DE258590C - - Google Patents

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DE258590C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
    • E05B35/004Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a, GRUPPE
ANDRES GIACOMETTI in STAINS, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel mit Klappbart, der durch eine auf dem Schlüsselbart befindliche Hülse für gewöhnlich im Innern des Schlüssels festgehalten wird und durch Verstellung der Hülse nach außen in die wirksame Stellung übertritt.
Von den bekannten Schlüsseln dieser Art unterscheidet sich der den Gegenstand der
ίο Erfindung bildende Schlüssel im wesentlichen dadurch, daß die Freigabe des Bartes zum Übertritt in die wirksame Stellung durch Drehung der Hülse auf dem Schlüsselschaft erfolgt, und daß ferner die Drehung der Hülse gegenüber dem Schaft durch im Innern des Schlosses oder im Schlüsselloch angeordnete Glieder bewirkt wird, die während des Drehens oder Hineinschiebens des Schlüssels die Hülse beeinflussen. Dadurch wird eine einfache Handhabung des Schlüssels unter sicherer Wirkungsweise erhalten.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 einen Schlüssel mit drehbarer Hülse in der Ansicht, Fig. 2 den oberen, an den Griff sich anschließenden Teil des Schlüsselschaftes mit dem anliegenden Teil der Hülse im Schnitt, Fig. 3 den unteren Teil des Schlüssels mit herausgeklapptem Bart, Fig. 4 das Schlüsselende zusammen mit einem die selbsttätige Drehung der Hülse auf dem Schaft bewirkendenKupplungsglied und Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Hülse mit schraubenförmigen Rippen zu ihrer Drehung.
Der Schlüssel besteht aus einem Griff α und daran anschließendem Schaft b, der in einem Schlitz den um einen Stift d drehbaren Klappbart c enthält. Auf dem Schaft b sitzt eine Hülse«, die an ihrem dem Griff α zu gelegenen Ende m1 nach innen umgebördelt ist und in eine Kehle η (Fig. 2) des Schaftes b eingreift, so daß sie sich auf dem Schaft drehen, nicht aber in der Längsrichtung hinuntergleiten kann. Am anderen Ende der Hülse ist ein Schlitz 0 vorgesehen,' der in seinen Abmessungen und in seiner Lage dem den Bart c enthaltenden Schlitz des Schaftes entspricht, derart, daß durch Drehen der Hülse die beiden Schlitze in Deckung gebracht werden können, wie Fig: 3 zeigt. Auf der Stirnseite der Hülse ist eine Aussparung m2 (Fig. ι und 4) vorgesehen, die zur Kupplung der Hülse mit einem im Schloß angeordneten Festhalteglied bestimmt ist. Ein solches Festhalteglied zeigt Fig. 4. Es besteht aus einer drehbaren Scheibe p, die am Umfange mit zwei aneinander gegenüberliegenden Abflachungen p- versehen ist. Gegen diese Scheibe legt sich eine Blättfeder ps, so daß die Scheibe mit einem gewissen Widerstand festgehalten wird, jedoch unter Überwindung des Widerstandes gedreht werden kann.
Um- den Schlüssel in das rohrförmige
Schlüsselloch einführen zu können, muß der Bart innerhalb des Schaftes und der ihn umgebenden Hülse lieg'en, und er wird in dieser Lage durch die Hülse gehalten, die so gedreht ist, daß sie den Schlitz des Schaftes, in dem der Bart liegt, verdeckt, also der Schlitz ο gegenüber dem Schaftschlitz verdreht ist, wie Fig. ι darstellt. Soll der Schlüssel benutzt werden, so wird er in das Schlüsselloch so
ίο weit eingeführt, daß die Hülse mit ihrer Stirnseite gegen die im Schloß befindliche Scheibe ρ trifft. Wird der Schlüssel dann ge- i dreht, so tritt schließlich die Rippe p1 in die | Aussparung wr der Hülse ein, wodurch diese ; an der weiteren Drehung" gehindert wird, und \venn nun der Schlüssel weitergedreht wird, so kommen schließlich die beiden Schlitze der Hülse und des Schaftes miteinander in : Deckung, und der Bart kann nun heraustreten, | wobei er gleichzeitig Schaft und Hülse miteinander kuppelt. Wird der Schlüssel dann · zwecks Schließens des Schlosses weitergedreht, so nimmt infolge der Kupplung zwischen Schaft b, Hülse m und Scheibe p auch die letztere unter Überwindung der Feder ps an der Drehung teil. Zwecks Herausziehens des Schlüssels wird der Bart durch im Schloß vorgesehene exzentrische Flächen oder an- ; dere geeignete Mittel wieder in den Schaft
zurückgedrängt, wobei dann die Scheibe p !
. dazu benutzt werden kann, die Hülse vor dem j Herausziehen so weit zu verdrehen, daß der j Bart in seiner eingezogenen Lage gesichert j
ist. - j
Die Drehung der Hülse auf dem Schlüssel- ; schaft kann auch, wie Fig. 5 zeigt, durch schraubenförmige Rippen t bewirkt werden, ; die mit entsprechenden schraubenförmigen Führungen des Schlüsselloches in Eingriff kommen und beim Hineinstecken des Schlüssels der Hülse gegenüber dem Schaft eine Drehung verleihen. Diese Führungen dürfen j nur so lang sein, daß sie beim gänzlichen Hin- 1 einstecken des Schlüssels außer Eingriff kommen, damit dieser frei im Schloß gedreht werden kann. Beim Herausziehen des Schlüs- \ sels drehen sie dann die Hülse nach der entgegengesetzten Richtung und bewirken so eine Verdeckung des Bartes. Statt der Rippen t können auch schraubenförmige Ver- .
tiefungen, die in gleicher Weise wirken, vorgesehen sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: ·-■■■ ■■
1. Schlüssel mit Klappbart und einer für gewöhnlich das Heraustreten des Bartes aus dem Innern des Schlüssels verhindernden Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe des Bartes zum Übertritt in die wirksame Stellung durch Drehung der Hülse auf dem Schlüsselschaft erfolgt, wobei die Drehung der. Hülse gegenüber dem Schaft durch im Innern des Schlosses oder an dessen Schlüsselloch angeordnete Glieder (p, px, p") erfolgt, die während des Hineinschicbens oder Drehens des Schlüssels die Hülse beeinflussen.
2. Schlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar auf dem Schlüsselschaft sitzende Plülse am unteren Ende mit einem Schlitz (0) versehen ist, durch den bei Deckung mit dem für das Heraustreten des Bartes am Schlüsselschaft vorgesehenen Ausschnitt der Bart in die Arbeitsstellung gelangen kann, während die Verdrehung der Hülse gegenüber dem Schlüsselschaft durch ein federnd in eine an dieser angeordnete Aus-, sparung (m1) eingreifendes Glied (p.) bewirkt wird, dessen Wirkung nach Aüsv treten des Bartes aus dem Schlüsselschaft · und dadurch erfolgte Kupplung zwischen Schaft und Hülse durch gemeinsame' Drehung von Schaft und Hülse überwunden wird.
3. Schlüssel nach Anspruch 1 und .2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlüssel oder an der Hülse schraubenförmig ge- go wundene Erhöhungen oder Vertiefungen angeordnet sind, die im Zusammenwirken mit am Schlüsselloch angeordneten Gliedem eine derartige Verdrehung der Hülse gegen den Schaft erzeugen, daß während des Einsteckens des Schlüssels in das Schloß die beiden zum Austritt des Schlüsselbartes im Schaft und der Hülse vorgesehenen Schlitze zur. Deckung gelangen. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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