DE2610529C2 - Vorrichtung zur Regelung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Vorrichtung zur Regelung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses eines VerbrennungsmotorsInfo
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Description
/.. B. Rücksiellkräfte der Fühlklappe oder Membran-Rückstellkräfte
des Stellglieds der Fühlklappe eliminieren bzw. kompensieren. Dadurch kann der Druckabfall
über der Fühlklappe für alle Stellungen der Drosselklappe im wesentlichen konstant gehalten werden, so daß
der Luftdurchsatz mit der Vergrößerung des Durchlaßquerschnitts zwischen Fühlklappe und Ansaugrohr
linear proportional ansteigt. Erfindungsgemäß ändert sich der Durchlaßquerschnitt linear mit der Drehstellung
der Fühlklappe, so daß bei direkter Kopplung eines Brennsioff-Dosiersystems mit der Fühlklappe stets ein
konstantes Luft-Brennstoff-Verhältnis eingeregelt werden kann. Dieser konstante Wert des Luft-Brennstoff-Verhältnisses
kann dann durch einfache Ansteuerung der federvorgespannten Ventileinrichtung gezielt korrigiert
werden, je nachdem, in welchem Betriebszustand der Verbrennungsmotor betrieben wird. Diese Korrektur
ist aufgrund dessen, daß das Bezugs-Luft-Brennstoff-Vcrhältnis
stets auf einen konstanten Wert eingeregelt wird, auch quantitativ festgelegt.
Zu einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung gelangt man mit den Merkrr-tlen jes
Unteranspruchs 2. Die Veränderung des Durchlaßquerschnitis
der Fühlklappe kann auf diese Weise mit einfachsten Mitteln exakt linear proportional zur
Winkelstellung der Fühlklappe gehalten werden.
Die Unteransprüche 3 bis 5 bilden in vorteilhafter Weise die Einrichtung zur gezielten Korrektur des
Luft-Brennstoff- Verhältnisses in Abhängigkeit von einem Motorparameter weiter.
Aus der DE-AS 23 40 834 ist ein Ansaugleitungsabschnitt bekannt, der so ausgebildet ist, daß der von einer
Fühlklappe aufsteuerbare Durchlaßquerschnitt linear proportional zur Winkelstellung der Luftklappe zunimmt.
Aus der DE-OS 2148 968 ist eine Vorrichtung
bekannt, die eine Federkraft-Einstellvorrichtung zeigt,
die in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Verbrennungsmotors angesteuert wird.
Nachstehend werden anhand schematischer Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert. Es zeigt
F i g. I einen Schnitt einer ersten Ausführungsform
einer Vorrichtung zur Regelung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses eines Verbrennungsmotors.
F i g. 2 eine zweite Ausführungsfcrm einer Vorrichtung
obenerwähnter Art und
F i g. 3 eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung obenerwähnter Art.
In Fig. I steht ein nic!:t dargestelltes Luftfilter über
ein Saugrohr I mit rechtwinkligem Querschnitt mit einem Verbrennungsmotor so in Verbindung, daß die
angesaugte Luft durch das Saugrohr 1 in Richtung des Pfeiles α von einem Eintritt 2 aus durch das Saugrohr
strömt. Fine Welle 4 tragt eine Drosselklappe ?. Die
Welle 4 ist drehbar im Saugrohr I gelagert und funktional mit einem nicht dargestellten Gaspedal
verbunden, so daß das Ausmaß der Öffnung der Drosselklappe 3 auf geeignete Weise entsprechend dem
Betriebszustand des Motors gesteuert werden kann.
1 -ItK- Welle 1 ist mit dem oberen Teil einer
rechtwinkligen Fühlklappe f> verbunden. Die Welle 5 isl
drehbar im Saugrohr 1 siromaiif der Drosselklappe 5
gelauert. Die I ühlklappe h ist funktional mit einer
herkömmlichen Dosieranlage verbunden, von der der Durchfluß des dem Motor /ugeführten Kraftstoff in
Abhängigkeit von der V'nkelstellung der Welle ϊ bzw.
vier f-'ülilklappe β gesteuert wird. Oben an der
Fühlklappe 6 ist ein Arm 7 befestigt, der über eine Verbindungsstange 8 mit einer Membran 12 eines
druckbetäiigten Stellantriebs bzw. eines .Steuerglieds 9
in Verbindung steht. Zwischen dem unteren Teil der Fühlklappe 6 und einer Halterung 11, die am Saugrohr!
befestigt ist, ist eine Rückstellfeder 10 gespannt, die die Fühlklappe 6 in ihre geschlossene Stellung zu ziehen
versucht.
Die Membran 12 unterteilt den Innenraum eines Gehäuses 9/A in eine obere Bezugsdruckkammer, die in
Verbindung mit einem Druckanschluß 13 steht, der stromauf der Fühlklappe 6 im Saugrohr ausgebildet ist,
und eine untere Steuerkammer 9ß, die über eine Unterdrucksteuerkammer 25 eines druckempfindlichen
Membran-Regelventils 15 mit einem Druckanschluß 14 in Verbindung steht, der stromab der Fühlklappe 6 im
Saugrohr 1 ausgebildet ist. Die Membran 12 kann vorn Druckunterschied zwischen der Beziigsdruckkammer
und der unteren Steuerkammer ausgelenkt werden und dadurch über die Verbindungssiange 8 und den Arm 7
die Fühlklappe 6 verschwenken.
Das Regelventil 15 umfaßt ein oberes Gehäuse 22. ein
unteres Gehäuse 32 sowie eine Membran !6, deren Rand zwischen dem oberen Gehäuse 22 unJ dem
unteren Gehäuse 32 so eingesetzt ist. daß sie eine erste oder ouere Druckkammer 17 und eine zweite oder
untere Druckkammer 18 abteilt. Das untere Ende eines Ventilschaftes 19 ist an der Membran 16 in deren Mitte
befestigt, und das obere Ende dieses Vtntilschaftes geht
in ein halbkugelförmiges Vcntilclement 20 über, für das ein Ventilsitz 23 an der oberen Wund des oberen
Gehäuses 22 ausgebildet ist. Der Ventilschaft 19 sit/.i
verschiebbar in einer für luftdichten Abschluß sorgenden Ventilschaftführung 21. Die Unterdrueksteuerkammer
25 steht mit der umgebenden Atmosphäre über einen veränderbaren Strömungskanal 24 in Verbindung,
der vom Ventilelement 20 und seinem Ventilsitz 23 begrenzt wird. In der zweiten Druckkammer 18 ist
zwischen der Membran 16 und einem Federsitz 27 in Form eines Kolbens eine Rückstellfeder 26 angeordnet.
Du1-Ch den Boden des kolbenförmigen Federsit/es 27 ist
ein Luftloch 28 gebohrt. Dieser kolbenförmige Federsitz 27 ist verschiebbar in einen zylindrischen Abschnitt J2;/
des unteren Gehäuses 32 eingepaßt und mit dom oberen linde eines Stößels 29 verbunden, der verschiebbar
durch eine für luftdichten Abschluß sorgende Stößelführung 31 verläuft, die in den Boden des zylindrischen
Abschnitts 32.·; des unteren Gehäuses 32 eingesetzt ist.
Am unteren Ende des Stößels 29 ist drehbar eine Rolle 30 angebracht, die in Kontakt mit einer Nockenscheibe
33 steht, die von einer Nockenwelle 34 getragen wird, die ihrerseits funktional in Verbindung mit der Welle 4
der Drosselklappe 3 steh'.
Die erste Druckkammer 17 des Mcmbranventils !5
steht mit einem Druckanschluß 35 in Verbindung, der im
Saugrohr 1 stromauf der FOhlklappe 6 ausgebildet ist. Die zweite Druckkammer 18 steht mit einem Druekansehluß
36 in Verbindung, der stromab der Fühlklappe 6 im Saugrohr ausgebildet ist.
In der Innenwand des Saugrohres 1 ist eine
gekrümmte Ausnehmung 17 in einem dein unteren Rand
der Fühlklappc 6 zugewandten Bereich v>
;nisf?ebildet. daß tier zwischen der Unterkante der l'uhlklappe 6 und
der gekrümmten Ausnehmung 57 bestehende freie
Strömungs(|uerschn '■' in linearem Verhältnis zum Ausmaß der Öffnung der Fühlklappc f>. d.h. zur
Drehstellunj: der Welle >. steht. In das Saugrohr I
mündet i'in I mlaß 18 eine1. B>passk.inaK. der dafür
26 K)529
sorgt. il.il1 hei vollständig geschlossener Drosselklappe 3
im Leerlauf ties Motors durch ilen Bspasskanal cmc
geeignete Menge ,ingesaugter Luft /um Motor strömen
kann, damit stabiler Leerlau! ties Motors erreicht wird.
Im folgenden w ird die Funktionsweise der vorstehend
beschriebenen ersten 'Visfuhrungsform erläutert. Wenn
der Motor angelassen worden ist und die Drosselklappe
3 geöffnet ist. strömt durch ilen L.intritt 2 angesaugte
Luft in Richtung ties Pfeiles ,ι in tlas Saugrohr 1. so dall
die I uhlklappe f> entgegen tier Kraft tier Rückstellfeder
IO in Abhängigkeit vom Ansauglufldurchfluß verdrehi
wird. Der Druck stromab tier Fühlklappe 6 ist geringer
als tier Druck stromauf der F'ühlklappe β aufgrund des von der Fühlklappe 6 hervorgerufenen Druckverlustes.
Der stromauf der Fühlklappe 6 herrschende Unterdrück VA ird über tlen Druckanschluß I 3 auf die obere Kammer
des Stellgliedes 9 und über den Druekanschluß 35 auf die erste Druckkammer 17 im Regelventil 15 gegeben. Der
stromab der I ühlklappe β herrschende Unterdruck wird
über tlen Dnickanschkili 36 auf die /weite Druckkammer
18 im Regelventil 15 und über den Druckanschiuß
14 sovMc die I 'ntertlrucksleuerkammcr 25 im Membranventil
15 auf die Steuerkammer 9/i im Stellglied 9 gegeben. Die I uhlklappe f>
nimmt eine Stellung ein. in der die einerseits von der Luftströmung und tier
Membran 12 über die Verbindungsstange 8 und den Arm 7 auf die Fühlklappe ausgeübte Kraft im
Gleichgewicht ist mit der andererseits von der Rückstellfeder IO auf die 1 uhlklappe ausgeübten Kraft.
Ls sei nun der Druckabfall bzw. die Druckdifferenz an der I uhlklappe 6 im Gleichgewichtszustand betrachtet.
Wenn tier Druck stromauf tier L'ühlklappe (S mit /' 1 und
tier Druck stromab tier ['uhlklappe 6 mit P 2 bezeichnet
w ird. 1A irtl die Druckdifferenz durch folgende Gleichung
w ledergegeben:
Der freie Stromungsquerschnitt des veränderbaren S!T(>murigsk.:na!s 24 zwischen dem Ventilelemem 20
und seinem Ventilsitz 23 wird mit A bezeichnet. Ferner
sei fur die folgende Erklärung angenommen, daß dieser
freie S'romungsquerschnitt bzw. diese Fläche den
konKre'en Wert Λ 0 hat. wenn die Druckdifferenz gleich
einer mit JP" bezeichneten Bezugsdruckdifferenz ist.
IrT1 folgender, werden die drei Fälle untersucht, daß
J P=J PO oder JP<JPOoderJP>JPO,st.
I)JP=JPO
I rre- dieser Bedingung beträgt die Druckdifferenz an der Membran 16 im Regelventil 15 JPO. Der freie
Siromurgsquer<-i.hnitt bzw. die Fläche des StrömungskanüK
24 ist de'initionsgemäß A 0. Da die Unterdrucks'cjerkamn"."
25 über den Strömungskanal 24 mit der F i.ä.nc Λ 'Ί mi; der umgebenden Atmosphäre in
Verbird'iriii sTeht. ist der auf die Unterseite der
Mi! ,·- 12 :rr Stellglied 9 wirkende Unterdrück a:jf
P 2f! ·. j--:-J^-;. ! nter diesen Bedingungen ist das irr,
{ hr/·-- <.'-:·-*·-- ,njf die Fühlklappe 6 vom .Stellglied 9 und
'·'·?■ Cv- I. !"'Tornung ausgeübte Drehmoment gleich
de~ vvecceriaesetzt wirkenden Drehmoment de
Rückstellfeder 10 Die Druckdifferenz an de- Fühlkiap
De 6 iv :ir- JPr>.
De 6 iv :ir- JPr>.
2)JP< JPO
Dr-xkdifferer
JP
ah
h-S- 1β -;-
-- .-'ο- /ehe- .-:- Krah ^μ =ο daß
ie .- i- p.; .λ- 26 ττ:;hr nach .-, atisgelenkl wirtl. was zur I olge hat. dall tlas Venlilele ment 20 weiter nach oben vom Ventilsitz 23 abgehoben v»ird. Dies wiederum hat zur Folge. (IaU der freie Stromiingsquerschnitt Λ des Strömlingskanals 24 grol.ler als Λ ti wird, so dall der auf die Unterseite der Membran 12 im Stellglied 9 wirkende Unterdrück stärker vermindert wird. Dies wiederum hat zur Folge, dall die Membran 12 mehr nach oben aiisgelenkl wird und the I ühlklappe b aufgrund der Kraft der
ie .- i- p.; .λ- 26 ττ:;hr nach .-, atisgelenkl wirtl. was zur I olge hat. dall tlas Venlilele ment 20 weiter nach oben vom Ventilsitz 23 abgehoben v»ird. Dies wiederum hat zur Folge. (IaU der freie Stromiingsquerschnitt Λ des Strömlingskanals 24 grol.ler als Λ ti wird, so dall der auf die Unterseite der Membran 12 im Stellglied 9 wirkende Unterdrück stärker vermindert wird. Dies wiederum hat zur Folge, dall die Membran 12 mehr nach oben aiisgelenkl wird und the I ühlklappe b aufgrund der Kraft der
in Ruckstellfeder IO in Schliellrichtung verstellt wird.
Dadurch wird tier Driickverlust erhöht, so daß die
Druckdifferenz an der Fühlklappe 6 bis auf die Hezugsdruckdifferenz JPO ansteigt. Wenn die Druckdifferenz
J/' bis auf die Hc/ugsdruckdiffercnz /I/O
ι s angestiegen ist. ist der Gleichgewichtszustand erreicht.
3)JP>JP0
Dies ist der entgegengesetzte ('all zum zweiten I all.
so daß die l'ühlklappe 6 in Öffnungsrichtung ver-
.'Ii schwenkt wird. Dabei wird der Driickverlust über tier
I ühlklappe 6 vermindert, so daß die Druckdifferenz J/' bis zur Bezugsdruckdifferenz JPO abnimmt. Wenn dann
JP= J/'0 ist. ist der Gleichgewichtszustand erreicht.
Die Druckdifferenz JP an der Fühlklappe 6 kann
.··, somit für alle Werte des Ansaugluftdurchflusses zuverlässig in einem bestimmten, zulässigen Toleranz
bereich um die Bezugsdruckdifferenz APQ gehalten werden Dies gilt sogar für tlen Leerlauf, da dann die
Ansaugluft durch den Bvpasskanal in den Motor strömt
in wie dies bereits erläutert wurde. Wie bereits ebenfalls
erläutert wurde, ist die Größe der von der Unterkante
der Fühlklappe 6 und der gekrümmten Ausnehmung 37 des Saugrohres I begrenzten Öffnung linear proportional
zur Drehsteilung der Fühlklappe 6. Demzufolge ist
ί, der Durchfluß der durch die von der Fühlklappe 6
begrenzte Öffnung fließenden Ansaugluft linear propor lional zur Winkelstellung der F'ühlklappe6.
Im folgenden wird die Funktionsweise der ersten Ausführungsform in Verbindung mit einer Kraftstoff-
!■ einspritzanlage erläutert, die das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen des Motors steuert. In der Regel ist ein fettes Gemisch
bzw. kleines Luft-Kraftstoff-Verhältnis erforderlich. wenn der Motor im Leerlauf oder bei niedriger
■i"> Belastung oder bei hoher Belastung arbeitet und die
Drosselklappe entweder nur wenig oder sehr weit geöffnet ist. wogegen ein mageres Gemisch bzw. großes
Luft-Kraftstoff-Verhältnis erforderlich ist. wenn der Motor in einem mittleren Lastbereich arbeitet und die
-■■ Drosselklappe eine Mittelstellung einnimmt, damit
Kraftstoff gespart wird und der Gehalt an Abgaverunreinigungen möglichst gering ist. Die Nockenfläche der
Nockenscheibe 33 weist aus diesem Grund einen Abschnitt fur niedrige Belastung, einen Abschnitt für
miniere Belastung und einen Abschnitt für hohe Belastung auf. wobei sich die Al/Stände dieser drei
Abschnitte von der Achse der Nockenwelle 34 voneinander unterscheiden. Da die Nockenwelle 34
funktional mit der Welle 4 der Drosselklappe 3 verbunden ist. hängt die Stellung der mit der
Nockenscheibe 33 in Berührung stenenden Rolle 30 und
somit des Federsitz.es 27 von der Drehstellung der Drosselkiappenwelle 4 und somit von der Größe der
Öffnung an der Drosselklappe 3 ab Zur Erläuterung sei
-" angenommen daßdann. wenn die Bezugsdruckdifferenz
JPO herrsch; und der Strörnungskana! 24 die freie
Bezuss'iäche A 0 hai und der Motor unter mittlerer
Belastung arbeitet, der kolbenförmige Federsitz 27 die
liezugsstcllung IA) einnimmt und das eingestellte
I .ud-Kraftstoff-Verhältnis (las Ikvugs Luft-K rait M ι iff
Verhältnis AO ist. Wenn die Drosselklappe 3 dann an1·
der Stellung rmt mittlerer Öffnung in eine Slclhiim mit
weiter Öffnung gebt lieht wild. d. h. wenn die licl.isiiing
des Motors ansteigt, wird die mit der Welk' 4 der Drosselklappe 3 funktional verbundene Nockenscheibe
33 .· gedreht, daß der Noekenfliichenabschniti für hohe
Belastung in Kontakt mit dem Nockenabtaster Ivw. der Rolle 30 gebracht wird, so duIi die Rolle 30 und somit
der Federsitz 24 abgesenkt werden. Dies hat zur Folge,
daß das untere finde der Rückstellfeder 26 abgesenkt und die Spannung der Rückstellfeder 26 vermindert
wird, so daß die von der leder 26 erzeugte Rückstellkraft ebenfalls abnimmt. I3ei der Bezugsdruckdil'ferenz
ΔΡ0 nimmt daher der Ventilschaft 19 eine
niedrigere Stellung als im mittleren l.astbereieh ein, so daß eier freie Strömungsquerschnitt Λ des Strömungsde
Einrichtung bei der ersten Aiisfiihriingsform
ausgebildet. Hei der Aiisführungsfonn gemäß I i g. 2
umfaßt das untere (icliäuse 32 des Membranventil 15
einen unteren zylindrischen Abschnitt 32Λ. der unmittelbar
unterh.ilb des oberen zylindrischen Abschnitts .32;/. in den verschiebbar der Federsit/ 27 eingesetzt ist.
koaxial zum unteren Abschnitt an diesen angeformt ist. In den unteren z.vlindnschen Abschnitt 12b ist
verschiebbar ein Kolben 42 eingepaßt, der mit dem unteren Ende des St(MkIs 29 verbunden ist. Der
Innenraiim des unteren zylindrischen Abschnitts 32/i
wird vom Kolben 42 in eine obere Kammer und eine untere Kammer 42;/ unterteilt, wobei die obere Kammer
über ein Entlüftungsloch 46 mit der umgebenden Atmosphäre in Verbindung steht und die untere
Kammer 42;/ einen l.ufteinlaß 47 sowie einen Unterdruekeinlaß
48 aufweist. In der unteren Kammer 42;/ sitzt zwischen dem Kolben 42 und dem Boden des
2Ί kleiner wird und d:-is Stellglied 9 die unteren /v!indnschcp
ϊ?Λ
Rjhlklappe 6 weiter geöffnet hält. Die Glcichgewichtsstdlung
der Fühlklappe wird daher bei weiter geöffneter Fühlklappe 6 und bei einer Druckdifferenz
Δ P erreicht, die niedriger als die Bezugsdruckdifferenz Δ PO ist. Der Durchfluß durch die von der Fühlklappe 6
bestimmte Durchflußöffnung ist daher bei größerer Öffnung geringer, da eine kleinere Druckdifferenz
herrscht. Dies heißt mit anderen Worten, daß die Fühlklappe bei gleichem Durchfluß weiter geöffnet ist,
wenn der Motor stark belastet ist. als wenn der Motor unter mittlerer Belastung arbeitet. Die Welle 5 der
Ff ilklappe 6 ist funktional mit der Kraftstoffdosieranlage so verbunden, daß die Menge des zugemessenen
Kraftstoffs proportional zur Winkelstellung der Welle 5 ist Dies hat zur Folge, daß das Luft-Kraftstoff-Verhältni«
λ kleiner als das Bezugs-Luft-Kraftstoff-Verhältnis A 0 wird, auch wenn die Fühlklappe 6 gleich weit
geöffnet ist. Dies heißt, daß das Luft-Kraftstoff-Verhältnis; bei hoher Belastung kleiner als bei mittlerer
Belastung wird. Bei niedriger Belastung lauf; im wesentlichen ein analoger Vorgang ab.
Da in den Boden des Feersetzes 27 das Luftloch 28 gebohrt ist, wirkt keine Druckdifferenz zwischen der
Oberseite und der Unterseite des Bodens des Federsitzes 27.
Wie vorstehend beschrieben wurde, wird sichergestellt,
daß die Dreh- bzw. Winkelstellung der Welle 5 der Fühlklappe 6 linear proportional zum Ansaugluftdurchfluß
ist. Wenn ein fettes Gemisch bzw. niedriges Luft-Kraftstoff-Verhältnis erforderlich ist. wird die
Druckdifferenz ΔΡ an der Fühlklappe 6 bei gleicher Stellung der Fühlklappe 6 vermindert, so daß der
Ansaugluftdurchfluß abnimmt. Da die Größe der Öffnung an der Fühlklappe 6 und somit die Drehstellung
der Welle 5 unverändert bleiben, bleibt auch die Menge des zugemessenen und eingespritzten Kraftstoffs
unverändert. Dies hat zur Folge, daß das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
A kleiner als das Bezugs-Luft-Kraftstoff-Verhältnis A 0 wird. Die Erfindung kann sowohl auf
Kraftstoffeinspritzanlagen angewendet werden, bei denen die Drehstellung der Fühlkiappe 6 und somit der
Welle 5 mechanisch festgestellt wird, als auch auf Kraftstoffeinspritzanlagen, bei denen diese Drehstellung
elektrisch erfaßt wird.
Die in Fig. 2 dargestellte zweite Ausfühmngsform
stimmt mit der unter Bezugnahme auf Fi g. 1 beschriebenen ersten Ausführungsform weitgehend überein:
lediglich die Einrichtung zur Feststellung des Öffnungsgrads der Drosselklappe ist anders als die entsprechen-
der 45, die den Kolben 42 nach oben zu drücken versucht.
Ein elektromagnetisch betätigtes Schiebeventil 49. mittels dessen das Drucksignal ausgewählt wird, das auf
die untere Kammer 42;/ gegeben wird, umfaßt ein Gehäuse 50. einen Tauchkern 51, der verschiebbar in das
Gehäuse 50 eingepaßt ist und an seinem Umfang eine umlaufende Ringnut 51a aufweist, eine Rückstellfeder
52, die den Tauchkern 51 nach rechts (in F i g. 2) zu drücken versucht, eine erste Düse 53. die in Verbindung
mit der umgebenden Atmosphäre steht, eine am Gehäuse 50 ausgebildete zweite Düse 54. die mit einem
Druckanschluß 65 verbunden ist, der sich am Saugrohr 1 stromab der Drosselklappe 3 befindet, eine in das
Gehäuse 50 geschraubte Stellschraube 55 zur Lageeinstellung des Tauchkerns 51, einen am Gehäuse 50
ausgebildeten ersten Auslaß 56. der in Verbindung mit dem Lufteinlaß 47 steht, einen am Gehäuse ausgebildeten
zweiten Auslaß 57. der in Verbindung mit dem Unterdruckeinlaß 48 des Membranventils 15 steht,
sowie eine Elektromagnetspule bzw. ein Solenoid 58 zur Verschiebung des Tauchkerns 51.
Eine Welle 60. die funktional mit der Welle 4 der Drosselklappe 3 verbunden ist. trägt einen Arm bzw.
bewegbaren Kontakt 59, der wahlweise in Berührung mit einem festen Kontakt 61 für niedrige Belastung oder
einem festen Kontakt 62 für hohe Belastung treten kann. Der bewegbare Kontaktarm 59 ist elektrisch mit einem
Anschluß des Solenoids 52 verbunden, und die festen Kontakte 61 und 62 sind elektrisch über eine
Spannungsquelle mit dem anderen Anschluß des Solenoids 58 verbunden.
Am Unterdruckeinlaß 48 befindet sich ein Rückschlagventil 63. zu dem eine Feder 64 gehört.
Im folgenden wird die Funktionsweise der vorstehend beschriebenen zweiten Ausführungsform erläutert. Bei
mittlerer Belastung des Motors steht der bewegbare Kontaktarm 59 mit keinem der festen Kontakte 61 und
62 in Berührung, so daß das Solenoid 58 nicht erregt ist
und der Tauchkern 51 von der Rückstellfeder 52 nach rechts (in Fig. 2) gedrückt wird, wobei er dann eine
solche Stellung hat. daß die Ringnut 51 a des Tauchkerns 51 für eine Verbindung zwischen den ersten Düse 53 und
dem ersten Auslaß 56 sorgt. Dies hat zur Folge, daß durch den Lufteinlaß 47 atmosphärische Luft in die
untere Kammer 42a im Membranventil 15 gelangt, so daß der Kolben 42 von der Rückstellfeder 45 nach oben
gedrückt werden kann. In diesem Betriebszustand der Vorrichtung ist die Druckdifferenz JPan der Fühlkiap-
pc 6 gleich der He/ugsdriickdilferen/ -1 /'(). und das sich
ergebende Luft-Kraftstoff-Verhältnis ist gleich dem
Bezugs-Luft-Kraftstoff-Verhältnis AO. Hei einer ItIiö
hung der Belastung wird der bewegbare Kontaktarm 59 πι Berührung mit dem festen Kontakt 62 für hohe
Belastung gebracht, so daß das Solenoid 58 erregt wiril
und den Tauchkern 5! nach links (in I i g. 2) zieht. Dies
hat zur Folge, ti:1 'Λ der Tauehkern ril in eine Stellung
verschoben wird, in der seine Kingnut 51;; eine
Verbindung /wischen der /weiten Düse 54. die mit dem
Druckanschluß 65 verbunden ist, und dem /weiten Auslaß 57 herstellt, wie dies in f·" i g. 2 dargestellt ist.
Dadurch gelangt der stromab tier Drosselklappe .3 herrschende Unterdruck über das Schiebeventil 49 und
das Rückschlagventil 63 in die untere Kammer 42./. wo tlicser Unterdruck so auf den Kolben 42 wirkt, daß tier
Kolben 42 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 45 nach unten verschoben wird, wobei et den I edersit/. 27
mitnimmt. Das Rückschlagventil 63 sorgt ilafür, daß die
Kammer 42,7 geschlossen bleibt, auch wenn der von
stromab der Drosselklappe 3 übertragene Unterdruck unter den vorher zur Kammer 42.) übertragenen
Unterdruck abnimmt, so daß der Kolben 42 in seiner abgesenkten Stellung gehalten werden kann. In diesem
Zustand wird die Druckdifferenz an der Rihlklappc 6 niedriger als die Be/ugsdruckdifferenz .1/'O. was zur
Folge hat. daß das Luft-Kraftstoff-Verhältnis niedriger als das Bezugs-Luft-Kraftstoff-Verhältnis AO wird. Die
Funktionsweise im Leerlauf oder bei niedriger Belastung entspricht der vorstehend beschriebenen Funktionsweise.
Die in F i g. 3 dargestellte dritte Ausführungsform stimmt weitgehend mit der vorstehend unter Bezugnahme
auf F i g. 2 beschriebenen zweiten Ausführungsform uberein. Bei der zweiten Ausführungsform wird das
Solenoid 58 des Schiebeventils 49 vom bewegbaren Kontaktarm 59 gesteuert, der auf der Welle 60 sitzt, die
funktional mit der Welle 4 der Drosselklappe 3 verbunden ist, so daß der Frrcgungszustand des
Solenoids 58 von der Winkelstellung der Drosselklappe 3 abhängt. Bei der dritten Federsitzes wird die trregung
des Solenoids 58 von einem Unterdruckschalter 66 gesteuert, der Änderungen der Belastung des Motors
erfühlen kann. Der Unterdruckschalter 66 besitzt ein oberes Gehäuse 71.ι und ein unteres Gehäuse 71b. die
miteinander verbunden sind, eine Membran 67. deren Rand /wischen dem oberen Gehäuse 71,7 und dem
linieren Gehäuse 7I/' eingeklemmt ist und die den Innenraum ties Unterdnickschalters 66 in eine obere
Druckkammer 67,? und eine untere Druckkammer 67/;
unterteilt, einen Federsit/ 68. tier an der Membran 67
befestigt ist. eine Rückstellfeder 69. die in die obere Druckkammer 67;/ /wischen dem oberen Gehäuse 71,7
und dem Federsitz 68 eingesetzt ist. ein oberes Paar Kontaktstifte 70,ϊ. die durch die Oberseite des oberen
Gehäuses 71,ι um ein bestimmtes Stück in die obere
Druckkammer 67;/ ragen, ein unteres Paar Kontaktstifte
70b. die um eine bestimmte Länge durch tue Bodenwantl
ties unteren Gehäuses 7\b in die untere Druckkammer 67/» ragen, und einen F.inlaß 72. über tlen die obere
Druckkammer 67,7 mit dem Druckanschluß 65 des Saugrohres 1 verbunden ist. Fliner der oberen
Kontaktstifte 70.) und einer der unteren Kontaktstifte
70£> ist elektrisch mit dem Minuspol einer Spannungsquelle verbunden. Die anderen Kontaktstifte 70,7 und
70b sintl mit einem Anschluß des Solenoids 58
verbunden, dessen anderer Anschluß mit dem Pluspol tier Spannungsquelle verbunden ist. Die Kraft tier
Rückstellfeder 69 ist so gewählt, daß sich die Membran
67 bei mittlerer Belastung des Motors /wischen den oberen und unteren Kontaktstiften bzw. l'lektrotlen 70,z
und 70Λ befindet und demzufolge der an der Membran 67 befestigte Federsit/ 68 mit keinem der Kontaktstift
in Berührung steht. Daher bleibt tlas Solenoid 58 des als
Schiebeventil 49 ausgebildete Druckwählventils bei mittlerer Belastung des Motors aberregt. Eiei hoher
Belastung des Motors ist der Unterdruck, der in der oberen Druckkammer 67,7 wirkt, größer, so daß die
Membran 67 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 69 nach oben (in Fig. 3) ausgelenkt wird und dadurch der
Federsitz 68 in Berührung mit den oberen Kontaktstiften 70.7 gelangt. Dies hat /ur Folge, daß das Solenoid 58
erregt wird. Wenn dagegen die Belastung des Motors niedrig ist, wird die Membran 67 nach unten (in F i g. 3)
ausgclenkt. so daß der Federsit/ 68 in Berührung mit den unteren Kontaktstiften 706 gelangt. Auch dies hat
/ur Folge, daß das Solenoid 58 erregt wird. Mit Ausnahme dieser Steuerung der Erregung des Solenoids
58 mittels des Unterdnickschalters arbeitet die dritte Ausführungsform praktisch in gleicher Weise wie die
/weite Ausführungsform.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Regelung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses
eines Verbrennungsmotors, mit einer in einer Ansaugleitung stromauf einer Drosselklappe
schwenkbar gelagerten und mit einer Kraftstoff-Dosiereinrichtung gekoppelten Fühlklappe, die in
Schließstellung federvorgespannt und über ein membranbetätigtes Steilglied ansteuerbar ist, das
eine mit der Ansaugleitung stromauf der Fühlklappe verbundene Bezugsdruckkammer und eine mit der
Saugleitung zwischen Drossel- und Fühlklappe in Verbindung stehende Steuerkammer aufweist, die an
eine federvorgespannte membranbetätigte Ventileinrichtung angeschlossen ist, deren eine Membrankammer
mit dem Druck stromab der Fühlklappe und deren andere Membrankammer mit dem Druck
stromauf der Fühlklappe beaufschlagbar ist und durch die dn den Druck zwischen Fühl- und
Drosselklappe übersteigender Dr-jck in die Steuerkammer
einleitbar ist, d adurch gekennzeichnet,
daß die Ventileinrichtung (15) ein Regelventil ist. dessen Membran (16) stets mit dem Druckabfall
über der Fühlklappe (6) beaufschlagt ist und einen Ventilstößel (20) trägt, durch den eine den
Druckabfall an der Fühlklappe (6) auf einen konstanten Wert haltende Verbindung der Steuerkammer
(9B) zur Atmosphäre steuerbar ist, daß die Federvorspannung der Ventileinrichtung (15) in
Abhängigkci' von einem Motorparameter verstellbar ist und daß mit der FühlklaDpe (6) ein sich linear
mit ihrer Drehstellung verändernder Durchlaßquerschnitt einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des Saugrohrcs (I)
neben dem Vorderende der Fühlklappe (6) eine Vertiefung (37) vorgesehen ist. deren Profil die
lineare Abhängigkeit der Winkelstellung der Fühlklappe (6) vom Durchlaßquerschnitt bestimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Vorspannung
der Venlileinrichtung (15) ein Stößel (29) vorgesehen ist, der mittels einer mit der Drosselklappe
(3) gekoppelten Kurvenscheibe (33) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Vorspannung
der Venlileinrichtung (15) ein Stößel (29) vorgesehen ist. der in Abhängigkeit von der Stellung
der Drosselklappe über eine .Schallvorrichtung (49, 59 bis 62) mit dem Druck nach der Drosselklappe als
Arbeitsdruck beaulschlagbar ist, wobei die Schaltvorrichtung (49, 59 bis 62) ein elektromagnetisch
betätigtes Schiebeventil (49) aufweist, dessen eine Sclialtslelliing die Beaufschlagung des Stößels (29)
mil dem Arbeitsdruck bewirkt und dessen andere Stellung eine Verbindung zur Atmosphäre herstellt,
wobei die Aktivierung ties Magnetventils (49) über einen mit der Drosselklappe (3) gekoppelten
Drehschaller(59bis62)erl.-ilgt.
1V Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
tlal.t die Aktivierung des Magnetventils (49)
mittels eine". membranhelaiiLMeu I inlerdnii ^schalters
(66) crloliM dessen Steiierdrutk von der
Stellung der I )n>".selklappe (3) abhängig ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung des Lufi-Brennstoff-Verhültnisses eines Verbrennungsmotors
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Es ist aus der DE-AS 11 97 686 eine Vorrichtung oben
■> erwähnter Gattung bekannt, bei der die membranbetätigte
Ventileinrichtung von einem Nebenluftmotor gebildet ist, dessen eine Kammer so an das Ansaugsystem
angeschlossen ist, daß sie im Leerlauf des Motors vom Druck stromauf und bei teilgeöffneter Drosselklap-
ID pe vom Druck stromab der Drosselklappe beaufschlagt ist. Die Beaufschlagung der anderen Ventilkammer
erfolgt dabei auf die Weise, daß bei teilweise geöffneter Drosselklappe der Druck stromauf und bei voll
geöffneter Drosselklappe der Druck stromab der
is Fühlklappe wirksam wird. Diese einander entgegenwirkenden
Drücke, deren Relation sich mit dem Öffnungsgrad der Drosselklappe ständig ändert, steuern eine
Druckleitung an, durch welche die Steuerkan.mer des membranbeiätigten Stellglieds der Fühlklappe beaufschlagbar
ist. Auf diese Weise wird der Druck in der Steuerkammer, der zur annähernden Konstanthaltung
des Druckabfalls über der Fühlklappe dienen soll und mit dem Saugleitungsabschnitt zwischen Fühl- und
Drosselklappe in Verbindung steht, in Abhängigkeit von
2-> ausgewählten ßetriebszuständen des Motors korrigiert,
so daß der Druckabfall über der Fühlklappe gezielt durch die Ventileinriihtung gesteuert werden kann, um
das Luft-Brennstoff-Verhältnis entsprechend dem jeweiligen Betriebszustand des Motors vom einzuregeln-
(O den Bezugs-Luft-ßrennstoff-Verhältnis bewußt abweichen
zu lassen.
Die Regelung des Druckabfalls über der Fühlklappe auf einen konstanten Wert ist mit dieser bekannten
Vorrichtung jedoch nur bedingt realisierbar, da sich
l". durch die Ansteuerung der Fühlklappc über eine
federvorgespannte Membran ein mit zunehmender Fühlklappenöffnung ebenfalls zunehmender Druckabfall
über der I'ühlklappe einstellt. Aus diesem Grund ist es mit der bekannten Vorrichtung unmöglich, den
•id Luftdurchsatz mit der Fühlklappenstellung linear
propoitional anzuheben. Die Fühlkiappe ist direkt mit
einer ßrennstoff-Dosiercinriehtung gekoppelt, so daß
das Luft-Brennstoff-Vcrhältnis bei sich in gewissen Grenzen ändernder Drosselklappenstellung mit dieser
ι-, bekannten Vorrichtung nicht exakt konstant gehalten
werden kann. Die Steuerung bzw. die Korrektur des I.ufl-Brcnnstoff-Verhältnisses in Abhängigkeit von den
Bctricbszuslünden des Motors wird damit aber mit der bekannten Vorrichtung zwar qualitativ realisiert, sie ist
Vi jedoch aufgrund der ungenauen Einregelung des Bezugs- Luft -Brennstoff- Verhältnisses quantitativ nicht
exakt festgelegt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Pantent-
v. anspnichs I so weiterzubilden, daß das Luft-Brennstoff-Verhältnis
stets auf einen exakt vorbestimmten Wert eingeregelt und in Abhängigkeit von Üelriebspaiamctern
lies Motors quantitativ genau und gezielt korrigiert werden kann.
mi Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs I angegebenen Merkmalen gelost.
Die erfinduugsgemäßcn Maßnahmen schallen einen
Regelkreis für den Druckabfall .in der I linlklappe bzw.
fur dci Druck zwischen IiIhI und Drosselklappe Der
'■■'. Druckabfall übet" der Fühlklappe steuert über die
Vcntileinrichliing den Drink in der Steuerkammer, so
daß eine Rückführung gesell,illen wird, welche Slorgm
Uli-, der V οι in hlüML' bzw. -.l·". Re;.'elungss\<.tems. wie
Applications Claiming Priority (1)
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ID=12329030
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