DE2600247C2 - Glühlampe, insbesondere Kleinglühlampe - Google Patents
Glühlampe, insbesondere KleinglühlampeInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
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- H01K1/02—Incandescent bodies
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Description
26 OO 247
möglichst punktförmige Lichtquelle zu schaffen. Die
Wendel weist im Scheitel eine starke Krümmung auf, so daß zwecks Vermeidung eines Kurzschlusses der Abstand
der Wendelwinduigen groß ist Ferner ergibt eine derartige Glühlampe in Verbindung mit einem parabolischen
Reflektor ein Lichtbündel mit einer relativ großen Konizität
In der DE-PS 8 39 974 ist eine elektrische Glühlampe für Fahrzeugscheinwerfer mit je einem Leuchtkörper
.für Fern- unrf Abblendlicht beschrieben. Der Leuchtkörper
für Fernlicht ist als eine bogenförmig gekrümmte Glühwendel ausgebildet während der Leuchtkörper
für Abblendlicht als eine gerade, in Richtung der Lampenlängsachse angeordnete Glühwendel ausgebildet ist
Für die Glühwendel des Fernlichtes ist die gestreckt gedachte Länge etwa zehnmal so groß wie der Außendurchmesser.
Bei dieser Glühlampe soll die Blendwirkung des Abblendlichtes dadurch verringert werden,
daß durch eine Verkürzung der Wendellänge bei gleichzeitiger Vergrößerung des Wendeldurchmessers die
Glühwendel für das Abblendlicht näher an den Schein-•A'erfe.'brennpünkt
herangerückt werden kann. Die Vergrößening
des Wendeldurchmessers erhöh* bekanntlich die Instabilität der Wendel mit der Folge, daß die Wendelabstände
entsprechend groß vorgegeben werden müssen.
In der US-PS 22 77 633 ist ferner eine elektrische Glühlampe beschrieben, welche eine einfach gewendelte
Glühwendel aufweist Die Glühwendel ist quer zur Lampenlängsachse angeordnet und bogenförmig gekrümmt
Die Glühlampe ist derart in einem Taschenlampengehäuse angeordnet, daß die Glühwendel im wesentlichen
im Brennpunkt eines Reflektors sich befindet, wobei aber über die Ausbildung der Glühwendel selbst
keine Angaben gemacht sind. Der Zeichnung kann jedoch zweifelsfrei eine starke Krümmung der Wendel
entnommen werden, womit die oben erläuterten Nachteile verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wendel einer Glühlampe der eingangs genannten Art derart
auszubildui, daß bei einer geringen Krümmung der Wendel im Zusammenwirken mit einem Reflektor, vorzugsweise
einem parabolischen Kleinreflektor, ein möglichst paralleles Lichtbündel ausgesandt wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Länge der Wendel 3,6- bis 6,2mal so groß ist wie der Außendurchmeuser
der Wendel, daß die Höhe H der Wendel 1,2- bis 2,5mal so groß ist wie der Außendurchmesser
der Wendel, und daß der Abstand der Wendelwindungen (gemessen längs der Krümmungsmittellinie der
Wendel) 03- bis l,2mai 30 groß ist wie der Durchmesser
des Wendeldrahtes bzw. Wendelfadens.
Dabei ist nicht versucht worden, eine möglichst punktförmige Lichtquelle zu schaffen. Man hat sich vielmehr
damit abgefunden, daß eine punktförmige Lichtquelle mit einer Wendel nicht realisierbar ist, und auf die
Aufgabenstellung konzentriert, eine geeignete Form und Anordnung der Wendel zu finden, mit der erreicht
wird, daß der Reflektor ein möglichst paralleles Lichtbündel aussendet. Bei der Lösung der Aufgabenstellung
ist man zu überraschenden und zum Teil mathematisch nicht erklärbaren Resultaten gelangt. Insbesondere ist
festgestellt worden, daß die Ausdehnung der Lichtquelle längs der Längsachse der Glühlampe die Parallelität des
Lichtbündels in größerem Maße stört als die Ausdehnung in der Ebene senkrecht dazu.
Die Glühlampe nach der Erfindung ist ohne besondere technologische Schwierigkeiten auch in großen
Stückzahlen zu fertigen, und es wird in Verbindung mit einem Reflektor eine gute Lichtbündelung erreicht
Durch die angegebene Form und Anordnung der Wendel wird in einfach zu realisierender Weise erreicht daß
bei Anordnung der Glühwendel im Brennraum eines parabolischen Reflektors ein im wesentlichen paralleles
Lichtbündel ausgesendet wird.
Unter der Länge der Wendel ist hierbei diejenige Länge zu verstehen, welche von der ersten bis zur Ietzten
Windung über die Krümmungsmittellinie der Wendel gemessen wird Werden ein oder zwei Anfangs- oder
Endwindungen mit stark vergrößertem Abstand der Windungen gewickelt so sollen diese bei der Messung
der genannten Länge unberücksichtigt bleiben, da sie kaum Leuchtkraft haben. Auch bei der Messung der
Höhe der Wendel sollen diese fehlerhaften Anfangsund Endwindungen nicht mitgerechnet werden. Es empfiehlt
sich jedoch, soweit dies technisch möglich ist, die Wendel an ihrem Anfang und an ihrem Ende möglichst
exakt herzustellen, d. h., alle Anfangs- und Endwindungen
mit dem gleichen gegenseitigen Abstand anzuordnen wie die übrigen Wendelwinduiii/en.
In einer bevorzugten Ausführungsiorm ist der Abstand
der Wendelwindungen, gemessen längs der Krümmungsmittellinie der Wendel, 0,4- bis l,0ma! so
groß wie der Durchmesser des Wendeldrahtes bzw. Wenoelfadens. Hierbei wird unter dem Abstand der
mittlere Abstand der Wendelwindungen verstanden; würde man die gleiche Wendel nicht gekrümmt sondern
gerade anordnen, so wäre dieser Abstand der gegenseitige Abstand der Wendelwindungen schlechthin.
Im Hinblick auf die Parallelität des ausgesendeten Lichtbündels erzielt man gute Ergebnisse, wenn man
der Krümmungsmittellinie der Wendel angenähert die Gestalt einer Kreislinie, des Scheitelabschnittes einer
Parabel oder einer Hyperbel gibt Bei diesen Angaben über die Gestalt der Wendel muß berücksichtigt werden,
daß aufgrund der Eigenspannung des Materials in der Regel keine im mathematischen Sinne exakten Ausführungsformen
möglich sind; vielmehr handelt es sich nur um Annäherungen an den Abschnitt eines Kreisbogens
oder den Scheitelabschnitt einer Parabel oder Hyperbel.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausrührungsbeispiele näher erläutert.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausrührungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen parabolischen Reflektor 1, in welchen
eine Glühlampe 3 mit Längsachse 2 derart eingesetzt ist, daß ihre Wendel 4 im Brennpunkt bzw. Brennraum
des Reflektors 1 sitzt. F i g. 2 zeigt vergrößert die Wendel 4. Diese ist symmetrisch zur Längsachse 2 der
Glühlampe 3 angeordnet. Ihr Lichtschwerpunkt liegt im Brennpunkt des Reflektors 1. Die Krümmungsmittcllinie
ML ist zum Scheitel des parabolischen Kleinreflektors hm konkav und etwa mit dem Krümmungsradius R
gekrümmt. Die Länge der gekrümmten Wendel, gemessen längs der Mittellinie ML, ist mit CL bezeichnet.
Die Höhe der Wendel, also die Abmessung in Richtung der Längsachse 2, ist mit H bezeichnet. Sie ist
gemessen vom Scheitel 6 der Wendel bis zum Beginn 7 der äußersten Windung. Weiterhin ist der Durchmesser
IVD des Wendeldrahtes bzw. des Wendelfadens eingezeichnet
Die Wendelwindungen weiser längs der Mittellinie ML einen Abstand A auf.
F i g. 3 zeigt eine Wendel 4 in einer elektrischen Linsenglühlampe,
we.ehe In <?inen Reflektor 12 eingesetzt
ist. Die Wendel 4 ist im Brennpunkt des Reflektors 12 angeordnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Glühlampe, insbesondere Kleinglühlampe, mit wendel, die quer zur Lampenlängsachse angeordnet und
einfachgewendelter Glühwendel, die quer zur Lam- bogenförmig gekrümmt ist, wobei die Länge der Wenpenlängsachse
angeordnet und bogenförmig ge- 5 del (gemessen längs der Krdmroungsmittellinie der
krümmt ist, wobei die Länge der Wendel (gemessen Wendel) weniger als zehnmal so groß ist wie der Außenlängs
der Krümmungsmittellinie der Wendel) weni- durchmesser der Wendel, und wobei die in Richtung der
ger als zehnmal so groß ist wie der Außendurchmes- Lampenlängsachse gemessene Höhe der Weriel gröser
der Wendel, und wobei die in Richtung der Lam- ßer ist als der Außendurchmesser der Wendel,
penlängsachse gemessene Höhe der Wendel größer io Solche Glühlampen werden derart in einem Reflekist als der Außendurchmesser der Wendel, da- tor, ζ. B. in einem Kleinreflektor angeordnet, daß der durch gekennzeichnet, daß die Länge (CL) Lichtschwerpunkt der Wendel im Brennpunkt bzw. (gemessen längs der Krümmungsmittellinie (ML) Brennraum des Reflektors liegt, welcher meist paraboder Wendel) der Wendel 3,6- bis 6,2mal so groß ist lisch oder angenähert parabolisch ausgebildet ist
penlängsachse gemessene Höhe der Wendel größer io Solche Glühlampen werden derart in einem Reflekist als der Außendurchmesser der Wendel, da- tor, ζ. B. in einem Kleinreflektor angeordnet, daß der durch gekennzeichnet, daß die Länge (CL) Lichtschwerpunkt der Wendel im Brennpunkt bzw. (gemessen längs der Krümmungsmittellinie (ML) Brennraum des Reflektors liegt, welcher meist paraboder Wendel) der Wendel 3,6- bis 6,2mal so groß ist lisch oder angenähert parabolisch ausgebildet ist
wie der Außendurchraesser (OD) der Wendel, daß 15 Der Reflektor hat die Aufgabe, das von der Wendel
die Höhe (H) der Wendel 1,2- bis 2£mal so groß ist ausgehende Licht parallelzurichten. Voraussetzung da-
wie der Außendurchmesser (OD) der Wendel und für wäre, daß die Wendel im mathematischen Sinne
daß der Abstand (A) der Wendelwindungen (gemes- punktförmig ist Dies ist nicht realisierbar, da die Wen-
sen längs der Krümmungsmittellinie (ML) der Wen- del aus einem Draht oder Faden besteht, dessen Länge
del) 03- bsE l,2mal so groß ist wie der Durchmesser 20 und Durchmesser je nach der vorgegebenen Spannung
(WD) des Wendeldrahtes bzw. Wendelfadens. und Stromstärke unterschiedlich ist Man hat den Draht
2. Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekenn- bzw. Faden, in der Regel einen Wolfram-Draht oder
zeichnet, daß die Länge (CL) der gekrümmt ange- Kohlenstoff-Faden, gewendelt und somit seine Abmesordneten
Wendel 4,1- bis 5,7mal so groß ist wie der sungen, im Vergleich beispielsweise zu den Abmessun-AußendurchmesserfOD^der
Wendel, daß die Höhe 25 gen eines Taschenlampenreflektors, dem Ideal einer (H) der Wendel 1,5- bis 2,2ΐΛ3ΐ so groß ist wie der punktförmigen Lichtquelle angenähert; dennoch blieb
Außendurchmesser (OD) der Wendel und daß der die Ausdehnung der Wendel noch beachtlich.
Abstand (A) der Wendelwindungen (gemessen längs Auch hat man der Wendel etwa die spitzgewinkelte der Krümmungsmittellinie (ML) der Wendel) 0,4- bis Form eines Giebels oder die abgerundete Form einer l.Omal so groß ist wie der Durchmesser (WD) des 30 Haarnadel gegeben, um so dem Ideal einer mathema-Wendeldrames bzw. Wendelfadens. tisch punktförmigen Lichtquelle möglichst nahezukom-
Abstand (A) der Wendelwindungen (gemessen längs Auch hat man der Wendel etwa die spitzgewinkelte der Krümmungsmittellinie (ML) der Wendel) 0,4- bis Form eines Giebels oder die abgerundete Form einer l.Omal so groß ist wie der Durchmesser (WD) des 30 Haarnadel gegeben, um so dem Ideal einer mathema-Wendeldrames bzw. Wendelfadens. tisch punktförmigen Lichtquelle möglichst nahezukom-
3. Glühlampe nach Anspr - _·π 1 oder 2, dadurch men. Diese beiden Lösungen haben den Nachteil, daß
gekennzeichnet, daß die Länge (CL) der gekrümmt infolge der sehr starken Krümmung im Scheitel der
angeordneten Wendel 4,6- bis f ?mal so groß ist wie Wendel der Abstand der Wendelwindungen sehr groß
der Außendurchmesser (OD) der Wendel, daß die 35 sein muß, damit die Wendelwindungen sich an der InHöhe
(H) der Wendel i,5- bis 2,2mai so groß ist wie nenseite der Krümmung nicht berühren und einen
der Außendurchmesser (OD) der Wendel und daß Kurzschluß geben.
der Abstand (A) der Wendelwindungen (gemessen In anderen Fällen hat man der Wendel einen mög-
längs der Krümmungsmittellinie (ML) der Wendel) liehst großen Außendurchmesser gegeben, um ihre Län-
0,5- bis 0,9mal so groß ist wie der Durchmesser (WD) 40 genausdehnung klein halten zu können. Dies hätte wie-
des Wendeldrahtes bzw. Wendelfadens. derum den Nachteil, daß aufgrund des großen Durch-
4. Glühlampe nach Anspruch 3, dadurch gekenf;- messers die Wendel instabil wurde und infolgedessen
zeichnet, daß die Länge (CL) der gekrümmt ange- der Abstand oder einzelnen Wendelwindungen voneinordneten
Wendel 4,6- bis 5,2mal so groß ist wie der ander relativ groß sein mußte.
Außendurchmesser (OD) der Wendel, daß die Höhe 45 Die genannten bekannten Ausführungsformen von
(H) der Wendel 1,7- bis 2,0mal so groß ist wie der Wendeln ergeben mit parabolischen Reflektoren nur
Außendurchmesser (OD) der Wendel und daß der Lichtbündelungen mit einer relativ großen Konizität.
Abstand (A) der Wendelwindungen (gemessen längs In der DE-PS 14 39 501 ist im Anspruch 7 eine Klein-
der Krümmungsmittellinie (ML) der Wendel) 0,5- bis Linsenglühlampe der eingangs genannten Art für eine
0,9mal so groß ist wie der Durchmesser (WD) des 50 Signalleuchte beschrieben, wobei der Lichtschwerpunkt
Wendeldrahtes bzw. Wendelfadens. der einfach gewendelten Drahtwendel zwischen Linse
5. Glühlampe nach mindestens einem der Ansprü- und Linsenbrennpunkt liegt und wobei die Linse aus
ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krüm- zwei asymmetrischen Linsenhälften besteht Bei der bemungsmittellinie
(ML) der Wendel angenähert eine kannten Linsenglühlampe beträgt die gestreckte Länge
Kreislinie ist, deren Radius (R)?!Q- bis 4,0mal so groß 55 des Wendeldrahtes mindestens 267% des Linsendurchist
wie der Außendurchmesser (OD)der Wendel. messers, und der Innendurchmesser der Drahtwendel
6. Glühlampe nach Anspruch 5, dadurch gekenn- hat wenigstens den neunfachen Wert des Durchmessers
zeichnet, daß der Radius (R) 2,4- bis 3,7mal so groß des Wendeldrahtes. Ferner ist der gegenseitige Abstand
ist wie der Außendurchmesser (OD) der Wendel. der Windungen der Drahtwendel größer als das l,5fa-
7. Glühlampe nach mindestens einem der Ansprü- so ehe des Durchmessers des Wendeldrahtes, und die Lanehe
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krüm- ge der Wendel beträgt weniger als das lOfache ihres
mungsmittellinie (ML) der Wendel angenähert die Außendurchmessers. Mit einer derart ausgebildeten
Gestalt des Scheitelabschnittes einer Parabel hat. Linsenglühlampe soll erreicht werden, daß bei einem
8. Glühlampe nach mindestens einem der Ansprü- relativ langen, vom Ideal der Punktförmigkeit sehr stark
ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krüm- 65 abweichender. Leuchtkörper das ausgestrahlte divermungsmittellinie
(ML) der Wendel angenähert die gente Lichtbündel trotzdem homogen wird. Es wird also
Gestalt des Scheitelabschnittes einer Hyperbel hat. hierbei der Weg eingeschlagen, durch die angegebene
Ausbildung der Wendel zumindest näherungsweise eine
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