DE2618436C2 - Verdrahtungsanordnung für die funktionsgeordnete Verbindung von informationselektronischen Geräten - Google Patents
Verdrahtungsanordnung für die funktionsgeordnete Verbindung von informationselektronischen GerätenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verdrahtungsanordnung für die funktionsgeordnete Verbindung von informationselektronischen
Geräten peripheren Einheiten, wobei als Geräte Baugruppen in Baugruppenträgern dienen und mehrere Baugruppenträger, deren rückwärtige
Kontaktelemente ein ebenes, gerastertes A ischlußfeld
bilden, in jeweils einem Elektronikschrank untergebracht sind und wobei die die Verbindungsleitungen
enthaltenden Kabel in dem Elektronikschrank geordnet eingeführt und gehaltert sind und die Verbindungsleiiungen
in einer Verteilerebene gezielt befestigt sind und die Rangierung zwischen Verteilerebene und Anschlußfeld
erfolgt.
Aus der DT-OS 20 35 710 ist eine derartige Verdrahtungsanordnung bekannt.
Als informationselektronische Geräte werden dabei einzelne oder mehrere funktionell zusammenwirkende
Baugruppen bezeichnet, die in mehreren Baugruppenträgern in jeweils einem Elektronikschrank untergebracht
sind. Unter peripheren Einheiten sind räumlich abliegende elektrische oder elektronische Anlagenteile
wie Meßumformer, Steuerpulte sowie andere in entfernt aufgestellten Elektronikschränken untergebrachte
steuerungs- und regelungstechnische Funktionseinheiten verstanden, die mit den im betrachteten Elektronikschrank
untergebrachten informationselektronischen Geräten, beispielsweise zur Steuerung eines Kraftwerks,
zusammenwirken. Die Zusammenwirkung der im betrachteten Schrank untergebrachten Geräte mit den 5»
peripheren Einheiten erfolgt über Kabel, von denen jeweils eine Vielzahl von einzelnen Verbindungsleitungen
enthält.
In der obengenannten DT-OS 20 35 710 werden die Kabel in den Elektronikschrank geordnet eingeführt
und gehaltert und die Verbindungsleitungen in einer Verteilerebene gezielt aufgelegt und nur mechanisch
befestigt Von hier aus werden die einzelnen Verbindungsleitungen ohne weitere Zwischenkontakte an
einer von den Auflagestellen etwa gleichweit entfernten Steile in Form eines Verteilerringes zusammengeführt
und dabei rangiert und von dort aus zu dem geräteseitigen Anschlußfeld geführt und dort elektrisch
leitend verbunden. Der Begriff Rangieriing bezeichnet hierbei allgemein die funktionsgeordnete Verbindung
von zwei Kontaktelementen, wobei eines der Kontaktelemente zu einem informationselektronischen Gerät
im obenbezeichneter. Sinn, das zweite Koniaktcicnicni rcen· C-leichz
zu einer peripheren Einheit gehört Es ist auch möglich, daß abweichend von diesem einfachsten Fall an einer
solchen funktionsgeordneten Verbindung mehr als zwei Kontaktelemente beteiligt sind.
Die bekannte Lösung gestattet es, auf den beispielsweise bei Kraftwerken üblichen Rangierverteiler zu
verzichten. Ein solcher üblicher Rangierverteiler wurde an zentraler Stelle, beispielsweise eines Kraftwerks,
errichtet und alle Verbindungsleitungen zwischen räumlich auseinanderliegenden Funktionseinheiter, an
Kontaktelemente des Rangierverteilers geführt Durch funktionsgerechte Verbindung der einzelnen Kontaktelemente
des Rangierverteilers erfolgte dann die Verknüpfung aller Funktionseinheiten zu einer funktionsfähigen
Anlage. Durch den möglichen Verzicht auf den Rangierverteiler konnten die Kabellängen etwa bis
zur Hälfte kürzer gehalten werden und eine starke Verminderung der elektrischen Anschlußstellen erreicht
werden, womit Einsparungen an menschlicher Arbeits kraft und eine Vereinfachung der Arbeitsunterlagen
einherging.
Ein Nachteil der aus der DT-OS 20 35 710 bekannten Anordnung ist darin zu sehen, daß die gesamte
funktionsgeordnete Verbindung der Geräte mit peripheren Einheiten einschließlich der komplexen Rangierung
auf der Baustelle erfolgen muß und dort in Handarbeit vollzogen wird. Hinzu kommt noch, daß mit
der ständig wachsenden Packungsdichte elektronischer Einheiten Zahl und Dichte der Kontaktelemente so
gewachsen sind, daß eine rein manuelle Verdrahtung immer größeren Schwierigkeiten begegnet.
Es besteht die Aufgabe, eine Verdrahtungsanordnung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß eine
rationelle Verdrahtung unter Einsparung von Arbeitskräften unter gleichzeitiger Erhöhung der Übersichtlichkeit
erreicht wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für die Befestigung in Form einer elektrisch
leitenden Verbindung Kontaktelemente eines in der Verteilerebene liegenden ersten Kontaktfeldes vorgesehen
sind, daß die Kontaktelemente des ersten Kontaktfeldes mit den Kontaktelementen eines zweiten
Kontaktfeldes elektrisch verbunden sind, daß das zweite Kontaktfeld mit dem Anschlußfeld in einer Ebene liegt
und die Kontaktelemente von beiden in übereinstimmendem Rastermaß angeordnet und für den Einsatz
einer automatisierbaren Anschlußtechnik geeignet sind und daß die elektrischen Leitungen zwischen den
Kontaktelementen des zweiten Kontaktfeldes und den Kontaktelementen des Anschlußfeldes als Rangierungsleitungen
eingesetzt sind. Durch die Gestaltung und Lage des zweiten Kontaktfeldes relativ zum Anschlußfeld
wird der Einsatz von Verdrahtungsteil- oder -Vollautomaten für die Verbindung der Kontaktelemente
des zweiten Kontaktfeldes mit denen des Anschlußfeldes ermöglicht. Kontaktelemente für eine automatisierbare
Anschlußtechnik sind beispielsweise Wickelstifte, die bereits jetzt weitgehend teilautomatisch
verdrahtet werden. Durch die Anordnung der Wickelstifte des zweiten Kontaktfeldes sowie des Anschlußfeldes
und die Bemessung des Abstandes zwischen beiden Feldern wird erreicht, daß die Wickelstifte beider Felder
in einem Koordinatenraster liegen, das einer automatisierten Verdrahtung zugänglich ist. Durch die Verbindung
eines Verdrahtungsautomaten mit einem programmgesteuerten Rechner wird durch diesen die
Rangierung mit optimierter Leitungsführung übernom-
von systematisierten Arbeitsunterlagen vorgenommen werden, durch die die Auflegung der Verbindungsleitungen
der von den peripheren Einheiten ankommenden Kabel auf die Kontaktelemente des ersten Kontaktfeldes,
beispielsweise durch Ausnützung einer Farbcodierung der in den Kabeln enthaltenen Verbindungsleitungen,
systematisiert wird. Damit verbleibt auf der Baustelle lediglich ein systematisches Anschließen der
Verbindungsleitunger. an die Kontaktelemente des ersten Kontaktfeldes. Die sich nach einem festen !0
Schema vollziehende Tätigkeit erfordert keine hochqualifizierten Arbeitskräfte und ermöglicht trotzdem
eine Verminderung der Fehlerquote. Die hochkomplizierte Verdrahtung des zweiten Kontaktfeldes mit dem
ebenen, gerasierten Anschlußfeld dagegen wird in den !5
Bereich des Werkes verlegt, wo Verdrahtungsautomaten, Rechner und hochqualifiziertes Personal zur
Verfügung stehen.
Das erste und das zweite Kontaktfelci i-onnen parallel
zueinander angeordnet sein und einander gegenüberliegen. Damit ist eine klare Zuordnung der Kontaktelemente
des ersten und des zweiten Kontaktfeldes gegeben. Die elektrischen Verbindungsleitungen zwischen
den Kontaktelemente des ersten und des zweiten Kontaktfeldes stimmen somit bezüglich ihrer Länge
überein. Dies zieht fertigungstechnisch Vorteile nach sich.
Es ist vorteilhaft, wenn das Anschlußfeld einerseits und die Kontaktfelder andererseits als separate Blöcke
im Elektronikschrank angeordnet sind. Damit ist eine geschlossene und übersichtliche Anordnung des Anschlußfeldes
und damit auch der Baugruppen in den Baugruppenträgern einerseits und andererseits des
ersten Kontaktfeldes sowie des der Rangierung dienenden zweiten Kontaktfeldes gesichert.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Anschlußfeld und die Kontaktfelder nebeneinander
angeordnet. Damit wird eine überwiegend horizontale Leitungsführung zwischen dem Anschlußfeld und dem
zweiten Kontaktfeld für die zu den peripheren Einheiten und von peripheren Einheiten kommenden
Verbindungen ermöglicht. Die Verbindung zwischen Baugruppen, die in verschiedenen Baugruppenträgern
eines Elektronikschrankes untergebracht sind, werden über das zweite Kontaktfeld durchgeführt, indem auf
der den Baugruppenträgern abgewandten Seite des Kontaktfeldes vertikal verlaufende Verbindungsleitungen
gelegt sind. Die funktionsgeordnete Verbindung von Baugruppen, die in einem Baugruppenträger
untergebracht sind, erfolgt direkt im Anschlußfeld auf der Rückseite des entsprechenden Baugruppenträgers.
Damit wird ein klares, übersichtliches Leitungsbild erreicht, das bei vergleichsweise wenig Überkreuzungen
von einzelnen Leitungen auf einfache Weise Verdrahtungsfehler zu erkennen gestattet und Änderungsarbeiten erleichtert.
Es ist vorteilhaft, wenn der Kabelraum neben den Kontaktfeldern liegt Damit ist eine klare Gliederung
des Innenraums des Elektronikschranks in einzelne Funktionsräume vorgegeben. Ein Funktionsraum ist den
bestückten Baugruppenträgern mit dem Anschlußfeld, ein weiterer Funktionsraum den gegenüberliegenden
blockartig angeordneten Kontaktfeldern und der diine Funktionsraum ist den Kabeln mit ihren Verbindungsleitungen zugeordnet, wobei die Verbindungsleitungen auf
das erste Kontaktfeld aufgebracht werden. Von dem gegenüberliegenden zugehörigen zweiten Kontaktfeld
erfolgt dann die Verdrahtung zum Anschlußfeld der Baugruppenträger, wobei gleichzeitig die Rangierung
durchgeführt wird.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn das erste Kontaktfeld mechanisch mit dem Elektronikschrank und das zweite
Kontaktfeld mechanisch mit den Baugruppenträgern verbunder, ist und beide Kontaktfelder durch Steckverbindungen
elektrisch koppelbar sind. Diese Maßnahme dient dazu, eine rationelle Erstellung der Verdrahtung
zu ermöglichen. Während auf der Montagestelle in den mit dem ersten Kontaktfeld versehenen Elektronikschrank
bereits die Kabel eingeführt und systematisch auf das erste Kontaktfeld aufgelegt werden können,
können werksseitig jeweils in einem Elektronikschrank unterzubringende Gruppen von Baugruppenträgern
bestückt, verdrahtet und unter Einbeziehung der Rangierung mit dem zweiten Kontaktfeld unter Einsatz
der im Werksbereich verhandenen halb- oder vollautomatischen Verdrahtungsmaschinen verbunden werden.
Eine jeweils einem Schrank zugeordnete solche Gruppe von Baugruppenträgern ist in diesem Fall mechanisch
mit ihrem zugehörigen zweiten Kontaktfeld gekoppelt. Die so vorgefertigten und durchgeprüften Gruppen von
Baugruppenträgern werden auf der Montagestelle in die bereits verdrahteten Elektronikschränke eingesetzt,
wobei jeweils das erste und das zweite Kontaktfeld durch Steckverbindungen elektrisch gekoppelt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Kontaktfelder aus einzelnen Kontakteinheiten zusammengesetzt.
Dies entspricht dem modernen Trend zur Modulbauweise, die sich durch Vielseitigkeit und
mühelose Anpaßbarkeit im Einsatz auszeichnet. Bei Bedarf können somit nahezu beliebig große Kontaktfelder
durch Stapeln von einzelnen Kontakteinheiten hergestellt werden. Beschädigungen können durch
Austausch einzelner Kontakteinheiten beseitigt werden und führen somit nicht zum Verlust eines gesamten
Kontaktfeldes. Darüber hinaus ist es möglich, zumindest das erste Kontaktfeld bei Bedarf aus Kontakteinheiten
mit unterschiedlichen Kontaktelementen aufzubauen. So können beispielsweise innerhalb des ersten Kontaktfeldes
Klammerstifte neben Crimp-Snap-In-Kontakten durch Einsatz geeigneter Kontakteinheiten angebracht
sein.
Weiterhin kann eine Kontakteinheit eine jeweils übereinstimmende Anzahl von Kontaktelementen des
ersten und des zweiten Kontaktfeldes umfassen, die in einem plattenförmigen Isolierstoffkörper jeweils paarweise
elektrisch verbunden gehaltert sind. Paarweise bedeutet in diesem Zusammenhang, daß jeweils ein
Kontaktelement des ersten Kontaktfeldes mit einem Kontaktelement des zweiten Kontaktfeldes verbunden
ist Eine derartige Kontakteinheit ermöglicht eine gute Stapelbarkeit.
Ferner können zusammengehörige Kontektelemente
einer Kontakteinheit über elektronische Bauelemente verbunden sein. So können beispielsweise ein oder
mehrere im ersten Kontaktfeld enthaltene Kontaktelemente einer Kontakteinheit im Isolierstoffkörper über
Entkopplungsdioden mit den zugehörigen am Aufbau des zweiten Kontaktfeldes beteiligten Kontaktelementen verbunden sein.
Es ist vorteilhaft, wenn der geschlossene Isolierstoffkörper aus zwei baugleichen Halbschalen besteht, der
nach Einlegen der elektrisch verbundenen Kontaktelemente durch Rastelemente miteinander verbunden sind.
Dabei kann eine Kontakteinheit gegenüberliegend jeweils acht in einer Reihe angeordnete Kontaktelemente aufweisen. Ein solcher geschlossener Isolierstoff-
körper kann, als Massenartikel aus baugleichen Halbschalen hergestellt, preisgünstig gefertigt werden.
Durch die geschlossene Ausgestaltung sind die Verbindungen zwischen den Kontaktelementen gegen äußere
Einwirkungen geschützt, wobei der Isolierkörper gleichzeitig eine beträchtliche mechanische Festigkeit
erhält Die Anordnung von je acht Kontaktelementen in einer Reihe ist auf die Verbindungsleitungen innerhalb
eines Kabels bestimmt, deren Anzahl in vielen Fällen einem ganzzahligen Vielfachen von acht entspricht.
Damit wird ein systematisiertes Auflegen der Verbindungsleitungen eines Kabels auf die Kontaktelemente
einer Kontakteinheit erleichtert.
In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Isolierstoffkörper der Kontakteinheit zwischen den
Kontaktelementen die Form vom zwei in Längsrichtung aneinandergesetzten Rechteckplatten auf, wobei die
größere Rechteckplatte seitlich an dem durch den Übergang zur kleineren Rechteckplatte freien Teil der
Stirnfläche Führungselemente besitzt und die kleinere Rechteckplatte mit seitlich federnden, der größeren
Rechteckplatte zugewandten Zungen mit endseitigen Rastnasen versehen ist, die auf Höhe der stirnseitigen
Führungselemente auswärts gerichtete dreiecksförmige Ausnehmungen aufweisen. Die stirnseitigen Kontaktelemente
der größeren Rechteckplatte sind dem ersten Koniäktfeld und damit den Verbindungsleitungen der
Kabel zugeordnet, die stirnseitigen Kontaktelemente der kleineren Rechteckplatte jedoch sind dem zweiten
Kontaktfeld und damit der Verdrahtung und Rangierung zwischen diesem Kontaktfeld und dem Anschlußfeld
zugeordnet. Die stirnseitigen Kontaktelemente der größeren Rechteckplatte können beispielsweise liegende
Klammerstifte sein, wobei jeweils eine Vielzahl von plattenförmigen Kontakteinheiten jeweils horizontal
übereinander stapelbar sind. Die Anordnung der Führungselemente ermöglicht eine stabile und zuverlässige
Lagevorgabe jeder einzelnen Kontakteinheit, wobei die stirnseitigen Führungselemente gleichzeitig
als Anschlag beim Einschieben der mit Kontaktelementen versehenen Isolierstoffkörper in eine Haltevorrichtung
dienen. Die seitlichen Zungen mit ihrer eigentümlichen Gestaltung sind in der Endlage der Kontakteinheiten
für eine Rastverbindung vorgesehen, durch die ein unerwünschtes Zurückgleiten der Kontakteinheiten
zuverlässig verhindert wird. Damit wird mit vergleichsweise einfachen und billigen Mitteln die Voraussetzung
für eine exakte Halterung geschaffen, die wegen der hohen Toleranzansprüche für eine automatische Verdrahtung
unabdingbar ist; denn die einzelnen Kontaktelemente des aus einzelnen Kontakteinheiten aufgebauten
zweiten Verdrahtungsfeldes müssen maßgenau in einem, dem des Anschlußfeldes entsprechenden Raster
aufgebaut sein und innerhalb einer Ebene liegen. Darüber hinaus müssen die der Führung und Rastung
dienenden Elemente der Kontakteinheiten mechanisch so stabil sein, daß sie den bei Einsatz von Verdrahtungshalb- oder -vollautomaten auftretenden Kräften gewachsen sind.
Es ist günstig, wenn die seitlichen Führungselemente als spitz zulaufende Vorsprünge ausgebildet und die
stirnseitigen Führungselemente als quadratische Vorsprünge mit kreisringförmigen Ansätzen gestaltet sind,
deren zylindrische Höhlung sich ins Innere des Isolierstoffkörpers fortsetzt und in eine rechteckförmige, sich seitlich nach außen öffnende Ausnehmung zur
Aufnahme einer Rechteckmutter mündet Die spitz zulaufenden Vorsprünge bewirken eine Selbstzentrierunp
beim Einschieben der mit Kontaktelementen versehenen Isolierstoffkörper in eine Haltevorrichtung.
Die stirnseitigen Führungselemente dienen als Anschlag in Einschubrichtung und zur horizontalen
Festlegung in der Endlage. Bei besonders schwierigen Einsatzbedingungen — beispielsweise extreme andauernde
Rüttelbelastungen — kann eine in die Ausnehmung eingebrachte Einlegemutter über eine
Siirnseitige eingeführte Schraube mit der Haltevorrichtung
in der vorgegebenen Endlage verschraubt sein.
Es ist vorteilhaft, wenn der Isolierstoffkörper an allen stirnseitigen Ecken seitliche schienenartige Ansätze in
T-Profilform aufweist, auf die Drahtführungselemente einrastend aufgeschoben werden können, die eine
Vielzahl von Haltearmen aufweisen, zwischen denen die Verbindungsleitungen gehaltert werden, wobei die in
einer Reihe befindlichen Haltearme eine Ebene aufspannen, die senkrecht zur Plattenebene des
Isolierstoffkörpers liegt. Damit ist es möglich, die zu den Kontaktfeldern hin- und wegführenden Leitungen
seitlich vor dem Einlaufen in das Kontaktfeld geordnet zu haltern. Die Drahtführungselemente sind nach
Aufbau eines Kontaktfeldes jederzeit leicht aufzubringen oder abzunehmen.
Es ist vorteilhaft, wenn zur Halterung der Kontakteinheiten
im Elektronikschrank vertikale Träger parallel zum Anschlußfeld angeordnet sind, die zur Aufnahme
der horizontal einschiebbaren Kontakteinheiten mit auf die Führungselemente der Isolierstoffkörper abgcstimmten
Ausnehmungen versehen sind. Durch die Träger wird die Endlage der Kontakteinheiten und
damit auch der Kontaktfelder vorgegeben. Da jede Kontakteinheit ein mechanisch stabiles, geschlossenes
Gebilde darstellt, genügt es, wenn die Träger bei hinreichender mechanischer Stabilität einfach gestaltet
sind und nur auf die Führungs- und Rastelemente der Isolierstoffkörper abgestimmte Ausnehmungen aufweisen.
Eine zusätzliche Abdeckung des zwischen den Kontaktelementen der beiden Kontaktfelder liegenden
Verbindungsteils entfällt wegen der geschlossenen, stabilen Gestaltung der einzelnen Kontakteinheiten.
Werden mehr als zwei Träger im geeigneten Abstand nebeneinander angeordnet, können mehrere Säulen von
übereinander angeordneten Kontakteinheiten nebeneinander aufgereiht sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Träger im Horizontalschnitt T-Profil auf, wobei die dem
Querbalken des T entsprechende Fläche beiderseits der dem Fuß entsprechenden Fläche mit vertikal verlaufen-
den Lochreihen versehen ist und jeweils ein Lochpaar auf gleicher Höhe liegt und wobei die dem Fuß
entsprechende Fläche endseitig jeweils auf Höhe eines Lochpaares eine rechteckförmige Ausnehmung aufweist Jeweils zwei derartige Träger dienen zur
Aufnahme von übereinander gestapelten Kontakteinheiten, wobei auf gleicher Höhe befindliche, jeweils dem
anderen Träger zugewandte Löcher der Lochreihen die kreisringförmigen Ansätze der stirnseitigen quadratischen Vorsprünge der Kontakteinheiten aufnehmen.
Die auf gleicher Höhe liegende rechteckförmige Ausnehmung der beiden freien Fußenden der beiden
Träger umschließt die als seitliche Führungselemente dienenden spitz zulaufenden Vorsprünge. Wird ein
weiterer derartiger Träger seitlich von den beiden
bereits verhandenen angebracht, so kann im Zusammenwirken mit einem der bereits montierten Träger ein
weiterer Vertikalstapel von Kontakteinheiten in den Elektronikschrank eingebracht werden. Damit ist eine
mechanisch hochbelastbare, jedoch kostengünstige Haltevorrichtung für die Kontakteinheiten vorgegeben.
Die dem Querbalken des T entsprechende Fläche kann beiderseits in Richtung des Fußes gerichtete
Abkantungen aufweisen. Die auf der Stirnseite der größeren Rechteckplatte angebrachten quadratischen
Vorsprünge sind so abgestimmt, daß sie jeweils von zwei Seiten, d. h. auf der einen Seite an dem Fuß des T,
auf der anderen Seite an der Abkantung seitlich anliegen. Damit wird in Verbindung mit den kreisringförmigen,
auf den quadratischen Vorsprüngen angebrachten Ansätzen eine weitere Verbesserung der
Halterungssicherheit gegen horizontale Kräfte erreicht.
Ferner kann zur Abstandsfixierung zwischen den dem Fuß entsprechenden Flächen zweier benachbarter
Träger ein Klammerelement vorgesehen sein, das in seiner äußeren Gestalt im wesentlichen einer Kontakteinheit,
jedoch ohne deren Kontaktelemente, gleicht und das an der größeren Rechteckplatte seitliche
Ansitze besitzt, die jeweils eine maulartige Ausnehmung aufweisen, die jeweils das freie Ende einer Fläche
formschlüssig umfassen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in den F i g. 1 bis 7 näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 schematisch das Innere eines Elektronikrchranks
im Grundriß,
Fig. 2 schematisch die Inneneinteilung des Elektronikschranks
von der geöffneten Frontseite her gesehen, F i g. 3 eine Kontakteinheit im Grundriß,
F i g. 4 die Kontakteinheit im Seitenriß,
Fig. 5 einen der Träger zur Halterung der Kontakteinheiten
im Seitenriß,
F i g. 6 den Träger im Aufriß,
F i g. 7 eine durch zwei Träger gehalterte Kontakteinheit
im Grundriß.
F i g. 8 ein Klammerelement zwischen zwei Trägern im Grundriß, und
F i g. 9 eine andere Möglichkeit der Befestigung der Kontakteinheiten im Elektronikschrank.
in der schematischen Darstellung der F i g. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Elektronikschrank. Im
Inneren des Elektronikschranks ist eine Reihe von Baugruppenträgern 2 übereinander gehaltert. Die
Baugruppenträger 2 weisen rückwärtige Kontaktelemente 3, beispielsweise in der Form von Wickelstiften
auf. Die Gesamtheit aller Kontaktelemente 3 aller in diesem Elektronikschrank 1 untergebrachten Baugruppenträger
2 bildet das Anschlußfeld 4. Die das Anschlußfeld 4 bildenden Kontaktelemente 3 sind in
einem vorgegebenen Raster angeordnet und weisen im Fall der WickelstiftL- einen gegenseitigen Abstand von
5,08 mm auf. Durch die einheitliche frontseitige Befestigung der Baugruppenträger 2 wird sichergestellt,
daß alle rückwärtigen Kontaktelemente 3 des Anschlußfeldes 4 innerhalb einer Ebene £1 liegen.
Links neben dem Baugruppenträger 2 sind übereinander gestapelte Kontakteinheiten 5 angeordnet Die
Gesamtheit dieser Kontakteinheiten 5 wird durch die beiden Träger 6 geführt und gehaltert Beide Träger 6
sind senkrecht verlaufend und parallel zueinander und zur Frontfläche 7 des Elektronikschranks 1 in diesem
verankert
Die Kontakteinheiten 5 weisen jeweils acht Kontaktelemente 8 auf, die zur Frontseite 7 gerichtet sind, sowie
acht rückwärtige Kontaktelemente 9. Jedes der Kontaktelemente 8 ist mit einem entsprechenden
Kontaktelement 9 elektrisch leitend im Körper der Kontakteinheit 5 verbunden. Die Gesamtheit der
Kontaktelemente 8 aller Kontakteinheiten 5 bildet das erste Kontaktfeld 10, die Gesamtheit der rückwärtigen
Kontaktelemente 9 aller Kontakteinheiten 5 dagegen das zweite Kontaktfeld 11. Die Kontaktelemente 9 des
rückwärtigen Kontaktfeides der Kontakteinheiten 5 sind vorzugsweise von gleicher Art wie die Kontaktelemente
3 des Anschlußfeldes 4 und sind im gleichen Rastennaß wie diese angeordnet. Darüber hinaus ist
ίο durch die Anordnung der Träger 6 dafür Sorge
getragen, daß die Kontaktelemente 9 des zweiten Kontaktfeldes in derselben Ebene Ei wie die Kontaktelemente
3 des Anschlußfeldes 4 liegen. Ferner ist das zweite Kontaktfeld 11 seitlich relativ zu dem Anschluß-
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Kontaktelernenten 3 und den Kontaktelementen 9 so bemessen ist, daß er einem ganzzahligen Vielfachen des
Abstandes zwischen zwei benachbarten Kontaktelementen des Ans-hlußfeldes 4 oder des zweiten
Kontaktfeldes 11 entspricht. Im Fall von Wickelstiften als Kontaktelemente 3 und 9 würde somit der Abstand
zwischen den am weitesten links liegenden Kontaktstiften 3 des Anschlußfeldes 4 und den am weitesten rechts
liegenden Kontaktstiften 9 des zweiten Kontaktfeldes 11 einem ganzzahligen Vielfachen des Grundrasters
1,27 mm entsprechen.
Die der Frontfläche 7 zugekehrten Kontaktelemente 8 des als Verteilerebene dienenden ersten Kontaktfeides
unterscheiden sich im allgemeinen von den rückwärtigen Kontaktelementen 3. Sie sind häufig als
Klammerstifte ausgebildet. Auf die Kontaktelemente 8 werc?n die im Kabel 13 zusammengefaßten Verbindungrieitungen
von und zu peripheren Einheiten systFmatisch einem Farbcode entsprechend aufgelegt.
Dif; Kabel 13 sind in einem linksseitig an die
Kuntakteinheiten 5 angrenzenden Raum des Elektronikschranks 1 geführt.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist das erste, zum Auflegen der Verbindungsleitungen vorgesehene Kontaktfeld
10 parallel zu dem mit dem Anschlußfeid 4 in der Ebene Ei liegenden zweiten Konlaklfeld 11
angeordnet. Allerdings könnte das erste Kontaktfeld 10 gegenüber dem unverändert in der Ebene Ei liegenden
zweiten Kontaktfeld auch winkelig angeordnet sein. So könnten beispielsweise die Kontaktelemente 8 des
ersten Kontaktfeides 10 gegenüber der in F i g. 1 dargestellten Orientierung um 90° verdreht angeordnet
sein und somit direkt zu den Kabeln 13 weisen.
Durch die Art und Anordnung der Kontaktelemente 9 und 3 der. zweiten Kontaktfeldes 11 und des
Anschlußfeldes 4 wird eine teil- oder vollautomatisierte maschinelle Verdrahtung innerhalb und auch zwischen
Anschlußfeid 4 und zweitem Kontaktfeld 11 ermöglicht. In diesem Fall werden die Verdrahtungsmaschinen,
beispielsweise Wickelautomaten, über Lochstreifen oder direkt durch einen programmgesteuerten Rechner
gesteuert die funktionsgerechte Verbindung zwischen den Kontaktelementen 3 und 9 ausführen. Dazu ist es
lediglich notwendig, den Rechner mit Informationen über die Bestückung der Baugruppenträger 2 und damit
die Funktion der Konaktelemente 3 des Anschlußfeldes 4, über Lage und Größe des zweiten Kontaktfeldes 11
und über die bei systematischer Auflegung der Verbindungsleitungen 12 auf die Anschlußelemente 8
des ersten Kontaktfeides 10 sich ergebende Zuordnung der einzelnen Kontaktelemente 9 des zweiten Kontaktfeldes 11 zu versorgen. Die aufgrund dieser Informationen für eine funktionsgerechte optimale Verdrahtung
notwendige Leitungsführung wird durch den Rechner ermittelt und von diesem entweder direkt oder über
einen Datenträger an die Steuereinheit des Verdrahtungsautomaten weitergegeben. Selbstverständlich
kann die Verdrahtung innerhalb des Anschlußfeldes und des zweiten Kontaktfeldes und zwischen diesen auch
halbautomatisch oder anhand eines Verdrahtungsplans von Hand ausgeführt werden.
Ein besonders zeitsparendes Vorgehen im Rahmen der Errichtung größerer elektrischer Anlagen wird
dadurch ermöglicht, daß auf der Montagestelle die Schranke 1 ohne Baugruppenträger jedoch bereits mit
dem ersten Kontaktfeld 10 versehen aufgestellt werden und daß anschließend die Kabel 13 in die Schranke
eingeführt und die in den Kabeln 13 enthaltenden Verbindungsleitungen 12 bereits auf die Kontaktelemente
8 des im jeweiligen Elektronikschrank 1 bereits vorhandenen ersten Kontaktfeldes 10 systematisch
aufgelegt werden. Dazu ist es notwendig, die Kontakteinheiten 5 zweiteilig auszuführen, wobei die beiden
Teile durch elektrische und mechanische Steckverbindungen koppelbar sind. Das erste Kontaktglied 10 und
das zweite Kontaktfeld 11 sind dann jeweils aus einer Vielzahl von jeweils formgleichen Teilen der Kontakteinheiten
5 aufgebaut. Die für eine zweiteilige Gestaltung der Kontakteinheiten 5 vorzunehmende
Unterteilung der Kontakteinheiten 5 ist durch die mit S bezeichnete gestrichelte Linie schematisch angedeutet,
in dem für die Fertigung und Bestückung der Baugruppenträger zuständigen Werk kann unterdessen
jeweils eine in einem Elektronikschrank unterzubringende Gruppe von Baugruppenträgern mechanisch fest
verbunden und mit dem das zweite Koniaktfeld U bildenden Teil der Kontakteinheiten 5 mechanisch
gekoppelt werden. Auf im Werksbereich im allgemeinen vorhandenen Verdrahtungsautomaten kann somit
— während auf der Montagestelle noch das Auflegen der Verbindungsleitungen auf das erste Kontaktfeld
vonstatten geht — die funktionsgemäße Verdrahtung unter Einbeziehung d;r notwendigen Rangierung
zwischen Anschiußfeld 4 und dem Kontaktfeld 11 vorgenommen werden. Die fertige Einheit, bestehend
aus einer Gruppe von Baugrappenträgern 2 sowie dem zweiten Kontaktfeld und zwischen diesen hergestellter
funktionsgerechter und durchgeprüfter Verdrahtung, wird als ganzes auf die Montagestelle verbracht und
dort nach Befestigung der Gruppe von Baugruppenträgern 2 im betreffenden Elektronikschrank 1 durch
Herstellung einer Steckverbindung mit dem ersten Kontaktfeld 10 installiert Es bedarf dann lediglich noch
der Verbindung der in den einzelnen Baugruppenträgern 2 untergebrachten Baugruppen mit der schrankinternen
Spannungsversorgung 15, um einen bestückten, voll funktionsfähigen Elektronikschrank zur Verfugung
zu haben.
Durch die Anordnung der Baugruppenträger 2 und die separate Anordnung der Kontakteinheiten ist eine
klare funktioneile Gliederung des Schrankinnenaufbaus gewährleistet Die Verbindung von in verschiedenen
Baugruppenträgern 2 eines Elektronikschranks 1 untergebrachten Baugruppen erfolgt ebenfalls über das
zweite Kontaktfeld 11, wobei die senkrecht geführten
Drähte 16 links vom zweiten Kontaktfeld 11 im Bereich
17 angeordnet sind. Damit wird im Bereich des Anschlußfeldes 4 und des zweiten Kontaktfeldes 11 eme
überwiegend horizontale Drahtführung erreicht, womit
die Überkreuzungshäufigkeit verschiedener Drähte entscheidend verringert wird. Dies hat eine beträchtliche Erleichterung bei Änderungen der Verdrahtung zur
Folge.
Der in Fig. 2 dargestellte Aufriß zeigt schematisch die in Form eines Blocks direkt übereinander gestapelten
Baugruppenträger 2 sowie die einen weiteren Block bildenden senkrecht überein?nder angeordneten Kontakteinheiten
5. Der Übergang der Verbindungsleitungen 12 der Kabel 13 zu den Kontakteinheiten 5 ist nur
schematisch angedeutet. Die einzelnen Kontaktelemente 8, die in ihrer Gesamtheit das erste Kontaktfeld 10
bilden, sind nicht im einzelnen eingezeichnet.
In F i g. 3 ist eine der plattenförmigen Kontakteinheiten 5 im Grundriß dargestellt. Die Kontakteinheit 5
weist an ihrer schmaleren Stirnfläche acht Kontaktele-
ic mpntP Q auf Hip im Ai!Qfiihrnnij<;hpknipl ak WirlcpUtifte
ausgeführt sind. An der breiteren Stirnfläche ist die Kontakteinheit 5 mit acht als Klammerstifte ausgeführten
Kontaktelementen 8 versehen. Die Kontaktelemente 8 und 9 werden von einem innen hohlen,
plattenförmigen Isolierstoffkörper getragen, der die Form von zwei in Längsrichtung aneinander gesetzten,
ungleich großen Rechteckplatten 18 und 19 aufweist. Der kleinere rechteckplattenförmige Teil trägt das
Bezugszeichen 18, der größere das Bezugszeichen 19.
Im Inneren des Isolierstoffköipers einer Kontakteinheit
5 liegen die Kontaktleitungen, die jeweils einen Kontaktstift 9 mit einem entsprechenden Kontaktstift 8
elektrisch leitend verbinden. Der Isolierstoffkörper einer Kontakteinheit besteht aus zwei baugleichen
plattenförmigen Halbschalen, wobei die Teilungsebene in Fig. 3 im wesentlichen parallel zur Zeichenebene
verläuft. Die Kontaktleitung zwischen den Kontaktelementen 8 und 9 bildet mit diesen eine vorgefertigte
mechanische Einheit.
Acht solcher Einheiten werden in eine der Halbschalen eingelegt. Daraufhin wird die zweite zugehörige
Haibschaie aufgelegt und durch Rastelemente mit der ersten Halbschale verbunden, wobei gleichzeitig die
Kontaktelemente 8 und 9 durch Formschluß eine exakte Lagerung und Ausrichtung erhalten. Die Kontakteinheiten
5 sind somit bei hoher mechanischer und elektrischer Zuverlässigkeit kostengünstig zu fertigen.
Eine Vielzahl solcher Kontakteinheiten 5 übereinander gestapelt und von in Fig. 3 nicht dargestellten
Trägern 6 gehalten, bildet mit ihren Kontaktelementen 9 das zweite Kontaktfeld, mit ihren Kontaktelementen 8
das erste Kontaktfeld. Da das zweite, aus den Kontaktelementen 9 bestehende Kontaktfeld 11 die
gleiche Maßgenauigkeit bezüglich der Anordnung der Kontaktelemente aufweisen muß wie das rückwärtige
Anschlußfeld 4 der Baugruppenträger 2, ist eine gute mechanische Stabilität des Isolierstoffkörpers 18, 19
sowie eine exakte Führung und Halterung desselben nötig. Dazu sind auf beiden Seiten der größeren
Rechteckplatte 19 Führungselemente 20 sowie an der Stirnseite der größeren Rechteckplatte 19 Führungselemente
21 und 22 vorgesehen. Die seitlichen Führungselemente 20 sind als seitlich herausragende Vorsprünge
mit einer in Richtung der Kontaktelemente 9 weisenden Spitze ausgebildet Die stirnseitigen Führungselemente
21 stellen quadratische Vorsprünge dar, deren senkrecht zur Zeichenebene stehende Stirnfläche in einen
kreisringförmigen Ansatz 22 übergeht Jeder kreisringförmige Ansatz 22 weist zwei einander gegenüberliegende,
nur geringfügig aus der Kreisringfläche herausragende Noppen 23 auf. Die Höhlung 25 des
kreisringförmigen Ansatzes 22 setzt sich ins Innere der größeren Rechteckplatte fort und durchläuft eine
rechteckformige, sich seitlich :iach außen öffnende
Ausnehmung 24 zur Aufnahme einer Rechteckmutter. Neben diesen zur Führ.ng dienenden Elementen 20, 21
und 22 weist der Isolierstoffkörper auch Halterungselemente auf, die der Festhaltung der Kontakteinheit 5 in
den Trägern 6 dienen. Diese Ha'terungselemente sind seitlich an der kleineren Rechteckplatte 18 angebracht
und als seitlich federnde, der größeren Rechteckplatte zugewendete Zungen 26 ausgebildet Die Zungen 26
verlaufen parallel zu den seitlichen Begrenzungsflächen der kleineren Rechteckplatten 18. Die Zungen 26 sind
endseitig mit Rastnasen 27 versehen, die auf Höhe der kreisringförmigen Ansätze 22 diesen zugewandte, also
nach auswärts gerichtete, dreiecksförmige Ausnehmungen aufweisen.
In den vier, den Kontaktelementen 8 und 9 benachbarten Ecken des Isolierstoffkörpers 18, 19 der
Kontakteinheit 5 sind seitliche schienenartige Ansätze 34 in T-Profilform vorgesehen. Auf diese schienenartigen
Ansätze 34 können Drahtführungselemente einrastend aufgeschoben werden, die im allgemeinen
mehrere Haltearme aufweisen. Zwischen diesen Haltearmen können Drähte und Verbindungsleitungen
gehaltert werden.
Der in F i g. 4 dargestellte Seitenriß einer Kontakteinheit 5 verdeutlicht deren Gestaltung. Die seitlichen
Führungselemente 20 weisen an der Spitze einen Winkel von etwa 60° auf. Ferner wird aus dem Seitenriß
erkennbar, daß die beiden, einander gegenüberliegenden Noppen 23 jedes kreisringförmigen Ansatzes 22
über dessen Außendurchmesser nur geringfügig hinausragen.
Die in der Mitte des Isolierstoffkörpers 18, 19 verlaufende Trennungslinie 28 verdeutlicht die Stelle, an
der die beiden baugleichen Halbschalen aneinanderstoßen.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Träger im Auf- und Seitenriß dargestellt, der in Verbindung mit einem
zweiten baugleichen Träger der Halterung einer Vielzahl solcher Kontakteinheiten 5 dient. Jeder dieser
Träger 6 ist mit charakteristischen, an die Gestalt der Kontakteinheiten 5 und deren Führungselemente 20, 21
und 22 angepaßten Ausnehmungen versehen. Der Horizontalschnitt eines solchen Trägers 6 ist im
wesentlichen T-förmig, wie F i g. 7 zeigt. Die im Schnitt dem Fuß des T entsprechende Fläche 29 geht an einer
vertikal laufenden Schmalseite in eine senkrecht dazu verlaufende Fläche 30 über, die im Querschnitt dem
Querbalken des T entspricht. Die Fläche 30 weist beidseitige Abkantungen 31 auf.
Die Abkantungen 31 erfolgen um eine Biegelinie, d;e
parallel zur Schnittlinie der Flächen 29 und 30 verläuft. Die Abkantungen 31 verlaufen parallel zur Fläche 29
und sind dieser zugewandt. Der Abstand zwischen der Fläche 29 und einer Abkantung 31 entspricht der
Kantenlänge des quadratischen Vorsprungs 21 der Kontakteinheit 5. Die Fläche 30 ist beiderseits der
senkrecht dazu verlaufenden Fläche 29 mit einer Vielzahl von kreisrunden Durchbrüchen 32 versehen, so
daß vertikal verlaufende Lochreihen entstehen. Auf beiden Seiten der Fläche 29 befinden sich jeweils zwei
Durchbrüche 32 auf gleicher Höhe. Das freie Ende der Fläche 29 ist jeweils auf Höhe eines Durchbruchspaares
32 mit einem rechteckförmigen Ausschnitt 33 versehen. Die Breite eines rechteckförmigen Ausschnitts 33 sowie
der Durchmesser der Durchbrüche 32 ist auf die Abmessungen der Führungselemente 20 sowie der
kreisringförmigen Ansätze 22 abgestimmt. Durch seine spezielle Form erhäit der Träger 6 eine außerordentlich
hohe Stabilität die in Verbindung mit dem funktionsgerechten Zusammenwirken mit den Führungs- und
Halterungselementen der Kontakteinheit 5 eine außerordentlich hochwertige justierung der Kontakteinheiten
5 gewährleistet.
In F i g. 7 ist dargestellt, wie eine Kontakteinheit 5
beidseitig von zwei parallel zueinander angeordneten Trägern 6 geführt und gehaltert ist Die kleine
Rechteckplatte 18 ragt durch den zwischen beiden Trägern 6 bestehenden Zwischenraum hindurch. Ihre
stirnseitigen Kontaktelemente 9 bilden zusammen mit den Kontaktelementen 9 weiterer Kontakteinheiten 5
das zweite Kontaktfeld 11. Die größere Rechteckplatte 19 der Kontakteinheit 5 liegt auf beiden Seiten und mit
einem Teil der Stirnfläche an beiden Trägern 6 an. Durch die an der Seite anliegenden Flächen 29 sowie die
Abkantungen 31, die die quadratischen Vorsprünge 21 seitlich übergreifen, wird eine seitliche Verschiebung
der Kontakteinheiten 5 ausgeschlossen. Einer horizontalen
Verschiebung der Kontakteinheit 5 in die Richtung, in die die Kontaktelemente 9 weisen, wird
durch die als Anschlag dienende, dem Querbalken des T entsprechende Fläche 30 vorgebeugt. Die exakte
Beibehaltung der Höhenlage jeder einzelnen Kontakteinheit wird durcn den formschlüssigen Eingriff der
seitlichen Führungselemente 20 und der stirnseitigen kreisringförmigen Ansätze 22 der größeren Rechteckplatte
5 in die dafür vorgesehenen Ausnehmungen 33 und 32 der Träger 6 gewährleistet. Die Noppen 23 der
kreisringförmigen Ansätze 22 dienen dem Toleranzausgleich. Durch das bislang beschriebene Zusammenwirken
von Gestalt und Ausnehmungen der Träger 6 und Führungselementen einer Kontakteinheit 5 wird eine
exakte, belastungsfähige Lagerung einer solchen Kontakteinheit 5 gesichert. Durch die Exaktheit dieser
Lagerung wird es ermöglicht, das zweite Kontaktfeld 11
mit Hilfe von einzelnen Kontakteinheiten 5 so präzise aufzubauen, daß die Lage der einzelnen Kontaktelemente
9 dieses Kontaktfeldes den für eine maschinelle Verdrahtung notwendigen Toleranzforderungen genügt.
Die exakte und präzise Lagerung der Kontakteinheiten 5 ist jedoch nur durch eine zuverlässige Festhaltung
in der gewünschten Endlage zu ergänzen. Dies wird durch die an der kleineren Rechteckplatte 18 seitlich
angebrachten Zungen 26 mit den endseitigen Rastnasen 27 erreicht. Die elastische Kraft der Zungen 26 preßt die
Rastnasen 27 mit ihrer dreiecksförmigen Ausnehmung gegen die Abkantung 31 der Träger 6, wobei eine Seite
der dreiecksseitigen Ausnehmung auf einem Teil der Stirnseite der Fläche 30 anliegt. Mit Hilfe der
beschriebenen Zungen entsteht beim Einschieben der Kontakteinheiten 5 in die Träger 6 nach Erreichen der
gewünschten Endlage eine Schnappverbindung zwisehen Kontakteinheit 5 und beiden Trägern 6. Diese
Schnappverbindung ist lösbar, wenn beide Zungen 26 durch manuellen Eingriff an die kleinere Rechteckplatte
18 angepreßt werden. Diese Art der Verbindung zwischen Kontakteinheit 5 und Trägern 6 genügt somit
allen funktioneilen Ansprüchen. Sie ist kostengünstig, erfolgt beim Einschieben selbsttätig ohne weiteres
Zutun der Bedienungsperson und kann doch bei Bedarf mühelos und zerstörungsfrei gelöst werden. Für
besonders schwierige Einsatzbedingunen ist es möglich,
f>5 in Kontakteinheiten 5 von der Stirnseite her durch die
Ausnehmungen 32 der Träger und die Höhlung des kreisringförmigen Ansatzes 22 hindurch Schrauben
einzulegen, die mit in die seitlichen Ausnehmungen 24
eingebrachten Einlegemuttern verschraubbar sind.
Durch zwei jeweils parallel zueinander in geeignetem Abstand angeordnete Träger 6 entsteht jeweils eine
Führungszone, in der eine Vielzahl von Kontakteinheiten 5 übereinander stapelbar ist Bei Bedarf kann das
zweite Kontaktfeld 11 seitlich erweitert werden, indem durch Anbringung eines weiteren Trägers 6 eine weitere
Führungszone zur Aufnahme von übereinander maßgerecht gestapelten Kontakteinheiten 5 geschaffen wird.
Somit können die aus den Kontakteinheiten 5 aufgebauten Kontaktfelder 10 und 1H mühelos erweitert
oder umgestaltet werden. Einzelne IKontakteinheiten 5
können bei Beschädigung leicht ersetzt oder zum Aufbau von Kontaktfeldern mit gemischten Kontaktelementen
durch geeignete andere ohne Aufwand ersetzt werden.
Fig.8 zeigt ein Klammerelement 45 zwischen zwei
Trägern 6. Es entspricht in seinen Dimensionen und seiner Form im wesentlichen einer Kontakteinheit 5.
Wie diese weist es seitliche und stirnseitige Führungselemente in Form von spitz zulaufenden Vorsprüngen
20, quadratischen Vorsprüngen 21 mit kreisringförmigen Ansätzen 22 sowie die seitlich federnden Zungen 26 mit
endseitigen Rastnasen 27 auf. Ebenfalls vorgesehen sind die schienenartigen Ansätze 34. Da das Klammerelement
45 keine Kontaktelemente 8, 9 aufzunehmen hat, ist der Aufbau aus baugleichen Halbschalen nicht nötig.
Der Isolierstoffkörper 18, 19 ist daher einstückig ausgeführt. Die größere Rechteckplatte 19 ist mit
quaderförmigen Ansätzen 35 versehen, die in Richtung zur kleineren Rechteckplatte 18 maulförmige Ausnehmungen
36 aufweisen. Jede dieser Ausnehmungen 36 umfaßt das freie Ende einer Fläche 29 eines Trägers 6
formschlüssig so, daß die volle Parallelität zwischen den Flächen 29 auch nach Einbringen mehrerer Kontakteinheilen
5 erhalten bleibt. Damit bleibt die exakte Führung der Kontakteinheiten 5 und die rastermaßgerechte
Anordnung der Kontaktelemente 9 gewährleistet. Nach Einsetzen einer bestimmten Anzahl von Kontakteinheiten
5 in zwei parallele Träger 6 wird vorteilhaft immer ein Klammerelement 45 eingebracht. Die kontaktelementfreien
Stirnflächen 37, 38 eines Klammerelements 45 können mit Beschriftungsstreifen versehen werden.
In Fi g. 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für die
Führung und Halterung der Kontakteinheiten 5 dargestellt. Die Kontakteinheiten 5 sind in dieser Figur
vereinfacht dargestellt, d. h. auf die Darstellung zur Erläuterung nicht notwendiger Einzelmerkmale der
Kontakteinheiten 5 wurde in der Zeichnung verzichtet.
In dem in Fig.9 dargestellten Ausführungsbeispiel dient als Trager 6' für die Kontakteinheiten 5 eine
Tragplatte, die einen oder mehrere rechteckige Ausschnitte 40 aufweist, deren Breite auf die Breite der
kleinen Rechteckplatte 18 einer Kontakteinheit 5 abgestimmt ist Auf beiden Seiten der rechteckigen
Auschnitte 40 ist der Träger 6' mit einer Vielzahl von untereinanderliegenden, kreisrunden Durchbrochen 32'
versehen, so daß vertikal verlaufende Lochreihen entstehen. Jeweils zwei Durchbrüche 32' der Lochreihen
auf beiden Seiten eines Ausschnitts 40 liegen auf gleicher Höhe. Der Abstand zum darunter- oder
daraufliegenden Paar solcher Durchbrüche ist so bemessen, daß die eingesteckten Kontakteinheiten 5
dicht aneinanderliegen.
Zur Einbringung der Kontakteinheiten 5 werden diese mit der kleineren Rechteckplatte 18 durch den
rechteckigen Ausschnitt 40 hindurchgeschoben, bis die an der Stirnfläche der größeren Rechteckplatte 19
vorgesehenen, als Führungselemente dienenden kreisringförmigen Ansätze 22 in die form- und größengepreßten
kreisrunden Durchbrüche 32' eingreifen. Die Zungen 26 vermitteln nach dem vollständigen Einschieben
einer Kontakteinheit 5 durch ihre Rastnasen 27 eine zuverlässige Rastverbindung zum Träger 6'. Zum Lösen
dieser Verbindung werden die federnden Zungen 26 manuell seitlich an die kleinere Rechteckplatte 18
angepreßt, wodurch die Rastverbindung zum Träger 6 gelöst wird und die Kontakteinheit 5 aus der durch die
kreisrunden Durchbrüche 32' vermittelten Führung entnommen werden kann.
Durch das Zusammenwirken der kreisringförmigen Ansätze 22 auf der Stirnfläche der größeren Rechteckplatte
19 mit den mit Rastnasen 27 versehenen Zungen 26 und den kreisrunden Durchbrüchen 32' des Trägers 6'
kommt eine so hochwertige Justierung der Kontakteinheiten 5 zustande, daß das aus den Kontaktelementen 9
bestehende zweite Kontaktfeld 11 den für eine maschinelle Verdrahtung notwendigen engen Toleranzforderungen
genügt. Der plattenförmige Träger 6' kann
beispielsweise durch Verschraubung im Elektronikschrank befestigt sein. Er ist mit geringem Kostenaufwand
zu fertigen und zu montieren und ermöglicht, eine Vielzahl von Kontakteinheiten 5 exakt und präzise zu
lagern und zu haltern.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß durch die erfindungsgemäße Verdrahtungsanordnung der Weg zu
einer kostengünstigeren ökonomischeren Verbindung von informationselektronischen Geräten mit peripheren
Einheiten, insbesondere beim Anlagenbau, vorgegeben wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (18)
1. Verdrahtungsanordnung für die funktionsgeordnete Verbindung von informationselektronischen Geräten mit peripheren Einheiten, wobei als
Geräte Baugruppen in Baugruppenträgern dienen und mehrere Baugruppenträger, deren rückwärtige
Kontaktelemente ein ebenes, gerastertes Anschlußfeld bilden, in jeweils einem Elektronikschrank
untergebracht sind und wobei die die Verbindungsleitungen enthaltenden Kabel in den Elektronikschrank geordnet eingeführt und gehalter· sind und
die Verbindungsleitungen in einer Verteilerebene gezielt befestigt sind und die Rangierung zwischen
Verteilerebene und Anschlußfeld erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß für die Befestigung in Form einer elektrisch leitenden Verbindung
Kontaktelemente (8) eines in der Verteilerebene liegenden ersten Kontaktfeldes (10) vorgesehen
sind, daß die Kontaktelemente (8) des ersten Kontaktfeldes (10) mit den Kontaktelementen (9)
eines zweiten Kontaktfeldes (H) elektrisch verbunden sind, daß das zweite Kontaktfeld (H) mit dem
Anschlußfeld (4) in einer Ebene (El) liegt und die Kontaktelemente (3, 9) von beiden (4, 11) in
übereinstimmendem Rastermaß angeordnet und für den Einsatz einer automatisierbaren Anschlußtechnik geeignet sind und daß die elektrischen Leitungen
(14) zwischen den Kontaktelementen (9) des zweiten Kontaktfeldes (11) und den Kontaktelementen (3)
des Anschlußfeldes (4) als Rangierungsleitungen eingesetzt sind.
2. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste (10) und das
zweite (11) Kontaktfeld parallel zueinander angeordnet sind und einander gegenüberliegen.
3. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußfeld (4)
einerseits und die Kontaktfelder (10, H) andererseits als separate Blöcke im Elektronikschrank (1)
angeordnet sind.
4. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußfeld (4)
und das zweite Kontaktfeld (11) nebeneinander angeordnet sind.
5. Verdrahtungsanordnung nach Anspmch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelraum (13)
neben den Kontaktfeldern (10,11) liegt
6. Verdrahtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste Kontaktfeld (10) mechanisch mit dem Elektronikschrank verbunden ist, daß das zweite Kontaktfeld (H) mechanisch mit den Baugruppenträgern (2)
verbunden ist und daß beide Kontaktfelder (10,11) durch Steckverbindungen elektrisch koppelbar sind.
7. Verdrahtungsanordnung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktfelder (10,11) ans einzelnen Kontakteinheiten (5) zusammengesetzt sind.
8. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontakteinheit
(5) eine jeweils übereinstimmende Anzahl von Kontaktelementen (8, 9) des ersten (10) und des
zweiten (H) Kontaktfeldes umfaßt, die in einem plattenförmigen Isolierstoffkörper (18, 19) jeweils 6$
paarweise elektrisch verbunden gehaltert sind
9. Verdrahtungsanordnung nach Anspmch 8,
cv«»lrf»nn7j»ir*ltn<kt Hall Hj»r a»es»klrtcci»n»
Isolierstoffkörper (18, 19) aus zwei baugleichen Halbschalen besteht, die nach Einlegen der elektrisch verbundenen Kontaktelemente (8, 9) durch
Rastelemente miteinander verbunden sind.
10. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontakteinheit
(5) gegenüberliegend jeweils acht in einer Reihe angeordnete Kontaktelemente (8,9) aufweist
ti. Verdrahtungsanordnung nach einem der
Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolierstoffkörper (18, 19) der Kontakteinheit (5) zwischen den Kontaktelementen (8,9) die Form von
zwei in Längsrichtung aneinandergesetzten Rechteckplatten (18, 19) aufweist wobei die größere
Rechteckplatte (19) seitlich und an dem beim Übergang zur kleineren Rechteckplatte freien Teil
der Stirnfläche Führungselemente (20,21,22) besitzt und die kleinere Rechteckplatte (18) mit seitlich
federnden, der größeren Rechteckplatte (19) zugewandten Zungen (26) mit endseitigen Rastnasen (27)
versehen ist, die auf Höhe der stirnseitigen Führungselemente (21, 22) auswärts gerichtete
dreiecksförmige Ausnehmungen aufweisen.
12. Verdrahtungsanordnung nach Anspmch II,
dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungselemente als spitz zulaufende Vorsprünge (20)
ausgebildet sind, daß die stirnseitigen Führungselemente (21,22) als quadratische Vorsprünge (21) mit
kreisringförmigen Ansätzen (22) gestaltet sind, deren zylindrische Höhlung (25) sich ins Innere des
Isolierstoffkörpers (18, 19) fortsetzt und in eine rechteckförmige, sich seitlich nach außen öffnende
Ausnehmung (24) zur Aufnahme einer Einlegemutter mündet
13. Verdrahtungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolierstoffkörper (18, 19) an allen stirnseitigen Ecken seitliche schienenartige Ansätze (34) in
T-Profilform aufweist, auf die Drahtführutigselemente einrastend aufgeschoben werden können, die
eine Vielzahl von Haltearmen autweisen, zwischen denen die Verbindungsleitungen gehaltert werden,
wobei die in einer Reihe befindlichen Haltearme eine Ebene aufspannen, die senkrecht zur Plattenebene des Isolierstoffkörpers (18,19) liegt
14. Verdrahtungsanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Halterung der Kontakteinheiten (5) im Elektronikschrank (1) vertikale Träger (6) parallel zum
Anschiußfeld (4) angeordnet sind, die zur Aufnahme der horizontal einschiebbaren Kontakteinheilten (5)
mit auf die Führungselemente (20, 21, 22) des Isolierstoffkörpers (18, 19) abgestimmten Ausnehmungen (32,33) versehen sind.
15. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (6) im
Horizontalschnitt T-Profil aufweisen, wobei die dem Querbalken des T entsprechende Fläche (30)
beiderseits der dem Fuß entsprechenden Fläche (29) mit vertikal verlaufenden Lochreihen (32) versehen
ist und jeweils ein Lochpaar (32) auf gleicher Höhe iiegi und wobei die dem Fuß entsprechende (Hache
(29) endseitig jeweils auf Höhe eines Lochpaares (32) eine rechteckförmige Ausnehmung (33) aufweist
16. Verdrahtungsanordnung nach Anspmch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Querbalken
des T entsprechende Fläche (30) beiderseits in
Dll A
Pll ί\
4 kl
Dlnlihmn
er ίΊίΐ\ »Α
(31) aufweist
17. Verdrahtungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zusammengehörige
Kontaktelemente (8, 9) über elektronische Bauelemente verbunden sind.
18. Verdrahtungsanordnung mch Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstandsfixierung zwischen den dem Fuß entsprechenden Flächen (29)
zweier benachbarter Träger (6) ein K'ammei element (45) vorgesehen ist, das in seiner äußeren
Gestalt im wesentlichen einer Kontakteinheit (5), jedoch ohne deren Kontaktelemente (8, 9), gleicht
und das an der größeren Rechteckplatte (19) seitliche Ansätze (35) besitzt, die jeweils eine
maulartige Ausnehmung (36) aufweisen, die jeweils '5 das freie Ende einer Fläche (29) formschlüssig
umfassen.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762618436 DE2618436C2 (de) | 1976-04-27 | 1976-04-27 | Verdrahtungsanordnung für die funktionsgeordnete Verbindung von informationselektronischen Geräten |
| BE176977A BE853914A (fr) | 1976-04-27 | 1977-04-25 | Procede de cablage pour le raccordement fonctionnel d'appareils electroniques d'information a des unites peripheriques |
| FR7712625A FR2361800A1 (fr) | 1976-04-27 | 1977-04-26 | Procede de cablage pour le raccordement fonctionnel d'appareils electroniques d'information a des unites peripheriques |
| IT2286577A IT1084672B (it) | 1976-04-27 | 1977-04-27 | Disposizione di cablaggio per il collegamento funzionalmente ordinato di apparecchiature informatico-elettroniche |
| JP4902477A JPS52131420A (en) | 1976-04-27 | 1977-04-27 | Device for wiring electronic information processor |
| NL7704613A NL7704613A (nl) | 1976-04-27 | 1977-04-27 | Bedradingssysteem voor het naar functie gerang- schikt onderling verbinden van informatie-elec- tronische toestellen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762618436 DE2618436C2 (de) | 1976-04-27 | 1976-04-27 | Verdrahtungsanordnung für die funktionsgeordnete Verbindung von informationselektronischen Geräten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2618436B1 DE2618436B1 (de) | 1977-10-06 |
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ID=5976397
Family Applications (1)
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- 1976-04-27 DE DE19762618436 patent/DE2618436C2/de not_active Expired
-
1977
- 1977-04-25 BE BE176977A patent/BE853914A/xx unknown
- 1977-04-26 FR FR7712625A patent/FR2361800A1/fr active Granted
- 1977-04-27 IT IT2286577A patent/IT1084672B/it active
- 1977-04-27 NL NL7704613A patent/NL7704613A/xx not_active Application Discontinuation
- 1977-04-27 JP JP4902477A patent/JPS52131420A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL7704613A (nl) | 1977-10-31 |
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| JPS52131420A (en) | 1977-11-04 |
| FR2361800A1 (fr) | 1978-03-10 |
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|---|---|---|---|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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