DE260426C - - Google Patents

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DE260426C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 260426.-KLASSE 7b. GRUPPE
geschlitzter Metallrohre.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung betrifft die Ziehvorrichtung für Gardinenstangen (Vitragenstangen u. dgl.), in erster Linie jedoch Scheibengardinenstangen mit offener Naht. Bekanntlieh werden derartige Stangen über einem im Durchmesser der beabsichtigten lichten Weite der hohlen Stangen entsprechenden Ziehdraht bzw. Eisenstab durch ein Zieheisen mittels Maschinenkraft gezogen. und so in die gewünschte Form gebracht. Als Schwierigkeit für die Herstellung hat sich bisher das Zurückziehen des Kerndrahtes erwiesen, da dies infolge der Reibung auf die ganze Rohrlänge und infolge der Einkerbungen am Anfaßende eine bedeutende Kraft erfordert und ohne maschinelle Hilfe die Herstellung der Rohre sehr verzögert.
Gemäß der Erfindung wird nun das Herausziehen durch Maschinenkraft in der Weise bewirkt, daß ein am Ende des Kerndiahtes befestigtes Band nach Beendigung des Ziehvorgangs durch Einrücken einer auf der Welle der Bandtrommel angeordneten Kupplung mittels eines Gestänges aufgerollt wird, worauf eine gleichzeitig durch die Trommelwelle aufgewickelte Schnur durch Verschieben des Gestänges in der umgekehrten Richtung die Kupplung wieder ausrückt.
Die Zeichnung, zeigt eine Ausführungsform der Ziehvorrichtung in Draufsicht.
Das Zieheisen α sitzt, wie üblich, auf dem Laufbock b, auf welchem der Ziehwagen d auf Rollen c verschiebbar ist und durch einfachen Hebeldruck in bekannter Weise mit der endlosen Kette e gekuppelt werden kann. Der Kerndraht f ist an einem Gurt g befestigt, der sich auf einer Scheibe h auf- und abwickelt. Die Scheibe h sitzt auf der Welle i, die durch die Zahnscheibe k mit der Riemenscheibe / gekuppelt werden kann. Neben der Laufbank b nahe dem Zieheisen α liegt der Hebel η einer Verbindungsstange m, die, über die Welle i hinausführend, am anderen Ende mit dem Winkelhebel 0 gelenkig verbunden ist, der durch seine Drehung um den Punkt/» die Kupplung k betätigt. An der Stange m ist ein Schnurzug q angebracht, der sich auf der Welle i oder einer auf ihr angebrachten Scheibe s auf- und abwickelt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die in dem Vorratsbehälter r liegenden, an den Enden vorgebogenen Blechstreifen werden angehoben. Das gekerbte Ende des Kerndrahtes f wird in sie eingeführt, mit ihnen durch das Zieheisen gebracht und jenseits durch die Klemmbacken des Behälters erfaßt. Sodann wird die Kupplung zwischen dem Ziehwagen und der Kette e eingeschaltet, und der Ziehprozeß vollzieht sich in üblicher Weise, wobei der Draht f den Gurt g von der Scheibe h abwickelt und ein Abwickeln des Schnurzuges q von der Rolle s erfolgt. Sobald die Ziehlänge erreicht ist, berührt der bedienende Arbeiter, nachdem die Klemmbacken des Ziehwagens den Draht freigegeben haben, den Hebel η und schaltet dadurch die Kupplung k ein, so daß durch die Riemenscheibe/ die Welle i und mit ihr die Scheibe h und s

Claims (1)

  1. zu einer Bewegung gezwungen werden, die sowohl den Gurt g als auch den Schnurzug q wieder aufwickeln und dabei den Kerndraht f aus dem Rohr ziehen. Sobald die Schnur völlig aufgewickelt und daher gespannt: ist, bewegt sie die Stange m in entgegengesetztem Sinne wie vorher der Arbeiter und schaltet dadurch die Kupplung k wieder aus. Die Schnurlänge richtet sich nach der Wegstrecke,
    ίο welche der Kerndraht mit dem Rohr zurücklegen soll. Diese Wegstrecke kann verschieden sein, je nachdem, ob man den Kerndraht mit dem Blechstreifen in eins durch das Zieheisen laufen läßt oder zwecks Herstellung einzelner kürzerer Rohre den Kerndraht, nachdem die gewünschte Länge gezogen und abgeschnitten ist, um diese Länge zurückzieht und aufs neue durch das Zieheisen schickt.
    Es ist ohne weiteres klar, daß mit naheliegenden technischen Mitteln die im vorliegenden Ausführungsbeispiel von Hand erfolgende Bewegung der Stange m sich auch automatisch bewirken läßt und ferner, daß das geschilderte Ausführungsbeispiel bauliche Abänderungen mit naheliegenden technischen Mitteln zuläßt.
    Pate ν τ-A NSPRUCH :
    Vorrichtung zum Zurückziehen des Kerndrahtes an Maschinen zum Ziehen geschlitzter Metallrohre, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung: Ein am Ende des Kerndrahtes (f) befestigtes Band (g) wird nach Beendigung des Ziehvorganges durch Einrücken einer auf der Welle (i) der Bandtrommel (h) angeordneten Kupplung (k) mittels eines Gestänges (m) aufgerollt, worauf eine gleichzeitig durch die Trpmmelwelle aufgewickelte Schnur (q) durch Verschieben des Gestänges in der umgekehrten Richtung die Kupplung wieder ausrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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