DE2620005A1 - An einer einscheiben-flachlaeppmaschine angebrachte oder loesbar anzubringende vorrichtung zur ermoeglichung des rundlaeppens - Google Patents

An einer einscheiben-flachlaeppmaschine angebrachte oder loesbar anzubringende vorrichtung zur ermoeglichung des rundlaeppens

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DE2620005A1
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00—Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/02—Lapping machines or devices; Accessories designed for working surfaces of revolution
    • B24B37/022—Lapping machines or devices; Accessories designed for working surfaces of revolution characterised by the movement of the work between two lapping plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • An einer Einscheiben-Flachläppmaschine angebrachte oder
  • lösbar anzubringende Vorrichtung zur Ermöglichung des Rundläppens Der Anmelder bringt seit Jahren eine Einscheiben-Flachläppenmaschine auf den Markt, die teilweise in der CH-PS 520.544 beschrieben ist und zu der auf der ganzen Breite der Läppscheibe aufliegende Abrichtringe gehören. Diese sind so mit ihrem Umfang an je zwei,an einschwenkbaren Bügeln gelagerten, Rollen abgestützt, dass sie sich im Betrieb der Maschine langsam drehen und dadurch forlaufend dafür sorgen, dass die Arbeitsfläche der Läppscheibe trotz ihres Verschleisses durch die in Bearbeitung befindlichen Werkstücke plan bleibt.
  • Aus der CH-PS 554.727 (DT-OS 2 329 621) ist zudem eine. -besondere Ausführung bekannt, durch die es möglich ist, der Arbeitsfläche nach Belieben eine geringfügige Konizität nach oben oder unten zu verleihen.
  • Im Handel sind auch verschiedenartige Maschinen bekannt, mit denen zylindrische Werkstücke, die sich in Halteausnehmungen einer langsam drehenden Scheibe befinden, zwischen zwei mit verschieden grossen Drehzahlen gegenläufig drehenden Läppscheiben rundgeläppt werden können. Da letztere nicht während dem Betrieb abgerichtet werden können, ist es zwangsläufig erforderlich, nach Betriebsperioden, deren Länge von der an die Genauigkeit der Werkstücke gestellten Ansprüche abhängt, wieder abzurichten, was ein heikler und zeitraubender Vorgang ist.
  • Die vorliegende Erfindung beruht nun auf dem Gedanken, in betrieblicher Hinsicht die Vorteile des in der eingangs erwähnte.l Maschine in wirtschaftlicher Weise einhergehend mit dem Flachläppen von Werkstücken erzielbaren Abrichtens auch beim und läppen von zylindrischen Werkstücken brauchbar zu machen, und zwar durch Schaffung einer Zusatzvorrichtung, die an der Einscheiben-Flachläppmaschine im Bedarfsfalle angebracht werden kann damit danach das Rundläppen ermöglicht ist. Es wird dadurch nicht nur die Brauchbarkeit erweitert, sondern der Arbeitsaufwand für das periodisch nach dem Gebrauch für das Rundläppen vorzunehmende Abrichten verkleinert.
  • Demgemäss lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine solche leicht anbringbare und wieder wegnehmbare Vorrichtung zu schaffen. Bei der Lösung dieser Aufgabe wurde von der Voraussetzung ausgegangen, dass die Läppmaschine eine Antriebsspindel aufweist, die in ihrem oberen Endteil ein Gewindeloch hat, in welches der Gewindeteil eines Zentralbolzens greift, mittels welchem eine zur Läppmaschine gehörenden Läppscheibe auf diesem Spindelendteil festgespannt ist. Bei diesem Zentralbolzen kann es sich beispielsweise um jenen Bolzen handeln, der es in der Konstruktion nach der CH-PS 554.727 ermöglicht, der Läppscheiben-Arbeitsfläche eine schwache Konizität zu verleihen.
  • Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist im Sinne der Lösung der oben angegebenen Aufgabe gekennzeichnet durch: - einen axial nach oben ragenden Fortsatz am Zentralbolzen, - ein an diesem Fortsatz drehfest angebrachtes Antriebszahnrad, - ein Tragglied, das am Fortsatz gelagert und mit Mitteln zu seiner unbeweglichen Abstützung an einem ruhenden Teil der Läppmaschine versehen ist, - ein an diesem Tragglied in Abstand vom Fortsatz gelagertes und mit dem Antriebs zahnrad kämmendes Zwischenrad, - eine am Fortsatz koaxial drehbar gelagerte, zusätzliche Läppscheibe, an der koaxial ein verzahnter, mit dem Zwischenrad kämmender Ring befestigt ist, und - eine am Fortsatz mit einer Vielzahl von Werkstückhalteausnehmungen gelagerte sowie mit Mitteln zu ihrer eine Drehung verhindernden Abstützung an einem ruhenden Maschinenteil versehene Scheibe.
  • Weitere Besonderheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beiliegenden Zeichung. In dieser zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt der in Arbeitslage-an einer Einscheiben-Flachläppmaschine angebrachten Zusatzvorrichtung zum Rundläppen von zylindrischen Werkstücken, und Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, wobei in einem Abschnitt obere Teile weggebrochen sind, sodass eine Scheibe mit Werkstücken sichtbar ist.
  • Zur Einscheiben-Flachläppmaschine gehört eine Antriebsspindel 1, auf deren oberem, im Durchmesser verminderten Endteil la ein Körper 2 einer Tragscheibe sitzt. Dieser Endteil la hat ein Gewindeloch, in das der Gewindeteil 3a eines Spannbolzens 3 eingreift; der konische Teil 3b dient zum Zentrieren einer Läppscheibe 4, die durch den Bolzenflansch 3c an den erhobenen Aussenrand der Tragscheibe 2 angedrückt wird. In der bestehenden Ausführung hat der Bolzen 3 einen die flache Arbeitsfläche 4a nur wenig überragenden Fortsatz mit Vierkant zum Ansetzen eines Schraubenspannschlüssels.
  • Der gezeigte Ersatzzentralbolzen 3 mit dem langen Fortsatz 3d gehört, ebenso wie die übrigen Teile, zur Zusatzvorrichtung.
  • Auf dem oberen Teil des Fortsatz es 3d ist ein Tragglied 5 gelagert, zu dem ein Stab 5a gehört, mittels welchem er an einem ruhenden Teil der Maschine ( in nicht gezeigter Weise) gegen Dre hung abgestützt ist; in diesem Tragglied 5 ist ein Drehzapfen 6 gelagert, auf dem ein grosses Zwischenzahnrad 7 und ein Kleines Zwischenzahnrad 8 festsitzen.
  • Auf dem Bolzenfortsatz 3d sitzt drehfest ein mit dem grossen Zwischenrad 7 kämmendes Zahnrad 9. Unter diesem ist auf dem Bolzenfortsatz 3d eine Buchse 10 drehbar gelagert, mit der oben drehfest eine mit dem kleinen Zwischenrad 8 kämmende Zahnscheibe 11 verbunden ist.
  • Eine zusätzliche Läppscheibe 12, die eine Vielzahl von Läppmitteleinfullöffnungen 13 besitzt, ist auf der Buchse 10 koaxial zum Bolzenfortsatz 3d drehbar gelagert.. An ihrer Oberseite ist mittels Schrauben 14 ein auch zum Bolzenfortsatz 3d koaxialer, innenverzahnter Ring 15 befestigt, der mit dem grossen Zwischenrad 7 kämmt, wodurch die Läppscheibe 12 gegenläufig zur Läppscheibe 4 und mit geringer Drehzahl durch die Spindel 1 angetrieben wird. Durch Wahl von anders dimensionierten Zahnrädern könnte eine andere, eventuell sogar erhöhte Drehzahl der Läppscheibe 12 erhalten werden.
  • Die Buchse 10 ist unten als Doppelexzenter ausgebildet indem auf einem exzentrischen Bund lOa ein Exzenterring 16 drehverstellbar angeordnet ist, wodurch die Exzentrizität zwischen einem Maximalwert (= Summe der bieden Einzelexzentrizitäten) und Null. verstellt werden kann. An diesem Doppelexzenter ist drehbar eine flache Scheibe 17 gelagert, die eine Vielzahl von zu zugehörigen Radien gleichmässig unter einem Winkel von z.B. 15° geneigten (vgl. rechte Hälfte der Fig. 2) Werkstückhalteausnehmungen 18 hat. Die in letzteren eingelegten, rurdzuläppenden Werkstücke sind mit 19 bezeichnet. Die Scheibe 17 ist mit an ihrem Aussenrand angebrachten, nicht gezeigten Mitteln versehen, die sie zur Verhinderung ihrer Drehung an einem ruhenden Maschinenteil abstützen; diese Mittel können z.B. aus einem an der Scheibe befestigten, sich nach einem Radius derselben erstreckenden Stab und einem am Maschinenteil anzubringenden Gleitlager bestehen, in dem der Stab um das Ausmass der Exzentrizität des Doppelexzenters 10a, 16 hin und her gleiten kann. Da im Betrieb die Buchse 10 durch die Spindel 1 über den Bolzen 3 und den Getriebezug 9, 7, 8, 11 eine langsame Drehung erhält, erteilt sie der Scheibe 17 mittels ihres Doppelexzenters 10a, 16 eine periodische Hin- und Herbewegung in Richtung der Führung durch die eben erwähnten Mittel. Durch diese Hin- und Herbewegung wird erreicht, dass die Werkstücke 19 während ihres Rundläppens zwischen den mit verschieden grossen Drehzahlen gegenläufig drehenden Läppscheiben 4, 12 in Radialrichtung dieser letzteren hin und her bewegt werden.
  • Der Innen- und der Aussendurchmesser der Arbeitsflächen der beiden Läppscheiben 4 und 12 wird mit Vorteil so gewählt, dass die Werkstücke dank der durch den Doppelexzenter herbeigeführten Hin- und Herbewegung wechselweise mit ihrem inneren bzw. äusseren Endteil über diese Arbeitsflächen hinausragen.
  • Die Werkstücke werden dann über ihrer ganzen Länge geläppt und die Planheit der Läppscheibenarbeitsflächen bleibt länger erhalten.
  • Die ideale Parallelität der Arbeitsfläche beider Läppscheiben kann durch Verspannen des Läppscheibentellers 4, also Lösen oder Anziehen des Bolzens 3, erreicht werden. Wenn nach einer gewissen Gebrauchsdauer ein Abrichten der Arbeitsflächen der.beiden Läppscheiben zu erfolgen hat, wird die Zusatzvorrichtung von der Läppmaschine abgenommen und soweit demontiert, dass die zusätzliche Läppscheibe 12 frei wird und gewendet auf den Körper 2 aufgelegt werden kann. Das eigentliche Abrichten erfolgt dann, für die eine und die andere der beiden Arbeitsflächen, mittels der beim Flachläppen zur Verwendung gelangenden Abrichtringe und zugehörigen, einleitend erwähnten Abstützmittel, und zwar möglicherweise im Zuge des Flachläppens. Wenn in einer Werkstatt mehrere Flachläppmaschinen und Zusatzvorrichtungen zum Rundläppen zur Verfügung stehen, ist es lediglich eine Frage der Organisation, die Läppscheiben in einem geeigneten Turnus für das Flachläppentabrlchten und Rundläppen einzusetzen. Es können natürlich auch Hilfsmaschinen zum Einsatz gelangen, auf denen lediglich das Abrichten erfolgt.
  • Die dargestellte und beschriebene Vorrichtung ist als lösbar an einer Flachläppmaschine angebrachte Zusatzvorrichtung ausgebildet. Falls der Fortsatz 3d bleibend an der Antriebsspindel befestigt wäre, so würde es sich um eine bleibend an der Maschine vorhandene Vorrichtung zum Rundläppen handeln.
  • L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUEC HE ( 1.) An einer Einscheiben-Flachläppmaschine angebrachte oder lösbar anzubringende Vorrichtung zur Ermöglichung des Rundläppens, wobei die Läppmaschine eine Antriebsspindel aufweist, die in ihrem oberen Endteil ein Gewindeloch hat, in welches der Gewindeteil eines Zentralbolzens greift, mittels welchem eine zur Läppmaschine gehörendeLäppscheibe auf diesem Spindelendteil festgespannt ist, gekennzeichnet durch: - einen axial nach oben ragenden Fortsatz (3d) am Zentralbolzen (3), - ein an diesem Fortsatz drehfest angebrachtes Antriebszahnrad (9), - ein Tragglied (5), das am Fortsatz (3d) gelagert und mit Mitteln (5a) zu seiner unbeweglichen Abstützung an einem ruhenden Teil der Läppmaschine versehen ist, - ein an diesem Tragglied (5) in Abstand vom Fortsatz gelagertes und mit dem Antriebsrad kämmendes Zwischenrad (7), - eine am Fortsatz (3d) koaxial drehbar gelagerte, zusätzliche Läppscheibe (12) , an der koaxial ein verzahnter mit dem Zwischenrad (7) kämmender Ring (15) befestigt ist, und - eine, am Fortsatz mit einer Vielzahl von Werkstückhalteausnehmungen (18) gelagerte, sowie mit Mitteln zu ihrer eine Drehung verhindernden Abstützung an einem ruhenden MasChinenteil versehene Scheibe (17).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Läppscheibe (12) am Fortsatz (3d) mittels einer Buchse (10) gelagert ist, die mittels eines zweiten, am Zwischenrad (7) festsitzenden Zwischenrades (8) durch den Fortsatz (3d) mit geringer Drehzahl antreibbar ist und einen Exzenter (10a, 16) trägt, mittels welchem die Scheibe (17) am Fortsatz so gelagert ist, dass ihr bei einer Drehung desselben eine Hin- und Herbewegung in Richtung eines Durchmessers erteilt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Buchse vorhandene Exzenter ein Doppelexzenter ist, dessen Exzentrizität zwischen einem Maximalwert und Null verstellbar ist.
DE19762620005 1976-05-06 1976-05-06 An einer Einscheiben-Flachläppmaschine angebrachte oder lösbar anzubringende Vorrichtung zum Rundläppen Expired DE2620005C3 (de)

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