DE258997C - - Google Patents

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DE258997C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/20Blowing glass; Production of hollow glass articles in "vacuum blowing" or in "vacuum-and-blow" machines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf eine Glasblasemaschine mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Überführung des geschmolzenen Glases aus dem Schmelzofen in die Form, insbesondere von der Art, bei welcher eine an der Maschine angebrachte Schöpfpfanne das Glas postenweise aus dem Ofen in die Form überführt. Während aber bei der bekannten Maschine die Schöpfpfanne eine
ίο kreisende Bewegung ausführt oder bei anderen Maschinen die unmittelbar in den Ofen eingeführten Saugforme α eine Kreisbahn beschreiben, steht bei der Maschine nach der Erfindung die Form am Orte fest, wenigstens insoweit, . 15 als sie sich nicht, quer zur Verbindungslinie zwischen Form und Ofen bewegt, und die Schöpfpfanne geht geradlinig zwischen beiden hin und her. Hieraus ergibt sich der Vorteil, , daß die Maschine schmal gebaut werden kann, so daß sie nicht mehr Raum einnimmt, als die Entfernung zweier Arbeitslöcher des Ofens voneinander beträgt.
Das Glas wird in bekannter Weise aus der Schöpf pfanne in die Form dadurch befördert, daß die Form mit dem einen Ende in die Glasmasse in der Pfanne eingetaucht und durch auf den Glasspiegel wirkende Luftpressung das Glas in die Form emporgedrückt wird. Während bei der bekannten Anordnung jede Form mit den erforderlichen Druckluftzuführungen versehen ist und unmittelbar auf die Schöpfpfanne abdichtend aufgesetzt wird, wird nach der Erfindung eine die Schöpfpfanne einschließende, gegen die Form abdichtende und mit der Diuckluftzuführung versehene Schale vorgesehen, welche mit mehreren Formen zusammenarbeiten kann.
Die Erfindung besteht ferner in verschiedenen weiteren Ausbildungen der eingangs bezeichneten Maschine.
Fig. ι und ia stellen im Schnitt ein Ausführungsbeispiel einer Maschine dar, mit welcher in jedem vollständigen Betriebsvorgange ein Hohlglasgegenstand fertiggestellt wird.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach II-II der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt im Schnitt den oberen Teil des ersten Formmechanismus vergrößert.
Fig. 4 und 4a zeigen im Schnitte eine Maschine, auf welcher gleichzeitig eine größere Anzahl von Hohlglasgegenständen hergestellt werden.
Fig. 5 ist teilweise Aufriß und teilweise Schnitt nach V-V der Fig. 4.
Fig. 6 ist eine Rückenansicht der in Fig. 4 und 4a dargestellten Maschine.
Fig. 7 zeigt im Schnitt die Antriebswelle und'das Vorgelege, vermittels dessen die hin und her gehende Bewegung von Rahmen und Schlitten erzielt wird.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach VIII-VIII der Fig. 7.
Fig. 9 zeigt einen Teil des Vorgeleges im Schnitt nach IX-IX der Fig. 7 und Aufriß.
Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die Formen und deren Mechanismen für die in Fig. 1 dargestellte Maschine unter Weglassung einzelner Teile.
Fig. 11 zeigt im Schnitt, teilweise im Aufriß,
den Mechanismus, vermittels dessen die den Stiel der Gießpfanne tiagende Hülse gehoben und gekippt wird.
Fig. 12 ist eine schematische Draufsicht auf die Röhrenleitungen, welche von den Ventilen nach der vermittels eines Druckmittels betätigten Vorrichtung gehen.
Fig. 13 und 14 sind Schnitt beziehungsweise Draufsicht auf die zur Hebung der Gießpfanne dienende Schale.
Fig. 15 zeigt den Ventilmechanismus im Einzelheitsschnitt und Aufriß, und
Fig. 16 und 17 stellen die Vorrichtung dar, welche zum Anheben des Bodens der Blasform dient.
Fig. 18 ist eine Seitenansicht eines Teiles der in Fig. 6 dargestellten Übertragung mit einer selbsttätig gesteuerten Kuppelung.
Das Maschinenbett 1 ruht auf passenden Fundamenten vor der Arbeitsöffnung eines vorzugsweise in Gestalt eines Wannenofens ausgebildeten Schmelzherdes 2. Das Bett ist mit Führungen 3 für die Schlitten 4 und 5 versehen, wobei die Führungen in einem Rahmen 6 angeordnet sind, der auf den einheitlich mit dem Bett ausgebildeten Leisten 7 ruht und dort verschraubt ist. In einer zweiten dargestellten Ausführungsform ist dieses Rahmenwerk beweglich. Der obere Schlitten wird vermittels einer Schraube 8 hin und her bewegt, welche sich in einer mit Gewinde versehenen öffnung des Schlittens führt. Die Gießpfanne 9 (Fig. 2) wird von einer Stange 10 getragen, welche beweglich in der Hülse n ruht, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Die Hülse besitzt Schwingzapfen 12 (Fig. ι und 11), welche für gewöhnlich, wenn die Pfanne zum Ofen hin- und zurückbewegt wird, in Einkerbungen 13 (Fig.ia) des Schlittens 5 auf ruhen und hat an ihrem hinteren Ende einen winkelig abgebogenen Arm 14, .der durch senkrechte Schienen 15 im unteren Schlitten geführt wird. Die Hülse 11 nebst der in ihr gehaltenen Stange 10 nebst Pfanne wird hierbei durch die Führung 15 und die Lager 13 in wagrechter Stellung erhalten. Die Führung 15 läßt aber auch, wenn die Schlitten 4 und 5 sich zueinander bewegen, eine Schrägstellung der Stange 10 zu, um ein Eintauchen der Pfanne in die geschmolzene Masse zu verursachen. Der untere Schlitten 4, an welchem die Führung 15 angebracht ist, wird im allgemeinen gleichzeitig mit dem oberen Schlitten 5 nach vorn bewegt, weil der Abstand zwischen beiden vermittels Federn 16 (Fig. ia und 4a), welche zwischen passenden Vorsprängen der beiden Schlitten eingeschaltet sind, aufrechterhalten wird. Es werden also zunächst beide Schlitten durch die am Schlitten 5 angreifende Schraube 8 nach vorn bewegt, wobei der obere Schlitten die Pfanne trägt. Im ersten Teile dieser Schlittenbewegung befinden sich die Hülse und die
Pfanne in wagrechter Stellung. Sobald jedoch die Pfanne durch die Arbeitsöffnung in den Schmelzofen eingedrungen ist, wird die Bewegung des unteren Schlittens durch einen verstellbaren 65 Anschlag 17 (Fig. 1 und 4) aufgehalten, während der obere Schlitten unter Zusammendrücken der Feder 16 seinen Gang weiter fortsetzt. Infolge des Anhaltens des unteren Schlittens bleibt natürlich auch die Führung 15 stehen, 70 und bei der Fortsetzung des Ganges des oberen Schlittens wird der Arm 14 nach vorn kippen und Hülse 11 mit der darin lagernden Stange 10 in geeignete Stellung bringen, wie dies in Fig. 1 und 4 in punktierten Linien gezeigt. Die Pfanne 75 wird dadurch in die geschmolzene Masse eingetaucht.
Während dieses Eintauchens befindet sich die Pfanne in einer Wendestellung, d. h. die Pfannen öffnung ist nach unten gerichtet. Sie wird jedoch, während sie sich in der geschmolzenen Masse befindet, durch Drehung der Stange 10 durch noch anzugebende Mittel in die richtige Stellung gedreht. Sobald die Pfanne in dieser Stellung ist, wird der obere Schlitten dadurch nach hinten bewegt, daß die Schraube 8 nach entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Während des ersten Teiles dieses Hubes werden die Hülse und Pfanne dadurch wieder in wagrechte Stellung gebracht, daß das untere Ende des Armes 14 in der Führung 15 des unteren Schlittens nach abwärts gleitet. Ein Vorsprung 18 des oberen Schlittens (Fig.ia) gerät dabei in Eingriff mit einem Absatz der Seitenwände des unteren Schlittens, so daß in der Fortsetzung des Hubes beide Schlitten gleichzeitig nach rückwärts bewegt werden, bis sich der Löffel unmittelbar unter der zur Formung des Külbels dienenden Vorform 76 befindet. Das untere Ende dieser Form wird nun mit dem in der Pfanne befindlichen Glas in Berührung gebracht, und zwar vorzugsweise durch Anheben der Pfanne. Zu diesem Zwecke wird eine Schale 19 auf dem in der Führung 21 des Rahmens 6 senkrecht gleitbaren Schlitten 20 angehoben und bringt dadurch auch die Pfanne nach aufwärts, bis die untere öffnung der Form genügend tief in den flüssigen Inhalt der Pfanne eingedrungen ist. In dieser Stellung berührt die Kante der Schale 19 eine wagrechte Fläche, die durch einen Flansch 22 an der Form gebildet wird, so daß ein dichter Abschluß erzielt wird (Fig. 1, 2 und 3). Um unzulässige Beanspruchungen, eine Verbiegung oder den Bruch der Teile zu verhindern, wird im dargestellten Ausführungsbeispiel die Hülse 11 und die Stange 10 gleichzeitig mit der Pfanne angehoben. Zu diesem Zwecke ist ein weiterer Schlitten 23 vorgesehen (Fig. ι und 4), welcher sich senkrecht in der am Rahmen 6 angebrachten Führung 24 parallel zum Schlitten 20 bewegt. Der Schlitten 23 trägt Ansätze 25, die mit Kerben zur Aufnahme
der seitlich von der Hülse Ii vorspringenden Schwingzapfen 26 bestimmt sind (Fig. 1 und 11). Die beiden Schlitten 20 und 23 werden durch eine entsprechende Vorrichtung gleichzeitig betätigt, und zwar geschieht dies im dargestellten Ausführungsbeispiel vermittels der Trommeln 27 und 28 (Fig. ia, 1 und 5), auf deren Umfangen die Bänder oder Seile 29 und 30 aufgewunden sind. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind diese Zugglieder über die Scheiben 31 und 32 gelegt und auf diese Weise mit dem betreffenden Schlitten verbunden. Die Trommeln 27 und 28 sitzen lose auf einer Welle 33, die am hinteren Ende des Rahmens 6 gelagert ist und vermittels der Welle 34 und des Kegelrades 35 (Fig. 5) in hin und her drehende Bewegung versetzt wird. Die Trommeln 27 und 28 sind mit der Welle 33 durch die Federn 36 und 37 (Fig. 5), verbunden und werden daher durch die Welle nachgiebig mitgenommen, so daß die Kante der Schale 19 nachgiebig mit der Flanschfläche 22 in Berührung erhalten wird.
Um auch jene Stelle abzudichten, an welcher die Stange 10 der Pfanne durch die Wand der Schale hindurchgeht, sind zu beiden Seiten des zur Aufnahme der Stange bestimmten Ausschnittes an der Schale gleitende Platten 39 vorgesehen (Fig. 13 und 14). Auf diesen Platten sitzen die Wangen 40, deren gegenüberstehende Kanten so abgeschrägt sind, daß sie sich überlappen, wenn die Platten in Verschlußstellung aufeinander zu bewegt worden sind. Die Backen 40 und die Platten 39 sind bei 41 ausgekerbt, um die Stange 10 dicht zu umgeben. Zur Verbindung der Wangen mit den Platten dienen die Niete oder Schrauben 42, welche durch Schlitze in den Platten hindurchdringen, um eine senkrechte Verschiebung der Wangen zuzulassen, so daß diese sich der jeweiligen Lage der Stange 40 gut anpassen können, auch wenn diese Lage nicht regelmäßig dieselbe wäie. Die Kanten der Kerben 41 sind passend ausgerundet, um sich der Stange 10 anzuschmiegen. Zur selbsttätigen Verschiebung der Platten und Wangen sind im Ausführungsbeispiel zwei Hebelpaare 42 und 43 vorgesehen, von denen je ein Hebel mit der Platte und der andere mit einem Wandstück 44 verbunden ist. Je ein Hebel dieser Paare steht in Verbindung mit einem in senkrechter Richtung gleitenden Stift 45, dessen Kopf über die Kante der. Schale hinwegragt und in dieser Stellung durch die Feder 46 gehalten wird. Bewegt sich dieser Stift nach aufwärts, so werden die Platten und Backen auseinandergezogen. Wird jedoch die.Schale angehoben, um die Pfanne zu umschließen, so geraten die Köpfe der Stifte 45 in Berührung mit der Fläche des Flansches 22 und drängen so die Platten und Wangen gegeneinander, bis sie die Stange 10 dicht umschließen.
Die Pfanne wird in der Schale vermittels einer Anzahl von Stiften gehalten, welche sich aus den in die Schalenwand eingelassenen Schrauben c und den darauf sitzenden Kappen d (Fig. 13) zusammensetzen. Vermittels dieser Anordnung kann die Lage der Pfanne in der Schale sehr wohl geregelt werden, so daß die Tiefe, bis zu welcher das untere Ende der Form in das flüssige Glas eindringen soll, eingestellt werden kann. Die Schale ist auch mit einer noch zu beschreibenden Vorrichtung versehen, vermittels welchei ein Druckmittel in dieselbe eindringen kann, um die flüssige Masse aus dem Löffel in die Form zu drängen.
Nachdem das Glas in diese erste Form übergeführt worden ist, werden die Schlitten 20 und 23 nach abwärts bewegt, so daß Hülse 11, Stange ιό und Pfanne vom Schlitten 5 aufgenommen werden, wobei die Schwingzapfen 12 der Hülse von den Kerben 13 des Schlittens aufgenommen werden. Dieser Schlitten wird dann wieder durch die Schraube 8 nach vorwärts bewegt und dabei wird gleichzeitig die Stange 10 gedreht, um allenfalls zurückgebliebenes Glas auszuwerfen. Es ist Vorkehrung getroffen, um das Glas, welches noch an der Pfanne festsitzt, und die Pfanne selbst rasch abzukühlen, da durch diese Kühlung das Glas springt und dann leicht von der Pfanne abfällt. In Fig. 1 ist beispielsweise eine derartige Vorrichtung angedeutet, welche aus zwei gegenüber angeordneten Düsen 47 und 48 besteht, die derartig angebracht sind, daß die in Wendestellung befindliche Pfanne auf ihrem Weg nach dem Schmelzherd zwischen den Düsen hindurchgeht . Die untere Düse 47 wird von einer Röhre 49 getragen, welche nach einem Behälter 50 reicht, während die Düse 48 von einer anderen gleichfalls in den Behälter 50 reichenden Röhre 51 getragen wird. Der Behälter 50 steht vermittels des Rohres 52 mit einer passenden Druckmittelquelle in Verbindung. Vermittels des später beschriebenen Ventilmechanismus wird das Druckmittel nach dem Behälter geleitet, um das darin befindliche Wasser odei eine andere Kühlflüssigkeit durch die Düsen nach der oberen und unteren Seite der Pfanne auszuspritzen, während sich die Pfanne nach dem Herde hinbewegt. In der vorzugsweise benutzten Ausführungsform ist unter den Düsen ein anderer Behälter 53 angebracht, der zum Abfangen der Kühlflüssigkeit dient. Dieser Behälter steht mit dem unteren Behälter 50 durch die Röhre 54 in Verbindung, in welcher ein Rückschlagventil 55 den Übertritt des Druckmittels aus dem Behälter 50 nach dem Behälter 53 verhindert.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. ι und la dient die nachstehend beschriebene Vorrichtung dazu, die Pfanne auf ihrem Wege nach dem Ofen so zu wenden, daß das in ihr
befindliche abgekühlte Glas ausgeworfen wird, und daß sie auch eine neue Menge gleichmäßigen Glases aus der Wanne ausschöpfen kann. Am hinteren Ende der Stange io sitzt deshalb eine Scheibe 56, von welcher zwei Bänder 57 nach einer Trommel 58 führen, welche lose auf dem im Arm 14 gelagerten Wellenstumpf sitzt, und auf welcher die Bänder in entgegengesetzten Richtungen aufgewickelt sind. Auf dieser
xo Trommel 58 ist eine Scheibe 60 befestigt, welche durch ein Universalgelenk 61 mit einer ausziehbaren Welle verbunden ist. Die Welle besteht aus der Stange 62, welche sich vermitteis Keilverbindung in der Hohlwelle 63 verschiebt und sich gleichzeitig mit ihr dreht. Die Hohlwelle 63 steht durch das Universalgelenk 64 mit einem in der Wand des oberen Schlittens 5 gelagerten Wellenstumpf in Verbindung. Von einer auf dem Wellenstumpf sitzenden Scheibe 65 geht eine endlose Kette nach einem Kettenrad 66 auf der Welle 67. Die Welle 67 erstreckt sich in der Längsrichtung durch die ganze Maschine, und das Rad 66 dreht sich mit der Welle und wird gleichzeitig mit dem Schlitten 5 hin und her bewegt.
Zur Abtrennung des in die Form eingepreßten Glases von dem in der Pfanne zurückbleibenden überschüssigen Glas dient im dargestellten Ausführungsbeispiel folgende Vorrichtung: Nach Fig. 1, 2 und 3 sind Schienen 68 an den Seitenwänden der Maschine in passender Weise mit Bezug auf die Form befestigt. Diese Schienen tragen den Messerschlitten 69, der vermittels des Gliedes 70 an einen Kurbelarm auf der Vorgelegewelle 71 angeschlossen ist, welche letztere in zeitlichen Zwischenräumen durch die Welle 72 in Drehung versetzt wird. Der Messei schlitten trägt eine Leiste 73 und einen Büge] 74, durch dessen Querstück eine Stellschraube hindurchgeht. Am hinteren Ende des Abtrennmessers 75 sitzt eine andere Stellschraube 75lT, welche durch ein Auge des Schlittens 69 und das Messer hindurchgeht. Das Messer ist so gelagert, daß es auf der Leiste 73 aufruht und unter dem Bügel 74 hindurchgeht. Es ist demnach schwingbar unterstützt und kann vermittels der beiden Schrauben genau eingestellt werden, um in der Hin- und Herbewegung des Schlittens mit der Unterfläche der Form in Berührung zu treten und die flüssige Masse sauber zu durchschneiden. Durch Lösung der Schrauben in den Bügeln 74 und y$a kann das Messer leicht entfernt und ausgewechselt werden.
Die Vorform 76 und die Blasform 77 bestehen aus zwei Halbteilen, deren Trennungslinie senkrecht verläuft und welche von den Schienen 78 (Fig. 2, 4a und 5) getragen wird, die im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung des Löffels angeordnet sind. Wie in Fig. 2, 3 und 10 gezeigt, besteht jede Schiene aus ortsfesten Endstücken b und seitlich verschiebbaren Mittelstücken a. Die letzteren liegen seitlich über der Pfanne 19 und sind mit den Schlitten 79 verbunden, so daß sie nach entgegengesetzten Richtungen parallel zur Bewegung des Schöpflöffels verschoben werden können. Die Schlitten 79 können auf irgendeine Weise hin und her bewegt werden, wie z. B. vermittels der Zahnräder 80, welche sich in Eingriff mit den Zähnen der Schlitten befinden. Die Zahnräder 80 sitzen auf den Wellen 81 (Fig. 2, 3 und 10), deien Ritzel 82 von den Zahnj stangen 83 angetrieben werden. Die unteren Enden der Zahnstangen sind vermittels der Stangen 85 (s. auch Fig. 1 und 4) nachgiebig mit den Platten 84 am Kreuzkopf 87 des Exzenters 88 verbunden, indem zwischen den Platten und einem passenden Kragen auf den Stangen 85 die Federn 86 eingeschaltet sind. Die Exzenter 88 sitzen auf der Welle 89 (Fig. 2.) Die Endteile b der Schienen und die äußersten Stellungen der Schiene α sind genügend weit voneinander entfernt, so daß bei den entsprechenden Stellungen der Formhälften der vor- oder fertiggeformte Gegenstand daraus entnommen werden kann. Die Vorfoimung sowie das Fertigblasen des Gegenstandes findet in den betreffenden Formen dann statt, wenn sich diese auf den beweglichen Schienenteilen a, also in Mittelstellung, befinden. Nach jeder Benutzung muß die eine ! Form von der beweglichen Schiene also aus der Mittelstellung auf die feste Schiene ab und die andere Form von der anderen festen auf die Mittelschiene bewegt werden. Diese Verschiebung beider Formen findet gleichzeitig statt, und zwar im dargestellten Ausführungsbeispiel vermittels der in Fig. 1, 2, 3 und 10 gezeigten Vorrichtung. Die Schubstangen 90 und 91 (Fig. 3 und 10) sind auf passenden Stützen parallel zu den Schienen 78 angeordnet, so daß, wenn die Formhälften vermittels der Schlitten 79 und Schienenstücke α nach auswärts bewegt werden, sie mit den Schubstangen 90 und 91 in passender Weise in Eingriff geraten, ζ. Β durch Stifte 92, welche auf den Schienen 90 und 91 sitzen und in Löcher eindringen, die an den Form leiten vorgesehen sind. Bänder 93 und 94 sind mit den Enden der Schienen 90 und 91 verbunden und gehen über die Leitscheiben 95 nach den auf den Wellen 98 sitzenden Trommeln 96, wie in Fig. 2 gezeigt. Werden die Wellen nach entgegengesetzten Richtungen gedreht, so werden dadurch auch die Formen auf den zu dieser Zeit in Reihe stehenden Stücken α und b verschoben, und zwar die eine von a nach b, die andere von dem anderen Teile b nach a.
Auch die Halsform 100 besteht aus zwei Teilen, welche auf der Unterfläche des Steges 101 in geradlinigen unterschnittenen Führungen be- ; festigt sind, so daß sie gegeneinander hin und
voneinander weg bewegt werden können (Fig. 2, 3 und 10). Sowohl der untere Steg 101 wie auch der obere Steg 102 werden von den Ständern 103 getragen, und zwar ist der untere Steg verstellbar daran angeordnet, um das Einsetzen von verschieden hohen Formen zu gestatten. DieHalsformteile werden gewöhnlich in geschlossener Stellung erhalten vermittels der Federn 104 (Fig. 3), welche durch Schnüre 105, die über die am Steg 101 befestigten Leitrollen 106 geführt sind, mit den Halsformteilen in Verbindung stehen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist der untere Teil der Halsform geeignet, sowohl mit der ersten Form 76 als auch mit der Blasform 77 in Eingriff zu treten und von diesen Formen in Verschlußstellung gehalten zu werden. Die obere öffnung der Halsform wird durch den Dorn 107 verschlossen, der am unteren Ende des hohlen Kolbens 108 befestigt ist. Letzterer wird in seiner Bewegung durch die von den Stegen 102 und 101 getragene Hülse 109 geführt. Der Dorn 107 trägt am unteren Ende einen nach unten ragenden kleinen Fortsatz 110, um sogleich beim Beginn des- Formens eine entsprechend große Einblas öffnung in der Glasmasse freizuhalten. Der Dorn, der Kolben und dessen Führung werden durch ein Kühlmittel auf passend niedriger Temperatur erhalten, welches durch die Röhre in ein- und durch die öffnung 112 austritt. Vermittels des Hebels 113 ist der Kolben 108 an die Kolbenstange 114 eines Druckzylinders 115 angeschlossen, welcher von dem oberen Steg 102 getragen wird.
Nach dem Vorformen werden die Hälften der Form 76 dadurch voneinander getrennt, daß die Teile α der Schienen 78 voneinander weg verschoben werden, bis sie in Deckung geraten mit den Teilen b dieser Schienen 78, wobei der eine Satz dieser ortsfesten Schienen die Blasformteile yy trägt. Wählend der Trennung der Formteile 76 bleibt der Glasposten oder der Külbel jedoch in der Halsform in derselben Lage hängen, in welcher er hergestellt wurde. Werden nan die Teile der Form 76 nach auswärts bewegt, so treten sie mit je einem Zapfen 92 der Schiene 90 und 91 in Eingriff, deren anderes Zapfenpaar sich in Eingriff mit den Teilen der Formen 77 befindet. Nun werden die Wellen 98 so betätigt, daß die Form 77 auf die beweglichen Schienen α und die Form 76 von diesen beweglichen Schienen auf die gerade freien orstfesten Schienen b geschoben werden. Hierauf werden die beweglichen Schienenteile a gegeneinandergeschoben, so daß sich die Blasformteile um den vorgeformten Posten herumlegen und dabei den unteren Teil der Halsform sowie den Boden der Blasform umschließen. Gleichzeitig mit der Trennung der Formteile 76 wird durch Einlassen von Luft in den Zylinder 115 der Dorn 108 angehoben. Die öffnung 117 wird dadurch freigegeben, und Luft kann in die Vertiefung der Halsteile des Postens eintreten, um die durch den Fortsatz 110 im Oberteil des Postens gebildete Vertiefung etwas zu vergrößern, während der Posten vom Halsteil herabhängt.
Der Boden 118 der Blasform wird von einer Schiene 119 getragen (Fig. 2), welche sich, wie in Fig. 16 und 17 angedeutet, in den an die Form jy angeschlossenen Vorsprüngen 120 führt. Um den Boden 118 während der Bewegung der Formteile 77 in Mittelstellung zu halten, sind Federn 99 an der Schiene 119 befestigt und legen sich gegen eine Fläche 121 der Maschine. Der Boden 118 wird gewöhnlich in der Wagrechten erhalten vermittels eines Armes 122, der an die Schiene 119 angeschlossen und mit einer Rolle versehen ist, welche sich in der Nut 123 führt, wie in Fig. 2 und 5 gezeigt. Der abgebogene Teil 126 (Fig. 5) dieser Nut trägt dazu bei, den Boden der Form so weit zu kippen, daß die Flasche herabfällt, wenn die Blasform die Stellung an den Endteilen b der Schiene 78 erreicht. Die in Fig. 16 und 17 dargestellte Ausführungsform zeigt eine Vorrichtung, wonach der Boden der Form noch nicht umgekippt wird, wenn die Fertigform aus der Mittenstellung auf die Schiene b gelangt, sondern so lange wagrecht gehalten wird und die frei stehende Flasche trägt, bis die Form wieder zum Fertigblasen des ■ nächsten Gegenstandes in Mittelstellung bewegt wird. Die Flasche kann in dieser Zeit noch weiter erhärten. Nach dieser Ausführungsform ist die Nut 124 mit einer V-förmigen Ausbuchtung versehen, in der ein doppelarmiger Hebel e angeordnet ist. Vermittels einer Feder wird ein Arm dieses Hebels in solcher Stellung gehalten, daß in der Bewegung der Form von der Schiene α nach b die Rolle am Arm 122 über den ausgebogenen Teil hinweggleitet, ohne den Boden zu kippen. Bewegt sich die Form jedoch in der anderen Richtung, so wird der Arm 122 durch den Hebel e nach der Ausbuchtung hin abgelenkt, so daß der Boden 118 umgekippt wird und die Flasche auswirft.
Ist die Blasform geschlossen, so wird durch den Kanal 117 genügend Druckluft eingelassen, um den Posten vollständig auszublasen. Nach Beendigung dieses Vorganges werden die Schlitten 79 verschoben, so daß die Blasformteile dieselbe Entfernung haben wie die voneinander getrennten Teile der Form 76. Während des Verschiebens der Blasformteile schlagen die Vorsprünge 125 der Formteile 77 (Fig. 10) gegen Finger 126 (Fig. 3), welche ausschwingbar an den Teilen der Halsform 100 befestigt sind, und bewegen auf diese Weise die Halsformteile voneinander weg, so daß die Flasche frei auf dem Boden 118 stehen bleibt, wie in Fig. 4 gezeigt. Verschieben sich nun die Formteile der Blas-
form von der Arbeitsstellung aus in die seitliche Ruhestellung rechtwinkelig zur Bewegung der Pfanne, so gehen die Vorsprünge 125 an den Fingern 126 vorbei, worauf die Teile der Halsform vermittels der Federn 104 geschlossen werden. Wie in Fig. 10 angedeutet, sind die Vorsprünge 125 so lang, daß die Teile der Halsform nicht eher davon frei kommen und zusammengeschoben werden, bis durch die Bewegung des Bodens 118 die Flasche aus dem Bereich der sich aneinanderschließenden Halsformteile entfernt ist. Hierauf wird die Welle 89 gedreht, so, daß die Teile der Form 76 aufeinander zugehen und sich um den unteren Teil der Halsformen schließen.
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich, daß ein Druckmittel.vorzugsweisePreßluft, benutzt wird, um Glas aus der Pfanne in die erste Form 76 zu befördern, den Kolben 108 zu bewegen, die Blasöffnung im oberen Ende des Külbels zu erweitern, den Gegenstand ganz fertig zu blasen, den Kolben zu senken, Kühlflüssigkeit durch die Düsen gegen die Pfanne zu spritzen und um den Kolben und den Dorn abzukühlen. Die einzelnen Vorgänge, mit Ausnahme der ununterbrochenen Kühlung des Kolbens, treten zeitweise und nacheinander auf. Es ist demnach notwendig, selbsttätige Steuervorrichtungen für den Ventilmechanismus vorzunehmen, um die Menge des Druckmittels sowie die Dauer seiner Einströmung nach den verschiedenen Teilen zu regeln. Eine derartige Steuervorrichtung A, B, C ist in Fig. ia, 4a, 12 und 15 gezeigt. Jeder Ventilmechanismus besteht nach Fig. 15 aus Ventilgehäusen 127, die mit einem Behälter 128 oder einer Hauptzuleitung in Verbindung stehen, einem Kegelventil 129, welches die Dauer der Durchströmung regelt, einem handbetätigten Ventil 130 zur Einstellung auf die nötige Menge des Druckmittels und einem Auslaßventil 131. Das Kegelventil 12g sowie das Auslaßventil 131 werden vermittels passender Federn 132 und 133 auf ihren Sitzen erhalten und selbsttätig dorthin zurückgeführt, während sie von dem Sitz abgehoben werden vermittels der Spindeln 134 und 135, deren untere Enden von den Hubscheiben.136 und 137 auf den Wellen 138 und 139 betätigt werden. Der Ventilmechanismus A ist durch die Röhre 140 an die Schale 19 ange-
schlossen, so daß bei öffnen dieses Kegelventils Glas aus der Pfanne unter Druck in die Vorform 76 eingepreßt wird. Hierauf wird das Auslaßventil dieses Mechanismus durch die Scheibe 136 betätigt, so daß das Druckmittel aus der Schale 19 entweichen kann. Dann wird der Kolben 108 angehoben, und zwar durch die Betätigung des Nadelventiles der Steuervorrichtung B, welche das Druckmittel durch die Röhre 141 nach dem Zylinder 115 befördert.
Beim Hochgehen des Kolbens wird die öffnung des Kanales 117 freigegeben, und wenn nun das Nadelventil des Steuermechanismus C betätigt wird, so fließt durch die Röhre 142 das Druckmittel nach dem Kanal 117 und erweitert die durch den Dornfortsatz 110 gebildete Vertiefung am oberen Ende des Külbels.
Nach diesen Vorgängen legt sich die Blasform um das Külbel, worauf das Kegelventil der Steuervorrichtung D angehoben wird und die Preßluft o. dgl. durch die Röhre 143 in den Kanal 117 eintreten läßt, was zum Fertigstellen des Gegenstandes führt. Durch Betätigung des Auslaß ventiles des Mechanismus D wird der Blasvorgang beendet. Die Blasform wird dann von der Arbeitsstellung nach der Ruhestellung bewegt, und am Ende dieser Bewegung wird, wie oben beschrieben, die Halsform geschlossen. Hierauf wird das Auslaßventil des Mechanismus B geöffnet, und das Druckmittel tritt aus dem einen Ende des Zylinders 115 aus. Schließlich wird das Nadelventil. des Mechanismus E betätigt, um durch die Röhre 144 ein Druckmittel in das entgegengesetzte Ende des Zylinders 115 eintreten zu lassen und den Kolben 108 dadurch zu senken.
Die Ventile bei F sind durch die Röhre 52 mit dem Behälter 50 verbunden, um die Flüssigkeit, welche gegen die Pfanne gespritzt: wird, aus diesem Behälter herauszudrücken. Die Betätigung dieses Mechanismus wird zeitlich der Bewegung der Pfanne angepaßt.
Die in Fig. 1 und ia dargestellte und bis jetzt beschriebene Maschine kann nur einen Gegenstand in jedem Betriebsvorgang herstellen, da in ihr nur je ein Satz von Formteilen 76 und 77 vorgesehen ist. In dieser Maschine bleibt natürlich die Pfanne für eine geraume Zeit untätig und wird in anderen Zeiträumen langsamer bewegt, als dies wünschenswert ist. Fig. 4 und 4a zeigen nun eine Maschine, in welcher gleichzeitig eine größere Anzahl von Gegenständen hergestellt werden können; und zwar sind beispielsweise drei derartige Einheiten X, Y und Z gezeigt, die alle mit den gleichen Mechanismen und Teilen ausgestattet sind wie die vorher beschriebene einfache Maschine. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegen diese Einheiten hintereinander, und jene Stellen, an welchen das Formen und Blasen besorgt wird, liegen in. einer durch den Pfad der Pfanne und senkrecht zum Maschinenbett gedachten Ebene.
Da die Pfanne eine nur für einen Gegenstand genügende Glasmenge enthält, so muß sie nach jeder Beschickung der Formen 76 von dem erkalteten Glase gesäubert und wieder gefüllt werden. Nun befinden sich aber die Vorrichtungen Y und Z etwas weiter: von der Wanne weg als die Vorrichtung X, und die Hub länge der Pfanne muß deshalb jedesmal geändert werden. Um die Zeitspannen, welche zur Einbringung des Glases in die verschiede-
nen Formen 76 notwendig sind, einander annähernd gleich zu machen, sind Vorkehrungen getroffen zur Beschleunigung der Bewegung, der Pfanne, wenn dieselbe Glas nach den weiter hinten gelegenen Vorrichtungen schafft. Zu diesem Zwecke sind nicht nur die Schlitten 4 und 5, sondern auch der Rahmen 6, welcher diese Schlitten trägt, beweglich angeordnet. Dabei bleibt jedoch der Rahmen ortsfest liegen, solange die Schlitten 4 und 5 nur verschoben werden, um Glas in die Vorrichtung X einzubringen und die Pfanne nachher wieder in die Wanne einzutauchen. Bewegt sich nun die gefüllte Pfanne nach der zweiten Vorrichtung Y, so wird auch der Rahmen 6 genügend weit nach hinten bewegt, und zwar ist die Länge seines Ganges gleich der Entfernung zwischen den Vorrichtungen X und Y. Während also die Schlitten 4 und 5 mit Bezug auf den Rahmen 6 keine größere Entfernung zurücklegen, als beim Einbringen von Glas in die Vorrichtung X, so bewegen sie sich doch über längere Strecken mit Bezug auf den Herd. Der Rahmen 6 wird mit passender Geschwindigkeit verschoben, während sich die Schlitten um die gewöhnliche Strecke nach hinten verschieben, und es wird demnach nicht mehr Zeit verbraucht zur Einbringung von Glas in die Vorrichtung Y, als zur Beschickung der Vorrichtung. Eine ähnliche Regelung findet bei Beschickung der dritten Vorrichtung statt, wobei der Rahmen 6 ebenfalls in derselben Richtung wie die Schlitten bewegt wird. Die Bewegung des Rahmens 6 kann auf irgendeine Weise erfolgen und geschieht im dargestellten Ausführungsbeispiel vermittels einer mit Gewinde versehenen Welle 145 (Fig. 5, 6, 8). Diese Welle und die Welle 8, welche zur Bewegung des oberen Schlittens 5 dient, werden gleichzeitig bewegt, ausgenommen im Füllvorgang für die erste Vorrichtung X, und es ist deshalb ratsam, Welle 145 von der Welle 8 aus anzutreiben. Zu diesem Zwecke sitzt nach Fig. 6 auf der Welle 8 ein Zahnrad 146, das mit einem Zahnrad 147, welches lose auf der Welle 145 sitzt, im Eingriff ist. "Vermittels einer Kuppelung 148 kann das Zahnrad 147 mit der Welle 145 fest verbunden werden. Die zeitliche Regelung der Kuppelung wird weiter unten beschrieben.
In der einfachen Maschine ist die Welle 8 mit Gewinde versehen und führt sich in einer mit Gewinde versehenen Öffnung des Schlittens 5. In der Vielfachmaschine jedoch werden die Schlitten nicht nur durch das Gewinde auf 8 bewegt, sondern außerdem zusammen mit dem Rahmen 6; damit die zusätzliche Verschiebung der Schlitten zur Welle 8 trotz des Eingriffes der Schlitten mit dem auf ihr angebrachten Gewinde möglich wird, ist bei dieser Ausführung mit mehrfacher Wirkung die Welle 8 glatt und mit einer Hülse 149 (Fig. 5) versehen, welche auf der Welle so aufgekeilt ist, daß sie sich mit ihr dreht, aber in der Längsrichtung selbständig verschieben kann, und welche das den Schiitteil 5 fortschraubende Gewinde trägt. Die Welle 8 trägt ein Kettenrad (Fig. 6), welches durch eine Kette 150 mit einem entsprechend ausgebildeten Rad auf der Welle 151 in Verbindung steht, in deren Verlägernung die Welle 152 gelagert ist (Fig. 7). Am anderen Ende der genannten Welle 151 steht ein Zahnrad 153 (Fig. 7) in Eingriff mit einem Ritzel 154, welches auf einer kurzen Welle sitzt, die in den Armen 155 und 155" gelagert ist. Einer dieser Arme wird lose von der Welle 151 getragen, der andere ist auf der Welle 152 fest aufgekeilt. Ein zweites Ritzel 154" sitzt auf der gleichen Welle wie das Ritzel 154 und kämmt mit einem Zahnrad, das lose auf der Nabe des Armes 155^ ruht. Diese Arme und die Ritzel 154 und 154" werden demnach um das Zahnrad 153 durch die Welle 152 herumgedreht. Die Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 153 und damit der Welle 151 hängt jedoch von der Geschwindigkeit ab, mit welcher das Zahnrad, welches die Ritzel 154" antreibt, gedreht wird. Dieses Zahnrad wird von einem Rad 163 angetrieben, welches fest mit der Hülse 165 verbunden ist, die lose auf der Welle 161 sitzt. Die -Hülse wird von der Welle 152 aus vermittels des Vorgeleges 166 angetrieben, das die in Fig. 7 und 8 dargestellten elliptischen Räder 164 umfaßt. Wälzen sich demnach die Arme 155 und 155^ um die Welle 151 mit derselben Winkelgeschwindigkeit, welche das Zahnrad auf der Nabe eines dieser Arme besitzt, so wird die Welle 151 mit derselben Geschwindigkeit drehen wie die Welle 152. Ändert sich jedoch die Geschwindigkeit des Zahnrades 163 infolge des Eingriffes der elliptischen Räder, so wird dadurch eine ähnliche Änderung in der Geschwindigkeit der Welle 151 hervorgerufen und demnach auch in der Bewegung, des Rahmens 6 und der Schlitten 4 und 5.
Eine Hülse 156 sitzt lose auf der Welle 152 und kann fest mit der Welle verbunden werden vermittels einer Kuppelung 157, deren Betätigungsmechanismus weiter unten beschrieben wird. Auf der Hülse 156 sitzen lose die beiden Zahnräder 158 und 159. Sie können abwechselnd mit der Hülse verriegelt werden vermittels des Kuppelungsgliedes 160, das nach der einen oder nach der anderen Richtung verschoben werden kann. Diese Zahnräder greifen, wenn sie in Arbeitsstellung sind, in andere Räder auf der Welle 161 ein, und zwar erfolgt der Eingriff in das eine Zahnrad auf der Welle 161 unmittelbar und der des anderen unter Zwischenschaltung eines Lehrlaufrades 162, so daß die Drehrichtung der Welle 152 je nach der Stellung des Kuppelungsgliedes 160 umgekehrt werden
kann. Auf der Hauptwelle 161 der Maschine ist ein Ritzel 167 verkeilt, welches das Vorgelege 168 antreibt, dessen Welle die Hubtrommel 169 trägt. In eine der Hubnuten dieser Trommel ragt das abgebogene Ende einer Stange 170, deren anderes Ende an den Hebel 171 angelenkt ist, welcher auf das Kuppelungsglied 157 auf der Welle 152 eingreift und so die Hülse 156 mit der Welle verbindet. Eine andere Stange 172 führt sich mit einem abgebogenen Ende in einer zweiten Nut der Trommel 169. Das andere Ende der Stange ist mit Kragen 173 versehen; Federn 174 sind zwischen diese Kragen 173 und eine auf der Stange 172 verschiebbare Hülse 175 eingeschaltet. Die Hülse ist in gelenkiger Verbindung mit dem Hebel 176, der an das Kuppelungsglied 160 angeschlossen ist. Die Ständer 177 dienen zur Führung der Stange 172 und tragen Klinken 178, deren Finger mit entgegengesetzten Enden der Hülse 175 in Eingriff sind, bis die eine oder andere der Klinken durch Anstoß eines der Kragen 173 an einen Vorsprung 179 der Klinke aus diesem Eingriff ausgelöst wird.
Es werden demnach die Federn erst gespannt und bei der plötzlichen Auslösung wird das Kuppelungsglied 160 rasch von einer Stellung in die andere gestoßen.
In einer dritten Nut der Trommel 169 führt sich eine Rolle oder Stift an einem Arm eines Winkelhebels 180, dessen anderer Arm an die Stange 181 angelenkt ist (Fig. 6 und 18). Das Fußende der Stange verschiebt das Kuppelungsglied 148 auf der Welle 145 in ähnlicher Weise, wie die Stange 172 zur Verschiebung des Kuppelungsgliedes 160 beiträgt.
Die Trommel 169 dreht sich demnach fortwährend, und die Kuppelung 157 wird in der richtigen Zeit ausgelöst, d. h. wenn die Pfanne im Herde oder unter einer der Formen ist. Durch Auslösung der Kuppelung werden die Wellen 151 und 152 und dadurch auch die Bewegung des Rahmens 6 und der Schlitten 4 und 5 unterbrochen, so daß die Pfanne gefüllt und das Glas in einer anderen Pause aus der Pfanne in die Form 76 überführt werden kann. Während dieser zwei Ruhepausen wird immer das Kuppelungsglied 160 von einer Stellung in die andere gestoßen, so daß nach Wiedereinschaltung des Gliedes 157 Rahmen und Schlitten in der entgegengesetzten Richtung wie vorher bewegt werden. Die Kuppelung 148 bleibt ausgelöst während der Einführung des Glases in die erste Form und während der Rückkehr der Pfanne zum Ofen nach der Füllung. Dann wird sie eingeschaltet, so daß bei der Beschickung der zweiten und dritten Vorrichtung Y und Z der Rahmen und die Schlitten betätigt werden.
Soweit die Formteile und deren Betätigung in Betracht kommen, sind alle Vorrichtungen X, Y, Z usw. einander gleich und in sich selbst vollständig. Vorzugsweise sind sie jedoch in verschiedenen Höhenlagen angeordnet, und zwar die nachfolgende immer etwas höher wie die vorhergehende. Es ist deshalb notwendig, die Pfanne bei jeder folgenden Beschickung etwas mehr anzuheben. Die Vorrichtung zur Anhebung der Schale 19 besteht, wie beschrieben, aus den Trommeln 27 und 28, den Zuggliedern 29 und 30 und den Schlitten 20 und 23 und wird vom Rahmen 6 getragen. Die Schlitten 20 und 23 werden genügend hoch gehoben, um die Pfanne in Berührung mit der höchstgelegenen Form zu bringenund für die tiefer gelegenen Formen werden die Federn 36 und 37 etwas mehr angespannt; in anderen Worten, die Welle 33 wird gleichmäßig lang gedreht, bei den tiefer gelegenen Formen wird jedoch die überschüssige Drehung durch Federn ausgeglichen.
Die Abtrennvorrichtung, welche das Messer 75 gegen die unterste Form der Einheit X hinbewegt, wurde oben beschrieben. Zur Betätigung einer ähnlichen Vorrichtung für die Einheiten Y und Z sind röhrenförmige Wellen 183 und 184 auf der Welle 72, welche zur Ver-Schiebung des Messers an der vordersten Form beiträgt, vorgesehen (Fig. 4 und 4a). Diese drei Wellen werden jedoch unabhängig voneinander vermittels Zahnräder 185 in Drehung versetzt, welche mit den Zahnrädern 186 lose auf der Welle 187 durch Ketten in Verbindung stehen. Die Verriegelung der Zahnräder 186 mit der Welle 187 erfolgt durch die Kuppelungen 188, wie in Fig. 4a gezeigt.
Die Betätigung der Schlitten .79, vermittels welcher die Schienenstücke α quer zur Bewegungsrichtung der Pfanne betätigt werden, erfolgt vermittels der Exzenter 88 auf der Welle 89. Zur Betätigung der entsprechenden Schlitten für die Einheiten Y und Z sind Hohlwellen 189 1(>° und 190 ineinanderliegend auf der Welle 89 vorgesehen (Fig. 4 und 4a), und auf diesen Hohlwellen sind Exzenter 191 und 192 angeordnet, vermittels welcher die Schlitten 79 im passenden Zeitpunkte hin und her bewegt werden. Auf diesen Wellen sitzen auch die Zahnräder 193 (Fig. 4a), welche vermittels Kettentrieb von den Rädern 194, lose auf der Welle 187 sitzend, angetrieben werden. Die Verriegelung der Räder 194 mit der Welle 187 erfolgt durch die 1^o Kuppelungen 196.
In der untersten Einheit X werden die Formen 76 und 1Jj beim Austausch gegeneinander von der Mittel- oder Arbeitsstellung nach der Seiten- oder Ruhestellung und zurück ver- "5 ' mittels der Trommeln 96 auf den Wellen 98 bewegt (Fig. 2). Die in Fig. 4 dargestellten Scheiben 197 und 198 sind vermittels Zugglieder mit den Schienen der anderen Einheiten verbunden und sitzen auf den Hohlwellen 199 und 200, welche die Welle 98 umschließen. Die Wellen 98, 199 und 200 auf einer
Seite der Maschine drehen gleichzeitig die entsprechenden Wellen auf der anderen Seite der Maschine. Je eine Welle jedes Paares wird von der Welle 204 aus angetrieben (Fig. 6 und 8), deren lose drehbare Zahnräder 205 mit Exzentern 206 versehen sind. Die Exzenterringe sind mit Zahnstangen 207 verbunden, durch welche die Zahnräder 208 auf je einem der Wellenpaare 98,199 und 200 angetrieben werden.
Die Zahnräder 205 der Welle 204 stehen im Eingriff mit Zahnrädern 209 lose auf der Welle 187 und verriegelbar mit derselben durch die Kuppelungen 210.
Ein anderes Exzenter 213, gleichfalls lose auf der Welle 204 und mit Exzenterringen versehen, treibt die Welle 34 vermittels der Zahnstange 215 und des Ritzels 216, um die Schale 19 hochzuheben. Das Exzenter 213 ist mit einem Zahnrad 217 verbunden, welches mit einem Zahnrad 211 (Fig 4a) auf der Welle 187 kämmt und gleichfalls durch eine Kuppelung 219 mit dieser Welle verriegelt werden kann. Eine Feder 211 ist in die vom Exzenter nach dem Ritzel 216 führende Stange eingeschaltet und unterstützt die Wirkung der nachgebenden Federn 36 und 37 (Fig. 5), wenn die Schale angehoben wird, um in Eingriff mit den etwas tiefer stehenden Formen X und Y zu treten.
Die verschiedenen Wellen, durch welche den einzelnen Mechanismen die gehörige Bewegung mitgeteilt wird, werden von der Welle 187 angetrieben, mit Ausnahme jener Mechanismen, welche die Pfanne hin und her bewegen. Die verschiedenen Übertragungsglieder zwischen der Welle 187 und den übrigenWellen sind gewöhnlich nicht mit der Welle 187 auf Drehung verbunden und werden mit ihr nur verriegelt in Übereinstimmung mit der Reihenfolge, in welcher sie in Tätigkeit treten. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird diese Verriegelung durch die öfters erwähnten Kuppelungen herbeigeführt. Die Verschiebung der Kuppelungen 188 erfolgt durch die Hubscheiben 220 auf der Steuerwelle 221 (Fig. 4a). Die Hebel 222 sind an einem Ende mit den Kuppelungshülsen 188 verbunden, während sie am anderen Ende mit den Hubscheiben 220 in Verbindung stehen und so eine ähnliche stoßweise und rasche Ein- und Ausschaltung der Kuppelung für das Abschneidemesser bewirken. Die Kuppelungen 196 werden von der Welle 221 vermittels der durch die Hubscheiben 223 ausgeschwungenen Hebel 224 betätigt und führen das öffnen und Schließen der Formteile herbei. In ähnlicher Weise werden die Formteile nach der Mittelstellung hin und aus derselben vermittels der Hebel 226 verschoben, welche auf die Kuppelungen 212 eingreifen und durch die Hubscheiben 225 gesteuert werden. Die Hubscheibe 227 schließlich betätigt den Kuppelungsteil 219 und das Exzenter 34 zur Bewegung der Schale nach auf- und abwärts.
Die Welle 67, vermittels welcher die Pfanne in die Wendestellung gebracht wird, steht, wie in Fig. 6 gezeigt, durch den Kegeltrieb 228 mit einer senkrechten Welle 229 in Verbindung, welche durch den hin und her gehenden Schlitten . ■ 230 hin und her geschwungen wird. Die Bewegung des Schlittens wird hervorgerufen durch eine Hubscheibe 231 auf der Welle 232, welche durch die Vorgelegewclie 233 angetrieben wird. Die letztere erhält ihren Antrieb unter Einschaltung eines Vorgeleges 234 von der Hauptwelle 161 (Fig. 9 und 7) und ist vermittels der Ketten 235 und 236 mit der Welle 187 bzw. mit der Steuerwelle 221 verbunden. Die verschiedenen Einheiten sind mit den Ventilsteuerungen G, H, I, J, K, L, N in ähnlicher Weise verbunden, wie dies oben mit Bezug auf die Einheit X beschrieben. Die Betätigung der Ventilsteuerung in der richtigen Zeitfolge wird von den Hubscheiben 136 und 137 auf den Wellen 138 und 139, wie in Fig. 4a, 6 und 15 gezeigt, herbeigeführt. Die Welle 139 erhält ihren Antrieb vermittels einer Kette von der Steuerwelle 221 und treibt die Welle 138 gleichfalls vermittels Kettentriebes.
Die eingesetzten Formen 76 und ηη sowie die Halsformen können leicht und rasch ausgenommen und durch andere ersetzt werden, ohne daß es notwendig wäre, einen der anderen Maschinenteile zu verstellen, mit Ausnahme des Steges 101, welcher die Halsformen trägt, und des Kolbens, der das obereEnde der Halsform verschließt. Der Steg 101 wird einfach verstellt, indem die U-förmigen Kragen 103^ auf den Ständern 103 ausgewechselt werden. Jene Teile, deren Hublänge oder Drehung bei verschieden hohen Formen verschieden wird, sind von Mechanismen betätigt, in welche Federn oder andere Polstereinrichtungen eingeschaltet sind, und wenn daher der Betätigungsmechanismus für ein Maximum eingestellt ist, so nehmen einfach die Federn die überschüssige Bewegung auf.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Glasblasemaschine mit einer das Glas selbsttätig und postenweise aus dem Ofen in die Form überführenden Schöpfpfanne, dadurch gekennzeichnet, daß die Schöpfpfanne (9) geradlinig zwischen dem Ofen (2) und der zu füllenden, mit Bezug auf den Ofen feststehenden (nicht seitlich dazu beweglichen) Form(Vorform 76)hinundhergeht.
2. Glasblasemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Hin- und Herbewegen und Eintauchen derPfanne diese auf zwei hin und her gehenden Schlitten in solcher Weise gelagert ist, daß der eine (5) den Pfannenstiel (10) mittels Schwingzapfen
(26) trägt, der andere das hintere Ende des Stieles in solcher Weise führt, daß es sich in diesem Schlitten senkrecht, aber nicht wagrecht verschieben kann, so daß bei gemeinschaftlicher Bewegung der Schlitten die Pfanne hin und her geführt wird, dagegen
• . zwecks Eintauchens gesenkt oder wieder gegehoben wird, wenn der die Schwingzapfen tragende Schlitten dem andern vor- oder
ίο nacheilt.
3. Glasblasemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung der die Pfanne tragenden Schlitten die Bewegung einer sich hin und her drehenden Welle (67) auf den Pfannenstiel (10). so übertragen wird, daß die Pfanne auf dem Wege zum Ofen zwecks Entfernung des darin verbliebenen Glases umgekehrt und nach Berührung mit der Glasschmelze wieder in aufrechte Stellung gebracht und dabei gefüllt wird.
4. Glasblasemaschine nach Anspruch 1 mit Einrichtung zum Empordrücken des Glases aus der Schöpfpfanne in die mit dem einen Ende in das Glas eingetauchte Form mittels Druckluft, gekennzeichnet durch eine gegen die Vorform (76) anhebbare und in angehobener Stellung die Schöpfpfanne 9 umschließende, luftdicht gegen eine geeignete Fläche (22) der Vorform und gegen den Pfannenstiel abdichtende, mit einer Preßluftzuführung (140) versehene Schale (19), so daß durch in der Schale erzeugte Luftpressung das Glas aus der Pfanne in die hineintauchende Form emporgedrückt werden kann.
5. Glasblasemaschine nach Anspruch 1' und 4, bei welcher die Vor- und Fertigform durch Verschiebung auf einer Unterlage abwechselnd an eine orstfeste Blasdüse und Halsform angeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen durch Bewegung ihrer Hälften quer zur Maschinenlänge (rechtwinkelig zur Bewegung der Schöpfpfanne) geöffnet und geschlossen und durch gemeinschaftliche Bewegung in der Maschinenlängsrichtung gegeneinander ausgetauscht werden.
6. Glasblasemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Formsätze (X, Y, Z) in verschiedenen Abständen vom Ofen hintereinander angeordnet sind, wobei die Ganglänge der Schöpfpfanne so veränderlich ist; daß die Formsätze nach-· einander mit Glas versorgt werden.
7. Glasblasemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6), welcher die tragenden Schlitten (5, 4) trägt, ebenfalls hin und her beweglich ist und mit dem Maschinengetriebe gekuppelt wird, wenn die weiter vom Ofen entfernten Formsätze mit Glas versorgt werden sollen.
8. Glasblasemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Formsätze (X, Y, Z) in verschiedenen Höhenlagen angeordnet sind, während die Wellen, von welchen die Hebung der die Pfanne hebenden und einschließenden Schale abgeleitet wird, gleichmäßig gedreht werden und die überschüssige Drehung dieser Wellen für die tiefer gelegenen Einheiten (X, Y) durch Federn ausgeglichen wird.
Hierzu ς Blatt Zeichnungen.
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