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vragsysteme für steckbare oder fixe Aufnahme von Baugruppen
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Die Erfindung betrifft Tragsysteme für steckbare oder fixe AuSnahme
von Baugruppen, wobei systemgebundene Teile von geringer Anzahl, beispielsweise
elektronische Baugruppen, zur Anreihung gelangen.
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Es ist bekannt, Elektronik-Baugruppen auf Leiterplatten anzuordnen,
die als Steckbausteine-in ein Schaltgerüst eingesetzt werden können. Insbesondere
sind Steckbausteine bekannt, die an einer-Seite eine an der Leiterplatte befestigte
Steckkontaktleiste aufweisen, welche in Buchsenleisten des Schaltgerüsts einschiebbar
ist.
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Zur Führung und Fixierung solcher Leiterplatten werden Führungsleisten
verwendet, welche mit dem Baugruppenträger lösbar verbunden sind.
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Bei der Anordnung mehrerer Beiterplatten dieser Art in einem Baugruppenträger
tritt das Problem auf, daß eine nachträgliche Veränderung der Lage von Baugruppen
im Träger relativ umständlich und zeitraubend ist. Eine gewisse Vereinfachung konnte
durch die Anwendung des Baukastenprinzips erreicht werden, nach welchem untereinander
gleich große Elektronik-Baugruppen in gleichen Abständen im Baugruppenträger angeordnet
sind und ein Austausch einzelner Baugruppen daher leicht durchführbar ist.
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Nun ist es besonders bei Versuchsaufbauten und Labormustern wünschenswert,
daß die einzelnen Leiterp#atten in unterschiedlichen, von der Größe der auf ihnen
angeordneten Schaltungs-
elemente abhängigen Abständen befestigt
werden können.
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Dies wird gemäß ö.P. 297.123 dadurch erreicht, daß die Führungsleisten
aus einem elastischen Werkstoff bestehen und mit mindestens einem elastischen Verbindungsteil
zum federnden Befestigen in einer entsprechend geformten Ausnehmung des Baugruppenträgers
versehen sind. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß zur nachträglichen Veränderung
der Lage einer Baugruppe im Träger zuerst die Loiterplatte zur Gänze aus den Führungsleisten
gezogen werden muß und anschließend die Führungaschienen aus den Rastleisten ausgerastet
und an anderer Stelle wieder eingerastet werden müssen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum abstandaunabhängigen
Befestigen von mit Elektronik-Baugruppen bestückten Leiterplatten in einem Baugruppenträger
zu erstellen, bei welcher die vorgenannten Nachteile vermieden werden und gleichzeitig
ein wirtschaftlicher Vorteil durch Verwendung einfacher, zum Teil genormter Einzelteile
erzielt wird.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß über Profilschienen
selbsttragende Führungsleisten zur Aufnahme von Baugruppen und Steckverbindungen
angereiht und mit handelsüblichen Schrauben und Muttern geklemmt sind.
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Diese Anordnung hat vor allem den Vorteil, daß eine an einer Profilschiene
festgeklemmte Baugruppe mitsamt ihren Führungsleisten nach Tockerung-der Klemmvorrichtung
zwischen Führungsleisten und Profilschienen sofort und völlig frei in Richtung der
Profilschienenachse verschiebbar ist und in der gewünschten neuen Lage einfach und
schnell durch Anziehen der Klemmschrauben fixierbar ist.
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Eine vorteilhafte Ausführung dieses Baugruppen-Tragsystems besteht
darin, daß zwei gleiche, zueinander parallele Profil-
schienen aus
Alu-Strangpreßprofil an ihren Enden durch vertikal gestellte Seitenbleche gehalten
sind und die Verdrahtung jeaseils geschützt zwischen diesen Profilschienen liegt.
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Das Problem der Waz~meabSuhr bei dichtem Aneinanderreihen der Baugruppen
wird dadurch gelöst, daß formgleiche, mit großen Durchbrüchen versehene Führungsleisten,
vorzugsweise aus einem mit der Hande#sbezeichnung Makrolon GV geführten Material,
paarweise im rechten Winkel zu den Schienen angereiht sind.
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Durch die Breite der Führungsleisten ist ein Mindestabstand für die
Aneinanderreihung von Baugruppen gegeben. Bei geringer Breite der Leisten können
auf einer Profilschiene ohne allzu großen Platzaufwand leere Führungsleisten zur
allfälligen späteren Aufnahme von Baugruppen angebracht werden. Eine vorteilhafte
Ausführung des Tragsystems besteht darin, daß der Anteil der Leerleisten in Abhängigkeit
von der Größe des bereits aufgebauten Teils einer noch zu verändernden bzw. zu erweiternden
Anlage festgelegt ist, d.h.
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daß die Anzahl der Führungsleisten durch die Anzahl der aufgenommenen
Baugruppen bestimmt ist, wobei der Abstand der Anreihung unter Einhaltung einer
Mindestteilung wählbar ist.
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Ein wirtschaftlicher Vorteil besteht in der Vereinheitlichung der
zum Aufbau eines Eragsystems verwendeten Elemente. Die in diesem Sinn günstige Variante
des erfindungsgemäßen Baugruppenträgers besteht darin, daß Profilschiene und Führungsleiste
die einzigen systemgebundenen Teile sind und Seitenbleche und Ergänzungen frei gestaltbar
sind.
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Ein Ausführungsbeispiel eines Baugruppen-Tragsysteins ist in der Zeichnung
dargestellt.
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Fig. 1 zeigt das Tragsystem im Aufriß, Fig. 2 ist eine Grundrißdarstellung
desselben Tragsystems. In Fig. 1 ist eine obere Profilschiene 1 dargestellt, welche
durch eine aus einer handelsüblichen
Schraube 2 und einer Gegenmutter
3 bestehende Klemmenverbindung 4 mit einer oberen Führungsleiste 5 verbunden ist.
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Die Führungsleiste 5 ist im Schnitt dargestellt, wodurch eine Ausnehmung
6, welche zur leichten Erreichbarkeit der Schraube 2 dient, und zur Wärmeabfuhr
dienende Ausnehmungen 7 sichtbar sind.
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Ein weiterer Schnitt an dem der Profilschiene 1 abgewandten Ende der
Führungsleiste 5 zeigt die Führungsnut 8, in welcher eine Leiterplatte 9 geführt
ist. Die Leiterplatte 9 trägt an der der Profilschiene 1 zugewandten Seite eine
Federleiste 10.
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Den unteren Abschluß des Baugruppenträgers bildet eine Profilschiene
11, mit#eleher über eine Klemmverbindung 12 eine untere Führungsleiste 13 verbunden
ist. Die Leiterplatte 9 ist in den Führungsnuten der Leisten 5 und 13 geführt. Das
Seitenblech 14 dient als Halterung für die Profilschienen 1 und 11. Die von der
Federleiste 10 ausgehende Verdrahtung liegt geschützt zwischen den Profilschienen
1 und 11.
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Zur endgültigen Fixierung der Leiterplatte 9 befindet sich an der
der Federleiste 10 abgewandten Seite eine Verriegelungsplatte 15, welche über Schraubverbindungen
16,17 mit den Führungsleisten 5 bzw. 13 verbunden ist.
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Fig. 2 zeigt den Grundriß des Baugruppenträgers mit drei Baugruppen
18, 19, 20.
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Bei der Baugruppe 18 ist die obere Führungsleiste 21 im Schnitt dargestellt.
Dadurch ist die Klemmverbindung 22 zwischen Führungsleiste 21 und Profilschiene
1 sichtbar. Bei der Baugruppe19 ist die obere Führungsleiste weggelassen. Dargestellt
ist eine Leiterplatte 23 im Schnitt und ein an ihr befestigter elektronischer Bauteil
24. Der Abstand zwischen den Baugruppen 19 und 20 ist durch die Größe des Bauteils
24 bestimmt.
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Die Baugruppe 20 ist komplett gezeichnet. Dargestellt sind die zur
leichten Erreichbarkeit der Schraube 2 dienende Aus-
nehmung 6 und
die zur Wärmeabfuhr dienenden Ausnehmung 6 und die zur Wärmeabfuhr dienenden Ausnehmungen
7 der oberen Führungsleiste 5.
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5 Patentansprüche 2 Figuren