DE258695C - - Google Patents

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DE258695C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0011Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0017Hook or eye fasteners characterised by their material made of metal plate
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
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    • A44B13/0029Hook or eye fasteners characterised by their way of fastening to the support
    • A44B13/0035Hook or eye fasteners characterised by their way of fastening to the support using prongs

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von durch Haken und ösen zu schließender steifer Uniformkragen u. dgl. Das Verfahren zeichnet sich gegenüber den bisher bekannten Befestigungsweisen in erster Linie dadurch aus, daß es eine unbedingt sichere Befestigung der Verschlußorgane gewährleistet und die zur Herstellung des Kragens erforderliche Arbeit außerordentlich vereinfacht.
ίο Die Herstellung von durch Haken und ösen zu schließender Uniformkragen erfolgte bisher fast ausschließlich in der Weise, daß die Haken und ösen auf die Steifeinlage des Kragens in schon fertig gebogenem Zustand von Hand aufgenäht wurden, worauf die Steifeinlage derart mit dem Stoffbezug überzogen wurde, daß von den Haken und ösen lediglich die vorderen gebogenen Enden sichtbar blieben. Da jedoch die Verschlußorgane wegen ihrer Form beim Aufnähen des Stoffbezuges selbstverständlich außerordentlich hinderlich waren, so erforderte diese Arbeit eine nur mit großer Sachkenntnis und Übung auszuführende, zeitraubende Handarbeit, welche nur von einem sehr geübten Arbeiter ausgeführt werden konnte.
Gemäß dieser Erfindung werden die Haken und ösen in nicht gebogenem, d. h. vollkommen flachem Zustande in der erforderlichen Anzahl auf je einem gemeinsamen, entsprechend breiten Streifen Pappe, Steifeinlage o. dgl. mittels Blechkammern befestigt, derart, daß sie in diesen achsial verschoben werden können. Diese Pappstreifen werden nun, mit den Haken bzw. ösen nach unten, durch eine entsprechende Anzahl weiterer, etwas größerer Heftklammern derart auf der Innenseite der Stoff einlage befestigt, daß die immer noch vollkommen flachen Haken bzw. Ösen nunmehr durch je eine kleinere und eine größere Blechklammer genau achsial zwischen der Steifeinlage und dem sie ursprünglich verbindenden gemeinsamen Papp- o. dgl. Streifen geführt werden. Die Haken und ösen werden nunmehr in ihren durch die Blechklammern gebildeten Führungen soweit zurückgeschoben, daß ihre Vorderenden mit den Stirnkanten der Steifeinlage bündig abschneiden. In diesem Zustande wird die Steifeinlage ohne weiteres in den bereits vollkommen fertiggestellten Stoffüberzug eingeschoben, worauf sowohl die Haken als auch die ösen von innen her in ihren Führungen vorgeschoben und hierdurch durch das eventuell mit hierzu bestimmten Öffnungen versehene Kragenfutter durchgestoßen werden, um schließlich umgebogen und hierdurch in ihrer Gebrauchslage gesichert zu werden. Durch dieses Verfahren wird die bisher sehr umständliche Arbeit zur Herstellung gesteifter Uniformkragen außerordentlich vereinfacht und gleichzeitig eine unbedingt zuverlässige Befestigung der Verschlußorgane gewährleistet. Die Abdeckung der inneren Enden der Haken und ösen durch die auf die Steifeinlage zu befestigenden Papp- o. dgl. Streifen bietet außerdem noch den Vorteil, daß eine Druckbelästigung des Halses durch die bei der bisherigen Herstellungsweise unvermeidlichen Wulstbildungen unbedingt verhütet wird.
Die Erfindung bedient sich einiger bereits bekannter Mittel. So ist es z. B. nicht mehr neu, Haken und Ösen, statt durch Nähte, durch Blech- oder Drahtklammern auf dem Stoffrand zu befestigen. Es ist weiterhin nicht neu, an Stelle der fertig gebogenen Haken zunächst deren noch nicht gebogene Vorprodukte auf dem
Stoffrand zu befestigen, doch ist dies bisher lediglich zu dem Zweck geschehen, das Annähen der Haken und Ösen durch die Nähmaschine bewirken zu können. Eine derartige Befestigung der Haken und ösen würde natürlich ihre Verwendung bei diesem Verfahren unmöglichmachen, da sie ein Überziehen der Steifeinlage mit dem bereits vollkommen fertiggestellten Stoffbezug unbedingt ausschließt. Schließlich
ίο ist auch bereits vorgeschlagen worden, mit weitgespreizten Enden versehene ösen in ihren Befestigungsklammern federnd verschiebbar zu lagern, so daß sich der Hakenverschluß, z. B. entsprechend den Atembewegungen, nach Bedarf ausdehnen kann. Die Verwendung derart federnder Verschlußorgane verbietet sich jedoch bei gesteiften Uniformkragen aus dem Grunde, weil sie bei Lösung des Verschlusses unter den Futterstoff des Kragens zurückspringen würden und nicht oder nur mit großer Mühe wieder vorgeschoben werden könnten.
Auf der Zeichnung ist der Gang des der Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens in seinen einzelnen Arbeitsstufen veranschaulicht und zwar zeigen:
Fig. ι einen mit den darauf befestigten Vorprodukten der Haken versehenen Papp- o. dgl. Streifen von der Unterseite,
Fig. 2 denselben Streifen von der Oberseite, Fig. 3 denselben Streifen im Schnitt nach I-I der Fig. 2,
Fig. 4 einen mit den darauf befestigten Vorprodukten der Ösen versehenen Papp- o. dgl. Streifen von der Unterseite,
Fig. 5 denselben Streifen von der Oberseite, Fig. 6 denselben Streifen im Schnitt nach H-II der Fig. 5,
Fig. 7 eine Innenansicht der fertigen Steifeinlage mit zurückgeschobenen Verschlußorganen,
Fig. 8 einen Schnitt nach HI-III der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach IV-IV der Fig. 7, Fig. 10 eine teilweise geschnittene Innenansicht des mit dem Stoffbezug und mit vorgestoßenen Verschlußorganen versehenen Kragens und
Fig. 11 eine Innenansicht des gebrauchsfertigen, mit gebogenen Verschlußorganen versehenen Kragens.
Wie aus den Fig. 1 bis 6 hervorgeht, werden zunächst die vollkommen flachen Vorprodukte der Haken 1 und der Ösen 2 in der erforderlichen Anzahl auf Papp- o. dgl. Streifen 3 mittels kleiner Blechklammern 4 derart befestigt, daß sie in diesen in achsialer Richtung verschoben werden können. Diese Papp- o. dgl. Streifen 3 werden nun in der aus den Fig. 7 bis 9 ersichtlichen Weise, mit den Haken bzw. Ösen nach unten, durch etwas größere Blechklammern 5 derart auf der Innenseite der Steifeinlage 6 befestigt, daß die noch vollkommen flachen Haken bzw. ösen durch je zwei Blechklammern 4 bzw. 5 genau achsial geführt werden. Die Haken und ösen werden nunmehr in diesen durch die Blechklammern 4 und 5 gebildeten Führungen so weit zurückgeschoben, daß ihre Vorderenden mit den Stirnkanten der Steifeinlage bündig abschneiden. In diesem Zustande wird die Steifeinlage 6 ohne weiteres in den auf der Nähmaschine bereits vollkommen fertiggestellten Stoffbezug 7 eingeschoben, worauf sowohl die Haken als auch die ösen von innen her in ihren Führungen vorgeschoben und hierdurch durch das eventuel mit hierzu bestimmten öffnungen 8 versehene Kragenfutter durchgestoßen werden, um schließlich umgebogen und hierdurch in ihrer Gebrauchslage gesichert zu werden.
Da bei der Herstellung von Kragen u. dgl. nach diesem Verfahren sowohl die Steifeinlage als auch der Stoffbezug in vorteilhaftester Weise, d.h. lediglich durch Maschinenarbeit, vorgearbeitet und hierauf ohne weitere Schwierigkeiten miteinander verbunden werden können, so sichert die Erfindung eine ganz bedeutende Vereinfachung und Verbilligung der Herstellungsweise. Des weiteren bietet das geschilderte Verfahren den Vorzug, daß eine unbedingt zuverlässige Befestigung der Verschlußorgane gewährleistet wird und Druckbelästigungen des Halses durch die bisher unvermeidlichen Wulstbildungen vollkommen ausgeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von durch Haken und Ösen zu schließender steifer Uniformkragen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (1) und Ösen .(2) in nicht gebogenem, d. h. vollkommen flachem Zustande zunächst mittels Blechklammern (4) achsial verschiebbar auf je einem gemeinsamen Papp- o. dgl. Streifen (3) befestigt werden, welche ihrerseits, mit den Haken bzw. Ösen nach unten, durch weitere Heftklammern (5) derart auf der Innenseite der Steifeinlage (6) befestigt werden, daß die noch flachen Haken und ösen durch je zwei Blechklammern (4 und 5) achsial verschiebbar geführt werden, worauf die fertige Steifeinlage mit zurückgeschobenen Verschlußorganen in den fertigen Stoffbezug (7) eingeschoben wird, die Haken und ösen (1 und 2) von innen her in ihren Führungen vorgeschoben und schließlich durch Umbiegen in ihrer Gebrauchslage gesichert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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