt, wobei dann die Scheibe p !
. dazu benutzt werden kann, die Hülse vor dem j Herausziehen so weit zu verdrehen, daß der j
Bart in seiner eingezogenen Lage gesichert j
ist. - j
Die Drehung der Hülse auf dem Schlüssel- ; schaft kann auch, wie Fig. 5 zeigt, durch
schraubenförmige Rippen t bewirkt werden, ; die mit entsprechenden schraubenförmigen
Führungen des Schlüsselloches in Eingriff kommen und beim Hineinstecken des Schlüssels
der Hülse gegenüber dem Schaft eine Drehung verleihen. Diese Führungen dürfen j nur so lang sein, daß sie beim gänzlichen Hin- 1
einstecken des Schlüssels außer Eingriff kommen, damit dieser frei im Schloß gedreht
werden kann. Beim Herausziehen des Schlüs- \ sels drehen sie dann die Hülse nach der entgegengesetzten
Richtung und bewirken so eine Verdeckung des Bartes. Statt der Rippen t können auch schraubenförmige Ver- .
tiefungen, die in gleicher Weise wirken, vorgesehen sein.
Claims (3)
1. Schlüssel mit Klappbart und einer für gewöhnlich das Heraustreten des
Bartes aus dem Innern des Schlüssels verhindernden Hülse, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freigabe des Bartes zum Übertritt in die wirksame Stellung durch
Drehung der Hülse auf dem Schlüsselschaft erfolgt, wobei die Drehung der. Hülse gegenüber dem Schaft durch im
Innern des Schlosses oder an dessen Schlüsselloch angeordnete Glieder (p, px,
p") erfolgt, die während des Hineinschicbens
oder Drehens des Schlüssels die Hülse beeinflussen.
2. Schlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar auf dem
Schlüsselschaft sitzende Plülse am unteren Ende mit einem Schlitz (0) versehen ist,
durch den bei Deckung mit dem für das Heraustreten des Bartes am Schlüsselschaft
vorgesehenen Ausschnitt der Bart in die Arbeitsstellung gelangen kann, während die Verdrehung der Hülse gegenüber
dem Schlüsselschaft durch ein federnd in eine an dieser angeordnete Aus-,
sparung (m1) eingreifendes Glied (p.) bewirkt
wird, dessen Wirkung nach Aüsv treten des Bartes aus dem Schlüsselschaft ·
und dadurch erfolgte Kupplung zwischen Schaft und Hülse durch gemeinsame' Drehung von Schaft und Hülse überwunden
wird.
3. Schlüssel nach Anspruch 1 und .2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlüssel
oder an der Hülse schraubenförmig ge- go wundene Erhöhungen oder Vertiefungen
angeordnet sind, die im Zusammenwirken mit am Schlüsselloch angeordneten Gliedem
eine derartige Verdrehung der Hülse gegen den Schaft erzeugen, daß während des Einsteckens des Schlüssels in das
Schloß die beiden zum Austritt des Schlüsselbartes im Schaft und der Hülse vorgesehenen Schlitze zur. Deckung gelangen.
.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258590C true DE258590C (de) |
Family
ID=516402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258590D Active DE258590C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258590C (de) |
-
0
- DE DENDAT258590D patent/DE258590C/de active Active
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