DE2619476C2 - Duschanlage - Google Patents
DuschanlageInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/05—Arrangements of devices on wash-basins, baths, sinks, or the like for remote control of taps
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Description
Die Erfindung betrifft eine Duschanlage aus mindestens
einer Dusche mit Magnetventilsteuerung, deren Magnetventile durch einen vom Benutzer auslösbaren
elektrischen Duschzeitschalter ein- und ausschaltbar sind.
Bei Duschen werden weithin zur Begrenzung der Duschzeiten für die Zeitregulierung mechanisch oder
hydraulisch arbeitende Selbstschlußventile verwendet. Die Genauigkeit derartig mechanisch gesteuerter
Zeitbrausen ist sehr gering, und die Duschzeit unterliegt verschiedenen Einflußfaktoren. Der Wasserdruck sowie
die Umgebungstemperatur und Kalkablagerungen verändern die einmal eingestellte Zeit. Außerdem ist die
Betätigung des Auslöseknopfes eines solchen mechanischen Zeitschalters mit einem relativ großen Kraftaufwand
verbunden, und der Eindrückweg beeinflußt
•to wiederum die Duschzeit. Daher wurden für die
Zeitregulierung elektronische Zeitschalter entwickelt, die eine leichte Betätigung ermöglichen; jedoch war die
mit einfachen Schaltungsmitteln erreichbare Genauigkeit nicht sehr groß. Ähnlich, wie bei den mechanischen
Zeitschaltern, deren Zeitregulierung nur von einem Fachmann durchgeführt werden kann, ist die Einstellung
der analogen Zeitelektronik umständlich, da sie an jeder Dusche einzeln vorgenommen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Duschanlage zu schaffen, bei der die Duschzeiten
einfach und genau, sowie erforderlichenfalls zentral verändert werden können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Duschzeitschalter einen Impulszähler enthält, der von einem Taktgenerator
gelieferte Impulse während der Duschzeit zählt und durch den nach Erreichen eines vorbestimmten
Zählerstandes die Ausschaltung auslösbar ist und daß die Länge der Duschzeit durch Veränderung der
Impulsfrequenz des Taktgenerators einstellbar ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der zum digitalen Duschzeitschalter
gehörende Taktgenerator zentral an einer leicht zugänglichen Stelle angebracht werden kann und
nur dieser in seiner Frequenz verändert werden braucht, um die Zeiteinstellung sämtlicher Duschen der Duschanlage
zu verändern. Aufgrund der digitalen Arbeitsweise hängt die Zeitgenauigkeit nur von der Genauigkeit des
Taktgenerators ab, der lediglich einmal vorhanden zu
sein braucht Deshalb wird besonders auch bei einer größeren Zahl von Duschen auf wirtschaftliche Weise
?ine genaue zentrale Zeiieinstellung möglich.
Außerdem schafft der erfindungsgemäße Duschzeitschalter die Möglichkeit, die Zahl der Duschbenutzungen
zentral zu registrieren und abiyrechnen. Beim Abschalten der Magnetventile erscheint an einem
zweiten Ausgang des Duschzeitschalters ein Impuls, der an den Eingang eines Duschzählers gelegt werden kann.
Dieser Zähler kann mit einem Zählerstandsdrucker, der i<> von Hand oan auch von einem Uhrzeitgeber betätigbar
ist, verbunden sein. Auch eine direkte Hingabe der Daten in eine EDV-Anlage zur zentralen Verarbeitung
und Abrechnung ist auf einfache Weise möglich. Für eine direkte Abrechnung ist auch der Anschluß eines
Münzschalters auf einfache Weise außerhalb der Naßzone denkbar.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Duschanlage mit einem digitalen Duschzeitschalter
und einem Taktgenerator im Blockschaltbild,
F i g. 2 das Schaltbild des digitalen Duschzeitschalters der Duschanlage nach F i g. 1,
Fig.3 das Schaltbild des Taktgenerators der
Duschanlage nach F i g. 1, und
F i g. 4 das Schaltbild eines digitalen Duschzeitschalters einer eigenzeitgesteuerten Duschanlage mit zentraler
Registrierung der Duschbenutzungen.
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild einer Duschanlage, jn
die aus einer beliebigen Anzahl von Duschen 1 mil jeweils zwei die Heiß- und Kaltwasserzufuhr absperrenden
Magnetventilen 2 und 3 besteht. Jedes Magnetventiipaar 2 und 3 einer Dusche 1 der Duschanlage ist mit
dem Steuerausgang 4 eines zugeordneten digitalen Duschzeitschalters 5 verbunden. Alle Eingänge 6 der
digitalen Duschzeitschalter 5 sind parallel an den Ausgang 7 eines einzigen Taktgenerators 8 angeschlossen.
Dieser Taktgenerator 8 befindet sich an einer zentralen, leicht zugänglichen Stelle. Er steuert alle
digitalen Duschzeitschalter 5 der Duschanlage. Es ist aber auch denkbar, daß der Taktgenerator 8 gemeinsam
mit anderen Taktgeneratoren 8 eine gewisse Anzahl von Duschen I einer in Gruppen aufgeteilten Duschanlage
steuert.
Jeder digitale Duschzeitschalter 5 wird mit Hilfe eines Drucktastenschalters 9 eingeschaltet, worauf er die
zugeordneten Magnetventile 2 und 3 öftnet. Der Drucktastenschalter 9 kann auch durch einen elektronischen
Annäherungsschalter oder durch den Schalter so einer Lichtschranke ersetzt sein. Die digitalen Duschzeitschalter
5 weisen zweite Ausgänge 10 auf, die an den Eingang 11 einer Registriereinrichtung 12 angeschlossen
sind. Dabei kann für die gesamte Duschanlage eine einzige Registriereinrichtung 12 oder aber für jede
Gruppe von Duschen 1 der Duschanlage eine eigene Registriereinrichtung 12 verwendet werden.
Wie F i g. 2 zeigt, besteht ein digitaler Duschzeitschalter 5 aus einer Schaltstufe 13, die von einer bistabilen
Kippstufe 14 angesteuert ist, einer Zählerstufe 15 mit bo
einem statischen Frequenzteiler 16 und einer Impulsformerstufe 17, an deren Eingang 6 der Ausgang 7 des in
F i g. 3 dargestellten Taktgenerators 8 angeschlossen ist.
Nach Betätigung des Drucktastenschalters 9 erhalten die Erregerwicklungen der Magnetventile 2 und 3 einen
Erregerstrom, so daß die Wasserzufuhr der zugeordneten Dusche freigegeben wird. Mit der Betätigung des
Drucktastenschalters 9 werden die den Erregerslrom der Magnetventile 2 und 3 steuernde bistabile Kippstufe
14 und die Zählerstufe 15 zurückgesetzt Anschließend werden die vom externen .Taktgenerator 8 an den
Eingang 6 gelieferten Impulse in der Zählerstufe 15 gezählt die beim tausendsten Zählimpuls einen
Ausgangsimpuls abgibt, mit dem die bistabile Kippstufe
14 gesetzt wird, so daß die Magnetventile nach 1000 Impulsen des Taktgenerators 8 entregt werden
uad am Ausgang 10 ein Registrierimpuls auftritt Die Betriebszeit der Dusche ist durch eine Änderung der
Frequenz des Taktgenerators 8 einstellbar.
Die Schaltstufe 13 weist einen Schalttransistor 18 auf, in dessen Kollektorkreis ein Relais 20 mit den
Arbeitskontakten 21 und 22 liegt Der erste Arbeitskontakt 21 wird von dem Drucktastenschalter 9 überbrückt
und liegt an einer Wechselspannungsquelle Ug. Wird
der Drucktastenschalter 9 betätigt, gelangt die Wechselspannung Ub an die Anode einer Gleichrichterdiode 23,
mit der die zum Betrieb der Schaltstufe 13 benötigte Gleichspannung erzeugt wird. Diese Gleichspannung
wird durch einen Elektrolytkondensator 24 besiebt. Um beim Einschalten einen möglichst großen Spannungssprung zu erhalten, wird der Elektrolytkondensator 24
mit Hilfe eines Widerstandes 25 nach dem Abschalten des digitalen Duschzeitschalters 5 vollkommen entladen.
Mit Hilfe eines Widerstandes 26 und einer Zenerdiode 27 wird eine zweite niedrigere, stabilisierte
Gleichspannung für den Betrieb der übrigen Stufen 14,
15 und 17 des digitalen Duschzeitschalters 5 gewonnen.
Über einen Kondensator 28 und einen Widerstand 29 wird die bistabile Kippstufe 14 durch einen aus der
Anstiegsflanke der Gleichstromversorgp-ς gewonnenen
Impuls rückgesetzt. Sie weist zwei über zwei Widerstände 30, 31 miteinander gekoppelte Operationsverstärker
32 und 33 und einen Gegenkopplungskondensator 39 auf. Die Basis des Schalttransistors 18,
die über einen Widerstand 34 mit Masse und einen Widerstand 35 mit dem Ausgang des Operationsverstärkers
32 verbunden ist, erhält, sobald die bistabile Kippstufe 14 rückgesetzt ist, eine positive Steuerspannung,
so daß der Schalttransistor 18 leitend wird und der über das Relais 20 fließende Strom das Schließen der
Relaiskontakte 21 und 22 verursacht. Dadurch wird der Drucktastenschalter 9 kurzgeschlossen und kann
losgelassen werden. Außerdem wird der Verbraucher-Stromkreis über den Arbeitskontakt 22, den Steuerausgang
4 und die Wicklungen der beiden Magnetventile 2 und 3 geschlossen. Die beiden Magnetventile 2 und 3
öffnen somit die Heiß- und Kaltwasserzufuhr der zugeordneten Dusche.
Mit Hilfe eines aus einem Kondensator 36 und einem Widerstand 37 bestehenden Differentiergliedes wird
beim Einschalten des digitalen Duschzeitschalters 5 ein Spannungsimpuls gewonnen, der über einen Widerstand
38 an den Rücksetzeingang eines statischen Frequenzteilers 16 geschaltet ist. Der Ausgang des statischen
Frequenzteilers 16 liegt über einen Arbeitswiderstand 40 an Masse und über einen Widerstand 41 an dem
Setzeingang der bistabilen Kippstufe 14. Nach dem tausendsten Impuls am Eingang 42 des statischen
Frequenzteilers 16 erscheint an seinem Ausgang ein Impuls, mit dem die bistabile Kippstufe 14 gesetzt und
der ^chalttransistor 18 wieder in den gesperrten Zustand geschaltet werden.
Beim Umschalten des Schalttransistors 18 in den nichtleitenden Zustand steigt dessen Kollektorspannung
an. Dieser Spannungsanstieg wird über eine zur Entkopplung dienende Reihenschaltung einer Diode 43
und eines Widerstandes 44 an den Registrierausgang 10 übertragen. Da nach dem Umschalten des Transistors 18
der Haltestrom des Relais 20 unterschritten wird, öffnen sich dessen Arbeitskontakte 21 und 22, so daß über die
Magnetventile 2 und 3 die Wasserzufuhr gesperrt wird und die Betriebsspannung des digitalen Duschzeitschalters
5 sowie die am Steuerausgang 4 liegende Spannung auf Null zurückgehen. Eine an der Wicklung des Relais
20 auftretende Induktionsspannung wird durch eine Diode 19 kurzgeschlossen.
Der Eingang 42 des statischen Frequenzteilers 16 ist mit dem Ausgang eines Operationsverstärkers 45,
dessen inverlierender Eingang an den Ausgang eines Operationsverstärkers 46 und über einen Widersland 47
an Masse angeschlossen ist, verbunden. Der invertierende Eingang des Operationsverstärkers 46 liegt über
einen Widerstand 53 an dem Eingang 6 des digitalen Duschzeitschalters 5 und über einen Widerstand 48 an
Masse. Der Ausgang und der invertierende Eingang des Operationsverstärkers 46 sind an einen Gegenkopplungswiderstand
49 angeschlossen. Die nichtinvertierenden Eingänge der Operationsverstärker 45 und 46
liegen über hochohmige Widerstände 50 und 51 auf einem festen positiven Potential. Die an den Eingang 6
angelegten Impulse werden mit Hilfe eines Kondensators
52 gesiebt und über die beiden als Inverter geschalteten Operationsverstärker 45 und 46 der
Impulsformerstufe 17 auf den Eingang 42 des statischen Frequenzteilers 16 gegeben.
Die Dauer, während der der Schalttransistor 18 nach Betätigen des Drucktastenschalters 9 leitet, hängt von
der Frequenz der Impulse ab, die auf den Eingang 6 gegeben werden. Diese Impulse werden in dem in
Fig.3 dargestellten Taktgenerator 8 erzeugt. Der Taktgenerator 8 wird mit einer gut stabilisierten
Gleichspannung UU:lb versorgt und enthält im wesentlichen
einen Rechteckimpulsgenerator mit Operationsverstärker 60 hoher Temperaturstabilität. Die Impulsfrequenz
des Rechteckimpulsgenerators läßt sich mit Hilfe eines Stellwiderstandes 61 verändern und ist durch
die Zeitkonstante des aus den Widerständen 61 und 62 und dem Kondensator 63 gebildeten /?C-Gliedes
bestimmt. Die Ladespannung des Kondensators 63 gelangt über einen Widerstand 64 an den invertierenden
Eingang des Operationsverstärkers 60. Das Anfangspotential der Aufladung wird durch einen Spannungsteiler
aus den Widers änden 65 und 66 festgelegt, der das Impuls-Pausenverhältnis zusammen mit dem Spannungsteiler
aus den Widerständen 67 und 68 festlegt. Die abgegriffene Spannung gelangt über einen Widerstand
69 an den nichtinvertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 60. Ein Arbeitswiderstand 70 verbindet den Ausgang des Operationsverstärkers 60
mit der Betriebsspannung. Ein Kondensator 71 zur Frequenzkompensation verbindet dessen Ausgang mit
einem entsprechenden Kompensationseingang. Außerdem liegt zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers
60 und Masse ein Widerstand 72.
Die Ausgangsspannung des Rechteckimpulsgenerators gelangt über einen Inverter und Impulsformer 73 an
den Zähleingang eines vierstelligen Binärzählers 74, dessen Ausgänge mit den vier Eingängen eines
BCD-Decoders 75 verbunden sind, und an einen Wahlschalter 76. Ober einen Wahlschalter 77 wird einer
der Ausgänge des BCD-Decoders 75 über einen Inverter 78 mit dem Rücksetzeingang des Binärzählers
74 verbunden. Sobald der Zähler den durch den Wahlschalter 77 festgelegten Zählerstand aufweist, wird
er zurückgesetzt und beginnt erneut von Null an zu zählen. Dadurch läßt sich die Dauer eines Zählzyklus
und damit die Frequenz an den vier Ausgängen entnehmbaren Impulsspannungen verändern. Über den
Wahlschalter 76 wird dabei der einer bestimmten ίο Stellung des Wahlschalters 77 entsprechende Ausgang
des Binärzählers 74 oder dessen Eingang mit dem Eingang eines Inverters 79 verbunden. Mit Hilfe der
beiden Wahlschalter 76 und 77 lassen sich dann alle ganzzahligen Teilverhältnisse bis 9 einschließlich
!5 einstellen. Der Ausgang des Inverters 79 liegt über eine
die statische Störsicherheit erhöhende Diode 80 am Eingang eines im wesentlichen aus einem Transistor 81
bestehenden Ansteuerverstärkers. Der Transistor 81, dessen Basis über einen Widerstand 82 mit Masse
verbunden ist, steuert einen Leistungstransistor 83 mit einem Arbeitswiderstand 84, dessen heißes Ende über
einen Elektrolytkondensator 85 an dem Ausgang 7 des Taktgenerators 8 angeschlossen ist. Die Basis des
Leistungstransistors 83 liegt an dem als Spannungsteiler mit den Widerständen 86 und 87 ausgebildeten
Arbeitswiderstand des Transistors 81.
In einem weiteren, in Fig.4 dargestellten Ausführungsbeispiel,
besteht die Impulsformerstufe 17 aus einem einzigen Operationsverstärker 45, und der zweite
ίο Operationsverstärker 100 ist als Rechteckimpulsgenerator
mit einstellbarer Frequenz geschaltet. Diese Schaltung findet bei getrennten eigenzeitgesteuerten
Duschen einer Duschanlage Verwendung.
Die Schaltstufe 13, die bistabile Kippstufe 14, die
Die Schaltstufe 13, die bistabile Kippstufe 14, die
κ Zählerstufe 15 und der die Zählerstufe 15 ansteuernde
Inverter 45 stimmen mit dem ersten Ausführungsbeispiel überein und tragen die gleichen Bezugszeichen.
Der Rechteckimpulsgenerator weist ein /?C-Glied aus den Widerständen 101 und 102 und einen Kondensator
103 auf, das die Schwingfrequenz, die durch den Widerstand 102 einstellbar ist, bestimmt. Ein Widerstand
104 verbindet den Ausgang des Operationsverstärkers 100 mit seinem nichtinvertierenden Eingang
und ergibt aufgrund der Mitkopplung steile Anstiegs-
■15 flanken der impulse. Der invertierende Eingang ist über
einen Widerstand 105 mit dem Kondensator 103 verbunden. Zwischen der Betriebsspannung und dem
Ausgang des Operationsverstärkers 100 liegt dessen Arbeitswiderstand 106.
Die Registriereinrichtung 12 kann aus einem einfachen Zähler für die gesamte Duschanlage oder aus
einem Zähler für je eine Gruppe von Duschen bestehen. Er kann mit einem von Hand oder von einem
Uhrzeitgeber auslösbaren Zählerstandsdrucker verbunden sein. Es ist auch möglich, den Zählerstand über eine
Schnittstelle in eine EDV-Anlage einzugeben. Für eine direkte Abrechnung kann der Anschluß eines Münzschalters
vorgenommen werden, der durch den Registrierimpuls ausgeschaltet und den Einwurf einer
Münze eingeschaltet wird. Dabei ist die Verwendung eines Schalters vorteilhaft, der die Impulse des
Taktgenerators und den Steuerstrom der Magnetventile 2 und 3 unterbricht so daß die Duschzeit beliebig
verteilt ausgenutzt werden kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Duschanlage aus mindestens einer Dusche mit Magnetventilsteuerung, deren Magnetventile durch
einen vom Benutzer auslösbaren elektrischen Duschzeitschalter ein- und ausschaltbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Duschzeitschalter (5) einen Impulszähler (16) enthält, der von
einem Taktgenerator (8) gelieferte Impulse während der Duschzeit zählt und durch den nach Erreichen
eines vorbestimmten Zählerstandes die Ausschaltung auslösbar ist und daß die Länge der Duschzeit
durch Veränderung der Impulsfrequenz des Taktgenerators (8) einstellbar ist
2. Duschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Duschzeitschalter (5) einen zum
Anschluß einftr Registriereinrichtung (12) bestimmten
elektrischen Ausgang (10) aufweist, an dem bei Erreichen des vorbestimmten Zählerstandes ein
Registrierimpuls abgebbar ist.
3. Duschanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Duschzeitschalter (5)
einer Duschanlage durch einen zentralen externen Taktgenerator (8) fremdgesteuert sind.
4. Duschanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Duschzeitschalter (5)
einen eigenen internen Taktgenerator (100) aufweist.
5. Duschanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Duschzeitschalter
(5) die zwei Magnetventile (2,3) in der Heiß- und Kaltwasserzufuhr der zugeordneten Dusche (1)
gesteuert sind.
6. Duschanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstufe (13) des
Duschzeitschalters (5) von einer bistabilen Kippstufe (14) angesteuert ist, die beim Einschalten des
Duschzeitschalters (5) in den die Schaltstufe (13) öffnenden Zustand rücksetzbar ist und durch den
Ausgangsimpuls eines über eine Impulsformerstufe
(17) an einen Taktgenerator (8) angeschlossenen und beim Einschalten des Duschzeitschalters (5) zurückgesetzten
Zählerstufe (15) in den zweiten die Schaltstufe (13) sperrenden Zustand setzbar ist.
7. Duschanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstufe (13) des Duschzeitschalters
(5) mit einer höheren und die bistabile Kippstufe (14), die Zählerstufe (15), die Impulsformerstufe (17)
und der Taktgenerator (8,100) mit einer niedrigeren Betriebsspannung arbeiten.
8. Duschanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Kollektorkreis des Schalttransistors
(18) der Schaltstufe (13) ein Relais (20) mit zweipoligem Arbeitskontakt mit seinem ersten über
einen Drucktastenschalter (9) überbrückbaren Kontakt (21) im Versorgungsstromkreis des Duschzeitschalters
(5) und seinem zweiten Kontakt (22) im Verbraucherstromkreis der Magnetventile (2, 3)
liegt.
9. Duschanlage nach den Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ende der
Duschzeit einen Impuls übertragende Ausgang (10) über einen Widerstand (44) und eine Diode (43) mit
dem Kollektor des Schalttransistors (18) verbunden ist.
10. Duschanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgenerator (8) einen
Rechteckimpulsgenerator (60) und einen Frequenz-
teiler (74,75,76,77) aufweist, und daß die Frequenz
des Taktgenerators (8) durch Änderung der Grundfrequenz des Rechteckimpulsgenerators (60) oder
durch Veränderung des Teilverhältnisses des Frequenzteilers (74,75,76,77) einstellbar ist
11. Duschanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriereinrichtung
(12) ein Münzschalter ist, wobei ein wiederholbares Einschalten und Ausschalten der
Zeitmessung und der Dusche (Ϊ) möglich sind, so daß nach Ablauf einer einstellbaren Gesamtduschzeit die
Betätigung der Dusche (1) bis zum erneuten Geldeinwurf in den Münzschalter gesperrt ist
12. Duschanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriereinrichtung
(12) ein von Hand oder von einem Uhrzeitgeber auslösbarer mit einem Zählerstandsdrucker verbundener Zähler zur Bestimmung der
Anzahl der Duschbenutzungen ist
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1977
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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| SE436515B (sv) | 1984-12-17 |
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