DE260734C - - Google Patents

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DE260734C
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pressure
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure
    • B67C3/12Pressure-control devices

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  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 260734 KLASSE 64 b. GRUPPELO.
ADOLPH SCHNEIDER in CHICAGO, V. St. A.
Diaphragmen getrennten Räumen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckregler, der sich hauptsächlich zum Gebrauch für Flaschenfüllmaschinen eignet. In bekannten Druckreglern dieser Art sind zwei Kammern durch verschieden große Diaphragmen abgeschlossen, so daß ein kleinerer Druck auf das größere Diaphragma dieselbe Wirkung hat wie ein größerer Druck auf das kleinere Diaphragma. Diese Diaphragmen stehen mit
ίο Ventilen in Verbindung und -diese Ventile beherrschen entweder den Austritt oder den Eintritt der Druckluft oder den Übertritt der Druckluft aus einer Kammer in eine andere. Der vorliegende Druckregler ist dadurch gekennzeichnet, daß der Raum, in welchen die Druckluft eingeleitet wird, durch eine Bewegung der Diaphragmen mit einem Behälter in Verbindung gesetzt wird, welcher selbst als Druckmittelquelle dient, oder daß dieser Raum in Verbindung mit atmosphärischer Luft gebracht wird. Die Verbindung des Raumes, in welchem diese Druckschwankungen auftreten, mit der besonderen Druckmittelquelle oder mit dem Freien erfolgt durch Ventile, die in einem Steg in dem Innern des Raumes angeordnet sind und die von einem Bügel, der in fester Verbindung mit den Diaphragmen steht, geöffnet oder geschlossen werden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel
Das Gehäuse 3 ist oben durch die Kappe 4, unten durch den Boden 5 abgeschlossen und steht durch Röhre 6 mit einem Behälter in Verbindung. In das Gehäuse münden zwei andere Röhren 7 und 8, von denen die erstere mit dem Luftbehälter der Flaschenfüllmaschine und die letztere mit der Druckmittelquelle verbunden ist. Im Steg 9 des Gehäuses 3 sind die Bohrungen 10 und 11 vorgesehen, von welchen sich 10 an die Röhre 8 anschließt, während 11 durch den Nippel 12 mit der atmosphärischen Luft verbunden ist.
Die beiden Diaphragmen 18 und 19 zerlegen das Innere des Gehäuses in eine obere Kammer 20 und in eine untere Kammer 21. Beide Diaphragmen sind durch das Abstandsglied 23 und eine Mutter 24 in fester Verbindung mit einem gabelförmigen Joch 13, das sich bei 14 gegen die Diaphragmen hin verlängert und das bei 15 durch eine Querplatte abgeschlossen ist. In der Querplatte 15 sitzt der mit Gewinde versehene Ventilstöpsel 16, welcher die Leitung 10 im Stege beherrscht. Im Mittelstück 14 sitzt der glatt ausgebildete Stöpsel 17, welcher je nach der Stellung des Joches 13 den Kanal 11 abschließt oder freigibt.
Die Gebrauchsweise dieser Vorrichtung ist die folgende:
Von der Röhre 8 aus, welche mit der Druckmittelquelle in Verbindung steht, wird das Druckmittel in das Gehäuse eingelassen, bis in der Kammer 20 ein genügend großer Druck herrscht, um den Druck der Kammer 21, der auf das Diaphragma wirkt, auszugleichen. Die Teile befinden sich dann in der in Fig. 1 gezeigten Stellung, und Luft wird unaufhörlich aus der Röhre 8 in die Kammer 20 und von der Kammer 20 nach der Auslaßöffnung 12
überströmen, so daß in dieser Kammer ein beständig gleichbleibender Druck herrscht. Der Betrag des Druckmittels, welcher unter diesen Umständen in die Kammer ein- und aus derselben austritt, ist nicht sehr groß, d. h. der um die Ventilstöpsel herum frei bleibende Raum ist um vieles geringer, als in der Zeichnung dargestellt. Sollte in der Kammer 2i ein zu großer Überdruck herrschen, so
ίο wird das Diaphragma 19 nach oben gedrückt, so daß der Stöpsel 17 auf seinen Sitz aufgepreßt wird, und die Auslaßöffnung 12, welche mit der Bohrung 11 in Verbindung steht, wird auf diese Weise abgeschlossen. Da beide Stöpsel 16 und 17 von dem gabelförmigen Gliede getragen werden, so tritt mit der Aufwärtsbewegung des Stöpsels 17 gleichzeitig eine solche des Stöpsels 16 ein. Der letztere öffnet dadurch den Kanal 10 und das Druckmittel strömt aus dieser Bohrung in die Kammer 20 über. Das wird so lange anhalten, bis der Druck in der Kammer 20 genügend groß ist, das Diaphragma 18 sowie das gabelförmige Glied 13 herabzudrücken und die Stellung der Ventile mit Bezug auf den Steg umzukehren, so daß sie dieselbe Lage einnehmen wie früher.
Sollte in der Kammer 20 ein übermäßig großer Druck herrschen, so wird das Diaphragma nach unten gedrückt, so daß das gabelförmige Glied 13 gesenkt wird und den Stöpsel 17 von seinem Sitz abhebt, den Stöpsel 16 jedoch auf denselben aufdrückt. Der Zufluß des Druckmittels nach der Kammer 20 wird dadurch abgesperrt, und der Druck in derselben Kammer wird erniedrigt. Dies hält an, bis der Druck in den beiden Kammern wieder ausgeglichen ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Druckregler für Flaschenfüllmaschinen u. dgl. mit zwei durch verschieden große Diaphragmen, die Ventile beherrschen, getrennten Räumen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden dieser Räume ein Druckmittel eingeleitet wird, und die mit den Diaphragmen verbundenen, abwechselnd wirkenden Ventile den einen der beiden Räume, in dem die größten Druckschwankungen auftreten, mit einer besonderen Druckmittelquelle oder mit dem Freien in Verbindung setzen, so daß ein von der Größe der beiden Diaphragmen abhängiger Druckunterschied in beiden Räumen aufrechterhalten wird.
2. Druckregler nach Anspruch 1, da- ■' durch gekennzeichnet, daß in dem Räume, in dem die Druckschwankungen auftreten, ein mit zwei in entgegengesetzter Richtung mündenden Bohrungen versehener Steg angeordnet ist, dessen Bohrungen durch Ventilstöpsel verschlossen oder freigegeben werden, welche von einem mit den Diaphragmen verbundenen und den Steg umschließenden Bügel getragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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