DE2611264B2 - Vorrichtung zum Trennen von nichtmagnetischen, jedoch elektrisch leitfähigen Teilchen aus einem Gemisch oder Gemenge - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von nichtmagnetischen, jedoch elektrisch leitfähigen Teilchen aus einem Gemisch oder Gemenge

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DE2611264B2
DE2611264B2 DE2611264A DE2611264A DE2611264B2 DE 2611264 B2 DE2611264 B2 DE 2611264B2 DE 2611264 A DE2611264 A DE 2611264A DE 2611264 A DE2611264 A DE 2611264A DE 2611264 B2 DE2611264 B2 DE 2611264B2
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00—Magnetic separation
    • B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/23—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp

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  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trennen von nichtmagnetischen, jedoch elektrisch leitfähigen Teilchen aus einem Gemisch oder Gemenge verschiedener, nichtferromagnetischer Stoffe in einem Magnetfeld wechselnder Polung längs der Bewegungsbahn der Teilchen, mit Einrichtungen zum Zufördern des Teilchengemisches und Einrichtungen zur Aufnahme und zum Abfördern der durch die Kraftwirkung magnetisch induzierter Wirbelströme getrennten Teilchen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 20 59 166 sind Trennvorrichtungen dieser Art bekannt Nachteilig ist bei den Vorrichtungen nach dem Stand der Technik, daß eine bestimmte Fördergeschwindigkeit des zu behandelnden Gemisches oder Gemenges eingehalten werden muß, um die eine Trennung bewirkenden elektrodynamischen Kräfte erzeugen zu können. Die Vorrichtung wird daher aufgrund der erforderlichen Antriebsmittel vergleichsweise aufwendig.
Es ist ferner in der deutschen Offenlegungsschrift 25 40 372 vorgeschlagen worden, elektrisch leitfähige Materialstücke aus einem Gemisch oder Gemenge verschiedener, nichtferromagnetischer Stoffe dadurch auszusortieren, daß der Strom des Gemisches oder Gemenges über eine Magneteinrichtung mit einer Reihenanordnung von Magneten wechselnder Polung geführt wird, wobei die MagneteinrichUing die Gestalt einer Rutsche mit vorzugsweise veränderbarer Neigung hat, auf welcher die Trennungslinien zwischen den Magnetfeldern abwechselnder unterschiedlicher Polung über die Oberfläche hin im Winkel zur Bewegungsrichtung der Teilchen verlaufen.
Diese Trennvorrichtung nach einem älteren Vorschlag ist bezüglich des Aufbaus und der Wartung verhältnismäßig einfach und vorteilhaft, doch ist die Menge zu behandelnden Gemisches ebenso wie bei der zuvor erwähnten bekannten Vorrichtung beschränkt.
Durch die Erfindung soll daher die Aufgabe gelöst werden, eine Trennvorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, daß mit gutem Wirkungsgrad ohne wesentliche Erhöhung des Raumbedarfes auch größere Materialmengen verarbeitet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trenneinrichtung aus mehreren Sortierstufen besteht, von denen jede einen Stapel aus mehreren parallel übereinander und mit Abstand voneinander angeordneten geneigten Rutschen umfaßt, wobei jede Rutsche Magentsysteme aus parallelen Reihen von abwechselnd entgegengesetzt gepolten Magneten aufweist, welche quer zur geneigten Oberfläche der Rutsche im Winkel verlaufen.
Durch die Stapelanordnung der Rutschen wird
w) erreicht, daß die einzelnen Teilchenströme über die Rutschen in geringer Schichtdicke hinwegwandern und es somit zu einer unmittelbaren Einwirkung mit den Magnetfeldern wechselnder Polung kommt, ohne daß hierfür Rutschen großer Lange oder großer Breite
hr> eingesetzt werden müssen. Eine selektive Weiterbearbeitung der in jeder Sortierstufe erzeugten Teilströme ermöglicht schließlich ein optimales Trennergebnis.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der beschriebenen Trennvorrichtung sind Gegenstand der anliegenden Ansprüche, deren Inhalt hierdurch ausdrücklich zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird, ohne den Wortlaut an dieser Stelle zu wiederholen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es stellt dar
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Sortiereinrichtung mit den wesentlichsten Beiriebselementen in schematischer Darstellung,
F i g. 2 die Vorderansicht der Sortiereinrichtung nach
Fig.3 die Seitenansicht der Trennrutschen eines Stapels der ersten Sortierstufe,
Fig.4 die Darstellung einer der Rutschen in auseinandergezogener Anordnung der einzelnen Konstruktionselemente,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht der Verteilerkanäle für das auszusortierende Material,
F i g. 6 eine Seitenansicht des Schüttelzuführers,
Fig.7 eine schematische Darstellung des Magnettrommeltrenners,
Fig.8 eine perspektivische Ansicht der zweiten Sortierstufe,
F i g. 9 eine perspektivische Ansicht des Sammlers der ersten Sortierstufe,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Sammlers der zweiten Sortierstufe und
F i g. 11 die Vorderansicht eines Teiles der Sortiereinrichtung mit Darstellung der Rutschenverstellung.
In den Zeichnungen sind einander entsprechende Anlageteile mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Sortieranlage gernäß der Erfindung umfaßt wenigstens zwei Stufen zur Ausscheidung von Material. Die erste Stufe, allgemein mit 20 bezeichnet, ist oberhalb der zweiten Stufe 22 angeordnet Das zu sortierende Material wird zunächst mit geeigneten nichv dargestellten Mitteln in Stücke zerkleinert, die nicht größer sind als beispielsweise ungefähr 2 Zoll und vorzugsweise ebene Platten bilden, um ein wirksames Gleiten im Gegensatz zum Abrollen zu ermöglichen. Dieses Material wird dem oberen Teil der ersten Sortierstufe 20 über einen Bandförderer 24, eine Förderschnecke oder dergleichen zugeführt, von wo es auf einen Schüttelzuführer 26 fällt. Dieser leitet das Material in einen Magnettrommel-Trenner 28, der ferromagnetisches Material von dem Rest des zugeführten Materials abscheidet und beispielsweise über einen Schacht 30 zu einem geeigneten, aber nicht dargestellten Sammler leitet.
Der Schüttelzuführer 26 kann in an sich bekannter Art ausgebildet sein, die geeignet ist, das über den Förderer 24 zugeführte Materialgemisch durch die öffnung des Vorratsbehälters 32 zu schütten, der Bestandteil des Magnettrommeltrenners ist.
Wie aus Fig.6 zu ersehen ist, besteht der Schüttelzuführer 26 aus einem Behälter 34, der an Federn 36 befestigt ist, die von Drahtseilen getragen werden, und der durch eine Vielzahl von Magneten 40 in Schwingung versetzt wird.
Der Magnettrommeltrenner 28 kann von beliebiger geeigneter Art sein. Ein solcher Magnettrommeltrenner 28 übernimmt das zugeführte Material in einem Vorratsbehälter 32. Dieser ist, wie aus F i g. 7 ersichtlich, so ausgestaltet, daß eine dünne Schicht des Materials über eine dünne, zylindrische, nichtmetallische Hülse 42 ausgebreitet wird, die um eine Achse 44 innerhalb einer Verkleidung 45 rotiert Eine verstellbare Ablenkklappe 46 reguliert den Materialfluß auf die Hülse 42. Innerhalb der Hülse ist ein stationäres Dauermagnetsystem mit halbkreisförmiger Querschnittsform angebracht wobei die gekrümmte Oberfläche dieses Systems gegenüber einer Hälfte der Hülseninnenfläche angeordnet ist Der Auslaß des Vorratsbehälters ist so angeordnet daß das Material durch eine obere öffnung der Verkleidung 45 auf den Teil der Hülse fällt die die gekrümmte Fläche
ίο des Magnets überdeckt. Wenn die Hülse durch einen Motor 50 und Antriebsmittel 52 gedreht wird, bleiben ferromagnetische Teile an der Hülse hängen, bis sie das Magnetfeld des Magnets durchlaufen haben, und fallen dann in eine erste Austrittsöffnung 54 und von dort in den Schacht 30. Nichtferromagnetische Teile fallen dagegen von der Hülse herunter und durch eine öffnung in der Verkleidung 45 in eine zweite Austrittsöffnung 56. Eine geeignete Abweisblende 58 unterhalb der Trenneinrichtung unterstützt die Trennung von ferromagnetisehen und nichtferromagnetischen Teilen.
Die erste Sortierstufe 20 besteht aus einem ersten Stapel 60 und einem zweiten Stapel 62 von magnetischen Trenneinrichtungen in Form von Rutschen. Der erste Stapel 60 umfaßt fünf Rutschen 61, 61a, 6ib, 61c und 6Id, die übereinander mit gleichem Abstand und im wesentlichen gleicher Neigung angeordnet sind, wobei die höher gelegenen Enden zum Schüttelzuführer hin angeordnet sind. Der zweite Stapel 62 besteht aus fünf in gleicher Weise geneigten und mit Abstand voneinander angeordneten R utschen 63,63a, 636,63c und 63d, die mit ihren oberen Enden gleichfalls zum Schüttelförderer 28 gegenüber den oberen Enden des Stapels 60 hin angeordnet sind. Die Rutschen der beiden Stapel sind also auseinanderlaufend abwärts geneigt, wie es F i g. 1 und Fig.2 zeigen. Sie können in jeder beliebigen Kombination abhängig von der Kapazität der Einrichtung und der Art des zu sortierenden Ausgangsmaterials oder Materialgemisches benutzt werden.
Zwischen dem Magnettrommeltrenner 28 una den oberen Enden der Rutschen der ersten Sortierstufe 20 ist ein Verteiler 64 angeordnet. Dieser Verteiler ist so ausgebildet, daß getrennte Ströme des Materials von der Vorrichtung 28 zu den einzelnen Rutschen 61 bis 61 d und 63 bis 63</ gelangen. Wie der F i g. 5 am besten zu entnehmen ist, weist der Verteiler 64 an seinem oberen Ende eine Wanne oder einen Behälter 66 auf, in den das Material aus der Vorrichtung 28 fällt. Der Boden dieses Behälters 66 geht in eine Reihe von Kanälen über — für jede Rutsche ein Kanal —, die fächerförmig angeordnet
so sind, und von denen jeweils eine Hälfte zu einem der beiden Stapel 60 bzw. 62 führt. Jeder der Kanäle endet am oberen Ende der jeweils zugehörigen Rutsche, so daß das aus dem Behälter 66 fallende Material nach Passieren der Kanäle auf die zugehörige Rutsche gelangt. Beispielsweise leitet ein erster Kanal 68 einen Materialstrom an den Anfang der Rutsche 61 und die Kanäle 68a bis 68c/ Materialströme zu den Rutschen 61a bis 61c/des ersten Stapels 60. In gleicher Weise leiten die Kanäle 69 bis 69d das Material an den Anfang der Rutschen 63 bis 63c/ des zweiten Stapels 62. Die Anfangsfläche einer jeden Rutsche, auf die das Material aus dem zugehörigen Kanal fällt, stellen die Aufnahmevorrichtungen dar, auf die in den Ansprüchen Bezug genommen wird.
b5 Jede Rutsche besteht wie Fig. 4 im einzelnen zeigt, aus einer geneigten Trägerplatte 70 aus nichtmagnetischem Material, zum Beispiel kaltgewalztem Stahl. Auf dieser Trägerplatte 70 ist eine Platte 72, vorzugsweise
aus Holz, angebracht, in deren Oberfläche 78 ein Paar von unterteilten flachen Ausnehmungen 74 und 74a vorgesehen sind, die sich, wie ersichtlich, der Länge nach in abgeschrägter Form erstrecken. In jeder dieser Ausnehmungen ist eine sich in der erwähnten Längsrichtung erstreckende Anordnung von nebeneinander liegenden Magnetsystemen 75 und 75a vorgesehen.
Jedes dieser Systeme besteht aus parallelen Reihen von abwechselnd entgegengesetzt zueinander gepolten Magneten 76 und 76a, welche quer zu der geneigten Oberfläche 78 der Platte 72 verlaufen und mit Bezug auf die Längsmittellinie der Platte einen im wesentlichen gleichbleibenden Winkel bilden.
Die einander entsprechenden Magnete 76 und 76a der Systeme 75 und 75a sind mit Bezug auf die Längsmittellinie der Platte 72 entgegengesetzt gewinkelt und damit spiegelbildlich zueinander angeordnet. Demzufolge bildet jedes der Systeme 75 und 75a an der Oberseite 78 eine räumlich wechselnde Folge von entgegengesetzt zueinander gerichteten statischen Magnetfeldern, die zusammen ein fischgrätenartiges Muster entlang dem Gefälle der geneigten Oberfläche 78 bilden. Als Ergebnis ergibt der Aufbau einer Längshälfte der Rutsche ein Spiegelbild der anderen Längshälfte.
Die Platte 72 und die Magnetsysteme 75 und 75a sind von einer Abdeckplatte 80 aus nichtmagnetischem Material, wie zum Beispiel rostfreier Stahl, überlagert, die an beiden Seiten mit einer Seitenschiene 82 versehen ist, die jeweils über eine in Längsrichtung der Abdeckplatte verlaufende, abgesetzte Randzone 84 am Boden der Abdeckplatte befestigt sind.
Jeder aus einer Trägerplatte 70, einer Platte 72 und einer Abdeckplatte 80 bestehender Aufbau ist in geeigneter Weise auf einem Tragrahmen montiert, an dessen oberem Ende eine querverlaufende, mit Drehzapfen versehene Schiene 88 und an derem unteren Ende eine ebenfalls querverlaufende Tragschiene 90 befestigt ist. Die Funktion der beiden Schienen 88 und 90 wird später erläutert.
Wenn das Gemisch aus nichtferromagnetischem Material in einem fortlaufenden Strom auf die Oberfläche am oberen Ende einer Rutsche niederfällt, dann bewegt sich dies aufgrund seiner Schwerkraft abwärts über die untere Gleitfläche der Abdeckplatte 80. Das Material passiert so die aufeinanderfolgend wechselnden Gebiete der entgegengesetzt gerichteten statischen Magnetfelder, die von den Magneten 76 und 76a unterhalb der Abdeckplatte 80 erzeugt werden.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, wird in einem Gegenstand 92 mit relativ hoher Leitfähigkeit, wie zum Beispiel Aluminium ein Wirbelstrom induziert, der auf dieses Teil eine Kraft ausübt, die im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung des darunter liegenden Magnetsystems wirkt Dadurch wird dieses Teil 92 auf der Abdeckplatte 80 zur Seite bewegt, so daß es die Rutsche nahe der Außenkante verläßt Auf diese Weise bilden Teile mit relativ hoher Leitfähigkeit einen eigenen Strom.
Nichtleitfähige Teile 94 von ferromagnetischem Material werden dagegen nicht mit Wirbelströmen beaufschlagt, so daß sie nicht zur Seite hin abgelenkt werden. Diese nichtleitfähigen Teile 94 werden daher gerade als gesonderter Strom nach unten gleiten. Ein dritter Strom wird von leitfähigen Teilen 96 mit geringerer Leitfähigkeit als die Teile 92 gebildet, dieser Strom bewegt sich zwischen den beiden durch Materialien mit hoher Leitfähigkeit und von nichtleitfähigen Teilen gebildeten Strömen 92 und 94.
Da beide Längshälften der Rutschen spiegelbildlich zueinander ausgebildet sind, bilden sich ein einzelner Strom 94 aus nichtleitfähigen Teilen, zwei außenliegende Ströme 92 und 92a aus Teilen mit relativ hoher Leitfähigkeit und zwei dazwischenliegende Ströme 96 und 96a aus Teilen mit geringerer Leitfähigkeit. Je Rutsche in jedem Stapel der ersten Sortierstufe 20 bilden sich also fünf solche Ströme. Je Stapel mit fünf Rutschen entstehen insgesamt fünf Ströme aus nichtleitfähigem Material, zehn Ströme aus Material hoher Leitfähigkeit und zehn Ströme aus Material geiingerer Leitfähigkeit Das ergibt für die gesamte erste Sortierstufe zehn Ströme aus nichtleitfähigem Material, zwanzig Ströme aus Material hoher Leitfähigkeit und zwanzig Ströme aus Material geringerer Leitfähigkeit
Die Ströme des ersten Stapels 60 münden in einen Sammler 98 und die Ströme des zweiten Stapels 62 in einen zweiten Sammler 100. Diese Sammler 98 und 100 sind gleichartig ausgebildet und weiteren Einzelheiten in F i g. 9 dargestellt. Die Sammler weisen eine kastenförmige Struktur auf mit fünf parallel zueinander liegenden länglichen Abteilen, die durch verstellbare Zwischenwände gebildet werden, so daß die Größe der Abteile wahlweise geändert und damit die Reinheit der von den zugehörigen Rutschen angelieferten Materialien kontrolliert werden kann. In das mittlere Abteil 102 fallen die nichtleitfähigen Materialien des Stromes 94. Die Teile mit hoher Leitfähigkeit der Ströme 92 und 92a fallen in die äußeren Abteile 104 und 104a und das Material mit geringerer Leitfähigkeit aus den Strömen 96 und 96a fällt in die jeweils dazwischenliegenden Abteile 106 und 106a.
Die Sammler 98 und 100 bilden ebenfalls eine schiefe Ebene, die senkrecht zu den Rutschen der zugehörigen Stapel 60 und 62 liegen und am unteren Ende der Rutschen so angeordnet sind, daß in ihnen alle
unterteilten Ströme aufgefangen werden. So werden beispielsweise alle fünf Ströme 94 aus nichtleitfähigem
Material der fünf Rutschen 61 bis 61 (/vom Abteil 102,
alle fünf Ströme 92 aus Material mit hoher Leitfähigkeit vom Abteil 104, alle fünf Ströme % aus Material mit geringerer Leitfähigkeit vom Abteil 106, alle fünf
Ströme 92a aus Material hoher Leitfähigkeit vom Abteil
104 und alle fünf Ströme 96a aus Material geringerer
Leitfähigkeit vom Abteil 106a aufgenommen. Die Sammler 98 und 100 fangen also alle von der ersten Sortierstufe 20 austretende Ströme auf. Unterhalb der ersten Sortierstufe 20 ist die zweite Sortierstufe 22 angeordnet die ebenfalls aus zwei Stapeln 108 und 110 von Rutschen mit magnetischen Trennmitteln bestehen, die analog den Rutschen der
oberen Stapel 60 und 62 ausgebildet sind. Der untere
Stapel 108 besteht aus zwei im Abstand übereinander
liegenden Rutschen 112 und 112a, die gleich den
Rutschen 61 bis 61c/ des Stapels 60 geneigt und in
parallelen Ebenen zu diesen angeordnet sind. Analoges gilt für die beiden Rutschen 114 und 114a des Stapels 110 mit Bezug auf die Rutschen 63 bis 63t/des Stapels 62.
Unterhalb der beiden unteren Stapel 108 und 110 sind
entsprechende Sammler 116 und 118 angeordnet, deren
Bodenflächen ebenfalls in einer schiefen Ebene, wie zu
sehen ist, liegen, die senkrecht zu den Ebenen der
Rutschen der unteren Stapel liegt Wie die F i g. 8 und 10
zeigen, weisen diese unteren Sammler ebenfalls eine kastenförmige Struktur mit drei länglichen, parallel zueinander liegenden Abteilen oder Behältern 120,122
und 124 für Aufnahme der aussortierten Materialien auf.
F i g. 8 zeigt, wie das aussortierte Material von den erwähnten Sammlern 98 und 100 der oberen oder ersten Sortierstufe zu der darunter liegenden zweiten oder unteren Sortierstufe gelangt. Das Material der mittleren Ströme, also das Material geringerer Leitfähigkeit enthält häufig kleine Anteile von Material höherer Leitfähigkeit, was aber nicht in der ersten Sortierstufe bereits aussortiert wird, was möglicherweise bedingt sein kann durch die Lage des Materials auf den oberen Rutschen oder aber durch andere Umstände, die ein seitliches Abwandern in der gewünschten Weise verhindern.
Aus diesem Grunde sind beispielsweise die Abteile 106 und 106a des Sammlers 100 mit den oberen Enden der erwähnten Rutschen 114 und 114ä durch individuelle Schächte 126 bzw. 128 verbunden. So kann beispielsweise das Mittelgut aus dem Abteil 106 abwärts durch den Kanal 126 auf die Rutsche 114 gelangen. Da die Rutschen 112,112a, 114 und 114a alle in gleicher Weise ausgebildet sind wie die oberen Rutschen 6t bis 61c/und 63 bis 63c/, wird das vom Abteil 106 über den Schacht 126 auf die Rutsche 114 gelangende Material über die Magnete dieser Rutsche hinweg infolge der Schwerkraft abwärts gleiten, wobei das Material ebenfalls in drei Ströme aufgespalten wird. Das Material mit hoher Leitfähigkeit wird wiederum zu beiden Seiten der Rutsche abgeleitet und fällt schließlich in die äußeren Behälter 120 und 124 des Sammlers 118, während das Material mit geringerer Leitfähigkeit in den mittleren Behälter fällt.
In gleicher Weise gelangt das Mittelgut aus dem Abteil 106a des oberen Sammlers 100 abwärts durch den Schacht 128 zu der zweiten Rutsche 114a des Stapels 116, die das zugeführte Material ebenfalls in drei Anteile aufgliedert, nämlich die beiden äußeren Anteile mit Material von hoher Leitfähigkeit, die ebenfalls den Behältern 120 und 124 zugeführt werden, und dem mittleren Anteil aus Material mit geringerer Leitfähigkeit, das wiederum in den mittleren Behälter 122 fällt.
Aus F i g. 8 ist weiterhin zu ersehen, daß das Gut aus dem Abteil 102 des Sammlers 100 des oberen Stapels über einen längeren Schacht 130 unmittelbar in den mittleren Behälter 122 des Sammlers 118 geleitet wird, mit dem darin enthaltenen Material vermischt und dann gemeinsam entnommen oder der weiteren Aufarbeitung zugeführt wird. Das Material von hoher Leitfähigkeit in den Abteilen 104 und 104a, das wiederverwertet werden soll, wird abwärts über die erwähnten Schächte 132 und 134 direkt in die Behälter 124 und 120 des unteren Sammlers 118 zugeführt und dort mit dem bereits vorhandenen Material von den Rutschen des unteren Stapels 110 vermischt.
In der gleichen Weise arbeitet der andere unteres Stapel 108, um das Material in den beiden mittleren Abteilen des oberen Sammlers 98 aufzuarbeiten. Dieses Material gelangt über die beiden Schächte 136 und 138 zu den beiden erwähnten Rutschen 112 und 112a mit magnetischen Trenneinrichtungen. Durch diese beiden Rutschen wird das über sie hinweggleitende Material in zwei zur Seite abgelenkte Anteile aus Material von hoher Leitfähigkeit und in einen mittleren Anteil aus Material von geringerer Leitfähigkeit aufgespalten. Das Metall mit hoher Leitfähigkeit gelangt in die äußeren Behälter des Sammlers 116, während das Material des mittleren Anteils in den mittleren Behälter fällt Ebenso wird das in den Abteilen 104 und 104a des oberen Sammlers 98 enthaltene Metall von hoher Leitfähigkeil durch Schächte 140 den äußeren Behältern im unteren Sammler 116 direkt zugeführt, während das Mittelgut, nämlich das nichtleitfähige Material, aus dem mittleren Abteil 102 im oberen Sammler 98 durch den Schacht 142 > direkt in den mittleren Behälter des unteren Sammlers 116 geleitet wird.
Unterhalb der beiden unteren Sammler 116 und 118 sind geeignete Mittel für die Abführung des aussortierten Materials vorgesehen, beispielsweise die drei
ίο Bandförderer 144,146 und 148. Dies Bandförderer sind unter beiden unteren Sammlern angeordnet und im Boden dieser Sammler sind Auslaßöffnungen vorgesehen, so daß das in den Behältern enthaltene Material unmittelbar auf die erwähnten Bandförderer gelangt.
Die Bandförderer 144 und 148 sind unterhalb der äußeren Behälter der Sammler angeordnet. Diese sammeln das wiederzuverwertende Metall von hoher Leitfähigkeit und befördern es zu der die Weiterverarbeitung übernehmenden Stelle. Das übrige Material, das sich in den mittleren Behältern der Sammler ansammelt und nicht wiederverwertet werden kann, wird durch den mittleren Bandförderer 146 gesammelt und zu einer geeigneten Ablagerungsstelle befördert.
Es dürfte einleuchten, daß die Zusammensetzung des
unbearbeiteten Materialgemisches, das den magnetischen Trennrutschen zugeleitet wird, sich von Tag zu Tag ja von Stunde zu Stunde ändert und daß hierdurch die Gleitfähigkeit des Materials entlang der Oberfläche der Rutschen unterschiedlich beeinträchtigt wird. Es sind daher Mittel vorgesehen, um den Neigungswinkel der Rutschen in der jeweils erforderlichen Weise verstellen zu können. Mit Bezug auf die F i g. 3 und 11 dienen dazu Mittel, die — wie gezeigt — entweder von Hand oder durch Motorantrieb betätigt werden.
Die Einrichtung mit den Rutschenstapeln wird zweckmäßig von einem geeigneten Fachwerkgestell aus Holz oder Metall getragen. Dieses Fachwerkgestell ist in den Zeichnungen der besseren Anschaulichkeit wegen nicht weiter gezeigt. Hiervon ausgenommen ist lediglich das Teil 150 in Fig.3 und Fig. 11, um den Mechanismus für die Verstellung des Neigungswinkels der Rutschen besser erklären zu können.
Die Darstellung dieses Verstellmechanismus ist dabei auf den oberen und unteren Rutschenstapel 62 und 110 der einen Einrichtungshälfte beschränkt. Es dürfte jedoch klar sein, daß die anderen Stapel 60 und 108 in gleicher Weise verstellbar sind. Die unteren Enden der Rutschen 63 bis 63c/des Stapels 62 sind einzeln mit ihren Halteschienen, die jeweils am Tragrahmen 86 der einzelnen Rutschen befestigt sind, aufgehängt Diese Halteschienen 90 lagern in Schlitzen 152 von Seitenstegen 154 eines Heberahmens 156, der die unteren Enden der Rutschen des Stapels 62 umgibt. Die oberen Enden der Rutschen des Stapels 62 werden von den bereits erwähnten Schienen mit Drehzapfen 88 gehalten, die durch Einstell vorrichtungen 158 an jeder Rutsche an einem Teil 160 des Fachwerkgestells 150 befestigt sind.
Am äußeren Ende des Heberahmens 156 ist eine Rolle 162 befestigt über die ein Drahtseil 164 geführt ist Das eine Ende dieses Drahtseiles 164 ist an einem Träger 166 befestigt an dem weiterhin zwei Rollen 168 und 170 mit Abstand voneinander befestigt sind. Von der ersten Rolle 162 läuft das Drahtseil 164 über die Rollen 168 und 170 und von dort abwärts zu einer Handkurbel 172 mit Sperrgetriebe. Durch Betätigung der Kurbel 172 kann das untere Ende der Rutschen des Stapels 62 angehoben oder abgesenkt werden, so daß sich der Neigungswinkel der Rutschen 63 bis 63t/
entsprechend ändert.
Der untere Stapel 110 und die Rutschen 114 und 114a darin sind in gleicher Weise ausgebildet und durch ein zweites Drahtseil 174, das ebenfalls an der Kurbel 172 festgemacht ist, verstellbar. Auf diese Weise lassen sich die Rutschen sowohl des oberen als auch des unteren Stapels gleichzeitig verstellen.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

1 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Trennen von nichtmagnetischen, jedoch elektrisch leitfähigen Teilchen aus einem Gemisch oder Gemenge verschiedener, nichiferromagnetischer Stoffe, In einem Magnetfeld wechselnder Polung längs der Bewegungsbahn der Teilchen, mit Einrichtungen zum Zufördern des Gemisches oder Gemenges und Einrichtungen zur Aufnahme und zum Abfördern der durch die Kraftwirkung magnetisch induzierter Wirbelströme getrennten Teilchen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sortierstufen (20,22) vorgesehen sind, von denen jede einen Stapel aus mehreren parallel übereinander und mit Abstand voneinander angeordneten geneigten Rutschen (z. B. 61 und 6id) umfaßt, wobei jede Rutsche Magnetsysteme (75, 75a) aus parallelen Reihen von abwechselnd entgegengesetzt gepolten Magenten (76, 76a) aufweist, welche quer zur geneigten Oberfläche (78) der Rutsche verlaufen.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rutsche zwei Magnetsysteme (75,75a) aufweist, deren parallele Reihen von Bezug auf die Längsmittelebene entgegengesetzt fischgrätenartig gewinkelt sind.
3. Trennvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den einzelnen Rutschen (61 bis 61c/, 63 bis 63d) die Materialströme jeweils in einen ersten Teilstrom (94) aus nichtleitenden Stoffteilchen, ein Paar von Teilströmen (96 und 96a; aus überwiegend leitfähigen Stoffteilchen mit geringer Leitfähigkeit und ein weiteres Paar von Teilströmen (92 und 92a; aus Stoff teilchen mit relativ hoher Leitfähigkeit aufgeteilt werden.
4. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in derselben Sortierstufe jeweils zwei Stapel (60 und 62) von Rutschen (61 bis 61c/und 63 bis 63d) vorgesehen sind.
5. Trennvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der Rutschen der beiden Stapel (60 bis 62) einer Sortierstufe (20) einander zugewandt in gleicher Höhe angeordnet sind und die Rutschen (61 bis 61 d, 63 bis 63d) stapelweise auseinanderstrebend abwärts geneigt sind.
6. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten und gegebenenfalls einer folgenden Sortierstufe (22) aus der vorhergehenden Sortierstufe nur der Teilstrom mit Materialteilchen verhältnismäßig geringerer Leitfähigkeit zur Trennung zugeführt wird.
7. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Rutschen (61 bis 61c/, 63 bis 63c/, 112, 112a, 114, 114a; Sammler (98, 100, 116, 118) zum Zusammenfassen der von den einzelnen Rutschen gelieferten Teilströme von Teilchen gleicher Leitfähigkeit vorgesehen sind.
8. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Einrichtungen (172,164, 170, 168, 162) zur wahlweisen Einstellung des Neigungswinkels der Rutschen (63 bis 63c/, 114,114a; in den Sortierstufen (20,22).
9. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Rutschen Einrichtungen (64) zum Verteilen des zugeführten Gemisches oder Gemenges auf die einzelnen Rutschen in kontinuierliche Teilchenströme vorgesehen sind.
DE2611264A 1975-03-17 1976-03-17 Vorrichtung zum Trennen von nichtmagnetischen, jedoch elektrisch leitfähigen Teilchen aus einem Gemisch oder Gemenge Granted DE2611264B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/559,342 US4029573A (en) 1975-03-17 1975-03-17 Waste segregating apparatus

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2611264A1 DE2611264A1 (de) 1976-09-30
DE2611264B2 true DE2611264B2 (de) 1980-10-16
DE2611264C3 DE2611264C3 (de) 1982-12-16

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ID=24233238

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