DE2601842C2 - Behälter zur Aufnahme eines Strömungsmittels oder eines fließfähigen Materials - Google Patents
Behälter zur Aufnahme eines Strömungsmittels oder eines fließfähigen MaterialsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zur Aufnahme eines Strömungsmittels oder eines fließfähigen
Materials, mit einer geschlossenen Hülle aus flexiblem Material, die eine Form aufweist, die durch Drehen
einer Umdrehungsfläche um eine Achse gebildet ist, wobei der Behälter beim Aufbringen einer Zugkraft um
eine vorgegebene Drehachse herum rollt.
Bei einem bekannten Behälter dieser Art (DE-Z. »Erdöl und Kohle«, Okt. 1957, S. 689 - 691) weist die
Hülle die Form eines an seinen Stirnseiten geschlossenen Zylinders auf, wobei sich ein Zugkabel in Axialrichtung
durch die Hülle erstreckt, so daß es möglich ist, einen derartigen Behälter einfach wie eine Walze hinter
Fahrzeugen herzurollen. Ein derartiger Behälter darf jedoch keine zu großen axialen Abmessungen und auch
keinen zu großen Durchmesser aufweisen, da er anderenfalls zu sperrig sein würde, um ein Rollen hinter einem
Fahrzeug zu ermöglichen. Daher ist die Kapazität eines derartigen Behälters beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß
er selbst bei erheblichen Abmessungen und damit großer Kapazität sehr leicht rollbar bzw. transportierbar
ist.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Behälter durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
s Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Behälters kann dieser selbst bei erheblicher Kapazität sehr leicht transportiert werden, was bei einem Behälter vergleichbarer Größe, der um eine zur Längsachse parallele Achse gerollt wird, nicht der Fall ist
Die Form des Behälters könnte in anderer Weise auch dadurch beschrieben werden, daß von einem Zylinder aus dem flexiblen Material ausgegangen wird, dessen eine Endkante durch das Innere des Zylinders bis zur entgegengesetzten Endkante hindurchgezogen wird, is worauf die beiden Endkanten hermetisch miteinander verbunden werden. Wenn das so hergestellte Gebilde mit einem Strömungsmittel oder einem fließfähigen Material gefüllt wird, so wird unter der Wirkung des Innendruckes der an den Enden offene Kanal zusammengedrückt wobei das flexible Material im Bereich des Kanals gegen ein in diesem Kanal angeordnetes Antriebselement wie z. B. eine Kette, ein Riemen oder eine Stange angepreßt wird.
Der erfindungsgemäße Behälter ist in vielfältiger Weise verwendbar und kann beispielsweise als Behälter für den Transport von Wasser, mehr oder weniger viskosen Flüssigkeiten, Gasen, Sand, Zement, Kalk und Suspensionen, für die Zufuhr dieser Materialien zur Berieselung, zur Bekämpfung von Waldbränden usw. eingesetzt werden, und zwar unabhängig von dem zu transportierenden Volumen und von der Transportstrecke.
s Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Behälters kann dieser selbst bei erheblicher Kapazität sehr leicht transportiert werden, was bei einem Behälter vergleichbarer Größe, der um eine zur Längsachse parallele Achse gerollt wird, nicht der Fall ist
Die Form des Behälters könnte in anderer Weise auch dadurch beschrieben werden, daß von einem Zylinder aus dem flexiblen Material ausgegangen wird, dessen eine Endkante durch das Innere des Zylinders bis zur entgegengesetzten Endkante hindurchgezogen wird, is worauf die beiden Endkanten hermetisch miteinander verbunden werden. Wenn das so hergestellte Gebilde mit einem Strömungsmittel oder einem fließfähigen Material gefüllt wird, so wird unter der Wirkung des Innendruckes der an den Enden offene Kanal zusammengedrückt wobei das flexible Material im Bereich des Kanals gegen ein in diesem Kanal angeordnetes Antriebselement wie z. B. eine Kette, ein Riemen oder eine Stange angepreßt wird.
Der erfindungsgemäße Behälter ist in vielfältiger Weise verwendbar und kann beispielsweise als Behälter für den Transport von Wasser, mehr oder weniger viskosen Flüssigkeiten, Gasen, Sand, Zement, Kalk und Suspensionen, für die Zufuhr dieser Materialien zur Berieselung, zur Bekämpfung von Waldbränden usw. eingesetzt werden, und zwar unabhängig von dem zu transportierenden Volumen und von der Transportstrecke.
Weiterhin kann der Behälter mit Luft oder einem anderen Strömungsmittel gefüllt werden und als kontinuierliche
Verschalung dienen, die an eine Vibrator-Kompressormaschine angeschlossen ist und zur Herstellung
von Leitungen, zum Bau von Bewässerungsgräben, Tunnels usw. aus Beton und anderem Material verwendet
wird. Der Beton oder das andere Material wird in die Leitungen in nicht erhärtetem Zustand eingegossen,
worauf es erhärtet und der Behälter entweder weitergerollt oder entfernt werden kann.
Beim Transport des Behälters kann dieser auf einer Fläche mit dem jeweils außenliegenden Teil der Mantelfläche
abrollen, wobei eine Weiterbewegung selbst dann leicht möglich ist, wenn die Fläche, auf der der
Behälter abrollt, sehr uneben ist.
Weiterhin kann der Behälter auch zumindestens teilweise in ein Strömungsmittel, beispielsweise Wasser,
eingetaucht sein.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Behälter auch auf der Innen- oder Außenfläche
eines Rohres abrollen.
Zum Füllen und Entleeren können an dem Behälter mehrere Anschlußstellen zum Anschließen von Schläuchen
und dergleichen vorgesehen sein, die beim Abrollen des Behälters nacheinander zugänglich werden.
Das Element, das eine in Längsrichtung des Behälters wirkende Zugkraft auf den Behälter ausübt kann beispielsweise
als endloses Element ausgebildet sein, wobei an einer Stelle entsprechend Antriebs- und Umlenkeinrichtungen
vorgesehen sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Längsschnittansicht einer Ausführungsform des Behälters,
Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 nach
Fig. 1,
26 Ol
3
F i g. 3 eine Einzelheit des Behälters mit einem eine ist, um den Differenzdruck an den Enden des Behälters
Zugkraft ausübenden Element, wie z. B. einem Riemen, zu erzielen. Der Behälter 1 paßt sich hierbei hermetisch
einem Kabel usw., an die Innenwände des Rohres 3 an, die als Stützflächen
sen Tragriemen als eine Zugkraft ausübendes Element, 5 In jedem Fall wird bei Ausüben einer Kraft F eine
wobei dieses Element an eine Führungs- oder Zugrolle Bewegung des Behälters durch Abrollen in Richtung
angeschlossen ist, seiner Längsachse erreicht, wobei das Material, mit dem
F i g. 5 eine Ausführungsform des Behälters nach der Behälter 1 gefüllt ist, für die gewünschten Zwecke
F i g. 4 mit einem Satz von zwei Rollen, transportiert werden kann.
F i g. 6 eine Ausführungsform des Behälters im Innen- 10 Die äußere Mantelfläche des Behälters kann auch eiraum
eines Rohres, wobei der Behälter durch einen Dif- ne Stützfläche bilden, die als Innenverschalung für den
ferenzdruck an seinen stirnseitigen Enden vorwärts be- Kanalbau verwendet werden kann, wobei der Behälter
wegtwird, langsam nach Fertigstellung eines Kanalabschnittes
ren eines Rohres, wobei durch Aufbringen eines Vaku- 15 Wie dies in F i g. 10 gezeigt ist, kann der Behälter zu
ums eine Vorwärtsbewegung des Behälters erreicht Bewässerungszwecken verwendet werden, wobei der
wird. Behälter 1 mit Wasser gefüllt ist und von einem Traktor
ren eines Rohres, wobei das die Zugkraft auf der Behäl- hierbei Ventile 8 auf, die schrittweise an Schläuche
ter übertragende Element durch eine Stange gebildet 20 angeschlossen werden können, so daß, wenn der Trak-
ist, tor 7 soweit vorwärts bewegt wurde, daß das Ventil 8
der Außenoberfläche eines Rohres abrollt, wobei ein weiteres Ventil 8 in der Nähe des Traktors 7 erscheint,
ist, 25 um dem Traktor ein weiteres Vorwärtsbewegen zu er-
rungsform des Behälters bei Anwendung zur Beriese- auf der gleiche Zyklus wiederholt wird.
lung.
des Behälters 1 ist mit einem Strömungsmittel gefüllt, 30
das im Inneren des Behälters 1 hydrostatische Drücke P erzeugt Hierdurch wird der den an den Enden offenen
Kanal umgebende Teil der flexiblen Hülle zusammengedrückt und beispielsweise gemäß den F i g. 3 bis 5 und 8
gegen ein starres Element 2 angedrückt, das vorher in den Kanal eingeführt wurde. Wenn eine Kraft F ausgehend
von einem der Punkte des steifen Elementes 2 ausgeübt wird, so rollt der Behälter auf sich selbst ab, so
daß vorher den Kanal umgrenzende Bereiche der Hülle an die äußere Mantelfläche des Behälters gelangen.
Der Behälter kann beispielsweise gemäß den F i g. 3 und 4 auf einer Stützfläche 3 abrollen. Hierbei wird eine
Verschiebung durch Rollen des ganzen Behälters 1 und damit auch des in seinem Inneren befindliche Materials
erreicht
Das die Kraft F auf den Behälter ausübende Element kann gemäß den F i g. 4 und 5 eine Kette, gemäß F i g. 8
eine Stange, ein Rohr oder gemäß F i g. 10 ein Riemen oder irgendein anderes Element sein, gegen das der den
Kanal umgebene Bereich der Hülle durch den Innendruck des Behälters angepreßt wird.
Wie dies aus den F i g. 3 und 4 zu erkennen ist kann die Stützfläche 3, auf der der Behälter abrollt eine Ebene
sein, oder sie kann gemäß den F i g. 8 und 9 durch die Innen- bzw. Außenfläche eines Rohres gebildet sein,
oder diese Stützfläche kann auch eine unebene Oberfläche sein, wie dies in F i g. 10 dargestellt ist Weiterhin ist
es möglich, den Behälter 1 in ein Strömungsmittel wie z. B. Wasser einzutauchen.
Der Antrieb des Behälters kann mit Hilfe einer Rolle gemäß Fig.4 oder eines Rollensatzes 5 gemäß den
F i g. 5, 9 und 10 erfolgen oder es kann auch ein Differenzdruck auf die Enden des Behälters 1 ausgeübt werden,
wenn sich dieser im Inneren eines Rohres nach den F i g. 6 und 7 befindet. Bei der Ausführungsform nach
F i g. 6 wird ein Druck auf eine Stirnfläche des Behälters ausgeübt während bei der Auäführungsform nach
F i g. 7 in dem Rohr ein Vakuumanschluß 6 vorgesehen
Claims (7)
1. Behälter zur Aufnahme eines Strömungsmittels oder eines fließfähigen Materials, mit einer geschlossenen
HOHe aus flexiblem Material, die eine Form aufweist, die durch Drehen einer Umdrehungsfläche
um eine Achse gebildet ist wobei der Behälter beim Aufbringen einer Zugkraft um eine vorgegebene
Drehachse herum rollt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (1) einen langgestreckten torusförmigen Körper mit einem sich in
Längsrichtung durch den Behälter hindurch erstrekkenden, an den Enden offenen Kanal bildet, und daß
die Drehachse senkrecht zu den längsverlaufenden Mantellinien der Hülle verläuft
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Behälter auf der Innen- oder Außenfläche
eines Rohres rollt
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Behälter in ein Strömungsmittel
eingetaucht ist und sich in diesem durch Abrollen um die Drehachse bewegt.
4. Behälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß eine in Längsrichtung des Behälters
wirkende Zugkraft auf den Behälter über ein Element, z. B. eine Kette, einen Riemen oder eine
Stange, welche in dem offenen Kanal auf seiner gesamten Länge angeordnet ist, übertragen wird.
5. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Zugkraft mit einer Differenz der
Drücke an beiden Enden des Behälters erzielt wird.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckunterschied mittels Vakuum
an einem der Enden des Rohres erzielt wird, in welchem der Behälter angeordnet ist.
7. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das Element beaufschlagende Kraft
über mindestens eine Rolle auf das Element übertragen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES434253A ES434253A1 (es) | 1975-01-29 | 1975-01-29 | Nuevo contenedor desplazable por rodadura. |
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| DE2601842C2 true DE2601842C2 (de) | 1986-02-27 |
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ID=8468504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR2299244A1 (de) |
| IL (1) | IL48868A (de) |
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