DE261105C - - Google Patents

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DE261105C
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DE
Germany
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grate
bars
cross
section
belt
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/04Travelling-grates with the bars pivoted at one side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24/. GRUPPE
Wanderrost. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1912 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Wanderrost, dessen längsliegende Roststäbe auf durch Führungsketten verbundene, gegen Drehung gesicherte Rostträger gereiht sind und sich durch besondere Mittel einzeln während des Betriebes auswechseln lassen. Der Vorteil dieses Wanderrostes liegt in der großen Einfachheit der Bauart.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt in zwei Figuren:
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Rost, Fig. 2 ein Querschnitt.
Alle Roststäbe einer Querreihe sind nur auf einen Träger aufgereiht; die Auswechslung einzelner Stäbe ist ohne Herausziehen des Querträgers möglich.
Auf den Wellen α und b sitzen die Kettentriebräder c, welche die aus den Laschen d, die kettenartig aneinandergereiht sind, und den Querstangen e gebildeten Führungsketten des Rostes tragen und weiterbewegen. Die Querstangen e sind im Querschnitt höher als breit, können verschiedene Querschnittsgestalt haben, werden aber zweckmäßig mit dem auf der Zeichnung dargestellten Querschnitt verwendet, der aus einer Kreisfläche erhalten wird, von welcher zwei parallele Abschnitte entfernt werden;
Von den beiden Löchern der Laschen d ist das eine rund ausgebildet mit einem Durchmesser gleich der größten Diagonale des gewählten Stangenquerschnitts, im vorliegenden Falle also gleich dem Durchmesser des Vollkreises, während das zweite Loch genau dem Querschnitt der Stangen entspricht. Durch diese Einrichtung wird eine gelenkige Kette erzielt; zugleich werden die Querstangen in ihrer Lage festgehalten und können sich nicht drehen. Auf diesen Querstangen sind die Roststäbe f nebeneinander aufgereiht. Die Laschen d der Ketten sind durch Roststäbe mit breiterer Brennbahn verdeckt und gegen das Verbrennen geschützt.
Die Roststäbe f besitzen nur eine geschlitzte öffnung, deren Mitte nicht im Schwerpunkt, sondern etwas nach dem Feuerbrückenende zu gerückt ist, so daß sie nach vorn ein Übergewicht haben. Die öffnung selbst ist so ausgeführt, daß sie die Querstangen umschließt, aber auf diesen noch Spiel hat, so daß die Stangen etwas gedreht werden können. Dadurch entstehen, einander gegenüberliegend, zwei Auflageflächen h und i, welche die Roststäbe auf der Unterseite des Rostbandes und an der hinteren Umführungsstelle gegen Kippen schützen. Das Durchschlagen der Stäbe auf der Oberseite des Rostbandes kann dadurch verhindert werden, daß die gegen das Feuerbrückenende zeigenden Stirnflächen vorspringen und in die der benachbarten Roststabreihe eingreifen. Damit das Rostband gelenkig ist, wird der Vorsprung um die Laschenmitte kreisförmig ausgebildet (k in der Zeichnung). Die Öffnungen laufen schräg nach vorn in einen Schlitz von der Breite gleich der Breite des Stangenprofils
aus. Der Schlitz ist so angebracht, daß der Roststab, wenn er mit seinem zur Beschickungsseite gerichteten Ende nach innen gedreht wird, von den Trägern abgezogen werden kann. Dieses Nachinnendrehen ist nur möglich auf der unteren Hälfte der vorderen Rundführung des Rostbandes, weil auf dieser die Stirnflächen der Stäbe außer Eingriff sind. Auf der oberen Hälfte der Rundführung ist
ίο das Nachinnendrehen nicht möglich, weil dort zwecks Verhinderung des selbsttätigen Nachinnenschlagens der Roststabenden durch das Übergewicht eine Rundführungsplatte g angebracht sein muß.
Das Auswechseln eines beliebigen Stabes vollzieht sich sonach ohne weitere Vorbereitungen in einfachster Weise. Dabei sind für die Rostträger und deren Befestigung keinerlei Vorkehrungen zu treffen, indem dies lediglich Stangen sind, welche durch die Laschen gesteckt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wanderrost, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschnitt höher als breite Querstangen (e) von Laschen (d), welche an einem Ende die Stange passend umfassen, am anderen Ende um dieselbe drehbar ausgebildet sind, zu einem endlosen Band zusammengeschlossen sind, und daß jede dieser Querstangen (e) Träger einer Reihe von Roststäben ff) ist. die sich mit geschlitztem Steg am Beschickungsende des Rostes in gewissen Stellungen auf die Stangen (e) bringen lassen, auf welchen sie dann durch ihr Eigengewicht durch ineinandergreifende Stirnflächen festgehalten werden.
2. Wanderrost nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine unter dem oberen Teil des vorderen aufsteigenden Rostbandes liegende Unterlage (g), welche die Stäbe gegen eine Drehung nach innen sichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT261105D Active DE261105C (de)

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DE (1) DE261105C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971915C (de) * 1954-02-20 1959-04-16 Ver Kesselwerke Ag Kleinwanderrost

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971915C (de) * 1954-02-20 1959-04-16 Ver Kesselwerke Ag Kleinwanderrost

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