DE259509C - - Google Patents

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DE259509C
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wicks
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DENDAT259509D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04Lubrication by stationary devices
    • B61F17/06Lubrication by stationary devices by means of a wick or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Schmierpolster für Eisenbahnwagenachsen. Diese Polster werden auf besonderen Schmierpolstergestellen befestigt, die das eigentliche Polster (mit Pol- oder Frisenoppen) federnd gegen den Achsschenkel drücken, wobei das Schmiermaterial von Dochten hochgesaugt wird. Um eine gute Schmierwirkung zu erzielen, ist es nötig, das öl stets gleichmäßig über das ganze
ίο Polster zu verteilen. Dies soll durch die Erfindung in besonders vorteilhafter Weise erreicht und außerdem eine größere Haltbarkeit als bei den bekannten Polstern erzielt werden; auch fällt jede nachträgliche Handarbeit weg.
Die Erfindung bezieht sich besonders auf solche Schmierpolster, bei denen die Pol- oder Frisenoppen sowohl wie die Saugdochte durch Fäden von Polketten gebildet werden. Bisher wurden in dem Grundgewebe des Polsters zweierlei Ketten verwendet: die eigentliche Bindekette, die gewöhnlich aus je zwei dünnen Fäden besteht, und eine andere Kette, die an den betreffenden Stellen als Polkette sowohl nach oben zu den Noppen des eigentlichen Polsters als auch nach unten zu den herabhängenden Dochten ausgezogen wurde. Dabei trat zunächst der Übelstand auf, daß die Noppen herausgerissen werden konnten, da die in Frage kommenden Dochte nachgeben müssen, wenn an den Noppen des Polsters gezogen wird. Dann aber war man in der Wahl des Stoffes der sowohl für die Noppen als auch für die Dochte benutzten Polkette durch die verschiedenen Anforderungen behindert, die die Noppen und Dochte stellen. Jene müssen zweckmäßig aus Widerstandsfähigem Stoff (wegen der Reibung am Achsschenkel), diese aus besonders gut saugfähigem Stoff bestehen; sie müßten also Eigenschaften ausweisen, die bei einem Garn sich nicht vereinigt finden.
Man hat deshalb bereits Polster und Dochte aus verschiedenen Stoffen hergestellt, sei es, daß man das Polster mit besonderen angenähten Dochten versehen hat, sei es, daß man die Friserippen des Polsters mit weichem Garn durchzogen und die Dochte damit in Verbindung gebracht hat.
Das neue Polster erreicht nun den angestrebten Zweck durch eine Verbesserung der Polster, bei denen Noppen und Dochte aus Polkettenfäden gebildet werden, und zwar dadurch, daß neben der eigentlichen Bindekette zweierlei Füllketten α und b abwechselnd angeordnet sind (vgl. Fig. 1 und 2 der Zeichnung, die Längsschnitte durch ein Polster darstellen), von denen die eine Kette, α, aus härterem widerstandsfähigem Stoff bestehend, zu den Noppen c, c . . . des Polsters, die andere, b, aus weichem, saugfähigem Stoff hergestellt, zu den Dochten d, d. . . ausgezogen wird. Die Schüsse e bestehen ebenfalls aus weichem Stoff. Es wird so das ganze Grundgewebe von einem Netz aus saugfähigem, von den Fäden der Füllkette und den Schüssen gebildeten Garn durchzogen, das durch die zu Dochten ausgezogenen Fäden der Füllkette mit Öl versorgt wird. Von dem Grund-
gewebe steigt dann das öl gleichmäßig in die Noppen des Polsters auf.
Dadurch, daß getrennte Ketten für die Noppen und die Dochte angeordnet sind, wird außer der gleichmäßigen ölverteilung über das ganze Polster und außer der Möglichkeit der Wahl des passenden Stoffes für die Noppen des Polsters und für die Dochte eine große Haltbarkeit des Polsters erzielt, da ein Herausreißen von Noppen oder Dochten unmöglich gemacht ist, weil die Ketten der beiden fest eingebunden sind. Ferner ist jede Nacharbeit von Hand vermieden; die Polster kommen fertig vom Webestuhl herunter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schmierpolster für Eisenbahnwagenachsen mit als Polfäden eingewebten Noppen und Dochten, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Bindekette abwechselnd Kettenfäden aus härterem und aus weicherem, saugfähigem Stoff angeordnet sind, von denen die aus härterem Stoff (a) zu den Noppen (c) des Polsters, die aus weicherem Stoff (b) zu den Saugdochten (d) ausgezogen werden, wobei die Schüsse (e) ebenfalls aus weichem, saugfähigem Stoff bestehen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT259509D Active DE259509C (de)

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DE (1) DE259509C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2668739A (en) * 1950-07-11 1954-02-09 Kornlube Products Lubricating device
US2927827A (en) * 1956-04-20 1960-03-08 Miller Gladys Davis Lubricator for diesel locomotive traction motor suspension bearings

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2668739A (en) * 1950-07-11 1954-02-09 Kornlube Products Lubricating device
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