DE2602014C3 - Zum öffnen eingerichteter Leitplankenabschnitt - Google Patents
Zum öffnen eingerichteter LeitplankenabschnittInfo
- Publication number
- DE2602014C3 DE2602014C3 DE2602014A DE2602014A DE2602014C3 DE 2602014 C3 DE2602014 C3 DE 2602014C3 DE 2602014 A DE2602014 A DE 2602014A DE 2602014 A DE2602014 A DE 2602014A DE 2602014 C3 DE2602014 C3 DE 2602014C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- guardrail
- subsections
- pieces
- section according
- movable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 11
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
- E01F15/12—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes and having means for providing occasional passage, e.g. for emergency vehicles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F13/00—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
- E01F13/04—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage
- E01F13/06—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage by swinging into open position about a vertical or horizontal axis parallel to the road direction, i.e. swinging gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
- Fuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen zum öffnen eingerichteten Leitplankenabschnitt, bei welchem im
Bereich der die öffnung begrenzenden Enden der ortsfesten Leitplanke bewegliche Leitplankenstücke um
eine vertikale Achse schwenkbar mit der ortsfesten Leitplanke verbunden sind. Die bekannten zum öffnen
eingerichteten Leitplankenabschnitte dienen dazu, um bei geteilten Fahrbahnen eine Durchfahrt von einer
Fahrbahn zcr anderen zu ermöglichen. Solche zum öffnen eingerichtete Leitplankenabschnitte werden
beispielsweise in den Leitplanken des Mittelstreifens von Autofahrbahnen vorgesehen und sollen die
Durchfahrt für Dienstfahrzeuge verschiedener Art und gegebenenfalls auch im Falle von Straßenarbeiten einen
Fahrbahnwechsel ermöglichen. Bei den bekannten zum öffnen eingerichteten Leitplankenabschnitten ist ein
Leitplankenabschnitt nach Art einer Schranke um eine horizontale Achse hochschwenkbar vorgesehen. Solche
hochschwenkbaren Leitplankenabschnitte ermöglichen aber nur die Bildung verhältnismäßig schmaler Durchfahrtsöffnungen
und solche Konstruktionen sind überdies aufwendig, da auch Gegengewichte vorgesehen
werden müssen, weiche das Gewicht des hochschwenkbaren Leitplankenabschnittes ausgleichen.
Bei der Schneeräumung verbleiben bei durch Leitplanken gesicherten Straßen stets am Rand
Schneewälle, die wegen der Behinderung durch die Leitplanken nicht mit üblichen Schneeräumgeräten von
der Fahrbahn seitlich entfernt werden können. Es besteht daher der Bedarf, öffnungen in der Leitplanke
vorzusehen. Bei Paßstraßen, bei welchen die Leitplanke die Böschungsstelle sichert, werden nun Sturzstellen
vorgesehen, über welche der Schnee mittels der Schneeräumgeräte entfernt werden kann. An diesen
Sturzstellen fehlt nun die Leitplanke und es können daher solche Sturzstellen nur in ungefährdeten Straßenabschnitten
vorgesehen werden. Die Entfernung solcher Sturzstellen voneinander ist daher meist sehr groß und
der Abstransportweg für den Schnee ist daher sehr lang. Um den Schnee abtransportieren zu können, muß die
öffnung in der Leitplanke verhältnismäßig groß sein.
Für den Einsatz üblicher Schneeräumgeräte muß die Leitplanke auf eine Länge von etwa 12 m unterbrochen
werden und diese Länge kann nicht oder nur mit übermäßigem Aufwand durch schrankenartig hochschwenkbare Leitplankenabschnitte abgeschlossen
werden.
Aus dem DE-GM 18 98 478 ist ein zum öffnen eingerichteter Leitplankenabschnitt bekanntgeworden,
welcher um eine vertikale Anlenkaschse schwenkbar
und im wesentlichen parallel zu seiner Achse verschiebbar ausgebildet ist Mit einer solchen Ausbildung
können nur relativ kurze Abschnitte einer Leitplanke geöffnet werden, da ein längerer Leitplank^nabschnitt
von den bei dieser Ausführung erforderlichen Schwenkarmen nicht getragen werden könnte und es darüber
hinaus nicht möglich wäre, einen längeren Leitplankenabschnitt einwandfrei zu verschieben.
Die Erfindung geht nun von einem solchen bekannten, zum öffnen eingerichteten Leitplankenabschnitt aus,
bei welchem im Bereich der die öffnung begrenzenden Enden der ortsfesten Leitplanke bewegliche Leilplankenstücke
um eine vertikale Achse schwenkbar mit der ortsfesten Leitplanke verbunden sind und zielt darauf
ab, die öffnung in der Leitplanke auch über längere Abschnitte zu ermöglichen. Zur Lösung dieser Aufgabe
ist die Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Leitplankenstücke von der
Verkehrsfläche weg schwenkbar und in Unterabschnitte
unterteilt sind, die miteinander um vertikale Achsen von der Verkehrsfläche weg schwenkbar und faltbar
verbunden und an entfernbaren Pfosten festgelegt sind.
Dadurch, daß die Leitplankenstücke in Unterabschnitte unterteilt sind, weiche einzeln ausgeschwenkt
werden können, wird die Ausschwenkung eines verhältnismäßig langen Leitplankenabschnittes in horizontaler
Richtung möglich, ohne eine zu große Ausladung in Kauf nehmen zu müssen. Die beiden zum
öffnen eingerichteten Leitplankenabschnitte können somit gemeinsam eine verhältnismäßig große Unterbrechung
der ortsfesten Leitplanke abschließen. Die Unterteilung der Leitplankenabschnitte in Unterabschnitte
ermöglicht hierbei ein Zusammenfalten des zum Öffnen eingerichteten Leitplankenabschnittes. Die
zusammengefalteten Unterabschnitte können ohne weiteres in der Offenstellung nach der von der
Verkehrsfläche abgewendeten Seite vorragen, da dort ja ohnedies nur d;e Abwurfstelle für den Schnee liegt.
Durch die Festlegbarkeit der Leitplankenabschnitte an entfernbaren Pfosten wird eine einwandfreie Abstützung
der Leitplankenabschnitte erzielt, wobei die Öffnungsbreite nach Entfernung der Pfosten zur Gänze
ungehindert zur Verfügung steht. Solche zum öffnen eingerichteten Leitplankenabschnitte sind besonders
günstig, dort, wo eine Böschung mit einem Böschungswinkel von mindestens 12 bis 20° für den Abwurf des
Schnees vorhanden ist, sie können jedoch auch in der Ebene vorgesehen sein, wo eben das Schneeräumgerät
über die Verkehrsfläche hinaus fahren muß, um den Schnee aus dem Schwenkbereich der zusammengefalteten
Unterabschnitte der beweglichen Leitplankenstücke zu bringen. Auf diese Weise wird die Schaffung
verhältnismäßig großer öffnungen in der Leitplanke ermöglicht, welche nach Abschluß der Räumarbeitsn
wieder geschlossen werden können, so daß die Sicherung für den Verkehr aufrechterhalten bleibt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Unterabschnitte der beweglichen
Leitplankenstücke durch Gelenkbolzen miteinander verbunden, welche in von der Verkehrsfläche weg
auskragenden Lagerböcken eingesetzt sind. Hierbei ergibt sich eine konstruktiv einfache Lösung, wenn
gemäß der Erfindung die Lagerböcke von von den Enden der miteinander zu verbindenden Unterabschnitte
der beweglichen Leitplankenstücke ausgehenden schräg zum Gelenkbolzen konvergierenden Laschen
gebildet sind. Dadurch, daß die Lagerböcke nach außen auskragen, wird ermöglicht, die Unterabschnitte der
beweglichen Leitplankenstücke so weit zurückzuschwenken, daß der Hebelarm, aut welchen die
Belastung des ausgeschwenkten Leitplankenabschnittes wirkt, verhältnismäßig kurz ist. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung ist jedes bewegliche Leitplankenstück in zumindest drei Unterabschnitte
unterteilt, deren Länge von der Anschlußstelle an die ortsfeste Leitplanke ausgehend stufenweise verringert
ίο ist. Da an beiden Seiten der Öffnung ein solches in drei
Unterabschnitte unterteiltes bewegliches Leitplankenstück vorgesehen ist, wird die gesamte öffnung durch
sechs Unterabschnitte abgeschlossen, so daß eine große Öffnungsbreite überbrückt werden kann und durch die
abgestufte Länge dieser Unterabschnitte wird ermöglicht, die Unterabschnitte eines Leitplankenstückes so
aneinander zu falten, daß sie in der Ofenstellung ungefähr parallel zueinander liegen. Dadurch wird die
Ausladung und der Platzbedarf in der Ofenstellung auf ein Minimum verringert.
Gemäß der Erfindung sind die entfernbaren Pfosten im Bereich der Verbindungsstellen der Unterabschnitte
der beweglichen Leitplankenstücke und im Bereich der freien Enden der von den Enden der ortsfesten
Leitplanke abgewandten Unterabschnitte vorgesehen. Die Unterabschnitte der beweglichen Leitplankenstükke
sind somit in der Schließstellung einwandfrei abgestützt, während in der Offenstellung die Arbeit des
Räumgerätes, beispielsweise eines Schneepfluges, durch keine Pfosten behindert ist. Die Ausbildung kann gemäß
der Erfindung in einfacher Weise so getroffen sein, daß an den Unterabschnitten der beweglichen Leitplankenstücke
gabelförmige Laschen befestigt, beispielsweise angeschweißt, sind, welche die Pfosten umgreifen und
mit diesen durch Steckglieder od. dgl. verriegelbar sind, wodurch das Lösen der Unterabschnitte von den
Pfosten und das Ausheben der Pfosten erleichtert wird.
Zweckmäßig ist gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die entfernbaren Pfosten ein
Kastenprofil aufweisen und in ihrem Profil entsprechende, einbetonierte Büchsen einsteckbar sind und daß die
Büchsen durch Deckel abdeckbar sind. In der Schließstellung des beweglichen Leitplankenstückes schließen
die Pfosten infolge ihrer Ausbildung als Kastenprofil die einbetonierten Büchsen völlig ab, so daß ein Eintreten
von Schnee vermieden wird und in der Offenstellung des Leitplankenstückes verhindern die Deckel das Eindringen
von Schnee in die Büchsen bei der Räumarbeit. Die Pfosten können naturgemäß auch ein anderes Profil,
beispielsweise ein Doppel-T-Profil aufweisen, jedoch
sind dann besondere Maßnahmen erforderlich, um die Büchsen in der Schließstellung des Leitplankenabschnittes
gegen ein Eindringen von Schnee abzuschließen, sofern nicht eine komplizierte, dem Doppel-T-Profil
angepaßte Formgebung der Büchsen in Kauf genommen wird.
Gemäß vier Erfindung ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die den Enden der crtsfesten
Leitplanke benachbarten Unterabschnitte der beweglichen Leitplankenstücke an ortsfesten Pfosten der
ortsfesten Leitplanke angelenkt sind, wobei die Pfosten in Richtung zur öffnung auskragende Lagerböcke und
die Unterabschnitte von der Verkehrsfläche weg auskr?gende Lagerböcke aufweisen. Dadurch, daß das
bewegliche Leitschienenstück unmittelbar am Pfosten des ortsfesten Leitschienenabschnittes gelagert ist,
ergibt sich eine stabile Lagerung und durch die auskragende Ausbildung der Lagerböcke ergibt sich ein
großer durch die ortsfeste Leitschiene nicht beeinträchtigter Schwenkwinkel. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Ansprüchen 4, 9 und 11 angegeben.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 den gesamten zum öffnen eingerichteten
Leitplankenabschnitt, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht
in Richtung des Pfeiles I der F i g. 2 und F i g. 2 eine Draufsicht ist, ι ο
F i g. 3 und 4 in größerem Maßstab eine Hälfte des zum öffnen eingerichteten Leitplankenabschnittes,
wobei wieder F i g. 3 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles 111 der F i g. 4 und F i g. 4 eine Draufsicht ist,
F i g- 5 im größeren Maßstab einen Schnitt nach Linie
V-V der F ig. 4 und
F i g. 6 eine Gelenkstelle zwischen zwei Unterabschnitten der beweglichen Leitplankenstücke mit dem
benachbarten Pfosten in Draufsicht.
In F i g. 1 und 2 ist der gesamte zum öffnen eingerichtete Leitplankenabschnitt dargestellt. 1 ist die
ortsfeste Leitplanke. 2 sind die beiden beweglichen Leitplankenstücke, welche in Unterabschnitte 3,4 und 5
unterteilt sind. Die Unterabschnitte 3 und 4 sind durch Gelenkbolzen 6 und die Unterabschnitte 4 und 5 sind
durch Gelenkbolzen 7 aneinander angelenkt. Die den Enden 8 der ortsfesten Leitplanke 1 benachbarten
Unterabschnitte 3 der beweglichen Leitplankenstücke 2 sind durch Gelenkbolzen 9 an den letzten Pfosten 10 im
Bereich der Enden 8 der ortsfesten Leitplanke 1 angelenkt. 11 und 12 sind entfernbare Pfosten, nach
deren Entfernung die Unterabschnitte 5 in Richtung der Pfeile 13, die Unterabschnitte 4 in Richtung der Pfeile 14
und die Unterabschnitte 3 in Richtung der Pfeile 15 geschwenkt werden können. In der Offenstellung liegen
somit die Unterabschnitte 3, 4 und 5 in der strichliert gezeichneten zusammengefalteten Lage 3', 4' und 5'.
Auf diese Weise wird eine öffnung in der Breite a freigegeben. In der Schließstellung überlappen sich die
Unterabschnitte 3, 4 und 5 und die ortsfesten Leitplanken 1 in der durch den Pfeil 16 angedeuteten
Fahrtrichtung, d. h. nach der Seite der Verkehrsfläche 17
liegt an der Überlappungsstelle das Ende des in der Fahrtrichtung vorangehenden Unterabschnittes über
dem nachfolgenden Unterabschnitt. Fig.3, 4 und 5 zeigen die Ausbildung im größeren Maßstab.
Die Pfosten 11 sind im Bereich der Gelenkstellen 6 und 7 angeordnet. Die Pfosten 12 sind im Bereich der
freien Enden der Unterabschnitte 5 angeordnet. Die Pfosten 11, 12 werden durch an den Unterabschnitten
angeschweißte Laschen 18 (F i g. 6) gabelförmig umgriffen und durch Steckglieder 19 mit diesen Laschen 18
verbunden. Die Pfosten 11 und 12 sind in einbetonierte
Büchsen 20 eingesteckt und können nach Entfernung der Steckglieder 19 herausgezogen werden, so daß die
Unterabschnitte 3, 4 und 5 freigegeben werden. Die Pfosten 11 weisen ein Kastenprofil auf und passen in die
Büchse 20, so daß bei eingesetzten Pfosten 11 sich die Büchsen 20 nicht mit Schnee anfüllen können. Nach dem
Herausziehen der Pfosten 11 werden die Büchsen 20 durch aufsetzbare Deckel, welche in der Zeichnung
nicht dargestellt sind, abgeschlossen. Die Deckel können gegenüber dem Fundament so weit versenkt sein, daß
sie dem Schneepflug kein Hindernis bieten.
Im Bereich der einander benachbarten Enden der Unterabschnitte 3 und 4 und der Unterabschnitte 4 und
5 sind Lagerböcke an die Unterabschnitte 3, 4 und 5 angeschweißt. Diese Lagerböcke bestehen aus in
Abstand übereinander angeordneten Laschen 21 bzw. 22, wie aus Fig.5 und 6 ersichtlich ist. Die Laschen 21
sind durch eine eingeschweißte Büchse 23 miteinander verbunden und die beiden Laschen 22 übergreifen oben
und unten die Laschen 21. Die Laschen 22 weisen Löcher 24 auf, welche Lageraugen für einen durch die
Büchse 23 hindurchgesteckten Gelenkbolzen 25 bilden. Durch eingeschweißte Bleche 26 und 27 sind die
Laschenpaare 21 und 22 versteift. Die Laschenpaare 21 und die Laschenpaare 22 sind im Bereich der Enden der
zugehörigen Unterabschnitte 4 und 3 im Bereich ihrer Bolzen angeschweißt und konvergieren schräg zu den
Bolzen 25. Auf diese Weise wird eine verwindungssteife Konstruktion erzielt.
An den Pfosten 10 der ortsfesten Leitplanke 1 sind zur
Mitte der öffnung auskragende, von Laschenpaaren 28 gebildete Lagerböcke angeschweißt, die durch Bleche
29 gegeneinander versteift sind. Diese Laschenpaare 28 sind durch eine Schrägverstrebung 30 gegen den
Pfosten 10 versteift. Die Laschenpaare 28 werden wieder durch ein an den Unterabschnitt 3 angeschweißtes
Laschenpaar 31 oben und unten umgriffen, welches ähnlich ausgebildet ist wie die Laschenpaare 28 und 31
und bildet die Schwenkachse für den Unterabschnitt 3 und damit für den gesamten Leitplankenabschnitt 3, 4
und 5.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Zum öffnen eingerichteter Leitplankenabschnitt,
bei welchem im Bereich der die öffnung begrenzenden Enden der ortsfesten Leitplanke
bewegliche Leitplankenstücke um eine vertikale Achse schwenkbar mit der ortsfesten Leitplanke
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Leitplankenstücke (2) von der
Verkehrsfläche weg schwenkbar und in Unterabschnitte (3,4, S) unterteilt sind, die miteinander um
vertikale Achsen von der Verkehrsfläche weg schwenkbar und faltbar verbunden und an entfernbaren
Pfosten (11,12) festgelegt sind.
2. Leitplankenabschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterabschnitte (3,4,5) der
beweglichen Leitplankenstücke (2) durch Gelenkbolzen (6, T) miteinander verbunden sind, welche in
von der Verkehrsfläche weg auskragenden Lagerböcken eingesetzt sind.
3. Leitplankenabschnitt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke von von den
Enden der miteinander zu verbindenden Unterabschnitte (3,4, 5) der beweglichen Leitplankenstücke
(2) ausgehenden schräg zum Gelenkbolzen (6, 7) konvergierenden Laschen (21,22) gebildet sind.
4. Leitplankenabschnitt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Abstand übereinander
angeordnete Laschen ^21) des einen Unterabschnittes
der beweglichen Leitplankenstücke (2) durch eine das Lagerauge bildende eingeschweißte Büchse
(23) miteinander verbunden sind und von zwei im Abstand übereinander angeordneten Laschen (22)
des anderen Unterabschnittes, welche von Löchern
(24) gebildete Lageraugen aufweisen, übergriffen werden.
5. Leitplankenabschnitt nach einem der Ansprüche t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
bewegliche Leitplankenstück (2) in zumindest drei Unterabschnhte (3, 4, 5) unterteilt ist, deren Länge
von der Anschlußstelle an die ortsfeste Leitplanke (1) ausgehend stufenweise verringert ist.
6. Leitplankenabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
entfernbaren Pfosten (11, 12) im Bereich der Verbindungsstellen der Unterabschnitte (3,4, 5) der
beweglichen Leitplankenstücke (2) und im Bereich der freien Enden der von den Enden (8) der
ortsfesten Leitplanke (1) abgewandten Unterabschnitte vorgesehen sind.
7. Leitplankenabschnitt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Unterabschnitten (3, 4,
5) der beweglichen Leitplankenstücke (2) gabelförmige Laschen (18) befestigt, beispielsweise angeschweißt,
sind, welche die Pfosten (11,12) umgreifen
und mit diesen durch Steckglieder (19) od. dgl. verriegelbar sind.
8. Leitplankenabschnitt nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die entfernbaren Pfosten (11, 12) ein Kastenprofil
aufweisen und in ihrem Profil entsprechende, einbetonierte Büchsen (20) einsteckbar sind und daß
die Büchsen (20) durch Deckel abdeckbar sind.
9. Leitplankenabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unterabschnitte (3, 4, 5) der beweglichen Leitplankenstücke (2) und auch die Holne der ortsfesten
Leitplanke (I) an den Verbindungsstellen einander in Fahrtrichtung überlappen.
10. Leitplankenabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Enden der ortsfesten Leitplanke (1) benachbarten Unterabschnitte (3) der beweglichen Leitplankenstücke
(2) an ortsfesten Pfosten (10) der ortsfesten Leitplanke (1) angelenkt sind, wobei die Pfosten (10)
in Richtung zur öffnung auskragende Lagerböcke (28) und die Unterabschnitte (3) von der Verkehrsfläche
weg auskragende Lagerböcke (31) aufweisen.
U. Leitplankenabschnitt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der auskragende Lagerbock
(28) des ortsfesten Pfostens (10) durch eine Schrägverstrebung (30) gegen den Pfosten (10)
abgestützt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT338875A AT336068B (de) | 1975-05-02 | 1975-05-02 | Zum offnen eingerichteter leitplankenabschnitt |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2602014A1 DE2602014A1 (de) | 1976-11-11 |
| DE2602014B2 DE2602014B2 (de) | 1977-10-27 |
| DE2602014C3 true DE2602014C3 (de) | 1978-06-15 |
Family
ID=3549776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2602014A Expired DE2602014C3 (de) | 1975-05-02 | 1976-01-21 | Zum öffnen eingerichteter Leitplankenabschnitt |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT336068B (de) |
| CH (1) | CH603913A5 (de) |
| DE (1) | DE2602014C3 (de) |
| IT (1) | IT1054472B (de) |
| NO (1) | NO140832C (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2680808B1 (fr) * | 1991-08-30 | 1996-01-26 | Roux Michel | Dispositif de balisage de deviation pour autoroute. |
| FR2750714B1 (fr) * | 1996-07-05 | 2007-11-02 | Sec Envel | Barriere de securite pour voie de circulation de vehicules traversee d'un passage temporaire |
| NL1025101C2 (nl) * | 2003-12-22 | 2005-06-23 | Nicolaas Koppers | Vangrail, weg voorzien van een vangrail en werkwijze voor het toepassen van een vangrail. |
-
1975
- 1975-05-02 AT AT338875A patent/AT336068B/de not_active IP Right Cessation
-
1976
- 1976-01-20 NO NO760185A patent/NO140832C/no unknown
- 1976-01-21 CH CH73676A patent/CH603913A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-01-21 DE DE2602014A patent/DE2602014C3/de not_active Expired
- 1976-01-22 IT IT19497/76A patent/IT1054472B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2602014A1 (de) | 1976-11-11 |
| IT1054472B (it) | 1981-11-10 |
| NO760185L (de) | 1976-11-03 |
| NO140832C (no) | 1979-11-21 |
| CH603913A5 (de) | 1978-08-31 |
| ATA338875A (de) | 1976-08-15 |
| AT336068B (de) | 1977-04-12 |
| DE2602014B2 (de) | 1977-10-27 |
| NO140832B (no) | 1979-08-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2907921B1 (de) | Schrankenanlage | |
| DE3420503A1 (de) | Fahrbahn-abschrankungsstrecke | |
| DE4028197C2 (de) | Binärer Fahrweg | |
| DE3916656A1 (de) | Planiergeraet fuer fahrbahnen | |
| DE4433909A1 (de) | Fugenüberbrückungsvorrichtung | |
| DE69733383T2 (de) | Leiterplanken für Fahrbahnen mit temporärem Durchgang | |
| EP2682524A2 (de) | Mobile niedrige Lärmschutzwand | |
| DE69211277T3 (de) | Markierung zum Hinweisen auf einen Fahrbahnwechsel | |
| DE2602014B2 (de) | Zum oeffnen eingerichteter leitplankenabschnitt | |
| DE3112717C2 (de) | ||
| DE202005002859U1 (de) | Leitplankenanordnung | |
| EP2711462B1 (de) | Verkehrszeichenbrücke | |
| DE2523291C3 (de) | Zum öffnen eingerichteter Leitplankenabschnitt | |
| DE2401532B2 (de) | Begehbare Mittelspannungsnetzstation in Niedrigbauweise | |
| DE2552951C3 (de) | Erdbewegungsgerät mit an einem Fahrzeug angebrachten Tieflöffelbagger o.dgl. | |
| DE3203980C2 (de) | Unterführungsbauwerk sowie Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE571444C (de) | Verladevorrichtung mit Tragbuehne fuer die Wagen | |
| DE3311588C2 (de) | Turmkran mit geteiltem Ausleger | |
| DE9206335U1 (de) | Schienengebundenes Trägerfahrzeug | |
| DE10054255C1 (de) | Vorrichtung zur Erhöhung des Fassungsvermögens für den Korntank eines Mähdreschers | |
| DE2949984C2 (de) | Weiche für eine zweispurige Hängebahn | |
| DE9410255U1 (de) | Straßenablaufaufsatz | |
| DE1803862A1 (de) | Leitvorrichtung,insbesondere Leitschiene | |
| DE2413088A1 (de) | Fuehrungskonstruktion fuer die ueberfahrt von fahrzeugen mit zwangsfuehrung und mit gummibereiften raedern entsprechend einem schienengleichen uebergang | |
| DE2717720A1 (de) | Vorrichtung zum sichern der weichenzunge einer gleisweiche |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |