DE259955C - - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F3/00—Braces
- A41F3/02—Strips, tongues, or the like, for attaching to the trousers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Buckles (AREA)
Description
[CAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259955 KLASSE Zb. GRUPPE
Firma WILHELM BERG in LUDENSCHEID.
für Hosenträger und andere Tragbänder.
Die Erfindung betrifft solche Klemmschnallen für Gurtbänder von Hosenträgern, Gürteln
u. dgl., die unter der Bezeichnung »Wäscheschutzschnallen« im Verkehr sind.
Bei diesen Schnallen wird der »Wäscheschutz« dadurch herbeigeführt, daß das Gurtband durch einen oder mehrere Schlitze um den Schnallenunterteil in Richtungswechsel herumgeführt ist, so daß kein Metall mit der Wäsche in unmittelbare Berührung kommen kann. Das Gurtband wird dabei mit großer Reibung an der Unterplatte festgehalten, ohne beispielsweise angenäht zu sein. Diese Art der Befestigung wird besonders bei dickeren Gurtbändern oder auch Gummigurtbändern angewandt.
Bei diesen Schnallen wird der »Wäscheschutz« dadurch herbeigeführt, daß das Gurtband durch einen oder mehrere Schlitze um den Schnallenunterteil in Richtungswechsel herumgeführt ist, so daß kein Metall mit der Wäsche in unmittelbare Berührung kommen kann. Das Gurtband wird dabei mit großer Reibung an der Unterplatte festgehalten, ohne beispielsweise angenäht zu sein. Diese Art der Befestigung wird besonders bei dickeren Gurtbändern oder auch Gummigurtbändern angewandt.
Derartige Schnallen müssen naturgemäß dem zur Verwendung kommenden Gurtband in ihren
Größenverhältnissen angepaßt sein,dabei müssen die Durchzugsöffnungen der Unterplatte jedoch
etwas enger gehalten werden als der einfache oder doppelte Querschnitt des Bandes, je nachdem
dasselbe die Schnalle einfach oder doppelt durchziehen soll. Dieser verengte Querschnitt
der Schlitzweiten der Schnalle ist erforderlich, weil das Gurtband im Laufe der Benutzung
Längenveränderungen unterworfen ist, die den Querschnitt verringern. Auch in diesem Falle
muß aber noch genügend Reibung in den Durchzugsöffnungen zum Festhalten des Bandes vorhanden
sein.
Die Anordnung verengter Öffnungen zieht aber den Übelstand nach sich, daß das Gurtband
ursprünglich nur mit Mühe in die Schnalle eingezogen oder in dieser verstellt werden kann,
und daß nur ein Band von bestimmtem Querschnitt an einer Schnalle verwendet werden
kann.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch die Anordnung einer am Unterteil der Schnalle
drehbar angelenkten doppelflügeligen Klappe,
die, nach der horizontalen Richtung gedreht, die verhältnismäßig weiten Schnallenöffnungen freigibt,
in aufgerichteter Stellung dagegen mit ihrem oberen Rande über die obere Kante der
Schnallenplatte tritt und so das zum wirksamen Festklemmen des Gurtbandes durch den Klemmbügel
erforderliche Widerlager bildet, während durch den unteren Klappenflügel das Bandende
in einem Schlitz noch besonders festgeklemmt wird.
Infolge davon können die Schnallenöffnungen beträchtlich größer gehalten werden, als es bisher
angängig war, wodurch einerseits das Durchziehen des Gurtes durch die Öffnungen erleichtert wird und andererseits auch die Mög-
lichkeit des bequemeren Versteilens der Schnalle auf dem Gurtband gegeben ist. In der Gebrauchs-
oder Arbeitsstellung der Klappe besitzen die Öffnungen wieder ihre normale, zum wirksamen Festhalten des Gurtbandes erforderliche
geringste Weite. Man ist nun auch nicht mehr darauf angewiesen, ein Gurtband von bestimmter Stärke verwenden zu müssen,
da sich die doppelflügelige Klappe in der Schließstellung jeder beliebigen Dicke des zur Ver-Wendung
kommenden Gurtes anpaßt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel
der neuen Schnalle in Einzel-
darstellung und im Gebrauchszustande an einem ; Hosenträgergurt. Es zeigen:
Fig. ι und 2 die Schnalle im geöffneten Zustande
in Ansicht, und zwar ist in Fig. 1 der Deutlichkeit halber die doppelflügelige Klappe
fortgelassen.
Fig. 3 und 4 sind entsprechende Querschnitte nach den Linien A-B bzw. C-D der beiden ersten
Figuren.
Fig. 5 zeigt die Schnalle geschlossen in Anwendung auf einen Hosenträgergurt.
Die Schnalle besteht aus einem Unterteil 1, an dem in bekannter Weise der Klemmbügel 2
seitlich so angeJenkt ist, daß seine Drehachse höher liegt als der obere Rand des Unterteils.
Dadurch ist zwischen diesem und dem Bügel 2 eine öffnung 14 geschaffen, durch welche das
Gurtband 4 beispielsweise als Hosenträger im Sinne der Fig. 5 unter Bildung der bekannten
zum Einhängen der (nicht dargestellten) Tragbänder dienenden Schlaufe 6 doppelt hindurchgezogen
ist. Seinen Halt erfährt das Band in der Schnalle dadurch, daß sein freies Ende 5
durch den Schlitz 10 der Unterplatte noch besonders hindurchgesteckt ist und durch die
Klappe 11 zweckmäßig festgeklemmt wird.
Diese Klappe ist auf dem zwischen dem oberen Rand des Unterteils, der mit dem
Klemmbügel 2 den Schlitz 14 bildet, und der öffnung 10 verbleibenden Steg 9 parallel zur
Drehachse des Klemmbügels 2 angelenkt, und zwar in dem gezeichneten Beispiel mittels in
seitliche Ausschnitte 12 des Steges 9 eingreifender Ösen 13.
Um beide Durchzugsöffnungen (10, 14) möglichst
weit halten zu können und gleichwohl das Gurtband in ihnen auch bei geöffnetem Bügel
festzuhalten, ist die Klappe 11 doppelnagelartig
ausgebildet, damit sie in aufgerichteter Stellung, bei der sie an der Vorderwand des
Schnallenunterteils anliegt, entsprechend den Fig. 2, 4 und 5 mit ihrem oberen Flügel die öffnung
14 verengt und mit dem unteren Flügel in'den Schlitz 10 hineinragt.
Aiii diese Weise bildet der obere Klappenflügel
das zum wirksamen Festklemmen des Gurtbandes durch den Klemmbügel 2 erforderliche
Widerlager, während der untere Klappenflügel zwischen sich und der Unterkante des
Schlitzes 10 (nach Fig. 4) noch einen kleinen Zwischenraum beläßt, in dem das Gurtbandende
im Gebrauchsfalle festgeklemmt wird. Das über den gewölbten Rücken der Klappe verlaufende
Band ruft beim Tragen der Schnalle infolge des in Richtung des Pfeils sich an der
Schlaufe 6 äußernden Zuges selbst diese Klemmwirkung hervor.
Zum Einziehen eines Gurtbandes in die Schnalle oder zum Verstellen eines bereits eingezogenen
muß bei hochgeklapptem Klemmbügel 2 die Klappe zwecks Freigabe der Öffnungen (10, 14) die in Fig. 3 dargestellte Lage
einnehmen. In dieser Stellung gibt die Klappe die obere Durchzugsöffnung ganz, die untere
Öffnung 10 zum weitaus größten Teile frei, so daß das Band, auch wenn es sich um einen noch
so dicken Gummigurt handelt, mit Leichtigkeit in die Schnalle eingezogen oder in ihr verstellt
werden kann. Erst wenn das Band die gewünschte Lage einnimmt, wird die Klappe in
die aufrechte Stellung (Fig. 4 und 5) bewegt und zur Anlage an die Vorderwand des- Unterteils
gebracht. Dies geschieht; indem man mit der Hand auf den über die Klappe liegenden Teil
des Gurtbandes und somic auf diese selbst drückt oder andern rückwärtigen Stück des dieSchlaufe6
bildenden Bandteiles in Richtung des Pfeiles (Fig. 5) zieht. Hierauf wird der Klemmbügel 2
zur endgültigen Feststellung der Schnalle aus der in Fig. 4 gezeichneten Lage in die in Fig. 5
angegebene heruntergeklappt.
Im Gebrauch behält die Klappe ihre Arbeitsstellung bei, auch wenn der Bügel geöffnet ist,
da die Klappe infolge des Zuges an dem rückwärtigen Teil der Schlaufe sich nicht in ihre Öffnungsstellung
zurückbewegen kann.
Soll dies aber geschehen, so genügt ein einfacher Zug an dem innerhalb der Schlaufe 6 liegenden
freien Ende 5 des Gurtbandes, um die Klappe zum Ausschwingen nach vorn (Fig. 3) und somit
aus ihrer Arbeitsstellung herauszubringen. Hierbei muß der Klemmbügel 2 ebenfalls geöffnet
sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :klemmschnalle mit geschlitztem Rückenteil und darüber liegender Klemmbügeldrehachse für Hosenträger und andere Tragbänder, dadurch gekennzeichnet, daß am Schnallenrücken (9) eine doppelflügelige Klappe (11) derart angelenkt ist, daß in ihrer aufrechten Stellung der obere Flügel unter Verengung des zwischen Rückenteil (9) und Klemmbügel (2) befindlichen Schiitz.es für das straffe Festklemmen des Gurtes durch den Klemmbügel ein Widerlager bildet, während durch den unteren Flügel das Gurtende (5) im Schlitze (10) des Schnallenrückens festgeklemmt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259955C true DE259955C (de) |
Family
ID=517636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259955D Active DE259955C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259955C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8713169U1 (de) * | 1987-09-30 | 1987-11-12 | Dejalle, Alexander Theodorus, Medemblik | Segel |
-
0
- DE DENDAT259955D patent/DE259955C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8713169U1 (de) * | 1987-09-30 | 1987-11-12 | Dejalle, Alexander Theodorus, Medemblik | Segel |
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