DE259928C - - Google Patents
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- DE259928C DE259928C DENDAT259928D DE259928DA DE259928C DE 259928 C DE259928 C DE 259928C DE NDAT259928 D DENDAT259928 D DE NDAT259928D DE 259928D A DE259928D A DE 259928DA DE 259928 C DE259928 C DE 259928C
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- spindles
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/16—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
- B23G1/20—Machines with a plurality of working spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 259928 KLASSE 49 c. GRUPPE
ALFRED FITZNER in RYBNA, O.-Schl.
Die Erfindung bezieht sich auf Gewindeschneidmaschinen für Rohrverbindungsstücke
und besteht darin, daß die einzelnen Arbeitsspindeln zu verschiedenen Zeiten an das Werkstück
herangebracht und an diesem zum Anschneiden gebracht werden, wodurch ein Aufeinandertreffen
der einzelnen Gewindeschneidvorrichtungen sicher verhindert wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele mit drei rechtwinklig zueinander
stehenden Spindeln dargestellt.
Fig. ι stellt eine dreifach wirkende Gewindeschneidmaschine
im Aufriß, zum Teil in Ansicht und zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 in Seitenansicht und
Fig. 3 im Grundriß dar.
Das Antriebsorgan 1 versetzt die Welle 2 und diese wiederum die Wellen 3 und 4 in Umdrehung. Von der Wells 2 aus wird außerdem mit Hilfe eines Schneckengetriebes 5, 6 die Welle 7 und von dieser wieder vermittels des Getriebes 8, 9 die Welle 10 angetrieben. Die Wellen 7 und 10 tragen Scheiben 11, an denen Knaggen 12 bzw. Kurvennuten 13 angeordnet sind. Durch die Knaggen 12 werden mit Hilfe der Hebel 14 die Werkzeugspindeln 15 vorgeschoben. Die Hebel 14 und damit die Spindeln 15 können durch Gewichte 16 wieder zurückgezogen werden, nachdem die Knaggen 12 die unteren Enden der Hebel freigegeben haben. Die Nutenscheiben 13 bewegen Hebel 17, die mit Kupplungen 18 verbunden sind. Vermittels dieser Kupplungen werden die rechts- bzw. linksum laufenden Räder. 19 bzw. 20 mit den Spindeln 15 verbunden. An den Spindeln 15 sind die Gewindebohrer 21 angeordnet. Die Werkstücke werden in die Einspannvorrichtungen 22, 23 gebracht, die an einem drehbaren Reiter 24 angeordnet sind und vermittels eines Handrades 25 festgespannt bzw. freigegeben werden. Der um eine senkrechte Achse drehbare Reiter 24 ist vermittels eines federnden Stiftes 26 in zwei unter 180 ° zueinander stehenden Stellungen feststellbar. Die Zahnräder 19, 20 erhalten ihre rechts- und linksdrehenden Bewegungen verschiedener Geschwindigkeiten von den Wellen 2, 3, 4 durch Vermittlung der Zwischenvorgelege 27 und 28. Der Arbeitsvorgang ist folgender: Nachdem das Werkstück eingespannt ist, werden die Spindeln 15 mit Hilfe der Knaggen 12 und der Hebel 14 vorgeschoben, wobei die Spindeln eine Linksdrehung erhalten, weil sie mit den Rädern 20 gekuppelt.sind. Wenn die Gewindeschneidbohrer 21 bis an das Werkstück herangedrückt sind — was in verschiedenen Zeitpunkten erfolgt —,schalten die Hebel 17 vermittels der auf den Scheiben 11 angeordneten Nuten 13 die Kupplungen um, so daß die Spindeln von jetzt an vermittels der Räder 19 eine Rechtsbewegung erhalten. Sobald die Werkzeuge ihre Schneidetätigkeit begonnen haben, schreiten sie durch das von ihnen geschnittene Gewinde am Werkstück selbsttätig weiter vor, während die Nutenscheiben 13 ihre Umlaufbewegung fortsetzen und, sobald die Gewindebohrer in gewünschter Weise vorgeschritten sind, die Bewegungsrichtung der Werk-
Fig. 3 im Grundriß dar.
Das Antriebsorgan 1 versetzt die Welle 2 und diese wiederum die Wellen 3 und 4 in Umdrehung. Von der Wells 2 aus wird außerdem mit Hilfe eines Schneckengetriebes 5, 6 die Welle 7 und von dieser wieder vermittels des Getriebes 8, 9 die Welle 10 angetrieben. Die Wellen 7 und 10 tragen Scheiben 11, an denen Knaggen 12 bzw. Kurvennuten 13 angeordnet sind. Durch die Knaggen 12 werden mit Hilfe der Hebel 14 die Werkzeugspindeln 15 vorgeschoben. Die Hebel 14 und damit die Spindeln 15 können durch Gewichte 16 wieder zurückgezogen werden, nachdem die Knaggen 12 die unteren Enden der Hebel freigegeben haben. Die Nutenscheiben 13 bewegen Hebel 17, die mit Kupplungen 18 verbunden sind. Vermittels dieser Kupplungen werden die rechts- bzw. linksum laufenden Räder. 19 bzw. 20 mit den Spindeln 15 verbunden. An den Spindeln 15 sind die Gewindebohrer 21 angeordnet. Die Werkstücke werden in die Einspannvorrichtungen 22, 23 gebracht, die an einem drehbaren Reiter 24 angeordnet sind und vermittels eines Handrades 25 festgespannt bzw. freigegeben werden. Der um eine senkrechte Achse drehbare Reiter 24 ist vermittels eines federnden Stiftes 26 in zwei unter 180 ° zueinander stehenden Stellungen feststellbar. Die Zahnräder 19, 20 erhalten ihre rechts- und linksdrehenden Bewegungen verschiedener Geschwindigkeiten von den Wellen 2, 3, 4 durch Vermittlung der Zwischenvorgelege 27 und 28. Der Arbeitsvorgang ist folgender: Nachdem das Werkstück eingespannt ist, werden die Spindeln 15 mit Hilfe der Knaggen 12 und der Hebel 14 vorgeschoben, wobei die Spindeln eine Linksdrehung erhalten, weil sie mit den Rädern 20 gekuppelt.sind. Wenn die Gewindeschneidbohrer 21 bis an das Werkstück herangedrückt sind — was in verschiedenen Zeitpunkten erfolgt —,schalten die Hebel 17 vermittels der auf den Scheiben 11 angeordneten Nuten 13 die Kupplungen um, so daß die Spindeln von jetzt an vermittels der Räder 19 eine Rechtsbewegung erhalten. Sobald die Werkzeuge ihre Schneidetätigkeit begonnen haben, schreiten sie durch das von ihnen geschnittene Gewinde am Werkstück selbsttätig weiter vor, während die Nutenscheiben 13 ihre Umlaufbewegung fortsetzen und, sobald die Gewindebohrer in gewünschter Weise vorgeschritten sind, die Bewegungsrichtung der Werk-
zeugspindeln wieder umschalten, indem sie diese nun wieder mit den Zahnrädern 20 kuppeln.
Hierdurch erhalten die Spindeln eine rückläufige Linksdrehung mit größerer Geschwindigkeit
gegenüber der Arbeitsgeschwindigkeit. Nachdem die Werkzeuge das Arbeitsstück verlassen haben, werden die Hebel 14
und damit die Spindeln 15 vermittels der Gewichte 16 zurückgezogen, da die Knaggen 12
ίο inzwischen den Weg für den unteren Teil des
Hebels 17 freigegeben haben.
Alle drei Werkzeugspindeln 15 können gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt oder, indem die
Scheiben 11 auf den Wellen 7 und 10 verdreht
werden, in ihren Bewegungen z. B. so zueinander eingerichtet werden, daß die eine ihren
Rücklauf beginnt, bevor die andere ihren Vorwärtsgang beendet hat. Endlich kann noch
eine der Werkzeugspindeln ganz ausgeschaltet werden, wenn Muffen oder Kniestücke bearbeitet
werden sollen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Gewindeschneidmaschine für Rohrverbindungsstücke mit mehreren einzeln ausschaltbaren Werkzeugspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Werkzeugspindeln zum Schneiden gleich tiefer Gewinde zu verschiedenen Zeiten zum Anschneiden gebracht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259928C true DE259928C (de) |
Family
ID=517613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259928D Active DE259928C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259928C (de) |
-
0
- DE DENDAT259928D patent/DE259928C/de active Active
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