DE261982C - - Google Patents

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DE261982C
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DENDAT261982D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0225Gravity replenishment from a reserve, e.g. a hopper
    • A01K5/0241Gravity replenishment from a reserve, e.g. a hopper dispensing by means of stirring mechanisms or agitators operated by the animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 261982 KLASSE 45 h. GRUPPE
Minnesota, V. St. A.
Futtertrog.
Zusatz zum Patent 238052.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1910 ab. Längste Dauer: 4. Februar 1925.
Im Hauptpatent ist eine Vorrichtung zum Füttern von Vieh beschrieben, welche gleichzeitig das Schroten bzw. Mahlen des Futters durch die Kraft des fressenden Tieres gestattet, indem durch das Tier selbst Mahlkörper in Bewegung gesetzt werden. Diese Vorrichtung, welche im allgemeinen zur Zufriedenheit arbeitet, ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß bei Tieren, welche wenig dazu neigen, eine hinreichende Drehung des Apparates hervorzurufen, eine genügende Zerkleinerung des Futters nicht stattfindet, um so mehr, da die Bewegung des Apparates einen relativ großen Kraftaufwand notwendig macht, da das Gewicht des zylindrischen Gehäuses des Zuführungstrichters und des im Zuführungstrichter befindlichen Futtergutes auf den Mahlflächen der Mahlkörper ruht.
Diese Nachteile werden nunmehr dadurch behoben, daß das zylindrische Gehäuse des Zuführungstrichters von einem besonderen, unten angeordneten Lager getragen wird, so daß die Mahlflächen der Mahlkörper vollständig entlastet sind und das Tier mit Leichtigkeit und in genügendem Grade das Futter zerkleinern kann. Ferner ist die Anordnung getroffen, daß die beiden Mahlkörper durch die Wühl- und Schnüffelbewegung der Tiere immer in entgegengesetztem Sinne in Drehung versetzt werden, was also einer verdoppelten Geschwindigkeit entspricht, mit der Folge, daß die Zerkleinerung des Futters vollkommener wird. Dies wird durch Einschaltung eines geeigneten Zahnradgetriebes erreicht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und «war zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die neue Vorrichtung,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Schneid- bzw. Mahlkränze,
Fig. 4 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, einer abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 5 einen wagerechten Schnitt zur Veranschaulichung der Antriebvorrichtung gemäß Fig. 4.
In der Zeichnung bedeutet 2 einen Fußständer, in welchem eine feststehende Rohrspindel 3 befestigt ist. 4 ist ein drehbarer Futtertisch bzw. Trog, welcher in auf dem Fußständer angeordneten Kugellagern 5 um die besagte Rohrspindel rotieren kann. 6 ist eine Trommel, die auf dem Futtertrog montiert ist und einen Zuführungstrichter 7 trägt, welcher mit der Trommel durch Haken 8 verbunden ist.
Ein Kegel 9 zur Ablenkung des Futtermittels ist in der Trommel 6 vorgesehen, während die Trommel an ihrem unteren Ende eine Reihe von Öffnungen 10 besitzt, die nach dem Ringtrog 11 führen, welcher zweckmäßig durch den äußeren Teil des Futtertisches gebildet wird, indem dieser über die Wandung
der besagten Trommel hinausragt. In diesem Ringtroge befindet sich eine Reihe schräg angeordneter Flügel 13 befestigt, welche mit den besagten Öffnungen io Futtertaschen bilden, in welche das Tier, z. B. ein Schwein, mit seinem Rüssel bzw. seiner Schnauze hineinreichen kann. Die Freßbewegung bzw. das Schnüffeln des Tieres in der Tasche und der Druck des Rüssels gegen die Flügel verursacht eine Drehbewegung des Futtertroges, welcher das Tier nachgehen muß. In der Trommel befinden sich zwischen den Futteröffnungen io Führungsplatten 13, welche dazu dienen, das Futter von den Wandungen des Ablenkungstrichters nach den Futteröffnungen hin zu richten.
Der Fülltrichter ist unten an einer Platte 14 befestigt, mit welcher wiederum ein Schneidring bzw. Mahlkranz 15 verbunden ist.
Dieser hat eine konische Innenfläche, die mit zahnartigen Schneidkanten 16 versehen ist. Die untere Kante dieses Schneidkegels ist mit Schneidzähnen 17 versehen. Das innere Gegenmesser ist zweckmäßig halbkugelförmig und besitzt einen gezahnten Flansch 19 an der unteren Kante, welcher mit den Zähnen 17 des äußeren Schneidzeuges zusammenwirkt. Der Schneidkegel 18 hat eine konische Fläche, welche mit nach außen ragenden Schneidzähnen 20 versehen ist, wobei je zwei anliegende Zähne mit ihren äußeren Enden in einer einzigen Zahnflanke 21 zusammenlaufen. Die Zähne 16 sind zweckmäßig in Gruppen angeordnet und haben an ihren äußeren Enden eine Reihe relativ grober Zähne.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ragen die mit dem Zahn 16 und 20 versehenen konischen Flächen derart nach oben, daß das Futtermittel bzw. Korn bei seinem Durchgang durch die Schneidvorrichtung einer sich steigernden Aufschließung unterworfen wird, so daß die relativ weiten Zahnlücken am oberen Rand des Schneidzeuges einen leichten Zugang für das Futtergut gestatten. Die feste Spindel 3 weist einen senkrechten Schlitz 22 auf, in welchem ein Ring 23 mit einem Zapfen 24 in senkrechter Richtung gleiten kann und daher bei feststehender Spindel am Drehen verhindert bzw. bei drehbarer Spindel zur Umdrehung veranlaßt wird. In den Wänden des besagten Ringes sind senkrechte Schlitze 25 vorgesehen, in welche Mitnehmer 26 hineinragen, die von der Innenfläche des Schneidkegels 18 vorragen. Der Schneidkegel ist daher hinsichtlich des Zustandes seiner Bewegung von der Spindel 3 abhängig. Arme 27 sind an dem Zuführungstrichter angeordnet und tragen eine Nabe 28, durch welche die Spindel 3 nach oben hindurchragt. Auf der Nabe ist die Kappe 29 mittels Kugeln gelagert. Eine Stange 30 ist mit dem Zapfen 24 des Ringkörpers 23 verbunden und trägt oben ein Gewinde zur Aufnahme der Stellmutter 35, zwischen welcher und der Kappe 29 eine geflanschte Büchse 36 und eine Spiralfeder 37 angeordnet ist. Durch die Einstellung der Stellmutter 35 kann der Bolzen 30 gehoben oder gesenkt werden, an welcher Bewegung auch der untere Ring und der von ihm getragene Schneidkegel teilnehmen muß. Auf diese Weise wird der Ring 23 gegenüber der äußeren Schneidfläche eingestellt, so daß je nach dem Abstand der Flächen ein Zermahlen des Gutes oder aber ein freier Durchgang desselben durch das Schneidwerk herbeigeführt wird. Natürlich kann die Pressung des einen Schneidkegels auf den anderen durch die Spannung der Feder geregelt werden. Die Form des Schneidzeuges lenkt das Material zwischen den konischen und den wagerechten Schneidflächen hindurch nach unten, wo es durch den Kegel 9 nach den Futteröffnungen 10 befördert wird.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Vorrichtung dargestellt, welche eine Drehung der Schneidkegel nach verschiedenen Richtungen gestattet. Ein Radträger 38 ist mit der Hohlspindel 39 verbunden und trägt eine Reihe von Rädern 40, welche mit einem Zahnkranz 41 und mit einem Zahnrad 42 in Eingriff stehen. Das Rad 42 ist am unteren Ende eines Rohres 43 befestigt, das auf der Hohlspindel 39 gleiten kann und seine Hub- bzw. Senkbewegung durch die Stange 44 erhält, welche mit ihrem unteren Ende in dem Radträger 38 verankert ist und am oberen Ende eine Stellmutter trägt, welche demselben Zwecke dient wie die Stellmutter 35 gemäß Fig. 1. Das obere Ende des Rohres 43 besitzt einen Flansch 45, auf welchem der innere Schneidkegel ruht. Über dem Flansch besitzt das Rohr Schlitze 46 zur Aufnahme von Mitnehmern, die am inneren Schneidkegel angebracht sind. Der Radkranz 41 dreht sich mit dem Futtertisch und verursacht durch die Räder 40 eine Umdrehung des Rohres 43 und des inneren Schneidkegels in einer der Drehung des äußeren Mahlkörpers entgegengesetzten Richtung. Der äußere Mahlkörper ist mit dem Zuführungstrichter verbunden und dreht sich mit ihm sowohl wie mit der Trommel in der aus Fig. 1 bekannten Weise. Der Kranz 41 besitzt genügende Höhe, um eine senkrechte Verstellung der Räder 40 und des Rohres 43 zu ermöglichen, ohne daß die Räder außer Eingriff mit dem Kranze geraten.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Futtertrog, bei welchem die Zuführung des Futtermittels aus dem Vorratsbehälter durch die Freßbewegung der
    Tiere bewirkt wird, nach Patent 238052, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlkörper (18) durch Vermittlung eines im Ablenkungskegel (9) angeordneten Zahnradgetriebes gegenüber dem am Zuführungstrichter befindlichen äußeren Mahlkörper (15) eine entgegengesetzte Drehbewegung erhält.
  2. 2. Futtertrog nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (4) des zugleich den Zuführungstrichter (7) tragenden Gehäuses (6) von einem besonderen, am unteren Ende der feststehenden Achse (3) angeordneten Lager (5) getragen wird, so daß die Mahlkörper vollständig entlastet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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